Amateurfunk, Fotografie, Wissenschaft

ISS funkt Bilder zur Erde

Eine Serie von zwölf Bildern wurde zwischen den Jahren, vom 26. Dezember bis 31. Dezember, bei einem ARISS SSTV-Event von der Internationalen Raumstation (ISS) über eine Amateurfunkstation im russischen Segment gesendet.

Auch ich habe versucht Bilder mit meinem ICOM 705 Funkgerät zu empfangen und war auch erfolgreich.

Allerdings habe ich nur eine 2m/70 cm-Magnetantenne vor dem Nordfenster. Von daher bin ich sehr zufrieden, dass ich überhaupt halbwegs brauchbare Bilder empfangen habe.

Die Abkürzung SSTV steht dabei für Slow Scan Television und bezeichnet die Übertragung von Standbildern über Funk. Wie bei einem Fax werden die digitalen Bilddaten in analoge Töne umgewandelt und gesendet. Diese können mit einem Funkgerät als FM-Signal empfangen und dann mittels PC-Software oder Handy-App wieder in ein Bild umgewandelt werden.

Das ARISS (Amateur Radio on the International Space Station) Event stand unter der Überschrift „Lunar Exploration“. Die Bilderserie ist den vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Mondmissionen der an der ISS beteiligten Institutionen gewidmet.

So kam ich zwischen den Feiertagen zu meinem ersten Amateurfunkdiplom.

Auch die Kollegen des DARC (Deutscher Amateur-Radio-Club) Ortsverband A47 Markgräflerland haben sich während der Überflüge der ISS über Deutschland auf die Bilderjagd gemacht.  Stephan Denzer (DH0GDE) aus Feldberg ist es gelungen sogar alle zwölf Bilder zu empfangen.

Etwa fünf Überflüge, an denen die Funksignale von der ISS empfangen werden können, gibt es pro Tag. Diese dauern zwischen drei und sechs Minuten. Die Übertragung eines SSTV-Bildes benötigt etwa zwei Minuten.

73 de DL2ANL

Ausflugsziel, Essen & Trinken, Fotografie, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern

Herbstwanderung von Ötlingen nach Tüllingen

Die Herbstwanderung rund um den Tüllinger Berg hatten wir schon länger geplant. Eigentlich wollten wir mal unter der Woche am Tüllinger Lindenplatz starten und durch den Wald nach Ötlingen sowie durch die Reben zurück laufen. Ursprünglich war auch eine Einkehr im Café Inka und in einer der beiden Straußwirtschaften in Tüllingen geplant. Pandemiebedingt haben wir darauf verzichtet und ein ordentliches Vesper in den Rucksack gepackt. Da wir doch am Wochenende unterwegs waren und dann doch am Lindenplatz viel los ist, sind wir im Art-Dorf Ötlingen gestartet. Die Impressionen von der Freiluft-Galerie habe ich in einem eigenen Blogbeitrag zusammengefasst.

Das Auto haben wir auf dem Parkplatz am nördlichen Ortsrand abgestellt und sind dann der Dorfstraße bis zur Kurve gefolgt.

Äpfel, Trauben, Schnaps und ein Bückerschrank

Blick auf Alt-Weil und Basel

Wir folgen dem Wegweiser Ötlingen Oberdorf in Richtung Daur-Hütte.  Abkühlung Beim Wegweiser Ötlingen Spitzacker folgen wir dem Weg weiter in Richtung Daur-Hütte.

Oberhalb von Ötlingen führt uns der Pfad über eine Wiese … Blick auf Ötlingen Die Markgräflerin erfreut sich an  der Blütenpracht auf der Wiese.

Aussicht über die Rheinebene  Schade das die Bank mit der schönen Aussicht zugemüllt war.Blick auf Burg Rötteln

Der Fernmeldeturm dient als Wegweiser

Die Daur-Hütte  Wir gehen weiter in Richtung Käferholz beziehungsweise Tüllingen Lindenplatz Auch hier haben wir vom Waldrand eine tolle Aussicht, diesmal auf die Stadt Lörrach.

Beim Wegweiser Käferholz kreuzen wir den Marktfrauenweg nach Haltingen. Wir gehen weiter in Richtung Lindenplatz.

Zur Erinnerung an den Sieg des Markgrafen Ludwig Wilhelm bei Tüllingen-Friedlingen am 14. Oktober 1702. Errichtet vom Offizierskoprs des Inf. Reg. Markgraf Ludwig Wilhelm 3. Bad. No. 111 im Jahre 1902.

Halbzeit: Wir machen auf der Dülliger-Fasnachtsfüür-Bank Rast und packen unser Vesper aus. Gestärkt geht es weiter in Richtung Obertüllingen.

Wirkt etwas aus der Zeit gefallen, das Denkmal für Hindenburg

Beim Wegweiser Tüllingen Lindenplatz gehen wir später weiter in Richtung Ötlingen, zunächst machen wir aber einen kleinen Abstecher zur Ottilienkirche.

Blick auf Basel mit den beiden Roche-TürmenDie Ottilienkirche gehört zu den „Mythischen Orten am Oberrhein„.

Wir sind wieder auf dem Weg in Richtung Ötlingen.

Auf der rechten Seite folgt das nächste Denkmal für die Gebirgstruppe. „Den Toten zum Gedenken
den Lebenden zur Mahnung.“

Wir überqueren die Gemarkungsgrenze von Tüllingen und Haltingen.

AmTüllinger  wächst die Wilde Tulpe, auch Weinbergstulpe genannt.

Beim Wegweiser Tüllinger Weg halten wir uns rechts und gehen weiter in Richtung Ötlingen …

… Nicht ohne uns zuvor mit einem Gläschen Wein gestärkt zu haben. Die Haltinger Winzer haben zum „Rebensonntag“ eingeladen. Fast geschafft, wir kreuzen beim nächsten Wegweiser nochmal den Marktfrauenweg. Kurz vor dem ZIel nochmals eine herrliche Aussicht auf das Art-Dorf Ötlingen.

Mehr Bilder bei Google Photos im Album Herbstwanderung von Ötlingen nach Tüllingen

Ausflugsziel, Fotografie, Heimatkunde, Kultur, Kunst, Wandern

Art-Dorf Ötlingen

Wir starteten unsere Herbstwanderung nach Tüllingen im „Art-Dorf“ Ötlingen. Die Idee zur Freiluftgalerie mit großformatigen Bildern an den Hausfassaden entlang der Dorfstraße hatte der Künstler Gerhard Hanemann. Häuser wurden mit Bildern verschiedener Künstler ausgestattet.

Um den Blogbeitrag zur Wanderung nicht mit zu vielen Bildern zu überladen, habe ich die Fotos in einen eigenen Beitrag ausgeklinkt. Viel Spaß beim virtuellen Bummel durch Ötlingen.

Wenn die Pandemie hoffentlich bald mal vorbei ist, bietet sich auch wieder eine Einkehr an, beispielsweise im Café Inka mit einer sehenswerten Tapete oder auf der Terrasse der „Blick Bergwirtschaft“.

Amateurfunk, DLRG, Fotografie, Heimatkunde, Nachrichten, Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg, Uncategorized, Wandern, Wissenschaft

Tempus fugit – Jahresrückblick 2021

Das Jahr 2021 hatten wir mit einer Winteranderung vom Kreuzweg zum Köhlgarten eingeleitet. Irgenwie kamen wir aber nicht mehr so oft zum Wandern. Trotz Pandemie hat uns die Arbeit eingeholt. Zudem war das Wetter in diesem Jahr im Vergleich zu 2020 zu nass und ungemütlich – eine Wanderung vom Notschrei ins Münstertal hat mir doch einen „nassen Frack“ beschert. Diese und andere Wanderungen muss ich erst noch bloggen. Auch das Angeln kam irgendwie zu kurz.

Tempus fugit – der lateinische Spruch gilt ganz besonders in diesem Jahr.

Wie schon 2020 stand auch das Jahr 2021 ganz im Zeichen von Corona. Der Rettungsschwimmkurs, den ich als Ausbilder im Oktober 2020 begonnen hatte, musste eine lange Zeit pausieren, bis ich diesen dann im Sommer endlich abschließen konnte.

Spektakulär war ein DLRG-Einsatz im Rheinhafen in Weil am Rhein, bei dem ein Betonmischer in den Rhein gerollt war.

Hinzu kam, dass meine EH-Ausbilder-Lizenz während des ersten Corona-Jahres abgelaufen ist und wegen Corona übergangsweise nur um ein Jahr bis März verlängert worden war. Leider gab es weit und breit keine Fortbildungen und erst im Oktober konnte ich dann mit Online-Präsenz-Seminaren und E-Learning die erforderlichen Unterrichtseinheiten sammeln. Leider mussten es dann 32 statt der 16 üblichen Lerneinheiten sein, da die Lizenz ja abgelaufen war. Die Bürokratie der Berufsgenossenschaft ist hier übergründlich.

Eine unerwartete Überraschung

Eine freudige Überraschung gab es am 24. Juli für mich im Müllheimer Freibad. Meine DLRG-Kameraden haben eine kleine Feierstunde organisiert und Müllheims Bürgermeister Martin Löffler überreichte mir die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für mein ehrenamtliches Engagement in der DLRG. Seit 1991 habe ich mehr als 750 Rettungsschwimmer ausgebildet. Vielen Dank!

Danke an Voker Münch (mps) für das Foto!

Mal wieder etwas neues Lernen

Im Frühjahr hatte ich also genug Zeit, um wieder mal etwas Neues zu lernen. Tobias Holzreiter hatte mich im März angesprochen, ob ich nicht die Amateurfunk-Linzenz machen wollte. In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder mal über den Field Day der Funkamateure vom DARC OV A47 Markgräflerland berichtet. Und ich war schon immer technikbegeistert, auch wenn das Thema in den vergangenen Jahren zu kurz kam.

Beim Field Day auf dem Stalten

Also ging es ans Lernen der 1547 Fragen für die Amateurfunkprüfung. Der Technische Teil war recht anspruchsvoll. Zum Glück konnte ich vieles aus der Abi-Zeit am Technischen Gymnasium aus dem Gedächtnis hervorkramen. Allerdings bezog sich das zu Schulzeiten gelernte Wissen über Elektronik nicht unbedingt auf Hochfrequenztechnik. Bis Juni hatten wir den Stoff für die Einsteiger-Lizenz durch, dann habe ich mich dazu entschlossen doch die große A-Lizenz zu machen. Die Einsteiger-Lizenz gilt nämlich im benachbarten Frankreich nicht. Am 28. September haben Christian Pohle und ich in Reutlingen die Prüfung für die A-Lizenz mit Erfolg abgelegt.

Seither bin ich als DL2ANL on air und hatte auch schon bei einem Contest von der CLubstation aus die ersten DX-QSOs mit Curacao, Argentien, Brasilien, Ghana und den USA.

Zwichen den Jahren gab es dann das erste Amateurfunkdiplom (dazu demnächst mehr):

Ausflugsziel, Fotografie, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern, Wein

Burkheim – Burg Sponeck – Rappennestgießen

Irgendwie bin ich dieses Jahr mit dem Bloggen der Wanderungen nicht hinterhergekommen. Im August haben wir eine Wanderung von Burkheim über die Reben zur Burg Sponeck unternommen. Zurück ging es dann durch die Rheinauen am Baggersee vorbei ins mittelalterliche Örtchen Burkheim, der schmucke Ort ist heute ein Ortsteil von Vogtsburg. Die Tour ist nur acht Kilometer lang.

Wichtig: Für das Wegstück durch die Rheinauen sollte man den Mückenschutz nicht vergessen. Die Schnaken sind echt eine Plage. Im Sommer Schwimmzeug für den Baggersee einpacken, dann am besten unter der Woche wandern und baden.

Gestartet sind wir am Parkplatz/Kirchberg beziehungsweise Wanderparkplatz im Bündle. Hier kommt  auch der Wiedehopfpfad vorbei.

Wir folgen dem Wegweiser (gelbe Raute) in Richtung Burg Sponeck.

Das erste Stück ist auch Teil des „Burgemer Wiiweg“ Insgesamt 24 Stelen informiern zum Thema Weinbau und Geologie.

Rote Spätburgunder Trauben …

Blick zurück auf Burkheim und die Burgruine

Kirche und Reben

Panoramblick auf Burkheim mit Kirche und Burgruine, im Hintergrund ist der Totenkopfturm auf dem Kaiserstuhl zu sehen.

Die Burg Burkheim, auch Neue Burg oder Schwendi-Schloss genannt, ist die Ruine einer Spornburg bei 200 m ü. NN auf einem steilen Felsen südwestlich des Ortsteils Burkheim am Kaiserstuhl der Gemeinde Vogtsburg im Kaiserstuhl im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg.

Die Burg wurde am 13. Januar 1231 erstmals erwähnt. Besitzer waren die Markgrafen von Hachberg und 1316 die Herren von Üsenberg, 1561 Lazarus von Schwendi und die Familie Bastian. Nach Zerstörungen und Wiederaufbauten wurde die Burg zwischen 1672 und 1676 im französisch-holländischen Krieg endgültig zerstört. Von der ehemaligen Burganlage sind Reste des Neubaus und Reste der Wehrmauer erhalten, die im Besitz einer Weinkellerei sind.

(Quelle: Wikipedia)

Die Burg ist in Privatbesitz und nicht geöffnet. Allerdings finden dort Weinproben und auch Hochzeiten statt. Infos dazu beim örtlichen Weingut.


Wir folgen dem Weg in Richtung der Hütte zur Rheinhalde.

Die Hütte „Zur Rheinhalde“ bietet einen  schönen Blick hinunter auf den Ort. Sie wurde 1994 von den Burkheimer Reservisten gebaut.

Wir gehen weiter in Richtung Rheinhalde.

Eine Infotafel informiert über den Trockenrasen-Standort

Hier hat man einen schönen Blick auf Burkheim, …

… den Rhein und den Burkheimer Baggersee …

sowie die Vogesen jenseites des Rheins.

Noch ein gemütlicher Rastplatz, der wohl auch für gelegentliche Weinproben genutzt wird.

Wir tragen uns ins Gästebuch ein.

Blick auf die Burg Sponeck, das erste Ziel unserer Wanderung.

Am Westhang des Kaiserstuhls gibt es Gelegenheit für etwas Naturfotografie.

Terrassenförmig angelegten Rebstücke

Wir folgen dem Weg oberhalb des Steinbruchs.

Bei der nächsten Weggabelung halten wir uns links in Richtung Norden und verlassen den Weinlehrpfad. Rechterhand befindet sich in ein paar Metern Entfernung eine hölzerne Skulptur.

Beim Wegweiser Kreidenberg folgen wir weiter dem Wiedhopfpfad in Richtung Burg Sponeck

Der nächste Wegweiser Habersattel ist nur 300 Meter weit entfernt. Es geht weiter in Richtung Wegkreuz Erlacher, Vogesenblick und Burg Sponeck.

Eine Tafel informiert über die wichtigsten Vulkangesteine des Kaiserstuhls.

Blick auf den Rhein

Vom Wegweiser Humberg ist es noch ein Katzensprung zur Burg Sponeck.

Die Burg Sponeck, früher auch Spanegge genannt, ist die Ruine einer Höhenburg auf einem 202 m ü. NN hohen Felssporn über dem Rhein beim Ortsteil Jechtingen der Gemeinde Sasbach am Kaiserstuhl. Die Burg war über den Resten eines spätantiken Kastells, des Kastells Sasbach-Jechtingen, errichtet worden.

Sowohl das Kastell als auch die Burg waren auf dem damals von drei Seiten vom Rhein umgebenen 25 Meter hohen Felssporn errichtet worden. Ein Angriff war nur von Osten möglich. Erst durch die Rheinbegradigung Tullas war der Rhein um etwa 200 Meter nach Westen verlagert worden. Durch die damit verbundene Veränderung in der Topographie ist der westlich von Sasbach-Jechtingen gelegene Fels heute in seiner Gesamtheit von Land umgeben.

Im1973 wurden bei Grabungen im Vorgelände der Burg Sponeck Reste eines in der Regierungszeit des Kaisers Valentinian I. um 370 errichteten, spätantiken Kastells entdeckt.

Hier führt übrigens auch der Oberrhein-Römer-Radweg vorbei.

Wir gehen vom Parkplatz Sponeck zurück in Richtung Burgheim.

Ein Seitengerinne des Rheins durch die Rheinauen

Blauwasser

Hier gehts Richtung Sportplatz und Rhein, wir gehen weiter in Richtung Badesee …

Ein im Rahmen des integrierten Rheinprogramms neu angelegtes Seitengerinne.

Wir folgen am Wegweiser Badische Brückle dem Weg in Richtung Baggersee …

Auf dem Hinweg gingen wir oberhalb des Steinbruchs vorbei.

Ein Künstler hat gegenüber der Kläranlage seine Skulputren ausgestellt.

Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Rappennestgrund und Baggersee Burkheim.

Wir queren einen breiten Weg und kommen dann ins Naturschutzgebiet „Rappennestgießen“.

Wir kommen an der Straße raus, die zum Parkplatz Baggersee führt. Entlang der Straße stehen schon etliche Autos und auch der Gemeindevollzugsdienst ist schon kräftig dabei. Knöllchen zu schreiben.

Eigentlich wollten wir noch kurz Baden, aber der Markgräflerin war dann doch zu viel los, also sind wir weiter in Richtung Ort gelaufen.

Blick von Süden auf Burkheim

Das mit den Nachtwächter müssen wir uns merken …

Der Burkheimer Kräuterhof, eine Dependance haben wir ja in Müllheim mit dem Hügelheimer Kräuterhof.

Wir gehen weiter in Richtung Historischen Stadtkern.

Im ArtCafé gönnen wir uns zur Erfrischung ein „Kaiserstuhl Eis“

Das Rathaus in Burkheim wurde im Jahr 1604 im Renaissancestil errichtet. Das Gebäude zeigt sich ganz in Rot mit Treppenturm und markanten Wappen am Eingang. Das Wappen am Portal ist mi dem österreichischen Wappen sowie dem Wappen von Burkheim und des Hauswappens der Schwendi verziert. Das österreichische Wappen erinnert an den Sitz der Vogteiverwaltung und die einstige Zugehörigkeit des Breisgaus zu Vorderösterreich.

Das „Stadttor“

Die katholische Kirche St. Pankratius

Wir sind zurück auf dem Parkplatz angekommen.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Burkheim – Burg Sponeck – Rappennestgießen

Fotografie, Photoshop

Fröhliche Weihnachten

Ich sehn‘ mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit
Ich glaub‘, ich hab’s einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei’s Sonnnenstrahl,
dass Regen, Schnee und jede Wolk,
dass all das in mir drin ich find,
verkleinert, einmalig und schön
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön‘
ein’s jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd‘ still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, dass war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb‘ bereit:
Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!
(Hermann Hesse)

Ich wünsche allen Freunden, Kollegen,
und Lesern meines Blogs „Neues aus dem Markgrälerland“

Fröhliche Weihnachten!

Merry Christmas – Joyeux Noël – Buon Natale – Feliz Navidad

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Vogelbachtal und Altvogelbachfelsen

Wir haben ein kleine Wanderung von Badenweiler durchs Vogelbachtal zum Altvogelbachfelsen unternommen. Allein der idyllisch plätschernde Vogelbach, Libellen und Schmetterlinge lohnen die Tour. Im vergangenen Jahr haben wir eine ähnliche Runde unternommen, sind aber von Schweighof aus gestartet: Badenweiler-Schweighof: Wanderung Altenstein – Vogelbach – Bergmannsruhe

Die Wanderung führt fast auf den 1165 Meter hohen Blauen.

Unsere Wanderung ist etwas mehr als 10 Kilometer lang und beginnt Schlossplatz. Wir folgen der Blauenstraße nach Osten und wechseln dann in die Hochwaldstraße. An deren Ende halten wir uns rechts und folgen der Moltkestraße bis nach links in Richtung Heizkraftwerk abbiegt. Hier folgen wir dem Wegweiser Badenweiler Pfarrwaldpromenade in Richtung Wilhelmstraße und Schweighof.

Beim Aussichtspunkt mit der Himmelsliege genießen wir den Blick auf die gegenüberliegende Burg.

Kirche, Kurhaus und Burg

Wir kommen am Ende der Pfarrwaldpromenade auf die Straße „Im Bannholz“ und Biegen nach links in die Wilhelmstraße ab. Beim Wegweiser Wilhelmstraße am Friedhof halten wir uns rechts und folgen der Wilhelmstraße nach Schweighof.

Alternativ kann man auch der Badstraße folgen, dort gibt es noch einen Rastplatz mit Himmelsliege, und folgt dann ab dem Wegweiser „Im hinteren Vogelbach“ dem Wegweiser zur „Bergmansruhe“.

Beim Wegweiser „Bergmannsruhe“ beginnt das Vogelbachtal. Wir folgen dem Bachverlauf bergauf.

Was blüht denn da? Statt dem dicken Naturführer hilft heutzutage eine App.

Der Kaisermantel oder Silberstrich (Argynnis paphia) ist ein Schmetterling (Tagfalter) der Gattung Argynnis aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Er ist der größte mitteleuropäische Perlmutterfalter.

Wir folgen dem Bachlauf

Der Weg wir immer schmaler und wir kreuzen den Bach und folgen dem Weg auf der anderen Seite.

Ein Baum mit Gesicht – ich habe die Umrisse mit Photoshop nachmalt.

Der Bach plätschert vor sich hin.

Bei der Friedrich-Hilda-Esche können wir entweder direkt in Richtung Stelli (etwas steiler und schmaler) oder über den Wegweiser „Vogelbach“ laufen. Wir entscheiden uns für letztere Route.

Vergangenes Jahr haben wir hier Rast gemacht, da stand bei der Esche noch eine Bank.

Irgendein Pilzsammler hat seine Beute verloren …

Es geht weiter in Richtung „Stelli“

Rechter Hand kommen wir an einer zugewachsenen Mauer vorbei. Es handelt sich dabei um eine  einstige Holzverladerampe. Hier wurden früher Pferdefuhrwerke mit Holz beladen.

Wir keuzen nochmal den Vogelbach.

Eine Schwebfliege

Weiter geht’s in Richtung Obere Stelli und Blauen

Beim Wegweiser „Obere Stelli“ folgen wir dem Pfad in Richtung Blauen. Ab hier wirds etwas ätzend – habe ich schon erzählt, dass ich mich nicht so gerne bergauf quäle?

Oben beim Altvogelbachfelsen angekommen machen wir Vesperpause, auch wenn die Straße ziemlich nah am Felsen vorbeiläuft und das eine oder andere Moped vorbeiknatternt. Es waren auch einige Kletterer am Felsen. Es ist einer der wenigen Felsen, wo das noch erlaubt ist.

Fingerhut (Digitalis)

Wir überqueren die Straße, verlassen den Wanderweg mit der gelben Raute hinauf zum Blauen und folgen dem „Alten Blauenweg“. Hier habe ich die Kamera weggepackt, weil es nicht so viel zu sehen gibt. Wenn man dem Wegweiser Richtung „Fischersbrunn“ folgt sind es knapp zwei Kilometer bis zum Blauengipfel.

Wir gehen immer parallel zum Berg in Richtung Westen und wechseln dann beim Wegweiser auf den unteren parallelen Weg, der direkt zum Prinzensitz führt.

 

 

Irgendjemand hat diese betenden Hände in die Wand der Hütte am Prinzensitz geritzt.

 

Wir gehen weiter in Richtung Badenweiler …

 

 

Bei einem Hochsitz eröffnet sich der Blick in Richtung Rheinebene.

 

Blick auf Müllheim

Blick Richtung Kaiserstuhl – Im Vordergrund liegt die Römerberg-Klinik.

Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Oberer Pfarrwald und Sophienruhe.

 

Wir überqueren die Landesstraße zum Blauen.

 

 

Am Rastplatz und Aussichtspunkt Sophienruhe packen wir nochmals unserer Thermoskannen mit Tee aus.

 

 

Blick auf die Burg Baden und den Innerberg

Unterhalb der Sophienruhe ist eine Abraumhalde aus dem Bergbau. Glückspilze finden hier auch mal einen blau glänzenden Amethyst.

Blick auf Niederweiler und Müllheim

 

 

Wir gehen weiter in Richtung des Wegweisers Blaue Steine

 

Vorbei an der einstigen Abraumhalde

 

Hier gehen wir weiter in Richtung Badenweiler.

Zurück in Badenweiler kann man die Burg Baden, den Kurpark und die Römische Badruine besichtigen. Literaturfreunde können das Tschechow-Museum besichtigen. Für Familien mit Kindern bietet sich  ein kleiner Abstecher zum  Park der Sinne an.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Vogelbachweg – Altvogelbachfelsen – Sophienruhe

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Blauenblick, Lipberg und Tiergehege

Eine unserer letzten Wanderungen unternahmen wir praktisch vor unserer Haustür. Vor dieser sind wir auch gestartet, auf der Karte bei Google Maps ist jedoch der Waldparkplatz Eichwald (nach dem Müllheimer Freibad beziehungsweise Eichwaldstadion) als Start angegeben. Von dort ging es den Lipberger Weg über den Blauenblick nach Lipburg, dort hinauf zum Friedhof und zum Lipberg – wo die Gleitschirmflieger landen, die auf dem Blauen starten, hinunter Richtung Tiergehege Niederweiler und den Krezbergweg wieder zurück in Richtung Siebeneichen. Der Rundweg ist zwischen 7 und 8 Kilometer lang, von Haustür zu Haustür waren es etwa 10 Kilometer.

Die Wanderung beginnt am Waldparkplatz im Eichwald, wir gehen etwas zurück und folgen dann beim Hundesportverein dem Lipburger Weg, vorbei am Schützenhaus. Von der Chrieswasserquelle fließt ein kleines Bächlein in Richtung Schwimmbad.

Die Chrieswasserquelle

Infotafeln des Forstamts informieren über den Müllheimer Eichwald.

Ein Platz am Waldweg: Welche Elfen und Wichtel sich hier wohl treffen?

Bemalte Steine säumen den Wichtelweg

Kleine Verschnaufpause am Blauenblick …

Wir wandern weiter in Richtung Lipburg.

Eine Ziegenweide

Das Echte Mädesüß (Filipendula ulmaria) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Sie ist in fast ganz Europa heimisch und man findet sie auf nährstoffreichen Feucht- und Nasswiesen, an Gräben und Bachufern sowie in Erlen-Eschenwäldern.

Zitronenfalter

Die Lipburger Turmuhr ist schon 115 Jahre alt.

In Lipburg halten wir uns beim Kriegerdenkmal links und gehen bergauf in Richtung Friedhof, entlang des Anstiegs gibt’s leider wenig Schatten.

Ein Rotmilan

Der Friedhof

Der Lipberg

Gleitschirmflieger im Anflug vom Blauen …

Wir genießen auf dem Lipberg die Aussicht, vespern und schauen den Gleitschirmfliegern beim Landen zu.

Panoramblick in die Rheinebene

Wir gehen wieder bergab in Richtung Niederweiler.

In diesem Bild sind zwei Burgen versteckt …

Wir kreuzen den Skulpturenweg.

Das Wildgehege bei Niederweiler

Die Rehe konnten wir nur von weitem sehen. Uns kam gerade ein Spaziergänger mit Hund entgegen als die Markgräflerin ihre Kamera auspackte. Die scheuen Rehe haben daraufhin das Weite gesucht.

Ein Pavillon der Jäger informiert über das Dammwild.

Nachdem wir die Straße von Niederweiler nach Lipburg überquert haben, folgen wir dem Krezbergweg in Richtung Müllheim und kommen unterhalb des Josbergs beim Wegweiser Siebeneichen raus.

Vom Wegweiser Siebeneichen braucht man nur dem Schild in Richtung Schwimmbad zu folgen. Wir gehen jedoch in Richtung Klemmbach und folgen diesem an der Frick-Mühle vorbei in Richtung Marktplatz und gönnen uns bei der neuen Eisdiele ein Eis.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Blauenblick-Lipberg-Tiergehege

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Wanderung auf dem halben Sagenweg

Zur Hälfte fertiggestellt ist der Sagenweg Schweizermühle der von Tegenernau nach Wies entlang der Köhlgartenwiese führt. Entdeckt haben wir die ersten Tafeln des Sagenwegs bei unserer Wanderung durch die Heißbachschlucht. Schon seit dem Jahr 2016 plant der Tourismusverein den Sagenweg, der vermutlich noch in diesem Jahr fertig werden wird. Wir haben von Tegernau aus die erste Hälfte des Wegs erkundet und noch einen Abstecher nach Schwand gemacht.

Der Weg führt uns am Wirtshausmuseum Krone Tegernau vorbei.

Am Wirtshausmuseum hängt ein alter Automat
Die Laurentiuskirche in Tegernau

In Tegernau fehlten leider noch die Schilder zum Einstieg in den Sagenweg. Weil der Weg zur Heißbachschlucht beim Stauweiher beginnt und der Sagenweg dort vorbeiführt, sind wir irrtümlich dem Wegweiser zur Schlucht statt nach Wies gefolgt. Teile des Sagenwegs verlaufen auf Pfaden und Waldwegen, die aktuell weder bei Google Maps noch bei OpenStreetMap zu finden sind.

Statt dem Wegweiser zur Heißbachschlucht hätten wir dem Wegweiser in Richtung Schwand/Wies folgen sollen.

Dafür sind wir am Holzlagerplatz vorbeigekommen. Müssen aber der Straße bis zum Steinbruch folgen. Der Weidentunnel Die Sage um die Schweizer-Mühle ist eine der Sagen, die entlang des Weges auf Tafeln erzählt werden. Der Köhlgartenwiese Wasserfall am Ausgang des Stauweihers Bei unserer Wanderung im Frühjahr durch die Heißbachschlucht war diese Tafel noch nicht angebracht.

Jüngster Baustein ist der Grillplatz auf der Hälfte des Wegs beim Stauweiher. Diese war bei unserer Wanderung durch die Heißbachschlucht noch nicht fertig und ist gut gelungen.

Vom Stauweiher in Richtung Wies endet der Weg an einem halben dutzend quer über den Weg liegenden dicken Baumstämmen. Die holzernen Rahmen für die Infotafeln stehen bereits, die Schilder sind jedoch noch nicht montiert. Da sich der Himmel verdunkelte und sich Regen ankündigte, haben wir bem Stauweiher dann kurzfristig den Plan geändert.

Wir sind auf der anderen Straßenseite ein Stück dem Stauweiherweg den Berg hinauf gefolgt, und haben dann den Helglebrachweg in Richtung Schwand eingeschlagen.

In Schwand sind wir bei der Sennhütte eingekehrt. Nach einem zünftigen Vesper ging’s dann – geschützt durch unsere Ponchos durch den warmen Sommerregen zurück nach Tegernau.

Sobald der Sagenweg von Anfang bis Ende fertig ist, werden wir ihn nochmals unter unsere Füße nehmen. Die Einweihung ist wohl für September 2021 geplant.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Tegernau – Sagenweg Teil 1