Ausflugsziel, Fotografie, Geschichte, Heimatkunde, Kultur, Wandern

Wald und Kunst in Kandern (Teil 2)

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An unsere kleine Tour entlang des Walderlebnispfads bei Kandern haben wir noch eine Spaziergang entlang des August-Macke-Rundwegs angehängt. Wir starten bei der August-Macke-Schule.

August Macke in Kandern
Von frühester Jugend an verbrachte August Macke (1887–1914) regelmäßig kreative Wochen bei seiner Schwester Auguste, der Kronenwirtin. Als sich späterauch seine Mutter hier niederließ, wurde Kandern für ihn neben Bonn zur zweiten Heimat.Doch es war nicht nur seine Familie, die ihn nachKandern lockte. Er schätzte das Städtchen und seine Umgebung über alles. „Ich kenne keinen Ort, derderart klassische Motive aufzuweisen hätte wie dieses herrliche Kandern“, schwärmte er in einem Briefan seine spätere Frau Elisabeth.
In Kandern entstanden ungefähr 20 Ölgemälde, zahlreiche Zeichnungen, mehrere Skizzenbücher undAquarelle. Wichtige Impulse seiner künstlerischenEntwicklung gingen von seinen Aufenthalten in Kandern aus.
Der August-Macke-Rundweg führt zu den schönsten Winkeln Kanderns und folgt den Spuren August Mackes zu wichtigen Plätzen und Motiven, die für Leben und Werk des Künstlers eine Rolle spielten. Die 10 Tafeln mit Bildreproduktionen und Textinformationen weisen auf biografische und künstlerischeBeziehungen hin. Gehzeit ca. 1 Stunde.
(Quelle: Faltblatt der Tourist-Info)

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Sehenswert ist das von Schülern gestalteter Wandfries (Station 9 des Rundwegs).

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Wir folgen der Staiggasse hinunter zur Stadt und treffen an der Ecke Staiggasse/Friedrich-Hecker-Straße auf die erste Infotafel (Nr. 10)

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„Kandern IV“ – das Bild befindet sich in Privatbesitz und stammt aus einer Serie von Aquarellen die im Jahr 1914 entstanden sind.

Über eine kleine Gasse können wir zur Waldeckstraße abkürzen, gehen dort nach rechts und gleich wieder links durch eine kleine Gasse zur Hammersteiner Straße. Wir gehen nach rechts der Kander entlang und passieren den Wegweiser „Wöschplatzbrunne“.

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An der  nächste Brücke übequeren wir die Kander und gehen zur Fischermühle.

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Wir gehen die Straße Marktplatz entlang zur Hauptstraße an der Tourist-Information vorbei, dem eigentlichen Start des Rundwegs. Hier besteht Gelegenheit ein Faltblatt mit einer Beschreibung des Rundwegs mitzunehmen.

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Bei der Kanderner Keramikwerkstatt befindet sich die zweite Station des Rundwegs. Die Tafel zeigt das Bild „Zwei Schwestern“ für die zwei Kanderner Mädchen Modell standen. Eines war die spätere Frau des Keramikmeisters Hermann Hakenjos.

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Auf der gegenüberliegenden Straßenseite fällt bei der alten Schmiede ein Wandbild des Markgräfler Kunstmalers Julius Kibiger ins Auge. Wir gehen weiter – im Sommer würde sich noch ein kurzer Boxenstop in der Eisdienle anbieten – zum Gasthaus Krone an der Ecke Haupt-/Bahnhofstraße. Mackes ältere Schwester Auguste hatte im Jahr 1903 den Kronenwirt Karl Giss geheiratet.

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Wir folgen der Bahnhofstraße für ein paar Meter und biegen nach rechts in die  Blauenstraße ein.

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Nach ein paar Metern biegt ein schmaler Fußweg nach rechts ab. Auf der rechten Seite führt ein kleiner Pfad in einen Garten.

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Hier hat Macke im Jahr 1907 das Bild „Wäsche im Garten“ und 1911 das Bild „Kirche in Kandern“ gemalt.

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Wir folgen dem kleinen Fußweg, überqueren den Lippisbach. Anschließend gehen wir nach links die Feuerbacher Straße entlang und biegen beim evangelischen Pfarrhaus nach rechts in die Ziegelstraße ein.

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Wir folgen beim evangelisches Pfarramt dem Wegweiser zum Kanderner Heimat- und Keramikmuseum.

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Direkt hinter dem Museum biegen wir nach links ins Museumsgässle ein.

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HIer entstand 1911 das Bild „Straße und Kirche in Kandern“. Knapp 110 Jahre später sieht es mit Ausnahme der Straßenlaterne, Verkehrsschilder und parkender Autos noch genauso aus.

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Weiter geht es die Zielstraße entlang bis zur Tonwerke-Straße, in die wir nach links abbiegen. Wir überqueren die Sitzenkircher Straße und kommen beim Friedhof heraus, wo die Mutter und Schwester August Mackes begraben liegen.

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Wir verlassen den Friedhof auf der Ostseite und gehen die Ochensgasse entlang bis zur Hauptstraße. Hier gehen wir zunächst nach rechts und überqueren kurz vor dem Forstamt die Straße.

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Der Stadtstein erinnert an die Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1810.

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Wir überqueren die Kander und folgen ihr bis zur nächsten Station.

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Die Nummer 8 ist die letzte Station auf dem Rundweg, die Stationen 9 und 10 hatten wir ganz am Anfang passiert.

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Wir folgen der Kandern bis zur Hammersteiner Straße, überqueren die Waldeckstraße und gehen die Friedrich-Hecker-Straße entlang in Richtung Schule, dem Ausganspunkt unserer Touren.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Kandern – August-Macke-Rundweg

Ausflugsziel, Fotografie, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern

Wald und Kunst in Kandern (Teil 1)

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Mit vier und zwei Kilometern sind der Walderlebnispfad und der August-Macke-Rundweg in Kandern recht kurz. Wir haben beide Wege für eine Nachmittagswanderung im Herbst zusammengefasst. Wir beginnen mit dem Walderlebnispfad.

Der Start des Walderlebnispfades ist nur wenige Meter oberhalb der August-Macke-Schule, diese eignet sich mit dem Parkplatz an schulfreien Wochenenden und in den Ferien als Startpunkt. Alternativ kann man auch am Blumenplatz parken und von dort loswandern – an Werktagen ist hier jedoch eine Parkscheibe erforderlich. Dann kann man bei der Tourist-Information auch gleich noch die passenden Flyer zu den Wanderungen mitnehmen.

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Von der August-Macke-Schule geht es an einem Spielplatz vorbei in Richtung Waldrand.

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Beim Grillplatz und den Genussliegen befindet sich die erste Infotafel mit der Beschreibung des Walderlebnispfads.

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Von hier hat man eine gute Aussicht auf das Städtchen Kandern.

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Eine weitere Infotafel weist mit einem Panoramafoto auf besondere Punkte im Ort und in der Landschaft hin.

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Blick auf den Markgräfler Hausberg, den 1165 Meter hohen Blauen.

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Wir folgen dem Walderlebnispfad, der sich am Anfang mit dem Zeitweg überschneidet.

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Schon nach wenigen Metern verlassen wir den Forstweg und gehen einen schmalen Pfad hinunter zum Waldrand. Die erste Station mit Informationen zur Haut des Waldes.

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Als nächstes folgt die Station A: Wald und Wasser – die Grundlage des Lebens.

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Am oberen Ende der Rinnen, kann man mit einer Gießkanne Wasser aus einem Brunnen schöpfen, es in die Rinne gießen und dem Lauf des Wassers folgen.

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Station 2: Die Spuren der Tiere

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An der Station 3 gibt es viel über Laubbäume zu erfahren, aufgesägte Stämme müssen den einzelnen Baumarten zugeordnet werden.

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Station 4: Tierische Olympiade – wie weit springen Maus, Hase und Co.?

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An dieser Stelle verlassen wir auch den Zeitenweg. Nächste Station ist das Märchenhaus.

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Die Markgräflerin stöbert in Märchen und Sagen.

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Es folgt eine kleine Abkürzung.

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Beim Tastgang muss man sich mit geschlossenen Augen an einem Seil entlangtasten.

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Station 6:  Zuwachs – Der Wald, die umweltfreundliche Fabrik

Innerhalb eines Jahres wachsen im Kanderner Stadtwald auf 870 Hektar 8400 Kubikmeter Holz nach, das entspricht 320 Lastwagen. Ganz nebenbei enzieht jeder Kubikmeter Holz der Atmosphäre 0,97 Tonnen Kohlendioxid.

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Station 7 beschäftigt sich mit Nadelbäumen.

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Fliegenpilz am Wegrand

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Station 8: Wem gehört der Wald?

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Wir lassen Barfußpfad, Waldspielplatz und Rastplatz links liegen, da hat eine Famile bereits alles in Beschlag genommen.

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Wir machen einen kleinen Abstecher zur Bienenstation.

Hier müssen wir unbedingt im Sommer nochmal hin, wenn die Ehrenamtlichen vom Imkerverein Kandern an den Wochenenden vor Ort sind.

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An der nächsten Station informieren zwei Tafeln über den Sturm Lothar im Jahr 1999 und seine Folgen (oben) sowie über den Buchdrucker beziehungsweise Borkenkäfer (unten).

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Jetzt wirds musikalisch …

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Zwischen den Bäumen hängt ein großes Xylophon – Der Wortbestandtteil Xylo kommt übringens aus dem griechischen und bedeutet Holz.

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Beim Pirschpfad und am Hochsitznest gilt es Tiere am Boden und in den Bäumen zu entdecken.

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Alt und Hoch ist das Thema der vorletzten Station.

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Bei der letzten Station geht es in den alten Steinbruch.

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Wir erklimmen die Böschung und packen bei den Wellnessliegen am Ort der Stille unsere Thermoskannen und das Vesper aus.

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Anschließend geht es wieder hinunter zum Ausgangspunkt des Waldlehrpfads. Es schließt sich ein kleiner Stadtpaziergang auf dem August-Macke-Rundweg an. Davon mehr im zweiten Teil des Beitrags.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Kandern – Walderlebnispfad

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Railroad Crossing

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Railroad Crossing – der Bahnübergang Richtberg mit Photoshop in ein Gemälde à la Edward Hopper verwandlt.

Wir hatten ja das große Glück, dass wir uns vor „Corona“ die Edward Hopper Ausstellung in der Fondation Beyler im schweizerischen Riehen ansehen konnten. Die Markgräflerin hatte ja schon ausführlich berichtet.

Das folgende Foto hat mich an das Bild Railroad Crossing von Hopper erinnert.

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Der Bahnübergang Richtberg

Der Film von Wim Wenders gibt einen kleinen Einblick in die Ausstellung.

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Home of the Bollenhut

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Es gibt wohl keinen passenderen Ort für ein Schwarzwälder Freilichtmusuem  als die Gemeinde Gutach. Hier – und nur hier – gehört der zum Synonym für den Schwarzwald gewordene Bollenhut zur typischen Tracht.

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Selbst in den Freiburger Bächle schwimmen mittlerweile gelbe Quietschentchen mit Bollenhut.

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Auf dem Weg vom Parkplatz zum Freilichtmuseum haben wir eine besondere Galerie entdeckt. Diese ist – finde ich – einen eigenen Blogbeitrag wert. Die Unterführung unter den Bahngleisen zieren Werke des Offenburger Graffiti-Künstlers Stefan Strumbel.

Bollenhut, Kirschtorte, Kuckucksuhr und Schäferhund

… Traditionelle Schwarzwaldsymbole wurden von ihm gebrochen und mit Zitaten aus der Pop Art neu interpretiert. In zahlreichen Variationenen stellt er über verschiedene künsterlische Medien sich un der interessierten Öffentlichkeit die eine große Frage: What the fuck is heimat? …

heißt es auf einer Infotafel in der Bahnunterführung.

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Format F4 – Schweizer Plakate im Weltformat

Format F4: Das klingt nach einem Computerbefehl oder nach dem einstigen analogen Nikon-Flagschiff – es bezeichnet aber das in der Schweiz übliche Format für Plakate. Mit 89.5 mal 128 Zentimetern ist es etwas größer als das in Deutschland bei Plakaten übliche DIN A0 (84,1 mal 118,9 cm).

„Format F4 – Schweizer Plakate im Weltformat“ lautet der Titel einer sehenswerten Ausstellung im Markgräfler Museum in Müllheim. Diese ist noch bis einschließlich 27. Mai zu sehen und zeigt Werbeplakate aus der Privatsammlung des Rieheners Dieter Tschudin, der in den vergangenen60  Jahren eine beeindruckende Sammlung zusammengetragen hat.

„Kurz, knapp und kreativ muss es sein“, beschreibt Tschudin in einem Artikel der Riehener Zeitung, was ein gutes Plakat ausmacht. Bestes Beispiel dafür ist das Werbeplakat „Milch“, dass der Schweizer Grafiker im Jahr 1970 für die Schweizer Milchwirtschaft gestaltet hat. Ein zeitloses Plakat von einer genialen -Einfachheit, das auch heute noch genauso funktioniert wie zu seiner Entsteheungszeit.

Mich haben die Plakate – auch das oben erwähnte – fasziniert, und mich  selbst zu dem folgenden Bild (mit Photoshop) inspiriert:

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Eigener Plakatentwurf nach dem Vorbild des Plakats „Milch“ von Tino Steinemann. Das Original zeigt auf einem blauen Hintergrund die Buchstaben MIL in weiß sowie CH in schwarz, in einem weißen oval und einem schwarzen Kringel drum. Ich fand die Idee mit dem Spritzer ganz nett.

Format F4 – Schweizer Plakate im Weltformat

Die in den frühen 1950er Jahren von Schweizer Grafikern entwickelte neue visuelle Sprache wurde im In- und Ausland durch Plakate und graphische Arbeiten für Industie, tourismus und internationale Grossbetriebe bekann. Sie wird bis heute für ihre formale Disziplin bewundert

Die private Plakatsammlung, die Dieter Tschudin wärhend sechzig Jahren aufgebaut hat, vermittelt in verdichteter Form ein Abbild des gesellschaftlichen Wandels in dieser Zeit. Heute umfasst die Sammlung mehrere hundert Plakate, vor allem aus der Schweiz.

Die Ausstellung zeigt rund 40 Plakate von 1950 bis heute – von Herbert Leupin bis Paula Troxler – aus den vier Tehmengruppen: Essen und Trinken, Mode und Schmuck, Architektur und Design, Klassische Musik und Jazz. Sie führen uns durch diese Zeitreise.

Quelle: Ausstellungsflyer

Mit dieser – für ein „kleines“ Regionalmuseum – bemerkenswerten Ausstellung ist Museumsleiter Jan Merk ein Glücksgriff gelungen. Die Ausstellung lockt Besucher auch aus der Schweiz und dem benachbarten Elsass in die Müllheimer Kultureinrichtung, die das Markgräfler Museum bisher noch nicht auf ihrem Schirm hatten.

Wer sich ein klein wenig für Bildsprache, Grafik und Design interessiert, sollte sich die Ausstellung nicht entgehen lassen.

Tipp:

Die Ausstellung ist noch bis zum 27. Mai 2018 zu sehen. Öffnungszeiten des Markgräfler Museums Müllheim sind Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr. Am Sonntag, 13. Mai, findet um 11.15 Uhr eine Führung mit Dieter Tschudin durch die Sonderausstellung statt.

Fotografie, Photoshop, Uncategorized

Markgräfler Art

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Die Fotos von der Markgräflerin in Tracht sind ideal um mal wieder ein paar Photoshop Tutorials auszuprobieren. Aus Johann Peter Hebels „Der Schwarzwälder im Breisgau“ wurde mal eben „Die Markgräflerin im Breisgau“. Dazu gibts noch ein ganz legales Wandbild, ein Poster, ein Vintage- und ein Comic-Look  …

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Markgraeflerin_Poster

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Neon Sign

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Kreidetafel

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Blackboard / Chalkboard

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Polaroid

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Filmstreifen

 

 

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Markgräflerin – Puzzle

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1980er-Jahre Retro Look

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Gradient Silhouette

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Psychedelic

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3D-Effekt

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Auf den Marktplatz gebeamt

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Duotone Banner

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Die Markgräflerin in Schweden – Duotone

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Die Markgräflerin in Schweden -Vintage

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Die Markgräflerin in Schweden – Vintage Blechschild 1

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Die Markgräflerin in Schweden – Vintage Blechschild 2

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Die Markgräflerin in Schweden – Double Exposue

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotografie, Kultur, Veranstaltungen

Sensationelles auf der Rheinbrücke

Brückensensationen
Die Residual Gurus aus dem spanischen Barcelona unterhielten mit einer spritzigen Show.

Comedy, Kabarett, Clownereien, Theater, Musik, Akrobatik, Clownerien, Märchen und Zirkusatmosphäre boten die grenzüberschreitenden Brückensensationen von Freitag bis Samstag rund um die Rheinbrücke zwischen dem badischen und schweizerischen Rheinfelden. Ein buntes und abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, das man sich auch gut in der Müllheimer Fußgängerzone vorstellen könnte. Schön ist der zwanglose Charakter, man kann einfach stehenbleiben und den Künstlern zuschauen, ohne gleich in der Hosentasche nach ein paar Münzen kramen zu müssen. Wenn’s gefällt, bleibt man bis zum Schluss, andernfalls geht man weiter zum nächsten Programmpunkt oder stärkt sich mit einem Kaffee, Flammkuchen, Raclette, Wurst, Steak oder Pommes Frites. Für jeden ist etwas dabei: Märchen und Klamauk für die jüngsten Besucher ebenso, wie nachdenkliches für die älteren Semester.

Anbei ein paar fotografische Eindrücke von den Auftritten der Straßenkünstler aus ganz Europa.

Mehr Bilder in meiner Bildergalerie für die Oberbadische: Brückensensationen Rheinfelden

siehe auch:
Brückensensationen 2013
Brückensensationen 2012

Film, Fotografie, Reisen

Abifahrt reloaded: Brügge – Venedig des Nordens

Belfried Brügge
Der Belfried

25 Jahre ist es her, da ging’s mit Dr. Lauterbach auf Abifahrt ins belgische Brügge, auch bekannt als „Venedig des Nordens“.

Grachten
Die Grachten gaben Brügge den Namen Venedig des Nordens

Irgendwie wollte ich schon lange mal wieder in das schöne Städtchen reisen, dessen mittelalterliches Stadtzentrum mittlerweile von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt worden ist. In diesem Urlaub hat es endlich geklappt!

Marktplatz Brügge

Marktplatz Der Marktplatz

Erste Anlaufstation waren natürlich die Pommes-Buden (Frietkot) direkt am Marktplatz: Belgische Frieten mit Saus Américaine – wie vor 25 Jahren!

Belgische Fritten sind die Besten!
Belgische Fritten sind die Besten!

Das Jugendgästehaus direkt am Marktplatz gibt es wohl nicht mehr, dafür gab es die Pubs am Eiermarkt noch. Naja, mittlerweile wollen wir es etwas gediegener und sind dann doch nebenan bei der Brasserie „het Hof van Rembrandt“ eingekehrt. Empfehlenswert sind die große Bierauswahl und die Käse- und Garnelenkroketten. Urgemütlich ist es auch im Café „‚t Brugs Beertje“ – wobei man sich von der Bezeichnung „Café“ nicht täuschen lassen sollte.

Brugs Beertje

Brugs Beertje Brugs Beertje

Auch eine Brauereibesichtigung gehört zu einem Brügge-Trip dazu: Die Brouwerij De Halve Maan (Bruggse Zot & Straffe Hendrik) lohnt einen Besuch. Vom Dach aus hat man einen tollen Blick auf die Stadt. Auch kann man hier gut und preiswert Mittagessen – allerdings nur bis 15 Uhr.

Brouwerij De Halve Maan
Brouwerij De Halve Maan

Natürlich darf die Kultur nicht fehlen. Die dreitägige Brügge-City-Card mit Eintritt in (fast) alle Museen haben wir reichlich ausgenutzt. Lohnenswert ist neben dem Groneingemuseum mit den flämischen Meistern vor allem die noch neue interaktive Ausstellung „Historium“ direkt am Marktplatz, diese gibt einen Einblick in das mittelalterliche Brügge.

Groeningemuseum
Groeningemuseum

Windmühle
Windmühle

Beginenhof
Beginenhof

Wer sich für die kulinarischen Aspekte Brügges interessiert wird im Blog „Lebensart im Markgräflerland“ der Markgräflerin fündig.

Zum Schluss noch ein kleiner Filmtipp: „Brügge sehen und sterben“ mit Colin Farrell und Ralph Fiennes

Fotografie, Veranstaltungen

Feuer und Wasser: Johannisfeuer und Brunneneinweihung

Johannisfeuer
Das Johannisfeuer lodert im Wuhrlochpark in den Abendhimmel.

Mächtig was los war am Wochenende in der Zähringerstadt Neuenburg: Johannisfest mit Johannisfeuer, Rheinmarkt – ein deutsch-französischer Bauernmarkt -, verkaufsoffener Sonntag, viel Musik anlässlich des Jubiläums zum 150-jährigen Bestehen der Stadtmusik, ein Flohmarkt im Wuhrlochpark sowie die Einweihung des neuen Brunnens auf dem Platz in der Bahnhofstraße.

Johannisfest
Johannisfest im Wuhrlochpark mit der Gruppe „Die Rebländer“

Johannisfest
Die Bierbänke unter den lauschigen Kastanienbäumen im Wuhrlochpark waren voll belegt.

Johannisfest
Wer kein Plätzchen mehr ergattern konnte, machte es sich mit der Picknickdecke auf der Wiese im Wuhrlochpark gemütlich und wartete auf das Johannisfeuer.

Ochsenkeule
Ochsenkeule vom Hinterwälderrind kredenzte die Metzgerei Brunner und Rüdlin aus Hügelheim.

Johannisfeuer

Johannisfeuer
Johannisfeuer

Das Johannisfeuer begeisterte Jung und Alt

 
Das Johannisfeuer begeisterte Jung und Alt
 
Das Johannisfeuer begeisterte Jung und Alt
 
Das Johannisfeuer begeisterte Jung und Alt
Das Johannisfeuer begeisterte Jung und Alt

Im Fluss

Brunneneinweihung auf dem Platz an der Bahnhofstraße
Brunneneinweihung auf dem Platz an der Bahnhofstraße

Eingeweiht wurde am Samstag auch der Brunnen „Im Fluss“ des Lörracher Künstlers Bernd Goering auf dem Platz an der Bahnhofstraße. Der Brunnen mit fünf großen Findlingen symbolisiert die Verbindung der Stadt Neuenburg mit dem Rhein.

Brunneneinweihung
Während Bürgermeister Joachim Schuster noch die Ansprache zur Brunneneinweihung hielt, namen zwei kleine Mädchen den Brunnen schon in Beschlag und plantschten munter drauf los.

Brunnen
„Wenn ich sehe, dass Kinder im Brunnen spielen, habe ich den Eindruck, ich habe genau erreicht was ich wollte“, sagte der Lörracher Künstler Bernd Goering und tat es nach der Einweihung den Kindern nach. Er entledigte sich seiner Schuhe und watete durch den Brunnen.

Rheinmarkt und verkaufsoffener Sonntag

Verkaufsoffener Sonntag
Hochbetrieb beim verkaufsoffenen Sonntag in der Müllheimer Straße und der Schlüsselstraße

Anbei noch ein paar Impressionen vom grenzüberschreitenden Rheinmarkt und dem verkaufsoffenen Sonntag von „meiner zweitbesten Mitarbeiterin“ 😉

Verkaufsoffener Sonntag

Nbg_Bauernmarkt_VOS-5 Hochbetrieb beim verkaufsoffenen Sonntag in der Müllheimer Straße und der Schlüsselstraße

Rheinmarkt
Auch auf dem Rathausplatz war viel los.

Rheinmarkt
Mit Spezialitäten aus der Region lckte der deutsch-französische Bauernmarkt auf dem Rathausplatz.

Verkaufsoffener Sonntag
Verschnaufpause vom Shopping in den Cafés und den Eisdielen

Fotografie

Der verlorene Sohn

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Blumenteppich im Hof des Heitersheimer Malteserschlosses

Es ist schön wenn alte Bräuche und Traditionen am Leben gehalten werden, wie beispielsweise die Fronleichnamsprozession mit dem Blumenteppich in Heitersheim. Schon lange wollte ich mir die bunten Bilder einmal anschauen. Dieses Jahr hatte ich endlich mal Zeit, um am Nachmittag den Blumenteppich im Hof des Heitersheimer Malteserschlosses anzusehen.

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Der verlorene Sohn raucht einen Joint.

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Der verlorene Sohn kehrt zu seiner Mutter zurück.

Die aus Heitersheim stammende und in Sulzburg lebende Künstlerin Gabriele Hunssdorff hat das Gleichnis vom verlorenen Sohn neu und modern interpretiert und in zwei prächtigen Motiven festgehalten. Das eine Bild zeigt den verlorenen Sohn mit einem Joint bei der Arbeit als Schweinehirte, das zweite die Rückkehr des verlorenenen Sohnes – allerdings zur Mutter und nicht zum Vater.

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Die Künstlerin Gabriele Hunssdorff (r.) erklärt den Besuchern die von ihr geschaffenen Altarbilder für die Fronleichnamsprozession.

Etwas mehr als einen Monat vor Fronleichnam beginnt Hunssdorff mit der Herstellung der kunstvollen Blumenteppiche aus Naturmaterialien. Zuerst enstseht eine Skizze, die dann auf Packpapier übertragen wird. Anschließend werden die Motive gelegt.

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Im Hof des Malteserschlosses

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Flagge mit Malteserkreuz

Irgendwann muss ich mir auch mal die riesigen Blumenteppiche in La Orotava auf Teneriffa mal anschauen. Diese kenne ich leider nur von Postkarten.

Mehr Bilder vom Malteserschloss Heitersheim in der Picasa Bildergalerie!