Fotografie, Heimatkunde, Landschaft, Natur

Im Eggenertal blühen die ersten Kirschbäume

Kleiner Fotostopp im Eggenertal – die Kirschblüte hat begonnen …

Liebgewonnene Veranstaltungen, wie das Blütenfest auf der Stelli zwischen Niedereggenen und Feuerbach, oder den Blütenhock auf dem Stalten bei Feldberg wird es dieses Jahr coronabedingt nicht geben.

Blick auf die zwischen den Blüten versteckte Kirche von Niedereggenen.

Biene im Landeanflug …

Tipp: Das Blütentelefon gibt Auskunft über den akutellen Stand der Vegetation: Tel. 07635 / 824 96 49

Ausflugsziel, Essen & Trinken, Fotografie, Geschichte, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern

Rundwanderung: Liel – Auf der Eckt – Mauchen

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Anfang November haben wir eine tolle Rundwanderung zwischen Liel und Mauchen unternommen. Die Wanderung bietet gerade im Herbst schöne Ausblicke über das Eggenertal in Richtung Blauen sowie vom Aussichtspunkt „Auf der Eckt“ zwischen Liel und Mauchen über das Rheintal zu den Vogesen.

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Wir starten bei der Schlossgartenhalle in Liel, hier kann man auch gut parken. Eine Tafel informiert über die wichtigsten Zahlen und Fakten über den Ort.

Liel
Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 952
Einwohnerzahl: 700
Gemarkungsfläche 765 ha
Waldfläche 280 ha
Höhe 287 m.ü.d.M.
Liel bildet mit Mauchen, Niedereggenen, Obereggenen und Schliengen seit 1973/74 eine Gesamtgemeinde.

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Beim Ehrenmal befindet sich auch ein Wegweiser des Schwarzwaldvereins.

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Wir folgen zunächst der Hauptstraße und passieren das ehemalige Gasthaus „Hirschen“, gegenüber lockte früher der Hirschengarten mit seinen schattenspendenden Kastanien.

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Wir gehen die Hauptstraße entlang bis zum Fabrikgebäude der Lieler Schlossbrunnen GmbH. An der Mauer findet sich auch ein Zierbrunnen aus dem 19. Jahrhundert.

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Im Jahr 1560 wurde der Mineralbrunnen erstmals erwähnt. Hans Balthasar von Baden ließ den Badbrunnen suchen und erschließen. Die Quelle befindet sich auf dem Schlosshof und das Wasser wurde durch seine einzigartige Qualität schon früh auf internationalen Ausstellungen in Paris, Rom und London beurkundet und über den Altrheinarm bei Bad Bellingen bis nach England und Holland verschifft.

Bevor die Familie Sattler im Jahr 1955 den Lieler Schlossbrunnen übernahm, gehörte die Mineralquelle unter anderem der Familie Hoffmann-La Roche. Fritz Hoffman-La Roche, der Gründer des Pharmakonzernt Hoffmann-La Roche (heute Roche) hat den Mineralbrunnen im Jahr 1908 erworben.

Davon berichtet Michael Koschmieder am Rande in seinem Beitrag „Rundgang durch Liel“ im Band 2020 von „Das Markgräflerland“ des Geschichtsvereins Markgräflerland.

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Das untere Portal des Lieler Schlosses.

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Am Dorfplatz folgen wir dem Wegweiser in Richtung Flurkreuz/Hofmatten.

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An der Schuhmacherstraße entdecken wir auf einer Gartenmauer eine üppige Sammlung an Kakteen und eine hübsche Deko mit Zierkürbissen. Ein paar Meter weiter entdecken wir auf der anderen Straßenseite eine Invasion kleinwüchsiger Figuren.

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30 Meter im Quadrat – Blumenkohl und Kopfsalat …

warum fällt mir an dieser Stelle gerade ein alter Billy Sanders Schlager ein?

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Am Flurkreuz Hofmatten folgen wir dem Wegweiser zurück in Richtung Dorf, eine Wanderung in Richtung Hertingen heben wir uns für ein anderes Mal auf.

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Wir überqueren die Hauptstraße und folgen dem Weg „In den Hofmatten“, dabei überqueren wir den Hohlebach und passieren die Lielmühle.

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Hier haben wir eine tolle Aussicht auf die Rebberge zwischen Schliengen und Liel.

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Vorsicht, wir überqueren die Straße nach Niedereggenen.

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Wir folgen dem Weg durch die Reben hinauf zum Rebhäuschen und zum Wegweiser Schliengener Eckt.

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In diesem Rebhäuschen bezog Erzherzog Karl von Österreich – im ersten Koalitionskrieg in der Nacht vor der Schlacht im gegenüberliegenden „Säckingerwald“ gegen General Moreau – am 23. Oktober 1796 sein Nachtquartier.
(aus der Chronik Schliengen und Mauchen)

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Beim Wegweiser Schliengener Eckt stoßen wir auf einen alten Grenzstein und halten uns rechts in Richtung Naturschutzgebiet „Auf der Eckt“ und Mauchen

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Auf der Eckt: Eine Wiese – ideal zum Drachensteigen – bietet einen tollen Ausblick in die Rheinebene und die Vogesen.

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Wir folgen dem Weg hinunter ins Winzerdorf Mauchen.

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In Mauchen kreuzen wir bei der Nikolauskapelle die Route unserer Wanderung „Stein und Wein: Vom Auggener Steinacker durch die Reben nach Mauchen„. In Mauchen bieten sich die Krone sowie die beiden Straußwirtschaften für eine Einkehr ein. In Liel – Start und Ziel unserer Rundwanderung – sind die Gasthäuser Hirschen, Sonne und Krone leider längst Geschichte.

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Am Ortsausgang von Mauchen halten wir uns wieder rechts und folgen dem Berg hinauf in Richtung Lielbuck/Käferholz.

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Beim Käferholzweg kommen wir in den Wald, im Sommer eine willkommene Abwechslung, wird es in den Reben doch ziemlich heiß.

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Wir erfeuen uns am bunten Herbstlaub und folgen den Wegweisern Lielbuck, Käferholz und Ennerau.

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Bei der Kutzmühle kommen wir wieder aus dem Wald.

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Die Kutzmühle zählt zu den ältesten Mühlen unserer Gegend. Sie wird schon am 17. Juni 764 erwähnt neben den Mühlen in Tumringen, Rümmingen, Eimeldingen, Binzen und Efringen: „hoc ost in fine vel in marcas Binubhaime sibi Romaninchova et in alia loca in Tohtaninchova, in Gotones vilare in Walahpah in Haoltingas et Agomotingas, in Binushaim, in Eppalinchova“. „Gotones vilare“ wird übersetzt als Kutzweiler.
(schreibt Heinz Zimmermann in seinem Beitrag die Mühlen von Liel“ im Band 2020 von „Das Markgräflerland“)

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Nahe der Kutzmühle befindet sich noch ein kleiner Steinbruch.

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Wir überqueren die Straße zwischen Liel und Niedereggenen und folgen dem Wegweiser „Bei der Kutzmühle“ durch den Wald nach Liel.

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Beim Lieler Fasnachtsfeuerplatz kommen wir wieder aus dem Wald, statt der Fambergstraße durch den Ort zu folgen, halten wir uns links und folgen dem Pfad entlang der Bebauung in Richtung Kirche.

Einen ausführlichen Beitrag zur Kirche St. Vinzenz ist im Blogbeitrag „Heimatkunde: Die Lieler Dorfkirche und die Begräbniskapelle der Herren von Baden“ zu finden. Wir haben uns die Kirche im September 2019 im Rahmen des Tags des offenen Denkmals angesehen.

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Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Wanderung Liel – Auf der Eckt – Mauchen

Karte

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Trockenmauerweg Niedereggenen

Dieses Mal gibt’s nur eine kleine Mini-Wanderung oder besser gesagt einen Sonntagnachmittagsspaziergang. Der Trockenmauerweg bei Niedereggenen.

Das Auto kann man entweder beim Friedhof oder bei der Halle/Schule (Im Weihergärtle) abstellen. Auf alle Fälle lohnt ein Abstecher zur Kirche, sie zählt mit den Kirchen St. Cyriak in Sulzburg und der Kirche in Blansingen zu den ältesten Gotteshäusern im Markgräflerland. Im Innern der denkmalgeschützten Kirche sind wervolle Fresken/Kalksecco-Malereien erhalten.

Ein Besuch wert ist auch der „Bibelgarten„. Dort sind Pflanzen zu finden, die in der Bibel erwähnt werden oder einen Bezug zu biblischen Themen haben. Dazu gibt es zu jeder Pflanze ein Schild mit  einem passenden Bibelspruch.

Oberhalb des Friedhofs beginnt nun unser kleiner Spaziergangauf dem „Naturerlebnispfad Trockenmauern am Freudenberg“. Der etwa 1,4 Kilometer alnge Rundweg bietet viel Wissenswerts über den Bau und die Ökologie von Trockenmauern. .

Die zunehmende Mechanisierung des Weinbaus hat dazu geführt, dass an steileren Lgen wie dem Freudenberg, immer weniger Rebflächen bewirtschaftet wurden. Auf Teilen der Flächen wurde versucht mit Fichten, Douglasien und Kiefern aufzuforsten. In der Folge verbuschten die Weinberge, und die Trockenmauern sind mit Waldreben, Efeu und anderen Schlingpflanzen zugewachsen. Vor den Mauern wuchsen tockenheitsverträglich Sträucher. Die Mauern konnten im Schatten dieser Pflanzen nicht mehr abtrocknen und das Gestein verwitterte.

Die Mauern am Freudenberg gehörten zu einem der größten Zusammenhängenden Trockenmauergebieten im Markgräflerland und sind von besonderem ökologischen Wert. Gleichzeitig stellen sie ein kulturhistorisches Bauwerk dar.

Die meisten Mauern wurden von Schlingpflanzen befreit, schadhafte Mauerabschnitte wurden ausgebessert. Die Arbeitsgruppe Naturschutz Markgräflerland hat einen Teil der Weinbergfläche erhalten und dort resistente Reben angepflanzt.

Zu den an den Trockenmauern vorkommenden Pflanzen zählen das Mauer-Leinkraut, die Mauerraute, die großblütige Königskerze, Waldrebe, Streifenfarn, Kaisernelke, Mauerpfeffer und Thymian.

Das Biotop Trockenmauer hat eine interessante Tierwelt zu bieten: Schmetterlinge(z.B. Bläulinge),  Heuschrecken (z.B. Gottesanbeterin), Reptilien (Zaun-, Mauer- und Smaragdeidechsen), Lurche (Erkröten und Feuersalamander) oder Weinbergschnecken.

Am Aussichtspunkt Sonnhohle/Kapf hat man eine tolle Aussicht über das Dorf mit Blick auf den Blauen, Schloss Bürgeln, Sausenburg und das Naturschutzgebiet Hagschutz.

Ein paar Schritte entfernt ist ein Felsen zu finden, an dem den Spuren nach der eine oder andere Mineralien- und Fossilienssammler hofft fündig zu werden.

Jetzt im August sind natürlich viel Pflanzen bereits verblüht. Auch die Eidechsen haben sich nicht ganz so oft blicken lassen,. Wir werden die Runde auf jeden Fall zu anderen Jahreszeiten nochmals laufen.

Mehr Bilder bei Google Fotos im Album Trockenmauerweg Niedereggenen – August 2020

 


Karte


 

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Kirschblüte im Eggenertal

rln-sl-kirschbluete_eggenertal_067Die Hocks auf der Stelli zwischen Niedereggenen und Feuerbach oder beim Stalten oberhalb von Feldberg locken in normalen Jahren die Wanderer in Scharen zur Kirschblüte ins Eggenertal. Das Coronavirus machte den Hocks den Garaus, die Kirchbäume blühen trotzdem. Pärchen und junge Familien tanken trotzdem Frischluft und stärken ihr Immunsystem.

Für alle diejenigen, die zuhause bleiben müssen, ein paar fotografische Impressionen von  Spaziergängen im Eggenertal.

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Mehr Bilder im Album bei Google-Photos: Kirschblüte im Eggenertal 2020

 

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Kirschblüte im Eggenertal

Blütenfest des Männerchors Eggenertal

Im Eggenertal hat die Kirschblüte begonnen. Anbei ein paar fotografische Impressionen von der Kirschblüte und vom Blütenfest des Männerchors Eggenertal auf dem Waldparkplatz Stelli zwischen Niedereggnene und Feuerbach.

Wie weit die Kirschblüte ist,  ist übrigens am Blütentelefon zu erfahren.

Blütenfest des Männerchors Eggenertal

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Blütenfest des Männerchors Eggenertal

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Mehr Bilder im Album „Kirschblüte im Eggenertal 2019“ bei Google Fotos

Siehe auch

 

Fotografie, Natur, Veranstaltungen, Wandern

Kirschblüte im Eggenertal

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Langsam beginnt die Kirschblüte im Eggenertal. Die Markgräflerin und ich haben am Freitagnachmittag den richtigen Moment zum Fotografieren erwischt.

Hier ein paar fotografische Eindrücke:

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Mehr Bilder im Flickr-Album: Kirschblüte im Eggenertal 2018

Kleiner Ausflugstipp fürs Wochenende:

Das Blütenfest auf der Stelli in Niedereggenen findet am morgigen Sonntag, 15. April 2018, ab 11 Uhr statt.

Fotografie, Natur

Kirschblüte, Abendsonne und Mond

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Gestern abend habe ich mit der Markgräflerin noch einen kleinen Fotospaziergang zur Kirschblüte zwischen Feldberg und Niedereggenen unternommen. Neben den blühenden Kirschbäumen und der Landschaft mit dem Markgräfler Hausberg gaben auch der (fast) Vollmond und die untergehende Sonne schöne Fotomotive, aber seht selbst:

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Kirschblüte

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Das Eggenertal in der Abendsonne

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Obereggenen

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Mond

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Sonnenstrahlen

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Abendsonne

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Der Hochblauen in der Abendsonne

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Mehr Bilder in der Flickr-Bildergalerie.