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Heimatkunde: Écomusée d’Alsace

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Die Markgräflerin und ich haben kürzlich den Brückentag für einen kleinen Ausflug ins Écomusée d’Alsace genutzt.

Das Écomusée d’Alsace im elsässischen Ungersheim ist das größte Freilichtmuseum Frankreichs. Es ist vergleichbar mit dem Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach.

Virtueller Rundgang durch das Écomusée

Geschichte

Bereits im Jahr 1971 setzten sich eine Handvoll engagierter Mitarbeiter des Vereins „Maisons Paysannes d’Alsace“ („Bauernhäuser im Elsass“) für den Erhalt und die Restaurierung ländlicher Wohnhäuser ein, die zum Abriss freigegeben waren. Da viele dieser Häuser an ihrem eigentlichen Standort Neubauten Platz machen sollten, wurde beschlossen die Häuser abzubauen, um sie Stück für Stück an einem anderen Ort wieder aufzubauen. Nach langer Suche wurde in Ungersheim ein passender Standort gefunden. Das Museum wurde 1984 eröffnet. Damals waren knapp zwanzig Gebäude neu aufgebaut und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Heute ist mit insgesamt 72 Gebäuden ein kleines elässisches Dorf entstanden und spiegelt von der Einrichtung her die Epoche Anfang des 20. Jahrhunderts wieder.

Zu den Gebäuden gehören unter anderem eine Bäckerei, eine Töpferei, eine Schmiede,  eine Schule, ein steinerner Wohnturm sowie mehrere Bauernhöfe und Fachwerkhäuser.

Hier ein paar fotografische Eindrücke:

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Mehr Fotos im Flickr-Album: Écomusée d’Alsace

 

Nützliche Informationen:

Öffnungszeiten:  25. März bis 4. November 2018 von 10 bis 18 Uhr (Hauptsaison) und von 1. Dezember 2017 bis 6. Januar 2019 (Weihnachtssaison) von 10.30 bis 18.30 Uhr (Kasse schließt um 17 Uhr)

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Essen & Trinken, Fotografie, Heimatkunde, Natur, Wandern

Wanderung Kreuzweg – Kälbelescheuer – Haldenhof

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Schwarwaldidylle pur: grasende Kühe vor dem Belchen

Auf den Schwarzwaldhöhen leuchtet das Laub in den Herbstfarben. Der ideale Zeitpunkt für eine kleine Wanderung. Vom Kreuzweg gings zur Kälbelescheuer von dort zum Haldenhof und wieder zurück, ideal für eine Nachmittagswanderung. Wer mehr Zeit hat, kann auch vom Haldenof noch eine Schleife zum Nonnenmattweiher machen.

Hier ein paar fotografische Eindrücke von der Wanderung.

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Am Kreuzweg ist die Grenze der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach.

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Noch sonnen sich die Kühe auf der Skipiste am Kreuzweg

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Das erste Etappenziel ist fast erreicht.

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Blick hinunter zur Kälbelescheuer

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Panoramablick zur Kälbelescheuer als Überblick und unten zum scrollen.

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Blick von der Kälbelescheuer hinüber zum Belchen

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Herbstfarben

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Rast in der Almgaststätte Kälbelescheuer.

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Knallrote Fensterläden …

Von der Kälbelescheuer gehts mit wenig auf und ab auf der Nordseite um den Weiherkopf herum in Richtung Haldenhof.

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Von einem Aussichtspunkt gibt es wieder einen schönen Blick …

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auf den Belchen …

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… und zum nächsten Etappenziel, dem Berggasthof Haldenhof.

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Panaramablick mit Belchen und Haldenhof als Übersicht und unten zum scrollen.

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Der Weiherkopffelsen

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Berggasthof Haldenhof

Nach dem Vesper an der Kälbelescheuer gönnen wir uns im Berggasthof Haldenhof ein Stück Kuchen …

Mehr Fotos im Flickr-Album: Kreuzweg – Kälbelescheuer – Haldenhof

Karte

Tipp: Wanderbus ab Müllheim

Vom 1. Mai bis 31. Oktober fahren übrigens drei Busse der Linie 111 (Stand 2017) vom Müllheimer Bahnhof über Müllheim, Badenweiler und Schweighof hinauf  zu Sirnitz, Kreuzweg und Haldenhof.  Abfahrt am Bahnhof Müllheim um 8.40 Uhr (sonntags um 8.39 Uhr), 13.05 Uhr zbd  16.07 Uhr (werktags; Samstag und Sonntag um 15.39 Uhr). Zurück gehts ab Haldenhof um 9.45 Uhr, 14.11 Uhr und 17.20 Uhr (werktags; Samstag und Sonntag um 16.39 Uhr)

Fotografie, Heimatkunde

Heimatkunde: Fahrt mit der Sauschwänzlebahn

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Der letzte Tag unseres kleinen Trips in den Hochschwarzwald führte uns vom Schluchsee über Bonndorf nach Blumberg-Zollhaus. Mit der Sauschwänzlebahn ging’s unter Dampf von Zollhaus nach Weizen, nahe der Schweizer Grenze und zurück nach Blumberg.

Die Sauschwänzlebahn ist ein Teilstück der ehemaligen Wutachtalbahn die Lauchringen am Hochrhein mit der Gemeinde Hitschingen (zwischen Geisingen uind Immendingen) verbindet. Die Eisenbahnstrecke verknüpft damit die Schwarzwald- mit der Hochrheinbahn. Ihren nahmen hat sie wegen ihres kurvenreichen Verlaufes sowie des Kreiskehrtunnels in der Stockhalde.

Geschichte

Die im Jahr 1890 durchgehend eröffnete Strecke sollte ursprünglich als strategische Bahn einem möglichen weiteren Krieg gegen das 1870/1871 besiegte Frankreich dienen, ohne durch die neutrale Schweiz fahren zu müssen. Da die Strecke vergleichsweise lang und langsam ist, hatte sie nie eine militärische Bedeutung.

Dennoch wurde die Strecke von 1962 bis 1965  auf Kosten der NATO durchgehend saniert, beispielsweise wurden die Tunnel gegen das eindringende Wasser neu abgedichtet und die Signale an den Bahnhöfen erneuert. Trotz dieses Aufwandes in Millionenhöhe wurde die Strecke fahrplanmäßig nicht mehr befahren, obwohl das Bundesministerium der Verteidigung (im Zeitraum) bis 1974 jährlich 50.000 Mark für den Unterhalt der Strecke zahlte.

Der Personenverkehr wurde im Jahr 1976 eingestellt.

Seit 1977 wird auf dem mittleren Abschnitt Weizen–Blumberg-Zollhaus eine  Museumsbahn betrieben. Betreiber beziehungsweise Eisenbahninfrastrukturunternehmen ist die Bahnbetriebe Blumberg GmbH & Co. KG, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Blumberg.

Strecke

Die Strecke verläuft am südöstlichen Rand des Schwarzwalds beziehungsweise am Nordwestrand des Randens. Der Südabschnitt folgt ab Lauchringen am Rande des Klettgaus bis zum Haltepunkt Lausheim-Blumegg dem Lauf der Wutach. Im Mittelabschnitt wendet sich die Strecke mittels des Kehrtunnels Im Weiler um 180 Grad und verläuft kurz talabwärts, um beim Grimmelshofener Tunnel in das Mühlbachtal zu wechseln. Dem Mühlbach folgt die Strecke bis zum Talkessel bei Fützen und durchquert diesen mit Hilfe zweier offener Kehrschleifen, um nach einer letzten, offenen Kehrschleife im Kommental den Buchbergtunnel zu erreichen. Einen guten Kilometer nach dem Tunnelportal, im Bereich des Bahnhofs Blumberg-Zollhaus, überquert sie die Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten von Rhein und Donau. Ab dem Bahnhof Blumberg-Zollhaus folgt die Strecke auf dem Nordabschnitt flussabwärts dem Lauf des Donauzuflusses Aitrach bis Hintschingen.

Von Lauchringen bis Grimmelshofen liegt sie im Landkreis Waldshut, innerhalb der Gemeinde Blumberg – das heißt von Fützen bis Riedöschingen – im Schwarzwald-Baar-Kreis; der restliche Teil der Strecke bis zum Endpunkt Hintschingen durchquert den Landkreis Tuttlingen. In Hintschingen mündet die Strecke in die Schwarzwaldbahn ein. (Quelle: Wikipedia)

Bahnhof Zollhaus

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Die Dampflokomotive

Die Dampflokomotive FK 262 ist die letztgebaute Dampflok für eine nichtbundeseigene Eisenbahn in Deutschland. Sie ist die letzte von zwei nach einem überarbeiteten Henschel-Entwurf für die Baureihe 83 für die Deutsche Bundesbahn (DB) gebaute Lokomotive. Baujahr ist 1950. Sie wurde bei der Kleinbahn Frankfurt-Königstein im Jahr als FK 262 (Henschel 25263/54) 1956 in Dienst gestellt. Der Blumberger Bahnbetrieb (BB) konnte die Lok FK 262 Ende des Jahres 2012 erwerben, seit 2014 ist die Lok auf der Wutachtalbahn im Einsatz

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Unterwegs auf der Fahrt

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Biesenbach-Viadukt

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Talübergang Epfenhofen

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Epfenhofen

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Kohlekran Fützen

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Bahnhof Fützen

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Talübergang Fützen

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Einfahrt in den Stockhalde Kreiskehrtunnel

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Bahnhof Grimmelshofen

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Wutachflühen

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Auf der Wutach-Brücke über der Wutach

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In Weizen wechselt die Lok für die Rückfahrt ans andere Zugende.

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Eisenbahnmuseum

Das Blumberger Eisenbahnmuseum, im ehemaligen Güterschuppen des Bahnhofes Blumberg-Zollhaus untergebracht, führt durch die Entstehungsgeschichte der „Sauschwänzlebahn“ und zeigt viele nostalgische Erinnerungsstücke aus der vergangenen Dampfeisenbahnzeit.

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Nützliche Infos:

 

 

 

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Heimatkunde: Die Badische Staatsbrauerei Rothaus

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Sie stand schon lange auf der Liste unserer Ausflugsziele in der Region, die Badische Staatsbrauerei Rothaus. Also nutzten wir unseren „Heimatkunde“-Urlaub auch für einen Abstecher in den Hochschwarzwald. Rothaus ist ein Ortsteil der Gemeinde Grafenhausen, die noch andere Sehenswürdigkeiten, wie den idyllisch gelegenen Schlüchtsee, zu bieten hat.

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Der Rothaus-Eisenbahn-Waggon steht im Bahnhof Seebrugg.

Geschichte

Im Jahre 1791 wurde die Brauerei Rothaus durch das Benediktinerkloster St. Blasien bei der Gaststätte „Zum Rothen Haus“, die seit 1681 aktenkundig ist, gegründet. Fürstabt Martin Gerbert II. hatte den  Standort günstig gewählt, er bot ausreichende Wasservorkommen und durch seine Lage inmitten großer Wälder genug Holz zum Heizen in der direkten Umgebung. Die wichtige Handelsstraße von Freiburg über Grafenhausen nach Waldshut machte den abgeschiedenen Winkel zu einer geschäftigen Zwischenstation. Als höchstgelegener Punkt der Route lud Rothaus geradezu zum Verschnaufen ein. Es lag außerdem auf halbem Wege zwischen dem mächtigen Kloster St. Blasien und dessen neu erworbener Herrschaft Bonndorf.

Im Zuge der Säkularisierung 1806 fiel die Brauerei Rothaus an das Großherzogtum Baden und hieß ab diesem Zeitpunkt „Großherzogliche Badische Staatsbrauerei Rothaus“. Schon 20 Jahre nach der Gründung beschloss man aufgrund der wachsenden Nachfrage die erste Erweiterung der Produktionsstätten.

1875 investierte die Brauerei Rothaus in neue Technik: Ein Eisenbahn-spezialwaggon für den Biertransport, eine neue stärkere Dampfmaschine, eine neue Darre zur Malzproduktion, ein neuer Eiskeller, eine neue Hefereinigungs- und Sortiermaschine und weitere technische Geräte. Nur wenige Jahre später führte die Brauerei Rothaus das erste Rothaus Flaschenbier in den Handel ein. Weihnachten 1892 wurde das erste Rothaus Flaschenbier in St. Blasien verkauft. Fünf Jahre danach kaufte Rothaus ein „motorisiertes Transportfahrzeug“, der erste Rothaus LKW.

Das 20. Jahrhundert begann für die Brauerei Rothaus mit einem schweren Schlag. 1904 vernichtete ein Großbrand weite Teile der Brauerei, der Wiederaufbau sollte bis 1905 dauern.

Um im härter werdenden Wettbewerb zu bestehen und die Brauerei Rothaus nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen zu führen, wurde die Brauerei Rothaus 1922 in eine AG umgegründet. Diese ist heute im Besitz des Landes Baden-Württemberg.

Edwin Nägele führte 1956 als damaliger Brauereidirektor das Tannenzäpfle in der 0,33 l Flasche ein.

Die anhaltend große Nachfrage nach Rothaus-Bieren hat in der Vergangenheit ständige hohe Investitionen notwendig gemacht, die die Brauerei Rothaus zu einem der modernsten Betriebe in Deutschland wachsen ließen.

So wurde beispielsweise im Jahr 2006 das neue Sudhaus eingeweiht. Die sämtlich in Edelstahl ausgeführten Sudgefäße, Gär- und Lagertanks und Verrohrungen ermöglichen die Herstellung von Bierspezialitäten nach herkömmlichen Methoden (kalte Gärung, lange kalte Lagerung) unter bestmöglichen hygienischen Bedingungen.

Quelle: http://www.rothaus.de

Impressionen

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Führung durch die Produktion

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Das Sudhaus

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Die Gärtanks, …

Badische Staatsbrauerei Rothaus

… jeder einzelne fast 180.000 Liter (umgerechnet mehr als 545.000 Zäpfle)

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Die Flaschenfüllanlage …

Badische Staatsbrauerei Rothaus

… füllt zwischen 40.000 und 60.000 Flaschen pro Stunde.

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Im Shop

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Die „Beer Wall“ mit der  Zäpfle-Familie

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Praktische Tipps

Badische Staatsbrauerei Rothaus AG 
Rothaus 1
79865 Grafenhausen-Rothaus

Führungen sind Montag bis Freitag um 12 und 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 12 und um 14 Uhr. Führungen kann man direkt unter dem folgenden Link buch: Brauereibesichtigung

Brauereigasthof: Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 12  bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag von 11.30  bis 22 Uhr. Durchgehend warme Küche bis 20.30 Uhr.

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Sehr zu empfehlen ist eine Einkehr im Brauereigasthof. Über die kulinarische Seite unseres „Heimatkunde“-Urlaubs berichtet die Markgräflerin in ihrem Blog „Lebensart im Markgräflerland„.

Mehr Fotos in der Flickr-Bildergalerie: Badische Staatsbrauerei Rothaus

Lohenswert ist übrigens auch ein Besuch der Feldschlösschen-Brauerei im schweizerischen Rheinfelden, die wir im Sommer 2011 besichtigt haben.

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Heimatkunde: Panoramablick vom Kreuzweg

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Blick vom Kreuzweg zum Belchen

Unser „Heimatkunde“-Urlaub führte uns in den Hochschwarzwald wo wir uns in der Jugendherberge Seebrugg einquartierte haben. Von dort aus besichtigten wir die Rothaus-Brauerei, unternahmen eine Wanderung mit dem Wutach-Ranger durch die Wutachschlucht und dampften mit der Sauschwänzlebahn. Der direkte Weg hinauf in den Hochschwarzwald führt von uns über den Kreuzweg hinab ins Wiesental und über den Feldbergpass.

Klar, dass wir bei blauem Himmel am Kreuzweg nochmal kurz halten und die Kamera zücken. Als kleiner Vorgeschmack ein schönes Panorama vom Kreuzweg mit Blick auf den Belchen und hinunter in Richtung Kleines Wiesental.

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… und noch einmal zum durchscrollen …

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Heimatkunde: Ausflug mit dem Chanderli

Kandertalbahn

Nach der Wanderung durch den Buchswald und zum Grenzacher Hornfelsen am Samstag, haben wir uns am Sonntag ganz spontan dazu entschieden, mal wieder mit dem „Chanderli“ zu fahren. Nicht unsere erste Fahrt mit der Kandertalbahn, aber die letzte liegt  doch schon einige Jahr zurück.

Kandertalbahn

Die Kandertalbahn ist eine Nebenbahn der Rheintalbahn Karlsruhe-Basel und führt von Kandern über Hammerstein, Wollbach, Wittlingen, Rümmingen und Binzen nach Haltingen. Die Strecke ist knapp 13 Kilometer lang und wurde im Jahr 1895 in Betrieb genommen.

Kandertalbahn

Betrieben wurde sie zunächst von einem privaten Konsortium und ab 1899 von der Deutschen Eisenbahn-Betriebsgesellschaft AG (DEBG). Der Betrieb wurde 1963 von der landeseigenen Südwestdeutschen Eisenbahn-Gesellschaft mbH (SWEG) heute Südwestdeutsche Verkehrs AG übernommen. Der Personenverkehr wurde offiziell zum Jahresende 1983 eingestellt. Die Infrastruktur wurde anschließend vom Zweckverband Kandertalbahn übernommen.

Kandertalbahn

Bereits seit 1969 gab es einen Museumsbetrieb durch den Verein Eurovapor. Nach der Einstellung des Betriebs durch die SWEG wird der Museumsbetrieb seit 1986 durch den Zweckverband Kandertalbahn fort geführt. Die Fahrzeuge befinden sich im Besitz des Vereins Kandertalbahn.

Kandertalbahn

Kandertalbahn

Kandertalbahn

Wir haben es uns im Barwagen gemütlich gemacht und genossenkühle Getränke (Lieler-Apfelschorle und alkoholfreies Tannenzäpfle) mit Salzbrezeln von Mayka.

Kandertalbahn

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Hammerstein

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Wollbach

Die Lok

BBÖ Personenzug-Tenderlokomotive 378.78

Mitte der 20er Jahre fehlten auf den Neben- und Lokalbahnen in Österreich schnelle und sparsame Tenderlokomotiven, um den Zugbetrieb auf diesen Strecken zu beschleunigen. Nach den Ideen von Alexander Lehner wurde durch die Lokomotivindustrie ein 1`D1`-Tenderlokomotive entworfen, bei der bereits bestehende Bauteile von anderen Lokomotivbauarten verwendet werden konnten.

Als Vorgaben wurden 11 t Achsdruck, ein Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, reichliche Kesselkapazität, einfaches Triebwerk mit BBÖ-Lentz-Ventilsteuerung, großen Kohlen- und Wasservorräten und einer Leistung von rund 800 PS verlangt.

Von 1927 bis 1931 waren alle vier österreichischen Lokomotivfabriken an der Lieferung von insgesamt 167 Maschinen beteiligt. Durch sie konnte der Betrieb auf den oft steigungsreichen Neben- und Lokalbahnen enorm gesteigert werden.

Die Lokomotive 378.78 wurde im August 1980 von der euroVapor als 93.1378 übernommen und auf der Museumsbahn im Wutachtal eingesetzt. Im Oktober 1999 kam Sie zur Kandertalbahn und war für die Beförderung von schweren Sonderzügen im Einsatz. Nach Fristablauf wurde die Lokomotive in den Jahren 2007 bis 2011 in der Werkstatt Kandern aufgearbeitet. Sie trägt jetzt wieder die alte Bezeichnung 378.78.

Quelle: http://www.kandertalbahn.de / Hier geht`s zu den Technischen Daten der Lok.

Kandertalbahn

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Kandertalbahn

Die „Chanderli“  genannte Nebenbahnlokomotive Nr. 30 (preussische T3) aus dem Jahr 1904 befindet sich derzeit noch in Revision. Die Dampflokomotive war im Jahr 1954 auf der Strecke Krozingen-Staufen-Sulzburg und von 1955 bis 1966 auf der Kandertalbahn regulär im Einsatz.

Wechsel in Haltingen

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Der Postwagen

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Die Markgräflerin schickt eine Ansichtskarte nach Hause. Die frankierte Postkarte lag dann auch zwei Tage später, versehen mit einem Sonderstempel der Kandertalbahn, zuhause im Briefkasten.

Rund um den Kanderner Bahnhof

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Mehr Fotos in der Flickr-Bildergalerie: Kandertalbahn

Nützliche Infos

Fahrplan 2017

Die Züge verkehren vom 7. Mai bis 22. Oktober immer sonntags sowie zusätzlich am 1. Mai und an Christi Himmelfahrt.

Kandern ab 9.10 13.00 16.00
Haltingen an 9.45 13.40 16.40
Haltingen ab 10.15 14.15 17.00
Kandern an 11.00 15.00 17.40

Preise

Das Billet kostet 6 Euro (einfache Fahrt) beziehungsweise 12 Euro (Hin- und Rückfahrt). Kinder von 6 bis 16 Jahren zahlen den halben Preis. Eine Fahrradmitnahme (ausgenommen E-Bikes) ist möglich, die Fahrradkarte kostet 4 Euro. Da der Platz für die Fahrradmitnahme beschränkt ist, empfiehlt sich eine Reservierung – insbesondere am 1. Mai.

Infos und Reservierung bei der Tourist-Information Kandern, Tel. 07626/97 23 56 oder E-Mail an verkehrsamt@kandern.de

Weitere Infos unter www.kandertalbahn.de und www.kandern.de

Heimatkunde, Uncategorized

Heimatkunde

Im vergangenen Jahr haben wir den Urlaub in Lothringen verbracht, um die Westseite der Vogesen einmal kennenzulernen. Im Luftlinie rund 120 Kilometer entfernten Lunéville – den meisten bekannt durch den Frieden von Lunéville und dem damit in Folge einhergehden Ende des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation – hatten wir damals ein tolles Hotel gefunden und die Region erkundet.

Diesen Sommer haben wir uns unter dem Motto „Heimatkunde“ vorgenommen, den Südschwarzwald und das Markgräflerland mal wieder etwas näher zu erkunden. Wir haben einige Dinge auf dem Zettel stehen, die wir schon lange mal (wieder) machen wollten, aber einfach nicht dazu gekommen sind. Eine kleine Wanderung durch den Buchswald bei Grenzach-Wyhlen, eine Wanderung mit dem Wutach-Ranger durch die Wutachschlucht, eine Besichtigung der Rothaus-Brauerei oder eine Fahrt mit der Sauschwänzlebahn.  Statt nach Freiburg geht es auf Shopping-Tour im Wiesental, wo es zahlreiche Fabrikverkäufe und so genannte Factory Outlets gibt.

Außerdem steht eine Wanderung durch den Schweizer Jura, nur wenige Kilometer hinter Basel, auf dem Plan. Eine Tagesfahrt mit Avanti-Reisen führt uns – etwas außer der Reihe Heimatkunde – zudem ins Burgund, genauer gesagt nach Beaune.

Mehr demnächst hier im Blog und im Blog „Lebensart im Markgräflerland“ der Markgräflerin.