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Rund um Staufen: Messerschmiedfelsen – St. Johanneskapelle – Burg

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Eine kleine Halbtagstour rund um Staufen im Breisgau, vom Bacchus zum Messerschmiedfelsen, zur Johanneskapelle und zur Burg. Die Tour ist etwa sechs Kilometer lang und lässt noch Zeit für ein Stücke Torte im Café Decker oder eine Abkühlung im Alemannenbad – dann einfach beim Schwimmbad in die Strecke einsteigen.

Wir starten beim Bahnhof. Wer mit dem Auto kommt, kann das Auto auf dem Parkplatz in der Nähe abstellen, allerdings ist die Parkzeit – auch am Samstag – auf drei Stunden beschränkt. Das reicht aber für unsere Strecke ganz gut aus (alternativ kann man vom Schladerer-Parkplatz oder vom Freibad aus starten).

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Direkt beim Parkplatz findet sich der erste Wegweiser  (Alte Post) des Schwarzwaldvereins, benannt nach dem gegenüberliegenden Postamt. Ein paar Schritte entfernt befindet sich die Bronze-Figur des Weingottes Bacchus, welche der Bildhauer Professor Kurt Lehmann im Jahr 1970 geschaffen hat.

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Wir gehen weiter in Richtung Fußgängerzone, wo am Samstag um die Mittagszeit vor den Restaurant und Cafés sowie auf dem Markt vor dem Rathaus reges Treiben herrscht. Es lohnt sich, auch mal stehen zu bleiben und sich umzudrehen, um einen Blick auf die Burgruine zu werfen.

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Staufens berühmtester Einwohner war Doktor Johann Georg Faust, dessen Leben die Grundlage vieler Literatur- und Kunstwerke wurde.
Wegen seiner angeblichen Zauberkünste und der Legende von seinem Pakt mit dem Teufel bleibt diese Figur des in Staufen elend umgebrachten Gelehrten Faust immer faszinierend.
Die Wahrheit hinter der Faustlegende war sein unerfülltes Versprechen, dem verarmten Herrn von Staufen Gold durch Alchemie herzustellen.
Quelle: www.staufen-im-breisgau.de

Das Wandgemälde am Gasthaus Löwen zeigt, wie Mephisto Faust das Genick bricht. Der Legende nach soll im Jahr 1539 der Teufel Faust im Zimmer mit der Nummer 5 geholt haben. Das Gasthaus wurde um 1407 als Gasthaus Zum Leuen erstmals urkundlich erwähnt.

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Der Brunnen vor dem Rathaus inmitten der denkmalgeschützten Altstadt.

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Überall sichtbar sind die Hebungsrisse, die im Jahr 2007 als Folge einer Geothermie-Bohrung entstanden sind. Durch die Bohrung stieg unter Druck stehendes Grundwasser in eine darüberliegende Gipskeuperschicht. Anhydrit verwandelte sich durch das Wasser in Gips, der durch  sein größeres Volumen für das Anheben des Bodens sorgte. Die Folge waren Risse in Gebäuden. Bis Oktober 2010 waren 268 Häuser von Schäden betroffen, davon 127 besonders stark beschädigt.

Wir gehen weiter und folgen ab dem Wegweiser Staufen/Gasthof Kreuz der Mühlengasse, die an der Rückseite der Schwarzwälder Hausbrennerei Alfred Schladerer vorbeiführt.

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Wir folgend der gelben Raute weiter und passieren die Wegweiser Staufen/Alte Mühle und Staufen Felsenkeller. Geradeaus weiter gehts in Richtung Schwimmbad, wir biegen jedoch rechts ab und folgen der schmalen Serpentine hinauf zum Messerschmiedfelsen.

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Oberhalb der ehemaligen Messerschmied am Eingang zum  zum Münstertal ragt ein Porphyrfelsen hervor. Von hier hat man eine schöne Aussicht in die Oberrheinebene, die Stadt Staufen und den Ortsteil Grunern am Fuß des Fohrenbergs.

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Eine Statue der Heiligen Barbara, der Schutzpatroninen der Bergleute.

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Blick auf Staufen (oben) und Grunern (unten)

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Wer möchte kann hier noch einen Schlenker auf dem Höllberg in Richtung Münstertal machen, zum Böckfelsen laufen und von dort den Wegweisern Am Wölfental sowie Beim Umsetzer folgend zur Johanneskapelle gehen (das verlängert den Weg um ca. 2 Kilometer).

Wir sind direkt zur Johanneskapelle gewandert. Die St.-Johannes-Kapelle ist eine kleine Barock-Kirche auf dem Dürenbuck oberhalb von Staufen. Die Kapelle wurde im Jahr 1685 vom Eremiten Johannes Willi nach Zerstörung seiner alten Einsiedelei beim Gotthardhof errichte. Sie ist  Johannes dem Täufer geweiht. Der Einsiedler wurde nach seinem Tod im Jahre 1701 vor dem Altar der Kapelle beigesetzt. Im Jahr 1783 wurde die Einsiedelei aufgelöst.

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Die Statue des heiligen Nepomuk stand einst auf einer überdachten Brücke über den Neumagen.

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Im Jahr 1739 wurde der Kreuzweg eingerichtet.

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Entlang des Kreuzwegs zur Kapelle und von dort in Richtung Burg wurde der Weisheitsbaumpfad eingerichtet. Wir folgend den Wegweisern Johannekapelle und Kreuzweg VIII in Richtung des Wegweisers Am Rebberg. Dort treten wir aus dem Wald und haben einen schönen Blick auf die gegenüberliegende Burg sowie nach Norden in Richtung Ehrenkirchen und Batzenberg.

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Blick nach Süden auf Grunern am Fuß des Fohrenbergs, dahinter ist der Castellberg zu sehen

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Blick über die Reben auf die Staufener Burgruine

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Der Weg führt durch ein Wohngebiet, wir folgen den Wegweisern Staufen/Alois-Schnorr-Straße und Staufen Bötzen und passieren dabei das einstige Wohnhaus mit Atelier des Bildhauers Kurt Lehmann.

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Wir folgen den Wegweisern Kräutäcker und Burgberg zur Burgruine.

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Blick von der Burg auf die Staufener Altstadt.

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Der Aufstieg auf den Burgturm war an diesem Tag ein Reinfall. Oben angekommen standen wir in einem riesigen Schwarm voller Mücken oder fliegender Ameisen, so dass wir schnell das Weite suchten.

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Die Burg Staufen ist die Ruine einer Höhenburg und liegt auf einem 375 Meter hohen Hügel.
Funde und Ausgrabungen weisen darauf hin, dass bereits in der Römerzeit auf dem Hügel an der Stelle der heutigen Burgruine ein Wachturm stand. Die Burg stammt wahrscheinlich aus dem frühen 12. Jahrhundert und wurde von den Herren von Staufen erbaut. Adalbert von Staufen errichtete das Burghaus um 1100.

Die erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1248.  Die in diesem Zusammenhang als Grundherren bezeichneten Üsenberger saßen jedoch nie auf der Burg.  Geldknappheit und erfolglose Fehden der Herren von Staufen mit der nahen Stadt Freiburg führten im 14. Jahrhundert dazu, dass sich Freiburg Einfluss auf der Burg Staufen verschaffen konnte. Um 1400 kam Staufen schließlich zu Vorderösterreich. Mit Georg Leo von Staufen erlosch 1602 das Geschlecht der Herren von Staufen, Burg und Stadt fielen an Österreich heim.

Ab 1607 war die Burg nicht mehr bewohnt. Ab 1628 wurde die Herrschaft Staufen inklusive Burg an die Freiherren von Schauenburg verpfändet (bis 1722). Die unverteidigte Burg Staufen wurde im Dreißigjährigen Krieg von schwedischen Truppen besetzt, die sie 1632 niederbrannten und zerstörten.

1896 erwarb die Stadt Staufen die Ruine und ließ sie renovieren.

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Blick von der Burg auf den Kaiserstuhl (oben) und die Gemeinde Ehrenkirchen (unten) am Fuß des Batzenbergs.

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Auf dem Panoramaweg rund um die Burg.

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Weiter geht es hinunter, bei der Bacchus-Skulptur kommen wir wieder in den Ort. Zur Stärkung bieten sich die Bahnhofsgaststätte, die nahe Eisdiele oder der Weinbrunnen an. Oder man geht nochmals in Richtung statt und genießt auf der Terrasse über dem Neumagen ein Stück Torte.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Staufen-Messerschmiedfelsen-Johanneskapelle-Burg


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Trockenmauerweg Niedereggenen

Dieses Mal gibt’s nur eine kleine Mini-Wanderung oder besser gesagt einen Sonntagnachmittagsspaziergang. Der Trockenmauerweg bei Niedereggenen.

Das Auto kann man entweder beim Friedhof oder bei der Halle/Schule (Im Weihergärtle) abstellen. Auf alle Fälle lohnt ein Abstecher zur Kirche, sie zählt mit den Kirchen St. Cyriak in Sulzburg und der Kirche in Blansingen zu den ältesten Gotteshäusern im Markgräflerland. Im Innern der denkmalgeschützten Kirche sind wervolle Fresken/Kalksecco-Malereien erhalten.

Ein Besuch wert ist auch der „Bibelgarten„. Dort sind Pflanzen zu finden, die in der Bibel erwähnt werden oder einen Bezug zu biblischen Themen haben. Dazu gibt es zu jeder Pflanze ein Schild mit  einem passenden Bibelspruch.

Oberhalb des Friedhofs beginnt nun unser kleiner Spaziergangauf dem „Naturerlebnispfad Trockenmauern am Freudenberg“. Der etwa 1,4 Kilometer alnge Rundweg bietet viel Wissenswerts über den Bau und die Ökologie von Trockenmauern. .

Die zunehmende Mechanisierung des Weinbaus hat dazu geführt, dass an steileren Lgen wie dem Freudenberg, immer weniger Rebflächen bewirtschaftet wurden. Auf Teilen der Flächen wurde versucht mit Fichten, Douglasien und Kiefern aufzuforsten. In der Folge verbuschten die Weinberge, und die Trockenmauern sind mit Waldreben, Efeu und anderen Schlingpflanzen zugewachsen. Vor den Mauern wuchsen tockenheitsverträglich Sträucher. Die Mauern konnten im Schatten dieser Pflanzen nicht mehr abtrocknen und das Gestein verwitterte.

Die Mauern am Freudenberg gehörten zu einem der größten Zusammenhängenden Trockenmauergebieten im Markgräflerland und sind von besonderem ökologischen Wert. Gleichzeitig stellen sie ein kulturhistorisches Bauwerk dar.

Die meisten Mauern wurden von Schlingpflanzen befreit, schadhafte Mauerabschnitte wurden ausgebessert. Die Arbeitsgruppe Naturschutz Markgräflerland hat einen Teil der Weinbergfläche erhalten und dort resistente Reben angepflanzt.

Zu den an den Trockenmauern vorkommenden Pflanzen zählen das Mauer-Leinkraut, die Mauerraute, die großblütige Königskerze, Waldrebe, Streifenfarn, Kaisernelke, Mauerpfeffer und Thymian.

Das Biotop Trockenmauer hat eine interessante Tierwelt zu bieten: Schmetterlinge(z.B. Bläulinge),  Heuschrecken (z.B. Gottesanbeterin), Reptilien (Zaun-, Mauer- und Smaragdeidechsen), Lurche (Erkröten und Feuersalamander) oder Weinbergschnecken.

Am Aussichtspunkt Sonnhohle/Kapf hat man eine tolle Aussicht über das Dorf mit Blick auf den Blauen, Schloss Bürgeln, Sausenburg und das Naturschutzgebiet Hagschutz.

Ein paar Schritte entfernt ist ein Felsen zu finden, an dem den Spuren nach der eine oder andere Mineralien- und Fossilienssammler hofft fündig zu werden.

Jetzt im August sind natürlich viel Pflanzen bereits verblüht. Auch die Eidechsen haben sich nicht ganz so oft blicken lassen,. Wir werden die Runde auf jeden Fall zu anderen Jahreszeiten nochmals laufen.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Trockenmauerweg Niedereggenen – August 2020

 


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Rund um den Nonnenmattweiher und Weiherfelsen – Abstecher zu den Wasserfällen

Badebucht am Nonnenmattweiher
Abends vor dem in Bett gehen noch Vesperbrote geschmiert. Den Wecker auf kurz nach 4 Uhr gestellt. Frühstück gemacht, Wasser gekocht und die Thermoskannen befüllt. Unsere kleine Wanderung zum Nonnenmattweiher und zum Weiherfelsen sollte zum Sonnenaufgang beginnen. So war zumindest der Plan, blöderweise haben sich die angekündigten Regenwolken verspätet. Was eigentlich um Mitternacht abregnen solle, kam erst morgens um 6. Das war dann nichts mit dem Sonnenaufgang, aber dafür hatten wir den in den vergangenen Tagen arg strapazierten See später für uns alleine. Wenigstens haben sich die guten Regenponchos, die wir vor einem Jahr gekauft haben, bezahlt gemacht. Auch Rucksack und Fotokamera haben darunter Platz gehabt und blieben trocken. Los geht’s am Parkplatz Nonnenmattweiher, alternativ kann man das Auto auch beim Kreuzweg oder beim Haldenhof abstellen. Vom Parkplatz aus folgen wir dem Weg an einer Ziegenweide vorbei bis zur Fischerhütte. Dort folgen wir dem Wegweiser in Richtung Sägewald und wandern ein kleines Stück entlang des Westwegs. Unterwegs entdecken wir noch einen Badischen Riesenregenwurm auf dem Weg. Beim Wegweiser Sägewald halten wir uns halblinks und folgen ab jetzt der blauen Raute in Richtung Althütte. Vom Wegweiser Althütte geht es entlang der gelben Raute auf schmalen Pfaden weiter zum Rosswaldweg – der Abschnitt ist zwar nur 400 Meter lang, dafür geht’s 60 Meter bergauf. Als Belohnung gibt es kurz vorher noch einen schönen Aussichtspunkt mit Blick auf den Nonnenmattweiher. Der anstrengendste Teil des Rundwegs ist geschafft, von der Fischerhütte bis hierher waren es 130 Höhehmeter, der noch rund 800 Meter entfernte Weiherfelsen (1050 Meter) liegt nur  20 Meter höher. Ab hier geht es also – zwar auf schmalen Wegen – aber so gut wie eben weiter. Achtung: Auf halbem Weg zwischen Rosswaldweg und Weiherfelsen blockiert ein umgestürzter Baumstamm den Pfad. Am Weiherfelsen genießen wir die Aussicht auf den Nonnenmattweiher. Hinunter gehts in einer langezogenen Schleife auf breiten Waldwegen.
Ende August ist nur noch vereinzelt blühender Fingerhut zu finden
Wir folgen dem Wegweiser Weiherfelsen in Richtung Viermärkerweg, wo wir uns halblinks in Richtung Obere Mättle halten. Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Alte Pflanzschule und laufen um den  1039 Meter hohen Tannenkopf herum. Beim Wegweiser Alte Pflanzschule geht es links zum Nonnenmattweiher, der nur noch 200 Meter entfernt ist. Rechts geht es nach Vorderheubronn und zu den etwa 1,4 Kilometer entfernten Wasserfällen.
Wir sind früh dran und entscheiden uns daher spontan für einen kleinen Abstecher (hin und zurück 2,8 Kilometer) zu den Wasserfällen. Wir folgen der blauen Raute, nach etwa 200 Metern verlassen wir den breiten Waldweg und folgen einem kleinen Pfad der parallel zum Weiherbach verläuft. Beim Wegweiser Vorderheubronn folgen wir dem Weg halbrechts in Richtung Wasserfälle. Ein kleines Schild weist an einer Abzweigung auf einen Pfad nach unten. Der Weg führt hinunter zum Klemmbach, wie der Bach nach dem Zusammenfluss von Weiherbach und Kreuzbächle heißt. Der Klemmbach hat nichts mit dem Klemmbach zu tun, der etwas weiter westlich am Köhlgarten entspringt und über Badenweiler und Müllheim ins Neuenburger Wuhrloch fließt. Mit Klemm beziehungsweise Klamm wird ebenso wie mit Höll oder Hohle eine enge Schlucht bezeichnet, was erklärt, dass manche Gewässernamen häufiger vorkommen. Wir überqueren den Bach auf einer hölzernen Brücke und folgen dem Weg weiter abwärts und hören das Rauschen des Bachs. Das Laub der Bäume behindert den Blick auf den Bach. Wir gehen bis zum Wegweiser Wasserfällen beim einstigen Steinbruch und packen dann auf der Bank bei der Kaisertanne unser Vesper aus. Anschließen gehen wir den gleichen Weg wieder zurück zum Nonnenmattweiher.
Wir gehen im Uhrzeigersinn um den See herum, den wir fast noch für uns alleine haben.   Mittlerweile hat auch die Fischerhütte geöffnet. Wir genießen ein Stück noch warmen Zwetschenkuchen mit Sahne und nehmen noch zwei geräuchterte Bachforellen mit – wir hatten vorgeplant und die Kühlbox im Auto. Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Nonnenmattweiher – Weiherfelsen – Wasserfälle

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Spaziergang von Laufen nach St. Ilgen

laufen_st-ilgen_051Nur eine Miniwanderung oder vielmehr einen kleinen Spaziergang haben wir am Samstag unternommen. Wir sind von Laufen nach St. Ilgen gelaufen, haben uns dort die St. Ägidiuskirche sowie einen „Zaubergarten“ angesehen.

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Parkmöglichkeiten gibt es beim Winzerkeller Laufener Altenberg, bei der Altenberghalle oder beim Friedhof. Wir parken und starten beim Winzerkeller. Zunächst geht es ein paar Schritte entlang der Straße nach St. Ilgen. Da wir jedoch nicht auf der Straße laufen wollen, auch wenn der Verkehr nach St. Ilgen sehr überschaubar ist, halten wir uns am Ortsrand von Laufen links und folgen dem Radweg in Richtung Gütigheim. Wir passieren den Wegweiser „Am Biesenberg“ des Schwarzwaldvereins, und an der nächsten Wegkreuzung, beim Wegweiser Brunnmatt, halten wir uns rechts. Der Weg verläuft parallel zum Brunmattbach. Zwischen Reben und Obstplantagen finden wir hier eine bunte Blumenwiese.laufen_st-ilgen_003

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Wir erreichen St. Ilgen am südlichen Ortseingang beim Wegweiser „St. Ilgen/Zum Fülli“ und gehen nach rechts in Richtung Kirche.

Die Kirche St. Ägidius wird im Jahr 1089 erstmals urkundlich erwähnt. Die Annalen des Klosters St. Peter nennen die „Ecclesia ad Tiliam“ als „ad Sanctum Aegidium vulgo St. Ilg“. 1323 heißt es „sant Gylien“, 1360 „sant Gylgen“, 1370 „capella s. Egidii“, um 1500 „S. Gilgenkapelle zu S. Gilgen“.

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Der Bau stammt vom Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts. Das Langschiff ist durch einen spitzen Chorbogen vom Chor abgetrennt. Das Untergeschoss des Turmes mit dem Kreuzrippengewölbe  ist noch in die späte Romanik einzuordnen, die restlichen Bauteile in die frühe Gotik. In den Jahren 1902 bis 1904 wurde die KIrche renoviert.

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Die Eingangsfassade hat gegen den Turm ansteigend einen originellen halben Treppengiebel, der mit kleinen Satteldächern und Kreuzlilien geschmückt ist.

Die besondere Kostbarkeit der Kirche ist die unter Denkmalschutz stehende Orgel. Ihr Gehäuse ist einmalig, ihr Werk überwiegend im Zustand von 1800 erhalten.

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Die Kirche ist dem heiligen St. Ägidius (frz. Saint-Gilles), einem der 14. Nothelfer und einem der populärsten Heiligen des Mittelalters, gewidmet. Seit der Reformation im Markgräflerland ist sie eine evangelische Pfarrkirche.

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Als ein Klosterbruder an der Jungfräulichkeit der Maria zweifelte und drei Fragen in den Sand schrieb, erblühten als Antwort des Ägidius drei weiße Lilien aus dem dürren Boden.

Die drei Lilien sind übrigens in den eisernen Beschlägen der Eingangstüren zur Kirche wiederzufinden. Diese zieren übrigens auch das Wappen der Gemeinde Laufen, die mit St. Ilgen seit 1974 zur Stadt Sulzburg gehört. Früher gab es in Laufen einen Gasthof „Drei Lilien“, seit kurzem gibt es wieder ein gleichnamiges Restaurant – allerdings mit der französischen Schreibweise „Trois Lis“.

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Der Dorfplatz lädt anschließend zum Picknick an der hölzernen Bank mit Tisch ein.

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Wir folgen dann der Straße weiter in Richtung Buggingen, direkt nach dem letzten Haus gehen wir nach rechts in einen Feldweg. Wir haben den „Zaubergarten“ erreicht, der sich vom Weg aus hinter dichten Hecken, Sträuchern und Bäumen versteckt.

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Auf den „Zaubergarten“ wurden wir durch einen Beitrag von Bianca Flier in der Augustausgabe des interkommunalen Veranstaltungsmagazins „Wohin im Markgräflerland“ aufmerksam. Am nordwestlichen Ortsrand von St. Ilgen hat der Gärtnermeister Isbert Preußler in fast 50 Jahren ein naturnahes kleines Paradies geschaffen. Ein schmaler Pfad schlängelt sich durch das Areal, hin und wieder muss sich der Besucher bücken, wenn Rosenzweige über den Weg ragen. Jetzt im August überwiegt ein pralles Grün, nur Rosen und Sonnenhut blühen noch in dieser hitzigen Jahreszeit. Der Garten lässt jedoch die üppige Blütenpracht erahnen, die hier im April, Mai und Juni herrschen muss, wenn beispielsweise die Pfingstrosen blühen. Fazit: Unbedingt im Frühling und ganz zu Sommerbeginn nochmal herkommen.

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Nach dem verlassen des Gartens folgen wir dem Feldweg, bis dieser auf einen asphaltierten Weg trifft. Wir halten uns links und gehen bei der nächsten Gelegenheit wieder nach rechts. Auch am Ende dieses Weges geht es wieder nach links und dann gleich wieder nach rechts.

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Wir orientieren uns am Turm der Laufener Kirche St. Johannis. Bei der Altenberghalle erreichen wir wieder Laufen.

Von hier aus geht es zur Kirche St. Johannis.

Die Kirche wurde nach den Plänen des badischen Baudirektors Heinrich Hübsch erbaut und im Jahr 1856 eingeweiht.

Vor der Kirche ist ein Weltkriegsdenkmal des Laufener Künstlers Adolf Riedlin (1892 – 1969) zu sehen. Auch die Wandmalerei an der Fassade der Winzergenossenschaft stammt von ihm. Seine Werke sind unter anderem im Augustinermuseum in Freiburg, im Dreiländermuseum in Lörrach sowie im Markgräfler Museum in Müllheim zu sehen.

Im Frühjahr bietet sich zur Iris-Blüte ein Besuch in der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin an, außerdem lädt das Lilien-Café zu Kuchen und Kaffee oder kühlen Getränken ein.

Wir überqueren die Weinstraße (Landesstraße) und gehen die Schlossgasse entlang. Links an der Ecke befindet sich der ehemalige Pfarrhof (Schlossgasse 1). Das Landesamt für Denkmalpflege schreibt dazu:

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Am nordöstlichen Ortseingang in Ecklage stehender Pfarrhof bestehend aus zwei-geschossigem, massiv gemauertem Pfarrhaus über hohem Kellergeschoss mitzwei kreuzgratgewölbten Kellerräumen und mit abschließendem Satteldach. ImInneren barocke Treppe mit aufwändigem Balustergeländer sowie Türen derErbauungszeit mit qualitätvollen Beschlägen. Nebenstehendes Backhaus, lang-gestreckter Schopf mit Schweinestall entlang der Weinstraße, kleines Waschhausund massiv gemauerte Scheune mit Rundbogentor und fachwerksichtigem Giebeldreick unter einem Satteldach. 18. Jahrhundert

An den Pfarrhof schließt sich das Schloss Zeppelin (Schlossgasse 3) an. Es ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden, wie auf einem Schild neben dem Tor zum schmucken Innenhof zu lesen ist.

Schloss Zeppelin

Am östlichen Ortsrand auf eine ehemalige Ortsburg und Meierhof zurückgehende Schlossanlage. Nach 1803 erwarben die ehemaligen Lehenspächter das Gut. Durch einen bislang nicht näher bekannten französischen Architekten in die noch heute bestehende Form gebracht. Der Schlosshof, unter dem sich die Fundamente der Vorgängeranlage befinden, wurde mit Bauschutt der 1854 abgebrochenen Kirche höher gelegt. Dreiflügelige, um einen Innenhof gruppierte Anlage mit zweigeschossigem Wohnhaus und Verwalterbau mit arkadendurchbrochener Hofseite. Rückwärtig solitär stehendes Ökonomiegebäude mit Tor-durchfahrt. Unter dem Wohnhaus kreuzgrat- und tonnengewölbter Keller.Wandfeste Ausstattung und Treppe vom Anfang des 19. Jahrhunderts. In deranschließenden ehemaligen Scheune, heute Bibliothek eingerichtet. Im Dachgeschoss des Verwalterhauses Kornspeicher. Um 1860 wurden dem gräflichen Garten Teile des alten Kirchen- und Friedhofgeländes zugeschlagen, danach Erweiterung des Hauptbaus um einen Anbau mit polygonalem Türmchen nach Nordwesten. Im Hof sandsteinerner Laufbrunnen mit der Inschrift „J-K 1825”. Das anschaulich überlieferte Schloss stellt ein herausragendes Zeugnis für die Herrschafts- und Wirtschaftsgeschichte Laufens dar. An seiner Erhaltung besteht aus wissenschaftlichen, künstlerischen und heimatgeschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse.

Im schräg gegenüberliegenden Winkelgehöft (Schlossgasse 6) wurde der Maler Adolf Riedlin geboren.

Eine Hofanlage in Form eines Dreiseitgehöfts (wobei der nördliche Flügel eine jüngere Zutat ist und nicht Bestandteil des Kulturdenkmals) mit eingeschossigem, verputztem Wohnhaus mit außenliegendem, durch ein Zwerchhaus überbauten Treppenaufgang und zwei Dachgeschossebenen unter abschließendem Satteldach. Inschrift im Türsturz: „J. R. Erbaut 1764 Umgeb. 1907 M. R. Renov. 1972G. R.” Im Wohnhaus bauzeitliche Türen mit Beschlägen und Wandschrank.Umbau 1907 im Dachbereich. In einem Raum kleine Sammlung von Gemälden des Malers Adolf Riedlin (1892 – 1969), der hier einige Zeit gelebt hat (sein Elternhaus). Sie zeigen einen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens.Westlich an das Wohnhaus anschließende Ökonomiegebäude mit traufseitigen Toreinfahrten und Satteldach.Südlich der Gebäude historische Gartenanlage mit Einfriedungsmauer.Die Hofanlage ist seit dem 18. Jahrhundert im Besitz der Familie Riedlin. Das gut überlieferte Gehöft mit Wohnhaus und Scheune ist ein Zeugnis für die dörfliche Lebens- und Wirtschaftsweise in Laufen. An seiner Erhaltung besteht aus wissenschaftlichen und heimatgeschichtlichen Gründen

Am Ende der Schlossgasse biegen wir nach rechts in die Obere Holzgasse ein. Hier finden wir die Weingüter Rainer Schlumberger und Schlumberger-Bernhart. Wieder an der Weinstraße angelangt überqueren wir die Straße und gehen zurück zu unserm Ausgangspunkt dem Winzerkeller. Auf dem Weg dahin passieren wir das Restaurant „Trois Lis“, das frühere Gasthaus „Drei Lilien“. Das Gebäude gehört dem Laufener Weinvertrieb, an dem der Winzerkeller sowie mehrere örtliche Weingüter beteiligt sind.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Laufen-St. Ilgen


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P.S. Ohne die verflixte Corona-Pandemie hätte dieses Wochenende (15./16. August 2020) übrigens die Veranstaltung „Wein – Essen – Laufen“ stattgefunden.

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Wanderung auf den Castellberg

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Der Castellberg oder Kastellberg (mit Stummen „e“ im ersten Wortteil) bei Ballrechten-Dottingen war in den 1980er Jahren ein beliebtes Ziel für Wandertage kurz vor Ende des Schuljahres. Ideales Ziel für eine kleine Wanderung oder einen kleinen Spaziergang, angesichts der Wetterprognosen und Hitzewarnungen bis in 800 Meter Höhe haben wir uns für eine Wanderung von Sulzburg aus entschieden.

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Wir folgen zu Beginn der Route des Bergbaugeschichtlichen Wanderwegs. Start ist auf dem Marktplatz, wir gehen in Richtung Stadttor, vorbei am Landesbergbaumuseum, und biegen vor dem Tor in die Ernst-Bark-Gasse ab und laufen zur Synagoge. Es geht wieder nach rechts in die Gustav-Weil-Straße. Bei der Klostergasse halten wir uns links und gehen Richtung Klosterkirche St. Cyriak (Wikipedia). Entlang der Friedhofsmauer gehen wir bis zur Schlossbergstraße und halten uns links bis zum Wegweiser Kosakenwäldele. Hier folgen wir dem Wegweiser in Richtung Castellberg (gelbe Raute).

Beim kleinen Anstieg drehen wir uns immer wieder um und lassen den Blick über Sulzburg, die Kirche St. Cyriak und den Schlossberg schweifen.

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Reste der Burg auf den Schlössleberg

Auf unserer letzten Wanderung auf dem Bergbaugeschichtlichen Wanderweg. sind wir am Schlössleberg vorbei gelaufen, dieses mal sind wir ein paar Schritte in Richtung der einstigen Burg der Üsenberger gelaufen und haben uns die Mauerreste angeschaut.

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Oberhalb der Burgruine, beim Aussichtspunkt Himmelreich, weiden ein paar Ziegen.

Irgendwann kommen wir an der Abzweigung des Bergaugeschichtlichen Wanderweg (Schild Arthur-Faißt-Wegle) vorbei und halten uns aber geradeaus.

Wir folgen dem Weg, und in einer Biegung beim Schild Gänslebuck treten wir kurz aus dem Wald raus und werfen einen Blick in Richtung Rheinebene, gehen aber weiter auf dem Weg durch den Wald.

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Russischer Bär

Um uns flattert ein interessanger Schmetterling beziehungsweise Nachtfalter: Ein Russischer Bär.

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Hummel

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Es geht weiter bis zum Wegweiser Bierenstiel Rank, hier folgen wir dem „Bettlerpfad“ bis zum Wegweiser Castellberg bei der Castellberghütte mit Parkplatz, Grill und Waldspielplatz. Eine Erklärungstafel weist noch auf die abgebrannte Gerichtseiche des Freiburger Künstlers und Holzbildhauers Thomas Rees hin.

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Castellberghütte

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Blick auf die Staufener Burg

Wir folgen ab hier der Beschilderung Castellberg Pfad bis zum Wegweiser Castellbergruine, und können nach wenigen Metern einen Blick auf die Staufener Burg erhaschen.

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Hier nehmen wir den mittleren Trampelpfad zwichen den Flaumeichen. Auf dem Weg zu den Überresten der mittelalterlichen Burg, passieren wir noch die Reste einer älteren Wallanlage und landen schließlich beim kläglichen Überbleibsel des einstigen Burgturms. Direkt daneben steht ein stählerner Aussichtsturm, der im Jahr 1962 von der Ortsgruppe Sulzburg des Schwarzwaldvereins errichtet wurde. Von oben hat man einen schönen Blick nach Westen in Richtung Rheinebene und die Vogesen. Nach Süden und Norden hin versperren hohe Bäume die Sicht.

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Die Reste des einstigen Burgturms

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Plan der Burg

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Blick auf Dottingen (vorne) und Heitersheim (hinten)

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Blick auf Ballrechten

Wir folgend dem Wegweiser Castellberg Pfad weiter in Richtung Süden. Am Südzipfel des Castellbergs finden wir dann eine nette Sitzgelegenheit, eine Bank mit Tisch und schöner Aussicht in die Rheinebene sowie auf Sulzburg und Laufen. Hier packen wir unser kleines Vesper aus.

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Vesperpause

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Blick auf Sulzburg

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Panorama

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Wissenswertes über die Entstehung des Castellbergs

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Seltsam, wenn im Hochsommer ein Schild vor Eisbruch warnt …

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Anschließend folgen wir der roten Raute mit den Trauben – der Markierung des Markgräfler Wiiwegli – bis zum Wegweiser Vorderer Castellberg. Ab hier folgen wir dem Wiiwegli zurück zum Marktplatz, vorbei am einstigen Sulzburger Bahnof.

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Der frühere Sulzburger Bahnhof ist heute in Privatbesitz.

Die Strecke (Bad Krozingen -) Staufen – Sulzburg wurde 1894 eingeweiht. Am 27. September 1969 wurde der Personenverkehr auf dem Ast nach Sulzburg eingestellt, vier Jahre später auch der Güterverkehr. Betreiber war die DEBG (Deutsche Eisenbahn-Betriebsgesellschaft), später die SWEG (Südwestdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft)

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Wanderung von Sulzburg auf den Castellberg


Karte


 

 

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Badenweiler-Schweighof: Wanderung Altenstein – Vogelbach – Bergmannsruhe

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Wir haben uns eine kleine, etwa sieben Kilometer lange, Vormittagswanderung vor unserer Haustüre bei Badenweiler ausgesucht. Es geht einen Rundweg von Schweighof in Richtung Altensteig, Vogelbach und Bergmannsruhe und den Steinenbrunnweg wieder zurück.

Alternativ kann man von Badenweiler aus starten, läuft über die Sophienruhe zur Bergmannsruhe und steigt dort in den Rundweg ein, allerdings fallen im Ort Parkgebühren im Parkhaus an.

Außerdem bietet sich in Schweighof im Anschluss an die Wanderung eine Stärkung mit Schwarzwälder-Kirschtorte im Café Neumatt an.

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Wir starten am Wanderparkplatz Neumatt, man kann aber auch noch ein paar Meter weiter fahren und beim Waldparkplatz Altenstein, direkt bei der Wassertretstelle parken.

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Dem Wegweiser Altenstein folgend gehen wir zunächst am Wassertretbecken vorbei – das ist leider derzeit wegen Corona nicht gefüllt. Hier könnte man sonst nach der Wanderung die Füße kühlen.

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Der Altensteinbach

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Beim Wegweiser Stelli gehn wir weiter in Richtung Stelli und umrunden den Bergsporn mit den Überresten eines Ringwalls oder ein Burg (Altes Schloss), bei dem es sich um den Vorläufer der Burg Baden handel könnte. In der Karte ist nur ein archäologisches Denkmal verzeichnet.

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Auf der Ostseite des Hügels führt bei diesem kahlen Baum ein kleiner Trampelpfad hinauf.

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Beim Wegweiser Stelli treffen wir auf den Bosseltsgrabenweg. Dieser führt uns hinunter in Richtung Vogelbach.

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Hier treffen wir das erste Mal auf eine seltsame Mauer im Wald.

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Wir gehen etwa 100 Meter hinunter zum Vogelbach und zur Friedrich-Hilda-Esche.

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Hier machen wir ein kleines Picknick.

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Leise plätschert der Vogelbach

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Wir folgen dem Bach abwärts in Richunt Bergmannsruhe.

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Und freuen uns über die vielen Schmetterlinge die uns begleiten.

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Das frühere Ausflugslokal Bergmannsruhe, heute Privatbesitz.

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Eine kleine Abkühlung am Hubertusbrünnele

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Blick auf Schweighof

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Holzverladerampe

Wieder treffen wir auf eine Mauer mitten im Wald. Ein Schild gibt Auskunft. Es handelt sich um eine Holzverladerampe, wo in früheren Zeiten Baumstämme auf Pferdefuhrwerke verladen wurden.

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Mehr Bilder bei Google Fotos im Album: Badenweiler-Schweighof: Wanderung Altenstein – Vogelbach – Bergmannsruhe


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Wanderung zur Sausenburg

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Im Jahr 1444 schenkt Graf Johann von Freiburg dem Markgrafen Rudolf IV und seinem Bruder Hugo die Herrschaft Badenweiler, Rötteln und Sausenberg – die eigentliche Markgrafschaft. Das vornehmste Recht der Herren war die Ausübung der hohen Gerichtsbarkeit. 1444 ist auch die Geburtsstunde des Markgräflerlandes.

Die einstige Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg umfasste jedoch nicht nur die Sausenburg – der Stammsitz der Herren von Sausenberg – auf Gemarkung Kandern sondern auch Gebiete rund um Emmendingen mit der Hochburg (Hachberg) als Zentrum. (In der Markgrafschaft: Die Hochburg bei Emmendingen)

Unsere jüngste Wanderung sollte uns daher zur mal wieder zur Sausenburg führen – die letzte Wanderung dorthin liegt doch ein paar Jahre zurück.

Am besten stellt man das Auto auf dem Wanderparkplatz St. Johannis-Breite an der L 132 zwischen Obereggenen und Sitzenkirch ab. Entlang des Waldrands dem Wanderweg (gelbe Raute) nach Sitzenkirch folgen. Wer mehr Zeit mitbringt wandert über Schloss Bürgeln zur Sausenburg.

Wir haben uns jedoch die knapp zwei mal zwei Kilometer geschenkt, und haben unser Auto beim Rathaus in Sitzenkirch abgestellt. (Familien mit kleineren Kindern biegen in Sitzenkirch ab, fahren über Käsacker nach Vogelbach und stellen das Auto beim Wanderparkplatz Lindenbückle ab. Von dort sind es nur 15 Minuten zur Sausenburg.)

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Wir starten beim Rathaus Sitzenkirch am südlichen Ortsrand. Vor dem Rathaus konnten wir die Schlange aus bemalten Kieselsteinen (Coronafresserchen) bestaunen.

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Wir gehen Richung Ortsmitte entlang der Breite Straße und biegen vor dem Lippisbach bei der Infotafel nach rechts in den Wässerleweg ein.

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Vorbei am Milchhüsli folgen wird dem Wässerleweg (gelbe Raute).

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An der Kreuzung mit der Straße Oberer Garten macht der Wässerleweg inen Knick nach rechts. An einem Bauernof vorbei laufen wir auf einen den Wegweiser „Wässerleweg“ des Schwarzwaldvereins zu.

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Wir schauen uns kurz um, genießen den Blick hinunter aufs Dorf, riechen den Duft des frischen Heus und erfreuen uns an einem Rotmilan der über der frisch gemähte Matte kreist.

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WirFolgen dem Wegweiser in Richtung Wässerliwald.

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Versteckt am Waldrand finden wir einen kleinen Tümpel bzw. Froschteich, oder wie die Markgräflerin meint: „die örtliche Schnakenzuchtstation“

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Im Wald wird es schattiger und kühler, dafür gehts jetzt ein gutes Stück bergauf.

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Schwarzwaldvereins-Wegweise Wässerliwald

Ab dem Wegweiser „Wässerliwald“ folgen wir nicht mehr der gelben, sondern der roten Raute in Richtung Lange Ebene bzw. Ruine Sausenburg. Wir sind jetzt auf der Westweg-Etappe vom Blauen nach Kandern.

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Schwarzwaldvereins-Wegweiser „Lange Ebene“

An der Weggabelung Schlossweg/Vogelbacherweg stand bis vor kurzem noch die Lange-Ebene-Hütte.  Die Schutz-/Grillhütte wurde am 26. März 2020 Opfer eines Brandstifters.

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Etwas weiter entdecken wir einen alten Grenzstein aus dem Jahr 1844. Er zeigt auf der Südseite die Buchstaben GK und den  Tonkrug mit Deckel aus dem Kanderner Wappen. Auf der verwitterten Nordseite lassen sich die Buchstaben GS für Gemeinde Sitzenkrich nur noch erahnen.

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Sausenburg

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Unten aum Aufstieg zur Burgruine informierte eine Tafel über die Geschichte der Sausenburg.

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Etwa 55 Stufen geht es hinauf zur Burg

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Innerhalb der Burg befinden sich mehrere Sitzbänke für die Vesperpause und auch ein Grill steht zur Verfügung.

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Zuerst machen wir ein kleines Picknick und genießen das mitgebrachte Vester und eine Tasse Tee.

Dann geht es die 89 Stufen hinauf auf den Turm. Von hier hat man einen tollen Blick auf Schloss Bürgeln, den Blauen und auf Basel. Im Westen glitzert der bei Niffer vom Rhein in Richtung Mulhouse abzweigende Rhein-Rhone-Kanal in der Sonne, dahinter erheben sich die Vogesen.

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Blick vom Turm hinunter auf die Burgruine

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Blick auf Vogelbach

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Der Hochblauen mit dem Steinbruch Obereggenen an seiner Flanke

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Blick hinüber auf Schloss Bürgeln

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Blick auf die St. Johannisbreite (vorne links), den Schliengener Ortsteil NIedereggen und im Hintergrund das Elsass mit den Vogesen.

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Blick auf Sitzenkirch

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Der einstge Burgturm ist dauerhaft bewohnt: Mauereidechsen haben sich hier niedergelassen.

Ein paar Infos zur Geschichte

1120: Die Herren von Kaltenbach übergeben ihren Besitz, zu dem der 668 m hohe Sausenberg gehört, dem Kloster St. Blasien.

1232: Markgraf Hermann der Jüngere von Hachberg tauscht mit dem Abt von St. Blasien den Sausenberg gegen ein anderes Gut. Die Markgrafen von Hachberg waren die weltlichen Vertreter (Vögte) über die Besitzungen St. Blasiens im Breisgau.

1232-1246: Bau der Burg nach dem Grundriss der Burg Zähringen in Freiburg.

1311: Die Sausenberger erben die Burg Rötteln und verlegen 1314 ihre Residenz dorthin. Ein Burgvogt verbleibt auf der Sausenburg.
Die Herrschaft Sausenberg wurde begrenzt: durch die Herrschaft Rötteln im Süden, den Rhein im Westen, die Herrschaft Badenweiler im Norden und den „österreichischen Schwarzwald“ im Osten.

1444: Graf Johann von Freiburg schenkt dem Markgrafen Rudolf IV und seinem Bruder Hugo die Herrschaft Badenweiler, Rötteln und Sausenberg – die eigentliche Markgrafschaft. Das vornehmste Recht der Herren war die Ausübung der hohen Gerichtsbarkeit. 1444 ist auch die Geburtsstunde des Markgräflerlandes.

1503: Prinz Ernst (Begründer der protestantischen Linie Baden-Durlauch) erhält die Markgrafschaft Sausenberg. Seither nennen sich die Herrscher „Landgrafen am Sausenhard oder zu Sausenberg“.

1525: Im Bauernkrieg übernehmen Freischärler die Burg, es fand aber keine Zerstörung statt.

1633: Im 30-jährigen Krieg wird sie zunächst von Kaiserlichen, später von Schweden eingenommen.

1678: Die Franzosen schleifen und zerstören die Sausenburg ebenso wie Badenweiler und Rötteln. Es erfolgt eine notdürftige Renovierung.

Seit 1960 sichern und renovieren das Staatliche Hochbauamt, das Forstamt Kandern, das Landesdenkmalamt und der Schwarzwaldverein die Burg.

Quelle: Informationstafel an der Burg

Wir verlassen die Burgruine und gehen weiter in Richtung Vogelbach bis zum Wanderparkplatz Lindenbückle.

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Am Wanderparkplatz Lindenbückle kreuzen sich verschiedene Wanderwege

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Die neue Sängerlinde am Lindenbückle wurde am 20. März 2018 vom Männgesangverein Vogelbach-Malsburg gestiftet, wie dem Gedenkstein zu entnehmen ist.

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Kunst

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Schutzhütte mit Infotafeln zum Geschichtsweg Bürgeln – Kaltenbach

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Blick auf Schloss Bürgeln

Wir folgen Wegweiser zurück nach Sitzenkirch. Der Weg heißt bezeichnenderweise auch Sitzenkircher-Weg.

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Rechter Hand liegt der Blauen.

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Blühende Lupinen

Wir folgen dem Sitzenkircher-Weg bergab, kurz vor Sitzenkirch passieren wir einen Steinbruch (Laubrain), der links vom Weg liegt.

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Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii)

Kurz vor Sitzenkrich entdecken wir eine Libelle am Wegesrand: Die Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii) ist eine sehr große, an sauberen, kleinen Fließgewässern vorkommende Libelle aus der Unterordnung der Großlibellen (Anisoptera). Sie ist durch eine schmale Gelbstreifung auf schwarzer Grundfarbe gekennzeichnet. Die Art gilt als gefährdet und ist in Deutschland gesetzlich „besonders geschützt“. (Quelle: Wikipedia)

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Am Ortrand finden wir den Wegweiser „Sitzenkirch Bei der Mühle“. Wir schauen uns das restaurierte Mühlrad an.

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Die Sitzenkircher Mühle wird im Jahr 1597 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ging 1611 in den Besitz der Familie Kammüller über. Der Bau der Mühle, wie sie heute noch erhalten ist und besichtigt werden kann, fand im Jahr 1755 statt. Die Kundenmühle mit Oberschlächtigem Wasserbad konnte drei Mahlstühlen betreiben und außerdem durch eine Transmission eine Kreissäge. Als Wasserspeicher dient der Mühlenweiher. Rohre leiten das Wasser zum Rad. Der Betrieb der Mühle als Kundenmühle wird im Jahr 1961 eingestellt. (Quelle: www.sitzenkirch.info)

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Die evangelische Kirche Sitzenkirch

Die Kirche geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Das dem heiligen Hilarius gewidmente Gotteshaus fungierte im 13. und 14. Jahrhundert als Grablege der Markgrafen von Hachberg-Sausenberg.

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Zurück in der Ortsmitte …

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Wer die Wanderung von der St. Johannis-Breite begonnen hat, quert die Breite Straße und folgt dem Enzenbergweg in Richtung Obereggenen.

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Karte


Mehr Bilder bei Google Fotos im Album „Wanderung von Sitzenkirch zur Sausenburg

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Wanderung Römerberg – Schwärze – Burgruine Neuenfels

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Reben, Wald, Steine und ein Mord: Abwechslungs- und vor allem lehrreich ist eine Wanderung vom Müllheimer Friedhof bei Niedeweiler über den Römerberg und den Waldparkplatz Schwärze zur Burgruine Neuenfels.

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Gleich mehrere Themenwege werden auf dem Weg gekreuzt: Ganz neu sind die Infotafeln zum Thema Eichwald, die nicht nur in Müllheimer sondern auch im Britzinger Eichwald aufgestellt wurden. Sieben der insgesamt 25 Tafeln stehen im Brizinger Eichwald. Sie informieren über die Besonderheiten des Eichwaldes als Kulturlandschaft und die Formen der Bewirtschaftung.

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Auf der Wanderung queren wir auch die unsichtbare Grenze (Verwerfungsspalte) zwischen Schwarzwald und Oberrheingraben. Ein unscheinbares Schild weist darauf hin, dass östlich davon Urgestein und im Westen Kalkgestein vorherrrscht. Aufschluss geben die Tafeln des Geologischen Wanderwegs am Rheingraben-Rand, der an der Schwärzehütte beginnt. Die Metalltafeln des Wegs sind gut erhalten, der Weg selbst in Vergessenheit geraten beziehungsweise wurde touristisch durch den Geologischen und Bergbaugeschichtlichen Wanderweg abgelöst.

Geologischer Wanderweg am Rheingraben-Rand
Allein auf der kurzen Strecke zwischen Badenweiler und Britzingen findet sich eine große Zahl geologischer Aufschlüsse.
Der Bergbau vergangener Zeiten und in jüngerer Zeit der Straßenbauhaben an vielen Stellen in der Umgebung von Müllheim und Badenweiler zu sehr bedeutsamen geologischen Aufschlüssen geführt. So ist es naheliegend, einige der interessantesten Aufschlüsse über einen geologischen Wanderweg zu erschließen.
Eingebunden in die morphologisch lebhaft gegliederte Hügellandschaft der Vorbergzone am West-Fuss des Blauen (1165 m) liegen Badenweiler und Müllheim in einer klimatisch und landschaftlich besonders begünstigten Lage. Nicht nur die harmonische Landschaft sondern auch die besonderen Bodenschätze haben schon in grauer Vorzeit die Römer bewogen, ihre Aufmerksamkeit auf diesen Flecken Erde zu richten.
Die geologisch-tektonische Grenze zwischen Schwarzwald-Massiv und der Vorbergzone, die Hauptverwerfung am Ostrand der Grabenstruktur des Rheintals, liefert den bis heute intensiv genutzten Wasserschatz Badenweilers, der an den Klüften des Verwerfungszonen im sogenannten „Quarzriff“ ausströmt.
Westlich der Rheingraben-Hauptverwerfung und des Quarzriffs sind die abgesunkenen jüngeren Sedimentgesteinpakete in viele, eng begrenzte Festgesteins-Schollen aufgegliedert, so dass in diesem Schollenmosaik auf kurzer Distanz eine große Zahl verschiedenartiger und verschieden alter Gesteine studiert werden kann.

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Darüber hinaus ist man ein gutes Stück auf dem „Britzinger Waldlehrpfad“ unterwegs. Viele Tafeln geben Aufschluss über Baumsorten, Stechpalmen Farne und Co. Die Tafeln sind ebenfalls in gutem Zustand, aber auch dieser Weg wird touristisch nicht mehr vermarktet.

Nachdem lehrreichen nun der versprochene Krimi: Der Mord ereignete sich um 1540 auf der Burgruine Neuenfels. Der letzte der Herren von Neuenfels, Christoph von Neuenfels wurd dort nebst „Hausfrau“ und Gesinde ( 7 Personen ) neben dem Hund erschlagen aufgefunden, heißt es in der Chronik von Britzingen.

Die Tour

Wir starten mit unserer Tour am Müllheimer Zentralfriedhof in Niederweiler. Wir folgen dem Wegweister in Richtung Schwärze. Beim nächsten Wegweiser („In den Hürsten“ halten wir uns rechts und gehen den Innerberg hinauf. Das steilste Stück auf dem Weg. Wenn wir auf dem Weg hoch zu „Himmelswiese“  zurück nach Westen blicken haben wir eine schöne Aussicht auf Müllheim.

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Oben an der „Himmelswiese“ – dort findet am Funkensonntag auch  das Scheibenfeuer statt – haben wir eine schöne Aussicht auf Badenweiler mit der Burgruine und den Blauen.

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Wir gehen weiter und kommen zum Naturschutzbebiet „Innerberg“.  Das 18,8 Hektar große Areal auf den Gemarkungen Zunzingen, Niederweiler und Badenweiler ist Lebensraum für eine Vielzahl seltener und vom Aussterben bedrohter Pflanzenarten, Pflanzengesellschaften und Tierarten.

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Von hier aus folgen wir dem Schützenweg in Richtung Schwärze, beim Wegweiser „Römerberg“ nehmen wir auf dem Hinweg den Weg links in Richtung Philippslinde.

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Auf dem Weg zur Philippslinde kommen wir an einer Hiebfläche vorbei, wo junge Eichen gepflanzt wurden.

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Auf der anderen Seite blickt man auf die Rheinebene und im Vordergrund ist der Müllheimer Segelflugplatz zu erkennen.

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Die Philippslinde

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Wir folgen dem Mittleren Eichwaldweg beziehungsweise dem Otto-Engler-Weg weiter in Richtung Schwärze.

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Tulpenbaum

An einer Weggabelung kommen wir an einen Tulpenbaum vorbei, dereigentlich in Nordamerika zuhause ist.

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Wenig später treffen wir auf den Geologischen Wanderweg am Rheingraben-Rand.

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Der Kalksteinfelsen ist vor 172 Millionen Jahren im Jura-Meer entstanden.

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Das erste Zwischenziel ist erreicht: Der Wanderparkplatz Schwärze mit der Schwärze-Hütte.

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Die Schwärze-Hütte

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Wer nur die Runde bis zur Burg Neuenfels wandern möchte oder Kinder im Schlepptau hat, der startet seine Wanderung hier. Vorsicht, auf dem Weg zur Burg müssen wir hier die Pass-Straße von Badenweiler nach Britzingen überqueren.

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Auf der anderen Straßenseite beginnen der Rundweg zur Burgruine Neuenfels, der Britzinger Waldlehrpfad, der Geologische Wanderweg unde verschiedene Nordic-Walkung-Routen.

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Der Pfad zur Burgruine ist nicht zu verfehlen, gleich drei Schilder weisen den Weg. Von der Schwärze zur Burgruine Neuenfels sind es rund 1,8 Kilometer, der Rückweg über den Theodor-Braus-Weg ist etwa 2,2 Kilometer lang.

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Vorbei an blühendem Fingerhut geht es rund 160 Meter hinauf zur Burgruine.

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Im Innern der Burgruine suchten wir uns ein schattiges Plätzchen zum Vespern.

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Zuvor erklimmen wir über die steile Treppe den Turm und genießen die Aussicht.

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Panoramablick über die Rheinebene

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Blick auf Britzingen (vorne), Dattingen und Buggingen und Seefelden

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Muggardt (rechts unten), Laufen (Mitte) und Ballrechten-Dottingen (rechts),

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Gütigheim (vorne), dahinter liegen St. Ilgen, Betberg und Heitersheim

Am Wegweister Burgruine Neuenfels halten wir uns rechts und folgen dem Pfad zum Theodor-Braus-Weg. Unterwegs stoßen wir wieder auf Wegweiser des Waldlehrpfads und des Geologischen Wanderwegs am Rheingraben-Rand.

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Ein unscheinbares Schild weist auf die unsichtbare Grenze (Verwerfungsspalte) zwischen dem Schwarzwald im Osten mit seinem Urgestein (z.B. Gneis) und dem Oberrheingraben im Westen mit dem Kalkstein aus dem Jura-Meer hin.

Wir folgen dem Weg (gelbe Raute) zurück zum Waldparkplatz Schwärze. Dort queren wir wieder die Straße und folgen dem Wanderweg südlich von Parkplatz und Hütte. Der Schützenweg führt uns auf einem schmalen Pfad oberhalb von Oberweiler wieder ins Naturschutzgebiet Innerberg. Vom Wegweiser „Römerberg“ an (dort sind wir auf dem Hinweg zur Philippslinde abgebogen), geht  es den bekannten Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Die Strecke ist insgesamt elf Kilometer lang.

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Mehr Bilder sind bei Google-Photos im Album Wanderung Niederweiler-Schwärze-Neuenfels zu finden.

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Zwischen Rhein und Reben – Wanderung rund um den Isteiner Klotz

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Am Pfingstsonntag haben wir uns für eine Wanderung am Isteiner Klotz ausgesucht. Grundlage war die Tour Naturbesonderheiten am Rand des Oberrheintals  des Schwarzwaldvereins Weil am Rhein. Wir haben den Startpunkt vom Bahnhof Efringen-Kirchen an den Isteiner Klotz gelegt, wo man beim Friedhof auch ganz gut parken kann. Außerdem liegen dann die Isteiner Schwellen kurz vor dem Ziel, wo man die Badehose auspacken und sich im Rhein kurz erfrischen kann. Außerdem haben wir uns  auf dem letzten Teilstück zwischen Schwellen und Klotzen einen Halt noch die blühenden Orchideen im Naturschutzgebiet Totengrien angeschaut.

Der Isteiner Klotz

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Der Isteiner Klotz ist ein rund 150 Millionen alter Korallenstock mit einer circa 70 Millionen Jahre alten vielschichtigen Tertiärkape. Der Rhein, vor circa 600.000 Jahren 30 Meter höher fließend, strudelte rund 100 Höhlen aus.

Ab 12.000 v. Chr. begründen Steinzeitmenschen in Höhlen und auf der Höchfläche Jaspis

In der Bronze-Zeit, circa 2000 v. Chr. Isteiner Keramik-Kultur

Von ca. 500 v. Chr. bis 500 n. Chri.: Keltisch-Römisch-Alemannische Landnahme

Ab 700 Christianisierung.  Um ca. 1100/1200 Bau der Doppelburg durch Bischöfe von Basel und Bau der St. Vitus-Kapelle. 1409/11 Eroberung und Schleifung der Burgfest durch Basler Heer.

Ca. 1840/70 Tullasche Rhein-Korrektion

1900/14 und 1936/39 Festungsbau. 1919 und 1947/49 gewaltige Sprengungen zerstören Festung und Klotzen

St. Veits-Kapelle

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Um 1100/1200 Bau der Doppelburg auf und am Klotzen durch die Bischöfe von Basel und  Bau der Veits-Kapelle. Um 1105 wurde das Kloster  „Von unseren lieben Frowen zu Istein“ am nördlichen Fuße des Klotzens gegründet. Das Kloster war Cluny zugeordnet.

Die in einer Höhle beziehungsweise Felsnische errichtete Kapelle wurde dem Heiligen Vitus gewidment.  Dieser galt als Heiler der Epilepsie – wegen der zuckenden Glieder auch jahrhundertelang „Veitstanz“ genannt – und der Bettnässer.

Dadurch entstand folgendes alemannisches Sprüchlein:

„Heiliger St. Vit, weck mi in dr Zit, weck mi nit z’frieh und nit z’schbot, als alles grad ins Häfeli goht!“

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Die Wanderung führt vorbei an blühenden Reben und hügschen Schrebergärten  in Richtung Ort mit Stapflehus und Kirche.

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Direkt am Ortseingang geht es jedoch nach links und unter der Bahn hindur in die Reben.

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Ab diesem Stein geht es oben auf dem Klotzen – und über dem Eisenbahntunnel – weiter.

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Etwas versteckt finden sich alte Festungsmauern,

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Blick nach Westen zum Rhein und dem Kraftwerk in Kembs.

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Die Ortsgruppe Istein der Bergwacht Schwarzwald kümmert sich um die Naturschutzgebiete und hat hier und da für Wanderer Bänke zum Rasten aufgestellt.

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Blick hinunter auf den Rhein und Rheinseitenkanal sowie das elässische Kembs-Loechle, wo man übrigens gut fritierten Karpfen essen kann.

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Blick auf die Vogesen

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Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Sportplatz Huttingen.

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Aus dem Wald inaus geht es an einer Kirschplantage vorbei in Richtung Wegweiser „Vordere Torackern“.

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Wir laufen quasi enmal um den Sportplatz Huttingen herum und kommen zum Aussichtspunkt „Bildstöckle“

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Beim Aussichtspunkt Bildstöckle treffen wir auf das „Markgräfler Wiiwegli“, das wir vom Gutedel-Wandertag des Verein Markgräfler Wein kennen. Wir gehen jweiter in Richtung Huttingen/Efringen-Kirchen.

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Marienstatue

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Wir kommen am anderen Ende des Sportplatzes wieder raus. Die Sportgaststätten in Huttingen und zum Abschluss in Istein bieten sich zur Stärkung an, wenn man auf den Rucksack mit Vesper verzichtet.

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Wir sind jetzt auf der alten Römerstraße in Richtung Efringen-Kirchen unterwegs.

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Am Ende von Huttingen, auf Höhe Friedhof, hat man einen schönen Blick auf den Markgräfler Hausberg, den 1165 Meter hohen Blauen.

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Über Felder hat man einen schönen Blick hinunter in die Rheinebene. Links der Straße kommt eine Kirschplantage und der nächste Wegweiser hört auf den Namen „Kirschenanlage“.

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Der Weg führt jetzt oberhalb des Kalkwerks Istein vorbei. An einer Stelle sieht man das das  vom Steinbruch Kapf zum Kalkwerk durch den Berg laufende Förderband herauskommen.

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Huttinger Kreuz

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Vom Huttinger Kreuz hat man erstmals den Blick auf Basel, bei extrem klarem Himmel kann man sogar bis zum Montblanc sehen.

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Blick nach Fischingen und den Läufelberg

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Der richtige Platz für’s Vesper aus dem Rucksack.

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Blick auf den Rhein, das Stauhwehr bei Märkt und Basel

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Blick auf Efringen-Kirchen

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Blick auf Efringen-Kirchen und Basel im Hintergrund

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Blick zwischen den Reben hindurch auf Basel

Wir folgen dem Weg in Richtung Wegweiseer Tannenrain und von dort weiter in Richtung Weinlehrpfad. Auf diesen Treffen wir beim Schützenhaus auf dem Schafberg.

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Infotafel beim Schützenhaus

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Ein Bio-Winzer hat Stockrosen ans Ende der Rebzeilen gepflantz.

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An dieser Ecke stehen gleich mehrere Infotafeln.

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Der Wegweiser Weinlehrpfad

Vom Wegweiser Weinlehrpfad gehts hinunter nach Efringen.

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Vorbei am Bammerhüsli

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Markgräfler Wii-Wegli und Himmelreich-Jakobus-Weg

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Eselsdistel

Efringen-Kirchen

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Nächste Station ist das Alte Rathaus in Efringen.

Das alte Rat. und Schulhaus wurde 1770 erbaut und 1836 von der Gemeinde erworben, bis 1910 war es Rat- und Schulhaus, danach nur Rathaus. Von 1942 bis 1978 von der Gemeindeverwaltung gentutzt. Seither in Privatbesitz.

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Es geht weiter in Richtung Bahnhof

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Der Bahnhof ist Ausgangspunkt der Tour des Schwarzwaldvereins.

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Der Weg geht in Richtung Ortsmitte beziehungsweise Rathaus.

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Das Rathaus mit Tourist-Info, Mediathek und dem Rathaus-Café

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Wir folgen der Hauptstraße, gehen am Gemeindehaus vorbei und kreuzen die Kreisstraße.

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Im Ortsteil Kirchen geht es weiter in Richtung Rhein. Vorbei am Stapflehus.

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Stapflehus

In vielen Ortschaften des Markgräflerlands stehen Häuser mit Staffelgiebeln, man sagt oft, es seien Vogts- oder Herrenhäuser gewesen.

Dieses Haus un die angrenzenden Liegenschaften waren lange Zeit dem Domstift Arlesheim zinspflichtig.

Der Jahreszhahl in einem Fenstersims zufolge, ist es bereits 1578 errichtet worden.

(Quelle: Föderkreis „Museum in der Alten Schule“)

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Am Wegweier Gutenau halten wir uns rechts in Richtung Isteiner Schwellen.

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Blick auf den Kirchener Kirchturm mit Storchennest

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In der Ferne ist bereits das Kalkwerk Istein zu sehen.

Wir folgen jedoch dem Feuerbach in Richtung Rhein und Isteiner Schwellen.

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An der Brücke über den Feuerbach trifft man auf einen interessanten Lehrpfad der Natur- und Vogelfreunde Efringen-Kirchen. Die Tafeln entlang unseres Wanderwegs zu den Schwellen informieren über Vögel.

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Es gibt aber auch interessante Tafeln über Pflanzen, wie die Berberitze.

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Berberitze

Isteiner Schwellen

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Der Parkplatz an den Isteiner Schwellen. Die Lust am Baden ist uns nicht nur wegen „Corona“ vergangen.

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Blick von der Aussichtsplattform zu den Isteiner Schwellen

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Zwischen Isteiner Schwellen und Autobahn wurde ein Teil des Rheinufers „tiefergelegt“ und dient so als Überflutungsfläche bei Hochwasser. Mit dem „Integrierten Rheinprogramm“ sollen Unterlieger des Rheins wie Karlsruhe oder Mannheim vor Überflutungen geschützt werden in dem die Hochwasserwelle gebremst wird.

Durch den Bau der Staustufen am Oberrhein zwischen Märkt und Iffezheim sind natürliche Auen und damit Überflutungsflächen verloren gegangen. Dies hat dazu geführt, dass bei großen Hochwasserereignissen am Rhein unterhalb von Iffezheim die akute Gefahr der Überströmung von Dämmen und von Dammbrüchen besteht. Der Schaden für das Hinterland wäre beträchtlich.

Um diese Hochwassergefahr zu reduzieren, sollen Flächen, die vor dem Staustufenbau noch überflutet waren, wieder zurückgewonnen werden. Unser Ziel ist es, diese ehemaligen Überflutungsflächen wieder für den Hochwasserschutz zu aktivieren und die Entwicklung naturnaher Auen zu bewirken.

(Quelle: Regierungspräsidium Freiburg)

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Der Wanderweg des Schwarzwaldvereins führt den Rhein entlang weiter in Richtung Isteiner Klotz.

Wir nehmen die nächste Unterführung unter der Autobahn hindurch in Richtung Isteiner Straße. Nach dem Wald halten wir uns links und gehen entlang eines Spargelfelds in Richtung Naturschutzgebiet Totengrien mit seinen Orchideen.

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Naturschutzgebiet Totengrien

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Bildergalerie

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Zwischen Rhein und Reben – Wanderung rund um den Isteiner Klotz

Karte

Infos

 

Ausflugsziel, Fotografie, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern

Wanderung zur Klemmbachquelle am Köhlgarten

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Eine kleine Halbtagswanderung durch den Müllheimer Wald auf einem Teilstück des Westwegs von Waldparkplatz Egerten zur Klemmbachquelle am Köhlgarten. Der Waldparkplatz Egerten liegt oberhalb von Malsburg-Marzell bereits im Kandertal, der Wald und der Parkplatz mit Grillhütte gehört aber der Stadt Müllheim. Der 1224 Meter hohe Köhlgarten ist – obwohl er eigentlich schon im Kleinen Wiesental liegt – die höchste Erhebung der Stadt Müllheim. Auch hier ist die Stadt Müllheim Waldbesitzerin.

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Der Klemmbach

Am Hang des Köhlgartens entspringt auf 1114 Metern Höhe der Klemmbach. Über eine Länge von rund 20 Kilometern führt er  über die zu Badenweiler gehörenden Ortsteile Schweighof und Oberweiler nach Niederweiler und Müllheim, kratzt bei der Richtbergsiedlung an der Gemarkung Auggen und fließt bei Neuenburg ins Wuhrloch, ein Überbleibsel des einst bis zur Hangkante führenden Rheins. Das Wuhrloch entstand als Kolk (Bezeichnung für kleine wassergefüllte Vertiefungen) bei einem Rheinhochwasser im Jahr 1876.

In den 1970er Jahren sorgten Klemmbachhochwasser immer für überfluteten Sportplatz neben dem Wuhrloch. Daher wurde Anfang der 1980er Jahre ein unterirdischer Entlastungskanal unter der Autobahn hindurch verlegt und endet im einstigen Rheinhafen.

In der Müllheimer Unterstadt wird der Klemmbach geteilt, zur Entlastung und Ent- und Bewässerung wurde die so genannte Hügelheimer Runs geschaffen (Runs bedeutet ein künstliches Bachbett) das nördlich Zienken im Rheinwald versickert.

In früheren Zeiten trieb das Wasser des Klemmbachs bis zu 35 Mühlen entlang seines Laufs an: Sägen, Öl- und Getreidemühlen sowie Stampfmühlen zur Zerkleinerung von Erz und Gips.

Das Teilstück des Westwegs ist rund sechs Kilometer lang, hin und zurück sind wir zwölf Kilometer gelaufen. Vom Waldparkplatz Egerten geht es entlang der roten Raute (Westweg) zunächst zum Schutzhütte Stühle, weiter in Richtung Spähnplatz. Dort folgt man dem Wegweiser und der roten Raute in Richtung Kreuzweg. Dann heißt es aufpassen, um die Abzweigung in Richtung Klemmbachquelle nicht zu verpassen.

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Unsere kleine Wanderung startete am Waldparkplatz Egerten.

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Wir folgen immer der roten Raute bis zum Höhenweg

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Blick in Richtung Blauen, das Ziel der Westwegwanderer, die vom Belchen her kommen. Leider kann man nur an wenigen Stellen einen Blick auf den Blauen werfen.

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Die Schutzhütte Stühle. Wie ein kleines Gästebuchlein zeigt, übernachten hier doch einige Wanderer auf dem Westweg oder suchen bei Gewitter Schutz.

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Wir folgen weiter dem Weg in Richtung Spähnplatz.

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Zuerst gibt’s jedoch eine Tasse heißen Tee

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Beim Spähnplatz

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Achtung aufgepasst, die Abzweigung zum Höhenweg nicht verpassen.

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Fast geschafft: nur noch ein paar Schritte zum Ziel

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Erst 2015 hat der Schwarzwaldverein Müllheim-Badenweiler einen tonnenschweren Findling an der Klemmbachquelle aufstellen lassen.

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Die eigentliche Klemmbachquelle

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Die Klemmbachquelle als Kinderstube für Lurche.

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Als kleines Rinnsal macht sich der Klemmbach auf den Weg in Richtung Westen.

 

 

Auf dem Rückweg hab ich zum ersten Mal einen Badischen Riesenregenwurm (Lumbricus badensis) gesehen. Ein Foto hab ich keins gemacht. Den halben Wurm fotografieren wollte ich nicht, er war schon mit dem Kopf im Boden verschwunden.

Mehr Bilder bei Google Photos im Album Egerten – Stühle – Klemmbachquelle

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