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Rheinsteg, Osterbrunnen und Kurpark

Osterspaziergang in Bad Bellingen und Bamlach

Wir haben den Osterspaziergang schon auf Samstagnachmittag vorgezogen – der Wettervorhersage wegen, und weil wir für Sonntag einigen Trubel erwartet haben.

Wir wollten uns die in der vergangenen Woche für die Öffentlichkeit freigegebene Aussichtsplattform am Bad Bellinger Rheinufer anschauen, die im Zuge der Internationalen Bauausstellung IBA 2020 Basel entstand. Von da ging es den Rhein entlang nach Bamlach zum geschmückten Osterbrunnen und durch die Reben zurück nach Bad Bellingen zur Häschenschule beim Rathaus und zur Narzissenblüte im Kurpark. Insgesamt sind es  knapp 5 Kilometer.

Der Rheinufersteg bei Bad Bellingen ist ein „IBA 2020 Basel“-Projekt.

Auf dem Leinpfad ging es weiter nach Bamlach.

Fischergalgen

Improvisierte Grillstelle am Bamlacher Rheinufer

Fußgängerunterführung unter der Rheintalbahn bei Bamlach

Der Bamlacher Dorfbrunnen wurde fürs Osterfest herausgeputzt und geschmückt.

Blühender Birnbaum

Blick auf den Grand Canal d’Alsace und die Einfahrt der Schleuse Ottmarsheim

Blick auf Bad Bellingen

Blühender Kirschbaum

Skulptur Rhynase

Narrenbrunnen

In der Rheinstraße

Brunnen beim Rathaus

Osterdeko vor dem Rathaus

Häschenschule vor dem Bad Bellinger Schlosspark   

 

Blühende Narzissen vor dem Kurparkweiher

Blühende Zierkirsche im Bad Bellinger Kurpark      

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Osterspaziergang rund um Bad Bellingen   

Karte

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Kleine Lipburger Runde zum Lipberg

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Nicht nur im Eggenertal auch rund um Lipburg sind zahlreiche Streuobstwiesen zu finden. Noch blühen nur vereinzelte Kirschbäume und Schlehen, aber wir haben den sonnigen Samstag für eine kleine Kurzwanderung genutzt. Kurz (fünf Kilometer) deshalb, weil die Markgräflerin sich noch in ihrem Garten austoben und einen Kuchen backen wollte. Außerdem wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen, da wir in den vergangenen drei Wochen anderweitig beschäftigt waren beziehungsweise das Wetter auch nicht immer einladend war. 

Wenn der Frühling voranschreitet machen wir die Tour nochmal, dann allerdings die größere, etwa  etwa sieben Kilometer lange Runde über Sehringen nach Lipburg, die auch den kompletten Skulpturenweg (PDF) mit einschließt.

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Start und Ziel war in Badenweiler, und so nutzten wir die Gelegenheit am Ende im Kurpark noch ein paar Fotos von den blühenden Narzissen zu machen. Wir haben uns für den Parkplatz Süd als Startpunkt entschieden. 

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Nach der Unterführung der Landesstraße 132 / Sehringer Straße ist auf der rechten Seite die Kriegsgräberstätte zu finden.

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Die Ministranten aus Badenweiler im Rahmen einer 72-Stunden-Aktion eine Infotafel zu Streuobstwiesen erstellt und unter anderem Nisthilfen für Steinkäuze aufgehängt.

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Die ersten blühenden Kirschbäume

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Die Markgräflerin bei Sonnenschein mit Kapuze? Auf dem Lipberg herrschte eine frische Brise!

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Auf dem Friedhof von Lipburg liegt nicht nur der Schriftsteller René Schickele begraben, auch der Schauspieler Charles Regnier.

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Blick auf Lipburg

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Kleiner Abstecher auf den Lipberg, wo wir eigentlich Tee trinken und vespern wollten. Der Markgräflerin war es hier oben etwas zu windig.

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Vom Lipberg hat man eine tolle Aussicht in die Rheinebene. Die Wiese im Vordergrund ist übrigens der Landeplatz der Gleitschirmflieger, die auf dem 1165 Meter hohen Blauen starten.

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Blick hinüber zur Burg Baden. Etwas weiter oberhalb kann man auch einen Blick auf die Burg Neuenfels erhaschen.

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Skulpturenweg Badenweiler.

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Blick auf die Burg

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Im Kurpark Badenweiler

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Pfau – Dauerleihgabe von Bildhauer Gotthelf Schlotterer, Bronze

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Großherzogliches Palais

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Blühende Narzissen im Schlosspark

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Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Lipburger Runde

Karte

 

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Wanderung vom Lipple zum Wildsberg – ein Flugzeugwrack im Wald

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Wohin wollen wir als nächstes wandern? Bis zur Kirschblüte sind es noch ein paar Wochen hin, für blühende Orchideenwiesen ist es auch noch zu früh. Nur in Parks recken die Krokusse als Frühlingsboten ihre Blüten in die Höhe. Der  Instagram-Post von Birgit-Cathrin Duval hat uns neugierig gemacht, und so entschlossen wir uns vom Lipple zum Flugzeugwrack am Wildsberg zu wandern. Die Jounalisten-Kollegin hatte über den 50. Jahrestag des Unglücks berichtet.

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Die von uns gewählte Runde ist mit  etwas mehr als acht Kilometern eine gute Halbtagswanderung. Gerne hätten wir auf dem Rückweg noch im Wanderheim Stockmatt auf ein Vesper vorbeigeschaut, aber das müssen wir auf die Zeit nach Corona verschieben.

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Vom Wanderparkplatz Lipple geht’s los in Richtung Gleichenhütte. Wir folgen zunächst der blauen Raute des Schwarzwaldvereins bis zur Skihütte und weiter bis zum Wegweiser Bergle. Dort halten wir uns rechts und folgen nicht der blauen sondern der gelben Markierung zum Wegweiser Am Gleichen. Der Bergle-Gleichenweg führt am Westhang beziehungsweiese auf der Kandertal-Seite des 1084 Meter hohen Hohwildsbergs entlang.

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Die letzten Schneereste am Lipple

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Blick zum Blauen

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Infotafel und Rastplatz am Lipple

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Die Hütte des Skiclubs Malsburg-Marzell

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Wir folgen der blauen Raute bis zum Wegweiser Bergle

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Beim nächsten Wegweiser (Bergle) halten wir uns rechts und folgen der gelben Raute zum Gleichen.

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Wir passieren einen Aussichtspunkt mit einer Bank, von der zwischen den Bäumen ein schmales Fenster den Blick ins Eggenertal und nach Schliengen öffnet. Schloss Bürgeln liegt auf der gleichen Linie, ist aber hinter dem 848 Meter hohen Hundsrücken versteckt.

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Ein Buchfink knabbert Bucheckern

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Vorbei am Lehwald-Brünnli erreichen wir die Gleichenhütte, wo wir einen kurzen Eintrag im Hüttenbuch hinterlassen und draußen in der Sonne vespern. Kurios, die an der Hütte angebrachten Schilder haben unterschiedliche Höhenangaben: Nach dem Holzschild liegt sie auf 848 Metern Höhe, nach dem Metallschild des Schwarzwaldvereins auf 846 Metern Höhe.

Gestärkt machen wir uns an wieder auf den Weg. Wir folgen dem Wegweiser in Richtung „Grube“, gehen dann allerdings nicht dem Weg mit der blauen Raute links entlang sondern nehmen den Anstieg auf den Wildsberg, beziehungsweise einem darunter liegenden Aussichtspunkt, wo der Weg auch endet. Allein der Blick auf Malsburg lohnt den Aufstieg.

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Weiter geht es ab hier nur über Stock und Stein.

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Der Rumpf der am 21. Februar 1971 am 1018 Meter hohen Wildsberg abgestürzten Cessna 172 Skyhawk liegt nach 50 Jahren immer noch im Wald.

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Etwas oberhalb befindet sich ein Gedenkstein mit einer Inschrift.

Günter Grünzner
1944 1971
Eberhard Fäßler
1948 1971
Beim Absturz kamen die
einzigen Söhne ums Leben.

Wir machen uns hier wieder auf den Rückweg.

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Knapp drei Kilometer nordwestlich der Unglücksstelle am Wildsberg hat sich im Jahr 1978 am Blauen beim Hexpenplatz unterhalb des 863 Meter hohen Ammelenköpfle  ein weiteres Flugzeugunglück ereignet. Auch beim Hexenplatz erinnert ein Gedenkstein an die Unfallopfer. Am 16. März 1978 starben André Boulloche und sein Pilot Renaud Mary beim Absturz einer Piper PA34-200.  Boulloche war Bürgermeister von Montbéliard und Abgeordneter der französichen Nationalversammlung sowie ehemaliger Bildungsminister.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Lipple – Am Gleichen – Wildsberg

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Abenteuerliche Wanderung zur Rothenburg im Kleinen Wiesental

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Erst wars zu kalt für längere Wanderungen – wir wollen ja keinen Survival-Trip unternehmen. Dann zu nass und vor allem zuviel Arbeit auf dem Schreibtisch im heimischen Arbeitszimmer. Nach unserer Schneewanderung auf den Köhlgarten waren gut fünf Wochen Pause. Da das Wetter am Samstag frühlingshaft war, haben wir die Wanderschuhe geschnürt und sind ins Kleine Wiesental gefahren. Bei uns in Müllheim verbindet man mit dem Kleinen Wiesental eher den Nonnenmattweiher und Neuenweg mit seinen Ortsteilen Heubronn oder den Haldenhof. Dabei besteht die Gemeinde Kleines Wiesental seit 1. Januar 2009 aus ehemals acht selbstständigen Gemeinden: Bürchau, Elbenschwand, Neuenbweg, Raich, Sallneck, Tegernau, Wies und Wieslet.

Zur Abwechslung ging es nicht über den Sirnitz-Pass ins Kleine Wiesental, sondern über den Blauen-Pass zuerst ins Kandertal und von Marzell über das Lipple ins Kleine Wiesental. Unser Ziel war Niedertegernau. Wo wir den knapp 9 Kilometer langen Rotenburg-Rundweg zur Rothenburg in Angriff nahmen. Die Tour führte zunächst östlich der Kleinen Wiese zur Rothenburg und weiter nach Wieslet. In Wieslet überquerten wir die kleine Wiese und es ging auf der Westseite zurück nach Niedertegernau.

Ganz schön anstrengend. von Wieslet bis zum Wegweiser Weite Ebene zieht sich die Steigung mit rund 200 Höhenmetern recht ordentlich.

Dieser Abschnitt war recht abenteuerlich, durch den jüngsten Wintereinbruch lagen doch zahlreiche Bäume quer über den Wanderwegen, bei denen man entweder darunter hinduch kriechen oder drüber klettern musste. Kinder hätten da sicher einen großen Spaß. Das macht den Weg aber nicht Kinderwagen geeignet, wie in der Beschreibung angegeben war.

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Die Wanderung startet beim Landgasthof Rothenburg in Niedertegernau.

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Zur Burgruine gehts noch ein Stück hinauf.

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Blick in den Burggraben

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Blick in den Burgfried

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Die Burgmauern sind mit Moos überwachsen.

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Von der Sitzbank hat man bei klarem Wetter eine tolle Fernsicht in die Schweizer Alpen. Gut zu erkennen sind die rund 128 Kilometer entfernten Gipfel von Eiger, Mönch und Jungfrau.

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Am Ausgang vom Kleinen Wiesental liegt Schopfheim Langenau.

Von der Burg geht’s wieder 200 Meter zurück zum Wegweiser Schlosswald. Von hier gehen wir abwärts in Richtung Wieslet.

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An der nächsten Wegkreuzung finden wir einen kleinen Rastplatz mit Bank und Tisch, den Rudolf-Geiger-Platz.

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Bei der Wegkreuzung Baumgarten ist eine kleine Grillhütte.

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Am ersten Frühlingstag flattern schon die ersten Schmetterlinge. Ein Zitronenfalter begleitete uns die ganz Wanderung, setzte sich aber – anders als dieser Admiral – nicht ür ein Foto hin.

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Wenn das Haus zur Sonne heißt
un die brennt so heiß
Lueg do inne an dr Mure
sitze Here und au Bure
esse, trinke, Lebe wohl.
Mensch, e gmuetlich Stündli
Es tät Dir nit au wohl!
Wandmalerei von Julius Kibiger

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Die Streich-Mühle an der kleinen Wiese funktioniert noch mit Wasserkraft.

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Altes Rathaus in Wieslet

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Die Kirche in Wieslet

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Hangrutsch

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Der Wald ist hier auf Sand gebaut …

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Fast am Ziel geht’s einen kleinen Pfad hinunter nach Niedertegernau. An der Abzweigung lohnt sich der Blick zurück in Richtung Alpen.

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Einer der vielen Baumstämme, die quer über dem Wanderweg liegen

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Findlinge am Wegrand

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Auf der Homepage der Gemeinde Kleines Wiesental kann man sich die Tour als PDF herunterladen: Tour Nr. 14 Niedertegernau Rotenburg Rundweg

Mehr Bilder bei Google-Fotos  im Album Wanderung zur Rothenburg im Kleinen Wiesental

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Winterwanderung vom Kreuzweg zum Köhlgartengipfel

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Auf dem Köhlgarten, mit 1224 Metern Höhe der höchste Punkt auf der Gemarkung Müllheim beziehungsweise des Ortsteils Niederweiler grenzen die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach und die Gemarkungen Müllheim und Kleines Wiesental aneinander. Etwas unterhalb des Gipfels entspringt der Klemmbach, der nach etwa 20 Kilometern ins Neuenburger Wuhrloch mündet.

Auf den amtlichen topographischen Karten ist der Weg zum Gipfel nur angedeutet und die graue Linie endet irgendwann im nichts. Auch führt kein Wegweiser des Schwarzwaldvereins zum Gipfel. Daher haben wir den Weg zum Gipfel bisher nicht ins Auge gefasst. Zugegeben, ich hab mich noch nie gerne bergauf gequält. Auf dem Instagram-Account der Heimatfotogräfin haben wir ein tolles Winterbild mit Blick vom Köhlgarten auf den Blauen entdeckt. Als haben die Markgräflerin und ich kurzerhand  beschlossen, es doch mal zu versuchen.

Zuerst hatte ich überlegt auf dem Rückweg über den Spähnplatz zum Kreuzweg zu laufen, aber das Stück zwischen Spähnplatz und Kreuzweg gehört zur Langlaufloipe und ist für Wanderer gesperrt.

Die Strecke hat mit fünf bis sechs Kilometern die ideale Länge für eine Winterwanderung. Überraschenderweise ist der Anstieg nicht ganz so steil wie befürchtet.

Coronabedingt wollten wir gleich früh morgens nach unserem obligatorischen Wochenendeinkauf los und rechtzeitig wieder zurück sein, bevor der große Ansturm am Kreuzweg los bricht.

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Frühmorgens ist es am Kreuzweg noch recht ruhig, auch der Parkplatz ist noch ziemlich leer.

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Blick in Richtung Belchen.

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Die Sonne steigt über die Baumwipfel

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Wir folgen dem Parkplatzweg in Richtung Klemmbachquelle. Es ist der mittlere von drei Wegen. Auf dem Weg rechts ist die Langlaufloipe gespurt.

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Die Winterlandschaft hat uns, wir genießen die morgendliche Stille.

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Bei der nächsten Abzweigung gehen wir in Richtung Klemmbachquelle.

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Es ist still, zwischen den Bäumen dringt das Plätschern des Klemmbachs herauf.

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Vom Kreuzweg zur Klemmbachquelle ist es nicht weit. Im Sommer haben wir unserer Wanderung daher auf dem Wanderparkplatz Egerten gestartet.

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Wir gehen nach der Klemmbachquelle noch ein Stück weiter. Nach rechts führt ein Weg wieder südlich des Klemmbachs in Richtung Spähnplatz. Wir halten uns jedoch links und gehen den Köhlgartenkopfweg hinauf.

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Die Eiskristalle sind wirklich faszinierend.

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Der Weg macht einen U-Turn, den man auch abkürzen kann. Obwohl der Pfad gewalzt ist, gehen wir die kleine Schleife außen herum, den Tieren zuliebe. Der Köhlgarten soll ja eines der letzten Rückzugsgebiete für Auerhühner sein. Das wird wahrscheinlich der Grund sein, warum kein ausgeschildeter Weg auf den Gipfel führt.

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An der nächsten Abzweigung geht es nach links den Hinteren Köhlgartenweg entlang, wir halten uns rechts und bleiben auf dem Köhlgartenkopfweg (der Kopf sollte ja bekanntlich auch oben sitzen).

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Noch ein paar Schritte, dann geht links ein kleiner Pfad zwischen den Bäumen hinauf in Richtung Köhlgartengipfel. Wir sind nicht die ersten, der Pfad ist erstaunlicherweise ganz gut begehbar. Im Sommer, wenn alles grün ist und keine Fußspuren im Schnee zu sehen sind, kann man die Abzweigung zum Gipfel leicht übersehen. Einen Wegweiser gibt es nicht, wir haben auf jeden Fall keinen gesehen.

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Zwischen den Bäume erhaschen wir einen Blick auf den St. Chrischona mit dem Fernsehturm.

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Oben angekommen. Nur den Pfad zum hölzernen Gipfelkreuz haben wir irgendwie übersehen. Grund genug im Frühjahr nochmal hier hoch zu laufen.

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Lange überlegt welcher Ort in der Rheinebene zu sehen ist. Es ist Bad Krozingen.

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Auf der großen Lichtung machten wir unsere Pause und packten Tee und Vesper aus.

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Dabei genossen wir den Blick in kleine Wiesental.

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Das im Tal unten müsste Wies sein.

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Auf dem Rückweg sind wir wieder auf dem Köhlgartenkopfweg unterwegs. Auf der Nordseite des Köhlgartens können einen Blick auf die Ski-/Rodelpiste am Kreuzweg werfen. Etwas weiter rechts ragt der Belchengipfel  (unten)zwischen den Bäumen hervor.

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Wir gehen fast den gleichen Weg zurück, bei der Klemmbachquelle halten wir uns jedoch rechts und gehen ein Stück den Weiherweg entlang – dieser führt in Richtung Nonnenmattweiher beziehungsweise Rosswaldweg. Achtung, gleich bei der nächsten Wegkreuzung nach links abbiegen. Der Weg führt über eine Kuppe wieder in Richtung Parkplatz.

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Auf dem Parkplatz ist schon wesentlich mehr los, wir machen uns wieder auf den Heimweg und freuen uns auf eine heiße Dusche.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Winterwanderung vom Kreuzweg auf den Köhlgartengipfel

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Wanderungen im Corona-Jahr 2020

30 kleine Rundwanderungen im Markgräflerland und Südschwarzwald

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In der Wolfsschlucht bei Kandern

Als Journalist kommt man viel rum. Ja und Nein! Vieles spielt sich am Wochenende ab, von A wie Adventskonzerte über Feste, Hocks, Sportveranstaltungen, Umzüge, Vereinsjubiläen bis Z wie Zunftabende. In den vergangenen 20 Jahren sah es meist so aus: Am Samstagabend ging’s zu diversen Veranstaltungen und am Sonntagmorgen wurden am Computer Bilder bearbeitet und Texte geschrieben, damit sich die Themen am Montag in der Zeitung wiederfinden. Coronabedingt war ab März – die Fasnacht war gerade vorbei – nicht mehr viel los. Statt Veranstaltungen anzukündigen, wurden diese in den Meldungsspalten der Tageszeitungen abgesagt. 

Glücklicherweise habe ich unter der Woche durch eine Redaktionsvertretung  genügend zu tun, so dass ich als freier Journalist gut über die Runden komme.

Unter der Überschrift „der Junge muss an die frische Luft“ war ich mit der Markgräflerin dann viel wandern. Etwas, das in den vergangenen Jahren meist nur im Urlaub stattfand und viel zu kurz kam.

Außerdem war dies die Gelegenheit endlich mal die nähere Umgebung besser kennenzulernen. Manche Touren hatten wir vor fast 30 Jahren schon mal gemacht, andere standen auf unserer imaginären „To Do“-Liste, einige Dinge haben wir neu entdeckt.

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Unterwegs auf dem Auggener Weinlehrpfad

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Der Belchensteig wurde zum schönsten Wanderweg Deutschlands gekürt.

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Vom Waldparkplatz Egerten gings zur Klemmbachquelle.

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Höllbachwasserfall bei Görwihl im Hotzenwald

Wo wir überall unterwegs waren könnt Ihr der folgenden Karte entnehmen. Darin sind auch die jeweiligen Touren verlinkt.

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Auch dem Badischen Riesenregenwurm sind wir begegnet.

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Winterwanderung zum Nonnenmattweiher

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Silvestermorgen, 7:30 Uhr, die Einkäufe für den Feiertag und das kommende Wochenende sind erledigt. Jetzt wird Tee aufgebrüht und Vesperbrote für eine kleine Wanderung geschmiert. Wir wollen in den Schnee. Um 9 Uhr sind die Markgräflerin und ich beim Haldenhof und laufen los.

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Wir folgen hinter dem Haldenhof dem Durrsbergweg in Richtung Wegweiser Althütte.

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Das Kreuzbächle entspringt unterhalb des Sirnitzpasses

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Blick auf Hinterheubronn und den Belchen

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Blick vom Durrbergsweg zurück zum Haldenhof

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Auch die Wegweiser des Schwarzwaldvereins sind in ein winterliches Kleid gehüllt.

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Blick hinunter zum See

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Panoramablick auf den Nonnenmattweiher

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Wir gehen in Richtung Badebucht einmal um den See.

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Die Fischerhütte

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Bei Schneefall war die kurze (ca. 5 bis 6 Kilometer) gerade ausreichend. Kurz nach 11 Uhr – die ganzen Fotos brauchen Zeit – waren wir auch schon wieder beim Haldenhof, und machen uns auf den Heimweg.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Silvestermorgen am Nonnenmattweiher

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Wanderung rund um den Köhlgarten und Nonnenmattweiher

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Am letzten Novemberwochenende nutzen die Markgräflerin und ich einen der letzten schönen Spätherbsttage für eine kleine Wanderung rund um den Köhlgarten, zum Weiherfelsen und Nonnenmattweiher. Ausgangspunkt war der Parkplatz beim Kreuzweg. Auf der Südseite des Köhlgartens (1224 Meter) konnten wir die wärmenden Sonnenstrahlen genießen, vom Weiherfelsen blickten wir dann auf den zugefrorenen Nonnenmattweiher. Im Talkessel liegend erreichen den See um diese Jahreszeit kaum mehr Sonnenstrahlen.

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Los ging’s am Parkplatz Kreuzweg mit Blick auf den Belchen. Der 1414 Meter hohe Berg ist laut Johann Peter Hebel die erste Stufe auf dem Weg ins Paradies.

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Wir steigen gleich neben der Hütte in den Westweg ein.

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Auf dem ersten Stück bis zum Spähnplatz folgen wir der roten Raute des Westwegs.

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Wir passieren die Abzweigung zur Klemmbachquelle und lassen diese links liegen.

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Beim Wegweiser Spähnplatz verlassen wir den Westweg, und folgen der blauen Raute in Richtung Jungholz.

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Auf dem Kühlenbronnerweg können wir einen Blick auf den den Sendeturm auf dem 1165 Meter hohen Blauen erhaschen.

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Wo der Kühlenbronnerweg auf den Bürchauer Weg trifft, machen wir kurz Pause und genießen in der Sonne unserern mitgebrachten heißen Tee.

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Wem fällt es noch auf? Wer nach rechts fährt, muss rückwärts fahren 😉

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Das Wiesental verschwindet unter den Wolken, in der Ferne sind die Alpengipfel zu erkennen. Leider ist die Luft nicht so ganz klar.

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Beim Wegweiser Jungholz biegen wir wieder in Richtung Norden ab. Bis zum Weiherfelsen sind es ungefähr zwei Kilometer.

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Der Feldberg (oben) und der Belchen (unten) sind hier gut zu sehen.

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Wir passieren den Wegweiser Viermärkerweg und lassen die Abzweigung hinunter zum Nonnenmattweiher und nach Heubronn links liegen. Wir gehen weiter geradeaus in Richtung Weiherfelsen.

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Bevor wir beim Weiherfelsen ankommen, werfen wir noch einen Blick ins neblige Wiesental. Etwas rechts von der Mitte ragt die Hohe Möhr mit ihrer Kuppe aus dem Nebel.

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Das erste Ziel ist erreicht. Wir packen am Aussichtspunkt Weiherfelsen unser Vesper aus. Fotografieren ist schwierig, der gegenüberliegende Hang liegt in der grellen Sonne, der Nonnenmattweiher im dunklen Tal. Aber selbst von hier oben ist die Eisschicht auf dem See zu erkennen.

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Blick in die wokenbedeckte Rheinebene, wo die Sonne den ganzen Tag nicht geschienen hat.

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Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Rosswaldweg – im Sommer waren wir den Weg von unten hochgekommen.

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Zeit die Wanderstöcke auszupacken.

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Noch immer liegen an einer Stelle Bäume quer über dem Weg.

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Beim Wegweiser Rosswaldweg gehen wir in Richtung Althütte. Nach wenigen Schritten gibt es auf der rechten Seite ainen kleinen Aussichtspunkt mit Blick auf den See. Beim Wegweiser Althütte gehen wir wieder rechts und folgen dem Weg hinunter zum Nonnenmattweiher. Unten im Tal ist es frostig, wie die Eiskristalle an den Pflanzen zeigen.

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Der See ist komplett zugefroren.

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Das Eis ist nur 7 bis 8 Millimeter dick. Dafür ist es schön klar und würde sich gut in einem Cocktail machen.

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Wir gehen einmal um den See zur Badebucht und zu den gegenüberliegenden Seerosen.

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Die Fischerhütte hat coronabedingt geschlossen, nur eine Ziege schaut nach dem Rechten und freut sich, dass kein Ziegenschinken auf der Speisekarte steht.

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Am Wegweiser Fischerhütte halten wir uns links und folgen wieder der roten Raute des Westwegs in Richung Althütte.

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Vom Wegweiser Althütte folgen wir dem Durrsbergweg in Richtung Kreuzweg. Auf Höhe Heubronn geht der Wanderweg geradeaus als Rosswaldweg hinauf zum Kreuzweg.

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Allerdings war der Rosswaldweg an diesem Tag wegen Baumfällungen gesperrt und wir mussten einen Umweg laufen. Ein Hinweis an den Wegweisern Althütte und Rosswaldweg wäre ganz nett gewesen, dann hätten wir dort gleich auf den Oberen Rosswaldweg ausweichen können. Stattdessen gins nun Weiter auf dem Durrsbergweg hinunter nach Hinterheubronn und zum Haldenhof. Von dort wieder bergauf zum Kreuzweg,

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Beim Blick über die Schulter haben wir den Vollmond entdeckt, der gerade neben dem Belchen aufgeht. Passenderweise haben wir kurz vor Sonnenuntergang mit der Blauen Stunde auch das richtige Licht.

Wegen des Umwegs waren es am Ende etwa 14 statt der geplanten 12 Kilometer.

Mehr Bilder gibts bei Goolge Fotos im Album Kreuzweg-Köhlgarten-Weiherfelsen-Nonnenmattweiher

Ausflugsziel, Fotografie, Geschichte, Heimatkunde, Kultur, Wandern

Wald und Kunst in Kandern (Teil 2)

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An unsere kleine Tour entlang des Walderlebnispfads bei Kandern haben wir noch eine Spaziergang entlang des August-Macke-Rundwegs angehängt. Wir starten bei der August-Macke-Schule.

August Macke in Kandern
Von frühester Jugend an verbrachte August Macke (1887–1914) regelmäßig kreative Wochen bei seiner Schwester Auguste, der Kronenwirtin. Als sich späterauch seine Mutter hier niederließ, wurde Kandern für ihn neben Bonn zur zweiten Heimat.Doch es war nicht nur seine Familie, die ihn nachKandern lockte. Er schätzte das Städtchen und seine Umgebung über alles. „Ich kenne keinen Ort, derderart klassische Motive aufzuweisen hätte wie dieses herrliche Kandern“, schwärmte er in einem Briefan seine spätere Frau Elisabeth.
In Kandern entstanden ungefähr 20 Ölgemälde, zahlreiche Zeichnungen, mehrere Skizzenbücher undAquarelle. Wichtige Impulse seiner künstlerischenEntwicklung gingen von seinen Aufenthalten in Kandern aus.
Der August-Macke-Rundweg führt zu den schönsten Winkeln Kanderns und folgt den Spuren August Mackes zu wichtigen Plätzen und Motiven, die für Leben und Werk des Künstlers eine Rolle spielten. Die 10 Tafeln mit Bildreproduktionen und Textinformationen weisen auf biografische und künstlerischeBeziehungen hin. Gehzeit ca. 1 Stunde.
(Quelle: Faltblatt der Tourist-Info)

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Sehenswert ist das von Schülern gestalteter Wandfries (Station 9 des Rundwegs).

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Wir folgen der Staiggasse hinunter zur Stadt und treffen an der Ecke Staiggasse/Friedrich-Hecker-Straße auf die erste Infotafel (Nr. 10)

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„Kandern IV“ – das Bild befindet sich in Privatbesitz und stammt aus einer Serie von Aquarellen die im Jahr 1914 entstanden sind.

Über eine kleine Gasse können wir zur Waldeckstraße abkürzen, gehen dort nach rechts und gleich wieder links durch eine kleine Gasse zur Hammersteiner Straße. Wir gehen nach rechts der Kander entlang und passieren den Wegweiser „Wöschplatzbrunne“.

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An der  nächste Brücke übequeren wir die Kander und gehen zur Fischermühle.

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Wir gehen die Straße Marktplatz entlang zur Hauptstraße an der Tourist-Information vorbei, dem eigentlichen Start des Rundwegs. Hier besteht Gelegenheit ein Faltblatt mit einer Beschreibung des Rundwegs mitzunehmen.

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Bei der Kanderner Keramikwerkstatt befindet sich die zweite Station des Rundwegs. Die Tafel zeigt das Bild „Zwei Schwestern“ für die zwei Kanderner Mädchen Modell standen. Eines war die spätere Frau des Keramikmeisters Hermann Hakenjos.

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Auf der gegenüberliegenden Straßenseite fällt bei der alten Schmiede ein Wandbild des Markgräfler Kunstmalers Julius Kibiger ins Auge. Wir gehen weiter – im Sommer würde sich noch ein kurzer Boxenstop in der Eisdienle anbieten – zum Gasthaus Krone an der Ecke Haupt-/Bahnhofstraße. Mackes ältere Schwester Auguste hatte im Jahr 1903 den Kronenwirt Karl Giss geheiratet.

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Wir folgen der Bahnhofstraße für ein paar Meter und biegen nach rechts in die  Blauenstraße ein.

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Nach ein paar Metern biegt ein schmaler Fußweg nach rechts ab. Auf der rechten Seite führt ein kleiner Pfad in einen Garten.

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Hier hat Macke im Jahr 1907 das Bild „Wäsche im Garten“ und 1911 das Bild „Kirche in Kandern“ gemalt.

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Wir folgen dem kleinen Fußweg, überqueren den Lippisbach. Anschließend gehen wir nach links die Feuerbacher Straße entlang und biegen beim evangelischen Pfarrhaus nach rechts in die Ziegelstraße ein.

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Wir folgen beim evangelisches Pfarramt dem Wegweiser zum Kanderner Heimat- und Keramikmuseum.

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Direkt hinter dem Museum biegen wir nach links ins Museumsgässle ein.

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HIer entstand 1911 das Bild „Straße und Kirche in Kandern“. Knapp 110 Jahre später sieht es mit Ausnahme der Straßenlaterne, Verkehrsschilder und parkender Autos noch genauso aus.

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Weiter geht es die Zielstraße entlang bis zur Tonwerke-Straße, in die wir nach links abbiegen. Wir überqueren die Sitzenkircher Straße und kommen beim Friedhof heraus, wo die Mutter und Schwester August Mackes begraben liegen.

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Wir verlassen den Friedhof auf der Ostseite und gehen die Ochensgasse entlang bis zur Hauptstraße. Hier gehen wir zunächst nach rechts und überqueren kurz vor dem Forstamt die Straße.

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Der Stadtstein erinnert an die Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1810.

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Wir überqueren die Kander und folgen ihr bis zur nächsten Station.

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Die Nummer 8 ist die letzte Station auf dem Rundweg, die Stationen 9 und 10 hatten wir ganz am Anfang passiert.

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Wir folgen der Kandern bis zur Hammersteiner Straße, überqueren die Waldeckstraße und gehen die Friedrich-Hecker-Straße entlang in Richtung Schule, dem Ausganspunkt unserer Touren.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Kandern – August-Macke-Rundweg

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Wald und Kunst in Kandern (Teil 1)

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Mit vier und zwei Kilometern sind der Walderlebnispfad und der August-Macke-Rundweg in Kandern recht kurz. Wir haben beide Wege für eine Nachmittagswanderung im Herbst zusammengefasst. Wir beginnen mit dem Walderlebnispfad.

Der Start des Walderlebnispfades ist nur wenige Meter oberhalb der August-Macke-Schule, diese eignet sich mit dem Parkplatz an schulfreien Wochenenden und in den Ferien als Startpunkt. Alternativ kann man auch am Blumenplatz parken und von dort loswandern – an Werktagen ist hier jedoch eine Parkscheibe erforderlich. Dann kann man bei der Tourist-Information auch gleich noch die passenden Flyer zu den Wanderungen mitnehmen.

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Von der August-Macke-Schule geht es an einem Spielplatz vorbei in Richtung Waldrand.

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Beim Grillplatz und den Genussliegen befindet sich die erste Infotafel mit der Beschreibung des Walderlebnispfads.

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Von hier hat man eine gute Aussicht auf das Städtchen Kandern.

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Eine weitere Infotafel weist mit einem Panoramafoto auf besondere Punkte im Ort und in der Landschaft hin.

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Blick auf den Markgräfler Hausberg, den 1165 Meter hohen Blauen.

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Wir folgen dem Walderlebnispfad, der sich am Anfang mit dem Zeitweg überschneidet.

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Schon nach wenigen Metern verlassen wir den Forstweg und gehen einen schmalen Pfad hinunter zum Waldrand. Die erste Station mit Informationen zur Haut des Waldes.

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Als nächstes folgt die Station A: Wald und Wasser – die Grundlage des Lebens.

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Am oberen Ende der Rinnen, kann man mit einer Gießkanne Wasser aus einem Brunnen schöpfen, es in die Rinne gießen und dem Lauf des Wassers folgen.

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Station 2: Die Spuren der Tiere

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An der Station 3 gibt es viel über Laubbäume zu erfahren, aufgesägte Stämme müssen den einzelnen Baumarten zugeordnet werden.

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Station 4: Tierische Olympiade – wie weit springen Maus, Hase und Co.?

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An dieser Stelle verlassen wir auch den Zeitenweg. Nächste Station ist das Märchenhaus.

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Die Markgräflerin stöbert in Märchen und Sagen.

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Es folgt eine kleine Abkürzung.

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Beim Tastgang muss man sich mit geschlossenen Augen an einem Seil entlangtasten.

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Station 6:  Zuwachs – Der Wald, die umweltfreundliche Fabrik

Innerhalb eines Jahres wachsen im Kanderner Stadtwald auf 870 Hektar 8400 Kubikmeter Holz nach, das entspricht 320 Lastwagen. Ganz nebenbei enzieht jeder Kubikmeter Holz der Atmosphäre 0,97 Tonnen Kohlendioxid.

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Station 7 beschäftigt sich mit Nadelbäumen.

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Fliegenpilz am Wegrand

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Station 8: Wem gehört der Wald?

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Wir lassen Barfußpfad, Waldspielplatz und Rastplatz links liegen, da hat eine Famile bereits alles in Beschlag genommen.

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Wir machen einen kleinen Abstecher zur Bienenstation.

Hier müssen wir unbedingt im Sommer nochmal hin, wenn die Ehrenamtlichen vom Imkerverein Kandern an den Wochenenden vor Ort sind.

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An der nächsten Station informieren zwei Tafeln über den Sturm Lothar im Jahr 1999 und seine Folgen (oben) sowie über den Buchdrucker beziehungsweise Borkenkäfer (unten).

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Jetzt wirds musikalisch …

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Zwischen den Bäumen hängt ein großes Xylophon – Der Wortbestandtteil Xylo kommt übringens aus dem griechischen und bedeutet Holz.

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Beim Pirschpfad und am Hochsitznest gilt es Tiere am Boden und in den Bäumen zu entdecken.

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Alt und Hoch ist das Thema der vorletzten Station.

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Bei der letzten Station geht es in den alten Steinbruch.

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Wir erklimmen die Böschung und packen bei den Wellnessliegen am Ort der Stille unsere Thermoskannen und das Vesper aus.

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Anschließend geht es wieder hinunter zum Ausgangspunkt des Waldlehrpfads. Es schließt sich ein kleiner Stadtpaziergang auf dem August-Macke-Rundweg an. Davon mehr im zweiten Teil des Beitrags.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Kandern – Walderlebnispfad