Ausflugsziel, Fotografie, Geschichte, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern

Wanderung zur Sausenburg

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Im Jahr 1444 schenkt Graf Johann von Freiburg dem Markgrafen Rudolf IV und seinem Bruder Hugo die Herrschaft Badenweiler, Rötteln und Sausenberg – die eigentliche Markgrafschaft. Das vornehmste Recht der Herren war die Ausübung der hohen Gerichtsbarkeit. 1444 ist auch die Geburtsstunde des Markgräflerlandes.

Die einstige Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg umfasste jedoch nicht nur die Sausenburg – der Stammsitz der Herren von Sausenberg – auf Gemarkung Kandern sondern auch Gebiete rund um Emmendingen mit der Hochburg (Hachberg) als Zentrum. (In der Markgrafschaft: Die Hochburg bei Emmendingen)

Unsere jüngste Wanderung sollte uns daher zur mal wieder zur Sausenburg führen – die letzte Wanderung dorthin liegt doch ein paar Jahre zurück.

Am besten stellt man das Auto auf dem Wanderparkplatz St. Johannis-Breite an der L 132 zwischen Obereggenen und Sitzenkirch ab. Entlang des Waldrands dem Wanderweg (gelbe Raute) nach Sitzenkirch folgen. Wer mehr Zeit mitbringt wandert über Schloss Bürgeln zur Sausenburg.

Wir haben uns jedoch die knapp zwei mal zwei Kilometer geschenkt, und haben unser Auto beim Rathaus in Sitzenkirch abgestellt. (Familien mit kleineren Kindern biegen in Sitzenkirch ab, fahren über Käsacker nach Vogelbach und stellen das Auto beim Wanderparkplatz Lindenbückle ab. Von dort sind es nur 15 Minuten zur Sausenburg.)

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Wir starten beim Rathaus Sitzenkirch am südlichen Ortsrand. Vor dem Rathaus konnten wir die Schlange aus bemalten Kieselsteinen (Coronafresserchen) bestaunen.

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Wir gehen Richung Ortsmitte entlang der Breite Straße und biegen vor dem Lippisbach bei der Infotafel nach rechts in den Wässerleweg ein.

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Vorbei am Milchhüsli folgen wird dem Wässerleweg (gelbe Raute).

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An der Kreuzung mit der Straße Oberer Garten macht der Wässerleweg inen Knick nach rechts. An einem Bauernof vorbei laufen wir auf einen den Wegweiser „Wässerleweg“ des Schwarzwaldvereins zu.

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Wir schauen uns kurz um, genießen den Blick hinunter aufs Dorf, riechen den Duft des frischen Heus und erfreuen uns an einem Rotmilan der über der frisch gemähte Matte kreist.

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WirFolgen dem Wegweiser in Richtung Wässerliwald.

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Versteckt am Waldrand finden wir einen kleinen Tümpel bzw. Froschteich, oder wie die Markgräflerin meint: „die örtliche Schnakenzuchtstation“

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Im Wald wird es schattiger und kühler, dafür gehts jetzt ein gutes Stück bergauf.

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Schwarzwaldvereins-Wegweise Wässerliwald

Ab dem Wegweiser „Wässerliwald“ folgen wir nicht mehr der gelben, sondern der roten Raute in Richtung Lange Ebene bzw. Ruine Sausenburg. Wir sind jetzt auf der Westweg-Etappe vom Blauen nach Kandern.

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Schwarzwaldvereins-Wegweiser „Lange Ebene“

An der Weggabelung Schlossweg/Vogelbacherweg stand bis vor kurzem noch die Lange-Ebene-Hütte.  Die Schutz-/Grillhütte wurde am 26. März 2020 Opfer eines Brandstifters.

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Etwas weiter entdecken wir einen alten Grenzstein aus dem Jahr 1844. Er zeigt auf der Südseite die Buchstaben GK und den  Tonkrug mit Deckel aus dem Kanderner Wappen. Auf der verwitterten Nordseite lassen sich die Buchstaben GS für Gemeinde Sitzenkrich nur noch erahnen.

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Sausenburg

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Unten aum Aufstieg zur Burgruine informierte eine Tafel über die Geschichte der Sausenburg.

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Etwa 55 Stufen geht es hinauf zur Burg

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Innerhalb der Burg befinden sich mehrere Sitzbänke für die Vesperpause und auch ein Grill steht zur Verfügung.

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Zuerst machen wir ein kleines Picknick und genießen das mitgebrachte Vester und eine Tasse Tee.

Dann geht es die 89 Stufen hinauf auf den Turm. Von hier hat man einen tollen Blick auf Schloss Bürgeln, den Blauen und auf Basel. Im Westen glitzert der bei Niffer vom Rhein in Richtung Mulhouse abzweigende Rhein-Rhone-Kanal in der Sonne, dahinter erheben sich die Vogesen.

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Blick vom Turm hinunter auf die Burgruine
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Blick auf Vogelbach
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Der Hochblauen mit dem Steinbruch Obereggenen an seiner Flanke
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Blick hinüber auf Schloss Bürgeln
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Blick auf die St. Johannisbreite (vorne links), den Schliengener Ortsteil NIedereggen und im Hintergrund das Elsass mit den Vogesen.
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Blick auf Sitzenkirch
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Der einstge Burgturm ist dauerhaft bewohnt: Mauereidechsen haben sich hier niedergelassen.

Ein paar Infos zur Geschichte

1120: Die Herren von Kaltenbach übergeben ihren Besitz, zu dem der 668 m hohe Sausenberg gehört, dem Kloster St. Blasien.

1232: Markgraf Hermann der Jüngere von Hachberg tauscht mit dem Abt von St. Blasien den Sausenberg gegen ein anderes Gut. Die Markgrafen von Hachberg waren die weltlichen Vertreter (Vögte) über die Besitzungen St. Blasiens im Breisgau.

1232-1246: Bau der Burg nach dem Grundriss der Burg Zähringen in Freiburg.

1311: Die Sausenberger erben die Burg Rötteln und verlegen 1314 ihre Residenz dorthin. Ein Burgvogt verbleibt auf der Sausenburg.
Die Herrschaft Sausenberg wurde begrenzt: durch die Herrschaft Rötteln im Süden, den Rhein im Westen, die Herrschaft Badenweiler im Norden und den „österreichischen Schwarzwald“ im Osten.

1444: Graf Johann von Freiburg schenkt dem Markgrafen Rudolf IV und seinem Bruder Hugo die Herrschaft Badenweiler, Rötteln und Sausenberg – die eigentliche Markgrafschaft. Das vornehmste Recht der Herren war die Ausübung der hohen Gerichtsbarkeit. 1444 ist auch die Geburtsstunde des Markgräflerlandes.

1503: Prinz Ernst (Begründer der protestantischen Linie Baden-Durlauch) erhält die Markgrafschaft Sausenberg. Seither nennen sich die Herrscher „Landgrafen am Sausenhard oder zu Sausenberg“.

1525: Im Bauernkrieg übernehmen Freischärler die Burg, es fand aber keine Zerstörung statt.

1633: Im 30-jährigen Krieg wird sie zunächst von Kaiserlichen, später von Schweden eingenommen.

1678: Die Franzosen schleifen und zerstören die Sausenburg ebenso wie Badenweiler und Rötteln. Es erfolgt eine notdürftige Renovierung.

Seit 1960 sichern und renovieren das Staatliche Hochbauamt, das Forstamt Kandern, das Landesdenkmalamt und der Schwarzwaldverein die Burg.

Quelle: Informationstafel an der Burg

Wir verlassen die Burgruine und gehen weiter in Richtung Vogelbach bis zum Wanderparkplatz Lindenbückle.

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Am Wanderparkplatz Lindenbückle kreuzen sich verschiedene Wanderwege

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Die neue Sängerlinde am Lindenbückle wurde am 20. März 2018 vom Männgesangverein Vogelbach-Malsburg gestiftet, wie dem Gedenkstein zu entnehmen ist.
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Kunst
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Schutzhütte mit Infotafeln zum Geschichtsweg Bürgeln – Kaltenbach

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Blick auf Schloss Bürgeln

Wir folgen Wegweiser zurück nach Sitzenkirch. Der Weg heißt bezeichnenderweise auch Sitzenkircher-Weg.

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Rechter Hand liegt der Blauen.

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Blühende Lupinen

Wir folgen dem Sitzenkircher-Weg bergab, kurz vor Sitzenkirch passieren wir einen Steinbruch (Laubrain), der links vom Weg liegt.

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Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii)

Kurz vor Sitzenkrich entdecken wir eine Libelle am Wegesrand: Die Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii) ist eine sehr große, an sauberen, kleinen Fließgewässern vorkommende Libelle aus der Unterordnung der Großlibellen (Anisoptera). Sie ist durch eine schmale Gelbstreifung auf schwarzer Grundfarbe gekennzeichnet. Die Art gilt als gefährdet und ist in Deutschland gesetzlich „besonders geschützt“. (Quelle: Wikipedia)

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Am Ortrand finden wir den Wegweiser „Sitzenkirch Bei der Mühle“. Wir schauen uns das restaurierte Mühlrad an.

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Die Sitzenkircher Mühle wird im Jahr 1597 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ging 1611 in den Besitz der Familie Kammüller über. Der Bau der Mühle, wie sie heute noch erhalten ist und besichtigt werden kann, fand im Jahr 1755 statt. Die Kundenmühle mit Oberschlächtigem Wasserbad konnte drei Mahlstühlen betreiben und außerdem durch eine Transmission eine Kreissäge. Als Wasserspeicher dient der Mühlenweiher. Rohre leiten das Wasser zum Rad. Der Betrieb der Mühle als Kundenmühle wird im Jahr 1961 eingestellt. (Quelle: www.sitzenkirch.info)

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Die evangelische Kirche Sitzenkirch

Die Kirche geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Das dem heiligen Hilarius gewidmente Gotteshaus fungierte im 13. und 14. Jahrhundert als Grablege der Markgrafen von Hachberg-Sausenberg.

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Zurück in der Ortsmitte …

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Wer die Wanderung von der St. Johannis-Breite begonnen hat, quert die Breite Straße und folgt dem Enzenbergweg in Richtung Obereggenen.

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Karte


Mehr Bilder bei Google Fotos im Album „Wanderung von Sitzenkirch zur Sausenburg

Essen & Trinken, Fotografie, Heimatkunde, Natur, Wandern

Wanderung durch die Wolfsschlucht

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Wir gehen auf Entdeckungsreise durch die mystische Wolfsschlucht bei Kandern.

„Für Groß und Klein ist eine Wanderung durch die Wolfschlucht mit ihrer eindrucksvolle Felsenlandschaft ein Erlebnis“, heißt es in der Beschreibung der Route. Nicht nur kleine und große Jungs haben Spaß auf die Felsen zu kraxeln. Ein Ausflugsziel, wie gemacht für Familien. Wer seine Ruhe haben möchte, schnürrte seine Wanderschuhe daher besser am Samstag oder unter der Woche.

Am Wochenende bietet sich auch eine Kombination aus einer Fahrt mit dem „Chanderli“ (Kandertalbahn) und einer Wanderung an. Dann mit dem ersten Zug von Haltingen kommend bis Hammerstein fahren und dort aussteigen. Einfach der roten Route des Westwegs durch die Wolfsschlucht bis Kandern folgen und dort am Bahnhof wieder mit dem letzten Zug zurück fahren.

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Bahnhof Kandern

Ausgangspunkt unserer Wanderung durch die Wolfsschlucht ist der Bahnhof in Kandern. Auf der Westseite der Gleise befindet sich ein Parkplatz. Wir gehen dort die Schützenstraße entlang und biegen dann nach links in den Böscherzweg ab und folgen dem Wegweiser des Schwarzwaldvereins (gelbe Raute).

Es geht zunächst durch ein Wohngebiet, vorbei an der bekannte Keramikwerkstatt Beatrix Sturm-Kerstan, weiter entlang von Streuobstwiesen und Schrebergärten. Nach etwa 1,2 Kilometer erreichen wir den Wegweiser Wolfsschlucht (365 m). Ab hier folgen wir der roten Raute des Westwegs durch die Wolfsschlucht in Richtung Wolfsschlucht und Brudersloch.

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Wir folgen im Prinzip dem Rundweg 2 in umgekehrter Richtung.
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Grenzstein

Wir  passieren einen Grenzstein mit dem Kanderner Wappen, das einen roten Tonkrug mit Deckel vor goldenem Hintergrund zeigt.

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Bizarre Felsformationen

Plötzlich steht man vor den ersten Felsen der Wolfsschlucht.

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Die Felsen laden zum Hinaufkraxeln ein.
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Blick von oben

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Rastplatz

Der Rastplatz in der Wolfsschlucht.

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Wir finden ein Plätzchen und packen unser Vesper aus.

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… und weiter geht’s.

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Vorsicht Sprengarbeiten?

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Wir folgen der roten Route in Richtung Hammerstein und stoßen nach kurzer Zeit auf den Hinweis zum ehemaligen Eremitage „Brudersloch“.

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Vom Hauptweg führt ein unscheinbarer Pfad um den Felsvorsprung Teufelskanzel hinauf zur Höhle. Ein paar steile Stufen geht es, gesichert mit einem Handlauf, hinauf zur Höhle. Es braucht allerdings trittsicherheit und feste Schuhwerk. Bei Nässe ist eine extra Portion Vorsicht geboten.

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Das  Brudersloch

Die sagenumwobene Höhle ist nur rund sechs Meter tief. Ein ehemaliger Klosterbruder aus Venedig soll hier gehaust und aus Kieselsteinen Gold hergestellt haben.

In der Bannbeschreibung von 1688 wird die Höhle als Wohnort eines Einsiedlermönchs beschrieben. Er soll sich von Fisch aus der Kander, welche vor der Höhle vorbeifließt, ernährt haben. Die Kander fließt allerdings weit unterhalb der Höhle vorbei.

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Der Wegweiser Brudersloch

Wir folgen dem Weg weiter bis zum Wegweier Brudersloch und von dort weiter bis zum Wegweiser Burgholz.

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Wegweiser Burgholz

Beim Wegweiser Burgholz verlassen wir den Westweg (rote Raute) und folgen dem Wanderweg in Richtung Holzen (gelbe Raute).

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Als wir aus dem Wald herauskommen. Blicken wir aufs Kandertal und in der Ferne ist der St. Chrischona mit dem Fernsehturm zu erkennen.

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Der Wanderweg geht am Waldrand entlang, wir gehen stattdessen an Streuobstwiesen vorbei in Richtung Storchendorf Holzen.

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Dorfidylle pur mit Fachwerkhäusern und gepflegten Bauerngärten.

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Kirche „Unserer liebe Frau“ in Holzen

Die Evangelische Kirche Holzen hat ihre Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert. Anfang der 1980er Jahre fand man im Langhaus spätgotische Fresken. An der äußeren Südwand sowie im Innenraum befinden sich zahlreiche Epitaphe. Zum ersten Mal schriftlich beurkundet wurde die Kirche in Holzen („ecclesia Holzhain“) im Jahr 1275. Einer Sage noch soll sich an der Stelle der heutigen Kirche eine Kapelle mit später angebautem Turm befunden haben.

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Wir gehen an der Kirche mit ihren Storchennestern vorbei und folgen dem Wegweiser zum Storchengehege.

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#Storchengehege #Holzen

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Wir gehen zurück durchs Dorf und folgen der Behlenstraße in Richtung Waldrand. Der offizielle Wanderweg mit der gelben Raute führt als Panoramaweg am westlichen Waldrand vorbei in Richtung Lempisberg und Riedlingen.

Wir entscheiden uns für den kürzeren Behlenweg über den Berg (Passhöhe 416 Meter) in Richtung Wegweiser Wolfsschlucht. Unterwegs haben wir noch einen netten Picknickplatz (Holzener Ruhebank) entdeckt. Unser Weg zurück nach Kandern führte uns geradeaus, wir hätten rechts noch einen kleinen Abstecher zu Behlen-Eiche machen können. Bei diesem Naturdenkmal handelt es sich um eine abgestorbene rund 300 Jahre alte Traubeneiche.

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Der weitere Weg führt recht unspektakulär durch den Wald. Wir stoßen wieder an die Wegkreuzung Wolfsschlucht. Von hier aus geht man entweder den Weg zurück in Richtung Bahnhof (1,2 Kilometer) oder folgt wieder dem Westweg (roter Raute) in Richtung Hebelbrünnli und Kandern Stadtzentrum (1,5 Kilometer).

Am Wegweiser Hebelbrünnli gehen wir links in Richtung Kandern. Wer rechts dem Talweg folgt, trifft nach hundert Metern auf eine Grillhütte.

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Grillhütte

Wir folgen wie bereits geschrieben dem Weg in Richtung Kandern und kreuzen irgendwann die Kandertalbahn.

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Wir folgen der roten Raute weiter durch den Papierweg und der Kander entlang vorbei am Hieber-Markt. Am Zusammenfluss von Lipisbach und Kander gibt es eine Freitreppe mit Sitzgelegenheit. Hier machen wir nochmal Rast und holen uns vorher noch ein Eis an der Eisdiele.


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Mehr Bilder bei Google Photos im Album Die Wolfsschlucht bei Kandern

Fotografie, Landschaft, Natur

Erster blühender Raps im Markgräflerland

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Blick von der Rheinebene über ein blühendes Rapsfeld aufs Winzerdorf Auggen

Über die Feiertage musste ich los, um noch ein paar Zeitungsfotos zu schießen. Dabei sind mir die ersten blühenden Rapsfelder (Brassica napus) in diesem Jahr begegnet. Passend dazu ein schöner blauer Himmel – perfekt!

Die folgenden beiden Bilder zeigen den Blick von der Landesstraße 134 bei Neuenburg (Höhe Gutnauweg) über die Rheinebene und  das Winzerdorf Auggen bis hin zum 1165 Meter hohen Blauen.

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Auch die nächsten Bilder entstanden an der L 134, allerdings zwischen Liel und Riedlingen.

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Mehr Bilder im Google Photos Album: Blühende Rapsfelder

Fotografie, Veranstaltungen

Kanderner Weihnachtsstraße 2019

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Ein Jahr ist schnell vorüber, und so ging’s gestern Abend zur Kanderner Weihnachtsstraße um ein Foto für die heutige Freitagsausgabe zu machen.

Ich mag die Veranstaltung, die Feuerschalen entlang der Hauptstraße sorgen für eine tolle Stimmung. Es ist etwas anderes als die üblichen Weihnachtsmärkte, auch weil die Mitgliedsgeschäfte im Kanderner Werbering zum größten Teil länger geöffnet haben. Aber natürlich sind auch hier die Schlangen an den Glühweinständen die längsten.

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Für Unterhaltung sorgte der Zirkus Papperlapapp aus Bad Säckingen, die schon zum wiederholten Mal in Kandern zu Gast waren.

„Ohne Blitz wird’s besser“, ranzt mich eine Dame schräg von der Seite an.
„Nein, tut es nicht!“

Das hängt davon ab, was ich mit dem Bild aussagen will, oder wieviel Licht insgesamt zur Verfügung steht. Eine brennende Fackel kann durchaus, das Gesicht des Jongleurs gut beleuchten, das LED-Lämpchen kann das eben nicht. Es hängt einfach von der Situation ab – und erhlich gesagt, ich mach – wie es wohl die meisten machen – Fotos mit mehreren Einstellungen (mit oder ohne Blitz)  und suche mir das Beste bzw. das was zur beabsichtigten Aussage passt raus.

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Mehr in der Oberbadischen: Kanderner „Weihnachtsstraße“ erweist sich erneut als echter Publikumsmagnet

Fotografie, Heimatkunde, Uncategorized

Heimatkunde: Ausflug mit dem Chanderli

Kandertalbahn

Nach der Wanderung durch den Buchswald und zum Grenzacher Hornfelsen am Samstag, haben wir uns am Sonntag ganz spontan dazu entschieden, mal wieder mit dem „Chanderli“ zu fahren. Nicht unsere erste Fahrt mit der Kandertalbahn, aber die letzte liegt  doch schon einige Jahr zurück.

Kandertalbahn

Die Kandertalbahn ist eine Nebenbahn der Rheintalbahn Karlsruhe-Basel und führt von Kandern über Hammerstein, Wollbach, Wittlingen, Rümmingen und Binzen nach Haltingen. Die Strecke ist knapp 13 Kilometer lang und wurde im Jahr 1895 in Betrieb genommen.

Kandertalbahn

Betrieben wurde sie zunächst von einem privaten Konsortium und ab 1899 von der Deutschen Eisenbahn-Betriebsgesellschaft AG (DEBG). Der Betrieb wurde 1963 von der landeseigenen Südwestdeutschen Eisenbahn-Gesellschaft mbH (SWEG) heute Südwestdeutsche Verkehrs AG übernommen. Der Personenverkehr wurde offiziell zum Jahresende 1983 eingestellt. Die Infrastruktur wurde anschließend vom Zweckverband Kandertalbahn übernommen.

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Bereits seit 1969 gab es einen Museumsbetrieb durch den Verein Eurovapor. Nach der Einstellung des Betriebs durch die SWEG wird der Museumsbetrieb seit 1986 durch den Zweckverband Kandertalbahn fort geführt. Die Fahrzeuge befinden sich im Besitz des Vereins Kandertalbahn.

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Kandertalbahn

Wir haben es uns im Barwagen gemütlich gemacht und genossenkühle Getränke (Lieler-Apfelschorle und alkoholfreies Tannenzäpfle) mit Salzbrezeln von Mayka.

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Hammerstein

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Wollbach

Die Lok

BBÖ Personenzug-Tenderlokomotive 378.78

Mitte der 20er Jahre fehlten auf den Neben- und Lokalbahnen in Österreich schnelle und sparsame Tenderlokomotiven, um den Zugbetrieb auf diesen Strecken zu beschleunigen. Nach den Ideen von Alexander Lehner wurde durch die Lokomotivindustrie ein 1`D1`-Tenderlokomotive entworfen, bei der bereits bestehende Bauteile von anderen Lokomotivbauarten verwendet werden konnten.

Als Vorgaben wurden 11 t Achsdruck, ein Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, reichliche Kesselkapazität, einfaches Triebwerk mit BBÖ-Lentz-Ventilsteuerung, großen Kohlen- und Wasservorräten und einer Leistung von rund 800 PS verlangt.

Von 1927 bis 1931 waren alle vier österreichischen Lokomotivfabriken an der Lieferung von insgesamt 167 Maschinen beteiligt. Durch sie konnte der Betrieb auf den oft steigungsreichen Neben- und Lokalbahnen enorm gesteigert werden.

Die Lokomotive 378.78 wurde im August 1980 von der euroVapor als 93.1378 übernommen und auf der Museumsbahn im Wutachtal eingesetzt. Im Oktober 1999 kam Sie zur Kandertalbahn und war für die Beförderung von schweren Sonderzügen im Einsatz. Nach Fristablauf wurde die Lokomotive in den Jahren 2007 bis 2011 in der Werkstatt Kandern aufgearbeitet. Sie trägt jetzt wieder die alte Bezeichnung 378.78.

Quelle: http://www.kandertalbahn.de / Hier geht`s zu den Technischen Daten der Lok.

Kandertalbahn

Kandertalbahn

Kandertalbahn

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Kandertalbahn

Kandertalbahn

Die „Chanderli“  genannte Nebenbahnlokomotive Nr. 30 (preussische T3) aus dem Jahr 1904 befindet sich derzeit noch in Revision. Die Dampflokomotive war im Jahr 1954 auf der Strecke Krozingen-Staufen-Sulzburg und von 1955 bis 1966 auf der Kandertalbahn regulär im Einsatz.

Wechsel in Haltingen

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Kandertalbahn

Kandertalbahn

Der Postwagen

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Kandertalbahn

Kandertalbahn

Die Markgräflerin schickt eine Ansichtskarte nach Hause. Die frankierte Postkarte lag dann auch zwei Tage später, versehen mit einem Sonderstempel der Kandertalbahn, zuhause im Briefkasten.

Rund um den Kanderner Bahnhof

Kandertalbahn

Kandertalbahn

Kandertalbahn

Kandertalbahn

Mehr Fotos in der Flickr-Bildergalerie: Kandertalbahn

Nützliche Infos

Fahrplan 2017

Die Züge verkehren vom 7. Mai bis 22. Oktober immer sonntags sowie zusätzlich am 1. Mai und an Christi Himmelfahrt.

Kandern ab 9.10 13.00 16.00
Haltingen an 9.45 13.40 16.40
Haltingen ab 10.15 14.15 17.00
Kandern an 11.00 15.00 17.40

Preise

Das Billet kostet 6 Euro (einfache Fahrt) beziehungsweise 12 Euro (Hin- und Rückfahrt). Kinder von 6 bis 16 Jahren zahlen den halben Preis. Eine Fahrradmitnahme (ausgenommen E-Bikes) ist möglich, die Fahrradkarte kostet 4 Euro. Da der Platz für die Fahrradmitnahme beschränkt ist, empfiehlt sich eine Reservierung – insbesondere am 1. Mai.

Infos und Reservierung bei der Tourist-Information Kandern, Tel. 07626/97 23 56 oder E-Mail an verkehrsamt@kandern.de

Weitere Infos unter www.kandertalbahn.de und www.kandern.de

Fotografie, Natur, Wandern

Kirschblüte im Eggenertal: Wanderung von der St. Johannisbreite zum Hock am Waldparkplatz Stelli

Schloss Bürgeln
Blick von der St. Johannisbreite hinauf zu Schloss Bürgeln

Sonnenschein, blauer Himmel – bestes Wetter für eine Wanderung durch das blühende Eggenertal zum Kirschblütenhock am Waldparkplatz „Stelli“. Wir entschieden uns wür eine Wanderung von der St. Johannisbreite über den Panoramaweg zur Stelli und genossen die Aussicht auf Schloss Bürgeln, den Markgräfler Hausberg „Blauen“ und die Dörfer Schallsingen, Ober- und Niedereggenen.

Eggenertal
Der gallische Druide Miracoulix hätte an diesem Baum und den Misteln bestimmt Freude …
Schallsingen
Blick auf Schallsingen
Kirschblüte im Eggenertal
Wanderer auf ihrem Weg durch das blühende Eggenertal. Im Hintergrund der Ortsteil Obereggenenen
Blick auf Obereggenen
Blick auf Obereggenen
Kirschblüte im Eggenertal
Naturschauspiel: Unzählige blühende Kirschbäume
Blick zum Blauen
Blick zum Hochblauen
Obereggenen
Obereggenen
Kirschblüte
Kirschblüte
Kirschblüte
Pappeln
Zwei stattliche Pappeln weisen beim „Jung’s Horbe Brünnli“ den Weg
Niedereggenen
Blick auf Niedereggenen
Obstlehrpfad
Unterwegs auf dem Obstlehrpfad
Blauen
Der Blauen
Naturdenkmal Hagschutz
Naturdenkmal Hagschutz
Wanderer
Wanderer bei der Stelli
Wanderer
… und noch mehr Wanderer

Für den Rückweg entschieden wir uns durch den Wald zu gehen. Auf dem Unteren Rütteweg ging es am Mannelebrunnen vorbei zur St. Johannisbreite. Anders als auf dem Hinweg waren wir im Wald fast ganz alleine. Am Ende wurden wir mit einem schönen Ausblick auf den Kanderner Ortsteil Sitzenkirch sowie auf die Ruine Sausenburg belohnt.

Sausenburg
Blick zur Ruine Sausenburg
Sausenburg
Die Sausenburg

Zur Picasa Bildergalerie! Siehe auch:

Fotografie, Veranstaltungen

Weihnachtsaktion mit Feuer- und Lightshow in Kandern

Feuer- und Lighshow mit dem Zirkus Papperlapapp aus Bad Säckingen
Feuer- und Lighshow mit dem Zirkus Papperlapapp aus Bad Säckingen

Zur Weihnachtszeit ist Kandern eines der schönsten Städtchen im Markgräflerland. Hauptstraße und Blumenplatz sind weihnachtlich herausgeputzt. Der Reigen der weihnachtlichen Veranstaltungen auf dem Blumenplatz begann heute mit einer Weihnachtsaktion des Werberings. Einkaufen bis 20 Uhr war angesagt und auf dem Blumenplatz luden ab 18 Uhr die ersten Weihnachtsmarktbuden zu Glühwein, Kinderpunsch, Waffeln sowie heißen Würsten und Fleischkäse ein. Die Kinder konnten eine Socke abgeben, die sie am Nikolaustag vom Nikolaus gefüllt zurückbekommen. Höhepunkt war eine Feuer- und Lightshow mit dem Zirkus Papperlapapp aus Bad Säckingen nach Ladenschluss um 20 Uhr.

Socken für den Nikolaus
Socken für den Nikolaus
Feuer- und Lighshow mit dem Zirkus Papperlapapp aus Bad Säckingen
Feuer- und Lighshow mit dem Zirkus Papperlapapp aus Bad Säckingen
Feuer- und Lighshow mit dem Zirkus Papperlapapp aus Bad Säckingen
Feuer- und Lighshow mit dem Zirkus Papperlapapp aus Bad Säckingen
Feuer- und Lighshow mit dem Zirkus Papperlapapp aus Bad Säckingen
Feuer- und Lighshow mit dem Zirkus Papperlapapp aus Bad Säckingen
Feuer- und Lighshow mit dem Zirkus Papperlapapp aus Bad Säckingen
Feuer- und Lighshow mit dem Zirkus Papperlapapp aus Bad Säckingen

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Fotografie, Natur, Reisen

Schneller als das Licht – der Planetenweg Egerten

Karin mit dem Saturn-Ring
Karin mit dem Saturn-Ring

Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne. Um sie kreist in einer Entfernung von ungefähr achtundneunzig Millionen Meilen ein absolut unbedeutender, kleiner blaugrüner Planet, dessen vom Affen stammende Bioformen so erstaunlich primitiv sind, dass sie Digitaluhren immer noch für eine unwahrscheinlich tolle Erfindung halten.

(Douglas Adams, „Per Anhalter durch die Galaxis“)

Die Sonne im Maßstab 1:1.000.000.000
Die Sonne im Maßstab 1:1.000.000.000

Am Pfingstsamstag machten wir uns auf den Weg die „kleine gelbe Sonne“ mit ihren neun Planeten zu Fuß zu erkunden. Der sechs Kilometer lange Planetenweg führt von Egerten nach Kandern und bietet die Möglichkeit ein maßstabgetreues Modell des Sonnensystems zu durchwandern. Und dies sogar – in den Maßstab umgerechnet – schneller als das Licht. Das Sonnenlicht braucht beispielsweise von der Sonne bis zum Jupiter normalerweise rund sechs Stunden, auf dem Planetenweg schafft es ein Wanderer auch in gut zwei bis drei Stunden (letzteres wenn er hier und da mal anhält und die Kamera zückt).

Start ist im Kanderner Ortsteil Egerten beim Max-Böhlen-Museum.

Das Max-Max-Böhlen-Museum in Egerten
Das Max-Max-Böhlen-Museum in Egerten

Der Weg führt durch das beschauliche Wollbachtal und überschneidet sich zum großen Teil mit dem rund 4,5 Kilometer langen „Kalkofen-Erlebnispfad“, der Wissenswertes zu den Themen Geologie und Fledermäuse vermittelt.

Der Kalkofen von Egerten
Der Kalkofen von Egerten ist einmalig in Südbaden. Gebaut wurde er im Jahr 1929. Der seit langem still gelegte Ofen wurde vom Schwarzwaldverein und der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Markgräflerland erworben. Diese restaurierten den rund zwölf Meter hohen Kalkofen und richteten im Innern ein Fledermausquartier ein.
Der Kalkofen-Erlebnispfad im Wollbachtal
Der Kalkofen-Erlebnispfad im Wollbachtal
Planetenweg Egerten
 
Planetenweg Egerten
 
Planetenweg Egerten
 
Kohlweißling

Kohlweißling
Kohlweißling Kohlweißling
Kleines Naturschutzgebiet mit Orchideenwiese
Kleines Naturschutzgebiet mit Orchideenwiese
Orchideenwiese mit Knabenkräutern

Orchideenwiese mit Knabenkräutern Orchideenwiese mit Knabenkräutern
Trollblume
Trollblume

Wir waren allerdings nur bis zur Hütte am Roten Rain unterwegs – das letzt Stück bis „Pluto“ beim Kanderner Forstamt hätte parallel zur Landesstraße nach Steinen geführt und das Summen der Motorräder, die im Minutentakt her entlangbrausten, war dann doch etwas nervig.

Die Grillhütte am Roten Rain
Rast bei der Grillhütte am Roten Rain

Als Rückweg bietet sich der Zeitweg an. Dieser fünf Kilometer lange Weg führt vom Kanderner Rathaus nach Egerten. Dabei wandert man durch fünf Milliarden Jahre Erdgeschichte.

Zur gemütlichen Einkehr bietet sich der Kreiterhof in Egerten mit einer verlockenden Speisekarte an.

Und nicht vergessen: ab 21. Juni werden die Tage wieder kürzer!
Und nicht vergessen: ab 21. Juni werden die Tage wieder kürzer!

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Natur, Reisen

Wanderbus auf den Blauen 2013

Aktualisiert für 2013

Auch dieses Jahr fährt ab Karfreitag wieder der Wanderbus auf den Hochblauen. Den aktuellen Fahrplan für 2013 gibt’s auf der Homepage der SWEG zum Download. Der Bus fährt von Basel kommend über Weil, Haltingen, Binzen, durch das Kandertal nach Kandern und Malsburg-Marzell auf den Hochblauen.

Schade, eine Busverbindung von der Westseite vom Bahnhof Müllheim über Badenweiler ist leider wieder nicht im Programm.

Neues aus dem Markgräflerland

Ab Karfreitag fährt wieder der Wanderbus auf den Hochblauen – allerdings wieder nur über die Ostseite über Kandern und Malsburg-Marzell.

Der Bus der Südwestdeutschen Verkehrs AG (SWEG)  fährt bis zum 1. November immer an Sonn- und Feiertagen von Basel mit Umsteigen in Kandern am Bahnhof.

Die Linie 55 startet in Basel am Claraplatz und führt über den Badischen Bahnhof, Weil am Rhein, Haltingen, Binzen, Rümmingen, Schallbach, Wittlingen, Wollbach und Hammerstein nach Kandern. Dort erfolgt der Umstieg auf die Linie 4 nach Kandern und die Fahrt führt über Malsburg und Marzell hinauf zum Blauen.

Wandertouren bieten sich an über Schloss Bürgeln und Sausenburg auf der Westseite oder über Egerten, Lipple (Wanderheim Stockhmatt) und Gleichen auf der Ostseite.

Interessant ist auch die Ausflugskombination mit der Kandertalbahn, die vom 1. Mai bis 16. Oktober zwischen Haltingen und Kandern verkehrt.

Richtung Blauen1. Fahrt2. Fahrt3. Fahrt4. Fahrt5. Fahrt
Basel Claraplatz

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Fotografie, Veranstaltungen

Kanderner Weihnachtsstraße

Weihnachtsstraße Kandern
Im Lichterglanz erstrahlt die Kanderner Hauptstraße

Weihnachtsmärkte gibt es überall, eine Weihnachtsstraße gibt es nur in Kandern. Weihnachtsbeleuchtung mit Lichterketten sowie Tannenbäume und Feuerschalen auf der Straße sorgen für eine stimmungsvolle Weihnachtsatmosphäre.

Weihnachtsstraße Kandern
Blick in festlich die beleuchtete Hauptstraße
Weihnachtsstraße Kandern
Feuerzauber
Weihnachtsstraße Kandern
Blumenplatz

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