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Heimatkunde: Écomusée d’Alsace

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Die Markgräflerin und ich haben kürzlich den Brückentag für einen kleinen Ausflug ins Écomusée d’Alsace genutzt.

Das Écomusée d’Alsace im elsässischen Ungersheim ist das größte Freilichtmuseum Frankreichs. Es ist vergleichbar mit dem Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach.

Virtueller Rundgang durch das Écomusée

Geschichte

Bereits im Jahr 1971 setzten sich eine Handvoll engagierter Mitarbeiter des Vereins „Maisons Paysannes d’Alsace“ („Bauernhäuser im Elsass“) für den Erhalt und die Restaurierung ländlicher Wohnhäuser ein, die zum Abriss freigegeben waren. Da viele dieser Häuser an ihrem eigentlichen Standort Neubauten Platz machen sollten, wurde beschlossen die Häuser abzubauen, um sie Stück für Stück an einem anderen Ort wieder aufzubauen. Nach langer Suche wurde in Ungersheim ein passender Standort gefunden. Das Museum wurde 1984 eröffnet. Damals waren knapp zwanzig Gebäude neu aufgebaut und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Heute ist mit insgesamt 72 Gebäuden ein kleines elässisches Dorf entstanden und spiegelt von der Einrichtung her die Epoche Anfang des 20. Jahrhunderts wieder.

Zu den Gebäuden gehören unter anderem eine Bäckerei, eine Töpferei, eine Schmiede,  eine Schule, ein steinerner Wohnturm sowie mehrere Bauernhöfe und Fachwerkhäuser.

Hier ein paar fotografische Eindrücke:

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Mehr Fotos im Flickr-Album: Écomusée d’Alsace

 

Nützliche Informationen:

Öffnungszeiten:  25. März bis 4. November 2018 von 10 bis 18 Uhr (Hauptsaison) und von 1. Dezember 2017 bis 6. Januar 2019 (Weihnachtssaison) von 10.30 bis 18.30 Uhr (Kasse schließt um 17 Uhr)

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Deutscher Mühlentag: Ölmühle Eberhardt und Frick-Mühle

Ölmühle Eberhardt in Badenweiler
Ölmühle Eberhardt in Badenweiler

Der Deutsche Mühlentag ist ein Aktions- und Thementag rund um das Mühlen- und Müllereiwesen in Deutschland. Er wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung ins Leben gerufen und findet jährlich am Pfingstmontag statt.

(Quelle: Wikipedia)

Im Herzen des Markgräflerlandes sind zwei Mühlen an diesem Tag zu besichtigen: Die Frick-Mühle in Müllheim und die Olmühle Eberhardt in Badenweiler-Oberweiler. Ideal für einen kleinen Feiertagsspaziergang fanden die Markgräflerin und ich.



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Alte Ölmühle in Badenweiler

Die Ölmühle in der Weilertalstraße 8 stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde vermutlich 1650 gebaut. Die Mühle ist seit 1854 im Besitz der Familie Eberhardt. Eigentümerin ist Roswitha Eberhardt. Sie ist die Witwe des letzten Ölmüllers in der Region. Nebenberuflich wird die Mühle heute von ihr und ihren Söhnen Jürgen und Friedrich betrieben.

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Von ehemals 40 Wassermühlen entlang des Klemmbachs ist sie die einzige, die noch mit Wasser von einem oberschlächtigen Wasserrad angetrieben wird.

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Deutscher #Mühlentag Ölmühle Eberhardt

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Gepresst wird hauptsächlich Walnussöl aber auch Haselnuss- und Kürbiskernöl, diese werden in einem kleinen Mühlenladen angeboten.

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Die Markgräflerin hat natürlich je ein Fläschchen Walnuss- und Haselnussöl mitgenommen. Die Öle halten bis nächstes Frühjahr und werden so ab Herbst den für die Region typischen Nüssli- oder Döchterlisalat (Feldsalat) verfeinern.

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Einkehr: Angesichts des sommerlichen Wetters haben wir uns noch ein Eis gegönnt: In Oberweiler gibt es seit Mitte März das neue „Eiscafé zum Kuckuck“ (Weilertalstraße 37, Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 18 Uhr). Sehr lecker, und bislang auch im Bekanntenkreis nur Gutes gehört.


Frick-Mühle

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Energie aus Wasserkraft wussten schon unsere Vorfahren zu nutzen: Entlang des Klemmbachs gab es früher ein Vielzahl von Mühlen. Die Stadt Müllheim leitet ihren Namen von ihen Mühlen her. Bereits im Jahr 758 wird die Ansiedlung in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen als „villa mulinhaimo“ (Ort der Mühlen) erwähnt.

Die Frick-Mühle ist eine von sieben Getreidemühlen, die es früher in Müllheim gab. Neben der Frick-Mühle waren dies  die Gabelmann-Mühle in der Erngupfe, die Sprengemühle, die Diethelm-Mühle (früher Blankenhornsche-Mühle), die Koger-Mühle (vormals Willinsche-Mühle), die in den 1960er Jahren abgerissene Kaiser-Mühle (ehemals Schweizer-Mühle) sowie die Henssler-Mühle (ehemals Mattenmühle), die im Jahr 2009 als letzte Müllheimer Getreidemühle stillgelegt wurde. Aber nicht nur in Getreidemühlen wurde die Kraft des Wasser genutzt: Hinzu kamen noch zahlreiche Ölmühlen, Sägen, Hanfreiben und Trotten. Kein Wunder, dass der Gewerbeverein den „Müller von Mülle“ als Symbol gewählt hat.

Die Frick-Mühle wurde im Jahr 1392 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte ursprünglich zum Hofgut der Herren von Baden aus Liel. Von den Anfang des 19. Jahrhunderts neu errichtetend Gebäude sind das stattliche Wohn- und Mühlenhaus sowie das Gesindehaus mit Laube erhalten. Die Stadt Müllheim hat die Mühle im Jahr 1993 erworben und zusammen mit dem Markgräfler Museumsverein Müllheim renoviert.

Seit 2000 ist hier das Mühlenmuseum als Außenstelle des städtischen Markgräfler Museums eingerichtet und wird von der Stadt gemeinsam mit dem Museumsverein betrieben. Die ehrenamtlichen Helfer halten die Mühlentechnik in Schuss, bieten Führungen nach Absprache an.

So wie sich das Anwesen heute darstellt, ist es zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden.  Im Mühlenraum sind drei Mahlgänge wieder aufgebaut, die weiteren Gebäude wie Scheune, Stallungen und der Schopf der Holzsäge sind ebenso verschwunden wie das ausgedehnte Gartengrundstück.

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Öffnungszeiten: Von April bis Oktober werden jeweils am ersten Samstag und am dritten Sonntag eines Monats von 15 bis 17 Uhr die historischen Mahlwerke und die Stampfe vorgeführt.


Mehr Fotos im Flickr-Album: Deutscher Mühlentag 2018


Tipp: Die Müllheimer Museumsnacht „Jazz-Wein-Kultur“ findet am Freitag, 10. August 2018, ab 18 Uhr statt. Jazz wird gespielt im Innenhof des Museums und im Garten derFrick-Mühle. Besondere Aktionen, Führungen, Kultur- und Ausstellungsevents während des Abends machen die das Markgräfler Musuem und seine Außenstelle Frick-Mühle auf außergewöhnliche Art erlebbar. Dazu gibt es kulinarische Köstlichketen von ausgesuchten Müllheimer Gastronomen sowie edle Tropfen der Müllheimer Weingüter Dörflinger und Engler.

 

 

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Format F4 – Schweizer Plakate im Weltformat

Format F4: Das klingt nach einem Computerbefehl oder nach dem einstigen analogen Nikon-Flagschiff – es bezeichnet aber das in der Schweiz übliche Format für Plakate. Mit 89.5 mal 128 Zentimetern ist es etwas größer als das in Deutschland bei Plakaten übliche DIN A0 (84,1 mal 118,9 cm).

„Format F4 – Schweizer Plakate im Weltformat“ lautet der Titel einer sehenswerten Ausstellung im Markgräfler Museum in Müllheim. Diese ist noch bis einschließlich 27. Mai zu sehen und zeigt Werbeplakate aus der Privatsammlung des Rieheners Dieter Tschudin, der in den vergangenen60  Jahren eine beeindruckende Sammlung zusammengetragen hat.

„Kurz, knapp und kreativ muss es sein“, beschreibt Tschudin in einem Artikel der Riehener Zeitung, was ein gutes Plakat ausmacht. Bestes Beispiel dafür ist das Werbeplakat „Milch“, dass der Schweizer Grafiker im Jahr 1970 für die Schweizer Milchwirtschaft gestaltet hat. Ein zeitloses Plakat von einer genialen -Einfachheit, das auch heute noch genauso funktioniert wie zu seiner Entsteheungszeit.

Mich haben die Plakate – auch das oben erwähnte – fasziniert, und mich  selbst zu dem folgenden Bild (mit Photoshop) inspiriert:

Milch-Plakat
Eigener Plakatentwurf nach dem Vorbild des Plakats „Milch“ von Tino Steinemann. Das Original zeigt auf einem blauen Hintergrund die Buchstaben MIL in weiß sowie CH in schwarz, in einem weißen oval und einem schwarzen Kringel drum. Ich fand die Idee mit dem Spritzer ganz nett.

Format F4 – Schweizer Plakate im Weltformat

Die in den frühen 1950er Jahren von Schweizer Grafikern entwickelte neue visuelle Sprache wurde im In- und Ausland durch Plakate und graphische Arbeiten für Industie, tourismus und internationale Grossbetriebe bekann. Sie wird bis heute für ihre formale Disziplin bewundert

Die private Plakatsammlung, die Dieter Tschudin wärhend sechzig Jahren aufgebaut hat, vermittelt in verdichteter Form ein Abbild des gesellschaftlichen Wandels in dieser Zeit. Heute umfasst die Sammlung mehrere hundert Plakate, vor allem aus der Schweiz.

Die Ausstellung zeigt rund 40 Plakate von 1950 bis heute – von Herbert Leupin bis Paula Troxler – aus den vier Tehmengruppen: Essen und Trinken, Mode und Schmuck, Architektur und Design, Klassische Musik und Jazz. Sie führen uns durch diese Zeitreise.

Quelle: Ausstellungsflyer

Mit dieser – für ein „kleines“ Regionalmuseum – bemerkenswerten Ausstellung ist Museumsleiter Jan Merk ein Glücksgriff gelungen. Die Ausstellung lockt Besucher auch aus der Schweiz und dem benachbarten Elsass in die Müllheimer Kultureinrichtung, die das Markgräfler Museum bisher noch nicht auf ihrem Schirm hatten.

Wer sich ein klein wenig für Bildsprache, Grafik und Design interessiert, sollte sich die Ausstellung nicht entgehen lassen.

Tipp:

Die Ausstellung ist noch bis zum 27. Mai 2018 zu sehen. Öffnungszeiten des Markgräfler Museums Müllheim sind Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr. Am Sonntag, 13. Mai, findet um 11.15 Uhr eine Führung mit Dieter Tschudin durch die Sonderausstellung statt.

Essen & Trinken, Fotografie, Kultur, Veranstaltungen, Wein

Jazz-Wein-Kultur in Müllheim

Frick-Mühle_001Nach dem Rhiischwumm ging’s zur sommerlichen Müllheimer Museumsnacht unter dem Motto Jazz-Wein-Kultur. Wegen des abendlichen Regengusses nicht ganz so voll wie in den Vorjahren, aber immer noch erstaunlich gut besucht. Die Sitzplätze unter den Pavillons im Hof der Frick-Mühle und im Innenhof des Markgräfler Museums waren gut belegt.

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Im Fischer-Saal in der Frick-Mühle ist derzeit eine sehenswerte Ausstellung der in Britzingen lebenden Schauspielerin und Fotografin Anita Walter tollen Fotos von der schwedischen Ostseeinsel Gotland zu sehen. Die Fotos machen wirklich Lust einmal in die Heimat der Wikinger und Goten zu reisen. Die Ausstellung ist übrigens noch bis 3. September, jeweils freitags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr zu sehen.

Jazz - Wein - Kultur
Uncategorized

Die Müllheimer Museumsnacht: Jazz – Wein – Kultur

Jazz - Wein - Kultur
Das „Tilmann Günther Trio“ mit Tian Long Li an der chromatischen Mundharmonika sorgte mit leicht verdaulichen Jazz-Klängen für musikalische Unterhaltung.

Die Müllheimer Museumsnacht unter dem Motto „Jazz, Wein, Kultur“ ist ein Muss im alljährlichen Veranstaltungskalender der Stadt. So zog es die Markgräflerin und mich auch am vergangenen Freitag wieder ins Markgräfler Museum und dessen Dependance in der Frick-Mühle. Die Küche zuhause blieb kalt und wir widmeten uns den kulinarischen Leckereien der „Alten Post“ sowie von „Messer & Gradel“. Zum gemütlichen Plausch mit Freunden und Bekannten gab’s ein Glas Wein von den Müllheimer Weingütern Engler und Dörflinger.

Jazz - Wein - Kultur
Das Wetter der vergangenen Wochen hat dem Werbeslogan aus den 70er und 80er Jahren Ehre gemacht.

Natürlich haben wir die Gelegenheit zu einem Bummel durchs Markgräfler Museum genutzt: Woher hat das Markgräflerland seinen Namen? Antwort darauf gibt die aktuelle Geschichtsausstellung „Markgräflerland – Geschichte und Zukunft eines Begriffs“ im Dachgeschoss des Museums.

Im Jahr 1444 kam die Herrschafft Badenweiler zu den bereits seit 1315 vereinten Herrschaften Rötteln und Sausenburg-Hachberg. 1503 traten die Markgrafen von Baden die Erbfolge an. Die Markgrafschaft Baden ist später im Großherzogtum Baden aufgegangen.

Der Begriff Markgräflerand ist noch relativ jung und stammt aus dem 19. Jahrhundert. Zuvor war vom Ober- und Unterland beziehungsweise der Oberen und Unteren Markgrafschaft die Rede. Die Obere Markgrafschaft bezeichnete die südlich von Baden-Baden liegenden Territorien mit der Markgrafschaft Hachberg (das Gebiet um die heutige Hochburg bei Emmendingen) sowie den Herrschaften Badenweiler, Sausenburg und Rötteln.

Tafel im Museum
Info-Tafel im Museum

Im Jahr 1843 lieferte Joseph Bader in seinem Buch „Badische Volkssitten und Trachten“ eine erste ausführliche Definition des neuen Begriffs „Markgräflerland“:
„Unter dem Markgräfler-Lande versteht man die ehemaligen Herrschaften Sausenberg, Rötteln und Badenweiler, welche den südwestlichsten Breisgau umfassten und mit der im Norden desselben gelegenen Herrschaft Hachberg die sogenannte Obere Markgrafschaft bildeten.

Übrigens kommt der Begriff Markgräflerland in Johann-Peter Hebels bekanntestem Werk gar nicht vor, es heißt „Der Schwarzwälder im Breisgau“.

Jazz - Wein - Kultur
Der Arbeitskreis Archäologie des Markgräfler Musuemsverein kredenzte römische Speisen.

In der Abteilung Archäologie wartete der Arbeitskreis Archäologie mit römischen Speisen auf die Besucher. Neben Olivenpaste und Mulsum (gewürzter Wein) gab es hier feine Pralinen aus getrockneten Früchten nach antikem Rezept. Die Markgräflerin hat sich natürlich gleich die Rezepte geben lassen und wird sie bei passender Gelegenheit in ihrem Blog „Lebensart im Markgräflerland“ vorstellen.

Wer hat’s erfunden? Gemeint sind nicht die Kräuterbonbons sondern das Schweizer Taschemesser. Schon die Römer kannten ein zusammenklappbares Werkzeug, das einer der Herren im römischen Gewand stolz präsentierte.

Jazz - Wein -Kultur
Die Archäologin Maren Siegmann demonstriete die Herrstellung von Glasperlen nach antikem Vorbild.
Jazz - Wein - Kultur
Immer wieder ein tolles Fotomotiv: Die von Fackeln illuminierte Frick-Mühle
Verblüffende Vorführungen im Tauchcontainer: Ein DLRG-Einsatztaucher trinkt eine Cola unter Wasser.
Fotografie, Nachrichten, Veranstaltungen

Retter und Römer

Verblüffende Vorführungen im Tauchcontainer: Ein DLRG-Einsatztaucher trinkt eine Cola unter Wasser.
Verblüffende Vorführungen im Tauchcontainer: Ein DLRG-Einsatztaucher trinkt eine Cola unter Wasser.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften hatte am Wochenende Heitersheim im Griff.
Die Rescue Days fanden von Freitag, 3., bis Sonntag, 5. Oktober, in Heitersheim statt. Diese sind die weltweit größte Ausbildungsveranstaltung für technische Hilfeleistung. Weber Hydraulik – einer der führenden Hersteller von hydraulischen Rettungssystemen – startete vor mehr als zehn Jahren eine Seminar- Reihe und führte dies mit den Rescue Days als jährliches Highlight weiter. An den drei Veranstaltungstagen wurden rund 800 Teilnehmer aus über 20 Ländern erwartet. Der Sonntag war für das Publikum geöffnet – in Verbindung mit einem verkaufsoffenen Sonntag strömten tausende Besucher in die Malteserstadt.

Ideal für einen kleinen Sonntagsausflug: Erste Anlaufstelle war der Stand des DLRG-Bezirks Breisgau um ein paar Fotos zu schießen und einen Artikel für die Internetseite des DLRG-Bezirks und der Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg zu verfassen.

Reger Betrieb bei den Rescue Days in Heitersheim
Reger Betrieb bei den Rescue Days in Heitersheim
Übungen mit dem Feuerlöscher
Übungen mit dem Feuerlöscher
Mittagspause im Café Ox
Mittagspause im Café Ox

Anschließend ging’s mit der Markgräflerin zum Einkaufsbummel und zum Mittagessen im Café Ox. Wir sind schon gespannt darauf, wenn die Betreiber vom Café Ox ihren Ableger in Müllheim im Alten Spital eröffnen.

Römermuseum Villa urbana in Heitersheim
Römermuseum Villa urbana in Heitersheim

Zum Schluss gab’s noch einen kleinen Abstecher ins Römermuseum „Villa urbana“ und das „Café Artis„. Letzteres wird von der Caritas betrieben. Im Team des Cafés sorgen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam für das Wohl der Gäste.

Die Villa artis ist die Rekonstruktion eines Römischen Speichers.
Die Villa artis ist die Rekonstruktion eines Römischen Speichers.
Die Markgräflerin im Römergewand
Die Markgräflerin im Römergewand

Im Museum musste die Markgräflerin noch in eines der römischen Gewänder schlüpfen. Am Kleiderständer hing ein Schild mit dem Hinweis das „Anfassen und anprobieren ausdrücklich erwünscht“ sei.

Zinnfiguren mit römischen Soldaten
Zinnfiguren mit römischen Soldaten
Wasserbecken im Römermuseum
Wasserbecken im Römermuseum
Brunnen
Brunnen
Film, Fotografie, Reisen

Abifahrt reloaded: Brügge – Venedig des Nordens

Belfried Brügge
Der Belfried

25 Jahre ist es her, da ging’s mit Dr. Lauterbach auf Abifahrt ins belgische Brügge, auch bekannt als „Venedig des Nordens“.

Grachten
Die Grachten gaben Brügge den Namen Venedig des Nordens

Irgendwie wollte ich schon lange mal wieder in das schöne Städtchen reisen, dessen mittelalterliches Stadtzentrum mittlerweile von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt worden ist. In diesem Urlaub hat es endlich geklappt!

Marktplatz Brügge

Marktplatz Der Marktplatz

Erste Anlaufstation waren natürlich die Pommes-Buden (Frietkot) direkt am Marktplatz: Belgische Frieten mit Saus Américaine – wie vor 25 Jahren!

Belgische Fritten sind die Besten!
Belgische Fritten sind die Besten!

Das Jugendgästehaus direkt am Marktplatz gibt es wohl nicht mehr, dafür gab es die Pubs am Eiermarkt noch. Naja, mittlerweile wollen wir es etwas gediegener und sind dann doch nebenan bei der Brasserie „het Hof van Rembrandt“ eingekehrt. Empfehlenswert sind die große Bierauswahl und die Käse- und Garnelenkroketten. Urgemütlich ist es auch im Café „‚t Brugs Beertje“ – wobei man sich von der Bezeichnung „Café“ nicht täuschen lassen sollte.

Brugs Beertje

Brugs Beertje Brugs Beertje

Auch eine Brauereibesichtigung gehört zu einem Brügge-Trip dazu: Die Brouwerij De Halve Maan (Bruggse Zot & Straffe Hendrik) lohnt einen Besuch. Vom Dach aus hat man einen tollen Blick auf die Stadt. Auch kann man hier gut und preiswert Mittagessen – allerdings nur bis 15 Uhr.

Brouwerij De Halve Maan
Brouwerij De Halve Maan

Natürlich darf die Kultur nicht fehlen. Die dreitägige Brügge-City-Card mit Eintritt in (fast) alle Museen haben wir reichlich ausgenutzt. Lohnenswert ist neben dem Groneingemuseum mit den flämischen Meistern vor allem die noch neue interaktive Ausstellung „Historium“ direkt am Marktplatz, diese gibt einen Einblick in das mittelalterliche Brügge.

Groeningemuseum
Groeningemuseum
Windmühle
Windmühle
Beginenhof
Beginenhof

Wer sich für die kulinarischen Aspekte Brügges interessiert wird im Blog „Lebensart im Markgräflerland“ der Markgräflerin fündig.

Zum Schluss noch ein kleiner Filmtipp: „Brügge sehen und sterben“ mit Colin Farrell und Ralph Fiennes

Fotografie, Veranstaltungen

Rennende Nikoläuse in Badenweiler und Rentiere beim Weihnachtmarkt in Ottmarsheim

Nikolauslauf Badenweiler
Sportlicher Nikolaus

Ein kleiner fotografischer Rückblick auf das vorangegangene Wochenende: Ein sportlicher Nikolaus beim Nikolauslauf des Turn- und Sportvereins Badenweiler und Impressionen vom Weihnachtsmarkt der Museen im elsässischen Ottmarsheim.

Weihnachtsmarkt im elsässischen Ottmarsheim
Weihnachtsmarkt im elsässischen Ottmarsheim
Weihnachtsmarkt Ottmashriem
Santa parkt seinen Schlitten vor der Kirche
Weihnachtsmarkt Ottmarsheim
Die Weihnachtsbeleuchtung spielgelt sich im Brunnen
Weihnachtsmarkt Ottmarsheim
Die romanische Abteikirche in Ottmarsheim
Rentier
Rentier

Die Rentiere stammen von einem kleinen Bauerhof (Ferme) in den Vogesen in der Nähe vom Col du Wettstein. Auf der Ferme Nordique „La petite Finlande“ werden auch Fahrten mit dem Hundeschlitten und Schneeschuhwanderungen angeboten.

Rentier
Rentier
Esel und Schaf
Esel und Schaf

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Fotografie, Veranstaltungen

Spielzeugmuseum und Weihnachtsmarkt in Basel

Auf dem Basler Weihnachtsmarkt
Auf dem Basler Weihnachtsmarkt

Ein ideales Ausflugsziel zur Weihnachtszeit: Das Spielzeug Welten Museum in Basel. Im Anschluss an den Museumsbesuch lohnt auch ein Bummel über den Basler Weihnachtsmarkt.

 Weihnachtsgebäck aus aller Welt
Die Markgräflerin öffnet die Tür zur Sonderausstellung „Verführerische, süße Weihnachten“ mit Weihnachtsgebäck aus aller Welt.

Ziel war die Sonderausstellung „Verführerische, süße Weihnachten“ mit Weihnachtsgebäck aus aller Welt. Sucht doch die Markgräflerin immer wieder neue Inspirationen für ihren Food-Blog „Lebensart im Markgräferland„. Sie hat auch schon von der Ausstellung berichtet: „Weihnachtsgebäck aus aller Welt in Basel„. Daher gibt’s hier nur paar fotografische Impressionen vom Museumsbesuch.

Nürnberger Lebkuchen
Nürnberger Lebkuchen
Christmas Cake
Christmas Cake
Schokoladen-Weihnachtsmann
Schokoladen-Weihnachtsmann

Sehenswert ist übrigens auch die zweite Sonderausstellung „Private Marilyn – der Mensch hinter der Kunstfigur Monroe„. Große und kleine Kinder erfreuen sich zudem an der großen Sammlung an Teddybären und Puppenhäusern aus aller Welt.

Teddybären beim Picknick
Teddybären beim Picknick
Bärenspital
… und im Bärenspital
Puppenstube
Ein Klassenzimmer als Puppenstube. Die Szene erinnert etwas an die Feuerzangenbowle – oder doch eher an Pink Floyd “ We don’t need no education“?
Eine Oper aus Karton
Eine Oper aus Karton
Puppenstube aus China
Puppenstube aus China
Weihnachtskrippen und Krippenfiguren als Volkskunst aus Neapel
Weihnachtskrippen und Krippenfiguren als Volkskunst aus Neapel

Nach dem Spielzeugmuseum ging’s auf den Basler Weihnachtsmarkt. Sonntags recht überlaufen, wer die Gelegenheit hat, unter der Woche hinzugehen, ist gut beraten, dies auch zu tun. Immerhin werden zum größten Weihnachtsmarkt der Schweiz rund 900.000 Besucher erwartet.

Basler Weihnachtmarkt
Der Basler Weihnachtsmarkt erstreckt sich vom Barfüßerplatz …
Basler Weihnachtsmarkt
… bis zum Münster.
Glühbier
Hier gibt’s neben Glühwein auch Glühbier von einer kleinen Brauerei aus dem Fricktal.

Kulinarisch sollte man mal das Glühbier probieren, es stammt von der kleinen Brauerei „Tiersteiner Bräu“ aus Gipf-Oberfrick und schmeckt überraschend gut! Versuchen sollte man auch einen Chäsbengel. Aber Vorsicht: Gut abkühlen lassen und sicherheitshalber eine Brandsalbe einpacken. Ich hab mir gewaltig die Pfoten verbrannt, als mir das heise Chäsfondue über die Finger gelaufen ist.

Chäsbengel: Käsefondue im Baguette
Chäsbengel: Käsefondue im Baguette
Basler Weihnachtsbeleuchtung
Basler Weihnachtsbeleuchtung
Messe Basel
Einsam und verloren sowie geradezu winzig wirkt der Weihnachtsbaum auf dem Messplatz im Verhältnis zum Messeneubau der sich über die Clarastraße erstreckt.

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Museumsnacht: Jazz – Wein – Kultur

Museumsnacht: Jazz - Wein - Kultur
Gemütliche Atmosphäre im Innehof des Markgräfler Museums …

Ein lauschiger Sommerabend unter freiem Himmel, bei einem kühlen Glas Wein und untermalt mit Jazz-Klängen, das bot einmal mehr die Müllheimer Museumsnacht unter dem Motto „Jazz – Wein – Kultur“ im Innenhof des Markgräfler Museums und im Garten der Frick-Mühle. Unaufdringliche Musik der azz-Formationen „Stardust Jazzband“ mit Sängerin Neele Pfleiderer im Innehnof des Museums sowie „Wolfgang Minarik – Jazz & More“ bei der Frick-Mühle sorgten für eine angenehme Lounge-Atmosphäre unter freiem Himmel.

Museumsnacht: Jazz - Wein - Kultur
… und bei der Frick-Mühle

Zum musikalischen Ohrenschmaus gesellten sich auch entsprechende Gaumenfreuden. Neben den Weinen und Sekten der Müllheimer Weingüter Engler und Dörflinger sorgten das Hotel-Restaurant „Alte Post“ im Museumshof und das Restaurant „Messer & Gradel“ bei der Frick-Mühle dafür, dass auch der Geschmackssinn nicht zur kurz kommt. Wie das Essen zu Zeiten der alten Römer geschmeckt hat, davon konnten sich die Besucher im Museum überzeugen. Der Arbeitskreis Archäologie hat ein kleines Buffet aufgefahren und kredenzte gegen einen kleinen Obolus Gerichte aus dem ältesten erhaltenen Kochbuch der römischen Antike, „De re coquinaria“ von Caelius Apicius: Lukanische Fleischpastete, Weißbrot mit Olivenpaste oder mit Schafskäse sowie Gewürzwein (Mulsum).

Museumsnacht: Jazz - Wein - Kultur
Schlemmen wie bei den alten Römern …

Etwas für’s Auge boten die (Kunst-)Ausstellungen im Markgräfler Museum, mit der Aussetllung „Der doppelte Blick“ des Basler Künstlers Thomas Ritz, sowie im Obergeschoss der Frick-Mühle mit Installationen der Künstlerin Hyun-Bi Gerhard-Choi.

Museumsnacht: Jazz - Wein - Kultur
Für was alte Zeitungen doch alles gut sind! Mit einem E-Book hätte die Künstlerin das nicht geschafft.
Museumsnacht: Jazz - Wein - Kultur
Stardust Jazzband
Museumsnacht: Jazz - Wein - Kultur
Wolfgang Minarik – Jazz & More

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