IRP Rheinwald
Fotografie

Road to Nowhere

IRP Rheinwald
Road to Nowhere – mitten im Neuenburger Rheinwald

Eine breite Straße führt mitten durch den Neuenburger Rheinwald. Der Song „Road to Nowhere“ von der US-amerikanischen New-Wave-Band „Talking Heads“ kommt einem spontan in den Sinn …

Tatsächlich handelt es sich jedoch um die Baustraße für das Integrierte Rheinprogramm. Der Kies von der Tieferlegung des Rheinufers wird über diese Straße abtransportiert. Über einen Autobahn-Parkplatz geht’s dann direkt auf die A5, so dass die bis zu 300 Lastwagen am Tag die Ortsdurchfahrten nicht belasten.

IRP Rheinwald
Im Wald wird übrigens der Mutterboden zwischengelagert, der nach dem auskiesen wieder aufgebracht wird. Im Hintergrund ist der Hochblauen zu sehen.

Der bereits fertiggestellte Bereich mit den Rheingärten wird am Dienstag, 15. September, ab 14.30 Uhr eingeweiht.

Fotografie, Natur

Das neue Rheinufer bei Neuenburg

Rheinufer
Das neue Rheinufer scheint bei Jung und Alt anzukommen.

Sonnenschein und am Sonntagnachmittag herrscht reges Treiben am neu gestalteten Rheinufer bei Neuenburg, dabei ist es bis zur Landesgartenschau 2022 noch ein ganzes Stück hin.

Rheinufer
Gemütliche Sitzstufen laden zum Verweilen ein.

Das integrierte Rheinprogramm (IRP) – das dem Hochwasserschutz der Rheinanlieger nördlich von Karlsruhe dient – hat doch einiges verändert. Dabei geht es an dieser Stelle bei Neuenburg gar nicht so sehr um den Hochwasserschutz, sondern es handelt sich um eine ökologische Ausgleichsmaßnahme für das „Schutzgut Mensch“ die der Erholung dienen soll.

Rheinfufer
„Lido di Neuenburgo“ würde ein Italiener jetzt wohl sagen.

Jetzt war endlich mal Zeit – ohne Gummistiefel – einen kleinen Spaziergang zu machen und ein paar Eindrücke mit der Kamera festzuhalten.

Rhein
Nördlich der Panzerplatte ist ein kleiner See entstanden, der über einen schmalen Durchgang mit dem Rhein verbunden ist.

Der kleine See lädt geradezu zu Baden ein – es fehlen nur noch Duschen, Toiletten und eine Wachstation für die DLRG!

Rheinufer
Blick zur Rheinbrücke nach Chalampé – Gefühlt kam auch die Hälfte der Spaziergänger aus der französischen Nachbarschaft.

Rheinufer
Treppen schaffen neue Zugänge zum Wasser.

Rheinufer
Blick über das Gelände mit der Freilichtbühne und der Aussichtsplattform. Ob man im Amphi(bien)theater die Frösche hören kann?

Rheinufer
Amphitheater

Rheinufer
Treppe hinunter zum Rhein

Rheinufer
Blick von der Aussichtsplattform nach Norden

Rheinufer
Auf der Aussichtsplattform

Rheinufer
Die Aussichtsplattform

Rheinufer
Aussichtsplattform

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Am Grund des einstigen Rheinhafens

Rheinufer
Hier war einmal die Anlegestelle für die Rheinfähre …

Rheinufer
Blick nach Osten zum Markgräfler Hausberg: den Blauen

Rheinufer
Panorama

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Fotografie

Abenteuerspielplatz Rhein

Spaziergang über die Rheininsel
Spaziergang über die Rheininsel. Im Hintergrund die Brücke nach Chalampé

Beim Sonntagsspaziergang am Neuenburger Rheinufer wurden Kindheitserinnerungen wach. Nachdem die Bauarbeiten für die Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms begonnen haben. Gleicht der Bereich zwischen Panzerplatte und Rheinhafen einem großen Abenteuerspielplatz.

Auf der Kiesinsel
Auf der Kiesinsel

Am Rheinhafen herrschte bis zum Bau des Rheinseitenkanals „Grand Canal d’Alsace“ nach dem zweiten Weltkrieg noch reger Betrieb. Hier sind noch die Fundamente eines Ladekrans zu finden. Wäre eigentlich schön, wenn im Rahmen der Landesgartenschau 2022 wieder ein Kran (oder eine hölzerne Kopie) auf die Fundamente gesetzt würde.

Kranfundament Rheinhafen
Am Rheinhafen befinden sich noch die Fundamente eines alten Ladekrans, die an die Geschichte der einstigen „Hafenstadt“ Neuenburg erinnern.

Rheinhafen
Der alte Rheinhafen ist heute völlig verlandet und durch die vielen Bäume gar nicht mehr wahrnehmbar. Vor 30 Jahren wuchs hier noch Schilf.

Rheinhafen
Über einen Überlaufkanal zwischen Wuhrloch und Rheinhafen fließt der „Klemmbach“ in den Rhein

Am Grund des einstigen Hafenbeckens
Am Grund des einstigen Hafenbeckens

Laufkran
Die Betonfundamente eines Laufkrans am Rheinufer

Die Fundamente des Laufkrans am Rheinufer sind leider verschwunden. Übrig blieb ein Haufen Bauschutt.

Was von den Fundamenten des Laufkrans noch übrig ist.
Was von den Fundamenten des Laufkrans noch übrig ist.

Westwall-Bunker
Vom Betonfundament eines einstigen Westwall-Bunkers ist nicht mehr viel übrig

Großbaustelle Rheinufer
Großbaustelle Rheinufer

Die großen Steinbrocken stammen von der früheren Uferbefestigung.
Die großen Steinbrocken stammen von der früheren Uferbefestigung.

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Fotografie

Hafenstadt Neuenburg am Rhein

Nbg_Rheinufer_016

Bis Anfang der 1980er Jahre hat man sie noch gut gesehen, die Relikte der Hafenstadt Neuenburg am Rhein. Die Fundamente der Kräne am Rheinufer und am Rheinhafen, die bis zum Bau des Rheinseitenkanals (Grand Canal d’Alsace) in Betrieb waren.

Zwischenzeitlich sind die Überreste der ehemaligen Hafenanlagen von Brombeerhecken und Bäumen überwuchtert worden, bis sie jetzt – im Zuge der Rodungsarbeiten für das integrierte Rheinprogramm und der Landesgartenschau 2022 – wieder aufgetaucht sind. Welch Überraschung für all diejenigen, die nicht als Kind und Jugendlicher am Rheinufer ihre Nachmittage nach der Schule verbracht haben.