Essen & Trinken, Fotografie, Heimatkunde, Kultur, Natur, Veranstaltungen

Heimatkunde: Écomusée d’Alsace

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Die Markgräflerin und ich haben kürzlich den Brückentag für einen kleinen Ausflug ins Écomusée d’Alsace genutzt.

Das Écomusée d’Alsace im elsässischen Ungersheim ist das größte Freilichtmuseum Frankreichs. Es ist vergleichbar mit dem Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach.

Virtueller Rundgang durch das Écomusée

Geschichte

Bereits im Jahr 1971 setzten sich eine Handvoll engagierter Mitarbeiter des Vereins „Maisons Paysannes d’Alsace“ („Bauernhäuser im Elsass“) für den Erhalt und die Restaurierung ländlicher Wohnhäuser ein, die zum Abriss freigegeben waren. Da viele dieser Häuser an ihrem eigentlichen Standort Neubauten Platz machen sollten, wurde beschlossen die Häuser abzubauen, um sie Stück für Stück an einem anderen Ort wieder aufzubauen. Nach langer Suche wurde in Ungersheim ein passender Standort gefunden. Das Museum wurde 1984 eröffnet. Damals waren knapp zwanzig Gebäude neu aufgebaut und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Heute ist mit insgesamt 72 Gebäuden ein kleines elässisches Dorf entstanden und spiegelt von der Einrichtung her die Epoche Anfang des 20. Jahrhunderts wieder.

Zu den Gebäuden gehören unter anderem eine Bäckerei, eine Töpferei, eine Schmiede,  eine Schule, ein steinerner Wohnturm sowie mehrere Bauernhöfe und Fachwerkhäuser.

Hier ein paar fotografische Eindrücke:

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Mehr Fotos im Flickr-Album: Écomusée d’Alsace

 

Nützliche Informationen:

Öffnungszeiten:  25. März bis 4. November 2018 von 10 bis 18 Uhr (Hauptsaison) und von 1. Dezember 2017 bis 6. Januar 2019 (Weihnachtssaison) von 10.30 bis 18.30 Uhr (Kasse schließt um 17 Uhr)

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Essen & Trinken, Fotografie, Veranstaltungen

Brot, Baguette, Gugelhupf und Ziebelewaie

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Deutsch-französischer Brotmarkt auf dem Markgräfler Platz in Müllheim

Es duftet nach frischem Brot und Ziebelewaie auf dem Markgräfler Platz In Müllheim. Dort findet heute wieder der deutsch-französische Brotmarkt statt. Acht Bäcker der Bäckerinnung Müllheim und drei Bäcker von der Innung aus dem elsässischen Mulhouse bieten hier ihre Erzeugnisse von Meisterhand aus der Backstube an: leckeres Brot aus dem Holzofen, typisch französisches Baguette, feiner elsässischer Gugelhupf (elsässisch dr‘ Kujelhopf, französisch Kouglof) und passend zur Jahreszeit deftige Ziebelewaie.

Hier ein paar fotografische Impressionen vom Brotmarkt.

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ofenfrisches Brot
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Gugelhupf / Kujelhopf
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frische Ziebelewaie
Rheinmarkt
Fotografie, Veranstaltungen

Rheinmarkt in Neuenburg

Rheinmarkt
Der Bauernmarkt bot allerlei feine Zutaten für die Küche. An diesem Stand gab’s unter anderem elsässischen Knoblauch. Der Händler kam eigens aus der Region um Straßburg zum Neuenburger Rheinmarkt. Er bietet aber seine Waren auch am gesamten Oberrhein an und fährt mitunter auch auf Märkte in der Pfalz.

Viel los war am Sonntag in der Zähringerstadt: Der Rheinmarkt – ein grenzüberschreitender Bauernmarkt mit Anbietern von links und rechts des Rheins – lockte tausende Besucher auf den Neuenburger Rathausplatz und in die angrenzende Salzstraße. Viele kamen gezielt, um sich an den mehr als 25 Marktständen mit ausgesuchten landwirtschaftlichen Produkten und genussvollen Leckereien einzudecken.

Rheinmarkt
Reges Treiben auf dem Rathausplatz …
Rheinmarkt
… vor allem die beiden Eisdielen sind wieder gut gefüllt und die Schlangen dort lang.

Neben Obst und Gemüse wurde unter anderem Salami, Käse, hausgemachte Nudeln, selbstgemachte Konfitüren, frisches Bauernbrot sowie Saft, Sirup und diverse Fruchtliköre angeboten. Mächtig Betrieb war angesichts der warmen Temperaturen auch in den Cafés und in den beiden Eisdielen am Rathausplatz, wo sich lange Schlangen bildeten.

Rheinmarkt
Auch auf der gesperrten Schlüsselstraße war viel Betrieb. Der Neuenburger Einzelhandel hatte parallel zum Rheinmarkt zum verkaufsoffenen Sonntag eingeladen.

Auch entlang der gesperrten Schlüsselstraße herrschte reges Treiben, hatte doch der Neuenburger Einzelhandel anlässlich des Rheinmarkts zum verkaufsoffenen Sonntag eingeladen.

Erfreulich: Anders als in den Vorjahren waren es mehr Stände mit wirklich regionalen Produkten.

Fuchsmarkt Chalampé
Fotografie, Veranstaltungen

Fuchsamarkt in Chalampé

Fuchsamarkt
Fuchsamarkt in Chalampé

Flohmärkte im Elsass sind irgendwie anders als im Badischen. Daher gehen wir recht gerne über die Grenze zum Fuchsmarkt nach Chalampé – zum Bummeln und Fotografieren. „Die Mentalität ist anders. Der Franzose räumt Keller oder Speicher und geht damit auf den Flohmarkt. In Deutschland wollen die Händler möglichst gut verkaufen“, erhielt ich vor einigen Jahren zur Auskunft, als ich einen kleinen Beitrag über den Fuchsmarkt für die Badische-Zeitung geschrieben haben.

Fuchsmarkt
Flohmarkt in Chalampé

Warum Fuchsmarkt? Organisiert wird der Fuchsmarkt von der „Association les Renards“, dem Verein „Die Füchse“. Füchse ist der Spitzname der Bewohner von Chalampé. Jedes Dorf im Elsass hat seinen Spitznamen. Ein Brauch, der aber auch in einigen Dörfern des Markgräflerlandes zu finden ist. So heißen die Einwohner des Müllheimer Ortsteils Zunzingen „Frösche“ und die des Bad Bellinger Ortsteils Bamlach „Bohnesäck“.

Mehrzweckhalle Chalampé
Rund um die neu gestaltete Mehrzweckhalle (Salle Polyvalente) gibt’s einen Hock mit einem Mittagsmenü und Kaffee und Kuchen.
Fuchsmarkt Chalampé
Die Straßen des Dörfchens sind mit Flohmarktständen gefüllt.

Zwischen den Flohmarktständen finden sich hier immer wieder professionelle Händler die alles möglich,e von T-Shirts bis hin zu Taschen und Lederwaren anbieten. Hier und da gibt es auch kleine Stände mit Käse, Gemüse aus der Region, Wassermelonen aus Marokko oder Süßes, wie Nougat aus Montelimar, anbieten.

Nougat aus Montelimar
Für Schleckermäuler: Nougat aus Montelimar
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Stand mit elsässischen Spargel und Melonen aus Marokko
Fuchsmarkt
Angeboten wird alles, was Keller und Speicher hergeben.
Flohmarkt
Neben typischen Flohmarkt-Artikeln gibt es auch …
Flohmarkt
… fast neuwertige Ware
Fotografie, Garten, Natur, Wandern

Ausflugstipp: Ein Alpengarten in den Vogesen

Jardin d' Altitude du Haut Chitelet
Der Eingang zum Jardin d‘ Altitude du Haut Chitelet

Ein toller Ausflugstipp für Gartenliebhaber und Naturfreunde: Der „Jardin d’Altitude du Haut Chitelet“ (Der Berggarten von Haut-Chitelet“) bei Col de la Schlucht in den Vogesen.

Jardin d' Altitude du Haut Chitelet
Jardin d‘ Altitude du Haut Chitelet

Der Garten liegt auf rund 1228 Metern Höhe auf Gemarkung Xonrupt/Longemer im Departement Vosges – gehört also bereits zu Lothringen. Der Park ist auch eine Außenstelle des Botanischen Gartens (Jardin botanique du Montet) in der lothringischen Universitätsstadt Nancy.

Jardin d' Altitude du Haut Chitelet
Pflanzen aus dem Alpenraum

Professor Camille Brunotte, der Gründer des Gartens
Professor Camille Brunotte, der Gründer des Gartens
Gegründet wurde der Berggarten von Professor Camille Brunotte von der Universität Nancy im Jahr 1903 mit Unterstützung des Club alpin français bei der „Ferme de Montabey sur l’ubac“.
Zählte der Garten 1904 noch 120 verschiedene Pflanzenarten, waren es 1914 bereits 800. Unglücklicherweise wurde der Berggarten während des Ersten Weltkriegs zerstört. Erst 1954 stellte die französische Forstbehörde der Universität Nancy ein Grundstück rund ein Kilometer südlich des ursprünglichen Gartens für den Wiederaufbau zur Verfügung. Im Jahr 1966 wurde mit der Neubepflanzung begonnen und 1970 folgte dann die Eröffnung des neuen Gartens, der heute über 2700 verschiedene Pflanzenarten zählt.

Die Quelle des Flüsschens Vologne
Die Quelle des Flüsschens Vologne

Er zeigt die Vielfalt alpiner Pflanzen sowohl aus den Bergregionen Frankreichs (Alpen, Jura, Pyrenäen und Zentralmassiv) als auch weltweit. Planzen aus den Bergen Europas, wie beispielsweise vom Balkan, aus den Karpaten und dem Kaukasus sind ebenso zu finden wie Nord- und Südamerika (Anden) sowie aus Asien (China, Japan, Himalaja).

Jardin d' Altitude du Haut Chitelet
Ein Teil des japanischen Gartens

Natürlich kommt auch die heimische Flora der Hochvogesen nicht zu kurz – diese ist ein Schwerpunkt des Gartens. Eine angrenzende Waldlichtung gleicht einem Heidelbeer-Feld, dazu gibt es ein Hochmoor – gespeist von der Quelle des Flüsschens Vologne (einem Zufluss zur Mosel) mit typischem Wollgras und natürlich auch die Pflanzen der umgebenden Bergwiesen.

Jardin d' Altitude du Haut Chitelet
Hochmoor

Der Garten ist erfrischend unkommerziell – kein Shop, außer ein paar Postkarten an der Kasse, und kein Café. Für eine kleine Mahlzeit und eine Erfrischung bieten sich die zahlreichen Ferme auberge entlang der Route des Crêtes (Vogesenkammstraße/D430) an. Es empfiehlt sich jedoch ein Besuch unter der Woche, sonntags herrscht auf der Straße Hochbetrieb – angefangen von sportlich ambitionierten Rennradfahrern über Motorräder bis hin zu Wohnmobilen.

Renault 8
Sonntagsausflug mit flottem Oldtimer: Ein Renault 8 aus den 1960er Jahren bei der Rast unterhalb von Hohneck
Ferme Auberge Breitzhousen
Nach dem Besuch des Alpengartens ging’s zum Vesper in die Ferme Auberge Breitzhousen
Ferme Auberge Breitzhousen
So sah es früher in der Käserei aus
Bergbauern-Vesper
Zünftiges Bergbauern-Vesperplatte

Mehr Pflanzenbilder aus dem Berggarten gibt es in der Picasa Bildergalerie und bei der Markgräflerin zu sehen: Der Garten von Haut Chitelet in den Vogesen

Jardin d' Altitude du Haut Chitelet
Die Markgräflerin war ganz in ihrem Element …

Weitere Informationen:

Öffnungszeiten: Der Garten ist vom 1. Juni bis 30. September täglich geöffnet.
Vom 1. bis 30. Juni, jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr
Vom 1. Juli bis 31. August (französische Sommerferien), jeweils durchgehend von 10 bis 18 Uhr
Vom 1. September bis 30. September, jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17.30 Uhr

Eintrittspreise: 4,25 Euro für Erwachsene; 2,10 Euro ermäßigt (Jugendliche ab 12 Jahren, Senioren über 60, Schüler/Studenten, Menschen mit Behinderung, Kinderreiche Familien, Gruppen ab 10 Personen); Kinder bis 12 Jahre frei; Freier Eintritt am ersten Sonntag im Monat.

Der Garten ist auch Mitglied beim Oberrheinischen Museumspass.

Jardin d’altitude du Haut Chitelet
Col de la Schlucht
88400 Xonrupt-Longemer
Tel. : 03 29 63 31 46
E-Mail : accueilcjbn@grand-nancy.org

Anreise: Von Süden (Basel/Lörrach/Weil am Rhein) über die A 5 bis zum Autobahndreieck Neuenburg, dann auf der A 36 bis zur Ausfahrt Guebwiller/Wittenheim/Kingersheim/Illzach-Centre/Bourtzwiller (Ausfahrt 18). Den Schildern Richtung Guebwiller folgen, dann landet man automatisch auf der D 430. Der D 430 dann in Richtung Col de la Schlucht folgen. Der Garten ist etwa ein Kilometer südlich von Col de la Schlucht auf der linken Seite.

GPS: Lat. 48°03’03.00 N / Lon. 7°00’40.00 E

Links:

Fotografie

Weihnachts-Shopping in Mulhouse

Fröhliche Weihnachten
Fröhliche Weihnachten

Er hat fast schon Tradition, unser Ausflug in den Carrefour in Mulhouse an Heiligabend oder – wie in diesem Jahr – am verkaufsoffenen Sonntag vor den Festtagen. Gemütlich in einem der Cafés im Einkaufszentrum einen Café au lait schlürfen und ein Schokocroissant vernaschen – und den Leuten mit ihren vollbepackten Einkaufswägen zuschauen, wie sie ihre letzten Weihnachtseinkäufe tätigen. Unterhaltsamer als die ganzen Scripted-Reality-Shows im Privatfernsehen.

Überbordene Regale mit Nikoläusen, Pralinen und ...
Überbordene Regale mit Nikoläusen, Pralinen und vielem mehr. Und natürlich große Werbefiguren aus Plastik
Bunte und süße Leckereien: Gelee- und Marzipanfrüchte
Bunte und süße Leckereien: Gelee- und Marzipanfrüchte
Weihnachtsdeko im Supermarkt - dieses Jahr nicht ganz so der gelungene Blickfang wie in den vergangenen Jahren
Weihnachtsdeko im Supermarkt – dieses Jahr nicht ganz so der gelungene Blickfang wie in den vergangenen Jahren
Voller Parkplatz ...
Voller Parkplatz …
Fotografie, Veranstaltungen

Rennende Nikoläuse in Badenweiler und Rentiere beim Weihnachtmarkt in Ottmarsheim

Nikolauslauf Badenweiler
Sportlicher Nikolaus

Ein kleiner fotografischer Rückblick auf das vorangegangene Wochenende: Ein sportlicher Nikolaus beim Nikolauslauf des Turn- und Sportvereins Badenweiler und Impressionen vom Weihnachtsmarkt der Museen im elsässischen Ottmarsheim.

Weihnachtsmarkt im elsässischen Ottmarsheim
Weihnachtsmarkt im elsässischen Ottmarsheim
Weihnachtsmarkt Ottmashriem
Santa parkt seinen Schlitten vor der Kirche
Weihnachtsmarkt Ottmarsheim
Die Weihnachtsbeleuchtung spielgelt sich im Brunnen
Weihnachtsmarkt Ottmarsheim
Die romanische Abteikirche in Ottmarsheim
Rentier
Rentier

Die Rentiere stammen von einem kleinen Bauerhof (Ferme) in den Vogesen in der Nähe vom Col du Wettstein. Auf der Ferme Nordique „La petite Finlande“ werden auch Fahrten mit dem Hundeschlitten und Schneeschuhwanderungen angeboten.

Rentier
Rentier
Esel und Schaf
Esel und Schaf

Mehr Bilder in der Picasa Bildergalerie!

Essen & Trinken

Dreiländer-Rezepte – Recettes des Trois Pays

Dreiländer-Rezepte - Recettes des Trois Pays
Dreiländer-Rezepte – Recettes des Trois Pays heißt das Kochbuch, das im Nachgang der Ausstellung Zu Tisch – A Table erschienen ist

Vergangenen Herbst haben wir uns an einem trüben und regnerischen Sonntag die tolle Ausstellung „Zu Tisch im Elsass, in Baden und der Schweiz“ in Lörrach im Dreiländermuseum (ehemals Museum am Burghof) angeschaut.

Susanne Raible
Die Autorin und Ausstellungskuratorin Susanne Raible bei der Vorstellung des Kochbuchs auf dem Lörracher Marktplatz.

Seit heute gibt es auch das passende Kochbuch von der Ausstellungskuratorin und Autorin, Susanne Raible, dazu. Es heißt „Dreiländer-Rezepte – Recettes des Trois Pays“ und beschreibt auf deutsch und französisch jeweils zehn typische, regionale Alltagsgerichte aus Baden, dem Elsass und der Nordwestschweiz. Ganz praktisch sind die Zutatenlisten auf deutsch und französisch, die den Einkauf auf dem Wochenmarkt im jeweiligen Nachbarland erleichtern.

Neben den Rezepten finden sich auch Informationen über den Ursprung oder den Namen der Gerichte. Wer wissen will, warum der Bibeliskäs Bibeliskäs heißt, findet in dem 72 Seiten starken Büchlein eine schlüssige Erklärung.

Herausgegeben wird das Buch in der Reihe „Lörracher Hefte“ (Band 17) vom Dreiländermuseum Lörrach.

Inhalt/Rezeptliste

Baden Elsass Nordwestschweiz
Badische Schneckensuppe Löwenzahn mit Speck Basler Mehlsuppe
Bibeleskäs Schnecken Elsässer Art Rüeblisuppe
Buebespitzle (Schupfnudeln) Flammkuchen Rösti
Saure Leberle Leberknepfla Zwiebelwähe
Saure Kutteln Fleischschnacka Schnitz und Drunder
Kratzete Coq au Riesling (Hahn im Riesling) Solotthurner Leberspieße
Suppenfleisch mit Meerrettichsauce Baeckeoffe Salm Basler Art
Schäufele Sauerkraut Elsässer Art (Choucroute à l’alsacienne) Filet im Teig
Apfelküchle Heidelbeerkuchen (Tarte aux myrtilles) Suure Mogge (Sauerbraten)
Schneeballen mit Vanillesauce Bibalaskaes-Mousse Chriesitötsch (Kirschauflauf)

Dreiländer-Rezepte – Recettes des Trois Pays“ von Susanne Raible ist 2013 erschienen im Verlag Waldemar Lutz, Lörrach, ISBN 978-3-922107-97-2. Es kostet 9,80 Euro und ist erhältlich im Dreiländermuseum Lörrach sowie im Buchhandel.

Viele Rezepte aus der Region findet sich auch im Blog der Markgräflerin. Sie wird das eine oder andere Rezept aus dem Buch demnächst ausgiebig testen und dann bloggen.

Fotografie, Natur, Veranstaltungen

Narzissenfest in Gérardmer

Kirche Saint-Barthélémy
Kirche Saint-Barthélémy

Zu den Dingen im Dreiländereck, die man einmal im Leben gesehen haben muss, gehört neben dem Basler Morgenstraich auch das Narzissenfest (Fête des Jonquilles) in Gérardmer in den Vogesen.

Narzissenfest Gérardmer
Tausende Besucher drängen sich schon Stunden vor dem Umzug durch die Straßen von Gérardmer.

Fête des Jonquilles
Fête des Jonquilles
Das kleine Städtchen ist gut zu erreichen, von Colmar aus geht es in Richtung Munster – das Tal ist bekannt für seinen Käse – hinauf zum „Col de la Schlucht„. Vom Pass geht’s hinunter an den Lac de Gérardmer. Man befindet sich dann übrigens schon nicht mehr im Elsass sondern bereits in Lothringen. Das kleine Städtchen schmiegt sich an die bewaldeten Berghänge. Holz- und Textilindustrie waren lange die prägenden Wirtschaftszweige, aber schon im Jahr 1875 wurde in Gérardmer das erste Tourismusbüro Frankreichs eingerichtet. „Die Perle der Vogesen“ lockt vor allem Wintersportler und Wanderer.

Narzissenblüten
Narzissenblüten

Ein besonderes Naturschauspiel bieten im Frühjahr die Bergwiesen rund um Gérardmer, wenn hier abertausende gelbe Narzissen blühen.

Manon des sources
Manon des sources

Alle zwei Jahre wird in Gérardmer die „Fête des Jonquilles“ mit einem großen Blumenkorso gefeiert. Seinen Ursprung hat das Fest im Jahr 1935 als die Mitglieder des örtlichen Motorradclubs bei der Rückkehr von einer Ausfahrt auf die Idee kamen, ihre Fahrzeuge mit gelben Narzissen zu schmücken.

Odin
Wikinger

Am Sonntagmorgen ab 10 Uhr stehen die geschmückten Wagen für den Blumenkorso auf der Umzugsstrecke bereit.

Narzissenfest in Gérardmer
Bis kurz vor dem Umzug wird an den Festwagen gearbeitet.

Narzissen sowie Moos und Fechten aus den Wäldern bilden das Material für die insgesamt 31 bunt geschmückten Festwagen. Ein Gitter aus „Hasendraht“ bildet das Gerüst für die vielfältigen Motive. In jede einzelne Öffnung wird in der Nacht vor dem Umzug bei der „Picage“ eine gelbe Narzisse gesteckt. Oft wird bis kurz vor dem Umzug noch an den Festwagen gearbeitet. Zu den Festwagen gesellen sich Musikgruppen und Majorettes aber auch adrette Samba-Tänzerinnen, die bei dem tollen Wetter einen Hauch von Carneval in Rio versprühten.

Julius Cäsar
Julius Cäsar
Narzissenfest in Gérardmer
Natürlich werden auch blühende Narzissen an die Besucherinnen entlang der Umzugsstrecker verteilt.
Sambatänzerinnen
Sambatänzerinnen
Samba
Samba
Sambatänzerin
Sambatänzerin
Majorettes
Majorettes
Trachtentanzgruppe aus Lothringen
Trachtentanzgruppe aus Lothringen
Musik
Musik
Linvoges
Linvoges

Aber auch die Häuser sind mit gelben Narzissen geschmückt.

Geschmückte Häuser
Geschmückte Häuser
Mitbringsel: Kleine Strohpuppen mit Narzissenblüte
Mitbringsel: Kleine Strohpuppen mit Narzissenblüte
Noch mehr Mitbringsel: Bonbonspezialitäten aus den Vogesen
Noch mehr Mitbringsel: Bonbonspezialitäten aus den Vogesen

Mehr Bilder in der Picasa Bildergalerie!

Narzissenfest in Gérardmer
Narzissenfest in Gérardmer
Essen & Trinken, Essen und Trinken, Fotografie

Der Wochenmarkt von Mulhouse

Die Markthalle von Mulhouse
Die Markthalle von Mulhouse

Diese Woche ging’s früh raus auf den Wochenmarkt von Mulhouse. Die bunte Mischung mit frischem Obst und Gemüse aus der Region (je nach Saison), Südfrüchten und orientalischen Gewürzen vermittelt beim schlendern über den Markt Urlaubsatmosphäre.

Quai de la cloche
Quai de la cloche

Eigentlich heißt der Markt ganz schlicht „Marché de Mulhouse„. Bekannter ist er aber unter dem Namen „Marché du Canal Couvert„, steht die Markthalle doch über einem Kanal des elsässischen Flüsschens Ill.

Markthalle
Die Markthalle über dem Canal d’Ill

In der Markthalle sind Fleisch, Wurst, Fisch, Geflügel, Käse, Wein, Gewürze und verschiedene Backwaren zu finden. In einer Galerie auf der Kopfseite des Marktes befindet sich ein kleines Café/Restaurtant, genau richtig für ein Frühstück (pétit déjeuner) mit Café au lait (Milchcafé) und einem Schokocroissant (Pain au chocolat).

Frühstück auf der Galerie über der Markthalle ...
Frühstück über der Markthalle
Markthalle
… mit Blick über die Marktstände
Blick in die Markthalle
Blick in die Markthalle

Auf der großen Freifläche vor dem Markt reihen sich die Obst- und Gemüsestände mit ihrer bunten Vielfalt aneinander. Daran schließt sich noch ein weiterer Marktplatz an, hier sind eher Jahrmarkttypische Waren zu finden, wie Textilien, Taschen, Schuhe und Lederwaren.

Gemüsestand mit Artischocken
Gemüsestand mit Artischocken
Obst- und Gemüsestände
Farbenfrohe Obst- und Gemüsestände
grün und rot
grün und rot
Mit der Zeit füllt sich der Markt
Mit der Zeit füllt sich der Markt

Mit rund 300 Händlern ist es der Markt in Mulhouse der größte Markt in Ostfrankreich. Eigentlich schön, so etwas in unmittelbarer Nähe vor der Haustüre zu haben. Öffnungszeiten sind Dienstag und Donnerstag von 7 bis 17 Uhr sowie Samstag von 6 bis 17 Uhr.

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Die kulinarischen Abenteuer unseres Marktbesuchs – wie die gebratene Taube – sind bei der Markgräflerin zu finden: Der Markt von Mulhouse