Fotografie, Natur, Wandern, Wein

Reben und Schwarzwaldidylle pur

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Am Fuß des Römerbergs

Bei unserem kleinen Pfingstmontagsausflug zur Ölmühle Eberhardt in Badenweiler anlässlich des Deutschen Mühlentages sind wir auch zwischen Nieder- und Oberweiler spazierengegangen.

Das kurz Wegstück vom Sportplatz in Niederweiler bis zum Ortseingang von Oberweiler zeigt den ganzen Reiz der Region am Fuß des Schwarzwaldes.

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Der Schlossberg in Badenweiler mit der Burg Baden vor der Kulisse des Hochblauen

Nördlich der Weilertalstraße (L 131) der Inner- und Römerberg mit den Reben. Im Süden der Blick auf die Burg Baden vor der Kulisses des 1165 Meter hohen Hochblauen. Davor Schwarzwald-Idylle pur mit einer Rinderweide, um diese Jahreszeit mit vielen jungen Kälbern.

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Schwarzwald-Idylle pur
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Staufen bei Nacht
Fotografie, Uncategorized

Abendspaziergang in Staufen

Weihnachtliches Staufen bei Nacht
Weihnachtliches Staufen bei Nacht: Abendspaziergang

Anbei ein paar abendliche Bildeindrücke vom weihnachtlichen Staufen. Entstanden neulich bei einem kleinen Spaziergang durch die Fußgängerzone.

Staufen bei Nacht
Fußgängerzone und Burg

Reicht das vorhandene Licht von Schaufenstern und Straßenlaternen für ein Porträt?

Die Markgräflerin beim Schaufensterbummel
Die Markgräflerin beim Schaufensterbummel
Staufen bei Nacht
Nur das Licht der Straßenlaterne
Rathausplatz Staufen bei Nacht
Der Rathausplatz
Fotografie, Reisen

In der Markgrafschaft: Die Hochburg bei Emmendingen

Hochburg
Die Ruine Hochburg bei Emmendingen

Das Jahr 1444, als durch Erbfolge und Schenkung die drei mittelalterlichen Herrschaften Badenweiler, Rötteln und Hachberg-Sausenberg zusammen kamen, gilt als Geburtsjahr des Markgräflerlandes beziehungsweise der „oberen Markgrafschaft“. Das heutige Markgräflerland bezeichnet im Wesentlichen den südlichen Teil der „oberen Markgrafschaft“, das Weinbaugebiet zwischen Freiburg und Weil am Rhein beziehungsweise Grenzach-Wyhlen (mit dem Hornfelsen als südlichste Weinlage des Landes).

Die Sausenburg oberhalb von Sitzenkirch
Die Sausenburg oberhalb von Sitzenkirch in der oberen Markgrafschaft, dem südlichen Teil der einstigen Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg.

Die einstige Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg umfasste jedoch nicht nur die Sausenburg – der Stammsitz der Herren von Sausenberg – auf Gemarkung Kandern sondern auch Gebiete rund um Emmendingen mit der Hochburg als Zentrum.

Unseren kleinen Ausflug ins Liliental bei Ihringen am Kaisertuhl ergänzten wir noch durch einen Abstecher zur Hochburg bei Emmendingen.

Hier kehrten wir auch bei der kleinen Vesperhütte des Weinguts Dreher im Burghof ein und gönnten uns einen Kaffee und ein Gläschen Grauburgunder.

Anbei ein paar fotografische Eindrücke vom Besuch der Hochburg.

Ruine Hochburg
Ruine Hochburg
Ruine Hochburg
Durch den Bau von sieben Bastionen rund um die Burg, ließ Markgraf Georg Friedrich Anfang des 17. Jahrhunderts die Burg zur Landesfestung ausbauen.
Ruine Hochburg
Das Innentor zur Burg
Ruine Hochburg
Ruine Hochburg
Ruine Hochburg
Ruine Hochburg
Ruine Hochburg
Ruine Hochburg
Ruine Hochburg
Im Burghof
Ruine Hochburg
Ruine Hochburg
Ruine Hochburg
Die mittelalterliche Oberburg mit der Ruine des Bergfrieds.
Ruine Hochburg
Ruine Hochburg
Ruine Hochburg
Burgrfräulein
Blick nach Sexau
Blick nach Sexau
Ruine Hochburg
Ruine Hochburg
Blick in Richtung Emmendingen und Kaiserstuhl
Kaffeepause
Kaffeepause
Denkmal am Fuß der Burg
Denkmal am Fuß der Burg

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Wissenswertes

Öffnungszeiten: Die Burgruine und die Innerburg sind täglich von 7 bis 21 Uhr frei zugänglich. Das Museum – betrieben zum Verein zur Erhaltung der Hochburg – ist von 1. April bis 31. Oktober immer sonn- und feiertags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

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Frauenfasnacht auf Burg Weiberfels

Frauenfasnacht Neuenburg
DerG-Sketch: Die perfekte Adaption eines Heinz-Erhard-Klassikers sorgte für Lachtränen im Publikum: „Garstiger Gatte geifert Galle“!

Für die Frauenfasnacht verwandelte sich das katholische Gemeindehaus St. Bernhard in die „Burg Weiberfels“. Die aktiven Damen des Vereins „Frauen Freizeit pur“ haben – angespornt von den archäologischen Ausgrabungen in der Zähringerstadt – einen bunten und abwechlungsreichen Abend unter dem Motto Mittelalter auf die Beine gestellt.

Hier ein paar fotografische Eindrücke vom Programm:

Frauenfasnacht Neuenburg
Mittelalter-Tanz zu „J’entends le loup, le renard et la belette“. Die bretonische Volksweise passte perfekt zum Thema des Abends.
Frauenfasnacht Neuenburg
Kleinkind und Schulkind in der Bütt
Frauenfasnacht Neuenburg
Wissenswertes über Kosmetik im Mittelalter
Frauenfasnacht Neuenburg
Die jüngste Akteurin in den Reihen des Vereins „Frauen Freizeit pur“, Kathrin Pauer, begeisterte auch heuer wieder mit einem frechen Auftritt.
Frauenfasnacht Neuenburg
„Da stimmt was net“ – Da schaut ein Paar Füße zu viel unter der Bettdecke vor.
Frauenfasnacht Neuenburg
„Blechbüchse roll“ hieß es bei den tanzenden Rittern
Frauenfasnacht Neuenburg
Im Wartezimmer von „Dr. Pfürzle“ …
Frauenfasnacht Neuenburg
… fliegen die Gehilfen in die Ecke, und die Omas tanzen „YMCA“
Frauenfasnacht Neuenburg
Geiz ist geil: Freikarten für’s Theater aber keinen Euro für die Garderobe übrig!
Frauenfasnacht Neuenburg
Zwei schwule Ritter buhlen nur äußerst widerwillig …
Frauenfasnacht Neuenburg
… um die Gunst der hübschen Königstochter.
Frauenfasnacht Neuenburg
Moritaten aus Neuenburg …
Frauenfasnacht Neuenburg
Schunkelrunde im einmal mehr ausverkauften „Schwarzen Ärmel“
Frauenfasnacht Neuenburg
Der heilige Nepomuk bekommt Gesellschaft. Weil Steinenstadt „nicht der Nabel der Welt ist“ und in Neuenburg viel gegraben wird, zieht die Schutzheilige der Bergleute an den Kronenrain.
Frauenfasnacht Neuenburg
Christel Meisinger weiß wer und warum gerade „aut“ ist.
Frauenfasnacht Neuenburg
Zum Finale kamen die grusligen Burgbewohner: Spinnen und Vampire

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Fotografie

Ausflugstipp: Burg Rötteln

Burg Rötteln
Burg Rötteln

Rückblick von vergangener Woche: Ich hab ein paar schöne Fotos von Lörrach gebraucht, also kurzerhand die Markgräflerin ins Auto geladen und einen Ausflug zur Burg Rötteln gemacht. War ewig her, seit wir das letzte Mal dort oben waren.

Burg Rötteln
Blick auf die Oberburg

Ein Besuch auf der Burg lohnt sich, bietet sie doch hoch über Lörrach einen tollen Blick ins Wiesental und über die Stadt Lörrach. Bei schönem Wetter gibt’s auch Alpensicht.

Blick von Burg Rötteln auf Wiesental, Dinkelberg und Lörrach
Blick von Burg Rötteln auf Wiesental, Dinkelberg und Lörrach

Die Kirche des Weilers Rötteln wird im Jahr 751 erstmals in einer Urkunde des Klosters St. Gallen als „raudinleim“ erwähnt. Das Geschlecht der Herren von Rötteln ist seit 1102/03 urkundlich nachgewiesen. 1147 werden die Röttler Edelherren als Kreuzzugsteilnehmer genannt. Die Burg Rötteln wird erstmals im Jahre 1259 urkundlich erwähnt, als die Grafen Rudolf und Gottfried von Habsburg ein Verzeichnis ihrer Lehen vom Kloster Murbach erstellten. Dazu zählte auch das „castrum de Rötelnhein„. Die Habsburger hatten die Burg als Lehen an die Herren von Rötteln weitergegeben. Der Bergfried wird auf Mitte des 12. bis Anfang des 13. Jahrhunderts datiert. Der letzte der Herren von Rötteln, Lüthold II, vermachte im Dezember 1315 seinen Besitz an seinen Großneffen, Heinrich von Hachberg-Sausenberg, und starb am 19. Mai 1316.

Blick vom Südturm auf Palas und Bergfried
Blick vom Südturm auf Palas und Bergfried

Beim Basler Erdbeben im Jahr 1356 wierden auch Burg und Kirche in Rötteln beschädigt.Knapp 200 Jahre später kam Burg Rötteln in den Besitz von Christoph I. von Baden: Die Herrschaften Rötteln, Sausenberg und Badenweiler wurden Teil der Markgrafschaft Baden.

Die Burg wird 1525 im Bauernkrieg von Aufständischen eingenommen aber nicht beschädigt. Im Im Dreißigjährigen Krieg war die Burg ab 1633 umkämpft und mehrfach belagert, erobert und zurückerobert. Im  Jahr 1678 erfiolgte dann die Zerstörung der Burg im Holländischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sorgte das Großherzogtum Baden für die Sicherung der Mauerreste und erste Restaurierungsarbetien. Zwischen 1885 und 1888 legte der Schwarzwaldverein einen Fußweg zur Burg an und ab 1926 kümmerte sich der Röttelnbund  um den Erhalt der Ruine. Eigentümer der Burg sind die Stadt Lörrach und die Staatlichen Schlösser und Gärten des Landes Baden-Württemberg.

Blick von Burg Rötteln auf den Hochblauen
Blick von Burg Rötteln auf den Hochblauen
Museum in der Landschreiberei
Museum in der Landschreiberei

Fein Speisen lässt es sich übrigens in der Burgschenke, wie die Markgräflerin schreibt: Burg Rötteln – Lunch in der Burgschenke

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