Essen & Trinken, Fotografie, Veranstaltungen

Brot, Baguette, Gugelhupf und Ziebelewaie

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Deutsch-französischer Brotmarkt auf dem Markgräfler Platz in Müllheim

Es duftet nach frischem Brot und Ziebelewaie auf dem Markgräfler Platz In Müllheim. Dort findet heute wieder der deutsch-französische Brotmarkt statt. Acht Bäcker der Bäckerinnung Müllheim und drei Bäcker von der Innung aus dem elsässischen Mulhouse bieten hier ihre Erzeugnisse von Meisterhand aus der Backstube an: leckeres Brot aus dem Holzofen, typisch französisches Baguette, feiner elsässischer Gugelhupf (elsässisch dr‘ Kujelhopf, französisch Kouglof) und passend zur Jahreszeit deftige Ziebelewaie.

Hier ein paar fotografische Impressionen vom Brotmarkt.

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ofenfrisches Brot
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Gugelhupf / Kujelhopf
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frische Ziebelewaie
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Fotografie, Heimatkunde, Wandern

Heimatkunde: SchlüHüWaNa-Naturerlebnispfad

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Beim Besuch der Rothaus-Brauerei lohnt sich auch ein kleiner Spaziergang zum knapp zwei Kilometer entfernten Schlüchtsee.

Der künstliche See wurde als Eisweiher vom Kloster St. Blasien für die nahe gelegene 1791 gegründete Brauerei in Rothaus angelegt. Dafür wurde die Schlücht aufgestaut. Bei schönem Wetter lädt die idyllisch gelegene Badestelle zu einem erfrischenden Bad ein, also Badehose und Handtuch einpacken!

Badische Staatsbrauerei Rothaus

Die kleine Rundwanderung führt auf dem SchlüHüWaNa-Naturerlebnispfad zum See und startet bei der Touristinformation Grafenhausen, die sich schräg gegenüber der Brauerei befindet.

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Der seltsam klingende Name „SchlüHüWaNa“ bedeutet Schlüchtsee-sli-Wald-Natur-Park. Das Hüsli ist ein kleines Heimatmuseum, dass sich direkt neben der Tourist-Information in einem alten Schwarzwaldhaus befindet

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Auf der Internetseite der Gemeinde Grafenhausen gibt es einen Flyer zum Download.

Der Orkan Lothar, der am zweiten Weihnachtsfeiertag 1999 durch den Hochschwarzwald brauste, legte den Grundstein für den heutigen Erlebnispfad. Er hinterließ eine große Kahlfläche übersät mit entwurzelten Fichten. Nach den Aufräumarbeiten kam dem damaligen Gemeindeförster Hartmuth Frank die Idee, die Gelegenheit zu nutzen und einen Naturerlebnispfad anzulegen. Die mystisch anmutenden Wurzeln und  Baumreste inspirierten den damaligen Verwalter des Heimatmuseums Hüsli und  Hobbyschnitzer Herbert Hofmeier. Er schuf die erste fantasiereiche Figur.

Quelle: Flyer der Gemeinde Grafenhausen

Ein Blickfang sind die aus Baumwurzeln und -resten geschnitzten Figuren.

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Der Schlüchtsee

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Im Frühsommer blühen hier die Seerosen … wir waren Anfang August schon zu spät dran.

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Die Badestelle

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Schwarzwald-Idylle beim Hüsli

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Weitere Fotos sind in der Flickr-Bildergalerie SchlüHüWaNa-Park zu finden.

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Essen & Trinken, Fotografie, Uncategorized, Veranstaltungen, Wein

Gutedelpreis für Kretschmann

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Er ist der erste grüne Ministerpräsident in Deutschland und Mitbegründer der Grünen in Baden-Württemberg: Winfried Kretschmann. Nicht immer ist der pragmatische, Konsens- und Kompromiss suchende Politiker auf der Linie seiner Partei. Grund genug für die Markgräfler Gutedelgesellschaft den baden-württembergischen Ministerpräsidenten mit dem Gutedelpreis für „öffentlich wirksamen, kreativen Eigensinn“ auszuzeichnen. Der Preis: ein 225-Liter-Fass Markgräfler Gutedel – gespeicherte Sonnenenergie im Eichenfass.

Hier ein paar fotografische Impressionen von der Preisverleihung im Neuenburger Stadthaus.

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Der Freiburger Jazzchor unterhielt mit Musik aus der Gründungszeit der Grünen, als in Wyhl erfolgreich gegen den Bau eines Atomkraftwerks gekämpft wurde.

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Dodokay alias Dominik Kuhn erklärt die Welt auf schwäbisch.

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Helmut Lörscher, Pianist und Professor an der Musikhochschule Freiburg, begeisterte mit Jazzvariatonen des Volkslieds „Auf der schwäbsche Eisebahne„.

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Christoph Wirtz hielt die Laudatio auf den Preisträger.

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Eintrag ins goldene Buch der Stadt Neuenburg

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Mehr Fotos in der Flickr-Bildergalerie: Gutedelpreis für Kretschmann

Fotografie

Goldener Herbst auf dem Alten Friedhof in Müllheim

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Eingang zum alten Friedhof in Müllheim

Für Fotografen gehört der Alte Friedhof in Müllheim zu den schönsten Orten um die Herbststimmung einzufangen, wenn sich das Laub goldgelb verfärbt. Heute hatten wir noch dazu einen sonnigen Tag mit Temperaturen um die 17 Grad Celsius sowie blauem Himmel erwischt. Hier ein paar fotografische Impressionen:

Alter Friedhof Müllheim
Allee mit stattlichen Lindenbäumen
Alter Friedhof Müllheim
Kreuz
Alte Friedhof Müllheim
Corpus
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Kriegsgräber
Alter Friedhof Müllheim
Grab eines unbekannten Soldaten
Alter Friedhof Müllheim
Verzierungen am Grabstein
Alter Friedhof Müllheim
Grabstein mit Verzierungen
Alter Friedhof Müllheim
Grabstein mit Säule
Alter Friedhof Müllheim
Grab des Weinbaupioniers Adolph Blankenhorn

Mehr Fotos in der Picasa Bildergalerie!

Essen & Trinken

Dreiländer-Rezepte – Recettes des Trois Pays

Dreiländer-Rezepte - Recettes des Trois Pays
Dreiländer-Rezepte – Recettes des Trois Pays heißt das Kochbuch, das im Nachgang der Ausstellung Zu Tisch – A Table erschienen ist

Vergangenen Herbst haben wir uns an einem trüben und regnerischen Sonntag die tolle Ausstellung „Zu Tisch im Elsass, in Baden und der Schweiz“ in Lörrach im Dreiländermuseum (ehemals Museum am Burghof) angeschaut.

Susanne Raible
Die Autorin und Ausstellungskuratorin Susanne Raible bei der Vorstellung des Kochbuchs auf dem Lörracher Marktplatz.

Seit heute gibt es auch das passende Kochbuch von der Ausstellungskuratorin und Autorin, Susanne Raible, dazu. Es heißt „Dreiländer-Rezepte – Recettes des Trois Pays“ und beschreibt auf deutsch und französisch jeweils zehn typische, regionale Alltagsgerichte aus Baden, dem Elsass und der Nordwestschweiz. Ganz praktisch sind die Zutatenlisten auf deutsch und französisch, die den Einkauf auf dem Wochenmarkt im jeweiligen Nachbarland erleichtern.

Neben den Rezepten finden sich auch Informationen über den Ursprung oder den Namen der Gerichte. Wer wissen will, warum der Bibeliskäs Bibeliskäs heißt, findet in dem 72 Seiten starken Büchlein eine schlüssige Erklärung.

Herausgegeben wird das Buch in der Reihe „Lörracher Hefte“ (Band 17) vom Dreiländermuseum Lörrach.

Inhalt/Rezeptliste

Baden Elsass Nordwestschweiz
Badische Schneckensuppe Löwenzahn mit Speck Basler Mehlsuppe
Bibeleskäs Schnecken Elsässer Art Rüeblisuppe
Buebespitzle (Schupfnudeln) Flammkuchen Rösti
Saure Leberle Leberknepfla Zwiebelwähe
Saure Kutteln Fleischschnacka Schnitz und Drunder
Kratzete Coq au Riesling (Hahn im Riesling) Solotthurner Leberspieße
Suppenfleisch mit Meerrettichsauce Baeckeoffe Salm Basler Art
Schäufele Sauerkraut Elsässer Art (Choucroute à l’alsacienne) Filet im Teig
Apfelküchle Heidelbeerkuchen (Tarte aux myrtilles) Suure Mogge (Sauerbraten)
Schneeballen mit Vanillesauce Bibalaskaes-Mousse Chriesitötsch (Kirschauflauf)

Dreiländer-Rezepte – Recettes des Trois Pays“ von Susanne Raible ist 2013 erschienen im Verlag Waldemar Lutz, Lörrach, ISBN 978-3-922107-97-2. Es kostet 9,80 Euro und ist erhältlich im Dreiländermuseum Lörrach sowie im Buchhandel.

Viele Rezepte aus der Region findet sich auch im Blog der Markgräflerin. Sie wird das eine oder andere Rezept aus dem Buch demnächst ausgiebig testen und dann bloggen.

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Der älteste Weinmarkt Badens

Weinmarkt Müllheim
Eröffnung des Müllheimer Weinmarkts (v.l.): Claudia Schlumberger-Bernhardt (Vorsitzende des Verein Markgräfler Wein), die Badische Weinprinzessin Larissa Stäbler, die Markgräfler Weinprinzessin Aurelia Warther, Schirmherr Etienne Rivier aus der Müllheimer Partnerstadt Vevey, die Badische Weinkönigin Katharina Zimmer, die Badische Weinprinzessin Daniela Sättele sowie die Gastgeberin, Müllheims Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich.

Zum 131. Mal findet im Müllheimer Bürgerhaus der älteste Weinmarkt Badens statt. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, die breite Palette an Sorten und Lagen des Weinbaugebiets Markgräflerland zu verkosten. Knapp 320 Weine und 32 Sekte waren zur Verkostung angestellt. Eröffnet wurde der Weinmarkt am Nachmittag von der Markgräfler Weinprinzessin Aurelia Warther im Beisein der Badischen Weinkönigin Katharina Zimmer und ihrer beiden Prinzessinen Larissa Stäbler und Daniela Sättele.

Müllheimer Weinmarkt
Knapp 320 Weine aus der Weinbauregion Markgräflerland waren beim 131. Müllheimer Weinmarkt zur Verkostung angestellt.

Veranstalter ist die Stadt Müllheim. Schirmherr ist in diesem Jahr Etienne Rivier (Conseiller municipaux) aus der Partnerstadt Vevey, mit der in diesem Jahr das 15-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft gefeiert wird.

Müllheimer Weinmarkt
Gut besucht war der Weinmarkt im Müllheimer Bürgerhaus
Müllheimer Weinmarkt
Gekrönte Häupter gehören zum Müllheimer Weinmarkt dazu. Die badischen Weinhoheiten kommen immer wieder gerne ins Markgräflerland, wie die amtierende Badische Weinkönigin Katharina Zimmer sagte.
Müllheimer Weinmarkt
Blankenhorn-Tapas: Eine Pralinenspezialität der Müllheimer Confiserie Krauss mit Gewürztraminer
Müllheimer Weinmarkt
Ohne die fleißigen Helferinnen, die den Wein ausschenken, geht beim Müllheimer Weinmarkt nichts.
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Zu Tisch im Elsass, in Baden und der Schweiz

Karin vor dem Ausstellungplakat
Karin vor dem Ausstellungplakat

Den trüben Herbst-Sonntag haben wir für einen Museumsbesuch genutzt und die Ausstellung „Zu Tisch im Elsass, in Baden und der Schweiz“ in Lörrach im Dreiländermuseum (ehemals Museum am Burghof) angeschaut.

Schäufele, Brägele, Wurstsalat, Suuri Läberli, Metzgete, Ziebelewaie, Bibeleskäs, Schupfnudeln, Knöpfle, Flammkuchen, Carpe frite, Choucroute Garnie, Baeckeoffe, Fleischvogel, Fastewaie, Käswähe, Osterfladen, Fasnachtskuechle, Grättima (Manala), Springerle, Basler Leckerli, Linzertorte, …

Die Liste an kulinarischen Spezialitäten im Dreiländereck an Ober- und Hochrhein ist lang, umso schöner ist es, dass sich einmal ein Museum mit einer Sonderausstellung der Küche im Markgräflerland, im Elsass und in der Nordwestschweiz gewidmet hat.

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Auf rund 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden interessante Objekte aus verschiedenen Jahrhunderten rund ums Thema Essen und Trinken. Zu vielen der traditionellen Gerichte wird deren Entstehungsgeschichte erklärt.

Alter Küchenherd aus Omas Zeiten
Alter Küchenherd aus Omas Zeiten
Altes Kochbuch
Altes Kochbuch
Leseecke mit Kochbüchern
Leseecke mit Kochbüchern

Toll war die Leseecke mit Kochbüchern rund um die alemannischen Küche aus Baden, dem Elsass und der Schweiz. Die Markgräflerin hätte stundenlang drin schmökern können. Den einen oder anderen Titel haben wir uns notiert – beziehungsweise die ISBN-Nummer mit der Digitalkamera abgeknipst. Vielleicht finden wir ja das eine oder andere Schätzchen im Antiquariat bei „Amazon„.

 
 
 
 
 

Eines der Kochbuch-Schätzchen in der Leseecke
Eines der Kochbuch-Schätzchen in der Leseecke

Ein paar Bildimpressionen aus der Ausstellung

Eingemachtes
Eingemachtes
Krauthobel
Krauthobel
Nussmühle
Nussmühle
Suppenwürfel
Die Ausstellung beschäftigt sich natürlich auch mit Fertiggerichten vom Suppenwürfel bis zur Schwarzwälder Kirschtorte in der Konservendose

Bier und Wein

Braugerste aus der Rheinebene und Wein aus der Vorbergzone des Schwarzwaldes: In Baden sind Wein und Bier zuhause (… und natürlich auch feine Obstbrände).

Badische Weinstraße
Badische Weinstraße
Plakat der Weinmesse im elsässischen Colmar aus den 50er Jahren
Plakat der Weinmesse im elsässischen Colmar aus den 50er Jahren
Emaille-Schild mit Bierwerbung aus Baden
Emaille-Schild mit Bierwerbung aus Baden …
Emaille-Schild mit Bierwerbung aus dem Elsass
… aus dem Elsass …
Emaille-Schild mit Bierwerbung aus der Schweiz
… und der Schweiz

Was Süßes zum Schluss

Zum Abschluss noch ein kleiner Abstecher in die Dauerausstellungen im zweiten Obergeschoss des Museums. Sehenswert ist hier vor allem der Abschnitt über die Industriegeschichte der Stadt Lörrach. Große und kleine Leckermäuler werden überrascht sein, dass nicht immer eine lila Kuh die Schoki aus Lörrach zierte: Eine Tafel Suchard-Schokolade aus dem Jahr 1926 zeigt einen Bernhardiner.

Bernhardiner statt lila Kuh: Schokitafel aus dem Jahr 1926
Bernhardiner statt lila Kuh: Schokitafel aus dem Jahr 1926

Die Ausstellung „Zu Tisch im Elsass, in Baden und der Schweiz“ in Lörrach im Dreiländermuseum ist bis einschließlich 24. Februar 2013 zu sehen. Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Samstag von 14. bis 17 Uhr sowie Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Eintritt: zwei Euro für Erwachsene und ein Euro für Kinder ab sechs Jahren; jeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei.

Und hier geht’s zum Blogbeitrag der Markgräflerin.

Fotografie

Laufenburg: Eine Stadt zwei Länder – im Sommer

Laufenburg
Blick von der Kirche im badischen Laufenburg auf die Altstadt vom schweizerischen Laufenburg.

Im Januar waren wir bei einem Fotoseminar mit Rainer Jörger im idyllischen Laufenburg. Am Samstag machte ich auf dem Rückweg von den Badischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Waldshut-Tiengen nochmal Halt im hübschen Städtchen, um ein paar sommerliche Bilder zu machen. Im Gepäck hatte ich nur die kleine Canon Ixus.

Blütenpracht in verwinkelten Altstadtgassen, dahinter das Rathaus von Laufenburg (Baden)
Blütenpracht in verwinkelten Altstadtgassen, dahinter das Rathaus von Laufenburg (Baden)
Blick von der Rheinbrücke
Blick von der Rheinbrücke
Die Rheinbrücke, dahinter badisch Laufenburg
Die Rheinbrücke, dahinter badisch Laufenburg
Das Stadttor im schweizerischen Laufenburg
Das Stadttor im schweizerischen Laufenburg
Im Stadttor
Im Stadttor
Das Zeugheus im schweizerischen Laufenburg
Das Zeugheus im schweizerischen Laufenburg
Postkartenidylle
Postkartenidylle

Mehr Bilder gibts in der Picasa Bildergalerie.

Fotografie

Laufenburg: Eine Stadt zwei Länder

Auch wenn man tagtäglich mit der Kamera unterwegs ist, kann man hier und da noch etwas dazulernen: Mal schauen was andere machen! So ging’s am Samstag an den Hochrhein ins idyllische Laufenburg zu einem Fotoseminar. Rainer Jörger beleuchtete in seinem Vortrag die unterschiedlichen Facetten und Genres der Reportage- und Reisefotografie.

Nach dem Seminar hat es von der Zeit gut gepasst, nochmal auf eigene Faust durchs Städtchen zu ziehen, um während der „Blauen Stunde“ ein paar tolle Fotos zu schießen.

Laufenburg, das sind zunächst einmal die beiden Städte Laufenburg (Aargau) und Laufenburg (Baden). Das war aber nicht immer so. Bis zum Zeitalter Napoleons war es eine (vorderösterreichische) Stadt, erst durch den Frieden von Lunéville im Jahr 1801 fielen die rechtsrheinischen Gebiete an die damalige Markgrafschaft Baden während der linksrheinische Teil Laufenburgs der „Helvetischen Republik“ zugeordnet wurde.

Laufenburg ist eine der vier ehemals vorderösterreichischen Waldstädte am Rande des Hotzenwalds. Der Ort wurde im Jahr 1173 erstmals urkundlich erwähnt, als das adlige Damenstift in Säckingen den damals bedeutenden Marktflecken am Rhein als Lehen an die Habsburger übergab. Graf Rudolf II von Habsburg baute Laufenburg zur befestigten Stadt aus. Bis zur bereits erwähnten Teilung im Jahr 1801 blieb die Stadt unter der Herrschaft der Habsburger.

Blaue Stunde

Mehr Bilder gibts in der Picasa Bildergalerie sowie inklusive der „kulinarischen Aspekte“ im Blog der Markgräflerin.