Fotografie, Veranstaltungen

Bloß kei Trend verpennt – Christoph Sonntag im Neuenburger Stadthaus

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Mittlerweile Stammgast im Neuenburger Stadthaus: Der König des schwäbischen Kabaretts – Christoph Sonntag

Zwei Tage nach der Premiere des neuen Programms „Bloß kei Trend verpennt“ im Theaterhaus Stuttgart begeistert der Kabarettist sowie TV- und Radio-Comedian auch das Publikum in der Zähringerstadt.

Die Sportfreunde Grißheim um ihren Vorsitzenden Achim Herr haben einmal mehr eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Hier  ein paar fotografische Eindrücke aus Sonntags neuem Programm.

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„Mit Frauen zu diskutieren ist für Männer wie AGB’s lesen“, erklärt Christoph Sonntag das Geschlechterverhältnis anhand von zwei Dinkelbrötchen.

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Der New Yorker Time Square als Kulisse – dazu jede Menge Trump-Witze. „Was grenzt an Dummheit? Mexiko und Kanda!“

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Der Höhepunkt im Programm – wenn Sonntag mit Oettinger und Kretschmann als Handpuppen so richtig drauf los schwäbelt.

Weitere Bilder sind in der Flickr-Bildergalerie zu finden.

Kultur, Nachrichten, Veranstaltungen

Nai hämmer gsait

Musical Nai hämmer gsait

In ihrem Stück „Nai hämmer gsait“ hat die Musical-Arbeitsgemeinschaft der Stefan-Zweig-Realschule die Geschichte des Widerstandes gegen das in den 1970er Jahren geplante Kernkraftwerk in der Kaiserstuhlgemeinde Wyhl aufgearbeitet.

Die Sportfreunde Grißheim haben das sehenswerte Stück am vergangenen Freitag in die Grißheimer Rheinhalle geholt. Ein Stück voller Brisanz, steht doch das älteste Atomkraftwerk Frankreichs in Fessenheim direkt vor der Grißheimer Haustüre.

Anbei ein paar fotografische Impressionen vom Musical „Nai hämmer gsait“.

Musical Nai hämmer gsait

Der Chor singt „Radioactive“ von den Imagine Dragons

Musical Nai hämmer gsait

Die Manager der Kernkraftwerk Süd versprechen im Wyhler Rathaus das Blaue vom Himmel herunter.

Musical Nai hämmer gsait

Annalena Herr verzaubert mit dem Lied „Stieg zu mir in de Kahn“ das Publikum.

Musical Nai hämmer gsait

Im Wyhler Wald sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht!

Musical Nai hämmer gsait

Kräuter-Edda

Musical Nai hämmer gsait

„Auf welcher Seite stehst Du“ – Dieser Frage mussten sich vor rund 40 Jahren nicht nur die Bürger von Wyhl sondern auch die Polizeibeamten stellen.

Musical Nai hämmer gsait

Tanzeinlage zu „Night Fever“

Mehr Bilder im Flickr-Album „Nai hämmer gsait

Weitere Informationen zum Thema sind in einer interessanten Dokumentation des Südwestrundfunks zu finden: „Wyhl? Nai hämmer gsait!

Fotografie, Kultur, Veranstaltungen

Abbafever im Neuenburger Stadthaus

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Einen Volltreffer landeten die Sportfreunde Grißheim mit der Verpflichtung der Abba Tribute-Band „Abbafever“. Das Neuenburger Stadthaus war ausverkauft und die Stimmung von Anfang an bestens. Knapp 1000 begeisterten Fans sangen begeistert bei „Mamma mia“ mit und sorgten für echte Gänsehaut-Stimmung.

Kein Wunder, denn die Lieder der schwedischen Pop-Band Abba sind auch nach Jahrzehnten noch Kult. So hatte die Hamburger Tribute-Band „Abbafever“ leichtes Spiel, zumal die sie sowohl stimmlich und musikalisch als auch mit ihrer Bühnenshow nahe ans Original kamen. Gleich vom ersten Lied „Waterloo“ an, zog die Band mit ihren beiden Sängerinnen Anja Bublitz und Isobel Meyer-Davies das Publikum in seinen Bann. Spätestens bei „Gimme! Gimme! Gimme! A Man after Midnight“ gab es kein halten mehr und beim Stück „Does your Mother Know“ mit Sänger und Gitarrist Johannes Beet wurde richtig gerockt. Und das Publikum schwenkte begeistert bei „Chiquitita“ die Leuchtstäbe und natürlich kennen Abbafans die Texte auswendig: „Mamma Mia“ erklang im Neuenburger Stadthaus aus tausend Kehlen und sorgte für Gänsehaut-Stimmung. Das Publikum im ausverkauften Stadthaus war hin und weg und die Organisatoren um Achim Herr von den Sportfreunden Grißheim rundum zufrieden.

Anbei ein paar Bildimpressionen vom Konzert.

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Mehr Bilder in der Flickr Fotogalerie: Abbafever 2016

Muess des sei?
Fotografie, Veranstaltungen

Muss des sei? Eine Schwabe erobert das Neuenburger Stadthaus!

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Christioph Sonntag im Neuenburger Stadthaus

Die Zähringerstadt Neuenburg gilt ja – laut Eigenwerbung – als Stadt der Brunnen. Am Freitag zählte die Stadt sogar einen Brunnen mehr – einen sprudelnden Wasserspender samt Stuttgarter Schlossplatz hatte der Kabarettist und Comedian Christoph Sonntag für sein Bühnenbild im Gepäck. Einmal mehr perfekt rganisiert von den Sportfreunden Grißheim machte der bekannte SWR3-Comedian auf seiner Tour durch Südbaden in Neuenburg Station.

Manchmal bitterböse, mal hinterfragend – aber immer mit viel schwäbischem Charme und Witz bot sein Programm „Muss des sei?“ einen unterhaltsamen Abend. Am Ende hinterließ er ein begeistertes Publikum, samt Selfie mit Zuschauern aus der ersten Reihe auf seiner Facebook-Seite.

Hier ein paar fotografische Impressionen aus dem Neuenburger Stadthaus, der Bericht dazu erscheint am Mittwoch im Rebland-Kurier.

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„Ich hab drei Haare auf der Brust …“

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Bernd Stelters Alter Ego Helmut als leicht esoterisch angehauchter Yoga-Fan.

„Ich hab drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär“, dass dieser Karnevals-Schlager vom Enternainer, Comedian und Moderator Bernd Stelter ist, war mir bislang völlig entgangen. Als „knuddliger Bär, den man einfach liebhaben muss“ – wie ihn eine Besucherin zwei Reihen weiter bezeichnete – gewann er schnell die Sympathien der Zuschauer im Neuenburger Stadthaus. Dabei ist der gebürtige Westfale eher ein Mensch der leisen Töne und keiner – wie Comedian Christoph Sonntag im vergangenen Jahr – der einen Kalauer nach dem anderen raushaut.

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Stelter mal jugendlich mit tief sitzender Hose beim „Analogen-Asphalt-ebay“, der begeistert die Texte von Grimms Märchen entdeckt: Da wird aus den aus den Textvorlagen des „Froschkönig“ wird eine „Bunga-Bunga-Flatrate“ bei der sich die Rückbank des Opel-Corsa von allein umklappt.
Bernd Stelter
Auch körperlich legt sich der Entertainer auf der Bühne ins Zeug und geriet bei der Fitness-Studio-Nummer vor der Pause gehörig ins schwitzen. Da forderte das Publikum dann auch – voller Schadenfreude – eine Zugabe.

„Mundwinkel hoch“ heißt das aktuelle Programm mit dem Stelter das Publikum zuerst zum lächeln und zum Finale auch zum herzhaften Lachen bringt.

Bernd Stelter
Stelter: „Das kollektive Herabsinken der Mundwinkel korelliert mit dem Niedergang des deutschen Schlagers.“

Die Sportfreunde Grißheim haben insgesamt wieder eine gelungen Veranstaltung auf die Beine gestellt.

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Uwe-Seeler-Traditionself in Grißheim

Von Uwe-Seeler-Traditionself

Viele Tore versprachen die Ballkünstler der Uwe-Seeler-Traditionself und genau das bekamen dann auch die rund 2000 Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Fritz-Meier-Sportanlage in Grißheim zu sehen. 11:2 gewannen die Ex-Profis von Delegationsleiter Uwe Seeler gegen die beiden regionalen Auswahlmannschaften, die je eine Halbzeit spielten.
Die erste Halbzeit bestritt eine Auswahl ehemaliger Grißheimer Spieler verstärkt durch Teamchef und Torjäger der Fußball-Nationalmannschaft der Bürgermeister, Bürgermeister Joachim Schuster (Neuenburg) und Johannes Ackermann (Buggingen). Letzterer sorgte dann auch für den einzigen Treffer der Heim-Mannschaft bis zur Halbzeit. Bester Mann auf dem Platz war – auch wenn er in der ersten Halbzeit fünf Mal hinter sich greifen musste – Torhüter Daniel Braun. Viele Grißheimer Zuschauer bedauerten, dass Braun die Fußball-Schuhe an den eigentlich Nagel gehängt hat, und wünschten ihn nach der überzeugenden Leistung zwischen die Torpfosten zurück.

Die zweite – aus heimischer Sicht glanzlose – Halbzeit bestritt die Doppelpass-Trainer-Auswahl.

Insgesamt boten die Promis den Zuschauern eine tolle Fußball-Show. Mit dabei waren Andreas Brehme und Uwe Bein aus der Weltmeisterelf von 1990, Thomas Helmer (Europameister von 1996), die Nationalspieler Thomas Herget und Maurizio Gaudinio sowie EX-SC-Freiburg-Profi Thomas Schweizer. Das er es immer noch drauf hat, bewies Fallrückzieher-Legende Klaus Fischer. Der 60-Jährige spielte technisch brillant und begeistert die Zuschauer mit einem sehenswerten Seitfallzieher.
Überhaupt gaben sich die Promis publikumsnah. In der Pause und nach dem Spiel wurden eifrig Autogramme geschrieben. Die meisten Autogramme schrieb aber immer noch der Namensgeber der Promi-Elf, Uwe Seeler, auch wenn die meist jungen Autogrammjäger den 73-Jährigen nur von den Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern kennen.