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Fronleichnamsprozession im Bad Bellinger Kurpark

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Der Bad Bellinger Kurpark bot eine schöne Kulisse für die Fronleichnamsprozession der katholischen Seelsorgeeinheit Schliengen. Die einzelnen Pfarrgemeinden Schliengen, Liel, Bad Bellingen und Bamlach/Rheinweiler haben jeweils einen Altar mit Blumen geschmückt.

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Siehe auch: Fronleichnam: Blumenteppich in Heitersheim (2013)
und Der verlorene Sohn (2012)

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Fotografie, Garten, Heimatkunde, Landesgartenschau, Natur, Veranstaltungen

Blumenhalle #lgslahr2018

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Unter dem Motto „wächst. lebt. bewegt.“ findet die Landesgartenschau 2018 in Lahr statt. Gemeinsam mit unserer lieben Nachbarin haben die Markgräflerin und ich am Samstag die LGS besucht (Siehe: wächst. lebt. bewegt. – Die Landesgartenschau 2018 in Lahr)

Hier noch ein paar fotografische Eindrücke aus der Blumenhalle. Hier präsentieren Floristinnen und Floristen ihre Kunstwerke.

 

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Fotografie, Garten, Heimatkunde, Landesgartenschau, Natur, Veranstaltungen

wächst. lebt. bewegt. – Die Landesgartenschau 2018 in Lahr

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Noch knapp vier Jahre bis zur Landesgartenschau 2022 in Neuenburg am Rhein. Die Gartenschauen in Lörrach (1983), Freiburg im Breisgau (1986), Weil am Rhein (1999) und Rheinfelden (2007) liegen schon ein paar Jahre zurück. Um zu schauen, was 2022 auf die Zähringerstadt und das umliegende Markgräflerland zukommen könnte, haben wir einen kleinen Ausflug zur diesjährigen Landesgartenschau unternommen.

Unter dem Motto „wächst. lebt. bewegt.“ findet die Landesgartenschau 2018 in Lahr statt. Gemeinsam mit unserer lieben Nachbarin haben die Markgräflerin und ich am Samstag die LGS besucht.

Das Gelände gliedert sich in drei Bereiche: Kleingartenpark, Bürgerpark und Seepark. Das Areal hat eine Gesamtfläche von 38 Hektar, es ist damit eine der größten Gartenschauen im Land. Verbunden sind die drei Teilbereiche über einen Fußweg entlang der Römerstraße sowie die Ortenau-Brücke über die Bundesstraße 415 – das neue Wahrzeichen der Stadt Lahr.

Die folgende Karte bietet einen Überblick und einen virtuellen Rundgang durch das Areal.

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Der künstlich angelegte See soll über die Landesgartenschau hinaus Raum für Freizeit und Erholung bieten. Im Fokus steht – wie auch in Neuenburg am Rhein – die städtebauliche Aufwertung, so entstanden im Bürgerpark eine neue Kindertagesstätte, sowie verschiedene Sport- und Freizeitangebote. Die Blumenhalle wird beispielsweise nach der Gartenschau als Sport- und  Mehrzweckhalle genutzt.

Hier ein paar fotografische Eindrücke von unserem Rundgang:

Kleingartenpark

Im Kleingartenpark – direkt nach dem Haupteingang – befinden sich unter anderem verschiedene Schaugärten von Garten- und Landschaftsbaubetrieben.  Vom grünen Wohnzimmer mit Outdoor-Küche oder Pool bis hin zu bepflanzten Wänden. Aus dem Markgräflerland präsentiert sich die Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin aus Laufen mit deinem Staudenbeet. Eine Fülle von Ideen und Tipps für den eigenen Garten.

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Ein Blickfang: Der Schaugarten mit den Bildern des Fotografen Sebastian Wehrle aus Freiamt.

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Schaugärten

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Wer träumt nicht von einem Pool oder Schwimmteich im Garten?

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Bepflanzte Wände

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Gemüseanbau

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Am Wegesrand: Klatschmohn und Kornblumen

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Der Fußweg entlang der Römerstraße zwischen Kleingarten- und Bürgerpark

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Die Via Ceramica soll an die römischen Wurzeln Lahrs erinnern.

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Der Hain der Philosphen

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Das DAV Kletterzentrum Lahr

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Der Drache auf dem Kinderspielplatz erninnert stark an den „Tatzelwurm“ auf dem Landesgartenschaugelände in Weil am Rhein.

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Historischer Dampfzug der SWEG – wenn die Infotafel stimmt, war die Lok auch schon auf der Kandertahlbahn im Einsatz.

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Das Jugendcafé Wild Berry

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Ein Vulkan verweist auf die Partnerstadt Alajuela in Costa Rica.

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Die Blumenhalle

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In der Blumenhalle präsentieren Floristinnen und Floristen ihre Kunstwerke.

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Die Ortenau-Brücke

Die Ortenaubrücke über die B 415 verbindet den Bürger- und den Seepark.

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Die Brücke führt in einem geschwungenen Bogen zunächst unter der B 3 hindurch und dann in etwa fünf Metern Höhe über die B 415. Sie ist an Stahlseilen an einem mehr als 50 Meter hohen Pylon befestigt.

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Seepark

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Der künstlich angelegte See ist nur zwei Meter tief und soll nach der Landesgartenschau der Bevölkerung als Badesee dienen.

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Die E-Werk-Bühne

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Seerosen

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Ein Steg führt mitten über den See

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Der Treffpunkt Ortenau lädt zum Chillen am Seeufer ein.

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Badische Revolution 1848 – auch der Heckerzug macht an der Landesgartenschau Halt.

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Schatzkammer Wald

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Die „Blauschafzucht“ des Künstlers Rainer Bonk: „Alle sind gleich. Jeder ist wichtig.“

Mehr Bilder im Flickr-Album: Landesgartenschau 2018 Lahr

Auch nach der Landesgartenschau lohnt sich ein Besuch in der Blumenstadt Lahr: Vom 20. Oktober bis 11. November findet die Chrysanthema 2018 statt.

Chrysanthema Lahr

Auch dazu findet ihr Infos hier im Blog: Chrysanthema in Lahr

Nützliche Hinweise

Öffnungszeiten:

Die Landesgartenschau Lahr dauert noch bis zum  14. Oktober 2018. Sie ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet, die Kasse schließt um 18.30 Uhr.

Donnerstag bis Samstag gelten verängerte Einlasszeiten bis 20.30 Uhr. Besucher dürfen bis zum Einbruch der Dunkelheit auf dem Gelände bleiben.

In der Tageskarte sind auch die Abendveranstaltungen auf den Bühnen mit enthalten.

Eintrittspreise:

Die Tageskarte kostet 18 Euro für Erwachsene, ermäßigt und für Gruppen ab 20 Personen jeweils 15 Euro. Kinder und Jugendliche von sechs bis 17 Jahren zahlen vier Euro. Die Familien-Tageskarte (zwei Erwachsene und eigene Kinder zwischen sechs und 17 Jahren) kostet 40 Euro.

Bei der Anreise mit dem ÖPNV (z.B. Baden-Württemberg-Ticket) gibt es Rabatte auf den Tageseintritt: Erwachsene 2 Euro, Kinder 1 Euro und mit der Familienkarte 5 Euro

Wer die Tickets vorher besorgen möchte, kann diese online unter www.landesgartenschau-lahr2018.de bestellen, oder bekommt sie in den Geschäftsstellen der Badischen-Zeitung.

Anreise:

Die Parkgebühr auf den Besucherparkplätzen beträgt 3 Euro.

Empfehlenswert ist die Anreise mit der Bahn (z.B. Baden-Württemberg-Ticket). Vom Bahnhof gibt es – wenn man das Ticket schon hat – einen kostenlosen Shuttle-Bus zum Haupteingang.

 

 

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Heimatkunde: Écomusée d’Alsace

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Die Markgräflerin und ich haben kürzlich den Brückentag für einen kleinen Ausflug ins Écomusée d’Alsace genutzt.

Das Écomusée d’Alsace im elsässischen Ungersheim ist das größte Freilichtmuseum Frankreichs. Es ist vergleichbar mit dem Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach.

Virtueller Rundgang durch das Écomusée

Geschichte

Bereits im Jahr 1971 setzten sich eine Handvoll engagierter Mitarbeiter des Vereins „Maisons Paysannes d’Alsace“ („Bauernhäuser im Elsass“) für den Erhalt und die Restaurierung ländlicher Wohnhäuser ein, die zum Abriss freigegeben waren. Da viele dieser Häuser an ihrem eigentlichen Standort Neubauten Platz machen sollten, wurde beschlossen die Häuser abzubauen, um sie Stück für Stück an einem anderen Ort wieder aufzubauen. Nach langer Suche wurde in Ungersheim ein passender Standort gefunden. Das Museum wurde 1984 eröffnet. Damals waren knapp zwanzig Gebäude neu aufgebaut und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Heute ist mit insgesamt 72 Gebäuden ein kleines elässisches Dorf entstanden und spiegelt von der Einrichtung her die Epoche Anfang des 20. Jahrhunderts wieder.

Zu den Gebäuden gehören unter anderem eine Bäckerei, eine Töpferei, eine Schmiede,  eine Schule, ein steinerner Wohnturm sowie mehrere Bauernhöfe und Fachwerkhäuser.

Hier ein paar fotografische Eindrücke:

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Mehr Fotos im Flickr-Album: Écomusée d’Alsace

 

Nützliche Informationen:

Öffnungszeiten:  25. März bis 4. November 2018 von 10 bis 18 Uhr (Hauptsaison) und von 1. Dezember 2017 bis 6. Januar 2019 (Weihnachtssaison) von 10.30 bis 18.30 Uhr (Kasse schließt um 17 Uhr)

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Deutscher Mühlentag: Ölmühle Eberhardt und Frick-Mühle

Ölmühle Eberhardt in Badenweiler
Ölmühle Eberhardt in Badenweiler

Der Deutsche Mühlentag ist ein Aktions- und Thementag rund um das Mühlen- und Müllereiwesen in Deutschland. Er wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung ins Leben gerufen und findet jährlich am Pfingstmontag statt.

(Quelle: Wikipedia)

Im Herzen des Markgräflerlandes sind zwei Mühlen an diesem Tag zu besichtigen: Die Frick-Mühle in Müllheim und die Olmühle Eberhardt in Badenweiler-Oberweiler. Ideal für einen kleinen Feiertagsspaziergang fanden die Markgräflerin und ich.



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Alte Ölmühle in Badenweiler

Die Ölmühle in der Weilertalstraße 8 stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde vermutlich 1650 gebaut. Die Mühle ist seit 1854 im Besitz der Familie Eberhardt. Eigentümerin ist Roswitha Eberhardt. Sie ist die Witwe des letzten Ölmüllers in der Region. Nebenberuflich wird die Mühle heute von ihr und ihren Söhnen Jürgen und Friedrich betrieben.

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Von ehemals 40 Wassermühlen entlang des Klemmbachs ist sie die einzige, die noch mit Wasser von einem oberschlächtigen Wasserrad angetrieben wird.

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Gepresst wird hauptsächlich Walnussöl aber auch Haselnuss- und Kürbiskernöl, diese werden in einem kleinen Mühlenladen angeboten.

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Die Markgräflerin hat natürlich je ein Fläschchen Walnuss- und Haselnussöl mitgenommen. Die Öle halten bis nächstes Frühjahr und werden so ab Herbst den für die Region typischen Nüssli- oder Döchterlisalat (Feldsalat) verfeinern.

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Einkehr: Angesichts des sommerlichen Wetters haben wir uns noch ein Eis gegönnt: In Oberweiler gibt es seit Mitte März das neue „Eiscafé zum Kuckuck“ (Weilertalstraße 37, Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 18 Uhr). Sehr lecker, und bislang auch im Bekanntenkreis nur Gutes gehört.


Frick-Mühle

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Energie aus Wasserkraft wussten schon unsere Vorfahren zu nutzen: Entlang des Klemmbachs gab es früher ein Vielzahl von Mühlen. Die Stadt Müllheim leitet ihren Namen von ihen Mühlen her. Bereits im Jahr 758 wird die Ansiedlung in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen als „villa mulinhaimo“ (Ort der Mühlen) erwähnt.

Die Frick-Mühle ist eine von sieben Getreidemühlen, die es früher in Müllheim gab. Neben der Frick-Mühle waren dies  die Gabelmann-Mühle in der Erngupfe, die Sprengemühle, die Diethelm-Mühle (früher Blankenhornsche-Mühle), die Koger-Mühle (vormals Willinsche-Mühle), die in den 1960er Jahren abgerissene Kaiser-Mühle (ehemals Schweizer-Mühle) sowie die Henssler-Mühle (ehemals Mattenmühle), die im Jahr 2009 als letzte Müllheimer Getreidemühle stillgelegt wurde. Aber nicht nur in Getreidemühlen wurde die Kraft des Wasser genutzt: Hinzu kamen noch zahlreiche Ölmühlen, Sägen, Hanfreiben und Trotten. Kein Wunder, dass der Gewerbeverein den „Müller von Mülle“ als Symbol gewählt hat.

Die Frick-Mühle wurde im Jahr 1392 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte ursprünglich zum Hofgut der Herren von Baden aus Liel. Von den Anfang des 19. Jahrhunderts neu errichtetend Gebäude sind das stattliche Wohn- und Mühlenhaus sowie das Gesindehaus mit Laube erhalten. Die Stadt Müllheim hat die Mühle im Jahr 1993 erworben und zusammen mit dem Markgräfler Museumsverein Müllheim renoviert.

Seit 2000 ist hier das Mühlenmuseum als Außenstelle des städtischen Markgräfler Museums eingerichtet und wird von der Stadt gemeinsam mit dem Museumsverein betrieben. Die ehrenamtlichen Helfer halten die Mühlentechnik in Schuss, bieten Führungen nach Absprache an.

So wie sich das Anwesen heute darstellt, ist es zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden.  Im Mühlenraum sind drei Mahlgänge wieder aufgebaut, die weiteren Gebäude wie Scheune, Stallungen und der Schopf der Holzsäge sind ebenso verschwunden wie das ausgedehnte Gartengrundstück.

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Öffnungszeiten: Von April bis Oktober werden jeweils am ersten Samstag und am dritten Sonntag eines Monats von 15 bis 17 Uhr die historischen Mahlwerke und die Stampfe vorgeführt.


Mehr Fotos im Flickr-Album: Deutscher Mühlentag 2018


Tipp: Die Müllheimer Museumsnacht „Jazz-Wein-Kultur“ findet am Freitag, 10. August 2018, ab 18 Uhr statt. Jazz wird gespielt im Innenhof des Museums und im Garten derFrick-Mühle. Besondere Aktionen, Führungen, Kultur- und Ausstellungsevents während des Abends machen die das Markgräfler Musuem und seine Außenstelle Frick-Mühle auf außergewöhnliche Art erlebbar. Dazu gibt es kulinarische Köstlichketen von ausgesuchten Müllheimer Gastronomen sowie edle Tropfen der Müllheimer Weingüter Dörflinger und Engler.

 

 

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Mit Schirm, Charme und Gutedel

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Ließen sich vom Regen die gute Laune bei der Eröffnung des Gutedelwandertags nicht verderben (v. l.): Hubert Maier (Bad Bellinger Hauptamtsleiter), Markus Büchin (Vorsitzender des Vereins Markgräfler Wein), Bad Bellingens Bürgermeister Carsten Vogelpohl, die Markgräfler Weinprinzessin Hannah Herrmann, Thomas Senft (Geschäftsführer Markgräfler Wein) und Kurdirektorin Doris Räuber.

Für die Oberbadische war ich heute beim Gutedelwandertag auf dem Wiiwegli zwischen Bad Bellingen und Efringen-Kirchen unterwegs unterwegs.

Der Bericht ist in der Online-Ausgabe unter Efringen-Kirchen zu finden: Mit Schirm, Charme und Gutedel

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Die Gutedelwanderer waren bestens vorbereitet: Eine Gruppe Mädels vom Hochrhein hatte selbstgehäkelte Gläserhalter zum Umhängen für Weingläser mit dabei.

Mehr Bilder in der Fotogalerie der Oberbadischen: Gutedelwandertag von Bad Bellingen nach Efringen-Kirchen

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Feminismus macht auch Spaß

Markgräfler Gutedelpreis 2018

Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer wurde am Freitag in Müllheim – „der badischen Herzkammer des deutschen Liberalismus seit 1848“ (Christoph Wirtz) – mit dem Markgräfler Gutedelpreis ausgezeichnet. Die Markgräfler Gutedelgesellschaft würdigt mit diesem Preis alljährlich „öffentlich wirksamen kreativen Eigensinn“. Eine Eigenschaft, die man der streitbaren Journalistin und „Emma“ Herausgeberin nicht absprechen kann.

Schwarzer präsentierte sich – anders als man(n)/frau nach Auftritten in TV-Talkshows erwarten könnte – als rheinische Frohnatur mit viel Humor: „Wir Feministinnen haben den Ehekrieg nicht erfunden.“

Das Programm der Preisverleihung konnte sich einmal mehr sehen und hören lassen, es war informativ und unterhaltsam zugleich. „Wenn Feminismus soviel Spaß macht, machen wir weiter“, kommentierte die Geehrte das bemerkenswerte Programm.

Hier ein paar fotografische Impressionen:

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„Raus mit den Männern aus dem Reichstag. Raus mit den Männern aus dem Landtag. Raus mit den Männern, wir machen daraus ein Frauenhaus“, hieß es gleich zu Beginn als die hervorragende Sängerin Julia von Miller – begleitet am Klavier von Robert Probst – unter anderem Chansons von Claire Waldoff interpretierte.

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Dorothea Gädeke, Isabella Bartdorff und Stefanie Mrachacz lasen Texte von und – vor allem – über Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Daunter Texte aus Esther Villars „Der dressierte Mann“, Loriots „Jodeldiplom“ sowie Zitate von Charles Bukowski, Adolf Hitler und Charles Darwin. Letzterer schrieb in seinem Buch „Die Abstammung des Menschen“: „Der hauptsächlichste Unterschied in den intellectuellen Kräften der beiden Geschlechter zeigt sich darin, dass der Mann zu einer größeren Höhe in Allem, was er nur immer anfängt, gelangt, als zu welcher sich die Frau erheben kann, mag es nun tiefes Nachdenken, Vernunft oder Einbildungskraft, oder bloß den Gebrauch der Sinne und der Hände erfordern.“

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Gesungen dazu hat Kaija Ledergerber.

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Was Frauen in der Musik alles geleistet haben bewies die Cellistin und Professorin an der Freiburger Musikhochschule Elena Cheah mit Helmut Lörscher am Flügel. Sie spielten sowohl klassische als auf Jazz-Stücke von Nadia Boulanger bis Clara Schumann.

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Das Bühnenbild gestaltete: Heiner Schaufelberger

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Der Vorsitzende der Markgräfler Gutedelgesellschaft und Spender des Preises (225 Liter  bezw. 300 Flaschen Gutedel): Der Müllheimer Winzer Hermann Dörflinger

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Die Laudatio hielt Christoph Wirtz.

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Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer (Mitte) wurde für kreativen Eigensinn mit dem Markgräfler Gutedelpreis ausgezeichnet. Den Preis – 225 Liter Gutedel – überreichten Christoph Wirtz (l.) und der Müllheimer Winzer Hermann Dörflinger.

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Alice Schwarzer im Gespräch mit Christoph Wirtz

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Für „ebbis guets“ – wie es im Programm hieß – sorgte die mit zwei Sternen dekorierte Spitzenköchin Douce Steiner mit ihrem dreiköpfigen Team – übrigens auch alles Frauen.

Ein Ausschnitt der Fernsehsendung „Der 7. Sinn“ über Frauen im Straßenverkehr sorgte für Heiterkeit im voll besetzten großen Saal des Bürgerhauses.

Mehr Bilder im Flickr-Album Markgräfler Gutedelpreis 2018

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Hellway to High

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Rund 1280 Läuferinnen und Läufer gingen bei der 18. Auflage des Müllheimer Genusslaufes der Genussläufer Dreyleckland an den Start. Hinzu kamen noch 160 Kinder beim „Jag das Wildschwein“-Lauf.

Zum zweiten Mal war der Genusslauf als bisher einzige deutsche Veranstaltung Teil der internationalen Laufserie „Challenge de la Convivialité“, zu dem unter anderem auch der Marathon du Médoc, der Marathon du Beaujolais und der Marathon du Cognac zählen.

Das Motto der 18. Auflage lautete „Hellway to High“ und in der Tat ist für manch einen der Läufer der Anstieg hinauf zur Vögisheimer Grillhütte die Hölle. Oben angekommen zaubern dann himmlische Genüsse ein Lächeln auf die Gesichter der Teilnehmer: edle Tropfen der heimischen Winzer in rot und weiß, Wasser und isotonische Getränke, Obst und feine Canapés. Getreu dem Motto „lächeln statt hecheln“ der Genussläufer Dreyeckland. Dazu gabs aufmunternde Dudelsack-Klänge der „Castle Hill Pipers of the 79th District“.

Hier ein paar fotografischen Eindrücke vom 18. Genusslauf:

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Dudelsackklänge beim Mülheimer Genusslauf

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Die Sieger

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Kinderlauf: Jag das Wildschwein

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Mehr Bilder im Flickr-Album: Hellway to High

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136. Müllheimer Weinmarkt

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Der letzte Freitag im April ist für die Weinerzeuger des Markgräflerlands ein Feiertag. Bereits zum 136. Mal fand mit dem Müllheimer Weinmarkt, der älteste Weinmarkt in Baden statt.

Erstmals waren neben Qualtitäsweinen und Winzersekten auch so genannte Landweine und Schaumweine (Seccos) zugelassen.

Anbei ein paar fotografische Eindrücke vom Weinmarkt 2018 im Müllheimer Bürgerhaus:

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Die Badischen Weinhoheiten tragen sich ins goldene Buch der Stadt Müllheim ein.
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Für passendes Flair sorgte auch die Markgräfler Trachtengruppe aus Weil am Rhein.
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In der Mitte des großen Saals konnten auch die diesjährigen Gutedel-Cup-Gewinner probiert werden.

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Das derzeit vakante Bürgerhaus-Restaurant wurde zur Markthalle umfunktioniiert, hier boten Partnerbetriebe aus der Müllheimer Gastronomie kleine Leckereien zum Wein an.