Ausflugsziel, Fotografie, Heimatkunde, Uncategorized

Wanderung auf den Castellberg

sulzburg_castellberg_053


Der Castellberg oder Kastellberg (mit Stummen „e“ im ersten Wortteil) bei Ballrechten-Dottingen war in den 1980er Jahren ein beliebtes Ziel für Wandertage kurz vor Ende des Schuljahres. Ideales Ziel für eine kleine Wanderung oder einen kleinen Spaziergang, angesichts der Wetterprognosen und Hitzewarnungen bis in 800 Meter Höhe haben wir uns für eine Wanderung von Sulzburg aus entschieden.

sulzburg_castellberg_005

sulzburg_castellberg_004

Wir folgen zu Beginn der Route des Bergbaugeschichtlichen Wanderwegs. Start ist auf dem Marktplatz, wir gehen in Richtung Stadttor, vorbei am Landesbergbaumuseum, und biegen vor dem Tor in die Ernst-Bark-Gasse ab und laufen zur Synagoge. Es geht wieder nach rechts in die Gustav-Weil-Straße. Bei der Klostergasse halten wir uns links und gehen Richtung Klosterkirche St. Cyriak (Wikipedia). Entlang der Friedhofsmauer gehen wir bis zur Schlossbergstraße und halten uns links bis zum Wegweiser Kosakenwäldele. Hier folgen wir dem Wegweiser in Richtung Castellberg (gelbe Raute).

Beim kleinen Anstieg drehen wir uns immer wieder um und lassen den Blick über Sulzburg, die Kirche St. Cyriak und den Schlossberg schweifen.

sulzburg_castellberg_015

sulzburg_castellberg_013
Reste der Burg auf den Schlössleberg

Auf unserer letzten Wanderung auf dem Bergbaugeschichtlichen Wanderweg. sind wir am Schlössleberg vorbei gelaufen, dieses mal sind wir ein paar Schritte in Richtung der einstigen Burg der Üsenberger gelaufen und haben uns die Mauerreste angeschaut.

sulzburg_castellberg_024
Oberhalb der Burgruine, beim Aussichtspunkt Himmelreich, weiden ein paar Ziegen.

Irgendwann kommen wir an der Abzweigung des Bergaugeschichtlichen Wanderweg (Schild Arthur-Faißt-Wegle) vorbei und halten uns aber geradeaus.

Wir folgen dem Weg, und in einer Biegung beim Schild Gänslebuck treten wir kurz aus dem Wald raus und werfen einen Blick in Richtung Rheinebene, gehen aber weiter auf dem Weg durch den Wald.

sulzburg_castellberg_034

sulzburg_castellberg_036

sulzburg_castellberg_040
Russischer Bär

Um uns flattert ein interessanger Schmetterling beziehungsweise Nachtfalter: Ein Russischer Bär.

sulzburg_castellberg_042

sulzburg_castellberg_047a
Hummel

sulzburg_castellberg_052

Es geht weiter bis zum Wegweiser Bierenstiel Rank, hier folgen wir dem „Bettlerpfad“ bis zum Wegweiser Castellberg bei der Castellberghütte mit Parkplatz, Grill und Waldspielplatz. Eine Erklärungstafel weist noch auf die abgebrannte Gerichtseiche des Freiburger Künstlers und Holzbildhauers Thomas Rees hin.

sulzburg_castellberg_072

sulzburg_castellberg_070

sulzburg_castellberg_073

sulzburg_castellberg_058

sulzburg_castellberg_060
Castellberghütte

sulzburg_castellberg_062

sulzburg_castellberg_061

sulzburg_castellberg_069

sulzburg_castellberg_076

sulzburg_castellberg_079
Blick auf die Staufener Burg

Wir folgen ab hier der Beschilderung Castellberg Pfad bis zum Wegweiser Castellbergruine, und können nach wenigen Metern einen Blick auf die Staufener Burg erhaschen.

sulzburg_castellberg_082

sulzburg_castellberg_085

Hier nehmen wir den mittleren Trampelpfad zwichen den Flaumeichen. Auf dem Weg zu den Überresten der mittelalterlichen Burg, passieren wir noch die Reste einer älteren Wallanlage und landen schließlich beim kläglichen Überbleibsel des einstigen Burgturms. Direkt daneben steht ein stählerner Aussichtsturm, der im Jahr 1962 von der Ortsgruppe Sulzburg des Schwarzwaldvereins errichtet wurde. Von oben hat man einen schönen Blick nach Westen in Richtung Rheinebene und die Vogesen. Nach Süden und Norden hin versperren hohe Bäume die Sicht.

sulzburg_castellberg_089

sulzburg_castellberg_091

sulzburg_castellberg_101
Die Reste des einstigen Burgturms
sulzburg_castellberg_107
Plan der Burg

sulzburg_castellberg_108

sulzburg_castellberg_097

sulzburg_castellberg_099

sulzburg_castellberg_102
Blick auf Dottingen (vorne) und Heitersheim (hinten)
sulzburg_castellberg_104
Blick auf Ballrechten

Wir folgend dem Wegweiser Castellberg Pfad weiter in Richtung Süden. Am Südzipfel des Castellbergs finden wir dann eine nette Sitzgelegenheit, eine Bank mit Tisch und schöner Aussicht in die Rheinebene sowie auf Sulzburg und Laufen. Hier packen wir unser kleines Vesper aus.

sulzburg_castellberg_125
Vesperpause
sulzburg_castellberg_110
Blick auf Sulzburg
sulzburg_castellberg_123_pano
Panorama
sulzburg_castellberg_128
Wissenswertes über die Entstehung des Castellbergs

sulzburg_castellberg_131

sulzburg_castellberg_133

sulzburg_castellberg_134
Seltsam, wenn im Hochsommer ein Schild vor Eisbruch warnt …

sulzburg_castellberg_137

sulzburg_castellberg_136

sulzburg_castellberg_138

sulzburg_castellberg_141

Anschließend folgen wir der roten Raute mit den Trauben – der Markierung des Markgräfler Wiiwegli – bis zum Wegweiser Vorderer Castellberg. Ab hier folgen wir dem Wiiwegli zurück zum Marktplatz, vorbei am einstigen Sulzburger Bahnof.

sulzburg_castellberg_145
Der frühere Sulzburger Bahnhof ist heute in Privatbesitz.

Die Strecke (Bad Krozingen -) Staufen – Sulzburg wurde 1894 eingeweiht. Am 27. September 1969 wurde der Personenverkehr auf dem Ast nach Sulzburg eingestellt, vier Jahre später auch der Güterverkehr. Betreiber war die DEBG (Deutsche Eisenbahn-Betriebsgesellschaft), später die SWEG (Südwestdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft)

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Wanderung von Sulzburg auf den Castellberg


Karte


 

 

Ausflugsziel, Fotografie, Heimatkunde, Uncategorized, Wandern

Badenweiler-Schweighof: Wanderung Altenstein – Vogelbach – Bergmannsruhe

schweighof_altenstein_004

Wir haben uns eine kleine, etwa sieben Kilometer lange, Vormittagswanderung vor unserer Haustüre bei Badenweiler ausgesucht. Es geht einen Rundweg von Schweighof in Richtung Altensteig, Vogelbach und Bergmannsruhe und den Steinenbrunnweg wieder zurück.

Alternativ kann man von Badenweiler aus starten, läuft über die Sophienruhe zur Bergmannsruhe und steigt dort in den Rundweg ein, allerdings fallen im Ort Parkgebühren im Parkhaus an.

Außerdem bietet sich in Schweighof im Anschluss an die Wanderung eine Stärkung mit Schwarzwälder-Kirschtorte im Café Neumatt an.

schweighof_altenstein_007

Wir starten am Wanderparkplatz Neumatt, man kann aber auch noch ein paar Meter weiter fahren und beim Waldparkplatz Altenstein, direkt bei der Wassertretstelle parken.

schweighof_altenstein_013

Dem Wegweiser Altenstein folgend gehen wir zunächst am Wassertretbecken vorbei – das ist leider derzeit wegen Corona nicht gefüllt. Hier könnte man sonst nach der Wanderung die Füße kühlen.

schweighof_altenstein_009

schweighof_altenstein_012

schweighof_altenstein_011

schweighof_altenstein_014

schweighof_altenstein_015
Der Altensteinbach

schweighof_altenstein_017

schweighof_altenstein_018

Beim Wegweiser Stelli gehn wir weiter in Richtung Stelli und umrunden den Bergsporn mit den Überresten eines Ringwalls oder ein Burg (Altes Schloss), bei dem es sich um den Vorläufer der Burg Baden handel könnte. In der Karte ist nur ein archäologisches Denkmal verzeichnet.

schweighof_altenstein_020

schweighof_altenstein_023

schweighof_altenstein_026

Auf der Ostseite des Hügels führt bei diesem kahlen Baum ein kleiner Trampelpfad hinauf.

schweighof_altenstein_027

Beim Wegweiser Stelli treffen wir auf den Bosseltsgrabenweg. Dieser führt uns hinunter in Richtung Vogelbach.

schweighof_altenstein_029

schweighof_altenstein_031

schweighof_altenstein_032

schweighof_altenstein_034
Hier treffen wir das erste Mal auf eine seltsame Mauer im Wald.

schweighof_altenstein_036

Wir gehen etwa 100 Meter hinunter zum Vogelbach und zur Friedrich-Hilda-Esche.

schweighof_altenstein_041

schweighof_altenstein_042

schweighof_altenstein_043

schweighof_altenstein_054

Hier machen wir ein kleines Picknick.

schweighof_altenstein_052
Leise plätschert der Vogelbach

schweighof_altenstein_059

schweighof_altenstein_050

Wir folgen dem Bach abwärts in Richunt Bergmannsruhe.

schweighof_altenstein_066

Und freuen uns über die vielen Schmetterlinge die uns begleiten.

schweighof_altenstein_072

schweighof_altenstein_077

schweighof_altenstein_075

Das frühere Ausflugslokal Bergmannsruhe, heute Privatbesitz.

schweighof_altenstein_079schweighof_altenstein_081

schweighof_altenstein_080

schweighof_altenstein_084

schweighof_altenstein_089

schweighof_altenstein_092

Eine kleine Abkühlung am Hubertusbrünnele

schweighof_altenstein_101
Blick auf Schweighof
schweighof_altenstein_105
Holzverladerampe

Wieder treffen wir auf eine Mauer mitten im Wald. Ein Schild gibt Auskunft. Es handelt sich um eine Holzverladerampe, wo in früheren Zeiten Baumstämme auf Pferdefuhrwerke verladen wurden.

schweighof_altenstein_106

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album: Badenweiler-Schweighof: Wanderung Altenstein – Vogelbach – Bergmannsruhe


Karte


Fotografie, Heimatkunde, Uncategorized, Wandern

Panoramawanderung rund um Görwihl

gu00f6rwihl_147b
An der Mündung des Höllbachs in die Hauensteiner Alb

Eine nette Kollegin hatte neulich bei Facebook ein paar Fotos vom Höllbachwasserfall bei Görwihl gepostet. Kurzerhand haben wir uns daher zu einer kleiner Wanderung im schönen Hotzenwald entschlossen. Die rund 70 Kilometer Anfahrt haben sich gelohnt. Die Landschaft ist sehenswer,t und es war an einem Sommertag ein bis zwei Grad Celsius kühler als im Rheintal. Grund genug um noch einmal wiederzukommen – im Frühjahr oder Herbst dann hoffentlich  bei Alpensicht.

Wir haben uns einen etwa zehn Kilometer langen Panorama-Rundweg ausgesucht. Wir starten beim Marktplazt beziehungsweise beim Heimatmuseum Görwihl.

gu00f6rwihl_002

gu00f6rwihl_004

gu00f6rwihl_001
Der Borkenkäfer und das Coronavirus …

gu00f6rwihl_006

gu00f6rwihl_010

gu00f6rwihl_280

 

gu00f6rwihl_283

Görwihl wurde im Jahre 1193 als Gerswillare erstmals urkundlich erwähnt. Görwihl gehörte wie die meisten Orte des Hotzenwalds über Jahrhunderte zur Grafschaft Hauenstein und damit zu Vorderösterreich. Es entwickelte sich zum Zentrum der Einungen des Hotzenwalds und spielte eine Rolle in den Salpetererunruhen. 1806 kam Görwihl zu dem neu geschaffenen Großherzogtum Baden.

(Quelle: Wikipedia)

Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Kaisermatte.Von dort geht es weiter über Wiesen bis in den Wald.

gu00f6rwihl_024

gu00f6rwihl_016

gu00f6rwihl_021

gu00f6rwihl_022

gu00f6rwihl_044

gu00f6rwihl_048

Der Weg führt uns durch den Wald vorbei an den Wegweisern Lochmühlhalde und Hamerhalde folgen wir immer der Richtung Kaibenbachfelsen. Zuvor müssen wir jedoch die Landstraße queren.

gu00f6rwihl_057

gu00f6rwihl_058

gu00f6rwihl_062

Beim Wegweiser Kaibenbühl machen wir einen kleinen Abstecher zum Kaibenfelsen.

gu00f6rwihl_064

gu00f6rwihl_067

gu00f6rwihl_073

gu00f6rwihl_076

Vom Kaibenfelsen hat man eine schöne Aussicht auf die Alb (der Fluss entspringt am Feldbergmassiv und mündet nach etwa 44 Kilometer bei Albbruck in den Rhein) führt.

gu00f6rwihl_081

Wir folgend der Markierung des Albsteigs: Albaufwärts geht es weiter zum Albsteg.

gu00f6rwihl_063

Zuvor queren wir noch den Zufluss der Wühre in die Alb.

gu00f6rwihl_109

gu00f6rwihl_113

gu00f6rwihl_098

gu00f6rwihl_129

gu00f6rwihl_130

gu00f6rwihl_137

gu00f6rwihl_140

Wir gehen wieder zurück auf den Albsteig und folgen diesem bis zur Mündung des Hölbachs in die Alb. Wer Badehose und Handtuch dabei hat, kann sich hier abkühlen.

gu00f6rwihl_143

gu00f6rwihl_147a

gu00f6rwihl_145

gu00f6rwihl_150

gu00f6rwihl_155

Höllbachwasserfall

Wir steigen dem Höllbach entlang hinauf, zwischendurch stürzt der Bach immer wieder über Kaskaden hinab. Beim großen Höllbachwasserfall sind es immerhin 8,50 Meter.

gu00f6rwihl_160

gu00f6rwihl_167a

gu00f6rwihl_170

gu00f6rwihl_172

gu00f6rwihl_175

gu00f6rwihl_177

gu00f6rwihl_186

gu00f6rwihl_183

Bei den nächsten Wegweiser gibts die Möglichkeit abzukürzen und wieder direkt nach Görwihl zurückzulaufen (1,5 Kilometer).

gu00f6rwihl_195

Wir folgen dem Höllbach weiter, beziehungsweise ab dem Wegweiser Hintere Wühre dem im späten Mittelalter angelegten Kanal (Wühre). Dieser diente zur Bewässerung der Wiesen sowie zum Antrieb von Mühlen. Wir sparen uns dadurch einen kleinen Anstieg.

gu00f6rwihl_201

Beim Wührenabgang  der Abzweigung der Hinteren Wühre (Forellenbach) vom Höllbach teffen wir wieder auf den Wanderweg (gelbe Raute) halten wir uns links und gehen in Richtung Wanderparklatz Sägmoos. Alternativ kann man von hier zur Einkehr in Richtung Eichrüttehof der blauen Raute folgen.

gu00f6rwihl_207

gu00f6rwihl_214a

gu00f6rwihl_219

gu00f6rwihl_218

Wenn man den Blick etwas schweifen lassen kann, sieht man immer wieder kahle Fichten, die aus dem Wald hinausragen. Beim Blick auf den Waldboden fallen die vielen Fichtennadeln auf. Der Klimawandel mit zunehmender Trockenheit und der Borkenkäfer leisten ganze Arbeit.

gu00f6rwihl_230
Die Sägmoos-Hütte

gu00f6rwihl_228

gu00f6rwihl_232

gu00f6rwihl_233

Wir kreuzen die Landesstraße (Vorsicht) und folgen dem Wegweiser in Richtung Heiligsmoss. Von dort geht es entlang von Wiesen und Matten zurück nach Görwihl.

gu00f6rwihl_248

gu00f6rwihl_265

gu00f6rwihl_266

gu00f6rwihl_272
Die alte Apotheke neben dem Heimatmuseum mit dem schicken Garten

gu00f6rwihl_275

gu00f6rwihl_012

Tipp: Ein Faltblatt mit Tourenvorschlägen gibt es auf der Internetseite des Schwarzwaldvereins Görwihl (www.hotzenpower.de).

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Höllbachwasserfälle Görwihl


Karte


Verkehr

Ein kleiner Hinweis muss sein: Im Hotzenwald scheint die Straßenverkehrsordnung nur fakultativ zu gelten. Man muss sich also nicht wundern, wenn  vor einer unübersichtlichen  Kurve oder Kuppe überhohlt wird, ein entgegenkommendes Fahrzeug in der Kurve knapp die Hälfte der eigenen Fahrbahn einnimmt oder der Hintermann beinahe auf dem Rücksitz Platz nimmt. Sorry – aber alles an diesem Tag so gesehen!

Also immer aufpassen wenn der Wanderweg eine Landstraße quert!


 

Fotografie, Landschaft, Natur, Wandern

Wanderung rund um die Burg Rötteln

wanderung_ru00f6tteln_038_dark

Die Markgräflerin wollte mal wieder das Röttler Schloss anschauen. Als Startpunkt für die Wanderung haben wir uns die Wittlinger Höhe (Wanderparkplatz Kleeplatz beziehungsweise Stern) zwischen Wittlingen und Lörrach-Haagen ausgesucht. Vom Parkplatz zum Schloss sind es auf dem Westweg nur knapp zwei Kilometer, für Familien mit Kindern ideal.

Wir wollten uns noch etwas mehr bewegen und sind dann an der Röttler Kirche vorbei weiter bis zur Lucke (Park-and-Ride-Platz Autobahn A 98/Abfahrt Kandern) und durch das Naturschutzgebiet Rümminger Moos gewandert.

wanderung_ru00f6tteln_287

Wir stellen das Auto bei der Wittlinger Höhe ab, hier gibt es gleich zwei Waldparkplätze, den Kleeplatz auf der Nordseite der Passstraße zwischen Wittlingen und Haagen …

wanderung_ru00f6tteln_285

… und den Waldparkplatz Stern auf der Südseite.

wanderung_ru00f6tteln_282

Gleich am Ende des Parkplatzes beginnt auf der „Hohen Strasse“ der „Pfad beziehungsweise die Galerie der Nachhaltigkeit“.

wanderung_ru00f6tteln_281

Zwischen den Waldparklätzen Stern und Fohrenbuck (Lucke) wurden im Jahr 2013 so genannte Waldfenster im Röttlerwald aufgestellt. Anlass war das Jubiläumsjahr „300 Jahre Nachhaltigkeit“.  Die aus Holz gefertigten Rahmen sollen die Aufmerksamkeit des Spaziergängers auf besondere Details nachhaltiger Forstwirtschaft lenken, die ansonsten vermutlich nur Experten auffallen. Hinweistafeln bieten weitere Informationen. Ziel der Aktion ist es, den Waldbesuchern die vielfältige Arbeit der Forstwirte näherzubringen, hieß es damals bei der Eröffnung des Weges.

wanderung_ru00f6tteln_274

wanderung_ru00f6tteln_275

Wir schauen uns die Tafeln aber erst auf dem Rückweg an. Auf dem Weg zur Burgruine Rötteln biegen wir beim Wegweiser „Wittlinger Trimm-Dich-Pfad“ nach links ab und folgen der roten Raute des Westwegs.

wanderung_ru00f6tteln_001

wanderung_ru00f6tteln_003

wanderung_ru00f6tteln_015
Kaisermantel (Argynnis paphia)

wanderung_ru00f6tteln_022

Beim Wegweiser Trimm-Dich-Pfad folgen wir dem Wegweiser Richtung Schlosshalde und Burg Rötteln.

wanderung_ru00f6tteln_023

Beim Wegweiser Schlosshalde folgen wir dem Schlossweg nach links.

wanderung_ru00f6tteln_033

Der Weg erinnert an eine römische oder mittelalterliche Straße mit einer Art Kopfsteinpflaster. Wenig später ist die Burg zwischen den Bäumen zu erkennen.

wanderung_ru00f6tteln_036

Auf der Nordseite der Burg befindet sich ein kleiner Rastplatz mit Grillmöglichkeit, der bei Lörracher Familien sehr beliebt zu sein scheint.

wanderung_ru00f6tteln_038

wanderung_ru00f6tteln_043

Wir gehen um die Burg herum und folgen dem Weg zur Oberburg.

wanderung_ru00f6tteln_049

Burg Rötteln

wanderung_ru00f6tteln_052

Auf dem Weg in die Oberburg müssen wir durch das Gebäude der alten Landschreiberei und Wegezoll entrichten (Erwachsene 2,50 Euro,  Schüler und Studenten mit Ausweis 2  Euro,  Kinder von 6  bis 14 Jahren 1 Euro).

wanderung_ru00f6tteln_194

Die Burg Rötteln ist die Ruine einer Spornburg oberhalb des namensgebenden Weilers Rötteln auf der Gemarkung des Lörracher Ortsteils Haagen im äußersten Südwesten von Baden-Württemberg. Die im Volksmund als Röttler Schloss bekannte Burg mit zwei großen Wehrtürmen war eine der mächtigsten im Südwesten und ist die drittgrößte Burgruine Badens. Sie wird seit dem 19. Jahrhundert gegen weiteren Verfall konserviert. Charakteristisch ist der gegen die Längsachse der Burg gedreht aufgestellte Bergfried.

Die Höhenburg Rötteln (417 m ü. NN) liegt auf einem Bergsporn, der aus einem ins vordere Wiesental steil abfallenden Osthang hervortritt und ist deshalb weithin sichtbar. Sie war zeitweise Residenz der Herren von Rötteln, Markgrafen von Sausenberg und Markgrafen von Baden-Durlach. Im Dreißigjährigen Krieg war sie umkämpft und wurde schwer beschädigt. Ihre Bedeutung verlor sie endgültig nach der Zerstörung 1678 im Holländischen Krieg. […] Die Burganlage untersteht der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg.

Quelle: Wikipedia

wanderung_ru00f6tteln_179

wanderung_ru00f6tteln_188

wanderung_ru00f6tteln_063

wanderung_ru00f6tteln_071

wanderung_ru00f6tteln_082

wanderung_ru00f6tteln_141

wanderung_ru00f6tteln_147

wanderung_ru00f6tteln_166
Palas und Kapelle, dahinter der Giller

wanderung_ru00f6tteln_150

wanderung_ru00f6tteln_156

wanderung_ru00f6tteln_161
Blick auf Lörrach
wanderung_ru00f6tteln_165
Blick ins Wiesental
wanderung_ru00f6tteln_164
Blick auf den Blauen

Wir suchen uns ein stilles Plätzchen im Garten auf der Ostseite der Burg, wo wir unser Vesper und die Thermoskanne mit Tee auspacken.

 

wanderung_ru00f6tteln_123

wanderung_ru00f6tteln_092

wanderung_ru00f6tteln_090

Bei einer Aktion des Naturparks wurde Falter Futter ausgesät und ein Hummel-Tummel-Platz eingerichtet. Am Sommerflieder erfreuen sich Taubenschwänzchen und Schmetterlinge.

wanderung_ru00f6tteln_100a
Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum)
wanderung_ru00f6tteln_109a
Mädesüß-Perlmuttfalter (Brenthis ino)
wanderung_ru00f6tteln_140a
Zwerg-Bläuling (Cupido minimus)

wanderung_ru00f6tteln_196

 

Wir verlassen die Burg und folgen dem Wegweiser in Richtung Kirche Rötteln.

wanderung_ru00f6tteln_204

Zuerst darf die Markgräflerin noch durch das Portal Dreiländereck des Westwegs schreiten.

wanderung_ru00f6tteln_210-1

Wir drehen uns nach dem Parkplatz nochmals um und werfen einen Blick auf die Burgruine.

wanderung_ru00f6tteln_222

Die Röttler Kirche war sehr wahrscheinlich dem heiligen Gallus geweiht. Mit der ersten Erwähnung im Jahr 751 und der Neuerrichtung 1401 ist sie älteste Kirche in Lörrach und Rötteln ältester Kirchenort im vorderen Wiesental. In der Kirche befindet sich eine Grabkapelle des Markgrafen Rudolf III. und seiner Gemahlin Anna.

Quelle: Wikipedia

wanderung_ru00f6tteln_224

Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Fohrenbuck. Der Sendeturm ist aus dem Kandertal schon von weitem sichtbar. Der Weg führt parallel zur Autobahn 98 zur Lucke  – Passhöhe zwischen Wiesen- und Kandertal. Aufgrund des Lärmpegels macht das Wandern hier wenig Spaß.

Kurz vor dem Park-and-Ride-Platz halten wir uns rechts und folgen der Straße bis zum Wanderparkplatz Fohrenbuck.

wanderung_ru00f6tteln_236

wanderung_ru00f6tteln_241
Blick von der Lucke auf Lörrach

wanderung_ru00f6tteln_247

Beim Waldparkplatz Fohrenbuck können wir den direkten Weg entlang der Hohe Straße  in Richtung Wittlinger Höhe nehmen oder einen kleinen Abstecher durchs Naturschutzgebiet Rümminger Moos machen.

wanderung_ru00f6tteln_252

Wir entscheiden uns für das Naturschutzgebiet, der Umweg ist zwei Kilometer lang und damit nur einen Kilometer länger als der direkte Weg. Es geht allerdings am Ende wieder 50 Meter hinauf.

wanderung_ru00f6tteln_254

wanderung_ru00f6tteln_260

Der Moosweg führt durch das Naturschutzgebiet Rümminger Moos. Das Rümminger Moos ist ein feuchter Eichen-Hainbuchen-Wald am flach geneigten Westhang des Röttlerwaldes der bereits seit 1939 als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.

wanderung_ru00f6tteln_264

wanderung_ru00f6tteln_265

wanderung_ru00f6tteln_267

Ab dem Wegweiser „Rüttematt“ geht es rechts wieder einen Kilometer den Nikolausgraben bergauf, bis man beim gleichnamigen Wegweiwser wieder auf die „Hohe Straße“ trifft. Dort halten wir uns links und folgend dem Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt „Wittlinger Höhe“.

wanderung_ru00f6tteln_270

Wir passieren den zweiten Wegweiser „Nikolausgraben“ allerdings mit einer anderen Höhenangabe. Wer vom Waldparkplatz Fohrenbuck losläuft, kann hier zur Burg Rötteln abbiegen.

wanderung_ru00f6tteln_273

Auf dem Weg zurück zum Waldparkplatz lesen wir die Schautafeln zu den bereits erwähnten Waldfenstern.

wanderung_ru00f6tteln_283


Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Wanderung rund um die Burg Rötteln


Karte


Siehe auch:

Ausflugsziel, Fotografie, Geschichte, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern

Wanderung zur Sausenburg

sausenburg_095

Im Jahr 1444 schenkt Graf Johann von Freiburg dem Markgrafen Rudolf IV und seinem Bruder Hugo die Herrschaft Badenweiler, Rötteln und Sausenberg – die eigentliche Markgrafschaft. Das vornehmste Recht der Herren war die Ausübung der hohen Gerichtsbarkeit. 1444 ist auch die Geburtsstunde des Markgräflerlandes.

Die einstige Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg umfasste jedoch nicht nur die Sausenburg – der Stammsitz der Herren von Sausenberg – auf Gemarkung Kandern sondern auch Gebiete rund um Emmendingen mit der Hochburg (Hachberg) als Zentrum. (In der Markgrafschaft: Die Hochburg bei Emmendingen)

Unsere jüngste Wanderung sollte uns daher zur mal wieder zur Sausenburg führen – die letzte Wanderung dorthin liegt doch ein paar Jahre zurück.

Am besten stellt man das Auto auf dem Wanderparkplatz St. Johannis-Breite an der L 132 zwischen Obereggenen und Sitzenkirch ab. Entlang des Waldrands dem Wanderweg (gelbe Raute) nach Sitzenkirch folgen. Wer mehr Zeit mitbringt wandert über Schloss Bürgeln zur Sausenburg.

Wir haben uns jedoch die knapp zwei mal zwei Kilometer geschenkt, und haben unser Auto beim Rathaus in Sitzenkirch abgestellt. (Familien mit kleineren Kindern biegen in Sitzenkirch ab, fahren über Käsacker nach Vogelbach und stellen das Auto beim Wanderparkplatz Lindenbückle ab. Von dort sind es nur 15 Minuten zur Sausenburg.)

sausenburg_001

Wir starten beim Rathaus Sitzenkirch am südlichen Ortsrand. Vor dem Rathaus konnten wir die Schlange aus bemalten Kieselsteinen (Coronafresserchen) bestaunen.

sausenburg_002

Wir gehen Richung Ortsmitte entlang der Breite Straße und biegen vor dem Lippisbach bei der Infotafel nach rechts in den Wässerleweg ein.

sausenburg_006

Vorbei am Milchhüsli folgen wird dem Wässerleweg (gelbe Raute).

sausenburg_007

An der Kreuzung mit der Straße Oberer Garten macht der Wässerleweg inen Knick nach rechts. An einem Bauernof vorbei laufen wir auf einen den Wegweiser „Wässerleweg“ des Schwarzwaldvereins zu.

sausenburg_022

Wir schauen uns kurz um, genießen den Blick hinunter aufs Dorf, riechen den Duft des frischen Heus und erfreuen uns an einem Rotmilan der über der frisch gemähte Matte kreist.

sausenburg_016

sausenburg_020

sausenburg_044b

sausenburg_032

WirFolgen dem Wegweiser in Richtung Wässerliwald.

sausenburg_056

Versteckt am Waldrand finden wir einen kleinen Tümpel bzw. Froschteich, oder wie die Markgräflerin meint: „die örtliche Schnakenzuchtstation“

sausenburg_058

Im Wald wird es schattiger und kühler, dafür gehts jetzt ein gutes Stück bergauf.

sausenburg_060

sausenburg_061
Schwarzwaldvereins-Wegweise Wässerliwald

Ab dem Wegweiser „Wässerliwald“ folgen wir nicht mehr der gelben, sondern der roten Raute in Richtung Lange Ebene bzw. Ruine Sausenburg. Wir sind jetzt auf der Westweg-Etappe vom Blauen nach Kandern.

sausenburg_064
Schwarzwaldvereins-Wegweiser „Lange Ebene“

An der Weggabelung Schlossweg/Vogelbacherweg stand bis vor kurzem noch die Lange-Ebene-Hütte.  Die Schutz-/Grillhütte wurde am 26. März 2020 Opfer eines Brandstifters.

sausenburg_065

sausenburg_071

Etwas weiter entdecken wir einen alten Grenzstein aus dem Jahr 1844. Er zeigt auf der Südseite die Buchstaben GK und den  Tonkrug mit Deckel aus dem Kanderner Wappen. Auf der verwitterten Nordseite lassen sich die Buchstaben GS für Gemeinde Sitzenkrich nur noch erahnen.

sausenburg_073

sausenburg_083

Sausenburg

sausenburg_088a

Unten aum Aufstieg zur Burgruine informierte eine Tafel über die Geschichte der Sausenburg.

sausenburg_088

sausenburg_091

Etwa 55 Stufen geht es hinauf zur Burg

sausenburg_094

sausenburg_097

Innerhalb der Burg befinden sich mehrere Sitzbänke für die Vesperpause und auch ein Grill steht zur Verfügung.

sausenburg_105

Zuerst machen wir ein kleines Picknick und genießen das mitgebrachte Vester und eine Tasse Tee.

Dann geht es die 89 Stufen hinauf auf den Turm. Von hier hat man einen tollen Blick auf Schloss Bürgeln, den Blauen und auf Basel. Im Westen glitzert der bei Niffer vom Rhein in Richtung Mulhouse abzweigende Rhein-Rhone-Kanal in der Sonne, dahinter erheben sich die Vogesen.

sausenburg_114
Blick vom Turm hinunter auf die Burgruine
sausenburg_118
Blick auf Vogelbach
sausenburg_119
Der Hochblauen mit dem Steinbruch Obereggenen an seiner Flanke
sausenburg_122
Blick hinüber auf Schloss Bürgeln
sausenburg_142
Blick auf die St. Johannisbreite (vorne links), den Schliengener Ortsteil NIedereggen und im Hintergrund das Elsass mit den Vogesen.
sausenburg_144
Blick auf Sitzenkirch
sausenburg_138a
Der einstge Burgturm ist dauerhaft bewohnt: Mauereidechsen haben sich hier niedergelassen.

Ein paar Infos zur Geschichte

1120: Die Herren von Kaltenbach übergeben ihren Besitz, zu dem der 668 m hohe Sausenberg gehört, dem Kloster St. Blasien.

1232: Markgraf Hermann der Jüngere von Hachberg tauscht mit dem Abt von St. Blasien den Sausenberg gegen ein anderes Gut. Die Markgrafen von Hachberg waren die weltlichen Vertreter (Vögte) über die Besitzungen St. Blasiens im Breisgau.

1232-1246: Bau der Burg nach dem Grundriss der Burg Zähringen in Freiburg.

1311: Die Sausenberger erben die Burg Rötteln und verlegen 1314 ihre Residenz dorthin. Ein Burgvogt verbleibt auf der Sausenburg.
Die Herrschaft Sausenberg wurde begrenzt: durch die Herrschaft Rötteln im Süden, den Rhein im Westen, die Herrschaft Badenweiler im Norden und den „österreichischen Schwarzwald“ im Osten.

1444: Graf Johann von Freiburg schenkt dem Markgrafen Rudolf IV und seinem Bruder Hugo die Herrschaft Badenweiler, Rötteln und Sausenberg – die eigentliche Markgrafschaft. Das vornehmste Recht der Herren war die Ausübung der hohen Gerichtsbarkeit. 1444 ist auch die Geburtsstunde des Markgräflerlandes.

1503: Prinz Ernst (Begründer der protestantischen Linie Baden-Durlauch) erhält die Markgrafschaft Sausenberg. Seither nennen sich die Herrscher „Landgrafen am Sausenhard oder zu Sausenberg“.

1525: Im Bauernkrieg übernehmen Freischärler die Burg, es fand aber keine Zerstörung statt.

1633: Im 30-jährigen Krieg wird sie zunächst von Kaiserlichen, später von Schweden eingenommen.

1678: Die Franzosen schleifen und zerstören die Sausenburg ebenso wie Badenweiler und Rötteln. Es erfolgt eine notdürftige Renovierung.

Seit 1960 sichern und renovieren das Staatliche Hochbauamt, das Forstamt Kandern, das Landesdenkmalamt und der Schwarzwaldverein die Burg.

Quelle: Informationstafel an der Burg

Wir verlassen die Burgruine und gehen weiter in Richtung Vogelbach bis zum Wanderparkplatz Lindenbückle.

sausenburg_150

sausenburg_165

sausenburg_152

Am Wanderparkplatz Lindenbückle kreuzen sich verschiedene Wanderwege

sausenburg_151

sausenburg_153
Die neue Sängerlinde am Lindenbückle wurde am 20. März 2018 vom Männgesangverein Vogelbach-Malsburg gestiftet, wie dem Gedenkstein zu entnehmen ist.
sausenburg_155
Kunst
sausenburg_156
Schutzhütte mit Infotafeln zum Geschichtsweg Bürgeln – Kaltenbach

sausenburg_163

 

sausenburg_164

sausenburg_157
Blick auf Schloss Bürgeln

Wir folgen Wegweiser zurück nach Sitzenkirch. Der Weg heißt bezeichnenderweise auch Sitzenkircher-Weg.

sausenburg_167

Rechter Hand liegt der Blauen.

sausenburg_170

sausenburg_17

sausenburg_172
Blühende Lupinen

Wir folgen dem Sitzenkircher-Weg bergab, kurz vor Sitzenkirch passieren wir einen Steinbruch (Laubrain), der links vom Weg liegt.

sausenburg_186

sausenburg_177

sausenburg_188a
Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii)

Kurz vor Sitzenkrich entdecken wir eine Libelle am Wegesrand: Die Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii) ist eine sehr große, an sauberen, kleinen Fließgewässern vorkommende Libelle aus der Unterordnung der Großlibellen (Anisoptera). Sie ist durch eine schmale Gelbstreifung auf schwarzer Grundfarbe gekennzeichnet. Die Art gilt als gefährdet und ist in Deutschland gesetzlich „besonders geschützt“. (Quelle: Wikipedia)

sausenburg_191

Am Ortrand finden wir den Wegweiser „Sitzenkirch Bei der Mühle“. Wir schauen uns das restaurierte Mühlrad an.

sausenburg_204

Die Sitzenkircher Mühle wird im Jahr 1597 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ging 1611 in den Besitz der Familie Kammüller über. Der Bau der Mühle, wie sie heute noch erhalten ist und besichtigt werden kann, fand im Jahr 1755 statt. Die Kundenmühle mit Oberschlächtigem Wasserbad konnte drei Mahlstühlen betreiben und außerdem durch eine Transmission eine Kreissäge. Als Wasserspeicher dient der Mühlenweiher. Rohre leiten das Wasser zum Rad. Der Betrieb der Mühle als Kundenmühle wird im Jahr 1961 eingestellt. (Quelle: www.sitzenkirch.info)

sausenburg_201sw

sausenburg_205

Die evangelische Kirche Sitzenkirch

Die Kirche geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Das dem heiligen Hilarius gewidmente Gotteshaus fungierte im 13. und 14. Jahrhundert als Grablege der Markgrafen von Hachberg-Sausenberg.

sausenburg_209

Zurück in der Ortsmitte …

sausenburg_216a

Wer die Wanderung von der St. Johannis-Breite begonnen hat, quert die Breite Straße und folgt dem Enzenbergweg in Richtung Obereggenen.

sausenburg_213


Karte


Mehr Bilder bei Google Fotos im Album „Wanderung von Sitzenkirch zur Sausenburg

Essen & Trinken, Fotografie, Heimatkunde, Natur, Wandern

Wanderung durch die Wolfsschlucht

wolfsschlucht_028a

Wir gehen auf Entdeckungsreise durch die mystische Wolfsschlucht bei Kandern.

„Für Groß und Klein ist eine Wanderung durch die Wolfschlucht mit ihrer eindrucksvolle Felsenlandschaft ein Erlebnis“, heißt es in der Beschreibung der Route. Nicht nur kleine und große Jungs haben Spaß auf die Felsen zu kraxeln. Ein Ausflugsziel, wie gemacht für Familien. Wer seine Ruhe haben möchte, schnürrte seine Wanderschuhe daher besser am Samstag oder unter der Woche.

Am Wochenende bietet sich auch eine Kombination aus einer Fahrt mit dem „Chanderli“ (Kandertalbahn) und einer Wanderung an. Dann mit dem ersten Zug von Haltingen kommend bis Hammerstein fahren und dort aussteigen. Einfach der roten Route des Westwegs durch die Wolfsschlucht bis Kandern folgen und dort am Bahnhof wieder mit dem letzten Zug zurück fahren.

Kandertalhbahn
Bahnhof Kandern

Ausgangspunkt unserer Wanderung durch die Wolfsschlucht ist der Bahnhof in Kandern. Auf der Westseite der Gleise befindet sich ein Parkplatz. Wir gehen dort die Schützenstraße entlang und biegen dann nach links in den Böscherzweg ab und folgen dem Wegweiser des Schwarzwaldvereins (gelbe Raute).

Es geht zunächst durch ein Wohngebiet, vorbei an der bekannte Keramikwerkstatt Beatrix Sturm-Kerstan, weiter entlang von Streuobstwiesen und Schrebergärten. Nach etwa 1,2 Kilometer erreichen wir den Wegweiser Wolfsschlucht (365 m). Ab hier folgen wir der roten Raute des Westwegs durch die Wolfsschlucht in Richtung Wolfsschlucht und Brudersloch.

wolfsschlucht_001

wolfsschlucht_007
Wir folgen im Prinzip dem Rundweg 2 in umgekehrter Richtung.
wolfsschlucht_009
Grenzstein

Wir  passieren einen Grenzstein mit dem Kanderner Wappen, das einen roten Tonkrug mit Deckel vor goldenem Hintergrund zeigt.

wolfsschlucht_010
Bizarre Felsformationen

Plötzlich steht man vor den ersten Felsen der Wolfsschlucht.

wolfsschlucht_013
Die Felsen laden zum Hinaufkraxeln ein.
wolfsschlucht_019
Blick von oben

wolfsschlucht_020

wolfsschlucht_030

wolfsschlucht_032

wolfsschlucht_037

wolfsschlucht_038

wolfsschlucht_042

wolfsschlucht_044
Rastplatz

Der Rastplatz in der Wolfsschlucht.

wolfsschlucht_052

Wir finden ein Plätzchen und packen unser Vesper aus.

wolfsschlucht_053

… und weiter geht’s.

wolfsschlucht_056

wolfsschlucht_061

wolfsschlucht_071

wolfsschlucht_076

wolfsschlucht_077
Vorsicht Sprengarbeiten?

wolfsschlucht_079

Wir folgen der roten Route in Richtung Hammerstein und stoßen nach kurzer Zeit auf den Hinweis zum ehemaligen Eremitage „Brudersloch“.

wolfsschlucht_081

Vom Hauptweg führt ein unscheinbarer Pfad um den Felsvorsprung Teufelskanzel hinauf zur Höhle. Ein paar steile Stufen geht es, gesichert mit einem Handlauf, hinauf zur Höhle. Es braucht allerdings trittsicherheit und feste Schuhwerk. Bei Nässe ist eine extra Portion Vorsicht geboten.

wolfsschlucht_083
Das  Brudersloch

Die sagenumwobene Höhle ist nur rund sechs Meter tief. Ein ehemaliger Klosterbruder aus Venedig soll hier gehaust und aus Kieselsteinen Gold hergestellt haben.

In der Bannbeschreibung von 1688 wird die Höhle als Wohnort eines Einsiedlermönchs beschrieben. Er soll sich von Fisch aus der Kander, welche vor der Höhle vorbeifließt, ernährt haben. Die Kander fließt allerdings weit unterhalb der Höhle vorbei.

wolfsschlucht_086
Der Wegweiser Brudersloch

Wir folgen dem Weg weiter bis zum Wegweier Brudersloch und von dort weiter bis zum Wegweiser Burgholz.

wolfsschlucht_087
Wegweiser Burgholz

Beim Wegweiser Burgholz verlassen wir den Westweg (rote Raute) und folgen dem Wanderweg in Richtung Holzen (gelbe Raute).

wolfsschlucht_089

Als wir aus dem Wald herauskommen. Blicken wir aufs Kandertal und in der Ferne ist der St. Chrischona mit dem Fernsehturm zu erkennen.

wolfsschlucht_091

Der Wanderweg geht am Waldrand entlang, wir gehen stattdessen an Streuobstwiesen vorbei in Richtung Storchendorf Holzen.

wolfsschlucht_094

wolfsschlucht_099

wolfsschlucht_101

Dorfidylle pur mit Fachwerkhäusern und gepflegten Bauerngärten.

wolfsschlucht_103
Kirche „Unserer liebe Frau“ in Holzen

Die Evangelische Kirche Holzen hat ihre Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert. Anfang der 1980er Jahre fand man im Langhaus spätgotische Fresken. An der äußeren Südwand sowie im Innenraum befinden sich zahlreiche Epitaphe. Zum ersten Mal schriftlich beurkundet wurde die Kirche in Holzen („ecclesia Holzhain“) im Jahr 1275. Einer Sage noch soll sich an der Stelle der heutigen Kirche eine Kapelle mit später angebautem Turm befunden haben.

wolfsschlucht_108

Wir gehen an der Kirche mit ihren Storchennestern vorbei und folgen dem Wegweiser zum Storchengehege.

wolfsschlucht_113

View this post on Instagram

#Storchengehege #Holzen

A post shared by Markgraefler (@neues_aus_dem_markgraeflerland) on

Wir gehen zurück durchs Dorf und folgen der Behlenstraße in Richtung Waldrand. Der offizielle Wanderweg mit der gelben Raute führt als Panoramaweg am westlichen Waldrand vorbei in Richtung Lempisberg und Riedlingen.

Wir entscheiden uns für den kürzeren Behlenweg über den Berg (Passhöhe 416 Meter) in Richtung Wegweiser Wolfsschlucht. Unterwegs haben wir noch einen netten Picknickplatz (Holzener Ruhebank) entdeckt. Unser Weg zurück nach Kandern führte uns geradeaus, wir hätten rechts noch einen kleinen Abstecher zu Behlen-Eiche machen können. Bei diesem Naturdenkmal handelt es sich um eine abgestorbene rund 300 Jahre alte Traubeneiche.

wolfsschlucht_120

Der weitere Weg führt recht unspektakulär durch den Wald. Wir stoßen wieder an die Wegkreuzung Wolfsschlucht. Von hier aus geht man entweder den Weg zurück in Richtung Bahnhof (1,2 Kilometer) oder folgt wieder dem Westweg (roter Raute) in Richtung Hebelbrünnli und Kandern Stadtzentrum (1,5 Kilometer).

Am Wegweiser Hebelbrünnli gehen wir links in Richtung Kandern. Wer rechts dem Talweg folgt, trifft nach hundert Metern auf eine Grillhütte.

wolfsschlucht_005
Grillhütte

Wir folgen wie bereits geschrieben dem Weg in Richtung Kandern und kreuzen irgendwann die Kandertalbahn.

wolfsschlucht_127

Wir folgen der roten Raute weiter durch den Papierweg und der Kander entlang vorbei am Hieber-Markt. Am Zusammenfluss von Lipisbach und Kander gibt es eine Freitreppe mit Sitzgelegenheit. Hier machen wir nochmal Rast und holen uns vorher noch ein Eis an der Eisdiele.


Karte


Mehr Bilder bei Google Photos im Album Die Wolfsschlucht bei Kandern

Fotografie, Veranstaltungen

Night of Light: Wasserschloss Entenstein

Night_of_Lights_Schliengen_096a

Night_of_Lights_Schliengen_015

Egal ob Rockkonzert oder Straßenfest – überall wird Veranstaltungstechnik gebraucht . Die Branche leidet unter der Absage von Großveranstaltungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und machte mit der Aktion „Night of Light“ auf ihre Situation aufmerksam. An vielen Orten wurden Veranstaltungsstätten oder markante Bauwerke rot angestrahlt, so unter anderem auch das Wasserschloss Entenstein in Schliengen.

Night_of_Lights_Schliengen_039

Night_of_Lights_Schliengen_054

Night_of_Lights_Schliengen_065

Night_of_Lights_Schliengen_073a

Night_of_Lights_Schliengen_096

P.S. Ich halte nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft das Verbot von Großveranstaltungen für Gerechtfertigt. Da genügt ein Blick in die Vereinigten Staaten, wo mittlerweile doppelt so viele Menschen an und mit dem Coronavirus vestorben sind, wie amerikanische Soldaten im Vietnamkrieg gefallen sind.