Essen & Trinken, Fotografie, Veranstaltungen

Deutsch-Französischer Brotmarkt

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Deutsch-Französischer Brotmarkt auf dem Markgräfler Platz in Müllheim

Es duftet verführerisch nach frischem Holzofenbrot. Gugelhupf – süß und salzig – aus dem Elsass locken ebenso wie knuspriges Baguette und fluffige Croissants.

Immer am ersten Donnerstag nach den Schulferien laden die Bäckerinnungen aus dem badischen Müllheim und dem elsässischen Mulhouse zum deutsch-französischen Brotmarkt auf dem Markgräfler Platz ein. Passend zur Jahreszeit gab’s auch schon die erste Ziebelewaie – es fehlt nur noch ein Winzerstand mit neuem Wein.

Das Mittagessen war mit Ziebelewaie gesichert und zum Abendessen hab ich ein Baguette sowie fürs Frühstück einen Mini Gugelhupf eingekauft.

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Die Backstuben aus Baden und dem Elsass bieten eine große Vielfalt und vor allem Frische.
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Ziebelewaie
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Der elsässische Bäckerchor singt zur Eröffnung des Brotmarkts.
Ausflugsziel, Essen & Trinken, Fotografie, Geschichte, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern

Heimatkunde: Petite Camargue Alsacienne

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Die Petite Camargue Alsacienne ist ein Naturschutzgebiet in den Auenwäldern des Rheins im südlichen Elsass. Es ist eine typische Auenlandschaft, wie sie bis zur Rheinregulierung weit verbreitet war. Ein entsprechendes Pendant auf der deutschen Seite des Rheins wäre das Taubergießen.

Das Gebiet der Petite Camargue Alsacienne wurde im Jahr 1982 von der französischen Regierung als erstes Naturschutzgebiet im Elsass ausgewiesen. Im Jahr 2006 wurde das Gebiet erweitert – unter anderem 450 Hekatar auf der Rheininsel und umfasst nunmeher eine Fläche von 904 Hektar.

Verwaltet wurd das Gebiet vom Verein „Association Petite Camargue Alsacienne“. Bereits 1970 setzten sich elsässische Umweltschützer für den Erhalt der Auenlandschaft und den Erhalt der ehemaligen „Kaiserlichen Fischzucht“ ein.

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1852 wurde die Kaiserliche Fischzucht von Hüningen im Elsass zur Aufzucht von Atlantiklachsen vom französischen Naturforscher Jean Victor Coste im ehemaligen Überschwemmungsgebiet des Rheins gegründet. Sie lieferte Lachslaich für die Aussetzung an Flussläufe in der ganzen Welt.

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Das Naturschutzgebiet umfasst verschiedene Biotop-Typen, wie feuchte Niederungen, Schilfröhricht, Altrheinarme, Feuchtwiesen, Trockenrasen, Mähwiesen, Auwälder, Grundwasserquellen sowie intensiv genutzte Ackerbauflächen.

Diese sind unter anderem Heimat für

  • 40 Libellenarten
  • 35 Geradflüglerarten (Orthoptere); Vertreter dieser Insektengruppe sind z. B. Heuschrecken, Grillen und Ohrwürmer
  • 237 Wirbeltierarten darunter:
    • 12 Fischarten
    • 16 Amphibien (u.a. Kammmolch, Gelbbauchunke, Kreuzkröte, Laubfrosch)
  • 5 Reptilienarten (u.a. Ringelnatter, Zauneidechse, Mauereidechse)
  • 174 Vogelarten, darunter 76 Brutvögel (u.a. Eisvogel, Schwarzmilan, Grauspecht, Mittelspecht, Zwergdommel)
  • 30 Säugetierarten (u.a. Haselmaus, Zwergmaus, Dachs, Reh, Wildschwein, mindestens fünf Fledermausarten)
  •  sowie schottische Hochlandrinder, die die Riedflächen beweiden und damit zu deren Pflege beitragen.

Auch die Pflanzenwelt hat einiges zu bieten, darunter

  • 17 Seggen-Arten
  • 15 Orchideen
  • 4 Arten, die in Frankreich auf nationalem Niveau Schutzstatus genießen (Sibirische Schwertlilie, Prachtnelke, Berg-Aster, Sumpf-Gladiole…)
  • 35 Arten, die regionalen Schutz besitzen (u.a. Sumpf-Stendelwurz, Lachenals Wasser-Fenchel, Gewöhnliche Pimpernuss).

Unser Spaziergang führte uns vom Sportplatz zunächst zur Kaiserlichen Fischzucht und bis zum einstigen Schleusenwärterhaus in Rosenau. Von dort ging es wieder zurück – leider erwischte uns dabei ein heftiger Regenguss. Es kommen aber schnell zehn oder zwölf Kilometer Wanderstrecke zusammen. Wir kommen wieder, haben wir die Hochlandrinder doch beim Regenguss irgendwie verpasst. Hier ein paar fotografische Eindrücke.

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Finde den Frosch …
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Als Wasserfrösche, auch Grünfrösche, werden vorwiegend halbaquatisch lebende Vertreter der Familie der Echten Frösche (Ranidae) zusammengefasst. Viele Autoren führen diese neuerdings in einer eigenen Gattung Pelophylax und trennen sie damit taxonomisch deutlicher von anderen Echten Fröschen der Gattung Rana ab, zu der auch die Wasserfrösche traditionell gezählt werden. Alternativ wird Pelophylax weiterhin nur als Untergattung innerhalb von Rana behandelt. Darüber hinaus wird die Bezeichnung „Wasserfrosch“ gelegentlich als Synonym für die Hybride Teichfrosch (Pelophylax „esculentus“) verwendet. Ferner kann sich der unscharfe Trivialname „Wasserfrosch“ auch auf andere ganzjährig in Gewässernähe lebende Froschlurche beziehen.

 

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Senier des mares / Teichrundgang
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Seerosen

 

 

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Sehenswerte Ausstellung über Vater Rhein in der Kaiserlichen Fischzucht
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Sentier du grand marrais / Rundgang großes Ried
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Blick auf den Markgräfler Hausberg: den Blauen
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Schmetterling

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Canal de Huningue

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Maison Eclusière / Schleusenwärterhaus

Mehr Bilder im Album Petite Camargue Alsacienne bei Google Photos.

Noch ein kleiner Tipp zur Einkehr nach dem Spaziergang: Das Restaurant Schaferhof bei Kembs bietet Carpes frites an.

Essen & Trinken, Fotografie, Heimatkunde, Kultur, Natur, Veranstaltungen

Heimatkunde: Écomusée d’Alsace

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Die Markgräflerin und ich haben kürzlich den Brückentag für einen kleinen Ausflug ins Écomusée d’Alsace genutzt.

Das Écomusée d’Alsace im elsässischen Ungersheim ist das größte Freilichtmuseum Frankreichs. Es ist vergleichbar mit dem Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach.

Virtueller Rundgang durch das Écomusée

Geschichte

Bereits im Jahr 1971 setzten sich eine Handvoll engagierter Mitarbeiter des Vereins „Maisons Paysannes d’Alsace“ („Bauernhäuser im Elsass“) für den Erhalt und die Restaurierung ländlicher Wohnhäuser ein, die zum Abriss freigegeben waren. Da viele dieser Häuser an ihrem eigentlichen Standort Neubauten Platz machen sollten, wurde beschlossen die Häuser abzubauen, um sie Stück für Stück an einem anderen Ort wieder aufzubauen. Nach langer Suche wurde in Ungersheim ein passender Standort gefunden. Das Museum wurde 1984 eröffnet. Damals waren knapp zwanzig Gebäude neu aufgebaut und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Heute ist mit insgesamt 72 Gebäuden ein kleines elässisches Dorf entstanden und spiegelt von der Einrichtung her die Epoche Anfang des 20. Jahrhunderts wieder.

Zu den Gebäuden gehören unter anderem eine Bäckerei, eine Töpferei, eine Schmiede,  eine Schule, ein steinerner Wohnturm sowie mehrere Bauernhöfe und Fachwerkhäuser.

Hier ein paar fotografische Eindrücke:

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Mehr Fotos im Flickr-Album: Écomusée d’Alsace

 

Nützliche Informationen:

Öffnungszeiten:  25. März bis 4. November 2018 von 10 bis 18 Uhr (Hauptsaison) und von 1. Dezember 2017 bis 6. Januar 2019 (Weihnachtssaison) von 10.30 bis 18.30 Uhr (Kasse schließt um 17 Uhr)

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Brot, Baguette, Gugelhupf und Ziebelewaie

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Deutsch-französischer Brotmarkt auf dem Markgräfler Platz in Müllheim

Es duftet nach frischem Brot und Ziebelewaie auf dem Markgräfler Platz In Müllheim. Dort findet heute wieder der deutsch-französische Brotmarkt statt. Acht Bäcker der Bäckerinnung Müllheim und drei Bäcker von der Innung aus dem elsässischen Mulhouse bieten hier ihre Erzeugnisse von Meisterhand aus der Backstube an: leckeres Brot aus dem Holzofen, typisch französisches Baguette, feiner elsässischer Gugelhupf (elsässisch dr‘ Kujelhopf, französisch Kouglof) und passend zur Jahreszeit deftige Ziebelewaie.

Hier ein paar fotografische Impressionen vom Brotmarkt.

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ofenfrisches Brot
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Gugelhupf / Kujelhopf
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frische Ziebelewaie
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Weihnachtsmarkt Ottmarsheim

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Immer ein Blickfang: der Brunnen mit dem beleuchteten Rentierschlitten vor der farbig beleuchteten Abteikirche. Mal rot, …

Er ist einer der schönsten Weihnachtsmärkte im Dreiländereck: der Markt im elsässischen Ottmarsheim vor der Kulisse der Abteikirche. Hier ein paar fotografische Impressionen:

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… mal lila!
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Schlitten und Rentiere spiegeln sich im Wasser.
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Die Abteikirche
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Lichtbquelle
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Drehorgelspieler
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Abendrot nach dem Sonnenuntergang

Mehr Bilder in der Picasa Bildergalerie!

 

Rheinmarkt
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Rheinmarkt in Neuenburg

Rheinmarkt
Der Bauernmarkt bot allerlei feine Zutaten für die Küche. An diesem Stand gab’s unter anderem elsässischen Knoblauch. Der Händler kam eigens aus der Region um Straßburg zum Neuenburger Rheinmarkt. Er bietet aber seine Waren auch am gesamten Oberrhein an und fährt mitunter auch auf Märkte in der Pfalz.

Viel los war am Sonntag in der Zähringerstadt: Der Rheinmarkt – ein grenzüberschreitender Bauernmarkt mit Anbietern von links und rechts des Rheins – lockte tausende Besucher auf den Neuenburger Rathausplatz und in die angrenzende Salzstraße. Viele kamen gezielt, um sich an den mehr als 25 Marktständen mit ausgesuchten landwirtschaftlichen Produkten und genussvollen Leckereien einzudecken.

Rheinmarkt
Reges Treiben auf dem Rathausplatz …
Rheinmarkt
… vor allem die beiden Eisdielen sind wieder gut gefüllt und die Schlangen dort lang.

Neben Obst und Gemüse wurde unter anderem Salami, Käse, hausgemachte Nudeln, selbstgemachte Konfitüren, frisches Bauernbrot sowie Saft, Sirup und diverse Fruchtliköre angeboten. Mächtig Betrieb war angesichts der warmen Temperaturen auch in den Cafés und in den beiden Eisdielen am Rathausplatz, wo sich lange Schlangen bildeten.

Rheinmarkt
Auch auf der gesperrten Schlüsselstraße war viel Betrieb. Der Neuenburger Einzelhandel hatte parallel zum Rheinmarkt zum verkaufsoffenen Sonntag eingeladen.

Auch entlang der gesperrten Schlüsselstraße herrschte reges Treiben, hatte doch der Neuenburger Einzelhandel anlässlich des Rheinmarkts zum verkaufsoffenen Sonntag eingeladen.

Erfreulich: Anders als in den Vorjahren waren es mehr Stände mit wirklich regionalen Produkten.

Fuchsmarkt Chalampé
Fotografie, Veranstaltungen

Fuchsamarkt in Chalampé

Fuchsamarkt
Fuchsamarkt in Chalampé

Flohmärkte im Elsass sind irgendwie anders als im Badischen. Daher gehen wir recht gerne über die Grenze zum Fuchsmarkt nach Chalampé – zum Bummeln und Fotografieren. „Die Mentalität ist anders. Der Franzose räumt Keller oder Speicher und geht damit auf den Flohmarkt. In Deutschland wollen die Händler möglichst gut verkaufen“, erhielt ich vor einigen Jahren zur Auskunft, als ich einen kleinen Beitrag über den Fuchsmarkt für die Badische-Zeitung geschrieben haben.

Fuchsmarkt
Flohmarkt in Chalampé

Warum Fuchsmarkt? Organisiert wird der Fuchsmarkt von der „Association les Renards“, dem Verein „Die Füchse“. Füchse ist der Spitzname der Bewohner von Chalampé. Jedes Dorf im Elsass hat seinen Spitznamen. Ein Brauch, der aber auch in einigen Dörfern des Markgräflerlandes zu finden ist. So heißen die Einwohner des Müllheimer Ortsteils Zunzingen „Frösche“ und die des Bad Bellinger Ortsteils Bamlach „Bohnesäck“.

Mehrzweckhalle Chalampé
Rund um die neu gestaltete Mehrzweckhalle (Salle Polyvalente) gibt’s einen Hock mit einem Mittagsmenü und Kaffee und Kuchen.
Fuchsmarkt Chalampé
Die Straßen des Dörfchens sind mit Flohmarktständen gefüllt.

Zwischen den Flohmarktständen finden sich hier immer wieder professionelle Händler die alles möglich,e von T-Shirts bis hin zu Taschen und Lederwaren anbieten. Hier und da gibt es auch kleine Stände mit Käse, Gemüse aus der Region, Wassermelonen aus Marokko oder Süßes, wie Nougat aus Montelimar, anbieten.

Nougat aus Montelimar
Für Schleckermäuler: Nougat aus Montelimar
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Stand mit elsässischen Spargel und Melonen aus Marokko
Fuchsmarkt
Angeboten wird alles, was Keller und Speicher hergeben.
Flohmarkt
Neben typischen Flohmarkt-Artikeln gibt es auch …
Flohmarkt
… fast neuwertige Ware
Fotografie, Garten, Natur, Wandern

Ausflugstipp: Ein Alpengarten in den Vogesen

Jardin d' Altitude du Haut Chitelet
Der Eingang zum Jardin d‘ Altitude du Haut Chitelet

Ein toller Ausflugstipp für Gartenliebhaber und Naturfreunde: Der „Jardin d’Altitude du Haut Chitelet“ (Der Berggarten von Haut-Chitelet“) bei Col de la Schlucht in den Vogesen.

Jardin d' Altitude du Haut Chitelet
Jardin d‘ Altitude du Haut Chitelet

Der Garten liegt auf rund 1228 Metern Höhe auf Gemarkung Xonrupt/Longemer im Departement Vosges – gehört also bereits zu Lothringen. Der Park ist auch eine Außenstelle des Botanischen Gartens (Jardin botanique du Montet) in der lothringischen Universitätsstadt Nancy.

Jardin d' Altitude du Haut Chitelet
Pflanzen aus dem Alpenraum

Professor Camille Brunotte, der Gründer des Gartens
Professor Camille Brunotte, der Gründer des Gartens
Gegründet wurde der Berggarten von Professor Camille Brunotte von der Universität Nancy im Jahr 1903 mit Unterstützung des Club alpin français bei der „Ferme de Montabey sur l’ubac“.
Zählte der Garten 1904 noch 120 verschiedene Pflanzenarten, waren es 1914 bereits 800. Unglücklicherweise wurde der Berggarten während des Ersten Weltkriegs zerstört. Erst 1954 stellte die französische Forstbehörde der Universität Nancy ein Grundstück rund ein Kilometer südlich des ursprünglichen Gartens für den Wiederaufbau zur Verfügung. Im Jahr 1966 wurde mit der Neubepflanzung begonnen und 1970 folgte dann die Eröffnung des neuen Gartens, der heute über 2700 verschiedene Pflanzenarten zählt.

Die Quelle des Flüsschens Vologne
Die Quelle des Flüsschens Vologne

Er zeigt die Vielfalt alpiner Pflanzen sowohl aus den Bergregionen Frankreichs (Alpen, Jura, Pyrenäen und Zentralmassiv) als auch weltweit. Planzen aus den Bergen Europas, wie beispielsweise vom Balkan, aus den Karpaten und dem Kaukasus sind ebenso zu finden wie Nord- und Südamerika (Anden) sowie aus Asien (China, Japan, Himalaja).

Jardin d' Altitude du Haut Chitelet
Ein Teil des japanischen Gartens

Natürlich kommt auch die heimische Flora der Hochvogesen nicht zu kurz – diese ist ein Schwerpunkt des Gartens. Eine angrenzende Waldlichtung gleicht einem Heidelbeer-Feld, dazu gibt es ein Hochmoor – gespeist von der Quelle des Flüsschens Vologne (einem Zufluss zur Mosel) mit typischem Wollgras und natürlich auch die Pflanzen der umgebenden Bergwiesen.

Jardin d' Altitude du Haut Chitelet
Hochmoor

Der Garten ist erfrischend unkommerziell – kein Shop, außer ein paar Postkarten an der Kasse, und kein Café. Für eine kleine Mahlzeit und eine Erfrischung bieten sich die zahlreichen Ferme auberge entlang der Route des Crêtes (Vogesenkammstraße/D430) an. Es empfiehlt sich jedoch ein Besuch unter der Woche, sonntags herrscht auf der Straße Hochbetrieb – angefangen von sportlich ambitionierten Rennradfahrern über Motorräder bis hin zu Wohnmobilen.

Renault 8
Sonntagsausflug mit flottem Oldtimer: Ein Renault 8 aus den 1960er Jahren bei der Rast unterhalb von Hohneck
Ferme Auberge Breitzhousen
Nach dem Besuch des Alpengartens ging’s zum Vesper in die Ferme Auberge Breitzhousen
Ferme Auberge Breitzhousen
So sah es früher in der Käserei aus
Bergbauern-Vesper
Zünftiges Bergbauern-Vesperplatte

Mehr Pflanzenbilder aus dem Berggarten gibt es in der Picasa Bildergalerie und bei der Markgräflerin zu sehen: Der Garten von Haut Chitelet in den Vogesen

Jardin d' Altitude du Haut Chitelet
Die Markgräflerin war ganz in ihrem Element …

Weitere Informationen:

Öffnungszeiten: Der Garten ist vom 1. Juni bis 30. September täglich geöffnet.
Vom 1. bis 30. Juni, jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr
Vom 1. Juli bis 31. August (französische Sommerferien), jeweils durchgehend von 10 bis 18 Uhr
Vom 1. September bis 30. September, jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17.30 Uhr

Eintrittspreise: 4,25 Euro für Erwachsene; 2,10 Euro ermäßigt (Jugendliche ab 12 Jahren, Senioren über 60, Schüler/Studenten, Menschen mit Behinderung, Kinderreiche Familien, Gruppen ab 10 Personen); Kinder bis 12 Jahre frei; Freier Eintritt am ersten Sonntag im Monat.

Der Garten ist auch Mitglied beim Oberrheinischen Museumspass.

Jardin d’altitude du Haut Chitelet
Col de la Schlucht
88400 Xonrupt-Longemer
Tel. : 03 29 63 31 46
E-Mail : accueilcjbn@grand-nancy.org

Anreise: Von Süden (Basel/Lörrach/Weil am Rhein) über die A 5 bis zum Autobahndreieck Neuenburg, dann auf der A 36 bis zur Ausfahrt Guebwiller/Wittenheim/Kingersheim/Illzach-Centre/Bourtzwiller (Ausfahrt 18). Den Schildern Richtung Guebwiller folgen, dann landet man automatisch auf der D 430. Der D 430 dann in Richtung Col de la Schlucht folgen. Der Garten ist etwa ein Kilometer südlich von Col de la Schlucht auf der linken Seite.

GPS: Lat. 48°03’03.00 N / Lon. 7°00’40.00 E

Links:

Fotografie

Weihnachts-Shopping in Mulhouse

Fröhliche Weihnachten
Fröhliche Weihnachten

Er hat fast schon Tradition, unser Ausflug in den Carrefour in Mulhouse an Heiligabend oder – wie in diesem Jahr – am verkaufsoffenen Sonntag vor den Festtagen. Gemütlich in einem der Cafés im Einkaufszentrum einen Café au lait schlürfen und ein Schokocroissant vernaschen – und den Leuten mit ihren vollbepackten Einkaufswägen zuschauen, wie sie ihre letzten Weihnachtseinkäufe tätigen. Unterhaltsamer als die ganzen Scripted-Reality-Shows im Privatfernsehen.

Überbordene Regale mit Nikoläusen, Pralinen und ...
Überbordene Regale mit Nikoläusen, Pralinen und vielem mehr. Und natürlich große Werbefiguren aus Plastik
Bunte und süße Leckereien: Gelee- und Marzipanfrüchte
Bunte und süße Leckereien: Gelee- und Marzipanfrüchte
Weihnachtsdeko im Supermarkt - dieses Jahr nicht ganz so der gelungene Blickfang wie in den vergangenen Jahren
Weihnachtsdeko im Supermarkt – dieses Jahr nicht ganz so der gelungene Blickfang wie in den vergangenen Jahren
Voller Parkplatz ...
Voller Parkplatz …