Ausflugsziel, Essen & Trinken, Fotografie, Garten, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern, Wein

Wanderung Vulkanfelsgarten Winklerberg im Kaiserstuhl

Winkklerberg_005_Pano

Die Markgräflerin und ich haben eine kleine Wanderung am Kaiserstuhl unternommen. Den Tipp hab ich von einem Arbeitskollegen bekommen (Danke Tim!). Er hat mir von den dort wachsenden Kaktusfeigen erzählt.

Winkklerberg_067

Opuntia ficus-indica ist eine Pflanzenart in der Gattung der Opuntien (Opuntia) aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae).  Die oft als Kaktusfeigen bezeichneten Früchte und die jungen Triebe sind essbar und gehören zur mexikanischen Standardküche.

Im Internet haben wir auf der Seite des Gasthauses Adler in Breisach-Hochstetten eine schöne Tourenbeschreibung (Vulkanfelsen-Winklerberg-Wanderung) gefunden, die Wegebschreibung der Tour lässt sich auch als PDF herunterladen.

Angelegt und beschildert wurde die Wanderung Vulkanfelsgarten vom Naturzentrum Kaisterstuhl in Ihringen. Träger des Naturzentrums ist der Schwarzwaldverein.

Lohnenswert ist ein Abstecher auf den Blankenhornsberg zum Staatsweingut Freiburg.

Das Staatsweingut Freiburg ist eine Einrichtung des Staatlichen Weinbauinstituts Freiburg und dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg angegliedert. Es bewirtschaftet über 37 Hektar. Davon liegen 24 Hektar auf dem Kaiserstuhl in Ihringen-Blankenhornsberg und 13 Hektar in Freiburg und Ebringen. Das Staatsweingut dient den Wissenschaftlern des Weinbauinstitutes als Versuchsgut.

Warum Blankenhornsberg?

1842 erwarben die Brüder Nikolaus, Adolph Friedrich und Jakob Wilhelm Blankenhorn aus dem badischen Müllheim das Weingut Rebgut Blankenhorn(s)berg in Ihringen am Kaiserstuhl. 1847 folgte die Gründung eines Weingeschäftes unter dem Namen Gebrüder Blankenhorn sowie der Bau eines Gewölbekellers. Die Weine der Gebrüder Blankenhorn wurden auf Ausstellungen mehrfach Ausgezeichnet, so zum Beispiel bei der Wiener Weltausstellung von 1873 und trugen so mit zum guten Ruf badischer Weine bei.

Der Sohn von Adolph Friedrich, Adolph Blankenhorn, war der Mitbegründer der deutschen Weinbauwissenschaften. Nach seiner Promotion bei Robert Bunsen an der Universität Heidelberg, kehrte er in die elterlichen Betriebe zurück. Er nutzte das Weingut als Versuchsstation für seine weinbaulichen und önologischen Untersuchungen. Aus eigenen Geldmitteln gründete er 1867 ein Önologisches Institut in Karlsruhe und brachte 1870 die wissenschaftliche Zeitschrift „Annalen der Önologie“ heraus. Bei der Entwicklung der Pfropfrebe zur Bekämpfung der Reblaus hatte Blankenhorn entscheidenden Anteil.

Adolph Blankenhorn war 1874 Mitbegründer und erster Präsident des badischen und des deutschen Weinbauvereins. Für seine Leistungen für die Weinbauwissenschaften wurde er 1878 mit einer Goldmedaille bei der Weltausstellung in Paris ausgezeichnet. Aus gesundheitlichen Gründen musste Blankenhorn ab 1880 seine wissenschaftlichen Arbeiten einschränken und verstarb 1906 in Konstanz am Bodensee. Die Familie Blankenhorn bewirtschaftete das Weingut weiter. Nach dem Ersten Weltkrieg 1919 verkaufte sie nach einem Beschluss des Badischen Landtags vom 12. Mai 1919 den Besitz an die Badische Landwirtschaftskammer. Der Betrieb wurde 1933 durch den Reichsnährstand verstaatlicht. Dieser vereinnahmte ab 1933 alle Aktivitäten und das Vermögen der Verbände im Agrarbereich. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Weingut in den Besitz des Landes Baden-Württemberg über und das Anwesen wurde als Versuchs- und Lehrgut dem Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg angegliedert.

Quelle: Wikipedia

Eine weitere Tour von Ihringen aus zum Winklerberg ist bei Outdooractive zu finden. Infos zu diesert Tour gibt es auch in einem Faltblatt von Kaiserstuhl-Touristik in Ihringen, wo auch geführte Wanderungen inklusive Weinprobe (in Zusammenarbeit mit der Winzergenossenschaft Ihringen) angeboten werden. Sie startet bei der Feuerwehr und führt unter anderem auch am jüdischen Friedhof vorbei.


Die Karte


Die Wanderung

Auf der Landesstraße ( L114) von Breisach nach Ihringen biegen wir von Breisach kommend an der Einmündung der Kreisstraße (K 4928) nach links ab. Gleich beim nächsten Weg auf der rechten Seite gibt es eine Parkmöglichkeit.

Winkklerberg_163

Die Wanderung startet an der Wetterstation Ihringen (Meteomedia/MeteoGroup/Wetter 24)  am Stiegler Weinberg Haus.

Winkklerberg_159

Von der Wetterstation aus geht es rund 120 Meter unterhalb des Weinbergs in Richtung Nordwesten.

Winkklerberg_006

Hier zweigen wir nach rechts in den Weinberg ab. Wir folgen dem Weinberg unten bis zum Winklerbergbrunnen.

Winkklerberg_021

Am Winklerbergbrunnen führt der Weg nach rechts steil bergauf, vorbei ein einem Bammerthäusle.

Winkklerberg_024

Wir gehen oben nicht die Betontreppe den mit einer Betonmauer gesicherten Hang weiter hinauf sondern halten uns links. Der Weg führt  an einer steilen Felswand aus vulkanischem Gestein vorbei.

Die Entstehung des Kaiserstuhlvulkans im Tertiär stellt sowohl den Höhepunkt als auch den Schlusspunkt der vulkanischen Aktivität im Oberrheingraben dar. Diese begann schon in der Kreidezeit und zeigt sich in zahlreichen, heute tief erodierten Vulkanschloten. Der Kaiserstuhl ist der einzige größere Vulkan aus dieser Zeit im Bereich des Oberrheingrabens. Dieser trifft hier auf den Bonndorfer Graben, der über den Hegau zum Bodensee führt. Gegen Ende des Oligozäns drang Magma empor, erstarrte jedoch noch unter der Erdoberfläche. Erst im Miozän kam es zu einem Durchbruch und zu großflächigen Lavaströmen. Geologisch gesehen lässt sich der Kaiserstuhl in einen sedimentären und einen vulkanischen Teil gliedern. Aufgrund dieser Besonderheiten wurde der Kaiserstuhl als eines der bedeutendsten nationalen Geotope Deutschlands ausgezeichnet.

Quelle: Wikipedia

Winkklerberg_046

Hier finden sich die ersten wilden Kakteen (Opuntien). Dies bieten im Herbst mit ihren roten Früchten (Kaktusfeigen) einen schönen Anblick. Aber auch eine Wanderung zur Blütezeit Ende Mai/Anfang Juni lohnt sich.

Winkklerberg_058a

Winkklerberg_065

Begleitet werden die Opuntien durch weitere Sukkulenten, wie den Mauerpfeffer und andere wärmeliebenden Pflanzen, wie den Blutroten Storchschnabel.

Winkklerberg_037

Ein Blickfang sind im Herbst auch die farbenfrohen Hagebutten …

Winkklerberg_034

… und die sich verfärbenden Weinblätter.

Winkklerberg_050

Wir folgen der Felswand aus Vulkangestein für weitere 200 Meter, dort führt der Weg kurz nach rechts und dann gleich wieder nach links.

Winkklerberg_071

Über verschiedene, etwas versetzte Treppen, teilweise aus Metall, geht es  hinauf zum ersten Etappenziel.

Winkklerberg_077

Winkklerberg_084

Nicht nur Kaktusfeigen sondern auch die echten Feigenbäume (Ficus carica) lieben das Klima des Kaiserstuhls.

Winkklerberg_090

Oben angekommen beim Weinberghaus ist der richtige Platz für ein kleines Vesper und um den Ausblick in Richtung Breisach mit dem Breisacher Münster (und bei klarem Himmel den Vogesen) …

Winkklerberg_096

Winkklerberg_052

… oder nach Südosten in Richtung Tuniberg zu genießen.

Winkklerberg_104

Nach einem kleinen Vesper geht es weiter. Ein paar Meter geht es noch hinauf bis zu einem gut ausgebauten Wirtschaftsweg. Die Tour führt uns nach links (wer einen Abstecher zum Blankenhornsberg machen will, hält sich rechts). Nach etwa 300 Metern errichen wir den Höchsten Punkt der Tour (260 Meter). Wir gehen nach links und folgen der Ausschilderung durch die Reben.

Winkklerberg_107

Winkklerberg_111

Winkklerberg_112

Winkklerberg_110

Nach etwas 600 Metern sollten wir einen schmalen Pfad erreichen – und waren zunächst etwas ratlos. Der Einstieg war so zugewachsen, dass der Weg nicht zu finden war. Daher sind wir den steilen Rebberg hinunter zum parallel führenden Wirtschaftsweg gegangen. Spätestens hier sollte man dann trittfest sein.

Winkklerberg_123

Wir folgen dem Wirtschaftsweg und an der nächsten Ecke kommt der ursprünglich gedachte Weg von links. Wir halten uns gerade aus und gehen unterhalb des Winklerbergs zurück zum Winklerbergbrunnen (etwa 600 Meter) und nach weiteren 350 Metern sind wir wieder am Ausgangspunkt unserer Tour.

Winkklerberg_010

Fast ständige Begleiter auf der Tour sind Eidechsen und  die Heuschrecken. Die  Blauflügeligen Ödlandschrecken sind faszinierend, erinnern sie doch bei ihren kurzen Flügen an Schmetterlinge.

Winkklerberg_015

An einem schönen Herbsttag oder im Frühjahr zur Rebblüte eine wunderschöne Wanderung für Naturliebhaber und Fotografen.

Die Wanderung lässt sich natürlich auch mit einer Weinprobe kombinierten, neben dem Staatsweingut Freiburg auf dem Blankenhornsberg bieten sich auch die Winzergenossenschaften in Ihringen und Achkarren oder der Badische Winzerkeller in Breisach an.

Noch mehr Fotos sind im  Flickr-Album Vulkanfelsgarten Winklerberg zu finden.


Sehenswert ist übrigens auch eine Wanderung im Liliental mit dem Arboretum der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg. Ein Arboretum ist – kurz gesagt – ein Botanischer Garten für Bäume. Auf einer Fläche von rund 80 Hektar sind hier Versuchsflächen, Plantagen zur Saatgutgewinnung und eben ein Arboretum mit Bäumen aus aller Welt untergebracht. Neben dem stattlichen Mammutbaumwald, der Anfang der 1960er Jahre angepflanz wurde, gibt es auch allerhand andere botanische Sehenswürdigkeiten wie Orchideen und Stauden zu entdecken.

Hier gehts zur Wanderung im Liliental!


 

Fotografie, Heimatkunde, Natur, Wandern

Heimatkunde: Mit dem Wutachranger durch die Wutachschlucht

Wutachschlucht_077

Neben der Besichtigung der Brauerei Rothaus und einer Fahrt mit der Sauschwänzlebahn stand bei unserem „Heimatkunde“-Urlaub im Hochschwarzwald auch eine Wanderung mit dem Wutachranger durch die Wutachschlucht auf dem Programm.

Mit dem Förster und Wutachranger Martin Schwenninger starteten wir am Wanderparkplatz in Boll (der Abschnitt zwischen Schattenmühle und Boll ist wegen eines Erdrutsches gesperrt). Morgens um 10 Uhr ging’s los, kurz nach 15 Uhr waren wir an der Wutachmühle, wo es mit dem Bus wieder zurück nach Boll ging. Hier leistete uns die Konus-Gästekarte gute Dienste.

Leider konnten wir die Konus-Karte nicht für die Strecke von der Jugendherberge in Seebrugg ins 20 Kilometer entfernte Boll nutzen, es gibt in den Ferien keine Busverbindung von Seebrugg in den Bonndorfer Ortsteil Boll, mit der wir rechtzeitig zum Start am Wanderparkplatz angekommen wären. Die ÖPNV-Alternative wäre mit dem Zug von Seebrugg über Titisee und Neustadt nach Lenzkirch und von dort mit dem Bus wieder in Richtung Bonndorf.

Wegbeschreibung

Vom Wanderparkplatz geht es hinunter zum ehemaligen Bad Boll (Mitte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhundert. Kur und Heilbad). Heute erinnert nur noch die 1889 im gotischen Stil erbaute Kapelle, an die historischen Werte dieser einzigartigen Kuranlage.
Hier beginnt der wohl interessanteste Abschnitt der Wutachschlucht. Am Tannegger Wasserfall einem Tuffstein, der langsam „wächst“, geht es den Ludwig-Neumann-Weg hinauf in die Felsengalerie. Am Rastplatz Schurhammerhütte gibt es eine Wanderpause, um sich an ihrem Vesper zu stärken. Ihre Wanderung geht dann weiter an der Wutachversickerung, dem Rümmelesteg, dem Wutachaustritt, am Kanadiersteg vorbei bis hin zur Wutachmühle. Hier am Kiosk sind Sie am Ziel Ihrer Wanderung angekommen.

Bad Boll

Wutachschlucht_003

Wie man sieht, hatten wir leichten Nieselregen. Das machte aber die Temperaturen für die Wanderung recht angenehm.

Bad Boll ist ein aufgelassener Weiler in der Wutachschlucht unterhalb der Ortschaft Boll und gehört heute zur Stadt Bonndorf im Schwarzwald. Der Ort liegt in der Talsohle auf der rechten Seite der Wutach, wo der Boller Dorfbach in diese mündet. Namensgebend ist eine dort erstmals 1467 erwähnte schwefelhaltige Quelle. (Quelle: Wikipedia)

Wutachschlucht_006

Wutachranger Martin Schwenninger

Wutachranger Martin Schwenninger wusste einiges über den einstigen Ort zu berichten, etwa, dass das ganze Gelände von 1894 bis zum Ersten Weltkrieg dem Fishing Club Limited in London gehörte, und das selbst Winston Churchill zum Kuren oder Forellenangeln hergekommen war.

Wutachschlucht_008

Bis auf die Kapelle wurden die ganzen Gebäude abgerissen, nachdem das Land Baden-Württemberg Eigentümer des Areals wurde.

Wutachschlucht_002

Wie es früher einmal aussah zeigt die Postkarte aus dem digitalen Fundus den Landesarchivs.

Wutachschlucht_Bad_Boll_Postkarte_001
Historische Postkartenansicht von Bad Boll (Quelle: Landesarchiv Baden-Württemberg; Autor/Fotograf: Luib, Felix / Schreiber, E., Stuttgart)

Heute hat sich die Natur das Gelände zurückerobert.

Wutachschlucht_017

Wutachschlucht_022

Wutachschlucht_029b

Wutachschlucht_030

Wutachschlucht_042

Wutachschlucht_043

Wutachschlucht_044

Der Tannegger Wasserfall

Wutachschlucht_049

https://flic.kr/p/XLiTG5

Wutachschlucht_051

Felsensteig

Wutachschlucht_058

Bei der Erschließung der Wutachschlucht für Wanderer war ein Weg gesucht worden, der vom Hochwasser unabhängig ist. Italienische Mineure, die beim Bau der Eisenbahn tätig waren, sprengten den Felsensteig in den Berg.

Wutachschlucht_054

Wutachschlucht_056

Wutachschlucht_061

Wutachschlucht_064

Wutachschlucht_065

Die Wutachversickerung

Wutachschlucht_073

Der Rümmele-Steg

Wutachschlucht_094

In den Jahren 1903 und 1904 ließ der Schwarzwaldverein den Wanderweg von Bad Boll zur Wutachmühle bauen. Planer und Bauleiter war Bahnbauinspektor Karl Rümmele
Rümmele überbrückte die Wutach an vier Stellen mit baugleichen Eisenstegen: Funadement am rechten, Auflsagepfeiler am linken Ufer, Verankerung des Stegs im Fels.
Der historische Rümmele-Steg (70 Meter flussabwärts) ist als einzger der vier damilgen Stege noch im Originalzustand erhalten. Lediglich der linke Auflagepfeiler fiel dem Hochwasser zum Opfer.
Allerdings hat die Wutach durch laufende Verbeiterung ihres Bettes den Steg 1995 endgültig außer Funktion gesetzt. […]
1995/96 errichtete der Schwarzwaldverein den neuen Rümmele-Steg, eine an zwei Pylonen hochwassersicher aufgehängte Holzkonstruktion. (Quelle: Schautafel des Schwarzwaldvereins)

Wutachschlucht_096

Wutachschlucht_089

Wutachschlucht_046

Noch mehr Fotos sind in der Flickr-Bildergalerie Wanderung mit dem Wanderung mit dem Wutachranger zu finden.

Auf der Rückfahrt machten wir noch an der Schattenmühle-Station: Kaffee und Schwarzwälder-Kirschtorte hatten wir uns redlich verdient.

Nützliche Tipps und Links

Infos rund um die Wutachschlucht gibt es unter www.wutschschlucht.de

Die Termine der geführten Wanderungen sind hier zu finden:  Ranger Wanderung durch die Wutachschlucht

Tourenbeschreibung (in umgekehrter Richtung) inklusive Tourdarten und Karte als PDF sowie Google-Earth und GPS-Track von www.outdooractive.com

Wer den ganzen Schluchtensteig wandern möchte, findet Infos unter www.schluchtensteig.de.

Fotografie, Nachrichten, Natur, Veranstaltungen, Wandern

Gutedelwanderung

Gutedelwanderung
Panorama

An Christi Himmelfahrt lockte der zweite Markgräfler Gutedelwandertag. Längst sind am Vatertag nicht nur Väter unterwegs, so machten die Markgräflerin und ich uns auf den Weg über den Römerweg beziehungsweise das Markgräfler Wiiwgli von Bad Bellingen nach Efringen-Kirchen.

An einem Dutzend Stationen entlang der Strecke, angefangen im Bad Bellinger Kurpark bis zur Bezirkskellerei Markgräflerland war für Bewirtung gesorgt. Neben den Markgräfler Weinen konnten die zahlreichen Wanderer und Vatertagsausflügler bei strahlendem Sonnenschein auch die blühende Landschaft genießen. Die Temperaturen waren zum Wandern ideal, anders als vor zwei Jahren war es dieses mal leider nichts mit herrlicher Alpensicht.

Der Bad Bellinger Figurenparcours
Der Bad Bellinger Figurenparcours

Los ging’s in Bad Bellingen im Kurpark. Vom Tiefgestade ging es hoch durch das Ortszentrum und anschließend durch die Reben östlich der Bahnlinie nach Bamlach. Ein schönes Fotomotiv boten im Ort bereits die lebensgroßen Figuren von den Kreativen Frauen aus Bad Bellingen.

Markgräfler Gutedelwandertag
Markgräfler Gutedelwandertag
Gutedelwandertag
Gleich oberhalb von Bad Bellingen wartete die erste Verpflegungsstation.
Gutedelwandertag
… und am Ortseingang von Bamlach schon die nächste Station.
Holzfass
Holzfass
Weingut Marienheim Bamlach
Weingut Marienheim Bamlach
Borromäus
Statue des Heiligen Karl Borromäus an einem Bauernhof in Bamlach

Von Bamlach ging’s weiter auf dem Römerweg nach Blansingen. Im Westen bot sich ein schöner Blick zum Rhein und „Grand Canal d’Alsace“.

Kirche in Bamlach
Kirche in Bamlach
Rhein
Blick auf die Rheinebene mit der Flachglasfabrik in Hombourg und der Schleuse in Ottmarsheim
Gutedelwanderung
Hochbetrieb entlang des Römerwegs …
Gutedelwanderung
… und auch am Weinbrunnen des Winzerkellers Auggener Schäf und an Poldis Grill Point
Gutedelwanderung
Grüne Gerstenfelder mit rotem Mohn

Nächste Station war die Ortschaft Blansingen. Beim Blick über die Schulter zeigte sich im Nordosten eine herrliche Aussicht auf den Markgräfler Hausberg, den Hochblauen. Diesmal nicht im Römerhof sondern auf der Straße davor waren der Weinbrunnen der Hügelheimer Winzergenossenschaft – die Heimat der amtierenden Badischen Weinkönigin – und der „Smoker“ der Metzgerei Brunner & Rüdlin aufgebaut. Entsprechend lang waren hier auch die Schlangen an den Ständen.

Gutedelwanderung
Nächste Station: Blansingen – Halbzeit
Römischer Hof Blansingen
Römischer Hof Blansingen – leider an diesem Tag geschlossen
Gutedelwanderung
Der nächste Rastplatz …

Nach Huttingen öffnet sich der Blick auf den Isteiner Kalksteinbruch, die Rheinebene in Richtung Basel/Weil am Rhein/Hüningen und die dahinter liegenden Juraberge. Hier hängen die Kirschbäume auch bereits voller roter Kirschen.

Gutedelwanderung
Kirschbäume …
Gutedelwanderung
… und die Kirschenernte ist nicht mehr weit.
Gutedelwanderung
Fast am Ziel …

Kurz vor dem Ziel in Efringen-Kirchen bietet sich eine tolle Aussicht auf die Rheinebene mit dem Stauwehr in Märkt und der Metropole Basel.

Gutedelwanderung
Blick auf Efringen-Kirchen, Märkt und Basel im Hintergrund
Gutedelwanderung
Blick auf Basel mit den Jurabergen im Hintergrund
Gutedelwanderung
Efringen-Kirchen und die Hochhäuser von Weil am Rhein im Hintergrund
Gutedelwanderung
Gegen die heißen Füße in den Wanderschuhen hilft kühlen von oben: Feines Bauernhofeis vom Seebodenhof in Efringen-Kirchen.
Gutedelwanderung
Bammerthäusle
Gutedelwanderung
Am Ziel: Die Bezirkskellerei Markgräflerland

Weitere Bilder sind in der Picasa Bildergalerie zu finden.

Fotografie, Natur

Chriesibluescht

Kirschblütenwanderung
Wanderig zur Chriesibluescht im Eggenertal

Noch ein kleiner Nachtrag: Vergangenes Wochenende haben wir eine kleine Kirschblütenwanderung rund um’s Eggenertal unternommen. Chriesibluescht sagen die Alemannen im Markgräflerland und in der Schweiz zur Kirschblüte. Los ging’s von der Anhöhe „Pfilb“ (416 m) zwischen Feldberg und Obereggenen.

Kirschblütenwanderung
Start bei der Anhöhe „Pfilb“ zwischen Feldberg und Obereggenen
Kirschblütenwanderung
Einfach dem Wegweiser mit den Kirschen folgen …
Kirschblütenwanderung
Blick über Reben und Obstbäume hinüber zum Hochblauen
Kirschblütenwanderung
Kirschplantage
Kirschblütenwanderung
Pusteblumen/Löwenzahn/Saustude in den Reben
Kirschblütenwanderung
Kirschblüten
Kirschblütenwanderung
Postkartenidylle: Blick auf Feldberg
Kirschblütenwanderung
Wegweiser nach Obereggenen (links) und Feldberg (rechts)
Kirschblütenwanderung
Panaoramablick
Kirschblütenwanderung
Steinkreuzle

Von den Bänken am „Steinkreuzle“ (434,5 m über NN.) auf Gemarkung Obereggenen hat man einen schönen Blick über das Tal.

Im Jahre 1426 überfiel der Ritter Dietrich von Ratsamhausen in einem Streit mit dem Markgrafen Rudolf III. von Baden von hier aus das benachbarte Dorf Feldberg und ließ dieses volständig niederbrennen.
Zur erinnerung an diese Untat wurde auf dieser Anhöhe an der Gemarkungsgrenze zwischen Obereggenen und Feldberg ein steinernes Sühnekreuz errichtet, das noch bis Anfang des 19. Jahrhunderts vorhanden war.
Geblieben ist der amtliche Gewann-Name „Steinkreuzle“.

Kirschblütenwanderung
Panoramablick vom Steinkreuzle über das Eggenertal
Kirschblütenwanderung
Blick auf Niedereggenen. Auf der gegenüberliegenden Talseite geht es zum Waldparkplatz „Stelli“
Kirschblütenwanderung
Blick auf Obereggenen
Kirschblütenwanderung
Schallsingen
Kirschblütenwanderung
Blick über das Eggenertal zum Hochblauen – Postkartenidylle

Mehr Bilder gibt’s in der Picasa Bildergalerie und bei der Markgräflerin im Blog „Lebensart im Markgräflerland„.

Siehe auch:

Fotografie, Nachrichten, Natur, Veranstaltungen

Gutedelwanderung

Reger Betrieb herrschte beim Gutedelwandertag auf dem Römerweg.
Reger Betrieb herrschte beim Gutedelwandertag auf dem Römerweg.

Hier die versprochenen Eindrücke von der  Gutedelwanderung am Vatertag zwischen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen. Die Arbeit ging vor, außerdem war das Wetter in den letzten Tagen zu schön zum bloggen. Der Verein Markgräfler Wein hat mit der Gutedelwanderung auf dem Römerweg einen Glücksgriff gelandet. An einem Dutzend Stationen entlang der Strecke, angefangen im Bad Bellinger Kurpark bis zur Bezirkskellerei Markgräflerland war für Bewirtung gesorgt. Neben den Markgräfler Weinen konnten die zahlreichen Wanderer und Vatertagsausflügler bei strahlendem Sonnenschein auch die herrliche Landschaft genießen. Das Alpenpanorama mit Blick auf die verschneiten – die Eisheiligen hatten in den Tagen zuvor nochmals für Neuschnee gesorgt – Schweizer Alpen gab’s gratis dazu.

Ein Turmfalke begleitet mich auf dem Weg durch die Reben von Bad Bellingen nach Bamlach.
Ein Turmfalke begleitet mich auf dem Weg durch die Reben von Bad Bellingen nach Bamlach.

Los ging’s in Bad Bellingen im Kurpark. Vomt Tiefgestade ging es hoch durch das Ortszentrum und anschließend durch die Reben östlich der Bahnlinie nach Bamlach. Auf diesem Teilstück begleitete ein Turmfalke meinen Weg durch die Reben und zog seine Kreise am blauen Himmel.

Von Bamlach ging’s weiter auf dem Römerweg nach Blansingen. Im Westen bot sich ein schöner Blick zum Rhein und „Grand Canal d’Alsace“, etwas weiter hinten war die elässische Metropole Mulhouse mit dem „Tour de l’Europe“ (Europaturm) vor dem Hintergrund der Vogesen gut zu sehen.

Kirche Bamlach
Die Bamlacher Kirche
Blick auf den Rhein und den Grand Canal d'Alsace
Blick auf den Rhein und den Grand Canal d’Alsace
Blick in die Ferne nach Mulhouse mit dem Europaturm
Blick in die Ferne nach Mulhouse mit dem Europaturm
Vesperpause bei Poldis Grill Point
Vesperpause bei Poldis Grill Point

Am Nachmittag waren die Verpflegungsstände schon ziemlich ausverkauft. Bei Poldi gab’s dann noch eine Rote. Außerdem am Stand des Winzerkellers Auggener Schäf ein Gläschen Gutedel Spätlese (Gutedelcup-Sieger 2012).

Hier bot sich erstmals auch ein toller Blick auf die scheebedeckten Schweizer Alpen im Süden.

Nächste Station war die Ortschaft Blansingen. Beim Blick über die Schulter zeigte sich im Nordosten eine herrliche Aussicht auf den Markgräfler Hausberg, den Hochblauen.

Der Römerhof in Blansingen
Der Römerhof in Blansingen
Völkerwanderung?
Völkerwanderung?
Alpenpanorama
Alpenpanorama mit dem Titlis (rechts)
Blick auf den Markgräfler Hausberg: Hochblauen
Blick auf den Markgräfler Hausberg: Hochblauen
Herrliche Landschaft
Herrliche Landschaft

Nach Huttingen öffnet sich der Blick auf den Isteiner Kalksteinbruch, die Rheinebene in Richtung Basel/Weil am Rhein/Hüningen und die dahinter liegenden Juraberge.

Kalkwerk Istein
Kalkwerk Istein
Kalksteinbruch
Kalksteinbruch

Kurz vor dem Ziel in Efringen-Kirchen bietet sich eine tolle Aussicht auf die Rheinebene mit dem Stauwehr in Märkt, der Metropole Basel und – leider im Dunst – die Schweizer Alpen mit dem Titlis.

Baselblick
Blick auf Basel

Weitere Bilder sind in der Picasa Bildergalerie zu finden.

Fotografie, Nachrichten, Natur, Veranstaltungen

Alpensicht vom Römerweg

Alpenpanorama vom Römerweg
Alpenpanorama vom Römerweg

Hier der erste Schnappschuss vom Gutedelwandertag zu dem der Verein Markgräfler Wein am Vatertag zwischen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen eingeladen hat.

Los ging’s in Bad Bellingen, wo mich ein Turmfalke auf dem Weg nach Bamlach begeleitete. Weiter gings auf dem Römerweg über Blansingen und Huttingen bis Efringen-Kirchen. Im Westen bot sich ein schöner Blick zum Rhein und Grand Canal d’Alsace, im Nordosten thronte der Blauen über das Markgräflerland und kurz vor Blansingen bot sich der erste Blick auf die schneebedeckten Alpen im Süden.

Weitere Bilder folgen im nächsten Blogbeitrag.