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Eine Idee wird ausgezeichnet …

Jonglage-Weltmeister Thomas Dietz
Ein Höhepunkt im Rahmen der diesjährigen Gutedelpreisverleihung war der Auftritt des fünfmaligen Jonglage-Weltmeisters Thomas Dietz.

Als Mitte des 19. Jahrhunderts das aufstrebende Bürgertum damit begann, sich zu organisieren, die Geschicke selbst in die Hand zu nehmen und zu gestalten, wurden die zu dieser Zeit entstehenden Vereine noch argwöhnisch von der damaligen Obrigkeit beobachtet. Heute ist das ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement von Menschen wichtiger Teil unserer Gesellschaft – die ohne eben dieses Engagement nicht funktionieren würde. Den „Aufbruch ins bürgerschaftliche Engagement“ zeigt derzeit eine stadtgeschichtliche Sonderausstellung im Markgräfler Museum in Müllheim, anlässlich der Jubiläen zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Müllheim, des Turnvereins Müllheim aber auch des Gewerbevereins Müllheim.

Der Gutedelpreis 2013 geht an …

Gutedelpreisverleihung 2013 - Preisträger
Sie stehen stellvertretend für die vielen Vereine und tausende ehrenamtlich engagierten Menschen im Markgräflerland und wurden vom Vorsitzenden der Markgräfler Gutedelgesellschaft, Hermann Dörflinger (r.), mit dem Gutedelpreis bedacht (v.l.): Michaela Schweizer (Turnverein Neuenburg), Uwe Müller-Fester (Markgräfler Symphonieorchester), Dorothea Koelbing Bitterli (Theater im Hof), Rudolf Maier (Schwarzwaldverein) Ulrike Gerth (Markgräfler Museumsverein Müllheim) und Insa Räuber (bolando e.G. Bollschweil)

Hinter der Idee des ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagements steckt auch „öffentlich wirksamer, kreativer Eigensinn“. So lag es nahe, dass die Markgräfler Gutedelgesellschaft – die alljährlich eben diesen „öffentlich wirksamen, kreativen Eigensinn“ würdigt – genau diese Idee mit dem Markgräfler Gutedelpreis auszeichnet.

Doch wen ehren? Wohl jeder der vielen tausend ehrenamtlich und bürgerschaftlich engagierten Menschen zwischen Lörrach und Freiburg hätte diese Auszeichnung verdient! So durften jeweils zehn verdiente Mitglieder aus sechs völlig verschiedenen Vereinen quer aus dem Markgräflerland den Preis entgegen nehmen – den Inhalt eines 225 Liter Fasses Gutedel. Dies Stellvertretend für viele tausend in Freiwilligen Feuerwehren, Gesangsvereinen, Heimatgesellschaften, Kulturvereinigungen, sozialen und caritativen Organisationen, Sport- und Musikvereinen und nicht zuletzt auch in Fasnachts-Zünften engagierten Bürgerinnen und Bürger zwischen Lörrach und Freiburg.

Gutedelpreisverleihung auf dem Neuenburger Marktplatz.

Gutedelpreisverleihung auf dem Neuenburger Marktplatz Das sommerliche Ambiente auf dem Marktplatz bot den passenden Rahmen für die diesjährige Verleihung des Gutedelpreises für öffentlich wirksamen, kreativen Eigensinn.

Einmal mehr geriet die Gutedelpreisverleihung – bei sommerlichen Ambiente auf dem Markgräfler Platz – auch zu einem unterhaltsamen und geselligen Fest – dazu trug neben dem Gutedel des Jahrgangs 2012, Flammkuchen, Spitzenwürstchen und sommerlich-leichtem Lachs auch ein ansprechendes Rahmenprogramm bei. Für musikalische Unterhaltung sorgten „Frl. Mayers Hinterhaus Jazzer“, der Saxophonist Niko Halfmann und Gisela Höchstötter mit französischer Musette-Musik. Darüber hinaus unterhielten der Mikromagier Harald Hentschel, der Comedian Georg Leiste sowie als Höhepunkt der fünffache Jonglage-Weltmeister Thomas Dietz.

Frl. Mayers Hinterhaus Jazzer

Frl. Mayers Hinterhaus Jazzer
Frl. Mayers Hinterhaus Jazzer
Frl. Mayers Hinterhaus Jazzer
Der Saxophonist Niko Halfmann
Der Saxophonist Niko Halfmann
Comedian Georg Leiste
Comedian Georg Leiste
Jongleur Thomas Dietz

Jongleur Thomas Dietz Thomas Dietz jongliert mit brennenden Fackeln

Die Preisträger

Markgräfler Museumsverein: Der Verein ist aus dem 1974 gegründeten Verein für Volkskunde und Heimatgeschichte hervorgegangen und ist gemeinsam mit der Stadt Müllheim Träger des Markgräfler Museums Müllheim. In den vergangenen Jahren wirkte er an der Restaurierung der historischen Frick-Mühle und der Einrichtung eines Mühlenmuseums mit. Ständige Arbeitskreise (Frick-Mühle, Kunst, Archäologie und Stadtgeschichte) bündeln das Engagement der Mitglieder.
Theater im Hof: Jedes Jahr im Sommer verwandeln der Regisseur, Filmemacher und ehemalige Professor an der Berliner Universität der Künste und seine Frau Dorothea Koelbing Bitterli den Hof ihres 250 Jahre alten Bauernhauses in Riedlingen in ein Theater. Unterstützt werden sie dabei vom Theaterförderverein „Theater im Hof“ mit 150 Mitgliedern. Deren Arbeit ermöglichten Kultur ohne Subvention und teure Werbung.
bolando e.G.: In Bollschweil gab es vor dem Krieg vier Gaststätten für rund 600 Einwohner. 70 Jahre später hatte der Ort 2200 Einwohner und kein Gasthaus mehr. 2006 wurde mit „bolando“ das erste genossenschaftlich geführte Dorfgasthaus ins Leben gerufen.
Markgräfler Symphonieorchester: Gegründet im Jahr 1986 ist es ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Markgräflerland mit dem Ziel Musikliebhabern die Erarbeitung und Aufführung klassischer Werke zu ermöglichen. Zuletzt hat das Orchester mit seinen Open-Air-Großprojekten „Carmina burana“ (2009) und der „Zauberflöte“ (2011) für Aufsehen gesorgt.
Turnverein Neuenburg: Mit 1200 Mitgliedern der größte Verein der Zähringerstadt. Über 70 Trainer und Übungsleiter bieten jährlich rund 7000 Übungsstunden an. Rund 620 Kinder und Jugendliche nehmen die Angebote der sechs Abteilungen (Turnen, Handball, Tennis, Schwimmen Judo sowie Ski und Wandern“ wahr.
Schwarzwaldverein: Der Verein wurde im Sommer 1864 als erster Wandervereins Deutschland gegründet. Ursprüngliches Ziel war die Förderung des Fremdenverkehrs mittels Reiseliteratur, Karten, Sitzbänken, Schutzhütten, Aussichtspunkten und durch die Anlage von Wanderwegen. Deren Wegewarte pflegen heute ein Netz von über 24.000 Kilometern Wanderwege. Darunter auch das Markgräfler Wiiweglie – die schönste Route durch das gelobte Land am Oberrhein.

Mehr Bilder in der Picasa Bildergalerie!

Zur Gutedelpreisverleihung 2012!

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Brückensensationen Rheinfelden

Rheinbrücke Rheinfelden
Die Rheinbrücke verbindet Rheinfelden (Baden) mit der alten Zähringerstadt Rheinfelden im schweizerischen Aargau.

Ein kleiner Nachtrag: Bilder von den Brückensensationen in Rheinfelden (Baden).

Höhepunkt des Kultursommers in Rheinfelden ist das Straßentheaterfestival „Brückensensationen“, das jeweils am dritten Augustwochenende rund um die alte Rheinbrücke stattfindet. Das Festival fand erstmals im Jahr 2007 zur Landesgartenschau „Grün 07“ statt und wird seither jährlich wiederholt.

Brückensensationen
Auf dem Inseli genossen die Besucher am heißesten Tag des Jahres die unterhaltsamen Show-Auftritte.

Das Straßentheaterfestival bietet Artistik, Comedy und Straßenmusik mit internationalen Künstlern. Diese treten auf der alten Rheinbrücke und dem Inseli, dem Haus Salmegg sowie in diesem Jahr erstmals auch im schweizerischen Rheinfelden in der Kurbrunnenanlage statt.

Bobarino Gravittini und Fräulin Marianne Döpp
Bobarino Gravittini und Fräulin Marianne Döpp begeisterten mit einer clownesken Akrobatik- und Jonglier-Show.
Fliegende Keulen
Fliegende Keulen
Bobarino Gravittini
Bobarino Gravittini
Ulik reitet auf seiner Drachenschnecke
Ulik reitet auf seiner Drachenschnecke
Pete Sweet
Der Comedian Pete Sweet aus San Francisco war einer der Höhepunkt im Programm der Brückensensationen.
Pete Sweet
Pete Sweet auf dem Seil
Die Rheinfelder Steel Band "Coco Bahia"
Die Rheinfelder Steel Band „Coco Bahia“ unterhielt das Publikum auf der Bühne vor dem Haus Salmegg.

Noch mehr gibt’s in der Picasa Bildergalerie!

Zum Bericht im Südkurier und zur Bildergalerie.

Eine kleine Kostprobe bieten die folgenden Videos die ich auf Youtube gefunden habe:

Ulik

 


 

 

pete sweet

 

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D’r Bett Hüpser

Drei Stunden vergnüglic​he Unterhaltu​ng bot das "Theatre Alsacien" Blodelshei​m auf Einladung des Heimat- und Dorfpflege​vereins dem Publikum in der Steinenstä​dter Baselstabh​alle.
Drei Stunden vergnüglic he Unterhaltu ng bot das "Theatre Alsacien" Blodelshei m auf Einladung des Heimat- und Dorfpflege vereins dem Publikum in der Steinenstä dter Baselstabh alle.

Das Theatre Alsacien Blodelsheim (Theater Gruppa Blodelsa) bot dem Publikum in der Steinenstädter Baselstabhalle drei vergnügliche Stunden mit der Komödie „D’r Bett Hüpser“. Organisiert wurde der Theaterabend in elsässischer Mundart vom Heimat- und Dorfpflegeverein Steinenstadt. Die elsässischen Laienschauspielter brauchen mit ihrem Auftritt den Vergleich mit professionellen Tournee-Theatern nicht zu scheuen.

Das Au-Pair-Ma​idli Greta (Géraldine Schertzer) entdeckt den Dekoratur Gérard (Denis Bixel) im Bett mit Ghislaines Liebhaber Charles-Ed​ouard (Claude Schertzer)​.
Das Au-Pair-Ma idli Greta (Géraldine Schertzer) entdeckt den Dekoratur Gérard (Denis Bixel) im Bett mit Ghislaines Liebhaber Charles-Ed ouard (Claude Schertzer) .

Dreh- und Angelpunkt des turbulenten Zweiakters ist das ovale Bett im Schlafzimmer von Josiane und Philippe Sebastien. Wo gleich drei Paare ein heimliches Schäferstündchen verbringen wollen. Heraus kommt eine turbulente Komödie.

Philippe Sebastien (Daniel Maurer) erwischt seine Frau Josiane (Pascale Clair) im Schlafzimm​er mit dem Dekorateur Gérard (Denis Bixel).
Philippe Sebastien (Daniel Maurer) erwischt seine Frau Josiane (Pascale Clair) im Schlafzimm er mit dem Dekorateur Gérard (Denis Bixel).

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Theater beim FC Auggen – Im Jakob si Sunneschiin

Machen nicht nur auf dem Rasen eine gute Figur, die Kicker des FC Auggen.
Machen nicht nur auf dem Rasen eine gute Figur, die Kicker des FC Auggen.

Ein buntes Programm boten die Aktiven des Fußball-Clubs Auggen bei der Jahresfeier in der Auggener Sonnberghalle und bewiesen, dass sie nicht nur auf dem grünen Rasen talent haben.

„Bauer sucht Bäuerin“ hieß es beim gelungenen Theaterstück auf der Bühne der Sonnberghalle.
„Bauer sucht Bäuerin“ hieß es beim gelungenen Theaterstück auf der Bühne der Sonnberghalle.

Im Mittelpunkt stand jedoch das lustige Theaterstück „Im Jakob si Sunneschiin“. Die FCA-Schauspieltruppe unter der Leitzung von Heinz Broghammer nahm gekonnt Fernsehkuppelshowsauf die Schippe. Bauer Jakob (Norbert Tischer) ist mit Hilfe der TV-Produzentin Marianne von Will ( Sabine Baßler) und der Sendung „Bauer sucht Bäuerin“ auf der Suche nach einer Frau. Doch seine Schwester Rösle (Laura Kiefer) ist scharf auf Hof und Familienerbe, daher versucht sie das Liebesglück zu verhindern. Die Markgräfler Weinprinzessin macht dabei auch auf der Theaterbühne eine gute Figur, wenn sie resolut ihren naiven Ehemann Xaver (Axel Kuserow) herumkommandiert.

Auf der Bühne geht es rund ...
Auf der Bühne geht es rund ...
Die erste Kandidatin ist auf der Suche nach dem heiratswilligen Bauern.
Die erste Kandidatin ist auf der Suche nach dem heiratswilligen Bauern.

Für zusätzliche Verwirrung sorgen der trinkfeste Knecht Heinrich (Torsten Muser) und der nicht minder trinkfeste Nachbar Toni (Volker Muser).
Doch Rösles Intrigen haben keinen Erfolg. Die erste Kanidatin Verena Rebsamen (Jutta Leininger) schnappt sich Rösles Ehemann Xaver und am Ende findet Jakob mit Lucia Häflinger (Ruthild Muser) doch noch seinen „Sunneschii“.

Am Ende findet Bauer Jakob die Richtige!
Am Ende findet Bauer Jakob die Richtige!
Die Markgräfler Weinprinzessin Laura Kiefer macht auch auf der Schauspielbühne eine gute Figur.
Die Markgräfler Weinprinzessin Laura Kiefer macht auch auf der Schauspielbühne eine gute Figur.

Mehr Bilder von der Jahresfeier des FC Auggen in der Picasa Bildergalerie!

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Drei Kerle und ein Halber

Mit witzigen Dialogen begeisterte die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Neuenburg das Publikum im katholischen Gemeindehaus St. Bernhard.
Mit witzigen Dialogen begeisterte die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Neuenburg das Publikum im katholischen Gemeindehaus St. Bernhard.

Mit pfiffigen Dialogen begeisterte die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Neuenburg mit dem Stück „Drei Kerle und ein Halber“ das Publikum im „schwarzen Ärmel“. Das Lustspiel in drei Akten ist eher einfach gestrickt, umso mehr trugen die Mundart-Bearbeitung von Peter Steinbeck und die Akteure auf der Bühne zum Erfolg bei.

Das furiose Finale
Das furiose Finale

Zum Stück:

Um Problemen mit Frauen aus dem Weg zu gehen, haben sich Mickey ,Oli, Hansi und Herbert entschlossen eine reine Männer-Wohngemeinschaft zu gründen. Nach dem Fortgang von Herbert ist ein Zimmer frei und soll neu untervermietet werden. Alexandra, eine Bewerberin, bekommt schnell zu spüren, dass sie in der WG nicht erwünscht ist, schafft es aber dennoch in die Wohngemeinschaft aufgenommen zu werden. Probleme sind vorauszusehen, zumal auch die Vermieterin gegen Damenbesuche ist.

Am Freitag und Samstag, 25. und 26. November, jeweils um 20 Uhr, gastiert die Gruppe noch einmal in Steinenstadt in der Baselstabhalle beim Männergesangsverein Steinenstadt.

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