Fotografie, Uncategorized, Veranstaltungen

Glühwein statt Eiscreme

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Ein paar winterliche Impressionen vom verkaufsoffenen Sonntag in Neuenburg am Rhein …

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Essen & Trinken, Fotografie, Natur, Uncategorized, Wein

Eisweinlese

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Frostige minus 11 Grad zeigte das Thermometer am Dreikönigsmorgen. Noch bei Dunkelheit begannen die Auggener Winzer für den ersten Wein des Jahrgangs 2017: Rund 1300 Liter Gutedel-Eiswein mit einem Mostgewicht von bis zu 194 Grad Öchsle sind der Lohn für Geduld und kalte Füße.

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Nach Sonnenaufgang bot sich den Winzern ein wunderschöner aber Kalter Morgen mit blauem Himmel und herrlichem Ausblick auf die Rheinebene.

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Kellermeister Andreas Philipp (r.) und Winzer Friedrich Krumm

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Mehr Bilder von der Eisweinlese in der Flickr-Bildergalerie

Impressionen von der Eisweinlese in den vergangenen Jahren:

 

Hisgier und Uferbrutt
Fotografie

Hisgier und Uferbrutt

Hisgier und Uferbrutt in Zunzingen
Hisgier und Uferbrutt in Zunzingen

Im Müllheimer Ortsteil Zunzingen wird an Christi Himmelfahrt noch der Brauch mit Hisgier und Uferbrutt begangen. Der Hisgier im Strohkleid mit rußgeschwärzten Gesicht symbolisiert den scheidenden Winter. Er trägt eine lange Baumrute mit sich herum. Die Uferbrutt im weißen Kleid mit einem Blumenkranz im Haar symbolisiert den Sommer.

Hisgier und Uferbrutt
Die Mädchen mit der Uferbrutt beim „Heischegang“

Zunächst gehen die Jungen und Mädchen getrennt von Haus zu Haus und erbitten Gaben, insbesondere Eier und Butter oder etwas zu trinken. Zwischenzeitlich gibt es hier und da auch Süßigkeiten oder etwas Geld.
„De Hisgier isch e brave Ma, er hätt gern Eier in Anke. Er hört das Dierli gare, d’ Lit solle de Ankehaafe usschaare. Er hört des Hühnli singe, d’ Lit sollenem Eili bringe. Er hört des Fäßli rumple, de Hisgier soll ufgumpe!”. Danach springt der Hisgier dreimal auf und die Leute geben ihre Gaben

Vom anderen Dorfende her ziehen die Mädchen mit der Uferbrutt herum, deren Spruch auf gleiche Weise geht: “D’ Uferbrutt isch e bravi Frau, sie hätt gern Eier in Anke…”

Hisgier und Uferbrutt
„High Noon“ in Zunzingen: Hisgier und Ufertbrutt treffen aufeinander.

Am Ende treffen Hisgier und Uferbrutt mitten im Dorf zu einem symbolischen Kampf aufeinander treffen. Während die Gruppen die beiden Symbolfiguren anfeuern, versucht der Hisgier den Blumenkranz der Uferbrutt zu rauben, umgekehrt versucht diese, von der Baumrute einen Zweig abzubrechen.

Hisgier und Uferbrutt
Wilde Jagd …
Hisgier und Uferbrutt
Die Uferbrutt – respektive der Sommer – hat gesiegt!

Falls sich jemand fragt, was mit den gesammelten Eiern passiert. Am Abend gibt’s für die beteiligten Jugendlichen Rührei mit Speck. Andernorts – wie früher in Vögisheim – werden auch Scherben gebacken. Den Vögisheimer Hisgier gibt’s im Markgräfler Museum in Müllheim auch in der Ausstellung zur Regionalgeschichte im Dachgeschoss mit einem kleinen Filmchen zu sehen.

Auf der Internetseite www.zunzingen.de wird der Brauch in einem Beitrag zum Thema Brauchtum von Bianca Flier schön erklärt.

Hisgier und Uferbrutt
Hisgier und Uferbrutt

Eine wissenschaftliche Abhandlung findet sich bei Google Books: Volkskunde im Spannungsfeld zwischen Universität und Museum

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Eisweinlese
Fotografie, Nachrichten

Minus 11 Grad Celsius

Kellermeister Andreas Philipp
Kellermeister Andreas Philipp mit den tiefgefrorenen Gutedel-Trauben

Der frostigste Fototermin des Jahres kündigte sich am Sonntagabend mit einer WhatsApp-Nachricht des Winzerkellers Auggener Schäf an: Morgen um 7 Uhr Eisweinlese an der Straße nach Mauchen. Also früh raus aus den Federn, das Auto freigekratzt und ab auf die rutschige Piste in die Reben.

Das Thermometer zeigte in den Reben minus 11 Grad Celsius. Mit roten Nasen zwar, aber gut gelaunt waren Kellermannschaft sowie die Mitglieder von Aufsichtsrat und Vorstand dabei Roten Gutedel im Gewann Düring zu lesen.
Später wurden an anderer Stelle noch Gutetdel-Trauben gelesen. Kellermeister Andreas Philipp und Winzerkeller-Geschäftsführer Thomas Basler waren mit der Menge von rund 500 Litern Eiswein sowie dem Mostgewicht von 190 Grad Öchsle zufrieden.

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Das frühe Aufstehen und die kalte Nasenspitze wird mit einem schönen Ausblick über die Rheinebene belohnt.
Eisweinlese
Winzerkeller-Geschäftsführer Thomas Basler ist zufrieden mit der Ausbeute.
Fotografie, Veranstaltungen

Kanderner Weihnachtsstraße

Weihnachtsstraße Kandern
Im Lichterglanz erstrahlt die Kanderner Hauptstraße

Weihnachtsmärkte gibt es überall, eine Weihnachtsstraße gibt es nur in Kandern. Weihnachtsbeleuchtung mit Lichterketten sowie Tannenbäume und Feuerschalen auf der Straße sorgen für eine stimmungsvolle Weihnachtsatmosphäre.

Weihnachtsstraße Kandern
Blick in festlich die beleuchtete Hauptstraße
Weihnachtsstraße Kandern
Feuerzauber
Weihnachtsstraße Kandern
Blumenplatz

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Essen & Trinken, Fotografie, Nachrichten

Eisweinlese in Auggen

Eisweinlese Auggen
Eisweinlese Auggen
Eisweinlese Auggen
WG-Vorstandsvorsitzender Günter Rüdlin

Zwei frostige Tage haben dafür gesorgt, dass die noch in den Reben verbliebenen Trauben schön durchgefroren waren. So startet heute morgen die Eisweinlese beim Winzerkeller Auggener Schäf.

Also ging’s heute morgen früh raus um den letzten „Herbst“ dieses Jahres im Bild festzuhalten.

Mit Minus neun Grad Celsius wars nicht ganz so kalt, wie bei der vergangenen Eisweinlese am 3. Februar dieses Jahres. Ein Öchsle-Rekord mit knapp 200 Grad Öchsle wie im Februar ist daher nicht zu erwarten.

Kellermeister Andreas Philipp rechnete am Morgen in den Reben mit einem Mostgewicht von 150 bis 170 Grad Öchsle. Dann wird der Wein nicht „zu fett“. Wichtiger sei auch, dass das Lesegut gesund ist. Am Ende kann sich das Ergebnis sehen lassen: Über 500 Liter Eiswein und ein Mostgewicht von 185 Grad Öchsle, wie der Kellermeister später auf telefonische Nachfrage mitteilte.

Eisweinlese Auggen
Kellermeister Andreas Philipp
Eisweinlese Auggen
Zügig lesen die Helfer die gefrorenen Trauben: Der Bottich füllt sich schnell.
Eisweinlese Auggen
Eisweinlese Auggen
Fotografie, Natur

Alpenpanorama vom Hochblauen

Der Hochblauen mit Aussichtsturm, Fernmeldeturn und Berghotel.
Der Hochblauen mit Aussichtsturm, Fernmeldeturn und Berghotel.

Fasnacht ist fast rum, in den Ferien ist’s etwas ruhiger. Daher ging’s heute mittag mal raus aus dem Büro und hoch auf den Blauen zum Luft schnappen.

Auf zum Blauengipfel mit dem Aussichtsturm
Auf zum Blauengipfel mit dem Aussichtsturm
Alpenpanorama mit Eiger, Mönch und Jungfrau
Alpenpanorama mit Eiger, Mönch und Jungfrau
Fernsicht bis zum Mont Blanc
Fernsicht bis zum Mont Blanc. Wahnsinn, was sich aus dem RAW-Format der Kamera mit Photoshop-Lightroom noch rausholen lässt.
Blick hinüber zum Belchen und zum Feldberg
Blick hinüber zum Belchen und zum Feldberg
Fotografie, Nachrichten, Veranstaltungen

Winterwunderland

Winterwunderland
Blick auf die Müllheimer Martinskirche

Der Winter hat heute Einzug ins Markgräflerland gehalten. Auf dem Autodach lagen knapp zehn Zentimeter Neuschnee. Zumindest ist für passendes Ambiente auf den Weihnachtsmärkten gesorgt.

Nach dem „Adventsmärt“ in Steinenstadt am vergangenen Wochenende starten heute die „Badenweiler Sternstunden“. Morgen findet in Müllheim der traditionelle Weihnachtsmarkt „Am Lindle“ statt und in Neuenburg beginnt der einwöchige Weihnachtsmarkt. Auch in der Helios-Klinik in Müllheim findet am Wochende ein Weihnachtsmarkt statt.