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Wandern und genießen – Gutedeltag im Markgräflerland

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Rund 20.000 bis 30.000 Besucher waren an Christi Himmelfahrt (Vatertag) zu Fuß oder mit dem Rad auf der gesperrten Badischen Weinstraße zwischen Müllheim und Staufen unterwegs. Der Verein Markgräfler Wein hat zur zwölften Auflage des Markgräfler Gutedeltags eingeladen. Es ist die längste Gutedel-Weinprobe der Welt, rund 30 Winzergenossenschaften und Weingüter aus dem Markgräflerland (vom Grenzacher Horn bis vor die Tore Freiburgs) kredenzten ihre Weine.

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Um 11 Uhr eröffneten die Markgräfler Weinprinzessin Anika Stork und der Vorsitzende des Vereins Markgräfler Wein, Markus Büchin, in Britzingen den Gutedeltag.

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Schnell noch ein paar Fotos in Britzingen, Zunzingen und beim Judengalgen geschossen und dann gings an den PC zum Schreiben („Größte Party im Markgräflerland„).

Kurz nach 14 Uhr haben die Markgräflerin und ich  die Nordic-Walking-Schuhe geschnürrt, die Stöcke geschnappt  und los gings. Über den Judengalgen ging’s nach Zunzingen, Britzingen und Laufen bis nach Ballrechten-Dottingen. Von dort ging’s mit dem vierten Shuttle-Bus zurück nach Müllheim (die ersten drei Busse waren von Staufen kommend schon rappelvoll).

Hier noch ein paar fotografische Eindrücke vom Gutedeltag:

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Mehr Bilder im Album bei Google Fotos: Markgräfler Gutedeltag 2019

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Der Gutedel ist ein wahrer Schatz

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Weinhoheiten, Gutedelcup-Sieger und Sponsoren

Der Gutedel ist ein wahrer Schatz:  Bereits zum 23.  Mal fand am Donnerstagabend die  Verleihung des Markgräfler Gutedel-Cups durch den Verein Markgräfler Wein  im Kurhaus in Badenweiler statt.

Trotz der extremen Hitze und Trockenheit im vergangenen Jahr besticht der Jahrgang 2018 durch qualitativ hochwertige Weine. Noch nie  lagen die Siegerweine bei der Punktvergabe so dicht beisammen wie in diesem Jahr.

Hier ein paar fotografische Impressionen von der Preisverleihung  …

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Die Badische Winkönigin Miriam Kaltenbach
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Markus Büchin, Vorsitzender des Vereins Markgräfler Wein
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Die Markgräfler Weinprinzessin Anika Stork ist Schirmherrin des Gutedel-Cups

Die Schirmherrin, die Markgräfler Weinprinzessin Anika Stork sowie das Moderatorenduo, die badische Weinköniging Miriam Kaltenbach sowie der Bereichsvorsitzende des Markgräflerlands und Vizepräsident des Badischen Weinbauverbands Ernst Nickel überreichten nicht nur die vier Trophäen in den Kategorien Edelsüß, Qualitätswein trocken, Kabinett trocken und International sondern auch je einen Pokal für den besten Gutedel aus der Schweiz sowie vom Weinbaugebiet Saale-Unstrut.

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Die Band Augustinum

Für die musikalische Umrahmung der Gutedel-Gala sorgte die Band „Augustinum“ aus Staufen mit alemannischen Liedern.

Die Sieger

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Die Markgräfler Weinprinzessin Anika Stork (v.l.) und die Badische Weinkönigin Miriam Kaltenbach (r.) mit den Gutedelcup-Gewinnern Andreas Philipp (Winzerkeller Auggener Schäf, 2018 Laufener Gutedel Kabinett trocken), Michael Zotz (Weingut Julius Zotz Heitersheim, 2018 Gutedel Römerberg, Kategorie International), Martin Faber (Weingut Faber Freiburg-St. Georgen, 2016 Freiburger Steinler Eiswein) und Daniel Feuerstein (Weingut Feuerstein Heitersheim, Heitersheimer Maltesergarten, Ecovin).

Sieger in der Kategorie Qualitätswein trocken ist das Heitersheimer Weingut Feuerstein mit einem 2018 Heitersheimer Maltesergarten Ecovin. Der erste Platz in der Kategorie Kabinett trocken ging an den Winzerkeller Auggener Schäf für einen 2018 Laufener Gutedel trocken.

Den ersten Platz in der Kategorie International  trocken belegte das Weingut Julius Zotz aus Heitersheim mit einem 2018 Römerberg Gutedel. Sieger in der Kategorie Edelsüß ist das Weingut Faber aus Freiburg-St. Georgen mit einem 2016er Freiburger Steinler Eiswein, dessen Trauben bei der Lese ein Mostgewicht von 212 Öchsle hatte.

Als bester Schweizer Wein wurde der 2016 Instant Magique von der Gregor Kuonen Caveau de Salquenen ausgezeichnetBester Wein aus der Region Saale-Unstrut war ein 2018er Gutedel vom Thüringer Weingut Bad Sulza.

 

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Mit Schirm, Charme und Gutedel

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Ließen sich vom Regen die gute Laune bei der Eröffnung des Gutedelwandertags nicht verderben (v. l.): Hubert Maier (Bad Bellinger Hauptamtsleiter), Markus Büchin (Vorsitzender des Vereins Markgräfler Wein), Bad Bellingens Bürgermeister Carsten Vogelpohl, die Markgräfler Weinprinzessin Hannah Herrmann, Thomas Senft (Geschäftsführer Markgräfler Wein) und Kurdirektorin Doris Räuber.

Für die Oberbadische war ich heute beim Gutedelwandertag auf dem Wiiwegli zwischen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen unterwegs unterwegs.

Der Bericht ist in der Online-Ausgabe unter Efringen-Kirchen zu finden: Mit Schirm, Charme und Gutedel

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Die Gutedelwanderer waren bestens vorbereitet: Eine Gruppe Mädels vom Hochrhein hatte selbstgehäkelte Gläserhalter zum Umhängen für Weingläser mit dabei.

Mehr Bilder in der Fotogalerie der Oberbadischen: Gutedelwandertag von Bad Bellingen nach Efringen-Kirchen

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Feminismus macht auch Spaß

Markgräfler Gutedelpreis 2018

Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer wurde am Freitag in Müllheim – „der badischen Herzkammer des deutschen Liberalismus seit 1848“ (Christoph Wirtz) – mit dem Markgräfler Gutedelpreis ausgezeichnet. Die Markgräfler Gutedelgesellschaft würdigt mit diesem Preis alljährlich „öffentlich wirksamen kreativen Eigensinn“. Eine Eigenschaft, die man der streitbaren Journalistin und „Emma“ Herausgeberin nicht absprechen kann.

Schwarzer präsentierte sich – anders als man(n)/frau nach Auftritten in TV-Talkshows erwarten könnte – als rheinische Frohnatur mit viel Humor: „Wir Feministinnen haben den Ehekrieg nicht erfunden.“

Das Programm der Preisverleihung konnte sich einmal mehr sehen und hören lassen, es war informativ und unterhaltsam zugleich. „Wenn Feminismus soviel Spaß macht, machen wir weiter“, kommentierte die Geehrte das bemerkenswerte Programm.

Hier ein paar fotografische Impressionen:

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„Raus mit den Männern aus dem Reichstag. Raus mit den Männern aus dem Landtag. Raus mit den Männern, wir machen daraus ein Frauenhaus“, hieß es gleich zu Beginn als die hervorragende Sängerin Julia von Miller – begleitet am Klavier von Robert Probst – unter anderem Chansons von Claire Waldoff interpretierte.

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Dorothea Gädeke, Isabella Bartdorff und Stefanie Mrachacz lasen Texte von und – vor allem – über Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Daunter Texte aus Esther Villars „Der dressierte Mann“, Loriots „Jodeldiplom“ sowie Zitate von Charles Bukowski, Adolf Hitler und Charles Darwin. Letzterer schrieb in seinem Buch „Die Abstammung des Menschen“: „Der hauptsächlichste Unterschied in den intellectuellen Kräften der beiden Geschlechter zeigt sich darin, dass der Mann zu einer größeren Höhe in Allem, was er nur immer anfängt, gelangt, als zu welcher sich die Frau erheben kann, mag es nun tiefes Nachdenken, Vernunft oder Einbildungskraft, oder bloß den Gebrauch der Sinne und der Hände erfordern.“

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Gesungen dazu hat Kaija Ledergerber.

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Was Frauen in der Musik alles geleistet haben bewies die Cellistin und Professorin an der Freiburger Musikhochschule Elena Cheah mit Helmut Lörscher am Flügel. Sie spielten sowohl klassische als auf Jazz-Stücke von Nadia Boulanger bis Clara Schumann.

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Das Bühnenbild gestaltete: Heiner Schaufelberger

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Der Vorsitzende der Markgräfler Gutedelgesellschaft und Spender des Preises (225 Liter  bezw. 300 Flaschen Gutedel): Der Müllheimer Winzer Hermann Dörflinger

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Die Laudatio hielt Christoph Wirtz.

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Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer (Mitte) wurde für kreativen Eigensinn mit dem Markgräfler Gutedelpreis ausgezeichnet. Den Preis – 225 Liter Gutedel – überreichten Christoph Wirtz (l.) und der Müllheimer Winzer Hermann Dörflinger.

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Alice Schwarzer im Gespräch mit Christoph Wirtz

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Für „ebbis guets“ – wie es im Programm hieß – sorgte die mit zwei Sternen dekorierte Spitzenköchin Douce Steiner mit ihrem dreiköpfigen Team – übrigens auch alles Frauen.

Ein Ausschnitt der Fernsehsendung „Der 7. Sinn“ über Frauen im Straßenverkehr sorgte für Heiterkeit im voll besetzten großen Saal des Bürgerhauses.

Mehr Bilder im Flickr-Album Markgräfler Gutedelpreis 2018

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136. Müllheimer Weinmarkt

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Der letzte Freitag im April ist für die Weinerzeuger des Markgräflerlands ein Feiertag. Bereits zum 136. Mal fand mit dem Müllheimer Weinmarkt, der älteste Weinmarkt in Baden statt.

Erstmals waren neben Qualtitäsweinen und Winzersekten auch so genannte Landweine und Schaumweine (Seccos) zugelassen.

Anbei ein paar fotografische Eindrücke vom Weinmarkt 2018 im Müllheimer Bürgerhaus:

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Die Badischen Weinhoheiten tragen sich ins goldene Buch der Stadt Müllheim ein.
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Für passendes Flair sorgte auch die Markgräfler Trachtengruppe aus Weil am Rhein.
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In der Mitte des großen Saals konnten auch die diesjährigen Gutedel-Cup-Gewinner probiert werden.

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Das derzeit vakante Bürgerhaus-Restaurant wurde zur Markthalle umfunktioniiert, hier boten Partnerbetriebe aus der Müllheimer Gastronomie kleine Leckereien zum Wein an.
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Dank sei dem Gutedel

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Die begehrten Trophäen

Es war ein wahres Fest für den Gutedel: Die 22. Verleihung des Markgräfler Gutedel-Cups durch den Verein Markgräfler Wein am Donnerstagabend im Kurhaus in Badenweiler.

Mit den Worten „Dank sei dem Gutedel“, unterstrich der Vorsitzende Markus Büchin die Bedeutung der Rebsorte für die Markgräfler Winzer.

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Die Schirmherrin des Gutedelcups: die Markgräfler Weinprinzessin Hannah Herrmann

Die Schirmherrin, die Markgräfler Weinprinzessin Hannah Herrmann sowie das Moderatorenduo, die badische Weinköniging Franziska Aatz sowie der Bereichsvorsitzende des Markgräflerlands und Vizepräsident des Badischen Weinbauverbands Ernst Nickel überreichten nicht nur die vier Trophäen in den Kategorien Edelsüß, Qualitätswein trocken, Kabinett trocken und International sondern auch je einen Pokal für den besten Gutedel aus der Schweiz sowie vom Weinbaugebiet Saale-Unstrut.

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Die Bande „Hudo“ mit dem singenden Kellermeister Martin Schneider

Für die musikalische Umrahmung der Gutedel-Gala sorgte die Band Hudo um den singenden Kellermeister Martin Schneider.

Die Sieger

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Gib eine Die Weinhoheiten mit den Preisträgern (v.l.): die Badische Weinkönigin Franziska Aatz, Jacques Francois Kuonen (bester Schweizer Wein), Kellermeister Andreas Philipp vom Winzerkeller Auggener Schäf (Sieger in den Kategorien Edelsüß und Kabinett trocken), Kellermeister Roland Braun vom Weinhaus Pfaffenweiler (Sieger in der Kategorie International), Geschäftsführer Andreas Clauß vom Thüringer Weingut Bad Sulza (Bester Wein der Region Saale-Unstrut), Kellermeisterin Stefanie Langenbacher vom Badischen Winzerkeller Breisach (Sieger in der Kategorie Qualitätswein trocken).Beschriftung ein

Sieger in der Kategorie Qualitätswein trocken ist der Badische Winzerkeller Breisach mit einem 2017er Seefelder Maltesergarten. Gleich zwei erste Preise heimste der Winzerkeller Auggener Schäf ein, mit dem ersten Platz in der Kategorie Kabinett trocken für einen 2017er Laufener Altenberg sowie in der Kategorie Edelsüßs mit einem 2016er Auggener Schäf Eiswein Barrique.

Den ersten Platz in der Kategorie International belegte das Pfaffenweiler Weinhaus mit einem 2017er Arenit Sancta Clara Chasselas.

Als bester Schweizer Wein wurde der Eiswein 2016 Valais Blanc de Glace von der Gregor Kuonen Caveau de Salquenen ausgezeichnet, der in der Kategorie Edelsüß den zweiten Platz belegt. Bester Wein aus der Region Saale-Unstrut war ein 2017er Gutedel vom Thüringer Weingut Bad Sulza.

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Gleich zweimal durfte Kellermeister Andreas Philipp vom Winzerkeller Auggener Schäf die begehrte Trophäe in den Kategorien Edelsüß und Kabinett trocken entgegennehmen.

 

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Gutedelpreis für Kretschmann

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Er ist der erste grüne Ministerpräsident in Deutschland und Mitbegründer der Grünen in Baden-Württemberg: Winfried Kretschmann. Nicht immer ist der pragmatische, Konsens- und Kompromiss suchende Politiker auf der Linie seiner Partei. Grund genug für die Markgräfler Gutedelgesellschaft den baden-württembergischen Ministerpräsidenten mit dem Gutedelpreis für „öffentlich wirksamen, kreativen Eigensinn“ auszuzeichnen. Der Preis: ein 225-Liter-Fass Markgräfler Gutedel – gespeicherte Sonnenenergie im Eichenfass.

Hier ein paar fotografische Impressionen von der Preisverleihung im Neuenburger Stadthaus.

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Der Freiburger Jazzchor unterhielt mit Musik aus der Gründungszeit der Grünen, als in Wyhl erfolgreich gegen den Bau eines Atomkraftwerks gekämpft wurde.

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Dodokay alias Dominik Kuhn erklärt die Welt auf schwäbisch.

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Helmut Lörscher, Pianist und Professor an der Musikhochschule Freiburg, begeisterte mit Jazzvariatonen des Volkslieds „Auf der schwäbsche Eisebahne„.

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Christoph Wirtz hielt die Laudatio auf den Preisträger.

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Eintrag ins goldene Buch der Stadt Neuenburg

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Mehr Fotos in der Flickr-Bildergalerie: Gutedelpreis für Kretschmann

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Gutedel-Cup und Weinmarkt

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Zum 21. Mal verlieh der Verein Markgräfler Wein den Gutedel-Cup, zum 11. Mal fand die Verleihung im Kurhaus von Badenweiler statt.

Die letzte Aprilwoche steht im Markgräflerland ganz im Zeichen des Weins: In Badenweiler wurden die besten Gutedel prämiiert und in Müllheim gibt es mit der 135. Auflage des Müllheimer Weinmarkts ein Schaufenster der Markgräfler Weine.

 

Mit einer Gala im Kurhaus in Badenweiler wurden am Donnerstagabend die Gewinner des Gutedel-Cups gekürt und der Gutedel gefeiert. Dabei war den meisten Weinerzeugern wenig nach feiern zumute.

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Angesichts der Frostschäden der vergangenen Tage sei wenigsten Weinproduzenten nach feiern zumute, stellte der Vorsitzende des Vereins Markgräfler Wein, Markus Büchin (r.). fest.

„Wir sollten heute feiern, aber den meisten Produzenten ist nicht danach. Die vergangenen Tage waren ein harter Schlag“, betonte der Vorsitzende des Vereins Markgräfler Wein, Markus Büchin mit Blick auf den Frost, der den Reben arg zugesetzt hat. Aus ingsgesamt 236 Gutedel-Weinen wurden die besten Weine der Kategorien QbA trocken, Kabinett trocken, Selektion/International und süß ermittelt.

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Die Badische Weinkönigin Magdalena Malin (v.l.), Martin Schneider, Andreas Philipp, Michael Wiesler, Wolfgang Löffler und die Markgräfler Weinprinzessin Franziska Aatz.

Die Weinhoheiten und die Gewinner des Gutedelcups: Die Badische Weinkönigin Magdalena Malin aus Meeersburg am Bodensee, Martin Schneider (Winzergenossenschaft Hügelheim, Sieger in der Kategorie QbA mit einem 2016er Hügelheimer Schlossgarten), Andreas Philipp (Winzerkeller Auggener Schäf, Sieger in der Kategorie Kabinett mit einem 2016er Auggener Schäf Kabinett), Michael Wiesler (Weingut Wiesler aus Staufen, Sieger in der Kategorie Selektion/International mit einem 2015er Staufener Schlossberg), Wolfgang Löffler (Weingut Löffler aus Staufen-Wettelbrunn, Sieger in der Kategorie süß mit einer 2015er Ballrechter Castellberg Trockenbeerenauslese) sowie die Schirmherrin des Gutedel-Cups, die Markgräfler Weinprinzessin Franziska Aatz.

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Das Duo „Wombats“ sorgte für die musikalische Umrahmung
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Es ist nicht die erste Trophäe für den Auggener Kellermeister Andreas Philipp beim Gutedel-Cup, aber die erste Auszeichnung in der Kategorie „Kabinett trocken“.
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Eisweinlese

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Frostige minus 11 Grad zeigte das Thermometer am Dreikönigsmorgen. Noch bei Dunkelheit begannen die Auggener Winzer für den ersten Wein des Jahrgangs 2017: Rund 1300 Liter Gutedel-Eiswein mit einem Mostgewicht von bis zu 194 Grad Öchsle sind der Lohn für Geduld und kalte Füße.

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Nach Sonnenaufgang bot sich den Winzern ein wunderschöner aber Kalter Morgen mit blauem Himmel und herrlichem Ausblick auf die Rheinebene.

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Kellermeister Andreas Philipp (r.) und Winzer Friedrich Krumm

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Mehr Bilder von der Eisweinlese in der Flickr-Bildergalerie

Impressionen von der Eisweinlese in den vergangenen Jahren:

 

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Gutedelwandertag: Oshiya für den Müllheimer Bahnhof

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Start der Gutedelwanderung in Efringen-Kirchen

Vatertag ist im Markgräflerland immer auch Gutedeltag. Der Verein Markgräfler Wein lädt alljährlich an Christi Himmelfahrt zum Gutedeltag ein. In einem Jahr findet die längste Gutedelweinprobe der Welt zwischen Müllheim und Staufen statt, im andern Jahr wird dann auf dem Markgräfler Wiiwegli zwischen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen gewandert.

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Blick auf Basel

Dieses Jahr war Gutedelwandertag zwischen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen. Die alte Römerstraße bietet tolle Aussichten auf die Rheinebene mit Rhein, Rheinseitenkanal und den Vogesen sowie oberhalb von Efringen-Kirchen auf Basel. Bestes Fotowetter mit strahlend blauem Postkartenhimmel – nur die Alpensicht hat gefehlt, dafür wars dann doch zu warm und zu diesig.

Mit dem Zug ging es zunächst von Müllheim nach Efringen-Kirchen. Große Überraschung am Müllheimer Bahnhof. Lange Schlangen an beiden Fahrkartenautomaten. Glücklicherweise waren wir früh genug da,und konnten gerade noch rechtzeitig unsere Billets lösen – ohne uns des „Erschleichens von Leistungen“ strafbar zu machen.

Die Bedienung der Fahrkartenautomaten ist wenig intuitiv: Mehrfach muss man einfach nur weiter klicken, was bei dem träge reagierenden Touchscreen eine Herausforderung ist. Das funktioniert an einem Mini-Smartphone  deutlich besser. Und statt sich durch unzählige Abfragen, wieviele Personen, Erwachsene oder Kinder, sofort oder später, hin- und zurück durchklicken zu müssen, wäre ein Button „Sofort kaufen“ an den Automaten längst überfällig. Online-Händler wie Amazon machen das schon lange vor. Auch blöd: Die Automaten nehmen nur Fünf- und Zehn-Euro-Scheine – Pech für den jungen Mann vor uns, der sich mühsam durch das Menü geklickt hat, und am Ende nur einen 20-Euro-Schein hatte.

Die nächste Überraschung folgte, als der Zug mit fünf Minuten endlich eintrifft. Der war schon in Müllheim „bumsvoll“. Eigentlich hätte es hier schon wie in der U-Bahn in Tokio so genannte „Oshiya“ (Drücker) gebraucht, die die Leute in den Zug drücken. Wir sind hineingekommen, doch die Fahrgäste in Auggen und Schliengen hatten weniger Glück, vor allem die, welche mit Kinder- oder Bollerwagen unterwegs waren.

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In Efringen-Kirchen genossen wir in den Reben zunächst die herrliche Aussicht auf Basel, bevor wir uns weiter auf den Weg über Huttingen, Blansingen und Bamlach nach Bad Bellingen machten. Immer wieder tolle Aussichtspunkte mit Blick auf den Hochblauen im Nordosten oder nach Westen auf Mulhouse mit dem Europaturm, dem Schleusenwärterhäuschen von Le Corbusier in Niffer oder auf die Schleusen des Rheinseitenkanals bei Otmarsheim.

Hier ein paar fotografische Eindrücke von der Gutedelwanderung:

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Blick zum Blauen

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Das Stauwehr bei Märkt und Basel

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Blick in die Vogesen mit dem Grand Ballon

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Bei der Männlin Straußi in Bamlach sorgten die Musiker von Blosmaschii für Stimmung.

Mehr Bilder in der Flickr-Bildergalerie!

Die Wanderroute in Google Maps