Ausflugsziel, Computer, Fotografie, Heimatkunde, Internet, Landesgartenschau, Wandern

Actionbound: Landesgartenschau 2022 in Neuenburg

lgs-nbg-actionbound_005

Coronabedingt finden seit mehr als einem halben Jahr keine Führungen mehr über das künftige Landesgartenschaugelände statt. Sehr zum Bedauern der Markgräflerin, die wunderfitzig ist, was sich so alles auf dem Areal tut, und die sich schon auf aufs nächste Jahr freut. Bei mir ist das Interesse eher beruflich/journalistischer Natur, dafür bekomme ich ab und an bei Presseterminen mit, was sich auf dem Gelände tut.

Für alle andern hat die LGS 2022 Neuenburg am Rhein GmbH eine LGS-To-Go-Tüte mit Infos zur Landesgartenschau sowie eine Smartphone-Schnitzeljagd erstellt. Also haben wir das vergangenes Wochenende mal ausprobiert.

Für die Schnitzeljagd muss man sich die App Actionbound auf das Smartphone herunterladen und installieren. Diese gibts sowohl für Android- als auch Apple-Smartphones.

Los geht es bei der Tourist-Information am Neuenburger Rathausplatz.

Station 1

lgs-nbg-actionbound_002

Die erste Frage dreht sich um den vom Künstler Lutz Brockhaus aus Darmstadt gestalteten „Monument“-Brunnen in der Platzmitte. Auf den vier Ecken des Brunnens sind vier wichtige Jahreszahlen aus der Geschichte der Zähringerstadt dargestellt.

lgs-nbg-actionbound_004

Nachdem die Frage richtig beantwortet ist, gilt es den gewöhnlichen Standort der Nepomuk-Statue zu finden. Dafür muss die Standortsuche beziehungsweise das GPS auf dem Handy eingeschaltet sein.

Zur Stärkung gibt’s bei der Eisdiele „Dolce Amaro“ ein Eis (Waldmeister/Himbeere). Diese gibt es seit diesem Jahr doppelt, hat sie doch die ehemalige Eisdiele Incontro auf der gegenüberliegenden Straßenseite übernommen.

Der direkte Weg durch die Metzgerstraße ist wegen einer Baustelle versperrt und auch entlang der Schlüsselstraße müssen wir wegen der dortigen Bauarbeiten einen kleinen Umweg laufen.

Dabei kommen wir am Standort des einstigen Mühlentors vorbei, dem einstigen früheren Eingang in die  mittelalterliche Zähringerstadt. Auch der Klemmbach führte früher hier entlang, was den Namen Mühlentor erklärt.

Mühlentor_033

An der südöstlichen Ecke des Rathausplatzes befand sich von 1315 bis 1704 das Mühlentor. Im Zusammenhang mit der Neugestaltung der  Schlüsselstraße wurden zwei stählerne Stelen aufgestellt, die auf den Standort des mittelalterlichen Stadttors hinweisen sollen.

Wir folgen der Schlüsselstraße nach Westen bis zum Kreisverkehr an der Kreuzung mit der Breisacher/Basler Straße, halten uns rechts und gehen dann nach links in die Münstergasse.

Station 2

Nepomuk_013

Gefragt ist der Platz an dem der Brückenheilige normalerweise steht. Derzeit befindet er sich aufgrund der benachbarten Baustelle für das „Parkhaus am Rheintor“ in Auggen im Exil und unterzieht sich beim Bildhauer Johannes Abel einer Wellness-Behandlung.

lgs-nbg-actionbound_006

Nachdem wir Fragen zu den Rheinfischen beantwortet haben, gehen wir weiter zur nächsten Station.

Auch hier ist der direkte Weg noch versperrt, Parkhaus und Brücke über die B 378, werden ja erste noch gebaut. Also geht es die Münstergasse zurück zur Breisacherstraße. Wir halten und links und gehen nach Norden bis zur ehemaligen Kaplanei. Dort gehen wir die Wolfsgrünstraße hinunter, halten uns unten links und gehen die Jahnstraße entlang. Wir  unterqueren den Autobahnzbringer und gehen dann wieder links die Ensisheimer Straße entlang bis zum Wuhrlochpark.

Station 3

Am Wuhrloch befand sich früher in unmittelbarer Nachbarschaft von Tanzboden und dem Clubheim des Handharmonikavereins ein unscheinbarer Backsteinbau, der in den 1980er Jahren abgerissen wurde. Hier hat der frühere Neuenburger Rheinfischer Alfred Kößler Stockfisch verarbeitet.

lgs-nbg-actionbound_008

Station 4

Direkt nebenan entsteht im Wuhrlochpark ein neuer Spielplatz, dessen Spielgeräte an das mittelalterliche Neuenburg erinnern sollen. Balancier- und Klettegeräte, Rutsche, Spielhaus und Sandbereich – nicht vergleichbar mit dem Spielplatz aus meinen Kindertagen.

lgs-nbg-actionbound_009

Hier ist dann auch die Station 4: Zeitreise ins Mittelalter

lgs-nbg-actionbound_007

Wir machen noch einen kleinen Abstecher ans südliche Ende des Wuhrlochparks, soweit es die Absperrung zulassen. Auch der Park wir im Zusammenhang mit der Landesgartenschau neu gestaltet.

lgs-nbg-actionbound_016

Am neuen Kreisverkehr am Rheintor – wie Kreisel und Parkhaus nach den Vorstellungen von Stadtverwaltung Bürgermeister künfti heißen sollen – entsteht der Bertholdsturm, das westliche Widerlager der Brücke, die vom künftigen Münsterplatz auf dem Dach des Parkhauses über den Autobahnzubringer (B 378) in den Wuhrlochpark führen soll.

Wuhrloch_048

Anschließend folgen wir der Colmarer Straße nach Westen bis zur Westtangente, gehen nach rechts und dann die nächste Straße wieder links. Die Vogesenstraße unterquert die Autobahn A5.

lgs-nbg-actionbound_029

Auch die Autobahnüberführung wurde im Zusammenhang mit der Landesgartenschau neu gestaltet. Der Fuß- und Radweg in Richtung Sportplätze sorgt nun für mehr Sicherheit, darüber hinaus wurde die Straße tiefergelegt und jetzt können auch Lastwagen hier fahren ohne unter der Brücke hängen zu bleiben.

Klatschmohn_023

Wir gehen weiter bis zur Kreuzung Vogesenstraße/Rheinwaldstraße/Rheingartenweg.

lgs-nbg-actionbound_031

Wir folgen dem Rheingartenweg. Der Weg führte früher als Rheinhafenstraße auf einem Damm bis zur Panzerplatte und der Nato-Rampe. Der Damm wurde für die Gartenschau abgetragen umd Platz zu schaffen für einen Geh- und Radweg.

lgs-nbg-actionbound_033

Station 5

Etwa auf  halbem Weg zwischen Rheinwaldstraße und Rheinufer ist die nächste Station. Diese befasst sich unter anderem mit Wildkatzen, die hier angeblich eine Süd-Nord-Wanderroute haben. Damit diese auch während der Landesgartenschau das Gelände queren können, muss der Zaun rund um das Gelände mit „Katzenklappen“ versehen werden.

lgs-nbg-actionbound_035

Station 6

Die nächste Station befasst sich mit dem Höhlenflohkrebs. Die Fragen konnten wir auf der Handy-App beantworten. Das Banner mit den Erklärungen war jedoch verschwunden, vermutlich zerstört oder geraubt. Auch die zwei gefährlich aussehenden aber netten Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes konnten nicht weiterhelfen.

Bild/Banner fehlt

Und was hat es nun mit den Höhlenflohkrebsen auf sich? Diese sind Teil eins Citizen-Science-Projekts im Vorfeld zur Landesgartenschau, dass sich mit dem Thema „Grundwasser – der verborgene Lebensraum“ befasst. 

Der Spaziergang ist (hin und zurück) etwas mehr als vier Kilometer lang. Wegen der aktuellen Baustellen ist leider kein Rundweg möglich, die Mülhauser Straße und die Unterführungen beim Wuhrloch unter der Westtangente und Autobahn sind gesperrt. Ein Rundweg mit nochmals sechs Fragen wäre sicher spannender, als zweimal den gleichen Weg zu laufen..

Der Spaßfaktor der App war ganz ok, ich hab einmal versehentlich zu schnell auf weiter geklickt, da gabs dann für die Aufgabe den nächsten Wegpunkt zu finden null Punkte. Mir macht das nix, aber ich mag mir nicht vorstellen wie ein Kind dann reagiert. Ich hab mir mal die Mühe gemacht die Datenschutzrichtlinien durchzulesen, die sind eigentlich ganz akzeptabel.



Ausflugsziel, Garten, Nachrichten, Natur

Countdown bis zur LGS

Noch knapp ein Jahr bis zur Eröffnung der Landesgartenschau 2022 in Neuenburg am Rhein. Hier ein paar Impressionen vom Presserundgang durch Wuhrlochpark und Rheingärten am Freitagmittag.

Auch das gehört zur Geschichte der Zähringerstadt: Stacheldrat aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg der bei den Bauarbeiten gefunden wurde.

Können Wilschweine lesen? Und falls ja, sprechen sie französisch?

Fotografie, Garten, Heimatkunde, Landesgartenschau, Natur, Veranstaltungen

Blumenhalle #lgslahr2018

LGS_Lahr_149

Unter dem Motto „wächst. lebt. bewegt.“ findet die Landesgartenschau 2018 in Lahr statt. Gemeinsam mit unserer lieben Nachbarin haben die Markgräflerin und ich am Samstag die LGS besucht (Siehe: wächst. lebt. bewegt. – Die Landesgartenschau 2018 in Lahr)

Hier noch ein paar fotografische Eindrücke aus der Blumenhalle. Hier präsentieren Floristinnen und Floristen ihre Kunstwerke.

 

LGS_Lahr_154

LGS_Lahr_138

LGS_Lahr_139

LGS_Lahr_140

 

 

LGS_Lahr_131

LGS_Lahr_132

LGS_Lahr_133

LGS_Lahr_134

LGS_Lahr_136

LGS_Lahr_137

LGS_Lahr_141

LGS_Lahr_143

LGS_Lahr_144

LGS_Lahr_146

LGS_Lahr_148

LGS_Lahr_153

Fotografie, Garten, Heimatkunde, Landesgartenschau, Natur, Veranstaltungen

wächst. lebt. bewegt. – Die Landesgartenschau 2018 in Lahr

LGS_Lahr_103-text

Noch knapp vier Jahre bis zur Landesgartenschau 2022 in Neuenburg am Rhein. Die Gartenschauen in Lörrach (1983), Freiburg im Breisgau (1986), Weil am Rhein (1999) und Rheinfelden (2007) liegen schon ein paar Jahre zurück. Um zu schauen, was 2022 auf die Zähringerstadt und das umliegende Markgräflerland zukommen könnte, haben wir einen kleinen Ausflug zur diesjährigen Landesgartenschau unternommen.

Unter dem Motto „wächst. lebt. bewegt.“ findet die Landesgartenschau 2018 in Lahr statt. Gemeinsam mit unserer lieben Nachbarin haben die Markgräflerin und ich am Samstag die LGS besucht.

Das Gelände gliedert sich in drei Bereiche: Kleingartenpark, Bürgerpark und Seepark. Das Areal hat eine Gesamtfläche von 38 Hektar, es ist damit eine der größten Gartenschauen im Land. Verbunden sind die drei Teilbereiche über einen Fußweg entlang der Römerstraße sowie die Ortenau-Brücke über die Bundesstraße 415 – das neue Wahrzeichen der Stadt Lahr.

Die folgende Karte bietet einen Überblick und einen virtuellen Rundgang durch das Areal.

LGS_Lahr_190_Pano_Blog

 

Der künstlich angelegte See soll über die Landesgartenschau hinaus Raum für Freizeit und Erholung bieten. Im Fokus steht – wie auch in Neuenburg am Rhein – die städtebauliche Aufwertung, so entstanden im Bürgerpark eine neue Kindertagesstätte, sowie verschiedene Sport- und Freizeitangebote. Die Blumenhalle wird beispielsweise nach der Gartenschau als Sport- und  Mehrzweckhalle genutzt.

Hier ein paar fotografische Eindrücke von unserem Rundgang:

Kleingartenpark

Im Kleingartenpark – direkt nach dem Haupteingang – befinden sich unter anderem verschiedene Schaugärten von Garten- und Landschaftsbaubetrieben.  Vom grünen Wohnzimmer mit Outdoor-Küche oder Pool bis hin zu bepflanzten Wänden. Aus dem Markgräflerland präsentiert sich die Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin aus Laufen mit deinem Staudenbeet. Eine Fülle von Ideen und Tipps für den eigenen Garten.

Landesgartenschau 2018 Lahr

LGS_Lahr_014

Ein Blickfang: Der Schaugarten mit den Bildern des Fotografen Sebastian Wehrle aus Freiamt.

LGS_Lahr_016

LGS_Lahr_046

Schaugärten

LGS_Lahr_019

Wer träumt nicht von einem Pool oder Schwimmteich im Garten?

LGS_Lahr_048

LGS_Lahr_020

LGS_Lahr_053

LGS_Lahr_007

Bepflanzte Wände

LGS_Lahr_030

Gemüseanbau

LGS_Lahr_032

Am Wegesrand: Klatschmohn und Kornblumen

LGS_Lahr_061

LGS_Lahr_063

LGS_Lahr_070

LGS_Lahr_080

Der Fußweg entlang der Römerstraße zwischen Kleingarten- und Bürgerpark

Bürgerpark

LGS_Lahr_087

LGS_Lahr_089

LGS_Lahr_090

LGS_Lahr_099

Die Via Ceramica soll an die römischen Wurzeln Lahrs erinnern.

LGS_Lahr_092

Der Hain der Philosphen

LGS_Lahr_101

LGS_Lahr_103

LGS_Lahr_112

Das DAV Kletterzentrum Lahr

LGS_Lahr_111

Der Drache auf dem Kinderspielplatz erninnert stark an den „Tatzelwurm“ auf dem Landesgartenschaugelände in Weil am Rhein.

LGS_Lahr_118

LGS_Lahr_124

Historischer Dampfzug der SWEG – wenn die Infotafel stimmt, war die Lok auch schon auf der Kandertahlbahn im Einsatz.

LGS_Lahr_129

Das Jugendcafé Wild Berry

LGS_Lahr_164

LGS_Lahr_166

Ein Vulkan verweist auf die Partnerstadt Alajuela in Costa Rica.

LGS_Lahr_169

Die Blumenhalle

LGS_Lahr_147

In der Blumenhalle präsentieren Floristinnen und Floristen ihre Kunstwerke.

LGS_Lahr_149

LGS_Lahr_154

LGS_Lahr_138

LGS_Lahr_139

LGS_Lahr_140

Die Ortenau-Brücke

Die Ortenaubrücke über die B 415 verbindet den Bürger- und den Seepark.

LGS_Lahr_083

Die Brücke führt in einem geschwungenen Bogen zunächst unter der B 3 hindurch und dann in etwa fünf Metern Höhe über die B 415. Sie ist an Stahlseilen an einem mehr als 50 Meter hohen Pylon befestigt.

LGS_Lahr_173

LGS_Lahr_177

Seepark

LGS_Lahr_176

LGS_Lahr_190_Pano

LGS_Lahr_181

Der künstlich angelegte See ist nur zwei Meter tief und soll nach der Landesgartenschau der Bevölkerung als Badesee dienen.

LGS_Lahr_182

LGS_Lahr_184

Die E-Werk-Bühne

LGS_Lahr_193

LGS_Lahr_196

Seerosen

LGS_Lahr_197

LGS_Lahr_206

Ein Steg führt mitten über den See

LGS_Lahr_204

LGS_Lahr_208

Der Treffpunkt Ortenau lädt zum Chillen am Seeufer ein.

LGS_Lahr_210

Badische Revolution 1848 – auch der Heckerzug macht an der Landesgartenschau Halt.

LGS_Lahr_212

LGS_Lahr_213

Schatzkammer Wald

LGS_Lahr_221

Die „Blauschafzucht“ des Künstlers Rainer Bonk: „Alle sind gleich. Jeder ist wichtig.“

Mehr Bilder im Flickr-Album: Landesgartenschau 2018 Lahr

Auch nach der Landesgartenschau lohnt sich ein Besuch in der Blumenstadt Lahr: Vom 20. Oktober bis 11. November findet die Chrysanthema 2018 statt.

Chrysanthema Lahr

Auch dazu findet ihr Infos hier im Blog: Chrysanthema in Lahr

Nützliche Hinweise

Öffnungszeiten:

Die Landesgartenschau Lahr dauert noch bis zum  14. Oktober 2018. Sie ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet, die Kasse schließt um 18.30 Uhr.

Donnerstag bis Samstag gelten verängerte Einlasszeiten bis 20.30 Uhr. Besucher dürfen bis zum Einbruch der Dunkelheit auf dem Gelände bleiben.

In der Tageskarte sind auch die Abendveranstaltungen auf den Bühnen mit enthalten.

Eintrittspreise:

Die Tageskarte kostet 18 Euro für Erwachsene, ermäßigt und für Gruppen ab 20 Personen jeweils 15 Euro. Kinder und Jugendliche von sechs bis 17 Jahren zahlen vier Euro. Die Familien-Tageskarte (zwei Erwachsene und eigene Kinder zwischen sechs und 17 Jahren) kostet 40 Euro.

Bei der Anreise mit dem ÖPNV (z.B. Baden-Württemberg-Ticket) gibt es Rabatte auf den Tageseintritt: Erwachsene 2 Euro, Kinder 1 Euro und mit der Familienkarte 5 Euro

Wer die Tickets vorher besorgen möchte, kann diese online unter www.landesgartenschau-lahr2018.de bestellen, oder bekommt sie in den Geschäftsstellen der Badischen-Zeitung.

Anreise:

Die Parkgebühr auf den Besucherparkplätzen beträgt 3 Euro.

Empfehlenswert ist die Anreise mit der Bahn (z.B. Baden-Württemberg-Ticket). Vom Bahnhof gibt es – wenn man das Ticket schon hat – einen kostenlosen Shuttle-Bus zum Haupteingang.

 

 

IRP Rheinwald
Fotografie

Road to Nowhere

IRP Rheinwald
Road to Nowhere – mitten im Neuenburger Rheinwald

Eine breite Straße führt mitten durch den Neuenburger Rheinwald. Der Song „Road to Nowhere“ von der US-amerikanischen New-Wave-Band „Talking Heads“ kommt einem spontan in den Sinn …

Tatsächlich handelt es sich jedoch um die Baustraße für das Integrierte Rheinprogramm. Der Kies von der Tieferlegung des Rheinufers wird über diese Straße abtransportiert. Über einen Autobahn-Parkplatz geht’s dann direkt auf die A5, so dass die bis zu 300 Lastwagen am Tag die Ortsdurchfahrten nicht belasten.

IRP Rheinwald
Im Wald wird übrigens der Mutterboden zwischengelagert, der nach dem auskiesen wieder aufgebracht wird. Im Hintergrund ist der Hochblauen zu sehen.

Der bereits fertiggestellte Bereich mit den Rheingärten wird am Dienstag, 15. September, ab 14.30 Uhr eingeweiht.

Fotografie, Natur

Das neue Rheinufer bei Neuenburg

Rheinufer
Das neue Rheinufer scheint bei Jung und Alt anzukommen.

Sonnenschein und am Sonntagnachmittag herrscht reges Treiben am neu gestalteten Rheinufer bei Neuenburg, dabei ist es bis zur Landesgartenschau 2022 noch ein ganzes Stück hin.

Rheinufer
Gemütliche Sitzstufen laden zum Verweilen ein.

Das integrierte Rheinprogramm (IRP) – das dem Hochwasserschutz der Rheinanlieger nördlich von Karlsruhe dient – hat doch einiges verändert. Dabei geht es an dieser Stelle bei Neuenburg gar nicht so sehr um den Hochwasserschutz, sondern es handelt sich um eine ökologische Ausgleichsmaßnahme für das „Schutzgut Mensch“ die der Erholung dienen soll.

Rheinfufer
„Lido di Neuenburgo“ würde ein Italiener jetzt wohl sagen.

Jetzt war endlich mal Zeit – ohne Gummistiefel – einen kleinen Spaziergang zu machen und ein paar Eindrücke mit der Kamera festzuhalten.

Rhein
Nördlich der Panzerplatte ist ein kleiner See entstanden, der über einen schmalen Durchgang mit dem Rhein verbunden ist.

Der kleine See lädt geradezu zu Baden ein – es fehlen nur noch Duschen, Toiletten und eine Wachstation für die DLRG!

Rheinufer
Blick zur Rheinbrücke nach Chalampé – Gefühlt kam auch die Hälfte der Spaziergänger aus der französischen Nachbarschaft.

Rheinufer
Treppen schaffen neue Zugänge zum Wasser.

Rheinufer
Blick über das Gelände mit der Freilichtbühne und der Aussichtsplattform. Ob man im Amphi(bien)theater die Frösche hören kann?

Rheinufer
Amphitheater

Rheinufer
Treppe hinunter zum Rhein

Rheinufer
Blick von der Aussichtsplattform nach Norden

Rheinufer
Auf der Aussichtsplattform

Rheinufer
Die Aussichtsplattform

Rheinufer
Aussichtsplattform

https://picasaweb.google.com/lh/photo/jyBHZ5MXpuGUAIoOBHmrKtMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=directlink
Am Grund des einstigen Rheinhafens

Rheinufer
Hier war einmal die Anlegestelle für die Rheinfähre …

Rheinufer
Blick nach Osten zum Markgräfler Hausberg: den Blauen

Rheinufer
Panorama

Mehr Bilder in der Picasa Bildergalerie!

Fotografie

Abenteuerspielplatz Rhein

Spaziergang über die Rheininsel
Spaziergang über die Rheininsel. Im Hintergrund die Brücke nach Chalampé

Beim Sonntagsspaziergang am Neuenburger Rheinufer wurden Kindheitserinnerungen wach. Nachdem die Bauarbeiten für die Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms begonnen haben. Gleicht der Bereich zwischen Panzerplatte und Rheinhafen einem großen Abenteuerspielplatz.

Auf der Kiesinsel
Auf der Kiesinsel

Am Rheinhafen herrschte bis zum Bau des Rheinseitenkanals „Grand Canal d’Alsace“ nach dem zweiten Weltkrieg noch reger Betrieb. Hier sind noch die Fundamente eines Ladekrans zu finden. Wäre eigentlich schön, wenn im Rahmen der Landesgartenschau 2022 wieder ein Kran (oder eine hölzerne Kopie) auf die Fundamente gesetzt würde.

Kranfundament Rheinhafen
Am Rheinhafen befinden sich noch die Fundamente eines alten Ladekrans, die an die Geschichte der einstigen „Hafenstadt“ Neuenburg erinnern.

Rheinhafen
Der alte Rheinhafen ist heute völlig verlandet und durch die vielen Bäume gar nicht mehr wahrnehmbar. Vor 30 Jahren wuchs hier noch Schilf.

Rheinhafen
Über einen Überlaufkanal zwischen Wuhrloch und Rheinhafen fließt der „Klemmbach“ in den Rhein

Am Grund des einstigen Hafenbeckens
Am Grund des einstigen Hafenbeckens

Laufkran
Die Betonfundamente eines Laufkrans am Rheinufer

Die Fundamente des Laufkrans am Rheinufer sind leider verschwunden. Übrig blieb ein Haufen Bauschutt.

Was von den Fundamenten des Laufkrans noch übrig ist.
Was von den Fundamenten des Laufkrans noch übrig ist.

Westwall-Bunker
Vom Betonfundament eines einstigen Westwall-Bunkers ist nicht mehr viel übrig

Großbaustelle Rheinufer
Großbaustelle Rheinufer

Die großen Steinbrocken stammen von der früheren Uferbefestigung.
Die großen Steinbrocken stammen von der früheren Uferbefestigung.

Mehr Fotos in der Picasa Bildergalerie „Rheinufer

Fotografie

Hafenstadt Neuenburg am Rhein

Nbg_Rheinufer_016

Bis Anfang der 1980er Jahre hat man sie noch gut gesehen, die Relikte der Hafenstadt Neuenburg am Rhein. Die Fundamente der Kräne am Rheinufer und am Rheinhafen, die bis zum Bau des Rheinseitenkanals (Grand Canal d’Alsace) in Betrieb waren.

Zwischenzeitlich sind die Überreste der ehemaligen Hafenanlagen von Brombeerhecken und Bäumen überwuchtert worden, bis sie jetzt – im Zuge der Rodungsarbeiten für das integrierte Rheinprogramm und der Landesgartenschau 2022 – wieder aufgetaucht sind. Welch Überraschung für all diejenigen, die nicht als Kind und Jugendlicher am Rheinufer ihre Nachmittage nach der Schule verbracht haben.