Amateurfunk, DLRG, Fotografie

Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs, meinen Kollegen, Freunden, DLRG-Kameraden, OM und meiner Familie ein gesegntes Weihnachtsfest!

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Fotografie, Sport, Wein

Deutschland-Tour auf Stippvisite im Markgräflerland

Ist etwas ruhig geworden hier im Blog. Die Arbeit hat uns nach den ersten beiden Pandemie-Jahren wieder …

Heute Nachmittag war die Deutschland-Tour auf Stippvisite im Markgräflerland …

Ausflugsziel, Fotografie, Garten, Heimatkunde, Kultur, Landesgartenschau, Natur

Der Countdown läuft …

Gründlich durchgecheckt steht sie da
und wartet auf den Start. Alles klar.…

Der Countdown läuft für die Landesgartenschau 2022 in Neuenburg. Die Beete mit dem Wechselflor bieten schon ein hübsches Bild.

Noch etwa zweieinhalb Wochen, dann wird die 41. baden-württembergische Landesgartenschau eröffnet.

Fotografie, Landschaft, Natur

Kirschblüte im Eggenertal 2022

Vergangene Woche hab ich auf dem Weg in die Redaktion einen kleinen Umweg gemacht und habe auf dem Heidel zwischen Gennenbach und Niedereggenen einen kurzen Fotostopp eingelegt.

Die Kirschblüte hat so langsam begonnen. Hoffen wir, dass die Kirschen das kühle Wochenende und den Schnee gut überstanden haben, sonst werden in diesem Jahr neben Gas, Sonnenblumenöl sowie Mehl auch Kirschen und Kirschwasser. Wäre schade, so ganz ohne Schwarzwälder-Kirschtorte!

Amateurfunk, Fotografie, Wissenschaft

Bildergrüße aus dem All

Vergangene Woche sendete die Internationale Raumstation ISS wieder über Funk zwölf Bilder zur Erde. Die Bilder werden dabei in der Betriebsart SSTV (Slow Scan Television) übertragen. Das kann man sich im Prinzip wie ein farbiges Fax vorstellen. Das Bild wird digital in Töne zerlegt und der Computer setzt die empfangenen Töne wieder zu einem Bild zusammen.

Hintergrund der Aussendungen über die Amateurfunkfrequenzen am 7. und 8. Februar war ein Experiment für die Studenten des Moskau Aviation Instituts (MAI).

Leider konnte ich nicht alle Bilder empfangen. Hier mal meine Ausbeute, die zum Teil mit Störungen behaftet sind.

Verschiedene Amateurfunkorganisationen, Gruppen und Vereine vergeben Diplome oder Awards für den erfolgreichen Empfang der SSTV Bilder. Diese haben zwar – ehrlich gesagt – keine praktischen Nutzen, sind aber ganz hübsch und liebevoll gemacht.

Die Diplome gibts mit verhältnismäßig geringem Aufwand  Einfach ein empfangenes Bild hochladen und man bekommt das Diplom dann kurze Zeit später zugeschickt oder kann es sich runterladen.

Höhepunkt der Woche: Am Donnerstag konnte man auf 145,800 Megahertz wieder einmal einem Funkkontakt mit der Internationalen Raumstation lauschen. ESA-Astronaut Matthias Maurer unterhielt sich mit Schülern der Gewerbeschule Donaueschingen. Normalerweise mache ich das mit dem Handfunkgerät im Freien, da kann ich die Antenne auch nachführen. Wenn die ISS senkrecht über dem eigenen Standort ist, ist es oft besser die Antenne waagerecht statt senkrecht zu halten.

Ich habe zuhause das icom ic-705 so eingestellt, dass es den Funkverkehr aufzeichnet, da ich  gleichzeitig einen Pressetermin hatte.

Zu hören ist nur Matthias Maurer, da die ISS hoch genug über die Erde fliegt und man ungestörte Sichtverbindung hat. Die Schüler in Donaueschingen hört man nicht, da ist einfach unser schöner Schwarzwald dazwischen.

Der komplette Schulkontakt und Hintergrundinfomationen sind unter dem folgenden Link zu finden: www.kmz-sbk.de/iss-kontakt-gsd

Ausflugsziel, Fotografie, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern

Münstertalweg: Vom Notschrei hinunter ins Tal

Zu den schönen Wanderungen im vergangenen Jahr zählte unserer Wanderung vom Notschrei hinunter ins Münstertal. Eigentlich führt der Talweg von Staufen über Münstertal hinauf auf den Notschrei. Ich quäle mich nicht so gerne den Berg hinaus, daher haben wir uns für die Gegenrichtung entschieden, auch wenn das Bergabgehen die Knie mehr belastet.

Die Tour endete bereits in Obermünstertal, den Weg von Untermünstertal bis zum Kloster St. Trudpert sind wir im vergangen Jahr schon gelaufen und auch Staufen kennen wir schon.

Das wir die Strecke abgekürzt haben, lag auch am Wetter. Der für den Abend angekündigte Regen hatte bereits tagsüber immer wieder mal eingesetzt und beim letzten Stück vom Kloster St. Trudpert zum Bahnhof wurden wir richtig nass.

Los ging es bereits morgens am Müllheimer Bahnhof. Von dort fuhren wir mit dem Zug nach Freiburg. Die zehnminütige Verspätung sorgte dafür, dass wir in Freiburg eine Dreiviertelstunde auf den nächsten Zug nach Kirchzarten warten mussten. Von Kirchzarten ging es dann mit dem Bus am Bergwildpark Steinwasen vorbei in Richtung Notschrei/Oberried.

Wir starten an der Passhöhe am Notschrei. Die Landesstraße 124 verbindet Kirchzarten über Oberried mit dem Wiesental. Sie verbindet das Wiesental und die Gemeinden Todtnau, Muggenbrunn, Aftersteg mit Freiburg. Die Staße wurde im November 1849 eingeweiht, der Gedenkstein auf der Passhöhe wurde dem damaligen badischen Großherzog Leopold von den ehemaligen Gemeinden der „Thalvogtei Todtnau gewidmet.“

Mit dem Pferdeomnibus dauerte um 1860 die Fahrt von Freiburg nach Todtnau rund fünf Stunden. Die Straße über den Notschrei verbindet das Dreisam- mit dem Wiesental.

Eine Hinweistafel weist bereits auf das Naturschutzgebiet „Langenbach-Trubelsbach“ mit der Hochmoorvegetation hin.

Wir folgen beim Wegweiser Notschrei zunächst einem Teilstück des Westwegs in Richtung Belchen.

Die Markgräflerin hat den Regenponcho ausgepackt, es hat wieder angefangen zu regnen. Dabei war der Regen erst für den Abend vorhergesagt.

Wir folgend dem nächsten Wegweiser in Richtung Trubelsmattkopf und Untermünstertal.

Nach wenigen Metern beginnt das Naturschutzgebiet „Langenbach-Trubelsbach“.

Das Schutzgebiet umfasst Moore und Weidfelder. Diese sind Lebensraum zahlreicher seltener und gefährdeter Arten wie Auerhuhn, Arnika oder Sonnentau.

Der Langenbach ist ein suberer, schnell fließender Berbach mit strukturreicher Bachsohle sowie kleinen und größernen Abstürzen sowie weitgehend natürlichm Verlauf.Am Uver wachsen unter anderem üppige Hochstauden wie Alpendost.

Hochmoor mit ehemaligen Tortstich. Bis ins Jahr 1947 wurde hier gewerbsmaßig Torf gestochen, der an Gärtnereien geliefert oder auch zum Heizen verwendet wurde.

Auf der Hochmoorfläche wächst unter anderem auch der fleischfressende Sonnentau

Wir kreuzen die Schaunslandspur/Notschreiloipe, die hier im Winter gespurt wird.Aber auch für Winterwanderer gibt es Wege. Wir folgen  beim Wegweiser Trubelsmattkopf dem Schild in Richtung Münsterweg.Pilze sind ein interessantes Fotomotiv, die entlang unserer Tour gut wachsen. Leider kennen wir uns beide so gar nicht mit PIlzen aus. Ein Pilzseminar steht noch auf unserer ToDo-Liste, auch wenn es bei mir nur darum geht, zu wissen, was ich fotografiere. Es geht weiter Richtung Glashofwald, Stampf und Spielweg. Der Fingerhut hat schon fast überall verblüht. Im Sommer sorgt der Brunnen sicher für erfrischend Abkühlung. Beim Wegweiser Glashofwald verlassen wir den Westweg und folgen der blauen Raute hinab ins Münstertal. Noch mehr Pilze … … 

Wir folgen weiter den Wegweisern in Richtung Burgruine Scharfenstein und Spielweg.

Wir wandern durch den herbstliche Wald.

Wir folgen jetzt ein Stück dem Glashofbach. Der Glashofbach

Der Talweg verläuft jetzt entlang des Ritterpfad Scharfenstein.

Wir überqueren eine Wiese und folgen dem schmalen Pfad in Richtung Burgruine.

… wieder Pilze

Hier teilt sich der Weg. Die 200 Meter hinauf zur Ruine Scharfenstein schenken wir uns, hier waren wir bereits im vergangenen Herbst bei schönererem Wetter. Die Tour haben wir im Blogbeitrag Ritterpfad Scharfenstein und Stampfbachwasserfälle im Münstertal beschrieben.

Wir folgen dem Wanderweg / Ritterpfad weiter in Richtung Stampf.  Der Weg auf der Nordseite der Burg Scharfenstein ist bei Regen etwas schwierig. Die nassen Steine sind doch recht rutschig. Wir überqueren die Landesstraße 123 und gehen hinunter in den Weiler Stampf.Wir konnten die Regenponchos mal für ein gutes Stück ausziehen. Wir folgen dem Wegweiser in Richtung  SpielwegDer Stampfbach Ein Schwarzwaldhaus als Vogelhäuschen Schwarzwaldhaus

Wir werfen einen Blick in die Spielweg-Kapelle.

  Es geht weiter in Richtung Bienenkundemuseum und Kloster. Der Gasthof Spielweg bietet sich für eine Einkehr an. Fürs Mittagessen waren wir leider zu spät und zum Abendessen zu früh.  Die Spielwegschule Hinter der Schule befindet sich ein Lehrbienenstand und ein kleiner Picknickplatz. Dort vespern wir kurz und trinken etwas Tee. Das Bienenkundemuseum Wir folgen dem Talweg am Fußballplatz vorbei weiter in Richtung Kloster St. Trudpert.

Beim Wegweiser Mühlenmatten geht es ab zum Kloster St. Trudpert. Wir folgen dem Talweg weiter in Richtung Laisacker. Vergangenes Jahr sind wir auf diesem Weg von Untermünstertal gekommen, haben das Kloster besucht und sind auf der Südseite des Tals wieder zurück gewandert. Den Weg bis Unterstermünstertal haben wir im Beitrag Auf dem Münstertal-Talweg rund um Untermünstertal beschrieben. Jetzt hat es wieder angefangen zu regnen, daher habe ich hier die Kamera eingepackt. Während es zuvor immer nur kurz geregnet hat, war es jetzt heftig und hielt auch den restlichen Weg bis zum Bahnhof an.

Beim Wegweiser  Laisacker biegen wir nach links ab in Richtung Hauptstraße, Rathaus und Bahnhof.

Die Zugverspätung vom morgen wirkt sich jetzt nochmals negativ aus. Wir sind ausgerechnet zu der Stunde am Bahnhof, wo die Züge nach Bad Krozingen nur stündlich statt halbstündlich fahren. Also heißt es warten, den restlichen Tee trinken. Dann fahren wir mit der SWEG nach Bad Krozingen und steigen dort in den Nahverkehrszug nach Müllheim um.

Ein Teilstück des Wegs zwischen Staufen und Untermünstertal wird in der Wanderung Messerschmiedfelsen – St. Johanneskapelle – Burg beschrieben.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Münstertalweg – Vom Notschrei hinunter ins Tal