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Herbstspaziergang

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Ein paar Impressionen vom Herbstspaziergang. Während sich das Laub an den Berghängen schon deutlich sichtbar verfärbt ist es in der Rheinebene noch recht grün.

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Herbstlaub schwimmt im Dorfbrunnen

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Fotografie, Motorsport, Sport, Veranstaltungen

Autocross und Doppelaxtwerfen

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Noch ein kleiner Nachtrag vom vergangenen Wochenende: Dort war ich zuerst mit der Kamera beim Autocross-Saisonfinale auf dem Neuenburger Südring unterwegs. Später ging’s dann nach Buggingen, wo die Doppelaxtwerfer Markgräflerland Ausrichter der Süddeutschen Meisterschaften waren.

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Der Südring Stock-Car-Club feiert im Jahr 2020 übrigens sein Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen.

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Doppelaxtwerfen

Das Kontrastprogramm zum Motorsport: Doppelaxtwerfen. In Buggingen fand die Süddeutsche Meisterschaft im Doppelaxtwerfen statt.

Was nach einer archaischen Sportart klingt, ist noch relativ jung und aus einer Freizeitbeschäftigung von Holzfällern in Kanada und in Skandinavien hervorgegangen.

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Im Sommer habe ich ein Portrait über die Markgräfler Doppelaxtwerfer geschrieben, und konnte das Werfen auch mal ausprobieren. Macht schon Spaß!

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Die Markgräfler Doppelaxtwerfer auf ihrem Trainingsgelände in Neuenburg.

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Fotografie, Veranstaltungen

Großer Zapfenstreich – 30 Jahre Deutsch-Französische Brigade

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Die Deutsch-Französische Brigade in Müllheim feiert am Samstag ihr 30-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und einem Großen Zapfenstreich.

Der erste binationale Großverband wurde 1989 in Böblingen aufgestellt und ist seit 1992 mit ihrem Stab in Müllheim beheimatet. Sie zählt insgesamt rund 6000 französische und deutsche Soldaten.

Hier ein paar fotografische Eindrücke vom militärischen Zeremoniell des Zapfenstreichs – das übrigens im englischen und niederländischen Tattoo genannt wird – und von den Fallschirmspringern am Nachmittag.

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Fotografie, Uncategorized, Veranstaltungen

Autocross auf dem Neuenburger Südring

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Einerseits lockt die Faszination für Technik, andererseits stellt sich die Frage ob Motorsport mit Blick auf den Klimawandel noch zeitgemäß ist.

Fakt ist, durch die Nutzung als Rennstrecke ist im Neuenburger Rheinwald erst ein Biotop mit Orchideen-Wiesen, Insekten und Amphibien entstanden. Das ist das, was gemeinhin als Kompromis oder  bestenfalls gar als „Win-Win-Situation“ bezeichnet wird. Dafür, dass sie ihr Hobby ausüben dürfen, müssen die Motorsportler auch einiges an Zeit für die Pflege des Biotops aufwenden.

Hier ein paar Impressionen vom jüngsten Rennwochenende

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Essen & Trinken, Fotografie, Veranstaltungen

Deutsch-Französischer Brotmarkt

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Deutsch-Französischer Brotmarkt auf dem Markgräfler Platz in Müllheim

Es duftet verführerisch nach frischem Holzofenbrot. Gugelhupf – süß und salzig – aus dem Elsass locken ebenso wie knuspriges Baguette und fluffige Croissants.

Immer am ersten Donnerstag nach den Schulferien laden die Bäckerinnungen aus dem badischen Müllheim und dem elsässischen Mulhouse zum deutsch-französischen Brotmarkt auf dem Markgräfler Platz ein. Passend zur Jahreszeit gab’s auch schon die erste Ziebelewaie – es fehlt nur noch ein Winzerstand mit neuem Wein.

Das Mittagessen war mit Ziebelewaie gesichert und zum Abendessen hab ich ein Baguette sowie fürs Frühstück einen Mini Gugelhupf eingekauft.

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Die Backstuben aus Baden und dem Elsass bieten eine große Vielfalt und vor allem Frische.
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Ziebelewaie
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Der elsässische Bäckerchor singt zur Eröffnung des Brotmarkts.
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Heimatkunde: Erdmannshöhle in Hasel

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Abkühlung an heißen Sommertagen verspricht ein Abstecher unter Tage. Lohnenswert ist dabei ein Besuch der Erdmannshöhle (Hasler Höhle). Die Markgräflerin hatte im Urlaub einen kleinen Heimatkunde-Trip hierher vorgeschlagen. Auch hier liegt unser letzter Besuch schon einige Jahre zurück.

Die Erdmannshöhle Hasel ist eine der ältesten Tropfsteinhöhlen in Deutschland. Der Beginn der Bildung der Tropfsteine in der Erdmannshöhle wird von Höhlenkundlern auf das Ende der Riß-Kaltzeit vor etwa 125.000 Jahren datiert. Ersmtals wird die Hähle als Erdmännleins Grub im Jahr 1755 in einer heute verschollenen Gemarkungsbeschreibung des französischen Geometers Fresson erwähnt.

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Im Jahr 1773 besuchte Markgraf Karl Friedrich mit seiner Familie die Höhle, die eigens dafür mit einem Eingang, Treppen, Brücken und Geländern ausgestattet werden.

Die bis jetzt vermessene Gesamtlänge der Höhlengänge beträgt mehr als 2350 Meter, die zu einem komplexen Höhlensystem mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von rund 370 Metern, einer Ost-West-Ausdehnung von rund 126 Metern und einem Höhenunterschied von 24 Meter gehören. Davon können allerdings nur die ersten 356 Meter besichtigt werden.

Einige Riesentropfsteine verstärken die sagenhafte Faszination der Höhle. Der größte von ihnen, war lange als größter Tropfstein Deutschlandss im „Guinness-Buch der Rekorde“ eingetragen, ist über vier Meter hoch und am Fuße über zwei Meter dick. Sein Alter wird auf etwa 135.000 Jahre geschätzt.

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Den Namen verdankt die Höhle den Erdmännchen und Erdweibchen (Zwergen), die den Sagen nach einst hier gelebt haben sollen.

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Wassertropfen zerspringen auf einem Geländer
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Stalagtiten wachsen von oben nach unten

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Unterirdischer Bachlauf

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Ein Stalagmit wächst von unten nach oben

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Der Dinkelberg ist ein bis 536,2 Meter hoher, rund 145 Quadratiklometer großer Gebirgszug. Obwohl er am Südwestrand des Schwarzwalds liegt, unterscheidet er sich geologisch von diesem. Sein Gestein entstammt dem Erdzeitalter der Mitteltrias (vor 247,2 bis 235 Millionen Jahren) und ist das Relikt eines früheren Flachmeeres, in dem sich über einen Zeitraum von mehreren Millionen Jahren mächtige Schichten aus Muschelkalk ablagerten. Der Dinkelberg wird als sogenanntes Karstgebiet eingestuft. Unterirdische Erosionsprozesse haben nicht nur die Erdmannshöhle mit ihren Tropfsteinen geschaffen sondern auch die Tschamberhöhle in Beuggen sowie den nahegelegenen Eichener See bei Schopfheim.

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Blick über den Dinkleberg

Auch Johann Peter Hebel ließ die Sage in einige seiner Werke mit einfließen, wie beispielsweise Riedligers Tochter.

Mehr Bilder im Google Photos Album: Erdmannshöhle Hasel

Weitere Informationen:

Kontakt:
Bürgermeisteramt Hasel
Hofstr. 2
79699 Hasel
Tel.  07762 / 80 99 01 oder 07762 / 806 89-0

Öffnungszeiten:
Mitte April bis Anfang November an Samstagen, Sonn- und Feiertagen geöffnet. Im Juli und August auch wrektags geöffnet. Führungen sind von 10 bis 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde.s geöffnet.

Eintrittspreise:
Erwachsene: 4,50 Euro
Kinder von 4 bis 18 Jahren, Studenten: 3 Euro
Gruppen (Erwachsene ab 20 Personen): 4 Euro
Schulklassen, pro Schüler: 2,50 Euro

Nützliche Links

Karte mit Schauhöhlen und Besuchsbergwerken in der Region

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Heimatkunde: Petite Camargue Alsacienne

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Die Petite Camargue Alsacienne ist ein Naturschutzgebiet in den Auenwäldern des Rheins im südlichen Elsass. Es ist eine typische Auenlandschaft, wie sie bis zur Rheinregulierung weit verbreitet war. Ein entsprechendes Pendant auf der deutschen Seite des Rheins wäre das Taubergießen.

Das Gebiet der Petite Camargue Alsacienne wurde im Jahr 1982 von der französischen Regierung als erstes Naturschutzgebiet im Elsass ausgewiesen. Im Jahr 2006 wurde das Gebiet erweitert – unter anderem 450 Hekatar auf der Rheininsel und umfasst nunmeher eine Fläche von 904 Hektar.

Verwaltet wurd das Gebiet vom Verein „Association Petite Camargue Alsacienne“. Bereits 1970 setzten sich elsässische Umweltschützer für den Erhalt der Auenlandschaft und den Erhalt der ehemaligen „Kaiserlichen Fischzucht“ ein.

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1852 wurde die Kaiserliche Fischzucht von Hüningen im Elsass zur Aufzucht von Atlantiklachsen vom französischen Naturforscher Jean Victor Coste im ehemaligen Überschwemmungsgebiet des Rheins gegründet. Sie lieferte Lachslaich für die Aussetzung an Flussläufe in der ganzen Welt.

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Das Naturschutzgebiet umfasst verschiedene Biotop-Typen, wie feuchte Niederungen, Schilfröhricht, Altrheinarme, Feuchtwiesen, Trockenrasen, Mähwiesen, Auwälder, Grundwasserquellen sowie intensiv genutzte Ackerbauflächen.

Diese sind unter anderem Heimat für

  • 40 Libellenarten
  • 35 Geradflüglerarten (Orthoptere); Vertreter dieser Insektengruppe sind z. B. Heuschrecken, Grillen und Ohrwürmer
  • 237 Wirbeltierarten darunter:
    • 12 Fischarten
    • 16 Amphibien (u.a. Kammmolch, Gelbbauchunke, Kreuzkröte, Laubfrosch)
  • 5 Reptilienarten (u.a. Ringelnatter, Zauneidechse, Mauereidechse)
  • 174 Vogelarten, darunter 76 Brutvögel (u.a. Eisvogel, Schwarzmilan, Grauspecht, Mittelspecht, Zwergdommel)
  • 30 Säugetierarten (u.a. Haselmaus, Zwergmaus, Dachs, Reh, Wildschwein, mindestens fünf Fledermausarten)
  •  sowie schottische Hochlandrinder, die die Riedflächen beweiden und damit zu deren Pflege beitragen.

Auch die Pflanzenwelt hat einiges zu bieten, darunter

  • 17 Seggen-Arten
  • 15 Orchideen
  • 4 Arten, die in Frankreich auf nationalem Niveau Schutzstatus genießen (Sibirische Schwertlilie, Prachtnelke, Berg-Aster, Sumpf-Gladiole…)
  • 35 Arten, die regionalen Schutz besitzen (u.a. Sumpf-Stendelwurz, Lachenals Wasser-Fenchel, Gewöhnliche Pimpernuss).

Unser Spaziergang führte uns vom Sportplatz zunächst zur Kaiserlichen Fischzucht und bis zum einstigen Schleusenwärterhaus in Rosenau. Von dort ging es wieder zurück – leider erwischte uns dabei ein heftiger Regenguss. Es kommen aber schnell zehn oder zwölf Kilometer Wanderstrecke zusammen. Wir kommen wieder, haben wir die Hochlandrinder doch beim Regenguss irgendwie verpasst. Hier ein paar fotografische Eindrücke.

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Finde den Frosch …
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Als Wasserfrösche, auch Grünfrösche, werden vorwiegend halbaquatisch lebende Vertreter der Familie der Echten Frösche (Ranidae) zusammengefasst. Viele Autoren führen diese neuerdings in einer eigenen Gattung Pelophylax und trennen sie damit taxonomisch deutlicher von anderen Echten Fröschen der Gattung Rana ab, zu der auch die Wasserfrösche traditionell gezählt werden. Alternativ wird Pelophylax weiterhin nur als Untergattung innerhalb von Rana behandelt. Darüber hinaus wird die Bezeichnung „Wasserfrosch“ gelegentlich als Synonym für die Hybride Teichfrosch (Pelophylax „esculentus“) verwendet. Ferner kann sich der unscharfe Trivialname „Wasserfrosch“ auch auf andere ganzjährig in Gewässernähe lebende Froschlurche beziehen.

 

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Senier des mares / Teichrundgang
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Seerosen

 

 

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Sehenswerte Ausstellung über Vater Rhein in der Kaiserlichen Fischzucht
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Sentier du grand marrais / Rundgang großes Ried
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Blick auf den Markgräfler Hausberg: den Blauen
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Schmetterling

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Canal de Huningue

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Maison Eclusière / Schleusenwärterhaus

Mehr Bilder im Album Petite Camargue Alsacienne bei Google Photos.

Noch ein kleiner Tipp zur Einkehr nach dem Spaziergang: Das Restaurant Schaferhof bei Kembs bietet Carpes frites an.

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Home of the Bollenhut

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Es gibt wohl keinen passenderen Ort für ein Schwarzwälder Freilichtmusuem  als die Gemeinde Gutach. Hier – und nur hier – gehört der zum Synonym für den Schwarzwald gewordene Bollenhut zur typischen Tracht.

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Selbst in den Freiburger Bächle schwimmen mittlerweile gelbe Quietschentchen mit Bollenhut.

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Auf dem Weg vom Parkplatz zum Freilichtmuseum haben wir eine besondere Galerie entdeckt. Diese ist – finde ich – einen eigenen Blogbeitrag wert. Die Unterführung unter den Bahngleisen zieren Werke des Offenburger Graffiti-Künstlers Stefan Strumbel.

Bollenhut, Kirschtorte, Kuckucksuhr und Schäferhund

… Traditionelle Schwarzwaldsymbole wurden von ihm gebrochen und mit Zitaten aus der Pop Art neu interpretiert. In zahlreichen Variationenen stellt er über verschiedene künsterlische Medien sich un der interessierten Öffentlichkeit die eine große Frage: What the fuck is heimat? …

heißt es auf einer Infotafel in der Bahnunterführung.

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Heimatkunde: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

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Der Vogtsbauernhof – die Keimzelle des Museums

Der letzte Besuch im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof liegt gut 30 Jahre zurück. Diesen Sommer haben wir uns wieder einen kleinen Heimaturlaub mit etwas Heimatkunde vorgenommen, und die Markgräflerin hat einen Ausflug nach Gutach in die Heimat des Bollenhuts vorgeschlagen (Achtung: Im Navi Gutach (Schwarzwaldbahn) eingeben, sonst landet ihr in Gutach im Breisgau – da kommt ihr übrigens auch fast dran vorbei).

Es ist das älteste Freilichtmusuem in Baden-Württemberg und war Vorbild für das Écomusée d’Alsace im elässischen Ungersheim. Auf einer Fläche von rund 7 Hektar wird das Leben, Wohnen und Arbeiten der Menschen im Schwarzwald in den vergangenen Jahrhunderten dargestellt.

Das Freilichtmuseum hat seinen Namen vom Vogtsbauernhof, der seit 1612 an dieser Stelle steht und dessen Eigentümer um 1650 Talvogt in Gutach war. Mit diesem Schwarzwaldhaus gründete Hermann Schilli das Museum.Die Sanierung begann im Jahr 1963, das Museum wurde im Folgejahr eröffnet.  Im Lauf der Jahre kamen weitere Bauernhöfe hinzu, die an ihrem ursprünglichen Standort abgebaut und im Museum Vogtsbauernhof wieder aufgebaut wurden.

  • Hippenseppenhof aus Furtwangen, Baujahr 1599, Eröffnung: 1966
  • Lorenzenhof aus Oberwolfach, Baujahr 1608, Eröffnung 1972
  • Schauinslandhaus, Schauinsland, Baujahr 1730, Eröffnung 1982
  • Falkenhof aus Buchenbach-Wagensteig, Baujahr 1737, Eröffnung 1999
  • Hotzenwaldhaus, Hotzenwald, Baujahr 1979/80 (Nachbau des 1756 errichten Klausenhofs in Herrischried), Eröffnung 1980
  • Herrmann-Schilli-Haus, Gutach, Baujahr 1980, der Neubau wurde am Standort des alten Zimmerbauernhofs errichtet, Eröffnung 2017
  • Tagelöhnerhaus, Oberprechtal, Baujahr 1819, Eröffnung 1999
  • Schlössle von Effringen, Effringen/Wildberg, Baujahr 1407, Eröffnung 2018

Anders als im Écomusée d’Alsace das sich bei der Einrichtung der Häuser an der Zeit um das Jahr 1900 orientiert, ist es die Einrichtung nahezu so, wie sie von den letzten Bewohnern hinterlassen wurde. Das Schlössle von Effringen beispielsweise lädt ein zu einer Zeitreise in die 1960er und 1970er Jahre.

Das Hermann-Schilli-Haus ist ganz im Stil der 1980er Jahre eingerichtet. Angefangen von der hölzernen Decke mit Nut-und-Feder-Brettern, über den Wohnzimmerschrank aus rustikaler Eiche bis hin zu den typischen Fliesen in Küche und Bad.  Im Kinder-/Jugendzimmer findet sich noch ein alter Homecomputer.

Sehenswert war auch ein Besuch im Brenn- und Backhaus wo das Schnapsbrennen erklärt sowie  Fladenbrot (ähnlich Flammkuchen) und Buernbrot gebacken wurde.

Hier ein paar fotografische Impressionen

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Der Hippenseppenhof
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In der Stube
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Hofkapelle
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Der Vogtsbauernhof
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Blick ins Taglöhnerhaus
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Im Schauinslandhaus wird unter anderem das Schneffler-Handwerk gezeigt.
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Nebenan im Falknerhof dreht sich alles um Viehwirtschaft
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Die Firma macht also nicht nur Kühlschränke, Spül- und Waschmaschinen …
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Hotzenwaldhaus
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Hotzenwaldhaus mit Garten – das Bild hab ich mir von der Markgräflerin geborgt.

 

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Gutacher Speicher
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Vogtsbauernhof
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Der Glaube spielte im Schwarzwald eine große Rolle . ..
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Das Hermann-Schilli-Haus
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Brenn- und Backhaus
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Die Fladenbrote mit Speck und Bärlauch sind im Ofen
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Lorenzhof
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Kinzigtäler Speicher
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Bildstock
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Effringer Schlössle
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Effringer Schlössle

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Mehr Bilder im Album bei Google Photos: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

Karte mit virtuellem Rundgang

Nützliche Informationen

Kontakt:
Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof
77793 Gutach (Schwarzwaldbahn)
Tel. + 49 (0) 7831 – 93 56 0
E-Mail: info@vogtsbauernhof.de

Öffnungszeiten:
täglich von 9 bis 19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr

Eintrittspreise:

  • Erwachsene: 10 Euro
  • Ermäßigt (Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte): 9 Euro
  • Kinder und Jugendliche: (6 bis 17 Jahre)   5,50 Euro
  • Kinder bis 5 Jahre:  frei