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Fenster der Hoffnung

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Oberhalb von Schallsingen öffnet das „Fenster der Hoffnung“ den Blick ins Eggenertal und hinüber zu den Vogesen im benachbarten Elsass. Geschaffen hat das Fenster Daniel Oswald auf seinem privaten Grundstück neben der Kreuzung der Bürgler Straße und der Landesstraße 132.

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Abenteuerliche Wanderung zur Rothenburg im Kleinen Wiesental

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Erst wars zu kalt für längere Wanderungen – wir wollen ja keinen Survival-Trip unternehmen. Dann zu nass und vor allem zuviel Arbeit auf dem Schreibtisch im heimischen Arbeitszimmer. Nach unserer Schneewanderung auf den Köhlgarten waren gut fünf Wochen Pause. Da das Wetter am Samstag frühlingshaft war, haben wir die Wanderschuhe geschnürt und sind ins Kleine Wiesental gefahren. Bei uns in Müllheim verbindet man mit dem Kleinen Wiesental eher den Nonnenmattweiher und Neuenweg mit seinen Ortsteilen Heubronn oder den Haldenhof. Dabei besteht die Gemeinde Kleines Wiesental seit 1. Januar 2009 aus ehemals acht selbstständigen Gemeinden: Bürchau, Elbenschwand, Neuenbweg, Raich, Sallneck, Tegernau, Wies und Wieslet.

Zur Abwechslung ging es nicht über den Sirnitz-Pass ins Kleine Wiesental, sondern über den Blauen-Pass zuerst ins Kandertal und von Marzell über das Lipple ins Kleine Wiesental. Unser Ziel war Niedertegernau. Wo wir den knapp 9 Kilometer langen Rotenburg-Rundweg zur Rothenburg in Angriff nahmen. Die Tour führte zunächst östlich der Kleinen Wiese zur Rothenburg und weiter nach Wieslet. In Wieslet überquerten wir die kleine Wiese und es ging auf der Westseite zurück nach Niedertegernau.

Ganz schön anstrengend. von Wieslet bis zum Wegweiser Weite Ebene zieht sich die Steigung mit rund 200 Höhenmetern recht ordentlich.

Dieser Abschnitt war recht abenteuerlich, durch den jüngsten Wintereinbruch lagen doch zahlreiche Bäume quer über den Wanderwegen, bei denen man entweder darunter hinduch kriechen oder drüber klettern musste. Kinder hätten da sicher einen großen Spaß. Das macht den Weg aber nicht Kinderwagen geeignet, wie in der Beschreibung angegeben war.

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Die Wanderung startet beim Landgasthof Rothenburg in Niedertegernau.

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Zur Burgruine gehts noch ein Stück hinauf.

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Blick in den Burggraben

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Blick in den Burgfried

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Die Burgmauern sind mit Moos überwachsen.

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Von der Sitzbank hat man bei klarem Wetter eine tolle Fernsicht in die Schweizer Alpen. Gut zu erkennen sind die rund 128 Kilometer entfernten Gipfel von Eiger, Mönch und Jungfrau.

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Am Ausgang vom Kleinen Wiesental liegt Schopfheim Langenau.

Von der Burg geht’s wieder 200 Meter zurück zum Wegweiser Schlosswald. Von hier gehen wir abwärts in Richtung Wieslet.

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An der nächsten Wegkreuzung finden wir einen kleinen Rastplatz mit Bank und Tisch, den Rudolf-Geiger-Platz.

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Bei der Wegkreuzung Baumgarten ist eine kleine Grillhütte.

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Am ersten Frühlingstag flattern schon die ersten Schmetterlinge. Ein Zitronenfalter begleitete uns die ganz Wanderung, setzte sich aber – anders als dieser Admiral – nicht ür ein Foto hin.

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Wenn das Haus zur Sonne heißt
un die brennt so heiß
Lueg do inne an dr Mure
sitze Here und au Bure
esse, trinke, Lebe wohl.
Mensch, e gmuetlich Stündli
Es tät Dir nit au wohl!
Wandmalerei von Julius Kibiger

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Die Streich-Mühle an der kleinen Wiese funktioniert noch mit Wasserkraft.

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Altes Rathaus in Wieslet

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Die Kirche in Wieslet

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Hangrutsch

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Der Wald ist hier auf Sand gebaut …

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Fast am Ziel geht’s einen kleinen Pfad hinunter nach Niedertegernau. An der Abzweigung lohnt sich der Blick zurück in Richtung Alpen.

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Einer der vielen Baumstämme, die quer über dem Wanderweg liegen

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Findlinge am Wegrand

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Auf der Homepage der Gemeinde Kleines Wiesental kann man sich die Tour als PDF herunterladen: Tour Nr. 14 Niedertegernau Rotenburg Rundweg

Mehr Bilder bei Google-Fotos  im Album Wanderung zur Rothenburg im Kleinen Wiesental

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Winterwanderung vom Kreuzweg zum Köhlgartengipfel

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Auf dem Köhlgarten, mit 1224 Metern Höhe der höchste Punkt auf der Gemarkung Müllheim beziehungsweise des Ortsteils Niederweiler grenzen die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach und die Gemarkungen Müllheim und Kleines Wiesental aneinander. Etwas unterhalb des Gipfels entspringt der Klemmbach, der nach etwa 20 Kilometern ins Neuenburger Wuhrloch mündet.

Auf den amtlichen topographischen Karten ist der Weg zum Gipfel nur angedeutet und die graue Linie endet irgendwann im nichts. Auch führt kein Wegweiser des Schwarzwaldvereins zum Gipfel. Daher haben wir den Weg zum Gipfel bisher nicht ins Auge gefasst. Zugegeben, ich hab mich noch nie gerne bergauf gequält. Auf dem Instagram-Account der Heimatfotogräfin haben wir ein tolles Winterbild mit Blick vom Köhlgarten auf den Blauen entdeckt. Als haben die Markgräflerin und ich kurzerhand  beschlossen, es doch mal zu versuchen.

Zuerst hatte ich überlegt auf dem Rückweg über den Spähnplatz zum Kreuzweg zu laufen, aber das Stück zwischen Spähnplatz und Kreuzweg gehört zur Langlaufloipe und ist für Wanderer gesperrt.

Die Strecke hat mit fünf bis sechs Kilometern die ideale Länge für eine Winterwanderung. Überraschenderweise ist der Anstieg nicht ganz so steil wie befürchtet.

Coronabedingt wollten wir gleich früh morgens nach unserem obligatorischen Wochenendeinkauf los und rechtzeitig wieder zurück sein, bevor der große Ansturm am Kreuzweg los bricht.

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Frühmorgens ist es am Kreuzweg noch recht ruhig, auch der Parkplatz ist noch ziemlich leer.

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Blick in Richtung Belchen.

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Die Sonne steigt über die Baumwipfel

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Wir folgen dem Parkplatzweg in Richtung Klemmbachquelle. Es ist der mittlere von drei Wegen. Auf dem Weg rechts ist die Langlaufloipe gespurt.

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Die Winterlandschaft hat uns, wir genießen die morgendliche Stille.

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Bei der nächsten Abzweigung gehen wir in Richtung Klemmbachquelle.

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Es ist still, zwischen den Bäumen dringt das Plätschern des Klemmbachs herauf.

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Vom Kreuzweg zur Klemmbachquelle ist es nicht weit. Im Sommer haben wir unserer Wanderung daher auf dem Wanderparkplatz Egerten gestartet.

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Wir gehen nach der Klemmbachquelle noch ein Stück weiter. Nach rechts führt ein Weg wieder südlich des Klemmbachs in Richtung Spähnplatz. Wir halten uns jedoch links und gehen den Köhlgartenkopfweg hinauf.

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Die Eiskristalle sind wirklich faszinierend.

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Der Weg macht einen U-Turn, den man auch abkürzen kann. Obwohl der Pfad gewalzt ist, gehen wir die kleine Schleife außen herum, den Tieren zuliebe. Der Köhlgarten soll ja eines der letzten Rückzugsgebiete für Auerhühner sein. Das wird wahrscheinlich der Grund sein, warum kein ausgeschildeter Weg auf den Gipfel führt.

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An der nächsten Abzweigung geht es nach links den Hinteren Köhlgartenweg entlang, wir halten uns rechts und bleiben auf dem Köhlgartenkopfweg (der Kopf sollte ja bekanntlich auch oben sitzen).

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Noch ein paar Schritte, dann geht links ein kleiner Pfad zwischen den Bäumen hinauf in Richtung Köhlgartengipfel. Wir sind nicht die ersten, der Pfad ist erstaunlicherweise ganz gut begehbar. Im Sommer, wenn alles grün ist und keine Fußspuren im Schnee zu sehen sind, kann man die Abzweigung zum Gipfel leicht übersehen. Einen Wegweiser gibt es nicht, wir haben auf jeden Fall keinen gesehen.

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Zwischen den Bäume erhaschen wir einen Blick auf den St. Chrischona mit dem Fernsehturm.

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Oben angekommen. Nur den Pfad zum hölzernen Gipfelkreuz haben wir irgendwie übersehen. Grund genug im Frühjahr nochmal hier hoch zu laufen.

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Lange überlegt welcher Ort in der Rheinebene zu sehen ist. Es ist Bad Krozingen.

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Auf der großen Lichtung machten wir unsere Pause und packten Tee und Vesper aus.

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Dabei genossen wir den Blick in kleine Wiesental.

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Das im Tal unten müsste Wies sein.

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Auf dem Rückweg sind wir wieder auf dem Köhlgartenkopfweg unterwegs. Auf der Nordseite des Köhlgartens können einen Blick auf die Ski-/Rodelpiste am Kreuzweg werfen. Etwas weiter rechts ragt der Belchengipfel  (unten)zwischen den Bäumen hervor.

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Wir gehen fast den gleichen Weg zurück, bei der Klemmbachquelle halten wir uns jedoch rechts und gehen ein Stück den Weiherweg entlang – dieser führt in Richtung Nonnenmattweiher beziehungsweise Rosswaldweg. Achtung, gleich bei der nächsten Wegkreuzung nach links abbiegen. Der Weg führt über eine Kuppe wieder in Richtung Parkplatz.

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Auf dem Parkplatz ist schon wesentlich mehr los, wir machen uns wieder auf den Heimweg und freuen uns auf eine heiße Dusche.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Winterwanderung vom Kreuzweg auf den Köhlgartengipfel

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Wanderungen im Corona-Jahr 2020

30 kleine Rundwanderungen im Markgräflerland und Südschwarzwald

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In der Wolfsschlucht bei Kandern

Als Journalist kommt man viel rum. Ja und Nein! Vieles spielt sich am Wochenende ab, von A wie Adventskonzerte über Feste, Hocks, Sportveranstaltungen, Umzüge, Vereinsjubiläen bis Z wie Zunftabende. In den vergangenen 20 Jahren sah es meist so aus: Am Samstagabend ging’s zu diversen Veranstaltungen und am Sonntagmorgen wurden am Computer Bilder bearbeitet und Texte geschrieben, damit sich die Themen am Montag in der Zeitung wiederfinden. Coronabedingt war ab März – die Fasnacht war gerade vorbei – nicht mehr viel los. Statt Veranstaltungen anzukündigen, wurden diese in den Meldungsspalten der Tageszeitungen abgesagt. 

Glücklicherweise habe ich unter der Woche durch eine Redaktionsvertretung  genügend zu tun, so dass ich als freier Journalist gut über die Runden komme.

Unter der Überschrift „der Junge muss an die frische Luft“ war ich mit der Markgräflerin dann viel wandern. Etwas, das in den vergangenen Jahren meist nur im Urlaub stattfand und viel zu kurz kam.

Außerdem war dies die Gelegenheit endlich mal die nähere Umgebung besser kennenzulernen. Manche Touren hatten wir vor fast 30 Jahren schon mal gemacht, andere standen auf unserer imaginären „To Do“-Liste, einige Dinge haben wir neu entdeckt.

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Unterwegs auf dem Auggener Weinlehrpfad

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Der Belchensteig wurde zum schönsten Wanderweg Deutschlands gekürt.

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Vom Waldparkplatz Egerten gings zur Klemmbachquelle.

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Höllbachwasserfall bei Görwihl im Hotzenwald

Wo wir überall unterwegs waren könnt Ihr der folgenden Karte entnehmen. Darin sind auch die jeweiligen Touren verlinkt.

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Auch dem Badischen Riesenregenwurm sind wir begegnet.

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Winterwanderung zum Nonnenmattweiher

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Silvestermorgen, 7:30 Uhr, die Einkäufe für den Feiertag und das kommende Wochenende sind erledigt. Jetzt wird Tee aufgebrüht und Vesperbrote für eine kleine Wanderung geschmiert. Wir wollen in den Schnee. Um 9 Uhr sind die Markgräflerin und ich beim Haldenhof und laufen los.

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Wir folgen hinter dem Haldenhof dem Durrsbergweg in Richtung Wegweiser Althütte.

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Das Kreuzbächle entspringt unterhalb des Sirnitzpasses

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Blick auf Hinterheubronn und den Belchen

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Blick vom Durrbergsweg zurück zum Haldenhof

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Auch die Wegweiser des Schwarzwaldvereins sind in ein winterliches Kleid gehüllt.

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Blick hinunter zum See

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Panoramablick auf den Nonnenmattweiher

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Wir gehen in Richtung Badebucht einmal um den See.

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Die Fischerhütte

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Bei Schneefall war die kurze (ca. 5 bis 6 Kilometer) gerade ausreichend. Kurz nach 11 Uhr – die ganzen Fotos brauchen Zeit – waren wir auch schon wieder beim Haldenhof, und machen uns auf den Heimweg.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Silvestermorgen am Nonnenmattweiher

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Wanderung rund um den Köhlgarten und Nonnenmattweiher

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Am letzten Novemberwochenende nutzen die Markgräflerin und ich einen der letzten schönen Spätherbsttage für eine kleine Wanderung rund um den Köhlgarten, zum Weiherfelsen und Nonnenmattweiher. Ausgangspunkt war der Parkplatz beim Kreuzweg. Auf der Südseite des Köhlgartens (1224 Meter) konnten wir die wärmenden Sonnenstrahlen genießen, vom Weiherfelsen blickten wir dann auf den zugefrorenen Nonnenmattweiher. Im Talkessel liegend erreichen den See um diese Jahreszeit kaum mehr Sonnenstrahlen.

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Los ging’s am Parkplatz Kreuzweg mit Blick auf den Belchen. Der 1414 Meter hohe Berg ist laut Johann Peter Hebel die erste Stufe auf dem Weg ins Paradies.

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Wir steigen gleich neben der Hütte in den Westweg ein.

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Auf dem ersten Stück bis zum Spähnplatz folgen wir der roten Raute des Westwegs.

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Wir passieren die Abzweigung zur Klemmbachquelle und lassen diese links liegen.

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Beim Wegweiser Spähnplatz verlassen wir den Westweg, und folgen der blauen Raute in Richtung Jungholz.

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Auf dem Kühlenbronnerweg können wir einen Blick auf den den Sendeturm auf dem 1165 Meter hohen Blauen erhaschen.

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Wo der Kühlenbronnerweg auf den Bürchauer Weg trifft, machen wir kurz Pause und genießen in der Sonne unserern mitgebrachten heißen Tee.

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Wem fällt es noch auf? Wer nach rechts fährt, muss rückwärts fahren 😉

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Das Wiesental verschwindet unter den Wolken, in der Ferne sind die Alpengipfel zu erkennen. Leider ist die Luft nicht so ganz klar.

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Beim Wegweiser Jungholz biegen wir wieder in Richtung Norden ab. Bis zum Weiherfelsen sind es ungefähr zwei Kilometer.

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Der Feldberg (oben) und der Belchen (unten) sind hier gut zu sehen.

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Wir passieren den Wegweiser Viermärkerweg und lassen die Abzweigung hinunter zum Nonnenmattweiher und nach Heubronn links liegen. Wir gehen weiter geradeaus in Richtung Weiherfelsen.

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Bevor wir beim Weiherfelsen ankommen, werfen wir noch einen Blick ins neblige Wiesental. Etwas rechts von der Mitte ragt die Hohe Möhr mit ihrer Kuppe aus dem Nebel.

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Das erste Ziel ist erreicht. Wir packen am Aussichtspunkt Weiherfelsen unser Vesper aus. Fotografieren ist schwierig, der gegenüberliegende Hang liegt in der grellen Sonne, der Nonnenmattweiher im dunklen Tal. Aber selbst von hier oben ist die Eisschicht auf dem See zu erkennen.

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Blick in die wokenbedeckte Rheinebene, wo die Sonne den ganzen Tag nicht geschienen hat.

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Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Rosswaldweg – im Sommer waren wir den Weg von unten hochgekommen.

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Zeit die Wanderstöcke auszupacken.

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Noch immer liegen an einer Stelle Bäume quer über dem Weg.

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Beim Wegweiser Rosswaldweg gehen wir in Richtung Althütte. Nach wenigen Schritten gibt es auf der rechten Seite ainen kleinen Aussichtspunkt mit Blick auf den See. Beim Wegweiser Althütte gehen wir wieder rechts und folgen dem Weg hinunter zum Nonnenmattweiher. Unten im Tal ist es frostig, wie die Eiskristalle an den Pflanzen zeigen.

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Der See ist komplett zugefroren.

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Das Eis ist nur 7 bis 8 Millimeter dick. Dafür ist es schön klar und würde sich gut in einem Cocktail machen.

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Wir gehen einmal um den See zur Badebucht und zu den gegenüberliegenden Seerosen.

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Die Fischerhütte hat coronabedingt geschlossen, nur eine Ziege schaut nach dem Rechten und freut sich, dass kein Ziegenschinken auf der Speisekarte steht.

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Am Wegweiser Fischerhütte halten wir uns links und folgen wieder der roten Raute des Westwegs in Richung Althütte.

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Vom Wegweiser Althütte folgen wir dem Durrsbergweg in Richtung Kreuzweg. Auf Höhe Heubronn geht der Wanderweg geradeaus als Rosswaldweg hinauf zum Kreuzweg.

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Allerdings war der Rosswaldweg an diesem Tag wegen Baumfällungen gesperrt und wir mussten einen Umweg laufen. Ein Hinweis an den Wegweisern Althütte und Rosswaldweg wäre ganz nett gewesen, dann hätten wir dort gleich auf den Oberen Rosswaldweg ausweichen können. Stattdessen gins nun Weiter auf dem Durrsbergweg hinunter nach Hinterheubronn und zum Haldenhof. Von dort wieder bergauf zum Kreuzweg,

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Beim Blick über die Schulter haben wir den Vollmond entdeckt, der gerade neben dem Belchen aufgeht. Passenderweise haben wir kurz vor Sonnenuntergang mit der Blauen Stunde auch das richtige Licht.

Wegen des Umwegs waren es am Ende etwa 14 statt der geplanten 12 Kilometer.

Mehr Bilder gibts bei Goolge Fotos im Album Kreuzweg-Köhlgarten-Weiherfelsen-Nonnenmattweiher

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Wald und Kunst in Kandern (Teil 2)

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An unsere kleine Tour entlang des Walderlebnispfads bei Kandern haben wir noch eine Spaziergang entlang des August-Macke-Rundwegs angehängt. Wir starten bei der August-Macke-Schule.

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Von frühester Jugend an verbrachte August Macke (1887–1914) regelmäßig kreative Wochen bei seiner Schwester Auguste, der Kronenwirtin. Als sich späterauch seine Mutter hier niederließ, wurde Kandern für ihn neben Bonn zur zweiten Heimat.Doch es war nicht nur seine Familie, die ihn nachKandern lockte. Er schätzte das Städtchen und seine Umgebung über alles. „Ich kenne keinen Ort, derderart klassische Motive aufzuweisen hätte wie dieses herrliche Kandern“, schwärmte er in einem Briefan seine spätere Frau Elisabeth.
In Kandern entstanden ungefähr 20 Ölgemälde, zahlreiche Zeichnungen, mehrere Skizzenbücher undAquarelle. Wichtige Impulse seiner künstlerischenEntwicklung gingen von seinen Aufenthalten in Kandern aus.
Der August-Macke-Rundweg führt zu den schönsten Winkeln Kanderns und folgt den Spuren August Mackes zu wichtigen Plätzen und Motiven, die für Leben und Werk des Künstlers eine Rolle spielten. Die 10 Tafeln mit Bildreproduktionen und Textinformationen weisen auf biografische und künstlerischeBeziehungen hin. Gehzeit ca. 1 Stunde.
(Quelle: Faltblatt der Tourist-Info)

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Sehenswert ist das von Schülern gestalteter Wandfries (Station 9 des Rundwegs).

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Wir folgen der Staiggasse hinunter zur Stadt und treffen an der Ecke Staiggasse/Friedrich-Hecker-Straße auf die erste Infotafel (Nr. 10)

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„Kandern IV“ – das Bild befindet sich in Privatbesitz und stammt aus einer Serie von Aquarellen die im Jahr 1914 entstanden sind.

Über eine kleine Gasse können wir zur Waldeckstraße abkürzen, gehen dort nach rechts und gleich wieder links durch eine kleine Gasse zur Hammersteiner Straße. Wir gehen nach rechts der Kander entlang und passieren den Wegweiser „Wöschplatzbrunne“.

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An der  nächste Brücke übequeren wir die Kander und gehen zur Fischermühle.

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Wir gehen die Straße Marktplatz entlang zur Hauptstraße an der Tourist-Information vorbei, dem eigentlichen Start des Rundwegs. Hier besteht Gelegenheit ein Faltblatt mit einer Beschreibung des Rundwegs mitzunehmen.

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Bei der Kanderner Keramikwerkstatt befindet sich die zweite Station des Rundwegs. Die Tafel zeigt das Bild „Zwei Schwestern“ für die zwei Kanderner Mädchen Modell standen. Eines war die spätere Frau des Keramikmeisters Hermann Hakenjos.

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Auf der gegenüberliegenden Straßenseite fällt bei der alten Schmiede ein Wandbild des Markgräfler Kunstmalers Julius Kibiger ins Auge. Wir gehen weiter – im Sommer würde sich noch ein kurzer Boxenstop in der Eisdienle anbieten – zum Gasthaus Krone an der Ecke Haupt-/Bahnhofstraße. Mackes ältere Schwester Auguste hatte im Jahr 1903 den Kronenwirt Karl Giss geheiratet.

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Wir folgen der Bahnhofstraße für ein paar Meter und biegen nach rechts in die  Blauenstraße ein.

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Nach ein paar Metern biegt ein schmaler Fußweg nach rechts ab. Auf der rechten Seite führt ein kleiner Pfad in einen Garten.

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Hier hat Macke im Jahr 1907 das Bild „Wäsche im Garten“ und 1911 das Bild „Kirche in Kandern“ gemalt.

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Wir folgen dem kleinen Fußweg, überqueren den Lippisbach. Anschließend gehen wir nach links die Feuerbacher Straße entlang und biegen beim evangelischen Pfarrhaus nach rechts in die Ziegelstraße ein.

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Wir folgen beim evangelisches Pfarramt dem Wegweiser zum Kanderner Heimat- und Keramikmuseum.

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Direkt hinter dem Museum biegen wir nach links ins Museumsgässle ein.

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HIer entstand 1911 das Bild „Straße und Kirche in Kandern“. Knapp 110 Jahre später sieht es mit Ausnahme der Straßenlaterne, Verkehrsschilder und parkender Autos noch genauso aus.

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Weiter geht es die Zielstraße entlang bis zur Tonwerke-Straße, in die wir nach links abbiegen. Wir überqueren die Sitzenkircher Straße und kommen beim Friedhof heraus, wo die Mutter und Schwester August Mackes begraben liegen.

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Wir verlassen den Friedhof auf der Ostseite und gehen die Ochensgasse entlang bis zur Hauptstraße. Hier gehen wir zunächst nach rechts und überqueren kurz vor dem Forstamt die Straße.

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Der Stadtstein erinnert an die Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1810.

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Wir überqueren die Kander und folgen ihr bis zur nächsten Station.

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Die Nummer 8 ist die letzte Station auf dem Rundweg, die Stationen 9 und 10 hatten wir ganz am Anfang passiert.

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Wir folgen der Kandern bis zur Hammersteiner Straße, überqueren die Waldeckstraße und gehen die Friedrich-Hecker-Straße entlang in Richtung Schule, dem Ausganspunkt unserer Touren.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Kandern – August-Macke-Rundweg

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Wald und Kunst in Kandern (Teil 1)

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Mit vier und zwei Kilometern sind der Walderlebnispfad und der August-Macke-Rundweg in Kandern recht kurz. Wir haben beide Wege für eine Nachmittagswanderung im Herbst zusammengefasst. Wir beginnen mit dem Walderlebnispfad.

Der Start des Walderlebnispfades ist nur wenige Meter oberhalb der August-Macke-Schule, diese eignet sich mit dem Parkplatz an schulfreien Wochenenden und in den Ferien als Startpunkt. Alternativ kann man auch am Blumenplatz parken und von dort loswandern – an Werktagen ist hier jedoch eine Parkscheibe erforderlich. Dann kann man bei der Tourist-Information auch gleich noch die passenden Flyer zu den Wanderungen mitnehmen.

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Von der August-Macke-Schule geht es an einem Spielplatz vorbei in Richtung Waldrand.

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Beim Grillplatz und den Genussliegen befindet sich die erste Infotafel mit der Beschreibung des Walderlebnispfads.

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Von hier hat man eine gute Aussicht auf das Städtchen Kandern.

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Eine weitere Infotafel weist mit einem Panoramafoto auf besondere Punkte im Ort und in der Landschaft hin.

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Blick auf den Markgräfler Hausberg, den 1165 Meter hohen Blauen.

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Wir folgen dem Walderlebnispfad, der sich am Anfang mit dem Zeitweg überschneidet.

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Schon nach wenigen Metern verlassen wir den Forstweg und gehen einen schmalen Pfad hinunter zum Waldrand. Die erste Station mit Informationen zur Haut des Waldes.

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Als nächstes folgt die Station A: Wald und Wasser – die Grundlage des Lebens.

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Am oberen Ende der Rinnen, kann man mit einer Gießkanne Wasser aus einem Brunnen schöpfen, es in die Rinne gießen und dem Lauf des Wassers folgen.

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Station 2: Die Spuren der Tiere

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An der Station 3 gibt es viel über Laubbäume zu erfahren, aufgesägte Stämme müssen den einzelnen Baumarten zugeordnet werden.

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Station 4: Tierische Olympiade – wie weit springen Maus, Hase und Co.?

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An dieser Stelle verlassen wir auch den Zeitenweg. Nächste Station ist das Märchenhaus.

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Die Markgräflerin stöbert in Märchen und Sagen.

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Es folgt eine kleine Abkürzung.

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Beim Tastgang muss man sich mit geschlossenen Augen an einem Seil entlangtasten.

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Station 6:  Zuwachs – Der Wald, die umweltfreundliche Fabrik

Innerhalb eines Jahres wachsen im Kanderner Stadtwald auf 870 Hektar 8400 Kubikmeter Holz nach, das entspricht 320 Lastwagen. Ganz nebenbei enzieht jeder Kubikmeter Holz der Atmosphäre 0,97 Tonnen Kohlendioxid.

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Station 7 beschäftigt sich mit Nadelbäumen.

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Fliegenpilz am Wegrand

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Station 8: Wem gehört der Wald?

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Wir lassen Barfußpfad, Waldspielplatz und Rastplatz links liegen, da hat eine Famile bereits alles in Beschlag genommen.

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Wir machen einen kleinen Abstecher zur Bienenstation.

Hier müssen wir unbedingt im Sommer nochmal hin, wenn die Ehrenamtlichen vom Imkerverein Kandern an den Wochenenden vor Ort sind.

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An der nächsten Station informieren zwei Tafeln über den Sturm Lothar im Jahr 1999 und seine Folgen (oben) sowie über den Buchdrucker beziehungsweise Borkenkäfer (unten).

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Jetzt wirds musikalisch …

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Zwischen den Bäumen hängt ein großes Xylophon – Der Wortbestandtteil Xylo kommt übringens aus dem griechischen und bedeutet Holz.

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Beim Pirschpfad und am Hochsitznest gilt es Tiere am Boden und in den Bäumen zu entdecken.

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Alt und Hoch ist das Thema der vorletzten Station.

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Bei der letzten Station geht es in den alten Steinbruch.

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Wir erklimmen die Böschung und packen bei den Wellnessliegen am Ort der Stille unsere Thermoskannen und das Vesper aus.

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Anschließend geht es wieder hinunter zum Ausgangspunkt des Waldlehrpfads. Es schließt sich ein kleiner Stadtpaziergang auf dem August-Macke-Rundweg an. Davon mehr im zweiten Teil des Beitrags.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Kandern – Walderlebnispfad

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Ritterpfad Scharfenstein und Stampfbachwasserfall im Münstertal

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Den Scharfensteinfelsen im Münstertal hatten wir im Sommer bei unserer Tour  auf dem Belchensteig gesehen, und als Ziel einer unserer nächsten Wanderungen ins Auge gefasst. Am ersten Novemberwochenende war es soweit: Wir waren auf dem Ritterpfad Scharfenstein unterwegs. Eine schöne Vor- oder Nachmittagswanderung. Mit knapp 5 Kilometern ist der Ritterpfad kurz, daher haben wir noch einen Abstecher zu den Stampfbachwasserfällen angehängt. Hin- und zurück kommt nochmal ein Kilometer dazu.

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Geparkt haben wir auf dem Wanderparkplatz an der Landstraße (L 123) von Münstertal zum Wiedender Eck.

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Eine Infotafel informiert hier über den Rundweg, der um und auf das Felsmassiv des Scharfensteins führt. Der Name Scharfenstein stammt vom harten und scharfkantigen Quarzporphyr, aus dem der imposante Fels besteht. Ein Relikt des frühen Vulkanismus vor 300 Jahren.

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Der Weg führt uns zunächst in das Tal des Glashofbaches. Dieser hat seinen Namen von zwei Glasbläsereien, die hier im 16. Jahrhundert standen.

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Wir verlassen den breiten Forstweg, gehen über eine Wiese und folgen dem Pfad (blaue Raute).

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Einer der wenigen Überreste der Burg

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Die Burg Scharfenstein wird im Jahr 1267 erstmals als „castrum Scharphenstein“ im Besitz der Herrschaft von Staufen erwähnt. Archäologische Funde  legen einen Beginn der Anlage um 1200 nahe.

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Es gibt auch eine Sage über den Raubritter, Hugo von Scharfenstein – einem wohl recht unangenehmen Zeitgenossen.

Zunächst in einer gefälschten Urkunde zu 1211 sind die Herren von Staufen als Vögte und Gerichtsherren des Klosters St. Trudpert im Münstertal seit 1218 zuverlässig schriftlich belegt. Zur Festigung ihrer Herrschaft, im Zuge der Herausbildung der Stadt Staufen und der Bergbaustadt Münster, wurden Burg Scharfenstein und Burg Staufen an den Zugängen zum östlichen und westlichen Münstertal errichtet. Strategisch günstig am Saumpfad ins Wiesental gelegen, diente sie dem Schutz der umliegenden Silbererzbergwerke. Vermutliche Geldverlegenheiten der Herren von Staufen zwangen diese 1325 zur Veräußerung eines Viertels der Vogtrechte und der Burg Scharfenstein an das Kloster St. Trudpert.

Im Jahr 1330 folgten die Verkäufe weiterer Teilrechte an das Haus Habsburg und die Stadt Freiburg. Im Streit dieser Kräfte, vor allem zwischen der Klosterherrschaft St. Trudpert und der Freiburger Bürgerschaft, über uneingelöste Pfandsummen und Besitzrechte, insbesondere über die Ausübung der Berghoheit und der damit verbundenen handfesten finanziellen Interessen an den ergiebigen Silbererzvorkommen im Münstertal kam es im Jahr 1346 zum kriegerischen Konflikt. Über den Schauinsland vordringend zerstörten Freiburger Bewaffnete die Burg Scharfenstein und verwüsteten die mit Mauern und Türmen bewehrte Bergbaustadt Münster. Die Burganlage wurde danach nicht wieder hergestellt.

Die Stadt Freiburg und die Habsburger einigten sich 1350, gegen die Zahlung von 500 Mark Silber bekamen die Habsburger von den Freiburgern die Pfandbriefe.

Im Jahr 1480 erfolgte die Nennung als Burgstall (Platz einer ehemaligen Burg) im Besitz des Klosters St. Trudpert.

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Am Aussichtspunkt angekommen, packen wir das Vesper aus und genießen die schöne Aussicht.

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Blick nach Süden zum Heidstein, dahinter lugt die Kuppe des Belchen hervor.

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Die Straße hinauf zum Wiedener Eck

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Im Gegenlicht die Silhouette des Heidsteins und dahinter der Belchen.

Wir gehen wieder ein Stück zurück und folgen dann wieder dem Weg und überqueren die Landesstraße.

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Auf der anderen Straßenseite folgen wir dem Weg hinab zum Weiler Stampf.

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Wir folgend dem Stampfbach bachaufwärts in Richtung Wasserfall.

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Beim Hochbehälter treffen wir auf den Wegweiser zum Stampfbachpad

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Der Pfad wurde von den Bergfreunden Münstertal angelegt.

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Der Abstecher zu den Stampfbachfällen lohnt sich.

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Wir gehen zurück und biegen dann rechts ab in Richtung Scharfensteinhütte.

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Der Scharfensteinfelsen im Abendlicht

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Die Grillhütte (ohne Übernachtung) kann über das Forstrevier Branden beim Förster reserviert werden.

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Es ist nicht mehr weit zum Parkplatz, aber wir packen hier die Thermoskanne mit Tee nochmal aus.

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Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Münstertal Ritterpfad Scharfenstein

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Rundwanderung: Liel – Auf der Eckt – Mauchen

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Anfang November haben wir eine tolle Rundwanderung zwischen Liel und Mauchen unternommen. Die Wanderung bietet gerade im Herbst schöne Ausblicke über das Eggenertal in Richtung Blauen sowie vom Aussichtspunkt „Auf der Eckt“ zwischen Liel und Mauchen über das Rheintal zu den Vogesen.

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Wir starten bei der Schlossgartenhalle in Liel, hier kann man auch gut parken. Eine Tafel informiert über die wichtigsten Zahlen und Fakten über den Ort.

Liel
Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 952
Einwohnerzahl: 700
Gemarkungsfläche 765 ha
Waldfläche 280 ha
Höhe 287 m.ü.d.M.
Liel bildet mit Mauchen, Niedereggenen, Obereggenen und Schliengen seit 1973/74 eine Gesamtgemeinde.

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Beim Ehrenmal befindet sich auch ein Wegweiser des Schwarzwaldvereins.

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Wir folgen zunächst der Hauptstraße und passieren das ehemalige Gasthaus „Hirschen“, gegenüber lockte früher der Hirschengarten mit seinen schattenspendenden Kastanien.

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Wir gehen die Hauptstraße entlang bis zum Fabrikgebäude der Lieler Schlossbrunnen GmbH. An der Mauer findet sich auch ein Zierbrunnen aus dem 19. Jahrhundert.

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Im Jahr 1560 wurde der Mineralbrunnen erstmals erwähnt. Hans Balthasar von Baden ließ den Badbrunnen suchen und erschließen. Die Quelle befindet sich auf dem Schlosshof und das Wasser wurde durch seine einzigartige Qualität schon früh auf internationalen Ausstellungen in Paris, Rom und London beurkundet und über den Altrheinarm bei Bad Bellingen bis nach England und Holland verschifft.

Bevor die Familie Sattler im Jahr 1955 den Lieler Schlossbrunnen übernahm, gehörte die Mineralquelle unter anderem der Familie Hoffmann-La Roche. Fritz Hoffman-La Roche, der Gründer des Pharmakonzernt Hoffmann-La Roche (heute Roche) hat den Mineralbrunnen im Jahr 1908 erworben.

Davon berichtet Michael Koschmieder am Rande in seinem Beitrag „Rundgang durch Liel“ im Band 2020 von „Das Markgräflerland“ des Geschichtsvereins Markgräflerland.

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Das untere Portal des Lieler Schlosses.

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Am Dorfplatz folgen wir dem Wegweiser in Richtung Flurkreuz/Hofmatten.

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An der Schuhmacherstraße entdecken wir auf einer Gartenmauer eine üppige Sammlung an Kakteen und eine hübsche Deko mit Zierkürbissen. Ein paar Meter weiter entdecken wir auf der anderen Straßenseite eine Invasion kleinwüchsiger Figuren.

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30 Meter im Quadrat – Blumenkohl und Kopfsalat …

warum fällt mir an dieser Stelle gerade ein alter Billy Sanders Schlager ein?

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Am Flurkreuz Hofmatten folgen wir dem Wegweiser zurück in Richtung Dorf, eine Wanderung in Richtung Hertingen heben wir uns für ein anderes Mal auf.

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Wir überqueren die Hauptstraße und folgen dem Weg „In den Hofmatten“, dabei überqueren wir den Hohlebach und passieren die Lielmühle.

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Hier haben wir eine tolle Aussicht auf die Rebberge zwischen Schliengen und Liel.

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Vorsicht, wir überqueren die Straße nach Niedereggenen.

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Wir folgen dem Weg durch die Reben hinauf zum Rebhäuschen und zum Wegweiser Schliengener Eckt.

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In diesem Rebhäuschen bezog Erzherzog Karl von Österreich – im ersten Koalitionskrieg in der Nacht vor der Schlacht im gegenüberliegenden „Säckingerwald“ gegen General Moreau – am 23. Oktober 1796 sein Nachtquartier.
(aus der Chronik Schliengen und Mauchen)

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Beim Wegweiser Schliengener Eckt stoßen wir auf einen alten Grenzstein und halten uns rechts in Richtung Naturschutzgebiet „Auf der Eckt“ und Mauchen

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Auf der Eckt: Eine Wiese – ideal zum Drachensteigen – bietet einen tollen Ausblick in die Rheinebene und die Vogesen.

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Wir folgen dem Weg hinunter ins Winzerdorf Mauchen.

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In Mauchen kreuzen wir bei der Nikolauskapelle die Route unserer Wanderung „Stein und Wein: Vom Auggener Steinacker durch die Reben nach Mauchen„. In Mauchen bieten sich die Krone sowie die beiden Straußwirtschaften für eine Einkehr ein. In Liel – Start und Ziel unserer Rundwanderung – sind die Gasthäuser Hirschen, Sonne und Krone leider längst Geschichte.

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Am Ortsausgang von Mauchen halten wir uns wieder rechts und folgen dem Berg hinauf in Richtung Lielbuck/Käferholz.

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Beim Käferholzweg kommen wir in den Wald, im Sommer eine willkommene Abwechslung, wird es in den Reben doch ziemlich heiß.

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Wir erfeuen uns am bunten Herbstlaub und folgen den Wegweisern Lielbuck, Käferholz und Ennerau.

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Bei der Kutzmühle kommen wir wieder aus dem Wald.

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Die Kutzmühle zählt zu den ältesten Mühlen unserer Gegend. Sie wird schon am 17. Juni 764 erwähnt neben den Mühlen in Tumringen, Rümmingen, Eimeldingen, Binzen und Efringen: „hoc ost in fine vel in marcas Binubhaime sibi Romaninchova et in alia loca in Tohtaninchova, in Gotones vilare in Walahpah in Haoltingas et Agomotingas, in Binushaim, in Eppalinchova“. „Gotones vilare“ wird übersetzt als Kutzweiler.
(schreibt Heinz Zimmermann in seinem Beitrag die Mühlen von Liel“ im Band 2020 von „Das Markgräflerland“)

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Nahe der Kutzmühle befindet sich noch ein kleiner Steinbruch.

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Wir überqueren die Straße zwischen Liel und Niedereggenen und folgen dem Wegweiser „Bei der Kutzmühle“ durch den Wald nach Liel.

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Beim Lieler Fasnachtsfeuerplatz kommen wir wieder aus dem Wald, statt der Fambergstraße durch den Ort zu folgen, halten wir uns links und folgen dem Pfad entlang der Bebauung in Richtung Kirche.

Einen ausführlichen Beitrag zur Kirche St. Vinzenz ist im Blogbeitrag „Heimatkunde: Die Lieler Dorfkirche und die Begräbniskapelle der Herren von Baden“ zu finden. Wir haben uns die Kirche im September 2019 im Rahmen des Tags des offenen Denkmals angesehen.

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Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Wanderung Liel – Auf der Eckt – Mauchen

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