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Badenweiler-Schweighof: Wanderung Altenstein – Vogelbach – Bergmannsruhe

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Wir haben uns eine kleine, etwa sieben Kilometer lange, Vormittagswanderung vor unserer Haustüre bei Badenweiler ausgesucht. Es geht einen Rundweg von Schweighof in Richtung Altensteig, Vogelbach und Bergmannsruhe und den Steinenbrunnweg wieder zurück.

Alternativ kann man von Badenweiler aus starten, läuft über die Sophienruhe zur Bergmannsruhe und steigt dort in den Rundweg ein, allerdings fallen im Ort Parkgebühren im Parkhaus an.

Außerdem bietet sich in Schweighof im Anschluss an die Wanderung eine Stärkung mit Schwarzwälder-Kirschtorte im Café Neumatt an.

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Wir starten am Wanderparkplatz Neumatt, man kann aber auch noch ein paar Meter weiter fahren und beim Waldparkplatz Altenstein, direkt bei der Wassertretstelle parken.

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Dem Wegweiser Altenstein folgend gehen wir zunächst am Wassertretbecken vorbei – das ist leider derzeit wegen Corona nicht gefüllt. Hier könnte man sonst nach der Wanderung die Füße kühlen.

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Der Altensteinbach

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Beim Wegweiser Stelli gehn wir weiter in Richtung Stelli und umrunden den Bergsporn mit den Überresten eines Ringwalls oder ein Burg (Altes Schloss), bei dem es sich um den Vorläufer der Burg Baden handel könnte. In der Karte ist nur ein archäologisches Denkmal verzeichnet.

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Auf der Ostseite des Hügels führt bei diesem kahlen Baum ein kleiner Trampelpfad hinauf.

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Beim Wegweiser Stelli treffen wir auf den Bosseltsgrabenweg. Dieser führt uns hinunter in Richtung Vogelbach.

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Hier treffen wir das erste Mal auf eine seltsame Mauer im Wald.

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Wir gehen etwa 100 Meter hinunter zum Vogelbach und zur Friedrich-Hilda-Esche.

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Hier machen wir ein kleines Picknick.

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Leise plätschert der Vogelbach

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Wir folgen dem Bach abwärts in Richunt Bergmannsruhe.

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Und freuen uns über die vielen Schmetterlinge die uns begleiten.

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Das frühere Ausflugslokal Bergmannsruhe, heute Privatbesitz.

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Eine kleine Abkühlung am Hubertusbrünnele

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Blick auf Schweighof
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Holzverladerampe

Wieder treffen wir auf eine Mauer mitten im Wald. Ein Schild gibt Auskunft. Es handelt sich um eine Holzverladerampe, wo in früheren Zeiten Baumstämme auf Pferdefuhrwerke verladen wurden.

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Mehr Bilder bei Google Fotos im Album: Badenweiler-Schweighof: Wanderung Altenstein – Vogelbach – Bergmannsruhe


Karte


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Panoramawanderung rund um Görwihl

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An der Mündung des Höllbachs in die Hauensteiner Alb

Eine nette Kollegin hatte neulich bei Facebook ein paar Fotos vom Höllbachwasserfall bei Görwihl gepostet. Kurzerhand haben wir uns daher zu einer kleiner Wanderung im schönen Hotzenwald entschlossen. Die rund 70 Kilometer Anfahrt haben sich gelohnt. Die Landschaft ist sehenswer,t und es war an einem Sommertag ein bis zwei Grad Celsius kühler als im Rheintal. Grund genug um noch einmal wiederzukommen – im Frühjahr oder Herbst dann hoffentlich  bei Alpensicht.

Wir haben uns einen etwa zehn Kilometer langen Panorama-Rundweg ausgesucht. Wir starten beim Marktplazt beziehungsweise beim Heimatmuseum Görwihl.

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Der Borkenkäfer und das Coronavirus …

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Görwihl wurde im Jahre 1193 als Gerswillare erstmals urkundlich erwähnt. Görwihl gehörte wie die meisten Orte des Hotzenwalds über Jahrhunderte zur Grafschaft Hauenstein und damit zu Vorderösterreich. Es entwickelte sich zum Zentrum der Einungen des Hotzenwalds und spielte eine Rolle in den Salpetererunruhen. 1806 kam Görwihl zu dem neu geschaffenen Großherzogtum Baden.

(Quelle: Wikipedia)

Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Kaisermatte.Von dort geht es weiter über Wiesen bis in den Wald.

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Der Weg führt uns durch den Wald vorbei an den Wegweisern Lochmühlhalde und Hamerhalde folgen wir immer der Richtung Kaibenbachfelsen. Zuvor müssen wir jedoch die Landstraße queren.

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Beim Wegweiser Kaibenbühl machen wir einen kleinen Abstecher zum Kaibenfelsen.

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Vom Kaibenfelsen hat man eine schöne Aussicht auf die Alb (der Fluss entspringt am Feldbergmassiv und mündet nach etwa 44 Kilometer bei Albbruck in den Rhein) führt.

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Wir folgend der Markierung des Albsteigs: Albaufwärts geht es weiter zum Albsteg.

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Zuvor queren wir noch den Zufluss der Wühre in die Alb.

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Wir gehen wieder zurück auf den Albsteig und folgen diesem bis zur Mündung des Hölbachs in die Alb. Wer Badehose und Handtuch dabei hat, kann sich hier abkühlen.

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Höllbachwasserfall

Wir steigen dem Höllbach entlang hinauf, zwischendurch stürzt der Bach immer wieder über Kaskaden hinab. Beim großen Höllbachwasserfall sind es immerhin 8,50 Meter.

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Bei den nächsten Wegweiser gibts die Möglichkeit abzukürzen und wieder direkt nach Görwihl zurückzulaufen (1,5 Kilometer).

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Wir folgen dem Höllbach weiter, beziehungsweise ab dem Wegweiser Hintere Wühre dem im späten Mittelalter angelegten Kanal (Wühre). Dieser diente zur Bewässerung der Wiesen sowie zum Antrieb von Mühlen. Wir sparen uns dadurch einen kleinen Anstieg.

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Beim Wührenabgang  der Abzweigung der Hinteren Wühre (Forellenbach) vom Höllbach teffen wir wieder auf den Wanderweg (gelbe Raute) halten wir uns links und gehen in Richtung Wanderparklatz Sägmoos. Alternativ kann man von hier zur Einkehr in Richtung Eichrüttehof der blauen Raute folgen.

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Wenn man den Blick etwas schweifen lassen kann, sieht man immer wieder kahle Fichten, die aus dem Wald hinausragen. Beim Blick auf den Waldboden fallen die vielen Fichtennadeln auf. Der Klimawandel mit zunehmender Trockenheit und der Borkenkäfer leisten ganze Arbeit.

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Die Sägmoos-Hütte

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Wir kreuzen die Landesstraße (Vorsicht) und folgen dem Wegweiser in Richtung Heiligsmoss. Von dort geht es entlang von Wiesen und Matten zurück nach Görwihl.

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Die alte Apotheke neben dem Heimatmuseum mit dem schicken Garten

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Tipp: Ein Faltblatt mit Tourenvorschlägen gibt es auf der Internetseite des Schwarzwaldvereins Görwihl (www.hotzenpower.de).

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Höllbachwasserfälle Görwihl


Karte


Verkehr

Ein kleiner Hinweis muss sein: Im Hotzenwald scheint die Straßenverkehrsordnung nur fakultativ zu gelten. Man muss sich also nicht wundern, wenn  vor einer unübersichtlichen  Kurve oder Kuppe überhohlt wird, ein entgegenkommendes Fahrzeug in der Kurve knapp die Hälfte der eigenen Fahrbahn einnimmt oder der Hintermann beinahe auf dem Rücksitz Platz nimmt. Sorry – aber alles an diesem Tag so gesehen!

Also immer aufpassen wenn der Wanderweg eine Landstraße quert!


 

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Wanderung Römerberg – Schwärze – Burgruine Neuenfels

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Reben, Wald, Steine und ein Mord: Abwechslungs- und vor allem lehrreich ist eine Wanderung vom Müllheimer Friedhof bei Niedeweiler über den Römerberg und den Waldparkplatz Schwärze zur Burgruine Neuenfels.

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Gleich mehrere Themenwege werden auf dem Weg gekreuzt: Ganz neu sind die Infotafeln zum Thema Eichwald, die nicht nur in Müllheimer sondern auch im Britzinger Eichwald aufgestellt wurden. Sieben der insgesamt 25 Tafeln stehen im Brizinger Eichwald. Sie informieren über die Besonderheiten des Eichwaldes als Kulturlandschaft und die Formen der Bewirtschaftung.

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Auf der Wanderung queren wir auch die unsichtbare Grenze (Verwerfungsspalte) zwischen Schwarzwald und Oberrheingraben. Ein unscheinbares Schild weist darauf hin, dass östlich davon Urgestein und im Westen Kalkgestein vorherrrscht. Aufschluss geben die Tafeln des Geologischen Wanderwegs am Rheingraben-Rand, der an der Schwärzehütte beginnt. Die Metalltafeln des Wegs sind gut erhalten, der Weg selbst in Vergessenheit geraten beziehungsweise wurde touristisch durch den Geologischen und Bergbaugeschichtlichen Wanderweg abgelöst.

Geologischer Wanderweg am Rheingraben-Rand
Allein auf der kurzen Strecke zwischen Badenweiler und Britzingen findet sich eine große Zahl geologischer Aufschlüsse.
Der Bergbau vergangener Zeiten und in jüngerer Zeit der Straßenbauhaben an vielen Stellen in der Umgebung von Müllheim und Badenweiler zu sehr bedeutsamen geologischen Aufschlüssen geführt. So ist es naheliegend, einige der interessantesten Aufschlüsse über einen geologischen Wanderweg zu erschließen.
Eingebunden in die morphologisch lebhaft gegliederte Hügellandschaft der Vorbergzone am West-Fuss des Blauen (1165 m) liegen Badenweiler und Müllheim in einer klimatisch und landschaftlich besonders begünstigten Lage. Nicht nur die harmonische Landschaft sondern auch die besonderen Bodenschätze haben schon in grauer Vorzeit die Römer bewogen, ihre Aufmerksamkeit auf diesen Flecken Erde zu richten.
Die geologisch-tektonische Grenze zwischen Schwarzwald-Massiv und der Vorbergzone, die Hauptverwerfung am Ostrand der Grabenstruktur des Rheintals, liefert den bis heute intensiv genutzten Wasserschatz Badenweilers, der an den Klüften des Verwerfungszonen im sogenannten „Quarzriff“ ausströmt.
Westlich der Rheingraben-Hauptverwerfung und des Quarzriffs sind die abgesunkenen jüngeren Sedimentgesteinpakete in viele, eng begrenzte Festgesteins-Schollen aufgegliedert, so dass in diesem Schollenmosaik auf kurzer Distanz eine große Zahl verschiedenartiger und verschieden alter Gesteine studiert werden kann.

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Darüber hinaus ist man ein gutes Stück auf dem „Britzinger Waldlehrpfad“ unterwegs. Viele Tafeln geben Aufschluss über Baumsorten, Stechpalmen Farne und Co. Die Tafeln sind ebenfalls in gutem Zustand, aber auch dieser Weg wird touristisch nicht mehr vermarktet.

Nachdem lehrreichen nun der versprochene Krimi: Der Mord ereignete sich um 1540 auf der Burgruine Neuenfels. Der letzte der Herren von Neuenfels, Christoph von Neuenfels wurd dort nebst „Hausfrau“ und Gesinde ( 7 Personen ) neben dem Hund erschlagen aufgefunden, heißt es in der Chronik von Britzingen.

Die Tour

Wir starten mit unserer Tour am Müllheimer Zentralfriedhof in Niederweiler. Wir folgen dem Wegweister in Richtung Schwärze. Beim nächsten Wegweiser („In den Hürsten“ halten wir uns rechts und gehen den Innerberg hinauf. Das steilste Stück auf dem Weg. Wenn wir auf dem Weg hoch zu „Himmelswiese“  zurück nach Westen blicken haben wir eine schöne Aussicht auf Müllheim.

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Oben an der „Himmelswiese“ – dort findet am Funkensonntag auch  das Scheibenfeuer statt – haben wir eine schöne Aussicht auf Badenweiler mit der Burgruine und den Blauen.

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Wir gehen weiter und kommen zum Naturschutzbebiet „Innerberg“.  Das 18,8 Hektar große Areal auf den Gemarkungen Zunzingen, Niederweiler und Badenweiler ist Lebensraum für eine Vielzahl seltener und vom Aussterben bedrohter Pflanzenarten, Pflanzengesellschaften und Tierarten.

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Von hier aus folgen wir dem Schützenweg in Richtung Schwärze, beim Wegweiser „Römerberg“ nehmen wir auf dem Hinweg den Weg links in Richtung Philippslinde.

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Auf dem Weg zur Philippslinde kommen wir an einer Hiebfläche vorbei, wo junge Eichen gepflanzt wurden.

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Auf der anderen Seite blickt man auf die Rheinebene und im Vordergrund ist der Müllheimer Segelflugplatz zu erkennen.

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Die Philippslinde

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Wir folgen dem Mittleren Eichwaldweg beziehungsweise dem Otto-Engler-Weg weiter in Richtung Schwärze.

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Tulpenbaum

An einer Weggabelung kommen wir an einen Tulpenbaum vorbei, dereigentlich in Nordamerika zuhause ist.

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Wenig später treffen wir auf den Geologischen Wanderweg am Rheingraben-Rand.

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Der Kalksteinfelsen ist vor 172 Millionen Jahren im Jura-Meer entstanden.

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Das erste Zwischenziel ist erreicht: Der Wanderparkplatz Schwärze mit der Schwärze-Hütte.

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Die Schwärze-Hütte

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Wer nur die Runde bis zur Burg Neuenfels wandern möchte oder Kinder im Schlepptau hat, der startet seine Wanderung hier. Vorsicht, auf dem Weg zur Burg müssen wir hier die Pass-Straße von Badenweiler nach Britzingen überqueren.

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Auf der anderen Straßenseite beginnen der Rundweg zur Burgruine Neuenfels, der Britzinger Waldlehrpfad, der Geologische Wanderweg unde verschiedene Nordic-Walkung-Routen.

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Der Pfad zur Burgruine ist nicht zu verfehlen, gleich drei Schilder weisen den Weg. Von der Schwärze zur Burgruine Neuenfels sind es rund 1,8 Kilometer, der Rückweg über den Theodor-Braus-Weg ist etwa 2,2 Kilometer lang.

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Vorbei an blühendem Fingerhut geht es rund 160 Meter hinauf zur Burgruine.

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Im Innern der Burgruine suchten wir uns ein schattiges Plätzchen zum Vespern.

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Zuvor erklimmen wir über die steile Treppe den Turm und genießen die Aussicht.

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Panoramablick über die Rheinebene
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Blick auf Britzingen (vorne), Dattingen und Buggingen und Seefelden
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Muggardt (rechts unten), Laufen (Mitte) und Ballrechten-Dottingen (rechts),
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Gütigheim (vorne), dahinter liegen St. Ilgen, Betberg und Heitersheim

Am Wegweister Burgruine Neuenfels halten wir uns rechts und folgen dem Pfad zum Theodor-Braus-Weg. Unterwegs stoßen wir wieder auf Wegweiser des Waldlehrpfads und des Geologischen Wanderwegs am Rheingraben-Rand.

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Ein unscheinbares Schild weist auf die unsichtbare Grenze (Verwerfungsspalte) zwischen dem Schwarzwald im Osten mit seinem Urgestein (z.B. Gneis) und dem Oberrheingraben im Westen mit dem Kalkstein aus dem Jura-Meer hin.

Wir folgen dem Weg (gelbe Raute) zurück zum Waldparkplatz Schwärze. Dort queren wir wieder die Straße und folgen dem Wanderweg südlich von Parkplatz und Hütte. Der Schützenweg führt uns auf einem schmalen Pfad oberhalb von Oberweiler wieder ins Naturschutzgebiet Innerberg. Vom Wegweiser „Römerberg“ an (dort sind wir auf dem Hinweg zur Philippslinde abgebogen), geht  es den bekannten Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Die Strecke ist insgesamt elf Kilometer lang.

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Mehr Bilder sind bei Google-Photos im Album Wanderung Niederweiler-Schwärze-Neuenfels zu finden.

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Bergbaugeschichtlicher Wanderweg Sulzburg

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Den Geologischen und Bergbaugeschichtlichen Wanderweg Badenweiler-Sehringen habe ich hier im Blog schon vorgestellt.

Dieses mal waren wir rund um die mittelalterliche Bergbaustadt Sulzburg unterwegs und haben den Bergbaugeschichtlichen Wanderweg unter die Füße genommen. Die Wanderung ist mit fünf Kilometern kurz, dafür kann man einen Halt im Naturschwimmbad einlegen.

Geschichte von Sulzburg

Im Jahr 821 wurde der Ort als „Sulzibergeheim“ erstmals im Kodex des Klosters Lorsch (Hessen) erwähnt. Anlass zur Besiedlung sind die Erzvorkommen.
993 entsteht die Grablege für  Birchtilo, Graf im Breisgau, zu Ehren des Heiligen Cyriacus. Aus der Grablege wird später die Klosterkirche. Im Jahr 1008 verleiht
Kaiser Heinrich II., der letzte Ottonen-Kaiser, verleiht dem Ort das Marktrecht.

Um 1157 werden die Herren von Uesenberg als Schirmvögte des Klosters Sulzburg genannt. 1374 übergibt Hesso IV. von Uesenberg  seine Rechte an Sulzburg dem Grafen Egon IV. von Freiburg. Von diesem kommt die Stadt an die Herren von Staufen.
Um 1392/93 erwirbt Markgraf Hesso I. von Hochberg  einen Teil des Uesenbergischen Besitzes, darunter auch Sulzburg. Eine Urkunde von 1401 nennt Hesso als Herrn von Sulzburg. Otto II., Hessos Sohn, verkauft 1418  seine Lande mit Sulzburg an Bernhard I. von Baden. Um 1430 wird die Stadt an den Landgrafen Wilhelm von Sausenberg-Rötteln.
Seit 1453 gehört die Stadt Sulzburg  ununterbrochen zur badischen Herrschaft.

Um 1540 ist Sulzburg eine „berühmte und florisante“ Bergbaustadt verbunden mit einer  Blütezeit und großem Wohlstand. „500 Bergleute sind in den Silbergruben beschäftigt“, heißt es in der Ortschronik.

Während des Dreißigjährigen Kriegs (1618 – 1648) kommt der Bergbau völlig zum erliegen. „Die Gruben geraten in Vergessenheit. Die ganze Markgrafschaft wird verheert und verwüstet. Die Sulzburger fliehen in die Wälder und nach Basel. Nur ein Zehntel bis ein Viertel der Bevölkerung  überlebt“, ist in der Chronik zu lesen.

Das ist nur ein kurzer Auszug aus der Geschichte der Stadt Sulzburg. Mit der Kirche St. Cyriak, der jüdischen Synagoge und dem jüdischen Friedhof, dem mittelalterlichen Stadttor oder dem Landesbergbaumuseum gibt es hier doch einiges zu sehen.

Die Tour

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Frühere evangelische Stadtkirche, konzipiert von Heinrich Hübsch 1835/36 an der Stelle der 1599 errichteten Schlosskapelle. Seit 1980 Landesbergbaumuseum. Für Hübsch stelle diese Gebäudeform den Prototyp der kleinen badischen Landkirche dar.

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Das mittelalterliche Stadttor
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Die ehemalige jüdische Synagoge

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Beim alljährlichen europaweiten Tag der jüdischen Kultur (1. Sonntag im September) haben wir im vergangenen Jahr das Innere der Synagoge besichtigt.

Die Wanderung beginnt und endet beim Landesbergbaumuseum. Wir gehen zunächst in Richtung Mittelalterliches Stadttor, biegen aber vorher rechts ab zur ehemaligen Synagoge. Wir folgen der Gustav-Weil-Straße in Richtung Klosterkirche St. Cyriak (Wikipedia).

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Die um das Jahr 990 errichtete frühromanische Kirche St. Cyriak in Sulzburg zählt mit mehr als  1000 Jahren zu den ältesten Kirchen Deutschlands.

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St. Cyriak liegt am Himmelreich-Jakobus-Weg und ist eine Pilgerkirche …
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im Notizbuch im  Rucksasck war noch Platz für einen Pilgerstempel

Der Wanderweg führt an der Friedhofsmauer entlang zum Kosakenwäldchen. Wir gehen bergauf in Richtung Castellberg, am rechten Wegrand kommt dann die erste Tafel zum Lößlehm.

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Wir folgen dem Weg, links findet sich eine weitere Tafel zum Gipsabbau. Unter einer mächtigen Eiche befindet sich auf der linken Seite ein Bank am Rastplatz am Himmelreich. Hier hat man eine schöne Aussicht auf Sulzburg, St. Cyriak und im HIntergrund den Blauen.

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Wir folgend dem Weg ein Stückchen, dann geht es nach rechts auf einem schmalen Pfad in Richtung Osten, der Weg hat  seit kurzem kurzem vom Schwarzwaldverein den Namen „Arthur-Feißt-Wegele“ bekommen.

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Weiter ansteigend führt der Weg durch den romantischen Klosterwald in den Krebsgrund.

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Der Wanderweg führt nun abwärts bis in den Bereich des Riestergrundes. Das erste Anzeichen des Bergbaus auf dem Riestergang ist eine alte Schachtpinge. Im weiteren Verlauf des Weges direkt an der Forststraße gelegen erreicht man einen der zahlreichen Steinbrüche im Sulzburger Wald.

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Der Wanderweg verläuft nun im Riestergrund talabwärts bis zur Straße. An der Straße nach Bad Sulzburg befindet sich eine alte Lore und eine Sitzbank, direkt gegenüber der Straße ist ein Sägewerk.

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Der Bergbaugeschichtliche Wanderweg führt  auf der Straße Richtung Bad Sulzburg nach Osten. Laufen sie talaufwärts Richtung Campingplatz „Alte Sägemühle“ kurz davor wendet sich der Wanderweg wieder nach Westen zu, wo sie dann auch den Sulzbach überqueren müssen.

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Der Campingplatz „Alte Sägemühle“

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Hier bietet sich die Gelegenheit, sich den jüdischen Friedhof anzuschauen. Lohnenswert ist bei Sommerwetter  auch ein Abstecher ins Naturschwimmbad.

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„Breite über uns die Hütte Deines Friedens“ steht am Eingang zum jüdischen Friedhof.

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Den Opfern der Verfolgung von 1935 – 1945 gewidmet und dem Gedenken der Juden von Sulzburg und Staufen die schutzlos preisgegeben den Tod für ihren Glauben erlitten. Errichtet zum dreißigsten Jahrestags der Auslöschung ihrer altehrwürdigen frommen Gemeinde 1970.

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Der Wanderweg führt  am Sulzbach entlang, dann weiter auf der Grabenbrust eines ehemaligen Hangkanals (die Kinderstube für Frösche und Schwanzlurche) und wieder hinunter zum Sulzbach bis zur Brücke gegenüber dem Gewann Mühlenmatt.

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Der weitere Rückweg am Sulzbach entlang und die Hauptstraße hinunter führt an den Ausgangspunkt am Landesbergbaumuseum zurück.

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Am Ende der Wanderung bietet sich ein Halt am Weinbrunnen auf dem Marktplatz an.

Mehr Bilder im Album bei Google Photos: Bergbaugeschichtliche Wanderweg Sulzburg

Karte

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Home of the Bollenhut

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Es gibt wohl keinen passenderen Ort für ein Schwarzwälder Freilichtmusuem  als die Gemeinde Gutach. Hier – und nur hier – gehört der zum Synonym für den Schwarzwald gewordene Bollenhut zur typischen Tracht.

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Selbst in den Freiburger Bächle schwimmen mittlerweile gelbe Quietschentchen mit Bollenhut.

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Auf dem Weg vom Parkplatz zum Freilichtmuseum haben wir eine besondere Galerie entdeckt. Diese ist – finde ich – einen eigenen Blogbeitrag wert. Die Unterführung unter den Bahngleisen zieren Werke des Offenburger Graffiti-Künstlers Stefan Strumbel.

Bollenhut, Kirschtorte, Kuckucksuhr und Schäferhund

… Traditionelle Schwarzwaldsymbole wurden von ihm gebrochen und mit Zitaten aus der Pop Art neu interpretiert. In zahlreichen Variationenen stellt er über verschiedene künsterlische Medien sich un der interessierten Öffentlichkeit die eine große Frage: What the fuck is heimat? …

heißt es auf einer Infotafel in der Bahnunterführung.

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Heimatkunde: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

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Der Vogtsbauernhof – die Keimzelle des Museums

Der letzte Besuch im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof liegt gut 30 Jahre zurück. Diesen Sommer haben wir uns wieder einen kleinen Heimaturlaub mit etwas Heimatkunde vorgenommen, und die Markgräflerin hat einen Ausflug nach Gutach in die Heimat des Bollenhuts vorgeschlagen (Achtung: Im Navi Gutach (Schwarzwaldbahn) eingeben, sonst landet ihr in Gutach im Breisgau – da kommt ihr übrigens auch fast dran vorbei).

Es ist das älteste Freilichtmusuem in Baden-Württemberg und war Vorbild für das Écomusée d’Alsace im elässischen Ungersheim. Auf einer Fläche von rund 7 Hektar wird das Leben, Wohnen und Arbeiten der Menschen im Schwarzwald in den vergangenen Jahrhunderten dargestellt.

Das Freilichtmuseum hat seinen Namen vom Vogtsbauernhof, der seit 1612 an dieser Stelle steht und dessen Eigentümer um 1650 Talvogt in Gutach war. Mit diesem Schwarzwaldhaus gründete Hermann Schilli das Museum.Die Sanierung begann im Jahr 1963, das Museum wurde im Folgejahr eröffnet.  Im Lauf der Jahre kamen weitere Bauernhöfe hinzu, die an ihrem ursprünglichen Standort abgebaut und im Museum Vogtsbauernhof wieder aufgebaut wurden.

  • Hippenseppenhof aus Furtwangen, Baujahr 1599, Eröffnung: 1966
  • Lorenzenhof aus Oberwolfach, Baujahr 1608, Eröffnung 1972
  • Schauinslandhaus, Schauinsland, Baujahr 1730, Eröffnung 1982
  • Falkenhof aus Buchenbach-Wagensteig, Baujahr 1737, Eröffnung 1999
  • Hotzenwaldhaus, Hotzenwald, Baujahr 1979/80 (Nachbau des 1756 errichten Klausenhofs in Herrischried), Eröffnung 1980
  • Herrmann-Schilli-Haus, Gutach, Baujahr 1980, der Neubau wurde am Standort des alten Zimmerbauernhofs errichtet, Eröffnung 2017
  • Tagelöhnerhaus, Oberprechtal, Baujahr 1819, Eröffnung 1999
  • Schlössle von Effringen, Effringen/Wildberg, Baujahr 1407, Eröffnung 2018

Anders als im Écomusée d’Alsace das sich bei der Einrichtung der Häuser an der Zeit um das Jahr 1900 orientiert, ist es die Einrichtung nahezu so, wie sie von den letzten Bewohnern hinterlassen wurde. Das Schlössle von Effringen beispielsweise lädt ein zu einer Zeitreise in die 1960er und 1970er Jahre.

Das Hermann-Schilli-Haus ist ganz im Stil der 1980er Jahre eingerichtet. Angefangen von der hölzernen Decke mit Nut-und-Feder-Brettern, über den Wohnzimmerschrank aus rustikaler Eiche bis hin zu den typischen Fliesen in Küche und Bad.  Im Kinder-/Jugendzimmer findet sich noch ein alter Homecomputer.

Sehenswert war auch ein Besuch im Brenn- und Backhaus wo das Schnapsbrennen erklärt sowie  Fladenbrot (ähnlich Flammkuchen) und Buernbrot gebacken wurde.

Hier ein paar fotografische Impressionen

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Der Hippenseppenhof
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In der Stube
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Hofkapelle
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Der Vogtsbauernhof
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Blick ins Taglöhnerhaus
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Im Schauinslandhaus wird unter anderem das Schneffler-Handwerk gezeigt.
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Nebenan im Falknerhof dreht sich alles um Viehwirtschaft
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Die Firma macht also nicht nur Kühlschränke, Spül- und Waschmaschinen …
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Hotzenwaldhaus
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Hotzenwaldhaus mit Garten – das Bild hab ich mir von der Markgräflerin geborgt.

 

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Gutacher Speicher
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Vogtsbauernhof
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Der Glaube spielte im Schwarzwald eine große Rolle . ..
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Das Hermann-Schilli-Haus
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Brenn- und Backhaus
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Die Fladenbrote mit Speck und Bärlauch sind im Ofen
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Lorenzhof
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Kinzigtäler Speicher
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Bildstock
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Effringer Schlössle
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Effringer Schlössle

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Mehr Bilder im Album bei Google Photos: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

Karte mit virtuellem Rundgang

Nützliche Informationen

Kontakt:
Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof
77793 Gutach (Schwarzwaldbahn)
Tel. + 49 (0) 7831 – 93 56 0
E-Mail: info@vogtsbauernhof.de

Öffnungszeiten:
täglich von 9 bis 19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr

Eintrittspreise:

  • Erwachsene: 10 Euro
  • Ermäßigt (Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte): 9 Euro
  • Kinder und Jugendliche: (6 bis 17 Jahre)   5,50 Euro
  • Kinder bis 5 Jahre:  frei
Ausflugsziel, Essen & Trinken, Fotografie, Geschichte, Heimatkunde, Kultur, Landschaft, Natur, Reisen, Wandern

Heimatkunde: Der Belchen – die erste Station von der Erde zum Himmel

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Der Belchengipfel

Morgends bewölkt und mittags Sonnschein hieß es im Wetterbericht. Das Thermometer zeigte 19 Grad Celsius. Ideale Bedingungen für eine Wanderung auf den Belchen, der im Sommer auf den letzten Metern nur wenig Schatten spendet. Los geht’s beim Haldenhof (929 Meter). Ziel war der Belchengipfel mit 1414 Metern Höhe (laut amtlicher Wanderkarte – auf der Tafel des Schwarzwaldvereins beim Belchenhaus steht übrigens 1415 Meter).

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Der Belchengipfel ist noch hinter Wolken verborgen.

Als wir den Pass beim Kreuzweg überquerten, war die Spitze des Belchen noch in morgendliche Nebelwolken gehüllt.

Die Wanderung führt zunächst am Heubronner Eck an einer Kapelle vorbei.

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Dekan-Strohmeyer-Kapelle

Willibald Strohmeyer wurde am 6. Juli 1877 in Mundelfingen, Kreis Donaueschingen, geboren. Am 2. Juli 1902 wurde Strohmeyer im Kloster St. Peter zum Priester geweiht. Als Neupriester kam er zunächst nach in Säckingen, und Oktober 1903 als Vikar nach St.Johann, Freiburg.

Am 28. April 1910 wurde er von Großherzog Friedrich von Baden zum Pfarrer von St. Trudpert ernannt und am 13. Juli 1910 von Erzbischof Thomas Nörber bestätigt und investiert. Von 1924 bis 1931 war Strohmeyer auch erster Generalsuperior der sich im Jahre 1920 im Münstertal auf sein Betreiben hin angesiedelt habenden Josefsschwestern sowie ab 1939 auch Dekan des Dekanats Neuenburg.

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er am 22. April 1945 ohne ersichtlichen Grund von einem SS-Kommando zunächst Richtung Münsterhalden verschleppt und anschließend durch Genickschüsse umgebracht, seine Leiche konnte erst nach zwei Wochen gefunden werden. Sie wurde am 9. Mai 1945 auf dem Münstertäler Friedhof am Kloster St. Trudpert beigesetzt. Er wird heute als katholischer Märtyrer verehrt.

An der Fundstelle beim Heubronner Eck hat die Pfarrgemeinde St. Trudpert Münstertal eine Gedächtniskapelle errichtet. Diese wurde am 31. August 1947 durch den damaligen Erzbischof von Freiburg, Dr. Conrad Gröber, zur Erinnerung an den Märtyrer-Priester geweiht.

Quellen: Katholische Seelsorgeeinheit Staufen-Münstertal, Wikipedia: Willibald Strohmeyer

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Dekan-Strohmeyer-Kapelle

Der Wanderweg (Westweg) führt über Spänplatz und Metzg bis zum Richtplatz mit Schützhütte. Hier hat man eine schöne Aussicht ins Richtung Münstertal.

Alte Grenzmauer

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Der Weg führt größtenteils entlang der Gemarkungsgrenzen von Münstertal und Kleines Wiesental. Es ist die historische Landesgrenze zwischen dem katholischen zu Vorderösterreich gehörendem Breisgau und der evangelischen Markgrafschaft Baden-Durlach. Heute ist es die gemeinsame Grenze der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach.

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Das vorderösterrichische Wappen (oben) und das Wappen des Münstertals beziehungsweise des Klosters St. Trudpert
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Die steinerne Mauer diente weniger als Grenzmauer sondern mehr dazu, das Vieh auf den jeweiligen Weiden zu halten.

Der Weg über die Gemarkung Münstertal

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Abzweigung

Der Weg teilt sich zwischen der Alten Grenzmauer und Hohe Kelch. Der Weg über die Gemarkung Münstertal ist abwechslungsreicher, verlangt aber trittsicherheit.

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Aussichtspunkt Lünzmann Platz

Vom Lünzmann Platz hat man eine tolle Aussicht auf den 1165 Meter hohen Blauen bzw. Hochblauen sowie zur Kälbelescheuer.

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Blick auf den Blauen und die Kälbeleschauer

Hohkelch-Sattel

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Hohkelch 1264 Meter (noch 150 Höhenmeter zum Belchengipfel)
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Blick vom Hohkelch ins (kleine) Wiesental

Auch hier sind die Grenzsteine aus dem Jahr 1790 allgegenwärtig – und sogar in Farbe.

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Wappen von Baden-Durlach
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Vorderösterreichisches Wappen

Rapsfelsen

Beim Rapsfelsen (1328 Meter) hat man einen schönen Blick hinunter ins (Kleine) Wiesental. Hier muss man sich entscheiden, ob man sich direkt zum Gipfel links hält oder ob man den Weg nach rechts in Richtung Belchenhaus einschlägt.

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Rapsfelsen

Der Belchen

Der Belchen ist mit 1414 m.ü.M. zwar nur der dritthöchste Schwarzwaldbeg nach Feldberg und Herzogenhorn. Johann Peter Hebel war er „Die erste Station von der Erde zum Himmel“

Ist es wahr, dass die erste Station von der Erde zum Himmel auf dem Belchen ist und die zweite im Mond und die dritte auf dem Morgenstern, und dass dort alle acht Tage ein Komet als Postwagen ankommt und die angelangten Fremdlinge von aller Welt Ende ins himmlische Jerusalem zur ewigen Heimat fährt?

Zitat aus einem Brief Johann Peter Hebels an Gustave Fecht zu Weinachten 1795

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Die Markgräflerin auf dem Belchengipfel

Auffälliges Markenzeichen ist die kahle baumlose Bergkuppe und das von der Oberrheinebene nahezu symmetrische Profil. Der Name Belchen soll keltischen Ursprungs sein und entweder „kahle Kuppe“ oder „der Strahlende“ bedeuten. Für letzteres spricht das so gennante Belchen-System oder Belchen-Dreieck. Dieses wird vom Schwarzwälder Belchen, dem Elässer Belchen in den Vogesen sowie den Schweizer Belchen gebildet. Die Namensgleichheit mit Bezug auf den keltischen Gott des Lichtes, Belenus, wird mit der Tatsache erklärt, dass zur Tag- und Nachtgleiche (Frühjahrs- und Herbstanfang) vom Elsässer Belchen aus gesehen, die Sonne über dem Schwarzwälder Belchen aufgeht und umgekehrt vom Schwarzwälder Belchen hinter dem Elässer Belchen untergeht. Zur Wintersonnenwende geht die Sonne vom Elsässer Belchen aus gesehen hinter dem Schweizer Belchen auf.

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Auf dem Belchengipfel

Vom Gipfel aus sind große Teile des Schwarzwaldes bis zur Hornisgrinde zu sehen, die Vogesen, den Jura und bei entsprechendem Wetter die Alpen von der Zugspitze bis zum Mont Blanc.

Wir hatten leider nicht so tolle Fernsicht, aber wenigstens einige Landmarken im Schwarzwald und in der Rheinebene waren gut zu finden.

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Blick hinunter ins Münstertal und nach Staufen. In der Rheinebene sind Bad Krozingen und Breisach zu erkennen
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Blink in Richtung Freiburg. Am linken Bildrand ist der Kaiserstuhl und der Totenkopf (knapp 557 Meter) zu erkennen. Bei genauem hinschauen entdeckt man auf dem Original in höherer Auflösung auch die Baustelle für das neue SC Stadtion.
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Blick hinüber zum Feldberg, mit 1493 Meter der höchste Gipfel im Schwarzwald und höchster Berg Deutschlands außerhalb der Alpen.

Belchenhaus

Oben angekommen kehrten wir im Belchenhaus zum Vespern ein.

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Belchenhaus
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Die Tafel des Schwarzwaldvereins vor dem Belchenhaus gibt die Höhe des Belchens mit 1415 Meter an, in der amtlichen Landkarte sind es nur 1414 Meter.
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Belchenhaus
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Von der Ostseite (Schönenberg) kommt man auch mit der Seilbahn auf den Gipfel.

Mehr Bilder im Album Wanderung vom Haldenhof auf den Belchen bei Google Photos.

Karte

Tipp: Wanderbus ab Müllheim

Vom 1. Mai bis 31. Oktober fahren übrigens drei Busse der Linie 111 (Stand 2019) vom Müllheimer Bahnhof über Müllheim, Badenweiler und Schweighof hinauf zu Sirnitz, Kreuzweg und Haldenhof. Abfahrt am Bahnhof Müllheim um 8.40 Uhr (sonntags um 8.39 Uhr), 13.05 Uhr und 16.07 Uhr (werktags; Samstag und Sonntag um 15.39 Uhr). Zurück gehts ab Haldenhof um 9.45 Uhr, 14.11 Uhr und 17.20 Uhr (werktags; Samstag und Sonntag um 16.39 Uhr).

SWEG – Fahrpläne Müllheim-Neuenburg zum Download

Siehe auch:

Fotografie, Garten, Natur, Wandern

Digitalis

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Im Schwarzwald ist er überall an den Wegrändern anzutreffen: Der Fingerhut. Er gedeiht auch im Garten der Markgräflerin prächtig

Der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea), auch Fingerhut, Fingerkraut, Fuchskraut, Schwulstkraut, Unserer-lieben-Frauen-Handschuh, Waldglöckchen, Waldschelle genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Fingerhüte (Digitalis) in der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Der Gattungsname Digitalis leitet sich vom lateinischen Wort digitus für Finger ab und bezieht sich auf die charakteristische Blütenform. (Quelle: Wikipedia)

Alle Pflanzenteile sind hochgiftig. In der Medizin wird der Fingerhut als  Mittel gegen Herzinsuffizienz (Herzschwäche) eingesetzt.

Ausflugsziel, Essen & Trinken, Fotografie, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern

Baumkronenweg Waldkirch

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Der Baumkronenweg Waldkirch stand schon etwas länger auf unserer Liste der Ausflugsziele in der Region, die wir besuchen wollen. Am Ostermontag haben wir es endlich geschafft. Zu fünft fuhren wir nach Waldkirch. Da der Baumkronenweg im April und Oktober erst um 12 Uhr öffnet, konnten wir sogar ausschlafen. Von Mai bis September ist ab 11 Uhr geöffnet.

Parken kann man gut auf dem öffentlichen Parkplatz am Dettenbächle (neben der Firma Sick). Zu Fuß geht’s dann am Stadtrainsee vorbei in Richtung Schwarzwaldzoo. Kurz vorher geht es dann „gäch“ bergauf.  Der Weg ist gut ausgeschildert, einfach dem Eichhörnchen „Wipfelwilli“ den Naturerlebnispfad entlang folgen. Vom Parkplatz hinauf zum Baumkronenweg sind es knapp zwei Kilometer.

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Am Stadtrainsee

Der Baumkronenpfad liegt ziemlich direkt über dem Hugenwaldtunnel. Beim Aufstieg hat man zwischendurch immer wieder einen schönen Blick auf die gegenüberliegende Kastellburg.

Die Herren von Schwarzenberg haben die Kastelburg um 1280 erbaut. Sie waren Schirmvögte des Klosters St. Margarethen. Die Burg war zur Zeit der vorderösterreichischen Kameralherrschaft Gerichtssitz und Standort des herrschaftlichen Gefängnisses. 1632 n.Chr. nahmen die Hochbergern sie ein. Kaiserliche Truppen zerstören die Burg 1634 nach dreitätiger Belagerung.

Quelle: Stadt Waldkirch

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Blick auf Waldkirch

Der Abenteuerpfad führt über Hängebrücken, Kletternetze und Wackelbrücken von Baum zu Baum. Der Weg ist rund 200 Meter lang und erfordert ein klein wenig Mut und Schwindelfreiheit.

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Abenteuerpfad
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Abenteuerpfad
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Ganz schön wacklig …
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… die Markgräflerin ist schwindelfrei.
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Kurz vor dem Ziel
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Geschafft

Am Ende des Abenteuerpfads gibt es noch einen Barfußpfad und einen Kinderspiel- und Picknick-Bereich. Hier beginnt auch der eigentliche Baumkronenweg. Dieser ist 200 Meter lang und fürht in bis zu 23 Meter Höhe, hier bekommt man einen Blick in und über die Baumkronen Richtung Schwarzwald sowie Richtung Rheinebene und Kaiserstuhl.

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Der Baumkronenweg mit Blick auf Waldkirch und den Schwarzwald
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Rund 20 Meter über dem Boden
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Blick nach Westen in die Rheinebene und auf den Kaiserstuhl. Die Vogesen verschwinden schon etwas im Dunst.

Wer will kann den Rückweg etwas abkürzen und die 190 Meter lange Röhrenrutsche nutzen. Das kostet zwei Euro, am Eingang/Kiosk gibt’s dann eine Rutschmatte dafür.

Auf dem Rückweg lohnt sich noch ein Halt im Biergarten des Restaurants Stadtrainsee direkt gegenüber der Hirschenbrauerei. Hier lassen sich die beim Aufstieg verbrauchten Kalorien mit einem Elsässer Wurstsalat oder einem Elztäler Dreierlei (Bibeleskäs, Brägele und Wurstsalat) sowie einem naturtrüben Bier wieder auftanken.

Mehr Bilder im Google Fotos Album Baumkronenweg Waldkirch

Nützliche Infos

Anfahrt: Für den Parkplatz Erwin-Sick-Straße in Waldkirch ins Navi eingeben.

Eintritt: 6,50 Euro Erwachsene;  5,50 Euro Schüler ab 16 Jahren; 4,50 Euro Kinder von 5 bis 15 Jahren. Die Fahrt mit der Riesenröhrenrutsche kostet 2 Euro.

Infos/Kontakt:  unter www.baumkronenweg-waldkirch.de/

 

Fotografie, Natur, Wandern, Wein

Reben und Schwarzwaldidylle pur

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Am Fuß des Römerbergs

Bei unserem kleinen Pfingstmontagsausflug zur Ölmühle Eberhardt in Badenweiler anlässlich des Deutschen Mühlentages sind wir auch zwischen Nieder- und Oberweiler spazierengegangen.

Das kurz Wegstück vom Sportplatz in Niederweiler bis zum Ortseingang von Oberweiler zeigt den ganzen Reiz der Region am Fuß des Schwarzwaldes.

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Der Schlossberg in Badenweiler mit der Burg Baden vor der Kulisse des Hochblauen

Nördlich der Weilertalstraße (L 131) der Inner- und Römerberg mit den Reben. Im Süden der Blick auf die Burg Baden vor der Kulisses des 1165 Meter hohen Hochblauen. Davor Schwarzwald-Idylle pur mit einer Rinderweide, um diese Jahreszeit mit vielen jungen Kälbern.

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Schwarzwald-Idylle pur