Fotografie, Veranstaltungen

Markgräfler Lachbühne

Markgräfler LachBühne Neuenburg
Kein Auge trocken blieb bei der gelungenen Premiere der Markgräfler LachBühne im Schwarzen Ärmel in Neuenburg.

Die „Markgräfler LachBühne Neuenburg“ – hervorgegangen aus der Theatergruppe der Neuenburger Kolpingsfamilie – hatte am Freitag ihren ersten großen Auftritt im katholischen Gemeindehaus St. Bernhard. Der Name „LachBühne“ ist gewissermaßen Programm und so kam das begeisterte Publikum im fast ausverkauften Saal bei der Premiere von „Zwei sind einer zuviel“ aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Das Lustspiel in drei Akten von Jürgen Hörner wurde in der Bearbeitung von Regisseur Peter Steinbeck den Akteuren quasi auf den Leib geschrieben.

Markgräfler LachBühne Neuenburg
 

Am kommenden Wochenende gibt es noch einmal Gelegenheit nach Herzenslust zu lachen: Weitere Aufführungen von „Zwei sind einer zuviel“ sind am Freitag, 21. November, und Samstag, 22. November, jeweils um 20 Uhr im katholischen Gemeindehaus St. Bernhard in Neuenburg.

Markgräfler LachBühne Neuenburg
"Der dort oben sieht alles!"

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Fotografie

Fridolintag

Fridolinmünster Bad Säckingen
Fridolinmünster Bad Säckingen
Die Fridolinkerze
Die Fridolinkerze

Zum 20. Mal brachten die Neuenburger am Fridolintag wieder eine dem Neuenburger Stadtpatron, dem heiligen Fridolin, geweihte Kerze ins Münster nach Bad Säckingen.

Als die Stadt Neuenburg im Jahr 1627 einmal mehr von einem Hochwasser bedroht wurde, ging der Rat der Stadt ein Gelübde ein und erbat göttlichen Beistand. An jedem Fridolintag (dem Todestag des Heiligen am 6. März) sollte eine zehn Pfund schwere Kerze nach Bad Säckingen ins Münster gestiftet werden. Das Versprechen wurde über Jahrzehnte eingelöst und geriet in den Kriegswirren des 17. und 18. Jahrhunderts in Vergessenheit.

Erst im Jahr 1994 fand der Neuenburger Ratsschreiber und Stadtarchivar Winfried Studer das vergessene Gelübde aus dem Jahr 1627in einem alten Kirchenbuch und ließ den Brauch wieder aufleben. Seit 1994 wird wieder eine von Neuenburger Bürgern gestiftete Kerze an den Hochrhein gebracht.

Stadtpfarrer Erwin Wasmer
Stadtpfarrer Erwin Wasmer

Gewidmet ist sie in diesem Jahr dem früheren Neuenburger Stadtpfarrer Erwin Wasmer, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiern würde.
Erwin Wasmer wurde am 20. April 1913 in Bad Säckingen geboren und wurde im Jahr 1938 zum Priester geweiht. Nach der Priesterweihe war er an verschiedenen Orten als Vikar eingesetzt und von 1950 bis 1953 Kaplan in Endingen. Im September 1953 zog er als Nachfolger des verstorbenen Stadtpfarrers Johannes Schmid ins Neuenburger Pfarrhaus. 31 Jahre lang, bis zum 1. August 1983, war er Seelsorger der Neuenburger Pfarrei.

Gestiftet hat die Kerze die Nichte des früheren Stadtpfarrers, Ursula Braun.

Die diesjährige Fridolinkerze ist dem früheren Neuenburger Stadtpfarrer Erwin Wasmer gewidmet, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiern würde. Gestiftet wurde die Kerze von Wasmers Nichte, Ursula Braun (l.). Anlässlich des 100. Todestag plant die Kolpingsfamilie Neuenburg um ihren Vorsitzenden Karl-Heinz Blank (r.) eine Ausstellung mit Bildern des passionierten Malers Erwin Wasmer.
Die diesjährige Fridolinkerze ist dem früheren Neuenburger Stadtpfarrer Erwin Wasmer gewidmet, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiern würde. Gestiftet wurde die Kerze von Wasmers Nichte, Ursula Braun (l.). Anlässlich des 100. Todestag plant die Kolpingsfamilie Neuenburg um ihren Vorsitzenden Karl-Heinz Blank (r.) eine Ausstellung mit Bildern des passionierten Malers Erwin Wasmer.

Zur Übergabe der Kerze pilgerte eine große Gruppe aus Neuenburg, darunter Mitglieder der Kolpingsfamilie, des Kirchenchors, ehemalige Ministranten sowie Wegbegleiter von Pfarrer Wasmer an den Hochrhein.

Eine stattliche Pilgerschar aus Neuenburg machte sich auf den Weg nach Bad Säckingen um die Fridolinkerze zu überbringen. Die Kerze ist dem früheren Stadtpfarrer Erwin Wasmer gewidmet.
Eine stattliche Pilgerschar aus Neuenburg machte sich auf den Weg nach Bad Säckingen um die Fridolinkerze zu überbringen. Die Kerze ist dem früheren Stadtpfarrer Erwin Wasmer gewidmet.
Bad Säckingens Pfarrer Peter Berg weihte die Fridolinkerze aus Neuenburg.
Bad Säckingens Pfarrer Peter Berg weihte die Fridolinkerze aus Neuenburg.
Fridolinmünster Bad Säckingen
Fridolinmünster Bad Säckingen
Der Schrein mit den Reliquien des Heiligen Fridolin
Der Schrein mit den Reliquien des Heiligen Fridolin
Statue des heiligen Fridolin im Fridolinsmünster Bad Säckingen
Statue des heiligen Fridolin im Fridolinsmünster Bad Säckingen
Statue des heiligen Fridolin im Fridolinsmünster Bad Säckingen
Statue des heiligen Fridolin im Fridolinsmünster Bad Säckingen
Gruppenbild vor dem Fridolinsmünster
Gruppenbild vor dem Fridolinsmünster
Blick von der hölzernen Rheinbrücke auf das Fridolinsmünster
Blick von der hölzernen Rheinbrücke auf das Fridolinsmünster

Traditionell ist am Fridolintag Jahrmarkt in der alten Waldstadt Bad Säckingen. Nach dem Festgottesdienst blieb noch kurz Zeit für einen „Hotzengriller“ auf dem Markt.

Jahrmarkt in Bad Säckingen
Jahrmarkt in Bad Säckingen

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Kleiner Ausflugstipp für’s kommende Wochenende: Fridolinfest in Bad Säckingen. Sehenswert ist die feierliche Prozession mit dem Reliquienschrein des heiligen Glaubensboten Fridolin durch die Straßen der Altstadt. Beginn ist um 10.30 Uhr, anschließend ist Pilgermesse im Fridolinmünster

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Drei Kerle und ein Halber

Mit witzigen Dialogen begeisterte die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Neuenburg das Publikum im katholischen Gemeindehaus St. Bernhard.
Mit witzigen Dialogen begeisterte die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Neuenburg das Publikum im katholischen Gemeindehaus St. Bernhard.

Mit pfiffigen Dialogen begeisterte die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Neuenburg mit dem Stück „Drei Kerle und ein Halber“ das Publikum im „schwarzen Ärmel“. Das Lustspiel in drei Akten ist eher einfach gestrickt, umso mehr trugen die Mundart-Bearbeitung von Peter Steinbeck und die Akteure auf der Bühne zum Erfolg bei.

Das furiose Finale
Das furiose Finale

Zum Stück:

Um Problemen mit Frauen aus dem Weg zu gehen, haben sich Mickey ,Oli, Hansi und Herbert entschlossen eine reine Männer-Wohngemeinschaft zu gründen. Nach dem Fortgang von Herbert ist ein Zimmer frei und soll neu untervermietet werden. Alexandra, eine Bewerberin, bekommt schnell zu spüren, dass sie in der WG nicht erwünscht ist, schafft es aber dennoch in die Wohngemeinschaft aufgenommen zu werden. Probleme sind vorauszusehen, zumal auch die Vermieterin gegen Damenbesuche ist.

Am Freitag und Samstag, 25. und 26. November, jeweils um 20 Uhr, gastiert die Gruppe noch einmal in Steinenstadt in der Baselstabhalle beim Männergesangsverein Steinenstadt.

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