Ausflugsziel, Essen & Trinken, Fotografie, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern

Herbstwanderung von Ötlingen nach Tüllingen

Die Herbstwanderung rund um den Tüllinger Berg hatten wir schon länger geplant. Eigentlich wollten wir mal unter der Woche am Tüllinger Lindenplatz starten und durch den Wald nach Ötlingen sowie durch die Reben zurück laufen. Ursprünglich war auch eine Einkehr im Café Inka und in einer der beiden Straußwirtschaften in Tüllingen geplant. Pandemiebedingt haben wir darauf verzichtet und ein ordentliches Vesper in den Rucksack gepackt. Da wir doch am Wochenende unterwegs waren und dann doch am Lindenplatz viel los ist, sind wir im Art-Dorf Ötlingen gestartet. Die Impressionen von der Freiluft-Galerie habe ich in einem eigenen Blogbeitrag zusammengefasst.

Das Auto haben wir auf dem Parkplatz am nördlichen Ortsrand abgestellt und sind dann der Dorfstraße bis zur Kurve gefolgt.

Äpfel, Trauben, Schnaps und ein Bückerschrank

Blick auf Alt-Weil und Basel

Wir folgen dem Wegweiser Ötlingen Oberdorf in Richtung Daur-Hütte.  Abkühlung Beim Wegweiser Ötlingen Spitzacker folgen wir dem Weg weiter in Richtung Daur-Hütte.

Oberhalb von Ötlingen führt uns der Pfad über eine Wiese … Blick auf Ötlingen Die Markgräflerin erfreut sich an  der Blütenpracht auf der Wiese.

Aussicht über die Rheinebene  Schade das die Bank mit der schönen Aussicht zugemüllt war.Blick auf Burg Rötteln

Der Fernmeldeturm dient als Wegweiser

Die Daur-Hütte  Wir gehen weiter in Richtung Käferholz beziehungsweise Tüllingen Lindenplatz Auch hier haben wir vom Waldrand eine tolle Aussicht, diesmal auf die Stadt Lörrach.

Beim Wegweiser Käferholz kreuzen wir den Marktfrauenweg nach Haltingen. Wir gehen weiter in Richtung Lindenplatz.

Zur Erinnerung an den Sieg des Markgrafen Ludwig Wilhelm bei Tüllingen-Friedlingen am 14. Oktober 1702. Errichtet vom Offizierskoprs des Inf. Reg. Markgraf Ludwig Wilhelm 3. Bad. No. 111 im Jahre 1902.

Halbzeit: Wir machen auf der Dülliger-Fasnachtsfüür-Bank Rast und packen unser Vesper aus. Gestärkt geht es weiter in Richtung Obertüllingen.

Wirkt etwas aus der Zeit gefallen, das Denkmal für Hindenburg

Beim Wegweiser Tüllingen Lindenplatz gehen wir später weiter in Richtung Ötlingen, zunächst machen wir aber einen kleinen Abstecher zur Ottilienkirche.

Blick auf Basel mit den beiden Roche-TürmenDie Ottilienkirche gehört zu den „Mythischen Orten am Oberrhein„.

Wir sind wieder auf dem Weg in Richtung Ötlingen.

Auf der rechten Seite folgt das nächste Denkmal für die Gebirgstruppe. „Den Toten zum Gedenken
den Lebenden zur Mahnung.“

Wir überqueren die Gemarkungsgrenze von Tüllingen und Haltingen.

AmTüllinger  wächst die Wilde Tulpe, auch Weinbergstulpe genannt.

Beim Wegweiser Tüllinger Weg halten wir uns rechts und gehen weiter in Richtung Ötlingen …

… Nicht ohne uns zuvor mit einem Gläschen Wein gestärkt zu haben. Die Haltinger Winzer haben zum „Rebensonntag“ eingeladen. Fast geschafft, wir kreuzen beim nächsten Wegweiser nochmal den Marktfrauenweg. Kurz vor dem ZIel nochmals eine herrliche Aussicht auf das Art-Dorf Ötlingen.

Mehr Bilder bei Google Photos im Album Herbstwanderung von Ötlingen nach Tüllingen

Ausflugsziel, Fotografie, Heimatkunde, Kultur, Kunst, Wandern

Art-Dorf Ötlingen

Wir starteten unsere Herbstwanderung nach Tüllingen im „Art-Dorf“ Ötlingen. Die Idee zur Freiluftgalerie mit großformatigen Bildern an den Hausfassaden entlang der Dorfstraße hatte der Künstler Gerhard Hanemann. Häuser wurden mit Bildern verschiedener Künstler ausgestattet.

Um den Blogbeitrag zur Wanderung nicht mit zu vielen Bildern zu überladen, habe ich die Fotos in einen eigenen Beitrag ausgeklinkt. Viel Spaß beim virtuellen Bummel durch Ötlingen.

Wenn die Pandemie hoffentlich bald mal vorbei ist, bietet sich auch wieder eine Einkehr an, beispielsweise im Café Inka mit einer sehenswerten Tapete oder auf der Terrasse der „Blick Bergwirtschaft“.

Amateurfunk, DLRG, Fotografie, Heimatkunde, Nachrichten, Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg, Uncategorized, Wandern, Wissenschaft

Tempus fugit – Jahresrückblick 2021

Das Jahr 2021 hatten wir mit einer Winteranderung vom Kreuzweg zum Köhlgarten eingeleitet. Irgenwie kamen wir aber nicht mehr so oft zum Wandern. Trotz Pandemie hat uns die Arbeit eingeholt. Zudem war das Wetter in diesem Jahr im Vergleich zu 2020 zu nass und ungemütlich – eine Wanderung vom Notschrei ins Münstertal hat mir doch einen „nassen Frack“ beschert. Diese und andere Wanderungen muss ich erst noch bloggen. Auch das Angeln kam irgendwie zu kurz.

Tempus fugit – der lateinische Spruch gilt ganz besonders in diesem Jahr.

Wie schon 2020 stand auch das Jahr 2021 ganz im Zeichen von Corona. Der Rettungsschwimmkurs, den ich als Ausbilder im Oktober 2020 begonnen hatte, musste eine lange Zeit pausieren, bis ich diesen dann im Sommer endlich abschließen konnte.

Spektakulär war ein DLRG-Einsatz im Rheinhafen in Weil am Rhein, bei dem ein Betonmischer in den Rhein gerollt war.

Hinzu kam, dass meine EH-Ausbilder-Lizenz während des ersten Corona-Jahres abgelaufen ist und wegen Corona übergangsweise nur um ein Jahr bis März verlängert worden war. Leider gab es weit und breit keine Fortbildungen und erst im Oktober konnte ich dann mit Online-Präsenz-Seminaren und E-Learning die erforderlichen Unterrichtseinheiten sammeln. Leider mussten es dann 32 statt der 16 üblichen Lerneinheiten sein, da die Lizenz ja abgelaufen war. Die Bürokratie der Berufsgenossenschaft ist hier übergründlich.

Eine unerwartete Überraschung

Eine freudige Überraschung gab es am 24. Juli für mich im Müllheimer Freibad. Meine DLRG-Kameraden haben eine kleine Feierstunde organisiert und Müllheims Bürgermeister Martin Löffler überreichte mir die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für mein ehrenamtliches Engagement in der DLRG. Seit 1991 habe ich mehr als 750 Rettungsschwimmer ausgebildet. Vielen Dank!

Danke an Voker Münch (mps) für das Foto!

Mal wieder etwas neues Lernen

Im Frühjahr hatte ich also genug Zeit, um wieder mal etwas Neues zu lernen. Tobias Holzreiter hatte mich im März angesprochen, ob ich nicht die Amateurfunk-Linzenz machen wollte. In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder mal über den Field Day der Funkamateure vom DARC OV A47 Markgräflerland berichtet. Und ich war schon immer technikbegeistert, auch wenn das Thema in den vergangenen Jahren zu kurz kam.

Beim Field Day auf dem Stalten

Also ging es ans Lernen der 1547 Fragen für die Amateurfunkprüfung. Der Technische Teil war recht anspruchsvoll. Zum Glück konnte ich vieles aus der Abi-Zeit am Technischen Gymnasium aus dem Gedächtnis hervorkramen. Allerdings bezog sich das zu Schulzeiten gelernte Wissen über Elektronik nicht unbedingt auf Hochfrequenztechnik. Bis Juni hatten wir den Stoff für die Einsteiger-Lizenz durch, dann habe ich mich dazu entschlossen doch die große A-Lizenz zu machen. Die Einsteiger-Lizenz gilt nämlich im benachbarten Frankreich nicht. Am 28. September haben Christian Pohle und ich in Reutlingen die Prüfung für die A-Lizenz mit Erfolg abgelegt.

Seither bin ich als DL2ANL on air und hatte auch schon bei einem Contest von der CLubstation aus die ersten DX-QSOs mit Curacao, Argentien, Brasilien, Ghana und den USA.

Zwichen den Jahren gab es dann das erste Amateurfunkdiplom (dazu demnächst mehr):

Ausflugsziel, Fotografie, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern, Wein

Burkheim – Burg Sponeck – Rappennestgießen

Irgendwie bin ich dieses Jahr mit dem Bloggen der Wanderungen nicht hinterhergekommen. Im August haben wir eine Wanderung von Burkheim über die Reben zur Burg Sponeck unternommen. Zurück ging es dann durch die Rheinauen am Baggersee vorbei ins mittelalterliche Örtchen Burkheim, der schmucke Ort ist heute ein Ortsteil von Vogtsburg. Die Tour ist nur acht Kilometer lang.

Wichtig: Für das Wegstück durch die Rheinauen sollte man den Mückenschutz nicht vergessen. Die Schnaken sind echt eine Plage. Im Sommer Schwimmzeug für den Baggersee einpacken, dann am besten unter der Woche wandern und baden.

Gestartet sind wir am Parkplatz/Kirchberg beziehungsweise Wanderparkplatz im Bündle. Hier kommt  auch der Wiedehopfpfad vorbei.

Wir folgen dem Wegweiser (gelbe Raute) in Richtung Burg Sponeck.

Das erste Stück ist auch Teil des „Burgemer Wiiweg“ Insgesamt 24 Stelen informiern zum Thema Weinbau und Geologie.

Rote Spätburgunder Trauben …

Blick zurück auf Burkheim und die Burgruine

Kirche und Reben

Panoramblick auf Burkheim mit Kirche und Burgruine, im Hintergrund ist der Totenkopfturm auf dem Kaiserstuhl zu sehen.

Die Burg Burkheim, auch Neue Burg oder Schwendi-Schloss genannt, ist die Ruine einer Spornburg bei 200 m ü. NN auf einem steilen Felsen südwestlich des Ortsteils Burkheim am Kaiserstuhl der Gemeinde Vogtsburg im Kaiserstuhl im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg.

Die Burg wurde am 13. Januar 1231 erstmals erwähnt. Besitzer waren die Markgrafen von Hachberg und 1316 die Herren von Üsenberg, 1561 Lazarus von Schwendi und die Familie Bastian. Nach Zerstörungen und Wiederaufbauten wurde die Burg zwischen 1672 und 1676 im französisch-holländischen Krieg endgültig zerstört. Von der ehemaligen Burganlage sind Reste des Neubaus und Reste der Wehrmauer erhalten, die im Besitz einer Weinkellerei sind.

(Quelle: Wikipedia)

Die Burg ist in Privatbesitz und nicht geöffnet. Allerdings finden dort Weinproben und auch Hochzeiten statt. Infos dazu beim örtlichen Weingut.


Wir folgen dem Weg in Richtung der Hütte zur Rheinhalde.

Die Hütte „Zur Rheinhalde“ bietet einen  schönen Blick hinunter auf den Ort. Sie wurde 1994 von den Burkheimer Reservisten gebaut.

Wir gehen weiter in Richtung Rheinhalde.

Eine Infotafel informiert über den Trockenrasen-Standort

Hier hat man einen schönen Blick auf Burkheim, …

… den Rhein und den Burkheimer Baggersee …

sowie die Vogesen jenseites des Rheins.

Noch ein gemütlicher Rastplatz, der wohl auch für gelegentliche Weinproben genutzt wird.

Wir tragen uns ins Gästebuch ein.

Blick auf die Burg Sponeck, das erste Ziel unserer Wanderung.

Am Westhang des Kaiserstuhls gibt es Gelegenheit für etwas Naturfotografie.

Terrassenförmig angelegten Rebstücke

Wir folgen dem Weg oberhalb des Steinbruchs.

Bei der nächsten Weggabelung halten wir uns links in Richtung Norden und verlassen den Weinlehrpfad. Rechterhand befindet sich in ein paar Metern Entfernung eine hölzerne Skulptur.

Beim Wegweiser Kreidenberg folgen wir weiter dem Wiedhopfpfad in Richtung Burg Sponeck

Der nächste Wegweiser Habersattel ist nur 300 Meter weit entfernt. Es geht weiter in Richtung Wegkreuz Erlacher, Vogesenblick und Burg Sponeck.

Eine Tafel informiert über die wichtigsten Vulkangesteine des Kaiserstuhls.

Blick auf den Rhein

Vom Wegweiser Humberg ist es noch ein Katzensprung zur Burg Sponeck.

Die Burg Sponeck, früher auch Spanegge genannt, ist die Ruine einer Höhenburg auf einem 202 m ü. NN hohen Felssporn über dem Rhein beim Ortsteil Jechtingen der Gemeinde Sasbach am Kaiserstuhl. Die Burg war über den Resten eines spätantiken Kastells, des Kastells Sasbach-Jechtingen, errichtet worden.

Sowohl das Kastell als auch die Burg waren auf dem damals von drei Seiten vom Rhein umgebenen 25 Meter hohen Felssporn errichtet worden. Ein Angriff war nur von Osten möglich. Erst durch die Rheinbegradigung Tullas war der Rhein um etwa 200 Meter nach Westen verlagert worden. Durch die damit verbundene Veränderung in der Topographie ist der westlich von Sasbach-Jechtingen gelegene Fels heute in seiner Gesamtheit von Land umgeben.

Im1973 wurden bei Grabungen im Vorgelände der Burg Sponeck Reste eines in der Regierungszeit des Kaisers Valentinian I. um 370 errichteten, spätantiken Kastells entdeckt.

Hier führt übrigens auch der Oberrhein-Römer-Radweg vorbei.

Wir gehen vom Parkplatz Sponeck zurück in Richtung Burgheim.

Ein Seitengerinne des Rheins durch die Rheinauen

Blauwasser

Hier gehts Richtung Sportplatz und Rhein, wir gehen weiter in Richtung Badesee …

Ein im Rahmen des integrierten Rheinprogramms neu angelegtes Seitengerinne.

Wir folgen am Wegweiser Badische Brückle dem Weg in Richtung Baggersee …

Auf dem Hinweg gingen wir oberhalb des Steinbruchs vorbei.

Ein Künstler hat gegenüber der Kläranlage seine Skulputren ausgestellt.

Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Rappennestgrund und Baggersee Burkheim.

Wir queren einen breiten Weg und kommen dann ins Naturschutzgebiet „Rappennestgießen“.

Wir kommen an der Straße raus, die zum Parkplatz Baggersee führt. Entlang der Straße stehen schon etliche Autos und auch der Gemeindevollzugsdienst ist schon kräftig dabei. Knöllchen zu schreiben.

Eigentlich wollten wir noch kurz Baden, aber der Markgräflerin war dann doch zu viel los, also sind wir weiter in Richtung Ort gelaufen.

Blick von Süden auf Burkheim

Das mit den Nachtwächter müssen wir uns merken …

Der Burkheimer Kräuterhof, eine Dependance haben wir ja in Müllheim mit dem Hügelheimer Kräuterhof.

Wir gehen weiter in Richtung Historischen Stadtkern.

Im ArtCafé gönnen wir uns zur Erfrischung ein „Kaiserstuhl Eis“

Das Rathaus in Burkheim wurde im Jahr 1604 im Renaissancestil errichtet. Das Gebäude zeigt sich ganz in Rot mit Treppenturm und markanten Wappen am Eingang. Das Wappen am Portal ist mi dem österreichischen Wappen sowie dem Wappen von Burkheim und des Hauswappens der Schwendi verziert. Das österreichische Wappen erinnert an den Sitz der Vogteiverwaltung und die einstige Zugehörigkeit des Breisgaus zu Vorderösterreich.

Das „Stadttor“

Die katholische Kirche St. Pankratius

Wir sind zurück auf dem Parkplatz angekommen.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Burkheim – Burg Sponeck – Rappennestgießen

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Vogelbachtal und Altvogelbachfelsen

Wir haben ein kleine Wanderung von Badenweiler durchs Vogelbachtal zum Altvogelbachfelsen unternommen. Allein der idyllisch plätschernde Vogelbach, Libellen und Schmetterlinge lohnen die Tour. Im vergangenen Jahr haben wir eine ähnliche Runde unternommen, sind aber von Schweighof aus gestartet: Badenweiler-Schweighof: Wanderung Altenstein – Vogelbach – Bergmannsruhe

Die Wanderung führt fast auf den 1165 Meter hohen Blauen.

Unsere Wanderung ist etwas mehr als 10 Kilometer lang und beginnt Schlossplatz. Wir folgen der Blauenstraße nach Osten und wechseln dann in die Hochwaldstraße. An deren Ende halten wir uns rechts und folgen der Moltkestraße bis nach links in Richtung Heizkraftwerk abbiegt. Hier folgen wir dem Wegweiser Badenweiler Pfarrwaldpromenade in Richtung Wilhelmstraße und Schweighof.

Beim Aussichtspunkt mit der Himmelsliege genießen wir den Blick auf die gegenüberliegende Burg.

Kirche, Kurhaus und Burg

Wir kommen am Ende der Pfarrwaldpromenade auf die Straße „Im Bannholz“ und Biegen nach links in die Wilhelmstraße ab. Beim Wegweiser Wilhelmstraße am Friedhof halten wir uns rechts und folgen der Wilhelmstraße nach Schweighof.

Alternativ kann man auch der Badstraße folgen, dort gibt es noch einen Rastplatz mit Himmelsliege, und folgt dann ab dem Wegweiser „Im hinteren Vogelbach“ dem Wegweiser zur „Bergmansruhe“.

Beim Wegweiser „Bergmannsruhe“ beginnt das Vogelbachtal. Wir folgen dem Bachverlauf bergauf.

Was blüht denn da? Statt dem dicken Naturführer hilft heutzutage eine App.

Der Kaisermantel oder Silberstrich (Argynnis paphia) ist ein Schmetterling (Tagfalter) der Gattung Argynnis aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Er ist der größte mitteleuropäische Perlmutterfalter.

Wir folgen dem Bachlauf

Der Weg wir immer schmaler und wir kreuzen den Bach und folgen dem Weg auf der anderen Seite.

Ein Baum mit Gesicht – ich habe die Umrisse mit Photoshop nachmalt.

Der Bach plätschert vor sich hin.

Bei der Friedrich-Hilda-Esche können wir entweder direkt in Richtung Stelli (etwas steiler und schmaler) oder über den Wegweiser „Vogelbach“ laufen. Wir entscheiden uns für letztere Route.

Vergangenes Jahr haben wir hier Rast gemacht, da stand bei der Esche noch eine Bank.

Irgendein Pilzsammler hat seine Beute verloren …

Es geht weiter in Richtung „Stelli“

Rechter Hand kommen wir an einer zugewachsenen Mauer vorbei. Es handelt sich dabei um eine  einstige Holzverladerampe. Hier wurden früher Pferdefuhrwerke mit Holz beladen.

Wir keuzen nochmal den Vogelbach.

Eine Schwebfliege

Weiter geht’s in Richtung Obere Stelli und Blauen

Beim Wegweiser „Obere Stelli“ folgen wir dem Pfad in Richtung Blauen. Ab hier wirds etwas ätzend – habe ich schon erzählt, dass ich mich nicht so gerne bergauf quäle?

Oben beim Altvogelbachfelsen angekommen machen wir Vesperpause, auch wenn die Straße ziemlich nah am Felsen vorbeiläuft und das eine oder andere Moped vorbeiknatternt. Es waren auch einige Kletterer am Felsen. Es ist einer der wenigen Felsen, wo das noch erlaubt ist.

Fingerhut (Digitalis)

Wir überqueren die Straße, verlassen den Wanderweg mit der gelben Raute hinauf zum Blauen und folgen dem „Alten Blauenweg“. Hier habe ich die Kamera weggepackt, weil es nicht so viel zu sehen gibt. Wenn man dem Wegweiser Richtung „Fischersbrunn“ folgt sind es knapp zwei Kilometer bis zum Blauengipfel.

Wir gehen immer parallel zum Berg in Richtung Westen und wechseln dann beim Wegweiser auf den unteren parallelen Weg, der direkt zum Prinzensitz führt.

 

 

Irgendjemand hat diese betenden Hände in die Wand der Hütte am Prinzensitz geritzt.

 

Wir gehen weiter in Richtung Badenweiler …

 

 

Bei einem Hochsitz eröffnet sich der Blick in Richtung Rheinebene.

 

Blick auf Müllheim

Blick Richtung Kaiserstuhl – Im Vordergrund liegt die Römerberg-Klinik.

Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Oberer Pfarrwald und Sophienruhe.

 

Wir überqueren die Landesstraße zum Blauen.

 

 

Am Rastplatz und Aussichtspunkt Sophienruhe packen wir nochmals unserer Thermoskannen mit Tee aus.

 

 

Blick auf die Burg Baden und den Innerberg

Unterhalb der Sophienruhe ist eine Abraumhalde aus dem Bergbau. Glückspilze finden hier auch mal einen blau glänzenden Amethyst.

Blick auf Niederweiler und Müllheim

 

 

Wir gehen weiter in Richtung des Wegweisers Blaue Steine

 

Vorbei an der einstigen Abraumhalde

 

Hier gehen wir weiter in Richtung Badenweiler.

Zurück in Badenweiler kann man die Burg Baden, den Kurpark und die Römische Badruine besichtigen. Literaturfreunde können das Tschechow-Museum besichtigen. Für Familien mit Kindern bietet sich  ein kleiner Abstecher zum  Park der Sinne an.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Vogelbachweg – Altvogelbachfelsen – Sophienruhe

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Auf dem Münstertal-Talweg rund um Untermünstertal

Im Juli haben wir noch eine kleine Wanderung im Münstertal unternommen. Auf dem Talweg ging es vom Belchen-Center zum Kloster St. Trudpert. Wir wollten im dortigen Outlet-Center noch ein paar Dinge einkaufen und im Anschluss an die Wanderung in der Talstation einkehren. Früher war dies das Gebäude der Gubor-Schokoladenfabrik – früher heiß begeht waren im Fabrikverkauf die Schoko-Leibniz-Kekse als Bruchware. Der Weg führt uns auf der Nordseite des Münstertals entlang bis zum Kloster und am südlichen Talhang wieder zurück.

Wir überqueren die Bahnlinie und folgen dem Weg am Campingplatzvorbei bis zum Wegweiser Dietzelbach. Nach linkgs geht’s in Richtung Staufen (Messerschmiedfelsen), wir halten uns nach rechts und folgen der blauen Raute in Richtung Riggenbach beziehungsweise St. Trudpert.

Blick auf den Campingplatz

Geißbock

Den Zwei-Burgen-Pfad haben wir uns für eine unserer kommenden Wanderungen mal gemerkt.

Pilze sind irgendwie ein tolles Fotomotiv. Wir müssen dringend mal ein Pilzseminar besuchen, damit wir wissen was wir so fotografiern.

Hasengrunder Ruhe Die Markgräflerin läuft vorneweg …

Ein pinkfarbener Flamigo unterm Scheunendach …

DIESES
KREUZ HAT
THOMAS RIESTERER
UND SEINE EHEFRAU
CATHARINA
LAILLERIN
ZUR EHR GOTTES
ANHEROSTELLEN
LASSEN 1763
RNOF DURCH
IOSEPH
RIESTERER
1831

    Der Laisackerstollen.

Blick auf das Rathaus in Untermünstertal. In diesem Bereich befand sich die 1192 erstmals erwähnte Stadt Münster. Die Stadt, die im frühen 13. Jahrhundert über eine Münzprägestatte verfügte, wurde um 1400 von einem großen Hochwasser zerstört und dann nochmals um 1632 im Dreißigjährigen Krieg. Zwichen 1995 und 1997 fanden hier archäologische Ausgrabungen statt, einer meiner ersten Termine als freier Journalist.

Zwischen den Bäumen erhaschen wir einen Blick auf St. Trudpert.

Der Talweg führt jetzt hinunter zum Neumagen.

Am Neumagen: Ein Teil des Wassers wird am Mühlengrund abgezweigt.

Wir queren die Straße und erreichen beim Wegweiser Sandhalde auch das weitläufige Klosterareal von St. Trudpert.

St. Trudpert war ein Benediktinerkloster im Südschwarzwald, entstanden im beginnenden 9. Jahrhundert und säkularisiert 1806. Heute ist das zur Gemeinde Münstertal/Schwarzwald gehörende Kloster Ordenshaus der Kongregation der Schwestern vom heiligen Josef zu Saint Marc.

Kreuzweg mit Bildstöcken

Gedenktafel für Dekan Willibald Strohmeyer, der kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs von der SS am Heubronner Eck (Dekan-Strohmeyer-Kapelle) ermordert wurde.

  Die Pfarrkirche St. Trudpert

Der zum Kloster gehörende Bauernhof

Wir folgen der gelben Raute in Richting Prestenberg und Untermünstertal

Der Weg führt uns jetzt ein gutes Stück den Neumagen am südlichen Rand von Untermünstertal entlang. Blick auf den Münsterberg mit dem Gipfelkreuz

Wir kreuzen beim Gasthof Belchenblick die Landesstraße L 130 die zum Haldenhof hinauf führt.

Wegkreuz mit Madonna

Wir wussten gar nicht, dass es in Münstertal einen kleinen Park mit Weiher gibt.

Ein Wandbild von Julius Kibiger mit Leuten im Markgräfler Tracht.

Wir machten noch einen kleinen Abstecher in Richtung Bahnhof

Ein schmuckes Schwarzwaldhaus als Neubau in Holzbauweise

Der Weg führt uns dann wieder den Neumagenentlang bis zum Wegweiser Wogenbrunn. Dort kreuzen wir die (Haupt-)Straße Hof/Wasen und folgen der Straße Breitematte bis zum Bahngleis.

Am Bahngleis entlang geht es wieder in Richtung Belchen-Center.

Die Münstertalbahn

Vorbei an Weiden mit glücklichen Pferden …

Mehr Bilder sind bei Google Fotos im Album Kleine Runde ums Münstertal zu finden.

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Blauenblick, Lipberg und Tiergehege

Eine unserer letzten Wanderungen unternahmen wir praktisch vor unserer Haustür. Vor dieser sind wir auch gestartet, auf der Karte bei Google Maps ist jedoch der Waldparkplatz Eichwald (nach dem Müllheimer Freibad beziehungsweise Eichwaldstadion) als Start angegeben. Von dort ging es den Lipberger Weg über den Blauenblick nach Lipburg, dort hinauf zum Friedhof und zum Lipberg – wo die Gleitschirmflieger landen, die auf dem Blauen starten, hinunter Richtung Tiergehege Niederweiler und den Krezbergweg wieder zurück in Richtung Siebeneichen. Der Rundweg ist zwischen 7 und 8 Kilometer lang, von Haustür zu Haustür waren es etwa 10 Kilometer.

Die Wanderung beginnt am Waldparkplatz im Eichwald, wir gehen etwas zurück und folgen dann beim Hundesportverein dem Lipburger Weg, vorbei am Schützenhaus. Von der Chrieswasserquelle fließt ein kleines Bächlein in Richtung Schwimmbad.

Die Chrieswasserquelle

Infotafeln des Forstamts informieren über den Müllheimer Eichwald.

Ein Platz am Waldweg: Welche Elfen und Wichtel sich hier wohl treffen?

Bemalte Steine säumen den Wichtelweg

Kleine Verschnaufpause am Blauenblick …

Wir wandern weiter in Richtung Lipburg.

Eine Ziegenweide

Das Echte Mädesüß (Filipendula ulmaria) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Sie ist in fast ganz Europa heimisch und man findet sie auf nährstoffreichen Feucht- und Nasswiesen, an Gräben und Bachufern sowie in Erlen-Eschenwäldern.

Zitronenfalter

Die Lipburger Turmuhr ist schon 115 Jahre alt.

In Lipburg halten wir uns beim Kriegerdenkmal links und gehen bergauf in Richtung Friedhof, entlang des Anstiegs gibt’s leider wenig Schatten.

Ein Rotmilan

Der Friedhof

Der Lipberg

Gleitschirmflieger im Anflug vom Blauen …

Wir genießen auf dem Lipberg die Aussicht, vespern und schauen den Gleitschirmfliegern beim Landen zu.

Panoramblick in die Rheinebene

Wir gehen wieder bergab in Richtung Niederweiler.

In diesem Bild sind zwei Burgen versteckt …

Wir kreuzen den Skulpturenweg.

Das Wildgehege bei Niederweiler

Die Rehe konnten wir nur von weitem sehen. Uns kam gerade ein Spaziergänger mit Hund entgegen als die Markgräflerin ihre Kamera auspackte. Die scheuen Rehe haben daraufhin das Weite gesucht.

Ein Pavillon der Jäger informiert über das Dammwild.

Nachdem wir die Straße von Niederweiler nach Lipburg überquert haben, folgen wir dem Krezbergweg in Richtung Müllheim und kommen unterhalb des Josbergs beim Wegweiser Siebeneichen raus.

Vom Wegweiser Siebeneichen braucht man nur dem Schild in Richtung Schwimmbad zu folgen. Wir gehen jedoch in Richtung Klemmbach und folgen diesem an der Frick-Mühle vorbei in Richtung Marktplatz und gönnen uns bei der neuen Eisdiele ein Eis.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Blauenblick-Lipberg-Tiergehege

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Wanderung auf dem halben Sagenweg

Zur Hälfte fertiggestellt ist der Sagenweg Schweizermühle der von Tegenernau nach Wies entlang der Köhlgartenwiese führt. Entdeckt haben wir die ersten Tafeln des Sagenwegs bei unserer Wanderung durch die Heißbachschlucht. Schon seit dem Jahr 2016 plant der Tourismusverein den Sagenweg, der vermutlich noch in diesem Jahr fertig werden wird. Wir haben von Tegernau aus die erste Hälfte des Wegs erkundet und noch einen Abstecher nach Schwand gemacht.

Der Weg führt uns am Wirtshausmuseum Krone Tegernau vorbei.

Am Wirtshausmuseum hängt ein alter Automat
Die Laurentiuskirche in Tegernau

In Tegernau fehlten leider noch die Schilder zum Einstieg in den Sagenweg. Weil der Weg zur Heißbachschlucht beim Stauweiher beginnt und der Sagenweg dort vorbeiführt, sind wir irrtümlich dem Wegweiser zur Schlucht statt nach Wies gefolgt. Teile des Sagenwegs verlaufen auf Pfaden und Waldwegen, die aktuell weder bei Google Maps noch bei OpenStreetMap zu finden sind.

Statt dem Wegweiser zur Heißbachschlucht hätten wir dem Wegweiser in Richtung Schwand/Wies folgen sollen.

Dafür sind wir am Holzlagerplatz vorbeigekommen. Müssen aber der Straße bis zum Steinbruch folgen. Der Weidentunnel Die Sage um die Schweizer-Mühle ist eine der Sagen, die entlang des Weges auf Tafeln erzählt werden. Der Köhlgartenwiese Wasserfall am Ausgang des Stauweihers Bei unserer Wanderung im Frühjahr durch die Heißbachschlucht war diese Tafel noch nicht angebracht.

Jüngster Baustein ist der Grillplatz auf der Hälfte des Wegs beim Stauweiher. Diese war bei unserer Wanderung durch die Heißbachschlucht noch nicht fertig und ist gut gelungen.

Vom Stauweiher in Richtung Wies endet der Weg an einem halben dutzend quer über den Weg liegenden dicken Baumstämmen. Die holzernen Rahmen für die Infotafeln stehen bereits, die Schilder sind jedoch noch nicht montiert. Da sich der Himmel verdunkelte und sich Regen ankündigte, haben wir bem Stauweiher dann kurzfristig den Plan geändert.

Wir sind auf der anderen Straßenseite ein Stück dem Stauweiherweg den Berg hinauf gefolgt, und haben dann den Helglebrachweg in Richtung Schwand eingeschlagen.

In Schwand sind wir bei der Sennhütte eingekehrt. Nach einem zünftigen Vesper ging’s dann – geschützt durch unsere Ponchos durch den warmen Sommerregen zurück nach Tegernau.

Sobald der Sagenweg von Anfang bis Ende fertig ist, werden wir ihn nochmals unter unsere Füße nehmen. Die Einweihung ist wohl für September 2021 geplant.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Tegernau – Sagenweg Teil 1

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Rund um den Auggener Steinacker

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Graue Wolken am Himmel und Regen nicht ausgeschlossen – also haben wir uns für unsere Wanderung an Christi Himmelfahrt auf eine Runde vor der Haustüre entschieden. Von Müllheim ging’s über Vögisheim und Zizingen zum Waldparkplatz Steinacker, einmal drum herum und mitten durch. Im Gepäck eine kleine (0,25 l) Flasche Auggener Spätburgunder, die gab’s zum Vesper. Die Runde war rund 10 Kilometer lang. Vergangenen Herbst haben wir eine ähnliche Runde gemacht: Stein und Wein: Vom Auggener Steinacker durch die Reben nach Mauchen.

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Wir sind von Müllheim aus nach Vögisheim und dort in Richtung Hach, allerdings direkt kurz nach dem Ortsausgang wieder nach Süden abgebogen um nicht auf der Straße nach Zizingen laufen zu müssen, diese haben wir uns für den Rückweg aufgespart. Bis zum Ziegengehege kurz vor dem Steinacker, blieb der Fotoapparat im Rucksach.

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Zwischen den Reben sorgen Löwenzahn und Butterblumen für Farbtupfer.

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Die Knospen der Rebblüte sind schon da

 

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Blick hinüber zum Blauen, dessen Gipfel in den Wolken steckt.

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Wiesenbocksbart. Der englische Name klingt fast schöner: Johnny-go-to-bed-at-noon 

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Erstes Etappenziel erreicht, wir sind beim Wegweiser Steinacker angekommen. Wer will kann natürlich auch von hier aus starten.

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Das Parken und Übenachten mit Wohnmobilden oder -wagen ist seit kurzem auf dem Auggener Waldparkplatz Steinacker verboten.

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1200 Jahre
Winzerdorf
Auggen
September 1972
Die Gemeindereform 1972-73 erhält dem
Erholungsort Auggen
die Selbstständigkeit.

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Blühender Waldmeister am Wegrand

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Beim Schild des Weinlehrpfads zur Partnerschaft mit Châteuneuf-du-Pape gehen wir nach links.

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Der Weg führt oberhalb der Reben den Waldrand entlang.

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Vom Aussichtspunkt Vogesenblick schauen wir auf Auggen, Neuenburg und das Elsass mit den Vogesen.

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Der Hurrberg, wir gehen aber wiedr nach links in den Wald.

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Wir folgen dem Rolliweg bis zur nächsten Wegkreuzung.

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Hier treffen Rolliweg, Viehgottsackerweg und Pfeiffenholzweg aufeineinder. Der kurze Weg würde dem Pfeiffenholzweg folgen in Richtung Streitecken/Rütte. Wir gehen den Viehgottsackerweg entlang in Richtung Mauchener Frauenberg.

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An der Gemarkungsgrenze zwischen Auggen und Schliengen wird aus dem Viehgottackerweg der

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Ein Grenzstein aus dem Jahr 1770. Auf Auggener Seite ist das Wappen der evangelischen Markgrafschaft Baden, auf der Schliengener Seite der Baselstab des katholischen Bistums Basel.

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Irgendwie scheinen die Bäume großen Appetit auf Blechschilder zu haben …

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Blick über das Gewann „Auggen Boden“ in Richtung Rheinebene.

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Zypressen-Wolfsmilch

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Der Müllheimer Weg biegt nach links ab, wir nehmen erst den nächsten Weg, den Steinackerweg.

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Das Immenblatt (Melittis melissophyllum) ist in Süddeutschland häufig, in Norddeutschland aber gefährdet. Daher ist die Pflanze nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt.

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Blick auf Mauchen und Schliengen im Hintergrund

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Beim Wegweiser Streitecken gehen wir in Richtung Rütte …

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… hier gehen wir weiter in Richtung Saatschulweg.

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Auf dem Saatschulweg gehen wir wieder in Richtung Waldparkplatz.

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Direkt neben dem Weg befindet sich die „örtliche Schnakenzucht“, wie die Markgräflerin zu sagen pflegt.

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Im Tümpel sind schon recht große Kaulquappen zu entdecken.

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Blick vom Steinacker auf Zizingen, Vögisheim und Müllheim

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Der Blauengipfel steckt immer noch in den Wolken.

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Zurück beim Waldparkplatz Steinacker

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Diesemal gehen wir die Straße entlang von Zizingen nach Vögisheim.

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in Vögisheim

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Unterwegs hab ich noch eine handvoll Tannenspitzen (es gehen auch Fichte, Kiefer und Douglasie) gesammelt. Das gab abens eine lecker Kanne Tannenspitzen-Tee. Nur die Nadeln der Eibe darf man nicht nehmen, die sind giftig.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Rund um den Auggener Steinacker

Ausflugsziel, Computer, Fotografie, Heimatkunde, Internet, Landesgartenschau, Wandern

Actionbound: Landesgartenschau 2022 in Neuenburg

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Coronabedingt finden seit mehr als einem halben Jahr keine Führungen mehr über das künftige Landesgartenschaugelände statt. Sehr zum Bedauern der Markgräflerin, die wunderfitzig ist, was sich so alles auf dem Areal tut, und die sich schon auf aufs nächste Jahr freut. Bei mir ist das Interesse eher beruflich/journalistischer Natur, dafür bekomme ich ab und an bei Presseterminen mit, was sich auf dem Gelände tut.

Für alle andern hat die LGS 2022 Neuenburg am Rhein GmbH eine LGS-To-Go-Tüte mit Infos zur Landesgartenschau sowie eine Smartphone-Schnitzeljagd erstellt. Also haben wir das vergangenes Wochenende mal ausprobiert.

Für die Schnitzeljagd muss man sich die App Actionbound auf das Smartphone herunterladen und installieren. Diese gibts sowohl für Android- als auch Apple-Smartphones.

Los geht es bei der Tourist-Information am Neuenburger Rathausplatz.

Station 1

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Die erste Frage dreht sich um den vom Künstler Lutz Brockhaus aus Darmstadt gestalteten „Monument“-Brunnen in der Platzmitte. Auf den vier Ecken des Brunnens sind vier wichtige Jahreszahlen aus der Geschichte der Zähringerstadt dargestellt.

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Nachdem die Frage richtig beantwortet ist, gilt es den gewöhnlichen Standort der Nepomuk-Statue zu finden. Dafür muss die Standortsuche beziehungsweise das GPS auf dem Handy eingeschaltet sein.

Zur Stärkung gibt’s bei der Eisdiele „Dolce Amaro“ ein Eis (Waldmeister/Himbeere). Diese gibt es seit diesem Jahr doppelt, hat sie doch die ehemalige Eisdiele Incontro auf der gegenüberliegenden Straßenseite übernommen.

Der direkte Weg durch die Metzgerstraße ist wegen einer Baustelle versperrt und auch entlang der Schlüsselstraße müssen wir wegen der dortigen Bauarbeiten einen kleinen Umweg laufen.

Dabei kommen wir am Standort des einstigen Mühlentors vorbei, dem einstigen früheren Eingang in die  mittelalterliche Zähringerstadt. Auch der Klemmbach führte früher hier entlang, was den Namen Mühlentor erklärt.

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An der südöstlichen Ecke des Rathausplatzes befand sich von 1315 bis 1704 das Mühlentor. Im Zusammenhang mit der Neugestaltung der  Schlüsselstraße wurden zwei stählerne Stelen aufgestellt, die auf den Standort des mittelalterlichen Stadttors hinweisen sollen.

Wir folgen der Schlüsselstraße nach Westen bis zum Kreisverkehr an der Kreuzung mit der Breisacher/Basler Straße, halten uns rechts und gehen dann nach links in die Münstergasse.

Station 2

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Gefragt ist der Platz an dem der Brückenheilige normalerweise steht. Derzeit befindet er sich aufgrund der benachbarten Baustelle für das „Parkhaus am Rheintor“ in Auggen im Exil und unterzieht sich beim Bildhauer Johannes Abel einer Wellness-Behandlung.

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Nachdem wir Fragen zu den Rheinfischen beantwortet haben, gehen wir weiter zur nächsten Station.

Auch hier ist der direkte Weg noch versperrt, Parkhaus und Brücke über die B 378, werden ja erste noch gebaut. Also geht es die Münstergasse zurück zur Breisacherstraße. Wir halten und links und gehen nach Norden bis zur ehemaligen Kaplanei. Dort gehen wir die Wolfsgrünstraße hinunter, halten uns unten links und gehen die Jahnstraße entlang. Wir  unterqueren den Autobahnzbringer und gehen dann wieder links die Ensisheimer Straße entlang bis zum Wuhrlochpark.

Station 3

Am Wuhrloch befand sich früher in unmittelbarer Nachbarschaft von Tanzboden und dem Clubheim des Handharmonikavereins ein unscheinbarer Backsteinbau, der in den 1980er Jahren abgerissen wurde. Hier hat der frühere Neuenburger Rheinfischer Alfred Kößler Stockfisch verarbeitet.

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Station 4

Direkt nebenan entsteht im Wuhrlochpark ein neuer Spielplatz, dessen Spielgeräte an das mittelalterliche Neuenburg erinnern sollen. Balancier- und Klettegeräte, Rutsche, Spielhaus und Sandbereich – nicht vergleichbar mit dem Spielplatz aus meinen Kindertagen.

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Hier ist dann auch die Station 4: Zeitreise ins Mittelalter

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Wir machen noch einen kleinen Abstecher ans südliche Ende des Wuhrlochparks, soweit es die Absperrung zulassen. Auch der Park wir im Zusammenhang mit der Landesgartenschau neu gestaltet.

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Am neuen Kreisverkehr am Rheintor – wie Kreisel und Parkhaus nach den Vorstellungen von Stadtverwaltung Bürgermeister künfti heißen sollen – entsteht der Bertholdsturm, das westliche Widerlager der Brücke, die vom künftigen Münsterplatz auf dem Dach des Parkhauses über den Autobahnzubringer (B 378) in den Wuhrlochpark führen soll.

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Anschließend folgen wir der Colmarer Straße nach Westen bis zur Westtangente, gehen nach rechts und dann die nächste Straße wieder links. Die Vogesenstraße unterquert die Autobahn A5.

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Auch die Autobahnüberführung wurde im Zusammenhang mit der Landesgartenschau neu gestaltet. Der Fuß- und Radweg in Richtung Sportplätze sorgt nun für mehr Sicherheit, darüber hinaus wurde die Straße tiefergelegt und jetzt können auch Lastwagen hier fahren ohne unter der Brücke hängen zu bleiben.

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Wir gehen weiter bis zur Kreuzung Vogesenstraße/Rheinwaldstraße/Rheingartenweg.

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Wir folgen dem Rheingartenweg. Der Weg führte früher als Rheinhafenstraße auf einem Damm bis zur Panzerplatte und der Nato-Rampe. Der Damm wurde für die Gartenschau abgetragen umd Platz zu schaffen für einen Geh- und Radweg.

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Station 5

Etwa auf  halbem Weg zwischen Rheinwaldstraße und Rheinufer ist die nächste Station. Diese befasst sich unter anderem mit Wildkatzen, die hier angeblich eine Süd-Nord-Wanderroute haben. Damit diese auch während der Landesgartenschau das Gelände queren können, muss der Zaun rund um das Gelände mit „Katzenklappen“ versehen werden.

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Station 6

Die nächste Station befasst sich mit dem Höhlenflohkrebs. Die Fragen konnten wir auf der Handy-App beantworten. Das Banner mit den Erklärungen war jedoch verschwunden, vermutlich zerstört oder geraubt. Auch die zwei gefährlich aussehenden aber netten Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes konnten nicht weiterhelfen.

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Und was hat es nun mit den Höhlenflohkrebsen auf sich? Diese sind Teil eins Citizen-Science-Projekts im Vorfeld zur Landesgartenschau, dass sich mit dem Thema „Grundwasser – der verborgene Lebensraum“ befasst. 

Der Spaziergang ist (hin und zurück) etwas mehr als vier Kilometer lang. Wegen der aktuellen Baustellen ist leider kein Rundweg möglich, die Mülhauser Straße und die Unterführungen beim Wuhrloch unter der Westtangente und Autobahn sind gesperrt. Ein Rundweg mit nochmals sechs Fragen wäre sicher spannender, als zweimal den gleichen Weg zu laufen..

Der Spaßfaktor der App war ganz ok, ich hab einmal versehentlich zu schnell auf weiter geklickt, da gabs dann für die Aufgabe den nächsten Wegpunkt zu finden null Punkte. Mir macht das nix, aber ich mag mir nicht vorstellen wie ein Kind dann reagiert. Ich hab mir mal die Mühe gemacht die Datenschutzrichtlinien durchzulesen, die sind eigentlich ganz akzeptabel.