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Zugunglück in Auggen

rln-au-zugunglück_030Etwas mehr als Woche ist das Zugunglück in Auggen nun her. Es war das zweite Eisenbahnunglück über das ich in meiner Journalisten-Laufbahn berichten musste. Mir ist der entgleiste Güterzug vom 20. Mai 2011 im Müllheimer Bahnhof noch gut im Gedächtnis: Güterzug entgleist im Bahnhof Müllheim.

Als kleiner Nachtrag im Blog noch ein paar Fotos …

Ein schweres Zugunglück hat sich am Donnerstag [2. April] gegen 19.30 Uhr auf der Rheintalbahn bei Auggen ereignet. Dabei kam der 51-jährige Lokführer ums Leben.  Der Unglücksort befindet sich an der Überführung Fischerpfad, wo derzeit im Zusammenhang mit dem Ausbau der Rheintalbahn eine neue Brücke gebaut und eine alte Brücke abgerissen wird. Ersten Erkenntnissen zu Folge stürzte ein rund 140 Tonnen schweres Betonteil von der im Rückbau befindlichen Brücke in den Gleisbereich. Der Lokführer eines in Richtung Italien fahrenden Zugs der Rollenden Landstraße konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte in der Folge mit dem Brückenteil, dabei entgleiste die Lok und der sich dahinter befindende Waggon. Durch den Aufprall erlitt der Triebfahrzeugführer tödliche Verletzungen …

Hier geht’s zum Bericht in der Oberbadischen: Lokführer verstirbt an der Unfallstelle

Nicht auszudenken, wenn es den nur wenige Minuten vorher die Unglücksstelle passierenden ICE getroffen hätte. Aber ein toter Lokführer ist auch so schlimm genug.

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Verblüffende Vorführungen im Tauchcontainer: Ein DLRG-Einsatztaucher trinkt eine Cola unter Wasser.
Fotografie, Nachrichten, Veranstaltungen

Retter und Römer

Verblüffende Vorführungen im Tauchcontainer: Ein DLRG-Einsatztaucher trinkt eine Cola unter Wasser.
Verblüffende Vorführungen im Tauchcontainer: Ein DLRG-Einsatztaucher trinkt eine Cola unter Wasser.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften hatte am Wochenende Heitersheim im Griff.
Die Rescue Days fanden von Freitag, 3., bis Sonntag, 5. Oktober, in Heitersheim statt. Diese sind die weltweit größte Ausbildungsveranstaltung für technische Hilfeleistung. Weber Hydraulik – einer der führenden Hersteller von hydraulischen Rettungssystemen – startete vor mehr als zehn Jahren eine Seminar- Reihe und führte dies mit den Rescue Days als jährliches Highlight weiter. An den drei Veranstaltungstagen wurden rund 800 Teilnehmer aus über 20 Ländern erwartet. Der Sonntag war für das Publikum geöffnet – in Verbindung mit einem verkaufsoffenen Sonntag strömten tausende Besucher in die Malteserstadt.

Ideal für einen kleinen Sonntagsausflug: Erste Anlaufstelle war der Stand des DLRG-Bezirks Breisgau um ein paar Fotos zu schießen und einen Artikel für die Internetseite des DLRG-Bezirks und der Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg zu verfassen.

Reger Betrieb bei den Rescue Days in Heitersheim
Reger Betrieb bei den Rescue Days in Heitersheim
Übungen mit dem Feuerlöscher
Übungen mit dem Feuerlöscher
Mittagspause im Café Ox
Mittagspause im Café Ox

Anschließend ging’s mit der Markgräflerin zum Einkaufsbummel und zum Mittagessen im Café Ox. Wir sind schon gespannt darauf, wenn die Betreiber vom Café Ox ihren Ableger in Müllheim im Alten Spital eröffnen.

Römermuseum Villa urbana in Heitersheim
Römermuseum Villa urbana in Heitersheim

Zum Schluss gab’s noch einen kleinen Abstecher ins Römermuseum „Villa urbana“ und das „Café Artis„. Letzteres wird von der Caritas betrieben. Im Team des Cafés sorgen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam für das Wohl der Gäste.

Die Villa artis ist die Rekonstruktion eines Römischen Speichers.
Die Villa artis ist die Rekonstruktion eines Römischen Speichers.
Die Markgräflerin im Römergewand
Die Markgräflerin im Römergewand

Im Museum musste die Markgräflerin noch in eines der römischen Gewänder schlüpfen. Am Kleiderständer hing ein Schild mit dem Hinweis das „Anfassen und anprobieren ausdrücklich erwünscht“ sei.

Zinnfiguren mit römischen Soldaten
Zinnfiguren mit römischen Soldaten
Wasserbecken im Römermuseum
Wasserbecken im Römermuseum
Brunnen
Brunnen