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Herbst in Müllheim

Es gibt keine schönere Jahreszeit als den Herbst für einen kleinen Fotospaziergang. Leider fehlt meist die Zeit dazu, heute konnte ich den Feiertag nutzen um die Herbststimmung mit ihren warmen Farben einzufangen und ein paar Fotos zu schießen.

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Blick von der Hohen-Neuendorfer-Brücke (Werderstraße) entlang der Kraftgasse über den Klemmbach zur Martinskirche.

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Am Klemmbach

Alter Friedhof

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Eines der schönsten Fotomotive im Herbst in Müllheim ist der Alte Friedhof mit seiner Baumallee. Rechts vorne im Bild ist übrigens das Grab des Weinbaupioniers Adolph Blankenhorn. Ich nehme mir jeden Herbst etwas Zeit für einen kleinen Spaziergang mit der Kamera über den Friedhof.

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Am Stalten bei Feldberg

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Wald mit buntem Herbstlaub und Reben mit goldgelben Blättern vor blauem Himmel. Das liegt am Stalten bei Feldberg dicht beeinander. Bei schönem Wetter herrscht hier Betrieb am Grillplatz und es sind einige Gassigänger mit ihren Vierbeinern unterwegs.

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Mehr Fotos im Flickr-Album Herbst in Müllheim

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Deutscher Mühlentag: Ölmühle Eberhardt und Frick-Mühle

Ölmühle Eberhardt in Badenweiler
Ölmühle Eberhardt in Badenweiler

Der Deutsche Mühlentag ist ein Aktions- und Thementag rund um das Mühlen- und Müllereiwesen in Deutschland. Er wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung ins Leben gerufen und findet jährlich am Pfingstmontag statt.

(Quelle: Wikipedia)

Im Herzen des Markgräflerlandes sind zwei Mühlen an diesem Tag zu besichtigen: Die Frick-Mühle in Müllheim und die Olmühle Eberhardt in Badenweiler-Oberweiler. Ideal für einen kleinen Feiertagsspaziergang fanden die Markgräflerin und ich.



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Alte Ölmühle in Badenweiler

Die Ölmühle in der Weilertalstraße 8 stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde vermutlich 1650 gebaut. Die Mühle ist seit 1854 im Besitz der Familie Eberhardt. Eigentümerin ist Roswitha Eberhardt. Sie ist die Witwe des letzten Ölmüllers in der Region. Nebenberuflich wird die Mühle heute von ihr und ihren Söhnen Jürgen und Friedrich betrieben.

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Von ehemals 40 Wassermühlen entlang des Klemmbachs ist sie die einzige, die noch mit Wasser von einem oberschlächtigen Wasserrad angetrieben wird.

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Deutscher #Mühlentag Ölmühle Eberhardt

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Gepresst wird hauptsächlich Walnussöl aber auch Haselnuss- und Kürbiskernöl, diese werden in einem kleinen Mühlenladen angeboten.

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Die Markgräflerin hat natürlich je ein Fläschchen Walnuss- und Haselnussöl mitgenommen. Die Öle halten bis nächstes Frühjahr und werden so ab Herbst den für die Region typischen Nüssli- oder Döchterlisalat (Feldsalat) verfeinern.

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Einkehr: Angesichts des sommerlichen Wetters haben wir uns noch ein Eis gegönnt: In Oberweiler gibt es seit Mitte März das neue „Eiscafé zum Kuckuck“ (Weilertalstraße 37, Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 18 Uhr). Sehr lecker, und bislang auch im Bekanntenkreis nur Gutes gehört.


Frick-Mühle

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Energie aus Wasserkraft wussten schon unsere Vorfahren zu nutzen: Entlang des Klemmbachs gab es früher ein Vielzahl von Mühlen. Die Stadt Müllheim leitet ihren Namen von ihen Mühlen her. Bereits im Jahr 758 wird die Ansiedlung in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen als „villa mulinhaimo“ (Ort der Mühlen) erwähnt.

Die Frick-Mühle ist eine von sieben Getreidemühlen, die es früher in Müllheim gab. Neben der Frick-Mühle waren dies  die Gabelmann-Mühle in der Erngupfe, die Sprengemühle, die Diethelm-Mühle (früher Blankenhornsche-Mühle), die Koger-Mühle (vormals Willinsche-Mühle), die in den 1960er Jahren abgerissene Kaiser-Mühle (ehemals Schweizer-Mühle) sowie die Henssler-Mühle (ehemals Mattenmühle), die im Jahr 2009 als letzte Müllheimer Getreidemühle stillgelegt wurde. Aber nicht nur in Getreidemühlen wurde die Kraft des Wasser genutzt: Hinzu kamen noch zahlreiche Ölmühlen, Sägen, Hanfreiben und Trotten. Kein Wunder, dass der Gewerbeverein den „Müller von Mülle“ als Symbol gewählt hat.

Die Frick-Mühle wurde im Jahr 1392 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte ursprünglich zum Hofgut der Herren von Baden aus Liel. Von den Anfang des 19. Jahrhunderts neu errichtetend Gebäude sind das stattliche Wohn- und Mühlenhaus sowie das Gesindehaus mit Laube erhalten. Die Stadt Müllheim hat die Mühle im Jahr 1993 erworben und zusammen mit dem Markgräfler Museumsverein Müllheim renoviert.

Seit 2000 ist hier das Mühlenmuseum als Außenstelle des städtischen Markgräfler Museums eingerichtet und wird von der Stadt gemeinsam mit dem Museumsverein betrieben. Die ehrenamtlichen Helfer halten die Mühlentechnik in Schuss, bieten Führungen nach Absprache an.

So wie sich das Anwesen heute darstellt, ist es zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden.  Im Mühlenraum sind drei Mahlgänge wieder aufgebaut, die weiteren Gebäude wie Scheune, Stallungen und der Schopf der Holzsäge sind ebenso verschwunden wie das ausgedehnte Gartengrundstück.

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Öffnungszeiten: Von April bis Oktober werden jeweils am ersten Samstag und am dritten Sonntag eines Monats von 15 bis 17 Uhr die historischen Mahlwerke und die Stampfe vorgeführt.


Mehr Fotos im Flickr-Album: Deutscher Mühlentag 2018


Tipp: Die Müllheimer Museumsnacht „Jazz-Wein-Kultur“ findet am Freitag, 10. August 2018, ab 18 Uhr statt. Jazz wird gespielt im Innenhof des Museums und im Garten derFrick-Mühle. Besondere Aktionen, Führungen, Kultur- und Ausstellungsevents während des Abends machen die das Markgräfler Musuem und seine Außenstelle Frick-Mühle auf außergewöhnliche Art erlebbar. Dazu gibt es kulinarische Köstlichketen von ausgesuchten Müllheimer Gastronomen sowie edle Tropfen der Müllheimer Weingüter Dörflinger und Engler.

 

 

Fotografie

Abenteuerspielplatz Rhein

Spaziergang über die Rheininsel
Spaziergang über die Rheininsel. Im Hintergrund die Brücke nach Chalampé

Beim Sonntagsspaziergang am Neuenburger Rheinufer wurden Kindheitserinnerungen wach. Nachdem die Bauarbeiten für die Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms begonnen haben. Gleicht der Bereich zwischen Panzerplatte und Rheinhafen einem großen Abenteuerspielplatz.

Auf der Kiesinsel
Auf der Kiesinsel

Am Rheinhafen herrschte bis zum Bau des Rheinseitenkanals „Grand Canal d’Alsace“ nach dem zweiten Weltkrieg noch reger Betrieb. Hier sind noch die Fundamente eines Ladekrans zu finden. Wäre eigentlich schön, wenn im Rahmen der Landesgartenschau 2022 wieder ein Kran (oder eine hölzerne Kopie) auf die Fundamente gesetzt würde.

Kranfundament Rheinhafen
Am Rheinhafen befinden sich noch die Fundamente eines alten Ladekrans, die an die Geschichte der einstigen „Hafenstadt“ Neuenburg erinnern.
Rheinhafen
Der alte Rheinhafen ist heute völlig verlandet und durch die vielen Bäume gar nicht mehr wahrnehmbar. Vor 30 Jahren wuchs hier noch Schilf.
Rheinhafen
Über einen Überlaufkanal zwischen Wuhrloch und Rheinhafen fließt der „Klemmbach“ in den Rhein
Am Grund des einstigen Hafenbeckens
Am Grund des einstigen Hafenbeckens
Laufkran
Die Betonfundamente eines Laufkrans am Rheinufer

Die Fundamente des Laufkrans am Rheinufer sind leider verschwunden. Übrig blieb ein Haufen Bauschutt.

Was von den Fundamenten des Laufkrans noch übrig ist.
Was von den Fundamenten des Laufkrans noch übrig ist.
Westwall-Bunker
Vom Betonfundament eines einstigen Westwall-Bunkers ist nicht mehr viel übrig
Großbaustelle Rheinufer
Großbaustelle Rheinufer
Die großen Steinbrocken stammen von der früheren Uferbefestigung.
Die großen Steinbrocken stammen von der früheren Uferbefestigung.

Mehr Fotos in der Picasa Bildergalerie „Rheinufer

Bezirk Breisgau, DLRG, Fotografie, Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg, Veranstaltungen

Tag des Helfers

Die letzten Wochen standen „gedruckte“ Texte und Fotos im Mittelpunkt zum Bloggen blieb da wenig Zeit. Trotzdem noch ein kleiner fotografischer Rückblick zum Tag des Helfers in Müllheim.

Modenschau
Die Hilfsorganisationen aus Müllheim und Umgebung sowie die Polizei präsentierten bei einer Modenschau ihre Dienst- und Einsatzkleidung für verschiedene Aufgaben.
DLRG Strömungsretter

DLRG Strömungsretter
DLRG Strömungsretter
DLRG Strömungsretter Die Strömungsretter der DLRG hatten zwar im aufgestauten Klemmbach nicht allzuviel Wasser, konnten aber bei der Schauübung eindrucksvoll ihr Vorgehen bei einem Einsatz demonstrieren.
DLRG Hochwasserboot
Das Hochwasserboot des DLRG-Bezirks Breisgau für den Bevölkerungsschutz, das beim Hochwasser an der Elbe im Juni seine Bewährungsprobe bestanden hat.
DARC Notfunk
Erstmals mit dabei war die Notfunk-Gruppe des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC)
Tag des Helfers
Reges Interesse herrschte an den Schauübungen und an der Fahrzeugschau der Hilfsorganisationen.

Ein Dankeschön an die Markgräflerin, die für mich am Sonntag die Fotos gemacht hat.

Mehr Fotos gibt es in der Bildergalerie auf der Homepage der DLRG-Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg zu sehen: Tag des Helfers