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#FridaysForFuture

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Rund 300 Schüler setzten sich am Freitagnachmittag in Neuenburg am Rhein für mehr Klimaschutz ein.

Bevor jemand über Schulschwänzer schimpft, die Demo war nach dem Unterricht, die jungen Menschen sind also durchaus bereit sich in ihrer Freizeit zu engagieren.

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Abschlusskundgebung auf dem Rathausplatz.

Übrigens, die Schulkonferenz am Kreisgymnasium Neuenburg hat schon vor drei Jahren beschlossen Klassen- und Abschlussfahrten nur noch mit Bus und Bahn zu unternehmen.

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Kultur, Nachrichten, Veranstaltungen

Nai hämmer gsait

Musical Nai hämmer gsait

In ihrem Stück „Nai hämmer gsait“ hat die Musical-Arbeitsgemeinschaft der Stefan-Zweig-Realschule die Geschichte des Widerstandes gegen das in den 1970er Jahren geplante Kernkraftwerk in der Kaiserstuhlgemeinde Wyhl aufgearbeitet.

Die Sportfreunde Grißheim haben das sehenswerte Stück am vergangenen Freitag in die Grißheimer Rheinhalle geholt. Ein Stück voller Brisanz, steht doch das älteste Atomkraftwerk Frankreichs in Fessenheim direkt vor der Grißheimer Haustüre.

Anbei ein paar fotografische Impressionen vom Musical „Nai hämmer gsait“.

Musical Nai hämmer gsait

Der Chor singt „Radioactive“ von den Imagine Dragons

Musical Nai hämmer gsait

Die Manager der Kernkraftwerk Süd versprechen im Wyhler Rathaus das Blaue vom Himmel herunter.

Musical Nai hämmer gsait

Annalena Herr verzaubert mit dem Lied „Stieg zu mir in de Kahn“ das Publikum.

Musical Nai hämmer gsait

Im Wyhler Wald sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht!

Musical Nai hämmer gsait

Kräuter-Edda

Musical Nai hämmer gsait

„Auf welcher Seite stehst Du“ – Dieser Frage mussten sich vor rund 40 Jahren nicht nur die Bürger von Wyhl sondern auch die Polizeibeamten stellen.

Musical Nai hämmer gsait

Tanzeinlage zu „Night Fever“

Mehr Bilder im Flickr-Album „Nai hämmer gsait

Weitere Informationen zum Thema sind in einer interessanten Dokumentation des Südwestrundfunks zu finden: „Wyhl? Nai hämmer gsait!

Fotografie, Nachrichten

Abwasser wurde einfach auf die Straße gekippt

Von Mittelaltertag Neuenburg

Mittelaltertag in Neuenburg

Mit den Schlägen der Glocke auf dem Dach des Neuenburger Rathauses wurde gestern punkt 11 Uhr die „Neuenburger Zeitreise ins Mittelalter“ eingeläutet.

Seit September vergangenen Jahres beschäftigen sich alle Kindergärten und Schulen der Zähringerstadt mit der mittelalterlichen Stadt Neuenburg. Die Ergebnisse wurden gestern beim Mittelalteraktionstag vorgestellt, natürliche kam auch der spielerische Aspekt nicht zu kurz, so konnten sich die jüngsten Kindergartenkinder beim Bogen- und Armbrustschießen ebenso beweisen wie beim Ritterturnier mit Stecken und Lanze.
Buntes Markttreiben gab es in der Salzstraße mit vielen Mitmachangeboten, wie Pergamentherstellung, Kalligraphie, Buchbinden oder Webstuhl. Neben verschiedenen handwerklichen Vorführungen wurde auf dem Rathausplatz die funktionsweise von Gegengewichtshebelgeschütz und Torsionsgeschütz erklärt.
„Ich bin beeindruckt“, lobte Bürgermeister Joachim Schuster bei der Eröffnung auf dem Rathausplatz alle Beteiligten, allen voran die vielen Kinder. „Hier hat es vor einigen hundert Jahren ganz anders ausgesehen“, erklärte Schuster den Kindern. Statt Asphalt habe es einen Lehmboden gegeben, die Häuser standen dicht beieinander, das Wasser musste aus dem Brunnen geholt werden und das Abwasser wurde einfach auf die Straße gekippt, gab der Rathauschef den Kindern einen Einblick, wie es im Mittelalter in der Zähringerstadt ausgesehen haben mag. Schuster wies auch daraufhin, dass direkt hinter der östlichen Häuserzeile des Rathausplatzes einmal die Stadtmauer verlief und bei der Apotheke schräg gegenüber des Rathausplatzes einmal ein Stadttor, das so genannte Mühltor oder Müllheimer Tor stand.
Der Rathauschef hob unter allen Beteiligten den Historiker, Museums- und Erlebnispädagogen Gregor Schopka hervor, der eine zentrale Rolle bei dem Projekt gespielt habe.
Sehenswert ist Stadtrundgang durch das mittelalterliche Stadtrundgang, der von den Schülerinnen und Schülern der Grundschulförderklasse, des Schulzentrums und des Kreisgymnasiums gestaltet wurde und der den historischen Stadtrundgang ergänzt. Die von den Kindern gestalteten Bilder und Informationstafeln wird als Ausstellungsprojekt während der Sommermonate das Stadtbild mit bunten Tupfern bereichern.
Ein im Bürgerbüro des Rathauses erhältlicher Flyer weist auf den mittelalterlichen Stadtrundgang hin. Für die musikalische Umrahmung mit mittelalterlichen Flöten- und Trommelklängen sorgte die Jugendmusikschule Markgräflerland.

Computer, Film, Internet, Nachrichten, Veranstaltungen

Der Joghurt Crash

Werner Siebert mit den 18 Akteuren
Keine Oscars dafür die Teilnahmzertifikate am Filmworkshop verteilte Werner Siebert an die 18 jungen Filmschaffenden.
Filmpremiere im voll besetzten Stadthauskino
Das Kino im Neuenburger Stadthaus war bei der Premiere von "Der Joghurt Crash" voll besetzt.

Das wünschen sich alle Filmschaffenden bei einer Premiere: einen vollbesetzten Kinosaal, wo auch die Treppenstufen noch als Sitzgelegenheiten genutzt werden.

Das Kino im Neuenburger Stadthaus war bei der Premiere des Kurzfilms „Der Joghurt Crash“ zur Freude von Bürgermeister Joachim Schuster, von Fernsehregisseur Werner Siebert aber auch der insgesamt 18 am Filmprojekt beteiligten Jugendlichen jedenfalls propevoll. Die Zuschauerinnen und Zuschauer waren jedenfalls begeistert von der kleinen Krimigeschichte, bei der zwei Jugendliche sich zufällig begegnen und einen Taschendieb dingfest machen. War die Geschichte doch auch mit Humor gespickt. Immer wieder gab es für die Akteure spontanen Szenenapplaus, während der Filmvorführung.

Werner Siebert
Werner Siebert

Vor zwei Jahren habe er einen Anruf von Peter Steinbeck wegen der Talkshow „Markgräfler Köpfe“ erhalten, erinnerte Werner Siebert an die Entstehungsgeschichte des Projekts. Bei der Talkshow mit Hollywood-Regisseur Uli Edel und Schauspieler Mike Maas entstand die Idee für ein Filmprojekt mit Neuenburger Schülern.

Beim ihm sei der Wunsch aufgekommen, sein Wissen weiterzugeben und in seiner alten Heimat mal etwas zu machen, sagte Siebert. „Ich hatte ursprünglich vor den Schülern ein komplettes Paket zu vermitteln von Drehbuchthorie bis hin zu Produktion und Finanzierung eines Films“, erklärte er. Für das Projekt habe er ein kleines Drehbüchlein geschrieben, mit dem Ziel nicht einen tollen Film mit tiefschürfender Aussage zu produzieren, sondern das, was in der Theorie vermittelt wurde in Szenen umzusetzen. Am Ende des ersten Wochenendes kam der Wunsch auf, den Film komplett zu drehen, ließ Siebert den Workshop nochmals Revue passieren. Nach der Premiere erhielten die Schülerinnen und Schüler, die am Filmworkshop teilgenommen haben, auf der Bühne des Stadthauskinos zwar keinen Oscar, dafür aber ihre Teilnahmezertifikate.