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Farbenfroher Sonnenuntergang

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Mit der Markgräflerin zum Picknik bei Sonnenuntergang in die Reben oberhalb von Hach gefahren.

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Sonnenuntergang mit Blick über Reben, Rheinebene und Vogesen. Das HDR-Foto ist aus sieben Einzelaufnahmen zusammengesetzt.  Muss noch mehr damit experimentieren, ich finde es wirkt zu unnatürlich.

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Ein Mähdrescher (links unten im Bild) sorgt für eine gewaltige Staubwolke.

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Vogesenpanorama

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Fotografie, Veranstaltungen

Sichelhenke in Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Wie sich das Wetter am Bartheltag stellt ein, so soll’s den ganzen September sein.
(Bauernregel)

Da das Wetter am vergangenen Donnerstag (Bartholomäustag, 24. August) doch recht angenehm war – dunkle Wolken machten nur kurz sorgen – dürfen wir uns auf einen schönen Herbst im Markgräflerland freuen. Sofern man dieser alten Bauernregel glauben schenkt.

Der Bartholomäustag markiert in der Rheinebene (auf den Schwarzwaldhöhen etwas später) das Ende der Getreideernte. Früher lud der Bauer Knechte, Mägde und Erntehelfer nach vollbrachter Ernte zu einem Fest ein – der „Sichelhenke“. Sicheln und Sensen wurden bis zur nächsten Ernte in der Scheune verstaut. Für Musik sorgten Schiirebirzler (Schiire = Scheune) – fahrende Erntehelfer und Musikanten – die während der Erntezeit von Hof zu Hof zogen.

Vor elf Jahren hat der Heimat- und Dorfpflegeverein Steinenstadt den Brauch wieder aufleben lassen und lädt alljährlich zur Sichelhenke ein.

Hier ein paar Impressionen von der diesjährigen Sichelhenke.

Sichelhenke Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Sichelhenke Steinenstadt

Mehr Fotos in der Flickr-Bildergalerie: Sichelhenke Steinenstadt 2017

Und hier geht’s zum Beitrag vom vergangenen Jahr: 10. Sichelhenke in Steinenstadt

Essen & Trinken, Fotografie, Video

10. Sichlehenki in Steinenstadt

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Noch bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts war in der Landwirtschaft noch viel Handarbeit angesagt. Wo heute ein Mähdrescher von einem Acker das Getreide im Nu einbringt, waren früher viele helfende Hände gefragt. Das Ende der Getreideernte – in der Oberrheinebene meist um den Bartholomäus-Tag am 24. August und auf den Schwarzwaldhöhen entsprechend später – wurde früher auf den Höfen mit der so genannten Sichelhenke gefeiert. Mit der zunehmenden Mechanisierung ist dieses Fest jedoch vielerorts in Vergessenheit geraten.

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Vor zehn Jahren hat der Heimat- und Dorfpflegeverein Steinenstadt die „Sichlehenki“ als ältestes Erntedankfest wiederbelebt. Er erinnert damit an die Geschichte des Neuenburger Ortsteils als früheres Bauern- und Fischerdorf. Zur „Sichelehenki“ gehört auch Musik – früher waren es fahrende Musikanten, auch Schierebirzler genannt, heute sorgt unter anderem die Trachtenkapelle Steinenstadt als Mitveranstalter für den guten Ton.

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Hier ein paar fotografische Eindrücke von der „Sichlehenki“ 2016

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Mitglieder der Trachtengruppe Kandern und des Frauenvereins Schliengen in Markgräfler Tracht

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Vom nördlichen Ende der Zähringerstadt kam der Verein „Grißheim aktiv“ mit seiner Apfelsaftpresse

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Blickfang: Die Oldie-Traktoren der Traktorenfreunde Markgräflerland

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Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein Malsburg-Marzell

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Der Kirchplatz kam als neuer Veranstaltungsort bestens an.

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Bauernküche anno dazumal

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Mehr Bilder im Flickr-Fotoalbum zur Sichlehenki

Glocknerhof
Essen und Trinken, Fotografie, Natur

Der Glocknerhof im Münstertal

Glocknerhof
Schild über dem Hofladen

Die Markgräflerin und ich hatten kürzlich Gelegenheit die Käserei Glocknerhof in Münstertal-Kaltwasser zu besichtigen und bei einer anschließenden Käseprobe den leckeren Ziegen und Schafskäse zu verkosten.

Am Fuß des 1414 Meter hohen Belchens – der Gipfel ist Luftllinie gerade mal zwei Kilometer entfertn – sind die Hänge steil und größtenteils gar nicht mit Maschinen zu bearbeiten. Es sind vor allem die vierbeinigen Landschaftspfleger, welche die grünen Wiesen offen halten und für Schwarzwaldidylle sorgen.

Auf Flachen Weiden grasen einige Kühe, an den steilen Berghängen knabbern die Geißen an den Gräsern und Blättern.

Mehr dazu im Blogbeitrag der Markgräflerin: Der Glocknerhof in Münstertal und eine Besichtigung der Käserei

Hier ein paar fotografische Impressionen von der Besichtigungstour:

Glocknerhof
Der Glocknerhof in Münstertal-Kaltwasser
Glocknerhof

Glocknerhof
Glocknerhof
Glocknerhof
Glocknerhof
Glocknerhof
Glocknerhof
Junge Zicklein im Stall
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Zwei junge Kälber
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Die Hofkatze
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Hier wird gemolken
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Blick in die Käserei – aus hygienischen Gründen nur von draußen …

Blick in die Käserei, hier entstehen Bibbelskäs, Ziegenfrischkäse, Mozzarella, Münstertäler und Belchenkäse.

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Die Chäschuchi (Käseküche)
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Die Käserin mit der Käseharfe
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Bibbeleskäs
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Belchenkäse
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Blick in den „Chäskeller“ – hier dürfen die Käseleibe noch reifen …
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Zum Abschluss geht’s zur Käseprobe ins „Chäshüsli“.
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Gemütliche Probierstube

Mehr Bilder in der Picasa Bildergalerie!

Essen & Trinken, Essen und Trinken, Fotografie, Natur

Kürbismonat Oktober

Kürbisse hübsch dekoriert auf einem alten Wagen
Kürbisse hübsch dekoriert auf einem alten Wagen

Die Markgräflerin hat den Herbstmonat Oktober zum Kürbismonat erklärt! Rechtzeitig vor dem Kartoffelmarkt in Neuenburg haben wir uns mit der vielfältigen Frucht eingedeckt: Auf dem Hof der Familie Scheidereiter in der Siedlung im Stein zwischen Neuenburg und Steinenstadt.

Außer Kürbissen gibt’s auch Mais und einen kleinen Gemüse und Blumenstand.

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Fotografie, Veranstaltungen

Sichelhenke – Sichlehenki in Steinenstadt 2013

Stimmungsvolle Bilder der Markgräflerin von der Sichlehenki in Steinenstadt.

Lebensart im Markgräflerland

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Sichelhenke oder Sichlehenki – die Ernte ist vorbei und die Sichel wird vorerst nicht mehr gebraucht. Sie wird ans Hoftor gehängt und es ist Zeit, die Ernte zu feiern. In Steinenstadt wird die Sichelhenki, das älteste deutsche Erntefest am 24. August, dem Bartholomäustag gefeiert, besser gesagt am Sonntag um den Bartholomäustag. Viel mehr möchte ich dazu gar nicht schreiben – die Steinenstädter hatten wieder mal das beste Wetter bestellt  – lasst euch einfach von den schönen Bildern verzaubern.

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Abmarsch zum Umzug durch das Dorf (im Hintergrund unser schöner Berg Blauen).

Die Markgräfler Tracht

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Die Bauern und Feldarbeiter

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Die Musik darf natürlich auch nicht fehlen:

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Fotografie, Garten, Natur

Grün und orange: ein Kürbisfeld im Herbst

 

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„Der Glaube, senfkorngross, versetzt den Berg ins Meer; denkt, was könnte er tun, wenn er ein Kürbis wär!“

(Angelus Silesius, eigentlich Johannes Scheffler (1624 bis 1677) war ein deutscher Lyriker, Arzt und Theologe)

Was könnte man dann mit dem ganzen Feld erst anfangen?

Ich bin heute mittag zufällig an einem Kürbisfeld vorbeigekommen und hab die Kamera gezückt. Ist ein schönes Herbstmotiv, aber das Licht war um die Mittagszeit doch etwas grell, morgens oder abends wären die Bilder bestimmt besser. Vielleicht reicht es mir die Tage ja noch mal, um noch mehr Bilder zu machen?

Wer gerne kocht, findet Kürbisrezepte übrigens hier bei der Markgräflerin.

Essen & Trinken, Fotografie, Natur

Start der Weinlese

Weinlese
In den Reben des Schliengener Winzers Karl Ernst Zimmermann hat die Weinlese begonnen.

Der Schliengener Winzer Karl Ernst Zimmermann hat mit der Weinlese begonnen. Geherbstet wurden rund 1500 Kilogramm Findling-Trauben. Die Rebsorte baut das Weingut Zimmermann auf rund 50 Ar speziell für die Herstellung von Neuem Wein an, der ab Freitag in der Straußwirtschaft zu Ziebelewaie ausgeschenkt wird.

Der eigentliche Herbst beginnt mit der Müller-Thurgau-Lese um den 15. September.

Durch die nasse und kühle Witterung während der Rebblüte seien die Trauben etwas lockerer, berichtet Zimmermann, was den Ertrag schmälert aber dafür der Qualität zu Gute kommt. Die Beeren bringen ein Mostgewicht von rund 89 Grad Öchsle auf die Waage.

Mehr Bilder von der Weinlese gibt’s in der Picasa Bildergalerie!

Auf alle Fälle war’s zum Fotografieren mit Sonnenschein angenehmer als beim letzten „Herbsttermin“ am 3. Februar.

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Eisweinlese im Markgräflerland

Eisweinlese in Auggen
Eisweinlese in Auggen

Quasi gefriergetrocknet sind die Gutedel-Trauben (oder besser Rosinen) für den Eiswein.
Quasi gefriergetrocknet sind die Gutedel-Trauben (oder besser Rosinen) für den Eiswein.
Das Hoch „Cooper“ hat Deutschland fest in seinem eisigen Griff. Über die zweistelligen Minustemperaturen freuen sich die Winzer, die nun mit der Eisweinlese den Jahrgang 2011 komplett in ihren Kellern haben. Minus 13 Grad Celsius zeigte das Thermometer heute am frühen Morgen im Winzerdorf Auggen, als die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat des Winzerkellers Auggener Schäf sich aufmachten die Trauben für die edelsüße Weinspezialität ernteten. Lohn für die Mühe und Arbeit im verschneiten Rebberg waren 150 Liter Gutedel-Eiswein mit einem Mostgewicht von 205 Grad Öchsle. Auch in der südlichen Nachbargemeinde Schliengen wurde heute morgen für die Eisweinlese nochmals zur Rebschere gegriffen.

Zweistellige Minusgrade gabs in Auggen zuletzt bei der Eisweinlese im November 2001 erinnert sich Winzerkeller-Vorstandsvorsitzender Günter Rüdlin.
Zweistellige Minusgrade gabs in Auggen zuletzt bei der Eisweinlese im November 2001 erinnert sich Winzerkeller-Vorstandsvorsitzender Günter Rüdlin.

Mehr Bilder in der Picasa Bildergalerie!