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Genusswanderung: Hebel, Golf, Reben und Edelbrände

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Genusswanderung von Hertingen über Bamlach zum Schliengener Berg. Wir starteten unsere elf Kilometer lange Wanderung in Hertingen, wo Johann Peter Hebel als Vikar und Pfarrer tätig war. Die Tour führte uns am Drei-Thermen-Golfresort vorbei zur Kapelle Maria Hügel und weiter zum Oberrheinischen Bäder- und Heimatmuseum. Ein paar Straßen weiter finden sich die Bamlacher Wurzeln der Alten Schwarzwälder Brennerei Schladerer.

Durch die Reben geht es mit Blick auf Rhein und Vogesen ein kleines Stück in Richtung Bellingen. Dann geht es wieder hinauf in Richtung Golfplatz. Über die Römerstraße gehts weiter zum Schliengener Berg, wo wir die Bundesstraße queren. Auf dem Weg zurück nach Hertingen kommen wir an der mit zahlreichen Goldmedaillen prämiierten Schwarzwälder Hausbrennerei Martin Sattler vorbei.  

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Die Hertinger Kirche

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Brunnen

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Pfarrhaus

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Der Hebelbrunnen wurde vom Auggener Steinmetz und Bildhauer Johannes Abel gestaltet- Er wurde 1993 vor dem Pfarrhaus, in dem Hebel lebte, eingeweiht. Hier kann man eingemeißelt in Stein Hebels „Seltsamen Spazierritt“ nachlesen.

Johann Peter Hebel: Seltsamer Spazierritt.

Ein Mann reitet auf seinem Esel nach Haus und lässt seinen Buben zu Fuß nebenher laufen. Kommt ein Wanderer und sagt: „Das ist nicht recht, Vater, dass Ihr reitet und lasst euern Sohn laufen; Ihr habt stärkere Glieder.“ Da stieg der Vater vom Esel herab und ließ den Sohn reiten. Kommt wieder ein Wandersmann und sagt: „Das ist nicht recht, Bursche, dass du reitest und lässest deinen Vater zu Fuß gehen. Du hast jüngere Beine.“ Da saßen beide auf und ritten eine Strecke. Kommt ein dritter Wandersmann und sagt: „Was ist das für ein Unverstand, zwei Kerle auf einem schwachen Tiere? Sollte man nicht einen Stock nehmen und euch beide hinab jagen?“ Da stiegen beide ab und gingen selbdritt zu Fuß, rechts und links der Vater und Sohn und in der Mitte der Esel. Kommt ein vierter Wandersmann und sagt: „Ihr seid drei kuriose Gesellen. Ist’s nicht genug, wenn zwei zu Fuß gehen? Geht’s nicht leichter, wenn einer von euch reitet?“ Da band der Vater dem Esel die vorderen Beine zusammen und der Sohn band ihm die hinteren Beine zusammen, zogen einen starken Baumpfahl durch, der an der Straße stand, und trugen den Esel auf der Achsel heim. […]

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Blick auf den Blauen

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Der Golfplatz

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In Bamlach

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Blick in die Rheinebene und auf den Grand Canal d’Alsace

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Auf dem Schliengener Berg überqueren wir bei der ZImmermann-Straußi die B3.

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Der Rücksack ist jetzt etwas schwerer 😉

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Vorbei an Aussiedlerhöfen geht es zurück nach Hertingen.

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Karte

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Hebel, Golf, Reben und Edelbrände

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Sonnenuntergang auf dem Blauen

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Der Wetterbericht heute Morgen sprach von „Inversionswetterlage“. Da es nach der Arbeit zeitlich noch gereicht hat, bin ich auf den Blauen hochgefahren um den Sonnenuntergang zu fotografieren.

Zunächst gabs noch ein paar Bilder vom Sendeturm, dem die Spitze gekürzt wurde, vom Belchen, Kaiserstuhl und Castellberg.

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Der Blauenturm ist kleiner geworden.

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Sendeturm und Berggasthaus

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Blick hinüber zum Belchen in der Abendsonne

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Der Kaiserstuhl ragt aus dem Nebelmeer.

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Blick nach Norden, der Castellberg und der Fohrenberg ragen aus dem Nebel.

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Sonnenuntergang

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Müllheimer Rundumwegli – Kleine Tour 4 – Postkutschen

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Das Müllheimer Rundumwegli führt auf einer Länge von knapp 37 Kilometern einmal rund um die Hauptstadt des Markgräferlands mit seinen Ortsteilen. Die Tour lässt sich in vier Etappen oder vier kleinere Rundwege aufteilen. Wir haben uns für die Variante „Rundumwegli – Kleine Tour 4 – Postkutsche“ entschieden. Warum “ Postkutsche“? Wahrscheinlich weil der Weg von Hügelheim parallel zur B3 verläuft und in der Müllheimer Unterstadt der Weg mit einem kleinen Schlenker an der „Alten Post“ vorbeiführt.

Die Tour beginnt an der Tourist-Information in Müllheim. Wir laufen über den Markgräfler Platz in Richtung Kreisverkehr überqueren die östliche Allee und die Werderstraße und folgen der Nussbaumallee – vorbei am Weingut Engler – und biegen gleich nach rechts zur Moltkestraße ab. Wir nehmen die Unterführung unter der Schwarzwaldstraße und gehen nach rechts auf der Nordseite der Schwarzwaldstraße nach Osten bis zum Kreisverkehr. Hier folgen wir dem Geh- und Radweg in Richtung Zunzingen (Wiiwegli).

[Wir mussten allerdings einen kleinen Umweg durch das Baugebiet oberhalb der Helios-Klinik machen, weil an der Zufahrt zum Neubaugebiet „Am langen Rain“ ein neuer Kreisverkehr gebaut wird.]

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Wir folgen dem Fuß- und Radweg nach Zunzingen überqueren die Anhöhe beim „Judengalgen“ („Der Judengalgen“ von Günter Boll aus „Das Markgräflerland“ 1999) und nehmen wenig später den Weg nach links (Segelflugplatz). Wir halten uns auf dem Rebweg in Richtung Norden, folgen dem Symbol des Rundumwegli, und lassen das Segelfluggelände links liegen.

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Wir folgen dem Rebweg parallel zur Landesstraße

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Am Ende des Rebwegs haben wir eine schöne Aussicht auf Dattingen sowie Britzingen im Hintergrund …

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Wir laufen wir nach links und dann nach rechts.

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Wir kommen in einen kleinen Löshohlweg und halten uns beim nächsten Wegweiser links.

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Hier halten wir uns rechts und gehen nördlich am Standortübungsplatz vorbei in Richtung Hügelheimer Grillhütte.

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Bei der Hügelheimer Grillhütte machen wir Rast und packe unser Vesper aus.

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Wir gehen weiter in Richtung Hügelheim, gehen aber nicht hinunter sondern halten uns rechts in Richtung Rebhäusle/Genussliege Höllberg.

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Wir treffen hier übrigens auf den Hügelheimer Weinlehrpfad, dem wir ein Stück folgen, und der Wissenswertes zu Wein und Landschaft vermittelt.

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Vom Rebhäusle hat man eine schöne Aussicht in die Rheinebene, allerdings macht sich leider der Verkehr auf der Bundesstraße lautstark bemerkbar.

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Wir gehen weiter in Richtung Hügelheim und passieren noch ein paar nette Aussichtspunkte.

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Wir folgen dem Weg bis wir das Pfarrhaus und die Katharinenkirche erreichen.

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Pfarrhaus
Das Gebäue ließ 1549 Abt Capar von St. Blasien für 650 Gulden errichten. Plünderungen und Brandschatzungen während der Kriege und der Wiederaufbau in Notzeiten haben es baulich stark verändert.
Die steinerne Wappentafel des Erbauers an der Südwestwand zeigt links das Wappen des Klosters (steigender Hirsch), daneben das des Erbauers, der mit bürgerlichem Namen „Müller“ hieß (halbes Mühlrad mit Stern). Zu lesen ist:

CASPAR VON GOTTES GNADEN – APTE DES GOTSHAUS S: BLASSIEN VFF DEM SCHWARTZWALD 1549

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Evangelische Katharinenkirche Hügelheim

Die erste aus Stein errichtete Hügelheimer Kirche datiert auf das frühe 12. Jahrhundert. Sie war ein schlichter Rechteckbau ohne Turm. Hiervon ist noch ein Teil der Südwand des Langhauses erhalten. Zwischen 1150 und 1200 entstand der heute noch erhaltene romanische Chorturm mit seinen Schallarkaden und dem Figurenfries an der Nordostecke, der im Markgräflerland einmalig eist. Von besonderem Rang sind ferner die Wandmalereien im Innern an der Südwand, die aus der Zeit um 1300 und 1480 stammen, und die u. a. das Martyrium der Hl. Katharina von Alexandrien zeigen. Die Kirche schloss sich 1556 der Reformation an.

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Hier nehmen wir den Weg nach rechts und bei der nächsten Kreuzung biegen wir nach links in die Straße „Am Schulplatz“ ein.

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Herterscher Vierseitenhof (Schillingerhof)

Einer der stattlichsten Höfe in Hügelheim mit aufwändig gegliederter und fein dekorierter Fassade, 1808 errichtet. Die kunstvoll gestaltete Kartusche über der Eingangstür zeigt:
IO.IAH – MA.BA.H.-1808
Johann Jakob Herter (Altvogt) und Maria Barbara Herter. Die Erbauer gehörten zur wohlabenden Herterfamilie und besaßen u.a. einen Teil des großen St. Blasischen Zehnt- und Meierhofs. Ihre Tochter heiratete Isaak Sehringer aus Niederweiler, Neffe des Ochsenwirts (Gasthaus zum Ochsen, die heutige Winzergenossenschaft). Von 1848 bis 1861 – es ist die Zeit der Badischen Revolution – war er Bürgermeister, einige Jahre auch Bezirksrat.

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An der Kreuzung zur freiwilligen Feuerwehr nehmen wir den Weg nach links und anschließend nach rechts in die Schlossgartenstraße. Wir folgen dem Straßenverlauf.

An der Kreuzung zur Straße „Am Lindenbänkle“ nehmen wir den Weg nach links. An der nächsten Kreuzung biegen wir nach rechts in den Pflanzenweg ein und folgen diesem. Am Feldweg angekommen, nehmen wir diesen in Richtung Müllheim, bis wir die Robert-Schuman-Kaserne erreichen.

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Wir gehen westlich an der Robert-Schuman-Kaserne vorbei bis zur Kinzigstraße. Dort gehen wir eine kleine Treppe den Abhang hinunter – an ein paar Gärten vorbei – bis zur Unterführung unter dem Autobahnzubringer (Schwarzwaldstraße / B 378) .

Wir passieren die Unterführung und laufen nach rechts entlang der Bundesstraße.

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Das Landhotel „Alte Post“ in Müllheim ist unbestritten das erste Haus Platz. 1986 Jhat der damals 32-jährige gelernte Koch und Diplom-Hotelier Heinrich Mack die im Jahr 1745 erbaute ehemalige Posthalterstation der Thurn und Taxischen Reichspost erworben.
Das zuvor von der Deutschen Schlafwagen-Gesellschaft als Motel betriebene Anwesen war ordentlich in die Jahre gekommen. Ohne Eigenkapital und mit Mut zum Risiko wagte der zuletzt als Vizedirektor in einem 350-Betten-Hotel in Basel tätige Gastronom den Sprung in die Selbstständigkeit und hat selbst wieder die Kochjacke angezogen …

Die „Alte Post“: Hier macht Johann Wolfgang Goethe auf seiner zweiten Italienreise Halt. während der französischen Revolution diente die Post als Hauptquartier des Prinzen Condé. Zu Gast waren auch Markgraf Karl-Friedrich, Johann Peter Hebel („Z Mülle an der Poscht – tuusigsappermoscht! Trinkt me nit e guete Wii? Goht er nit wie Baumöl ii? “) und der Revolutionär Gustav Struve zog am 23. September 1848 an der Alten Post vorbei.

Wenn wir den Kreisverkehr beim Restaurant „Poseidon“ erreichen, nehmen wir den Weg nach links in die Alte Poststraße. Bei der nächsten Abzweigung laufen wir nach rechts in die Käppelematten bis zur Platanenallee

Wir überqueren die Straße an der Bushaltestelle und laufen geradeaus, danach laufen wir nach rechts in die Sterchelestraße. Wir unterqueren die Südtangente und nehmen den Weg durch die Reben in Richtung Reggenhag/Luginsland

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Rebhäusle am Reggenhag

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Panoramablick auf die Rheinebene

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Die Luginsland-Linde

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Das Jägerhäusle

Ab hier führt das Rundumwegli weiter nach Vögisheim. Wir kürzen jedoch ab und gehen den Riedboden hinunter nach Müllheim

Der eigentliche Weg führt entlang des Wiiwegli weiter bis zur Gemeindeverbindungsstraße zwischen Vögisheim und Auggen-Hach. Dort biegt man nach links ab und folgt der Straße bis Vögisheim. Am Ortsrand von Vögisheim nehmen wir den Weg „Am Rappen“. Am Ende der Straße, wenden wir uns nach links und folgen der Brunnenstraße. Am Kreisverkehr in Müllheim nehmen wir die zweite Ausfahrt und folgen der Fußgängerzone, bis zur Tourist-Information.

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Das Sängerbänkle

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Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Müllheimer Rundumwegli – Kleine Tour 4 – Postkutsche

Karte

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Belchensteig: Deutschlands schönster Wanderweg

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Normalerweise erklimmen wir den Belchen von seiner Südseite und starten am Wanderparkplatz Heubronner Eck unterhalb der Dekan-Strohmeyer-Kapelle (siehe: Heimatkunde: Der Belchen – die erste Station von der Erde zum Himmel). Dieses mal, am 24. September, starteten wir am Wiedener Eck und nahmen den „Belchensteig“ unter die Füße, der diesen Sommer vom Wandermagazin zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ gekürt wurde.

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Wir starten am Wiedener Eck im Oberen Wiesental und folgen dem Belchensteig im Uhrzeigersinn.

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Das Wiedener-Eck-Tor des Westwegs ist auch Start und Ziel unserer Wanderung.

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Hier gibt es auch einen Spender mit Faltblättern und einer Karte des Belchensteigs.

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Wir folgen dem Genießerpfad-Logo mit dem Bollenhut. Der Weg führt auf einem breiten Wiesenpfad in Richtung Hotel Gut Lilienfein, dass sich in der einstigen Jugendherberge Wiedener Eck befindet. Da werden Erinnerungen an Landschulheim-Aufenthalte wach. Die Jugendherberge wurde im Jahr 2007 geschlossen.

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Nächste Station ist beim Skilift Wiedener Eck. Für Picknick ist es aber noch zu früh am Tag.

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Der giftige Fliegenpilz (Amanita muscaria), auch Roter Fliegenpilz, sorgt für Märchenstimmung im Wald.

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Beim Wanderparkplatz Lückle überqueren wir die Straße und nehmen auf der gegenüberliegenden Seite den mittleren von drei Wegen (Hintergrundbachweg). Dieser führt uns hinunter in das idyllische Hintergrundbachtal.

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Beim Hirzenmoos machen wir eine kleine Rast auf einer Bank mit geschnitzten Holzfiguren und packen unsere Thermoskannen mit Tee aus.

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Wir folgen dem Weg entlang des Hintergrundbachs bis zum Wegweiser Multen.

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Bei Weiler Untermulten passieren wir zwei alte Schwarzwaldhöfe. Nach ein paar Schritten gehen wir rechts einen kleinen Trampelpfad hinaus und kommen wieder auf einen breiteren Weg.

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100 Meter weiter halten wir uns wieder links und folgen einem Wiesepfad hinunter zum Gasthaus Belchen-Multen.

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Wir überqueren die Straße und folgen dem Weg zur Belchen-Talstation.

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Auf dem Weg zur Seilbahn-Talstation kommen wir am Haus Bergfried der Bergwacht und beim Belchenhotel Jägerstüble vorbei.

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Wir sparen uns zwei Kilometer Wegstrecke und 300 Höhenmeter und nehmen die Belchenseilbahn den Berg hinauf.

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Oben angekommen kehren wir ins höchstgelegene Gasthaus Baden-Württembergs ein.

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Auf dem Belchen geht ein frischer Wind und Nebelschwaden ziehen den Berg hinaus.

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Blick auf Heitersheim, den Gewerbepark und das Atomkraftwerk Fessenheim (oben) sowie das Münstertal und Staufen (unten).

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Auf dem Belchen verläuft die Grenze zwischen den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach. Auf einem alten Grenzstein ist auf der Nordseite das Wappen der katholischen Gemeinde Münstertal (oben) und auf der Südseite der protestantischen Markgrafschaft Baden (unten) zu sehen.

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Beim Wegweiser Belchengipfel folgen wir dem Pfad zum Münstertalblick.

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Wir treffen auf den unteren Belchenrundweg, halten uns beim Wegweiser  Münstertalblick rechts und folgen einem alpinen Bergpfad zum Krinnenabgang.

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Der Weg wurde Anfang der 1970er Jahre auch mit Unterstützung von Britischen Pionieren erbaut. Leider ist die Inschrift auf dem Stein nur noch schlecht zu entziffern.

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Der Weg schlängelt sich hinunter bis zur Krinne.

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Dort folgen wir dem Wegweiser zum Heidstein.

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Am Heidstein machen wir auf einer Bank Pause, vespern und genießen den Blick auf den Belchen.

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Am Heidstein folgen wir dem Weg durch ein kleines Wäldchen, kreuzen die Skilifte Heidstein und Neuhof und genießen bei einer Himmelsliege den „Blick ins Münstertal“.

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Kurz bevor wir wieder zurück beim Wiedener Eck sind, erhaschen wir noch einen Blick auf den Scharfenstein.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Belchensteig 2020

Karte

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Der Müllheimer Mühlenweg

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Statt einer Wanderung in der Natur stand diesmal ein Stadtrundgang auf dem Plan. Ein Spaziergang entlang des Klemmbachs und des Warmbachs zu den historischen Mühlen. Wir haben den „Urlaub“ genutzt um den Müllheimer Mühlenweg zu entdecken. Eine Tour die schön länger auf unserer Liste stand.   Die Stadt Müllheim leitet ihren Namen von ihren Mühlen her. Bereits 758 wird in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen die Ansiedlung als „villa mulinhaimo“, Ort der Mühlen, erwähnt. Neben den sieben historischen Getreidemühlen werden zahlreiche zusätzliche Werke wie Ölmühlen, Sägen, Hanfreiben und Trotten (Obstpressen) betrieben. Hierzu kam die Nutzung von Wasser und Wasserkraft durch andere Gewerbe wie Gerber, Färber und Glaser.

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Wir starten unseren Rundgang auf dem Müllheimer Marktplatz.

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Das halbe Mühlrad im Stadtwappen weist auf die einst vielen Mühlen hin.

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Gegenüber des Marktplatzes liegt das Markgräfler Museum. Wir gehen durch den Durchgang , vorbei an einem steinernen Stadtwappen, in den Innenhof und halten uns dann rechts und gehen durch einen weiteren Durchgang in den so genannten Möbiushof.

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Das Alte Wehr am Klemmbach ist die erste Station auf dem Rundweg.

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Altes Wehr
Oberhalb der Staustufe zweigt der künstlich angelegte Mühlenkanal ab. Das Wehr dient zur Regulierung der Wassermenge. Bis zur Rückleitung in den Klemmbach in der Unterstadt versorgte der Kanal einst vier Mühlen mit Wasser.

Zitiert habe ich zu den Standorten jeweils die Texte der dazugehörigen Infotafeln. Diese wurden vom Arbeitskreis Frick-Mühle im Museumsverein verfasst. Dazu gibt es auch ein entsprechendes Faltblatt mit der Beschreibung des Mühlenwegs.

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Färberei Thommen
Zu sehen ist das Gebäude einer im 17. Jh. entstandenen Färberei. Der Betrieb umfasste Räume mit den Färbe-Kübeln, für den Zeugdruck und zum Trocknen. Für die Farbbäder und Spülvorgänge wurde das Bachwasser genutzt. Im 19. Jh. erfolgte eine Erweiterung um eine Wollspinnerei und eine Walkmühle. In der von einem Wasserrad getriebenen Walke wurden Wollgewebe geklopft, verdichtet und verfilzt

Heute befindet sich in dem Gebäude die Gaststätte „Taberna“

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Dornsche Gerberei
Die stattliche Hofanlage wird aus den Gebäuden einer 1768 errichteten Posthalterei gebildet. Ab Mitte des 19. Jh. wurde hier von der Familie Dorn eine Gerberei betrieben. Den großen Wasserbedarf für die Reinigung der Felle und die Lohgruben deckte der Klemmbach ab. Der östliche Gebäudeflügel weist noch die charakteristische Dachform eines Gerberhauses auf – mit Trockenböden zum Trocknen der Felle und ehemals aufklappbaren Seitenluken zur Belüftung.

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Alte School
Das markante Bauwerk, das den Klemmbach überspannt, wurde 1824/25 als erstes städtisches Gebäude nach Verleihung des Stadtrechts (1810) errichtet. Das Obergeschoss beherbergte bis 1867 die Gemeindestube. Im Untergeschoss war bis 1912 das städtische, bis in die 1930er Jahre das jüdische Schlachthaus untergebracht. Die Abwässer und Schlachtabfälle gelangten durch eine Luke direkt in den Klemmbach.

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Wir überqueren die Östliche Allee bei der Volkshochschule (ehemals „Oberer Engler“) und folgen der Gerbergasse weiter entlang des Klemmbachs.

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Gerberhaus
Das malerische, schmale Gerberhaus entstand im 18. Jahrhundert. Auf der Giebelseite des steilen Mansarddaches befinden sich Aufzugsluken, an den Langseiten original erhaltene Gerbergauben. Hier in der Gerbergasse befanden sich entlang des Klemmbachs mehrere Gerbereien, zwei weitere Betriebe lagen am Warmbach. Für den Gerbprozess benötigte man große Mengen von Frischwasser, vor allem zum Einweichen und Waschen der Felle.

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Weißgerberei Krauss
Am Türstock des Hauses ist das Zunftzeichen der Gerber zu sehen: die gekreuzten Scherdegen, mit denen die Felle auf dem gebogenen Gerberbaum von Fleischresten befreit wurden. Das weitgehend original erhaltene Anwesen mit stattlichem Wohnhaus, Keller und Scheune ist ein wichtiges Zeugnis der historischen Hauslandschaft Müllheims.

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Ein paar Schritte weiter bachaufwärts kommt die einstige Loh- und Schleifmühle.

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Loh- und Schleifmühle
In der Lohmühle aus dem späten 18. Jh. wurden die stark gerbsäurehaltigen Fichten- und Eichenrinden zermahlen, um Gerbmittel („Lohe“) für die Rotgerber herzustellen. Später nutzte die Familie Durand die Wasserkraft auch zum Betrieb einer Schleifmühle zum Schleifen von Werkzeugen, Äxten, Pflugscharen usw.

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Frick-Mühle Müllheim
Erstmals 1392 urkundlich erwähnt, gehörte die Mühle ursprünglich zum Hofgut der Herren von Baden [zu Liel]. Von den Anfang des 19. Jh. neu errichteten Gebäuden sind das stattliche Wohn- und Mühlenhaus und das Gesindehaus mit Laube erhalten. Die Frick-Mühle stellt ein wichtiges historisches Zeugnis der Müllheimer Wirtschaftsgeschichte dar. Sie wurde 1993 von der Stadt Müllheim erworben und zusammen mit dem Markgräfler Museumsverein Müllheim in den Folgejahren renoviert und als Mühlenmuseum eingerichtet.

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Wir folgen der schmalen Gasse „Erngupfe“ vorbei an einigen schmucken Bauernhöfen entlang des Klemmbachs zur Gabelmann-Mühle.

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Mühle in der Erngupfe/Gabelmann-Mühle
Vermutlich älteste Mühle Müllheims, bereits 1238 in einer Urkunde der Johanniter in Neuenburg erwähnt. Die Gebäude erhielten ihre heutige Form im 17. und 18. Jh. Herrschaftliches Wohnhaus mit turmartigem Erkervorbau und Wendeltreppe von 1630. Große Scheune, auf der Südseite Doppelhaus mit Getreidemühle und Wohnräumen für das Gesinde. Im Inneren Reste der ursprünglichen Mühleneinrichtung. Hinter der Scheune Umfassungsmauern der früheren Ölmühle. Der letzte Müller, Josef Gabelmann, legte die Mühle Anfang der 1930er Jahre still.

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Wir folgen der Brunnmattstraße nach rechts für etwa 200 Meter. Nach 200 m – beim Schwarzwaldvereins Wegweiser Müllheim Brunnmatt – zweigt nach links der Wolfackerweg ab. Er ist als Wanderweg (Markgräfler Wiiwegli) ausgeschildertund führt nach Badenweiler. Nach rund 150 m erblicken wir den Damm des Rückhaltebeckens.

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Rückhaltebecken Tritschler Säge
Vom Damm des Rückhaltebeckens, in den 1990er Jahren als Hochwasserschutzdamm errichtet, hat man einen Blick auf Müllheim und zum Sirnitzgebiet, wo der Klemmbach auf 1110 m Höhe entspringt und durch eine Talenge, „die Klemm“ fließt. 20 km langer Lauf in Ost-West-Richtung mit 900 m Höhenunterschied. Durch natürliche Eigenschaften(nicht zu tief liegende Bachsohle, Fließgeschwindigkeit u.a.) ein günstiger Standort für Wassermühlen.
Auf Gemarkung Niederweiler liegt die ehemalige Weisenhof-Mühle, heute Sägewerk Tritscher-Säge. Das alemannische Wort Weise oder Wisun bedeutet Weizen. Im 18. Jahrhunder wurde an dieser Stelle eine Walkemühle genannt, in der aus Tierharen, Flachs und Hanf Filz hergestellt wurde. Im Jahr 1843 wurde hier eine Baumwollspinnerei mit Bleiche eingerichtet. Die 1881 kam das Sägewerk hinzu.
Insgesamt gab es einmal fünf Mühlen auf der Gemarkung des Ortsteils Niederweiler. Darunter die Klemmbachmühle, eine frühere Gipsmühle. Dort wurde Gips geschrotet und gemahlen, der als Dünger verwendet wurde.  Heute befindet sich hier ein gemütliches kleines Café mit Weinstube.
Der Rundweg führt jedoch zurück nach Müllheim. Empfehlenswert ist auch ein Ausflug nach Badenweiler-Oberweiler zur Ölmühle Eberhardt.

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Wir kehren zur Brunmattstraße zurück, wenden uns nach links und folgen dem Straßenverlauf bis zur Anhöhe Siebeneichenstraße. Beim Wegweiser Müllheim Enzengarten folgen wir einem kleinen Fußweg (Wiiwegli-Markierung)  den Kalchen (Kalkgrube) hinunter. Vorbei am Freizeit- und Familenbad gehen wir direkt  auf die ehemalige Sprengenmühle zu. Linkerhand im Schwimmbad hinter dem Schwimmbecken gelegen, befindet sich die Warmbachquelle.

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Sprengemühle
Die Mühle wurde im 14. Jh. erstmals erwähnt, wohl nach der Adelsfamilie Sprenge (13. Jh.) benannt. Häufiger Besitzerwechsel. 1813 nach Brand wieder aufgebaut. Vielfältige Nutzung von Wasser und Wasserkraft: Getreidemühle, daneben Badehaus, 1741 als Heilbad gewürdigt, 1913stillgelegt. 1718 Eröffnung des Gasthauses „Zum Hirzen“. Mühlengebäude um 1877 durch Brand zerstört. Neubau als Brauerei, später Glaserwerkstatt, heute Kindergarten.

Auf der gegenüberliegenden Bachseite Quellhäuschen der Blankenhorn-Quelle (1859). Daneben entstand 1894 das erste Thermal-Schwimmbad.Der Ganter-Weiher an der Stelle des heutigen Freibades (1967) diente als Schlittschuhbahn und zur Eisgewinnung.

Heute ist hier der Waldorf-Kindergarten untergebracht.

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Wir gehen links an den Schwimmbadparkplätzen vorbei zum Ziegleweg, hier halten wir uns rechts und gehen durch die Einbahnstraße auf einen schmalen Pfad entlang des Warmbachs zu.

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Am Warmbach befand sich einst eine Ölmühle.

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Ölmühle
Auf der gegenüberliegenden rechten Bachseite stand bis 2017 die Ruine einer Ölmühle aus dem 18. Jh. Links das frühere Mühlengebäude, rechts das Magazin. Antrieb durch ein großes, unterschlächtiges Wasserrad. Das Mahlgut (z.B. Walnusskerne) wurde im sog. Kollergang mit einem Mahlstein zerquetscht, dann in der Wärmepfanne erhitzt, in grobe Tücher eingepackt und in der Keilpresse gepresst. Der letzte Ölmüller war Emil Schmidt. Als Landwirt erwarb er das Anwesen 1852 und betrieb die Ölmühle im Nebenerwerb. Nach seinem Tod 1889 Stilllegung der Anlage.

Die letzten Reste der Ruine wurden im Jahr 2017 entfernt.

Wir gehen weiter und überqueren an der Fußgängerampel die Östliche Allee. Direkt gegenüber befindet sich die nächste Station des Mühlenwegs.

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Mühlenwerkstatt Meßmer und Rotgerberei Krauss
Die Mühlenwerkstatt von Franz Meßmer war von 1924 bis 1975 in Betrieb. Im Außenbereich Holzwerkstatt für die hölzernen Inneneinbauten von Mühlen,im Innenraum Metallwerkstatt mit Spezialwerkzeugen und -maschinen für die Herstellung und Reparatur von Mahlwerkteilen. Werkstattraum und Ausstattung sind original erhalten. Große technikgeschichtliche Bedeutung, da in Baden-Württemberg keine vergleichbare Werkstatt mehr existiert. Weiter rechts, neben der Brücke, die ehemalige Rotgerberei Krauss von1829 mit Mansarddach und Zunftzeichen am Eingang. Um 1860 stillgelegt.

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Wir gehen weiter bis zum Kreisverkehr und gehen rechts in die Hebelstraße (verkehrsberuhigte Zone). Bei der ehemaligen Confiserie Krauss gehen wir durch Bürgerhauspassage in den Bürgerhauspark.

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Das Bürgerhaus wurde im Jahr 1976 nach Plänene des Konstanzer Architekten Herbert Schaudt errichtet. Die Holzbaukonstruktion wurde mit einem Architekturpreis ausgezeichnet.

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Im Bürgerhauspark befindet sich eine Bronzeskulptur des Weinbaupioniers Adolph Blankenhorn. Wir gehen weiter in Richtung Grayer Platz.

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Hier findent wir die Bronzplastik „Marianne und Michel“ des Bildhauers Professor Gerd Lehmann, der auch den Bacchuss unterhalb der Staufener Burg geschaffen hat. Die Figur greift die Form des Mühlrades aus dem Müllheimer Stadtwappen auf.

Schräg gegenüber befindet sich die Mattenmühle, den jüngeren Müllheimern als Henssler-Mühle bekannt.

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Mattenmühle/Henssler-Mühle
1609 erstmals genannt, lag die Mühle in den unbebauten Matten (Wiesen). Das Fachwerkhaus ist am Türsturz auf 1806 datiert, in den Fachwerkteilen aber älter. Zahlreiche Eigentümerwechsel; 1895 Übernahme durch die Familie Henssler. Im 20. Jh. konsequente Modernisierung: Speicher für Mehl und Getreide (1926, 1932), Walzenstühle (1934), neues Mühlengebäude mit Silo und Umstellung auf Turbinen (1952), großes Silogebäude (1960). 2005 Verkauf an die Firma Fliegauf. 2009 Einstellung des Mahlbetriebs der letzten Müllheimer Mühle. Der vom Klemmbach gespeiste Mühlenkanal ist noch sichtbar.

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Wir gehen weiter in Richtung Süden und biegen vor dem Kreisel nach rechts in die Straße Unterer Brühl ab. Nach wenigen Metern errichen wir die Diethelm-Mühle.

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Diethelm-Mühle

Der Sage nach gehörte die Mühle einst zum Besitz der Rosenburg. 1733 Bau des heutigen Mühlengebäudes für Nikolaus Blankenhorn unter Einbeziehung älterer Teile. Seit1834 im Besitz der Familie Diethelm. Zahlreiche bauliche Veränderungen: 1843 Einrichtung eines vierten Mahlgangs, 1881Holzanbau für die Mahleinrichtung, 1932 Umstellung auf Turbinen, 1946 Einbau von Silos.

Ab 1971 zusätzlich Garten-Center und Landhandel. 1983 Stilllegung derMühle. Teile der Mühleneinrichtung befinden sich im Mühlenmuseum Frick-Mühle.

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Wir folgen dem Warmbach und treffen bei der Mühlenstraße auf die Koger-Mühle.

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Koger-Mühle
1513 erste Erwähnung der Mühle am Hachberg. Zahlreiche Besitzerwechsel.Im 17. Jh. baufällig. Ab 1813 im Besitz der Familie Koger. 1904 Stillegung der Mühle, Verkauf an die Stadt. Ab 1908 Frauenarbeitsschule. 1910 beimB au des Schlachthofes Abriss der Ökonomiegebäude. 1922 „Glaswerke Müllheim“, ab 1946 die heute noch bestehende Firma „Hellma“. 1962Verlegung der Produktion ins Industriegebiet. Zum Klemmbach hin ist nochdie Betoneinfassung des früheren Mühlenkanals (Warmbach) sichtbar, der vom tiefer liegenden Klemmbach nur durch einen schmalen Damm getrennt war.

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Wir folgen ab hier dem Klemmbach bachabwärts bis zum Teilstock und lassen den Standort der 1969 abgebrochenen Kaiser-Mühle an der Sterchelestraße links liegen.

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Teilstock
Bevor das Klemmbachtal aus dem Markgräfler Hügelland in die Rheinebene hinaustritt, teilt sich der Klemmbach: Der alte Klemmbach fließt nach Westen und versickert bei Neuenburg im Wuhrloch; der künstlich angelegte Hügelheimer Runs fließt Richtung Nordwesten und entlastet bei Hochwasser den Klemmbach. Der gemauerte Teilstock entstand 1833 im Zusammenhang mit Maßnahmen zum Hochwasserschutz. Wenige Meter oberhalb mündete früher der Mühlenkanal, der beim Alten Wehr vom Klemmbach abzweigt und sich bei der Diethelm-Mühle mit dem Warmbach vereinigt.

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Eng verbunden mit dem Müllerhandwerk ist auch das Bäckerhandwerk. Wir machen hier Station bei der  Hausbäckerei Kotz, kehren im Bäckereicafé ein und essen ein Stück Kuchen als Stärkung.

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Zurück geht es die Promenade auf der Nordseite des KLemmbachs entlang bis zum Feuerwehrgerätehaus, hier überqueren wir den Klemmbach und folgen der Mühlenstraße wieder zurück zur Hauptstraße und zum Grayer Platz und nehmen von dort die Gasse zur Kraftgasse und zurück in die Fußgängerzone in der Wilhelmstraße.

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Dabei kommen wir unter anderem am Weingut Dörflinger vorbei. Dieses stiftet alljährlich den Markgräfler Gutedelpreis, mit dem die Markgräfler Gutedelgesellschaft „öffentlich wirksamen, kreativen Eigensinn“ auszeichnet. In diesem Jahr geht der Preis übrigens an den Kabarettisten Gerhard Polt.

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Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Müllheimer Mühlenweg

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Das Faltblatt mit der Beschreibung des Mühlenwegs ist in der Tourist-Information im Müllheimer Amtshaus erhältlich.

Das Barockgebäude neben der Martinskirche wurde von 1727 bis 1729 als neuer Verwaltungssitz für die Vogtei Badenweiler erbaut. Zuvor war im Jahr 1684 die Burg Baden in Badenweiler  während des Spanischen Erbfolgekrieges zerstört worden. Später wurde es bis zum Ende des Ersten Weltkrieges Verwaltungssitz des großherzoglichen Badischen Bezirksamtes. Mit der Ausrufung der Republik Baden im November 1918 und der Abdankung Großherzog Friedrichs II. erfolgte der Übergang in das Eigentum des Landes Baden. Es diente als Sitz der unteren Verwaltungsbehörde (Bezirksamt Müllheim).  Nach dem Zweiten Weltkrieg war in dem Gebäude das Landratsamt des ehemaligen Landkreises Müllheim untergebracht. Nach dessen Auflösung 1972 zog das staatliche Forstamt Müllheim in das Gebäude ein. Als Folge der Verwaltungsreform vom 1. Januar 2005 und dem Wegzug der Forstverwaltung erwarb die Stadt das Gebäude vom Land. Als Amtshaus beherbergt es seit 2006 die Touristik-Information.


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Rund um Staufen: Messerschmiedfelsen – St. Johanneskapelle – Burg

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Eine kleine Halbtagstour rund um Staufen im Breisgau, vom Bacchus zum Messerschmiedfelsen, zur Johanneskapelle und zur Burg. Die Tour ist etwa sechs Kilometer lang und lässt noch Zeit für ein Stücke Torte im Café Decker oder eine Abkühlung im Alemannenbad – dann einfach beim Schwimmbad in die Strecke einsteigen.

Wir starten beim Bahnhof. Wer mit dem Auto kommt, kann das Auto auf dem Parkplatz in der Nähe abstellen, allerdings ist die Parkzeit – auch am Samstag – auf drei Stunden beschränkt. Das reicht aber für unsere Strecke ganz gut aus (alternativ kann man vom Schladerer-Parkplatz oder vom Freibad aus starten).

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Direkt beim Parkplatz findet sich der erste Wegweiser  (Alte Post) des Schwarzwaldvereins, benannt nach dem gegenüberliegenden Postamt. Ein paar Schritte entfernt befindet sich die Bronze-Figur des Weingottes Bacchus, welche der Bildhauer Professor Kurt Lehmann im Jahr 1970 geschaffen hat.

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Wir gehen weiter in Richtung Fußgängerzone, wo am Samstag um die Mittagszeit vor den Restaurant und Cafés sowie auf dem Markt vor dem Rathaus reges Treiben herrscht. Es lohnt sich, auch mal stehen zu bleiben und sich umzudrehen, um einen Blick auf die Burgruine zu werfen.

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Staufens berühmtester Einwohner war Doktor Johann Georg Faust, dessen Leben die Grundlage vieler Literatur- und Kunstwerke wurde.
Wegen seiner angeblichen Zauberkünste und der Legende von seinem Pakt mit dem Teufel bleibt diese Figur des in Staufen elend umgebrachten Gelehrten Faust immer faszinierend.
Die Wahrheit hinter der Faustlegende war sein unerfülltes Versprechen, dem verarmten Herrn von Staufen Gold durch Alchemie herzustellen.
Quelle: www.staufen-im-breisgau.de

Das Wandgemälde am Gasthaus Löwen zeigt, wie Mephisto Faust das Genick bricht. Der Legende nach soll im Jahr 1539 der Teufel Faust im Zimmer mit der Nummer 5 geholt haben. Das Gasthaus wurde um 1407 als Gasthaus Zum Leuen erstmals urkundlich erwähnt.

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Der Brunnen vor dem Rathaus inmitten der denkmalgeschützten Altstadt.

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Überall sichtbar sind die Hebungsrisse, die im Jahr 2007 als Folge einer Geothermie-Bohrung entstanden sind. Durch die Bohrung stieg unter Druck stehendes Grundwasser in eine darüberliegende Gipskeuperschicht. Anhydrit verwandelte sich durch das Wasser in Gips, der durch  sein größeres Volumen für das Anheben des Bodens sorgte. Die Folge waren Risse in Gebäuden. Bis Oktober 2010 waren 268 Häuser von Schäden betroffen, davon 127 besonders stark beschädigt.

Wir gehen weiter und folgen ab dem Wegweiser Staufen/Gasthof Kreuz der Mühlengasse, die an der Rückseite der Schwarzwälder Hausbrennerei Alfred Schladerer vorbeiführt.

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Wir folgend der gelben Raute weiter und passieren die Wegweiser Staufen/Alte Mühle und Staufen Felsenkeller. Geradeaus weiter gehts in Richtung Schwimmbad, wir biegen jedoch rechts ab und folgen der schmalen Serpentine hinauf zum Messerschmiedfelsen.

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Oberhalb der ehemaligen Messerschmied am Eingang zum  zum Münstertal ragt ein Porphyrfelsen hervor. Von hier hat man eine schöne Aussicht in die Oberrheinebene, die Stadt Staufen und den Ortsteil Grunern am Fuß des Fohrenbergs.

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Eine Statue der Heiligen Barbara, der Schutzpatroninen der Bergleute.

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Blick auf Staufen (oben) und Grunern (unten)

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Wer möchte kann hier noch einen Schlenker auf dem Höllberg in Richtung Münstertal machen, zum Böckfelsen laufen und von dort den Wegweisern Am Wölfental sowie Beim Umsetzer folgend zur Johanneskapelle gehen (das verlängert den Weg um ca. 2 Kilometer).

Wir sind direkt zur Johanneskapelle gewandert. Die St.-Johannes-Kapelle ist eine kleine Barock-Kirche auf dem Dürenbuck oberhalb von Staufen. Die Kapelle wurde im Jahr 1685 vom Eremiten Johannes Willi nach Zerstörung seiner alten Einsiedelei beim Gotthardhof errichte. Sie ist  Johannes dem Täufer geweiht. Der Einsiedler wurde nach seinem Tod im Jahre 1701 vor dem Altar der Kapelle beigesetzt. Im Jahr 1783 wurde die Einsiedelei aufgelöst.

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Die Statue des heiligen Nepomuk stand einst auf einer überdachten Brücke über den Neumagen.

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Im Jahr 1739 wurde der Kreuzweg eingerichtet.

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Entlang des Kreuzwegs zur Kapelle und von dort in Richtung Burg wurde der Weisheitsbaumpfad eingerichtet. Wir folgend den Wegweisern Johannekapelle und Kreuzweg VIII in Richtung des Wegweisers Am Rebberg. Dort treten wir aus dem Wald und haben einen schönen Blick auf die gegenüberliegende Burg sowie nach Norden in Richtung Ehrenkirchen und Batzenberg.

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Blick nach Süden auf Grunern am Fuß des Fohrenbergs, dahinter ist der Castellberg zu sehen

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Blick über die Reben auf die Staufener Burgruine

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Der Weg führt durch ein Wohngebiet, wir folgen den Wegweisern Staufen/Alois-Schnorr-Straße und Staufen Bötzen und passieren dabei das einstige Wohnhaus mit Atelier des Bildhauers Kurt Lehmann.

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Wir folgen den Wegweisern Kräutäcker und Burgberg zur Burgruine.

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Blick von der Burg auf die Staufener Altstadt.

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Der Aufstieg auf den Burgturm war an diesem Tag ein Reinfall. Oben angekommen standen wir in einem riesigen Schwarm voller Mücken oder fliegender Ameisen, so dass wir schnell das Weite suchten.

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Die Burg Staufen ist die Ruine einer Höhenburg und liegt auf einem 375 Meter hohen Hügel.
Funde und Ausgrabungen weisen darauf hin, dass bereits in der Römerzeit auf dem Hügel an der Stelle der heutigen Burgruine ein Wachturm stand. Die Burg stammt wahrscheinlich aus dem frühen 12. Jahrhundert und wurde von den Herren von Staufen erbaut. Adalbert von Staufen errichtete das Burghaus um 1100.

Die erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1248.  Die in diesem Zusammenhang als Grundherren bezeichneten Üsenberger saßen jedoch nie auf der Burg.  Geldknappheit und erfolglose Fehden der Herren von Staufen mit der nahen Stadt Freiburg führten im 14. Jahrhundert dazu, dass sich Freiburg Einfluss auf der Burg Staufen verschaffen konnte. Um 1400 kam Staufen schließlich zu Vorderösterreich. Mit Georg Leo von Staufen erlosch 1602 das Geschlecht der Herren von Staufen, Burg und Stadt fielen an Österreich heim.

Ab 1607 war die Burg nicht mehr bewohnt. Ab 1628 wurde die Herrschaft Staufen inklusive Burg an die Freiherren von Schauenburg verpfändet (bis 1722). Die unverteidigte Burg Staufen wurde im Dreißigjährigen Krieg von schwedischen Truppen besetzt, die sie 1632 niederbrannten und zerstörten.

1896 erwarb die Stadt Staufen die Ruine und ließ sie renovieren.

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Blick von der Burg auf den Kaiserstuhl (oben) und die Gemeinde Ehrenkirchen (unten) am Fuß des Batzenbergs.

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Auf dem Panoramaweg rund um die Burg.

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Weiter geht es hinunter, bei der Bacchus-Skulptur kommen wir wieder in den Ort. Zur Stärkung bieten sich die Bahnhofsgaststätte, die nahe Eisdiele oder der Weinbrunnen an. Oder man geht nochmals in Richtung statt und genießt auf der Terrasse über dem Neumagen ein Stück Torte.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Staufen-Messerschmiedfelsen-Johanneskapelle-Burg


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Trockenmauerweg Niedereggenen

Dieses Mal gibt’s nur eine kleine Mini-Wanderung oder besser gesagt einen Sonntagnachmittagsspaziergang. Der Trockenmauerweg bei Niedereggenen.

Das Auto kann man entweder beim Friedhof oder bei der Halle/Schule (Im Weihergärtle) abstellen. Auf alle Fälle lohnt ein Abstecher zur Kirche, sie zählt mit den Kirchen St. Cyriak in Sulzburg und der Kirche in Blansingen zu den ältesten Gotteshäusern im Markgräflerland. Im Innern der denkmalgeschützten Kirche sind wervolle Fresken/Kalksecco-Malereien erhalten.

Ein Besuch wert ist auch der „Bibelgarten„. Dort sind Pflanzen zu finden, die in der Bibel erwähnt werden oder einen Bezug zu biblischen Themen haben. Dazu gibt es zu jeder Pflanze ein Schild mit  einem passenden Bibelspruch.

Oberhalb des Friedhofs beginnt nun unser kleiner Spaziergangauf dem „Naturerlebnispfad Trockenmauern am Freudenberg“. Der etwa 1,4 Kilometer alnge Rundweg bietet viel Wissenswerts über den Bau und die Ökologie von Trockenmauern. .

Die zunehmende Mechanisierung des Weinbaus hat dazu geführt, dass an steileren Lgen wie dem Freudenberg, immer weniger Rebflächen bewirtschaftet wurden. Auf Teilen der Flächen wurde versucht mit Fichten, Douglasien und Kiefern aufzuforsten. In der Folge verbuschten die Weinberge, und die Trockenmauern sind mit Waldreben, Efeu und anderen Schlingpflanzen zugewachsen. Vor den Mauern wuchsen tockenheitsverträglich Sträucher. Die Mauern konnten im Schatten dieser Pflanzen nicht mehr abtrocknen und das Gestein verwitterte.

Die Mauern am Freudenberg gehörten zu einem der größten Zusammenhängenden Trockenmauergebieten im Markgräflerland und sind von besonderem ökologischen Wert. Gleichzeitig stellen sie ein kulturhistorisches Bauwerk dar.

Die meisten Mauern wurden von Schlingpflanzen befreit, schadhafte Mauerabschnitte wurden ausgebessert. Die Arbeitsgruppe Naturschutz Markgräflerland hat einen Teil der Weinbergfläche erhalten und dort resistente Reben angepflanzt.

Zu den an den Trockenmauern vorkommenden Pflanzen zählen das Mauer-Leinkraut, die Mauerraute, die großblütige Königskerze, Waldrebe, Streifenfarn, Kaisernelke, Mauerpfeffer und Thymian.

Das Biotop Trockenmauer hat eine interessante Tierwelt zu bieten: Schmetterlinge(z.B. Bläulinge),  Heuschrecken (z.B. Gottesanbeterin), Reptilien (Zaun-, Mauer- und Smaragdeidechsen), Lurche (Erkröten und Feuersalamander) oder Weinbergschnecken.

Am Aussichtspunkt Sonnhohle/Kapf hat man eine tolle Aussicht über das Dorf mit Blick auf den Blauen, Schloss Bürgeln, Sausenburg und das Naturschutzgebiet Hagschutz.

Ein paar Schritte entfernt ist ein Felsen zu finden, an dem den Spuren nach der eine oder andere Mineralien- und Fossilienssammler hofft fündig zu werden.

Jetzt im August sind natürlich viel Pflanzen bereits verblüht. Auch die Eidechsen haben sich nicht ganz so oft blicken lassen,. Wir werden die Runde auf jeden Fall zu anderen Jahreszeiten nochmals laufen.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Trockenmauerweg Niedereggenen – August 2020

 


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Wanderung auf den Castellberg

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Der Castellberg oder Kastellberg (mit Stummen „e“ im ersten Wortteil) bei Ballrechten-Dottingen war in den 1980er Jahren ein beliebtes Ziel für Wandertage kurz vor Ende des Schuljahres. Ideales Ziel für eine kleine Wanderung oder einen kleinen Spaziergang, angesichts der Wetterprognosen und Hitzewarnungen bis in 800 Meter Höhe haben wir uns für eine Wanderung von Sulzburg aus entschieden.

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Wir folgen zu Beginn der Route des Bergbaugeschichtlichen Wanderwegs. Start ist auf dem Marktplatz, wir gehen in Richtung Stadttor, vorbei am Landesbergbaumuseum, und biegen vor dem Tor in die Ernst-Bark-Gasse ab und laufen zur Synagoge. Es geht wieder nach rechts in die Gustav-Weil-Straße. Bei der Klostergasse halten wir uns links und gehen Richtung Klosterkirche St. Cyriak (Wikipedia). Entlang der Friedhofsmauer gehen wir bis zur Schlossbergstraße und halten uns links bis zum Wegweiser Kosakenwäldele. Hier folgen wir dem Wegweiser in Richtung Castellberg (gelbe Raute).

Beim kleinen Anstieg drehen wir uns immer wieder um und lassen den Blick über Sulzburg, die Kirche St. Cyriak und den Schlossberg schweifen.

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Reste der Burg auf den Schlössleberg

Auf unserer letzten Wanderung auf dem Bergbaugeschichtlichen Wanderweg. sind wir am Schlössleberg vorbei gelaufen, dieses mal sind wir ein paar Schritte in Richtung der einstigen Burg der Üsenberger gelaufen und haben uns die Mauerreste angeschaut.

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Oberhalb der Burgruine, beim Aussichtspunkt Himmelreich, weiden ein paar Ziegen.

Irgendwann kommen wir an der Abzweigung des Bergaugeschichtlichen Wanderweg (Schild Arthur-Faißt-Wegle) vorbei und halten uns aber geradeaus.

Wir folgen dem Weg, und in einer Biegung beim Schild Gänslebuck treten wir kurz aus dem Wald raus und werfen einen Blick in Richtung Rheinebene, gehen aber weiter auf dem Weg durch den Wald.

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Russischer Bär

Um uns flattert ein interessanger Schmetterling beziehungsweise Nachtfalter: Ein Russischer Bär.

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Hummel

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Es geht weiter bis zum Wegweiser Bierenstiel Rank, hier folgen wir dem „Bettlerpfad“ bis zum Wegweiser Castellberg bei der Castellberghütte mit Parkplatz, Grill und Waldspielplatz. Eine Erklärungstafel weist noch auf die abgebrannte Gerichtseiche des Freiburger Künstlers und Holzbildhauers Thomas Rees hin.

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Castellberghütte

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Blick auf die Staufener Burg

Wir folgen ab hier der Beschilderung Castellberg Pfad bis zum Wegweiser Castellbergruine, und können nach wenigen Metern einen Blick auf die Staufener Burg erhaschen.

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Hier nehmen wir den mittleren Trampelpfad zwichen den Flaumeichen. Auf dem Weg zu den Überresten der mittelalterlichen Burg, passieren wir noch die Reste einer älteren Wallanlage und landen schließlich beim kläglichen Überbleibsel des einstigen Burgturms. Direkt daneben steht ein stählerner Aussichtsturm, der im Jahr 1962 von der Ortsgruppe Sulzburg des Schwarzwaldvereins errichtet wurde. Von oben hat man einen schönen Blick nach Westen in Richtung Rheinebene und die Vogesen. Nach Süden und Norden hin versperren hohe Bäume die Sicht.

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Die Reste des einstigen Burgturms

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Plan der Burg

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Blick auf Dottingen (vorne) und Heitersheim (hinten)

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Blick auf Ballrechten

Wir folgend dem Wegweiser Castellberg Pfad weiter in Richtung Süden. Am Südzipfel des Castellbergs finden wir dann eine nette Sitzgelegenheit, eine Bank mit Tisch und schöner Aussicht in die Rheinebene sowie auf Sulzburg und Laufen. Hier packen wir unser kleines Vesper aus.

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Vesperpause

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Blick auf Sulzburg

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Panorama

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Wissenswertes über die Entstehung des Castellbergs

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Seltsam, wenn im Hochsommer ein Schild vor Eisbruch warnt …

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Anschließend folgen wir der roten Raute mit den Trauben – der Markierung des Markgräfler Wiiwegli – bis zum Wegweiser Vorderer Castellberg. Ab hier folgen wir dem Wiiwegli zurück zum Marktplatz, vorbei am einstigen Sulzburger Bahnof.

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Der frühere Sulzburger Bahnhof ist heute in Privatbesitz.

Die Strecke (Bad Krozingen -) Staufen – Sulzburg wurde 1894 eingeweiht. Am 27. September 1969 wurde der Personenverkehr auf dem Ast nach Sulzburg eingestellt, vier Jahre später auch der Güterverkehr. Betreiber war die DEBG (Deutsche Eisenbahn-Betriebsgesellschaft), später die SWEG (Südwestdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft)

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Wanderung von Sulzburg auf den Castellberg


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Badenweiler-Schweighof: Wanderung Altenstein – Vogelbach – Bergmannsruhe

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Wir haben uns eine kleine, etwa sieben Kilometer lange, Vormittagswanderung vor unserer Haustüre bei Badenweiler ausgesucht. Es geht einen Rundweg von Schweighof in Richtung Altensteig, Vogelbach und Bergmannsruhe und den Steinenbrunnweg wieder zurück.

Alternativ kann man von Badenweiler aus starten, läuft über die Sophienruhe zur Bergmannsruhe und steigt dort in den Rundweg ein, allerdings fallen im Ort Parkgebühren im Parkhaus an.

Außerdem bietet sich in Schweighof im Anschluss an die Wanderung eine Stärkung mit Schwarzwälder-Kirschtorte im Café Neumatt an.

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Wir starten am Wanderparkplatz Neumatt, man kann aber auch noch ein paar Meter weiter fahren und beim Waldparkplatz Altenstein, direkt bei der Wassertretstelle parken.

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Dem Wegweiser Altenstein folgend gehen wir zunächst am Wassertretbecken vorbei – das ist leider derzeit wegen Corona nicht gefüllt. Hier könnte man sonst nach der Wanderung die Füße kühlen.

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Der Altensteinbach

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Beim Wegweiser Stelli gehn wir weiter in Richtung Stelli und umrunden den Bergsporn mit den Überresten eines Ringwalls oder ein Burg (Altes Schloss), bei dem es sich um den Vorläufer der Burg Baden handel könnte. In der Karte ist nur ein archäologisches Denkmal verzeichnet.

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Auf der Ostseite des Hügels führt bei diesem kahlen Baum ein kleiner Trampelpfad hinauf.

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Beim Wegweiser Stelli treffen wir auf den Bosseltsgrabenweg. Dieser führt uns hinunter in Richtung Vogelbach.

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Hier treffen wir das erste Mal auf eine seltsame Mauer im Wald.

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Wir gehen etwa 100 Meter hinunter zum Vogelbach und zur Friedrich-Hilda-Esche.

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Hier machen wir ein kleines Picknick.

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Leise plätschert der Vogelbach

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Wir folgen dem Bach abwärts in Richunt Bergmannsruhe.

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Und freuen uns über die vielen Schmetterlinge die uns begleiten.

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Das frühere Ausflugslokal Bergmannsruhe, heute Privatbesitz.

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Eine kleine Abkühlung am Hubertusbrünnele

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Blick auf Schweighof

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Holzverladerampe

Wieder treffen wir auf eine Mauer mitten im Wald. Ein Schild gibt Auskunft. Es handelt sich um eine Holzverladerampe, wo in früheren Zeiten Baumstämme auf Pferdefuhrwerke verladen wurden.

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Mehr Bilder bei Google Fotos im Album: Badenweiler-Schweighof: Wanderung Altenstein – Vogelbach – Bergmannsruhe


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