Fotografie, Heimatkunde, Veranstaltungen

Sichlehenki in Steinenstadt

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Heimat- und Dorfpflegeverein und Trachtenkapelle in Steinenstadt haben am vergangenen Wochenende zur „Sichlehenki“ eingeladen. Hier ein paar fotografische Eindrücke.

Noch bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts war in der Landwirtschaft  viel Handarbeit angesagt. Wo heute ein Mähdrescher von einem Acker das Getreide im Nu einbringt, waren früher viele helfende Hände gefragt. Das Ende der Getreideernte – in der Oberrheinebene meist um den Bartholomäus-Tag am 24. August und auf den Schwarzwaldhöhen entsprechend später – wurde früher auf den Höfen mit der so genannten Sichelhenke gefeiert. Mit der zunehmenden Mechanisierung ist dieses Fest jedoch vielerorts in Vergessenheit geraten. In Steinenstadt hat der Heimat- und Dorfpflegeverein diesen Brauch vor zwölf Jahren wiederbelebt.

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Trachtenkapelle Steinenstadt

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Die Kinder- und Jugendtrachtengruppe aus der Zähringerstadt St. Peter.

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Der Apfel-Express von Grißheim aktiv

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„2 CV“ und Oldie-Traktoren

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Das französisch/elsässische Pendant zum LANZ Bulldog

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In dr Buurechuchi het’s Gschwelldi mit Ziger geh.

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Gemütlicher Hock rund um den Kirchplatz

Mehr Bilder in der Flickr-Galerie: Sichlehenki Steinenstadt 2018

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1. Müllheimer Ballonfestival

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„Ein glückliches Land, wo der Wein vor der Kulisse des Schwarzwaldes reift”, beschrieb bereits der Dichter Johann Wolfgang von Goethe unsere Region. Die herrliche Landschaft kann man am besten aus der Luft – mit dem Heißluftballon – erfahren, fanden die Leiterin des Fachbereichs Tourismus der Stadt Müllheim, Sabine Lang, und der Ballonpilot Bernd Klank. Gemeinsam riefen sie das erste Müllheimer Ballonfestival ins Leben, das am vergangenen Wochenende  im Rahmen des Flugplatzfests des Markgräfler Luftsportvereins stattfand.

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Ob Goethe, geboren 1749 in Frankfurt am Main und gestorben 1832 im sächsischen Weimar, jemals eine Ballonfahrt gemacht hat, ist nicht überliefert. Man weiß nur, dass Goethe seine Höhenangst dadurch überwunden haben soll, dass er mehrfach das Straßburger Münster bestiegen hat. Montgolfièren, wie Heißluftballone nach ihren französischen Erfindern Joseph Michel und Jacques Etienne Montgolfier auch genannt werden, hat Goethe gekannt, erhoben diese sich doch 1783 zu dessen Lebzeiten in den Himmel.

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Frühmorgens auf dem Segelfluggelände. Diese Fotos sind allerdings vom Sonntagmorgen.

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Wie viele Outdoor-Aktivitäten ist auch das Ballonfahren wetterabhängig. So kam es, das von den vier geplanten Fahrten  nur zwei stattfanden konnten, darunter die Fahrt für Medienvertreter am Samstagmorgen. Am Samstagabend machte ein Regenschauer Piloten und Passagieren einen Strich durch die Rechnung und am Sonntagmorgen herrschte  zwar strahlender Sonnenschein auf dem Müllheimer Segelflugplatz, aber dichte Nebelschwaden in der Rheinebene machten eine Fahrt zu gefährlich – man will ja auch nicht an einer Stromleitung stranden.

Für 2020 ist jedenfalls eine Neuauflage mit dem 2. Müllheimer Ballonfestival geplant. Die Passagiere, deren Fahrten stattgefunden haben, waren ebenso begeistert wie die Zuschauer, welche die Startvorbereitungen und die Starts auf dem Segelfluggelände verfolgt haben. Vielleicht spielt dann auch das Wetter für das abendliche Ballonglühen nach Sonnenuntergang mit.

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Fünf Piloten nahmen Piloten mit ihren Heißluftballonen am ersten Müllheimer Ballonfestival teil. Sie boten pro Fahrt Platz für rund 15 Passagiere.

Für den Rebland-Kurier durfte ich am Samstagmorgen mit dabei sein, ebenso die Markgräflerin, welche in ihrem Blog Lebensart im Markgräflerland über das Ballonfestival berichtet.

Kurz vor 6 Uhr kamen wir auf dem Müllheimer Segelfluggelände an. Organiator Bernd Klank ließ einen mit Helium gefüllten Luftballon steigen um die Windverhältnisse zu prüfen. Diese waren nicht so einfach, der Wind kam in bodennähe zwar aus südlicher Richtung, drehte weiter oben jedoch auf Westen. Daher stiegen wir nicht höher als 200 bis 300 Meter, weiter oben hätte uns der Westwind über den Schwarzwald getrieben, wo es über dem dichten Wald keine Landemöglichkeiten gibt.

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Anschließend wurden die Passagiere auf die fünf Ballone verteilt. Die Markgräflerin und ich durften mit dem bunten Clown OLEG von Sven Grenzner aus Schwäbisch Hall fahren. Der lustige Ballon ist im Markgräfler bekannt, wurde er doch von Bernd Klanks Vater Fritz – gemeinsam mit der Designerin Sabine Bieg – entworfen. Der Ballon fuhr regelmäßig über das Markgräflerland bevor Fritz Klank den Ballon aus altersgründen abgegeben hatte.

Von Sven Grenzner bekamen wir eine kurze Einweisung. Er beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahre mit Ballonen und hat unter anderem als „Rückholer“, wie die Fahrer der Begleitfahrzeuge gannt werden, angefangen. Darüber hinaus hat er Modellballone gebaut und fahren lassen, unter anderem auch ein Modell von OLEG. Vor 16 Jahren hat er die Pilotenlizenz erworben und im Jahr 2013 das Hobby zum Beruf gemacht. Darüber hinaus ist er weltweit als Schiedsrichter bei Ballonwettbewerben im Einsatz.

Neben Theorie mit Luftrecht, Meteorologie, Navigation, Aerostatik, Allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Technik, Verhalten in besonderen Fällen und Unfällen und Funk umfasst die Ausbildung zum Ballonpiloten mindestens 15 praktische Fahrstunden mit 50 Starts und Landungen, berichtet Grenzner.

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Sven Grenzner und Bernd Klank

 
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Unser Pilot hatte den Korb bereits mit Gasflaschen und Ausrüstung bestückt und den Gasbrenner getestet. Anschließend wurde die Ballonhülle auf dem Boden ausgerollt, mit Drahtseilen am Korb befestigt.

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Dabei mussten zunächst die 18 Haare von OLEG aufgeknüpft werden.  Jetzt wurde OLEG zunächst mit einem großen Ventilator mit Luft gefüllt, bevor der Brenner zum Einsatz kam, und sich die insgesamt rund 3000 Kubikmeter (3 Millionen Liter)  Luft fassende Ballonhülle langsam aufrichtete.

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Ein Kubikmeter Luft wiegt übrigens unter Normbedingungen (1013 hPa Druck und 0 °C etwa 1,29 Kilogramm). Wir hatten etwa 18 °C Lufttemperatur (~ 1,2 Kilogramm pro Kubikmeter). Der Brenner heizt die Temperatur im Ballon auf rund 100 °C auf (~ 0,95 Kilogramm pro Kubikmeter).  Nach dem archimedischen Prinzip ergibt es einen entsprechenden Auftrieb um rund 750 Kilogramm (Ballonhülle, Korb plus Pilot und Passagiere) anzuheben.

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Kurz nach 7 Uhr hieß es einsteigen und gegen 7.20 Uhr schwebten wird dem Himmel entgegen.

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Die Fahrt ging über Dattingen, vorbei an Buggingen, über Heitersheim, Eschbach, Tunsel, Schlatt und den westlichen Rand des Bad Krozinger Kurparks nach Biengen.

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Hier setzten wir auf einem abgeernteten Feld auf. Nicht ohne zuvor mithilfe eines Maisfelds abgebremst zu haben.

Video von Sabine Lang

Die Route

Die Taufe

Nach der Landung wurde OLEG fachgerecht zusammengelegt, Korb, Ballonhülle und Gasflaschen im Anhänger verstaut und es ging zurück auf das Müllheimer Segelfluggelände, wo ein kleines Sekt-Frühstück mit Sekt, Butterbrezeln und süßen Teilchen auf uns wartete.

Nach der ersten Ballonfahrt werden die Passagiere getauft und vom Ballonpiloten in den Adelsstand erhoben. Dies geht auf den französischen König Ludwig XVI zurück, von der Erfindung des Heißluftballons durch die Brüder Montgolfier begeistert war. Auf Drängen des Adels erlies er ein Gesetz, dass Ballonfahren nur den Blaublütigen erlaubt. Doch auch unter Blaublütigen gab es Höhenangst, so dass dann auch Lumpen, Räuber und Gesindel Ballonfahren durften, die anschließend in den Adelsstand erhoben und gegebenenfalls auch begnadigt oder entschuldet wurden, wie Bernd Klank erklärte.

Somit erhält der neue Adel Rechte und Pflichte. Er bekommt die überfahrenen Ländereien geschenkt (natürlich nur eine Handbreite über dem Boden) und darf dort Steuern und Zölle eintreiben.

Vor der Taufe stand jedoch ein feierliches Ballonfahrer-Gebet:

Ehre dem, der alles hat geschaffen.
Er schuf, als schönsten Teil der Welt,
für uns das weite Himmelszelt.

Er hat das Feuer uns gegeben,
mit dessen Kraft wir uns erheben
und über Berg und Täler schweben.

Er tut uns seinen Willen kund,
damit nicht jeder Lumpenhund,
von denen die Erde so reichlich gesegnet,
uns edlen Ballönern da oben begegnet

 
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Das Ballonfahrergebet

Man wird getauft mit dem „was uns in die Luft bringt“ und „dem edle Tröpfchen, was Ballonfahrer so gerne trinken“: Eine Locke wird mit Feuer angezündet und mit Sekt gelöscht.

Der Erstgefahrene erhält einen neuen Namen, den er nie wieder vergessen darf und bei der Begegnung mit anderen Ballonfahrern nach Aufforderung stets fehlerfrei aufsagen können muss.

Zu den Pflichten gehört, dass er seinen Namen nie wieder vergisst. Ebenso darf er nie wieder von Ballonfliegen oder vom Ballonflug erzählen. Ansonsten muss er dem anwesendem (Ballon-)Adel eine Runde Taufwasser, sprich Sekt, spendieren. Und natürlich sollte man Ballonfahrern nach der Landung Hilfe anbieten.

Fahren oder fliegen?

Ballonfahrer und Luftschiffer sprechen vom Fahren. Gefährte, die leichter als Luft sind, wie Ballone, fahren in diesem Sprachgebrauch, während Flugzeuge, die schwerer als Luft sind, fliegen. Dies könnte historischen Ursprung haben. Bereits die ersten Ballonfahrer sprachen vom „Ballonfahren“, da sie das Vokabular der Seefahrt übernahmen.

Die Taufurkunde

Wir, vom Clownballonteam
und sein Pilot geben hiermit kund, dass wir
Alexander Anlicker
nach alter Zunft und Ordnung der Balloner auf den Namen
„Alexander den ortskundigen Luftritter im bunten Clown von Müllheim zu Biengen”
mit Feuer und Wasser getauft und in den Adelsstand der Ballonfahrer erhoben haben.

Wir bestätigen, dass der Täufling an der Reise durch das Luftmeer mit gehörigem Benehmen und mit großem Mut teilgenommen hat.

Er erhält mit diesem Dokument sämtliche Rechte auf Besitz und Lehen der überfahrenen Ländereien.

Startort:   Müllheim
Landeort:   Biengen
Anno Domini:   25. August 2018
Der Pilot:   Sven Grenzner

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Die Markgräflerin wird getauft.

Bilder

Mehr Fotos im Flickr-Album 1. Müllheimer Ballonfestival
und im Blog der Markgräflerin „Lebensart im Markgräflerland

Links

Ausflugsziel, Essen & Trinken, Fotografie, Heimatkunde, Natur, Wandern

Coole Orte mit einstelligen Temperaturen

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Alle stöhnen unter der Hitze, die Schwimmbäder sind rappelvoll. Richtig coole Orte sind gesucht. Zur Abkühlung stand kürzlich mal ein Ausflug zum Besuchsbergwerk Teufelsgrund in Münstertal (Tourismus-Seite) auf dem Programm. Momentan ein cooler Ort, die Temperatur im Besuchsbergwerk beträgt ganzjährig – wie auch in anderen Besuchsbergwerken und Höhlen – circa 8 °C. Genau richtig, wenn das Thermometer mal wieder die 30-Grad-Marke übersteigt.

Tipp: Eine Jacke und festes Schuhwerk einpacken.

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Der Besuch beginnt mit einer etwa 20-minütigen Videovorführung, anschließend geht es – mit einem Schutzhelm auf dem Kopf – mehrere hundert Meter in den Berg hinein.

Das Besuchsbergwerk und seine Geschichte

Im Jahr 1970 eröffnete die Gemeinde Münstertal das erste Besuchsbergwerk im Schwarzwald.

Das Tal östlich von Staufen hat seinen Namen vom Dorf Münster, der Ort wurde bereits 1258 in einer Schenkungsurkunde des Kaisers Konrad II. erwähnt und gab dem Tal seinen Namen. In dieser Urkunde wurde das Bergwerk mit weiteren Silbergruben dem Bischof von Basel, Ulrich II., übertragen.

Der Ort konkurrierte mit seinem Silberbergwerk durchaus mit der Stadt Freiburg. Im Jahr 1346 wurde Münster durch die Grafen von Freiburg zerstört.

Im Teufelsgrund hat bereits sehr früh Untertagebergbau stattgefunden, ein in einem Stollen aufgefundenes Stück Holzkohle konnte mittels der Radiocarbonmethode auf das Jahr 953 datiert werden. Unter Berücksichtigung der damaligen, jährlichen Vortriebsleistung hat der Bergbau zwischen den Jahren 900 und 920 begonnen.

Wahrscheinlich haben aber bereits die Römer Bergbau im Schwarzwald betrieben.

Abgebaut wurden zunächst Silber, das für Münzen und Schmuck Verwendung fand. Im Laufe des 16. Jahrhunderts ging der Ertrag des Bergbaus allmählich zurück. Bergtechnische Schwierigkeiten und die Silberschwemme der Spanier waren die
Hauptursache. Infolge des Dreißigjährigen Krieges kam der Bergbau völlig zum Erliegen und  die “Periode des Silberbergbaues” ging zu Ende.

Nach dem Silber rückte dann das hier ebenfalls vorhanden Blei in den Mittelpunkt. Im Jahr 1864 endete der  zweite Abschnitt im Bergbau, die “Bleiperiode” mit der Schließung der Grube Teufelsgrund.

Erst im Jahr 1942 wurde die Grube Teufelsgrund auf Flussspat wieder in Betrieb genommen. Allerdings waren die Mengen nicht ausreichend und im Jahr 1958 wurde die Grube stillgelegt.

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Ja, Ja, Ja – Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt …

Das Salz Calciumflourid wird heute vor allem in China abgebaut. Das Mineral unter anderem in der Herstellung von Glas und Keramik genutzt, zudem in der Produktion von optischen Linsen. Darüber hinaus dient Flussspat in der chemischen Industrie als Ausgangsmaterial für die Herstellung verschiedener anorganischer und organischer Fluorverbindungen. Bekannte Produkte sind Teflon oder Gore-Tex, die auf Poytetrafluoretyhlen zurückgehen.  Den Namen Flussspat hat das Mineral durch seine Verwendung in der Metallherstellung bekommen. Es wird als Flussmittel für Schlacken aus Öfen genutzt,  beispielsweise bei der Herstellung von Aluminium.

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Die Markgräflerin genießt die kühle Luft im Stollen.

Vorsicht

Irgendwann muss man wieder hinaus, bei der derzeitigen Sommerhitze gleicht das Hinausgehen, dem Aussteigen nach einer mehrstündigen Autofahrt mit voll aufgedrehter Klimaanlage – wie ein Schlag ins Gesicht.

Nützliche Informationen

Öffnungszeiten:
Vom  1. April bis 29. Oktober: Dienstag, Donnerstag und  Samstag von 10 bis 16 Uhr sowie Sonn- und Feiertags von 13 bis 16 Uhr. In den Monaten Juli und August ist zusätzlich Mittwoch und Freitag von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 16 Uhr.

Eintrittspreise:
Erwachsene 6 Euro (fünf Euro mit Gästekarte); Kinder: 3,50 Euro; Familienkart:e 17 Euro (2 Erwachsene und 2 Kinder); Gruppen ab 20 Personen: 5 Euro Pro Person

Kontakt:
Besuchsbergwerk Teufelsgrund
Mulden 71
79244 Münstertal
Tel. 07636/1450
E- Mail: besuchsbergwerk-teufelsgrund@gmx.de
Internet: www.besucherbergwerk-teufelsgrund.com

Einkehr:
Direkt nebenan ist das Bergwerksstüble mit einer typischen Schwarzwälder Vesperkarte.

Noch ein kulinarischer Tipp: In unmittelbarer Nähe ist die Käserei Glocknerhof. Kühltasche und Kühlakkus nicht vergessen, falls Ihr frischen Ziegenkäse mitnehmen wollt. Der Hofladen ist Montag, Mittwoch und Freitag von  11 bis 13 sowie von 15  bis 18 Uhr geöffnet. Samstags ist von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

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Glück Auf!

Weitere coole Orte

Um der Sommerhitze zu entfliehen bieten sich auch die folgenden Bergwerke beziehungsweise Höhlen an:

 

Fotografie, Veranstaltungen, Wein

Mit Schirm, Charme und Gutedel

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Ließen sich vom Regen die gute Laune bei der Eröffnung des Gutedelwandertags nicht verderben (v. l.): Hubert Maier (Bad Bellinger Hauptamtsleiter), Markus Büchin (Vorsitzender des Vereins Markgräfler Wein), Bad Bellingens Bürgermeister Carsten Vogelpohl, die Markgräfler Weinprinzessin Hannah Herrmann, Thomas Senft (Geschäftsführer Markgräfler Wein) und Kurdirektorin Doris Räuber.

Für die Oberbadische war ich heute beim Gutedelwandertag auf dem Wiiwegli zwischen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen unterwegs unterwegs.

Der Bericht ist in der Online-Ausgabe unter Efringen-Kirchen zu finden: Mit Schirm, Charme und Gutedel

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Die Gutedelwanderer waren bestens vorbereitet: Eine Gruppe Mädels vom Hochrhein hatte selbstgehäkelte Gläserhalter zum Umhängen für Weingläser mit dabei.

Mehr Bilder in der Fotogalerie der Oberbadischen: Gutedelwandertag von Bad Bellingen nach Efringen-Kirchen

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Essen & Trinken, Fotografie, Veranstaltungen, Wein

136. Müllheimer Weinmarkt

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Der letzte Freitag im April ist für die Weinerzeuger des Markgräflerlands ein Feiertag. Bereits zum 136. Mal fand mit dem Müllheimer Weinmarkt, der älteste Weinmarkt in Baden statt.

Erstmals waren neben Qualtitäsweinen und Winzersekten auch so genannte Landweine und Schaumweine (Seccos) zugelassen.

Anbei ein paar fotografische Eindrücke vom Weinmarkt 2018 im Müllheimer Bürgerhaus:

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Die Badischen Weinhoheiten tragen sich ins goldene Buch der Stadt Müllheim ein.
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Für passendes Flair sorgte auch die Markgräfler Trachtengruppe aus Weil am Rhein.
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In der Mitte des großen Saals konnten auch die diesjährigen Gutedel-Cup-Gewinner probiert werden.

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Das derzeit vakante Bürgerhaus-Restaurant wurde zur Markthalle umfunktioniiert, hier boten Partnerbetriebe aus der Müllheimer Gastronomie kleine Leckereien zum Wein an.
Essen & Trinken, Fotografie, Veranstaltungen, Wein

Badischer Landweinmarkt

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Auf großes Interesse bei Weinliebhabern stießt die zweite Auflage des Badischen Landweinmarkts am Freitag im Landhotel „Alte Post“ in Müllheim.

Insgesamt 16 Weingüter aus Baden und eines aus dem schwäbischen Landesteil stellten sich mit zehn Sekten, 41 Rot-, 3 Rosé und 64 Weißweinen einem interessierten und kritischen Publikum vor.

Ein standardisiertes Qualitäts- oder Gütesiegel sagt nock nichts aus über Geschmack. Ein ungefilterter  undnaturtrüber Landwein bekommt beispielsweise keine A/P-Nummer oder das Prädikat Qualitätswein, ist aber deshalb nicht schlechter als ein Qualitätswein. Landweine sind kreative und eigensinnige Weine, wie beim Landweinmarkt erneut unter Beweis gestellt wurde.

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Schirmherr Vincent Klink (l.) mit dem Organisator des Badischen Landweinmarktes, dem Winzer Hanspeter Ziereisen aus Efringen-Kirchen.

Schirmherr des Landweinmarkts ist der TV- und Sternekoch Vincent Klink.

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Dank sei dem Gutedel

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Die begehrten Trophäen

Es war ein wahres Fest für den Gutedel: Die 22. Verleihung des Markgräfler Gutedel-Cups durch den Verein Markgräfler Wein am Donnerstagabend im Kurhaus in Badenweiler.

Mit den Worten „Dank sei dem Gutedel“, unterstrich der Vorsitzende Markus Büchin die Bedeutung der Rebsorte für die Markgräfler Winzer.

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Die Schirmherrin des Gutedelcups: die Markgräfler Weinprinzessin Hannah Herrmann

Die Schirmherrin, die Markgräfler Weinprinzessin Hannah Herrmann sowie das Moderatorenduo, die badische Weinköniging Franziska Aatz sowie der Bereichsvorsitzende des Markgräflerlands und Vizepräsident des Badischen Weinbauverbands Ernst Nickel überreichten nicht nur die vier Trophäen in den Kategorien Edelsüß, Qualitätswein trocken, Kabinett trocken und International sondern auch je einen Pokal für den besten Gutedel aus der Schweiz sowie vom Weinbaugebiet Saale-Unstrut.

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Die Bande „Hudo“ mit dem singenden Kellermeister Martin Schneider

Für die musikalische Umrahmung der Gutedel-Gala sorgte die Band Hudo um den singenden Kellermeister Martin Schneider.

Die Sieger

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Gib eine Die Weinhoheiten mit den Preisträgern (v.l.): die Badische Weinkönigin Franziska Aatz, Jacques Francois Kuonen (bester Schweizer Wein), Kellermeister Andreas Philipp vom Winzerkeller Auggener Schäf (Sieger in den Kategorien Edelsüß und Kabinett trocken), Kellermeister Roland Braun vom Weinhaus Pfaffenweiler (Sieger in der Kategorie International), Geschäftsführer Andreas Clauß vom Thüringer Weingut Bad Sulza (Bester Wein der Region Saale-Unstrut), Kellermeisterin Stefanie Langenbacher vom Badischen Winzerkeller Breisach (Sieger in der Kategorie Qualitätswein trocken).Beschriftung ein

Sieger in der Kategorie Qualitätswein trocken ist der Badische Winzerkeller Breisach mit einem 2017er Seefelder Maltesergarten. Gleich zwei erste Preise heimste der Winzerkeller Auggener Schäf ein, mit dem ersten Platz in der Kategorie Kabinett trocken für einen 2017er Laufener Altenberg sowie in der Kategorie Edelsüßs mit einem 2016er Auggener Schäf Eiswein Barrique.

Den ersten Platz in der Kategorie International belegte das Pfaffenweiler Weinhaus mit einem 2017er Arenit Sancta Clara Chasselas.

Als bester Schweizer Wein wurde der Eiswein 2016 Valais Blanc de Glace von der Gregor Kuonen Caveau de Salquenen ausgezeichnet, der in der Kategorie Edelsüß den zweiten Platz belegt. Bester Wein aus der Region Saale-Unstrut war ein 2017er Gutedel vom Thüringer Weingut Bad Sulza.

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Gleich zweimal durfte Kellermeister Andreas Philipp vom Winzerkeller Auggener Schäf die begehrte Trophäe in den Kategorien Edelsüß und Kabinett trocken entgegennehmen.

 

Fotografie, Kultur, Veranstaltungen

Einmal Tante – immer Tante

 

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Die Markgräfler Lachbühne hat mit ihrem neuen Stück „Einmal Tante – immer Tante“ einen Volltreffer gelandet. Der Name Lachbühne ist Programm und so blieb auch bei dem, von Peter Steinbeck ins Alemannische übertragenen, Schwank in drei Akten kein Auge trocken. Steinbeck hat das Stück aus der Feder von Lukas Geiger zudem angepasst und den Akteuren auf den Leib geschrieben.

Hier ein paar fotografische Impressionen von der Premiere im „Schwarzen Ärmel“ in Neuenburg.

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Mehr Fotos im Flickr-Album: Einmal Tante – immer Tante

Weitere Aufführungstermine:

Wer’s verpasst hat, hat noch zweimal Gelegenheit das Stück „Einmal Tante – immer Tante“ zu sehen: Am kommenden Freitag, 27. April, ist die Markgräfler Lachbühne bei den Blansinger Landfrauen zu Gast und tritt um 20 Uhr in der Wolferhalle Blansingen auf. Und am Samstag, 28. April, 20 Uhr wird das Stück in Steinenstadt in der Baselstabhalle gezeigt. Die Karten kosten zehn Euro.