Fotografie, Veranstaltungen

Bloß kei Trend verpennt – Christoph Sonntag im Neuenburger Stadthaus

christoph-sonntag_005

Mittlerweile Stammgast im Neuenburger Stadthaus: Der König des schwäbischen Kabaretts – Christoph Sonntag

Zwei Tage nach der Premiere des neuen Programms „Bloß kei Trend verpennt“ im Theaterhaus Stuttgart begeistert der Kabarettist sowie TV- und Radio-Comedian auch das Publikum in der Zähringerstadt.

Die Sportfreunde Grißheim um ihren Vorsitzenden Achim Herr haben einmal mehr eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Hier  ein paar fotografische Eindrücke aus Sonntags neuem Programm.

christoph-sonntag_011

„Mit Frauen zu diskutieren ist für Männer wie AGB’s lesen“, erklärt Christoph Sonntag das Geschlechterverhältnis anhand von zwei Dinkelbrötchen.

christoph-sonntag_030

Der New Yorker Time Square als Kulisse – dazu jede Menge Trump-Witze. „Was grenzt an Dummheit? Mexiko und Kanda!“

christoph-sonntag_057

christoph-sonntag_089

Der Höhepunkt im Programm – wenn Sonntag mit Oettinger und Kretschmann als Handpuppen so richtig drauf los schwäbelt.

Weitere Bilder sind in der Flickr-Bildergalerie zu finden.

Fotografie, Veranstaltungen

„Ich hab drei Haare auf der Brust …“

Bernd Stelter
Bernd Stelters Alter Ego Helmut als leicht esoterisch angehauchter Yoga-Fan.

„Ich hab drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär“, dass dieser Karnevals-Schlager vom Enternainer, Comedian und Moderator Bernd Stelter ist, war mir bislang völlig entgangen. Als „knuddliger Bär, den man einfach liebhaben muss“ – wie ihn eine Besucherin zwei Reihen weiter bezeichnete – gewann er schnell die Sympathien der Zuschauer im Neuenburger Stadthaus. Dabei ist der gebürtige Westfale eher ein Mensch der leisen Töne und keiner – wie Comedian Christoph Sonntag im vergangenen Jahr – der einen Kalauer nach dem anderen raushaut.

Bernd Stelter
Stelter mal jugendlich mit tief sitzender Hose beim „Analogen-Asphalt-ebay“, der begeistert die Texte von Grimms Märchen entdeckt: Da wird aus den aus den Textvorlagen des „Froschkönig“ wird eine „Bunga-Bunga-Flatrate“ bei der sich die Rückbank des Opel-Corsa von allein umklappt.
Bernd Stelter
Auch körperlich legt sich der Entertainer auf der Bühne ins Zeug und geriet bei der Fitness-Studio-Nummer vor der Pause gehörig ins schwitzen. Da forderte das Publikum dann auch – voller Schadenfreude – eine Zugabe.

„Mundwinkel hoch“ heißt das aktuelle Programm mit dem Stelter das Publikum zuerst zum lächeln und zum Finale auch zum herzhaften Lachen bringt.

Bernd Stelter
Stelter: „Das kollektive Herabsinken der Mundwinkel korelliert mit dem Niedergang des deutschen Schlagers.“

Die Sportfreunde Grißheim haben insgesamt wieder eine gelungen Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Fotografie, Veranstaltungen

Bitterböse und zynisch: Meister Yodas Ende

Zorn und Empörung sind sein Testosteron-Ersatz, wenn sich Georg Schramm als Rentner Lothar Dombrowski in Rage redet.
Zorn und Empörung sind sein Testosteron-Ersatz, wenn sich Georg Schramm als Rentner Lothar Dombrowski in Rage redet.

Ganz großes Kabarett mit Georg Schramm bei der Markgräfler Gutedelgesellschaft im Neuenburger Stadthaus. Sein Programm „Meister Yodas Ende“ ist bitterböse und zynisch, wie man politisches Kabarett mag. Schramms Lichtschwert ist die geschliffene Sprache: Das wird deutlich an Sätzen wie beispielsweise „Leere Worthülsen werden im Brackwasser der Beliebigkeit untergegangen sein“.

Experte für Blutvergießen: Oberstleutnant Sanftleben
Experte für Blutvergießen: Oberstleutnant Sanftleben
Rentner Lothar Dombrowski
Rentner Lothar Dombrowski
Der Frankfurter Schrebergärtner und Sozialdemokrat August
Der Frankfurter Schrebergärtner und Sozialdemokrat August

Noch ein paar ausgesuchte Bilder in der Picasa Bildergalerie!

Nachrichten, Veranstaltungen

Irgendwas mit Medien – Florian Schroeder im Stadthaus Neuenburg

Von Florian Schroeder

Der Lörracher Kabarettist Florian Schroeder zu Gast bei der Markgräfler Gutedelgesellschaft in Neuenburg im Stadthaus.

Einen stoischen Markgräfler hat er ebenso drauf wie Kanzlerin Angela Merkel, Guido Westerwelle, Altkanzler Gerhard Schröder oder Kabarett-Kollegen wie Mathias Richling: Der Kabarettist und Parodist Florian Schroeder ist ein wahres Sprachtalent. Letzteres nicht nur verbal, denn Körpersprache und Mimik erinnern oft an einen wild mit seinen Händen gestikulierenden Italiener.
Den mürrischen in alemannischer Mundart polternden Markgräfler bekommt das Publikum wahrscheinlich nicht überall zu sehen. Für den gebürtigen Lörracher war der Auftritt bei der Markgräfler Gutedelgesellschaft im Neuenburger Stadthaus ein Heispiel. Da wurde auch spontan die in Lörrach erscheinende Heimatzeitung ins Programm eingebaut.

Sein Programm „Du willst es doch auch“ widmet er auch seiner Generation IMM (Irgendwas mit Medien). Bachelor, Café, Latte, Mac und n’Projekt – dazwischen ein Praktikum – zeichnet er den Lebensweg junger Menschen. Aber auch seine Verbalattacken auf Unternehmensberater und „Coaches“ kommen an.
Ein Höhepunkt ist die Persiflage von „Ottis Schlachthof“ hier klopft sich das Publikum vor Lachen auf die Schenkel, wenn Schroeder seine Kabarett-Kollegen Ottfried Fischer, Mathias Richling, Jochen Busse oder Dieter Nuhr parodiert.
Allein die Gestik und Mimik des Energiebündels reicht aus, damit das Publikum Tränen lacht, etwa wenn er im Hintergrund vom Tonband den „Ghostdriver of the englisch language“, Günther Oettingers, zu Wort kommen lässt. Ebenso bei Stoibers berühmter Transrapid-Rede.

Diese und weitere Fotos sind beim Fotografen erhältlich. Bitte nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf, unter http://www.anlicker.de. Sämtliche Fotos auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Die Benutzung ist ohne ausrückliche Genehmigung des Fotografen nicht gestattet.