Wissenschaft, Amateurfunk

Schüler sprechen mit der ISS

Schüler vom Erasmus-Gymnasium in Denzlingen und dem Goethe-Gymnasium in Freiburg hatten heute morgen Funkkontakt mit ESA Astronaut Matthias Maurer auf der Internationalen Raumstation (ISS). Die Antworten von Matthias Maurer auf die Schülerfragen ließen sich auch ganz gut von Markgräflerland aus mit einem Handfunkgerät empfangen. Die Fragen der Schüler wurden auf einer anderen Upload-Frequenz gesendet. Außerdem hätte ich mir dann noch einen höheren Standort suchen müssen.

Von den Organisatoren gibt es ein Video auf Youtube:

Amateurfunk, Fotografie, Wissenschaft

Bildergrüße aus dem All

Vergangene Woche sendete die Internationale Raumstation ISS wieder über Funk zwölf Bilder zur Erde. Die Bilder werden dabei in der Betriebsart SSTV (Slow Scan Television) übertragen. Das kann man sich im Prinzip wie ein farbiges Fax vorstellen. Das Bild wird digital in Töne zerlegt und der Computer setzt die empfangenen Töne wieder zu einem Bild zusammen.

Hintergrund der Aussendungen über die Amateurfunkfrequenzen am 7. und 8. Februar war ein Experiment für die Studenten des Moskau Aviation Instituts (MAI).

Leider konnte ich nicht alle Bilder empfangen. Hier mal meine Ausbeute, die zum Teil mit Störungen behaftet sind.

Verschiedene Amateurfunkorganisationen, Gruppen und Vereine vergeben Diplome oder Awards für den erfolgreichen Empfang der SSTV Bilder. Diese haben zwar – ehrlich gesagt – keine praktischen Nutzen, sind aber ganz hübsch und liebevoll gemacht.

Die Diplome gibts mit verhältnismäßig geringem Aufwand  Einfach ein empfangenes Bild hochladen und man bekommt das Diplom dann kurze Zeit später zugeschickt oder kann es sich runterladen.

Höhepunkt der Woche: Am Donnerstag konnte man auf 145,800 Megahertz wieder einmal einem Funkkontakt mit der Internationalen Raumstation lauschen. ESA-Astronaut Matthias Maurer unterhielt sich mit Schülern der Gewerbeschule Donaueschingen. Normalerweise mache ich das mit dem Handfunkgerät im Freien, da kann ich die Antenne auch nachführen. Wenn die ISS senkrecht über dem eigenen Standort ist, ist es oft besser die Antenne waagerecht statt senkrecht zu halten.

Ich habe zuhause das icom ic-705 so eingestellt, dass es den Funkverkehr aufzeichnet, da ich  gleichzeitig einen Pressetermin hatte.

Zu hören ist nur Matthias Maurer, da die ISS hoch genug über die Erde fliegt und man ungestörte Sichtverbindung hat. Die Schüler in Donaueschingen hört man nicht, da ist einfach unser schöner Schwarzwald dazwischen.

Der komplette Schulkontakt und Hintergrundinfomationen sind unter dem folgenden Link zu finden: www.kmz-sbk.de/iss-kontakt-gsd

Amateurfunk, Fotografie, Wissenschaft

ISS funkt Bilder zur Erde

Eine Serie von zwölf Bildern wurde zwischen den Jahren, vom 26. Dezember bis 31. Dezember, bei einem ARISS SSTV-Event von der Internationalen Raumstation (ISS) über eine Amateurfunkstation im russischen Segment gesendet.

Auch ich habe versucht Bilder mit meinem ICOM 705 Funkgerät zu empfangen und war auch erfolgreich.

Allerdings habe ich nur eine 2m/70 cm-Magnetantenne vor dem Nordfenster. Von daher bin ich sehr zufrieden, dass ich überhaupt halbwegs brauchbare Bilder empfangen habe.

Die Abkürzung SSTV steht dabei für Slow Scan Television und bezeichnet die Übertragung von Standbildern über Funk. Wie bei einem Fax werden die digitalen Bilddaten in analoge Töne umgewandelt und gesendet. Diese können mit einem Funkgerät als FM-Signal empfangen und dann mittels PC-Software oder Handy-App wieder in ein Bild umgewandelt werden.

Das ARISS (Amateur Radio on the International Space Station) Event stand unter der Überschrift „Lunar Exploration“. Die Bilderserie ist den vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Mondmissionen der an der ISS beteiligten Institutionen gewidmet.

So kam ich zwischen den Feiertagen zu meinem ersten Amateurfunkdiplom.

Auch die Kollegen des DARC (Deutscher Amateur-Radio-Club) Ortsverband A47 Markgräflerland haben sich während der Überflüge der ISS über Deutschland auf die Bilderjagd gemacht.  Stephan Denzer (DH0GDE) aus Feldberg ist es gelungen sogar alle zwölf Bilder zu empfangen.

Etwa fünf Überflüge, an denen die Funksignale von der ISS empfangen werden können, gibt es pro Tag. Diese dauern zwischen drei und sechs Minuten. Die Übertragung eines SSTV-Bildes benötigt etwa zwei Minuten.

73 de DL2ANL

Amateurfunk, DLRG, Fotografie, Heimatkunde, Nachrichten, Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg, Uncategorized, Wandern, Wissenschaft

Tempus fugit – Jahresrückblick 2021

Das Jahr 2021 hatten wir mit einer Winteranderung vom Kreuzweg zum Köhlgarten eingeleitet. Irgenwie kamen wir aber nicht mehr so oft zum Wandern. Trotz Pandemie hat uns die Arbeit eingeholt. Zudem war das Wetter in diesem Jahr im Vergleich zu 2020 zu nass und ungemütlich – eine Wanderung vom Notschrei ins Münstertal hat mir doch einen „nassen Frack“ beschert. Diese und andere Wanderungen muss ich erst noch bloggen. Auch das Angeln kam irgendwie zu kurz.

Tempus fugit – der lateinische Spruch gilt ganz besonders in diesem Jahr.

Wie schon 2020 stand auch das Jahr 2021 ganz im Zeichen von Corona. Der Rettungsschwimmkurs, den ich als Ausbilder im Oktober 2020 begonnen hatte, musste eine lange Zeit pausieren, bis ich diesen dann im Sommer endlich abschließen konnte.

Spektakulär war ein DLRG-Einsatz im Rheinhafen in Weil am Rhein, bei dem ein Betonmischer in den Rhein gerollt war.

Hinzu kam, dass meine EH-Ausbilder-Lizenz während des ersten Corona-Jahres abgelaufen ist und wegen Corona übergangsweise nur um ein Jahr bis März verlängert worden war. Leider gab es weit und breit keine Fortbildungen und erst im Oktober konnte ich dann mit Online-Präsenz-Seminaren und E-Learning die erforderlichen Unterrichtseinheiten sammeln. Leider mussten es dann 32 statt der 16 üblichen Lerneinheiten sein, da die Lizenz ja abgelaufen war. Die Bürokratie der Berufsgenossenschaft ist hier übergründlich.

Eine unerwartete Überraschung

Eine freudige Überraschung gab es am 24. Juli für mich im Müllheimer Freibad. Meine DLRG-Kameraden haben eine kleine Feierstunde organisiert und Müllheims Bürgermeister Martin Löffler überreichte mir die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für mein ehrenamtliches Engagement in der DLRG. Seit 1991 habe ich mehr als 750 Rettungsschwimmer ausgebildet. Vielen Dank!

Danke an Voker Münch (mps) für das Foto!

Mal wieder etwas neues Lernen

Im Frühjahr hatte ich also genug Zeit, um wieder mal etwas Neues zu lernen. Tobias Holzreiter hatte mich im März angesprochen, ob ich nicht die Amateurfunk-Linzenz machen wollte. In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder mal über den Field Day der Funkamateure vom DARC OV A47 Markgräflerland berichtet. Und ich war schon immer technikbegeistert, auch wenn das Thema in den vergangenen Jahren zu kurz kam.

Beim Field Day auf dem Stalten

Also ging es ans Lernen der 1547 Fragen für die Amateurfunkprüfung. Der Technische Teil war recht anspruchsvoll. Zum Glück konnte ich vieles aus der Abi-Zeit am Technischen Gymnasium aus dem Gedächtnis hervorkramen. Allerdings bezog sich das zu Schulzeiten gelernte Wissen über Elektronik nicht unbedingt auf Hochfrequenztechnik. Bis Juni hatten wir den Stoff für die Einsteiger-Lizenz durch, dann habe ich mich dazu entschlossen doch die große A-Lizenz zu machen. Die Einsteiger-Lizenz gilt nämlich im benachbarten Frankreich nicht. Am 28. September haben Christian Pohle und ich in Reutlingen die Prüfung für die A-Lizenz mit Erfolg abgelegt.

Seither bin ich als DL2ANL on air und hatte auch schon bei einem Contest von der CLubstation aus die ersten DX-QSOs mit Curacao, Argentien, Brasilien, Ghana und den USA.

Zwichen den Jahren gab es dann das erste Amateurfunkdiplom (dazu demnächst mehr):

Bezirk Breisgau, DLRG, Fotografie, Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg, Veranstaltungen

Tag des Helfers

Die letzten Wochen standen „gedruckte“ Texte und Fotos im Mittelpunkt zum Bloggen blieb da wenig Zeit. Trotzdem noch ein kleiner fotografischer Rückblick zum Tag des Helfers in Müllheim.

Modenschau
Die Hilfsorganisationen aus Müllheim und Umgebung sowie die Polizei präsentierten bei einer Modenschau ihre Dienst- und Einsatzkleidung für verschiedene Aufgaben.
DLRG Strömungsretter

DLRG Strömungsretter
DLRG Strömungsretter
DLRG Strömungsretter Die Strömungsretter der DLRG hatten zwar im aufgestauten Klemmbach nicht allzuviel Wasser, konnten aber bei der Schauübung eindrucksvoll ihr Vorgehen bei einem Einsatz demonstrieren.
DLRG Hochwasserboot
Das Hochwasserboot des DLRG-Bezirks Breisgau für den Bevölkerungsschutz, das beim Hochwasser an der Elbe im Juni seine Bewährungsprobe bestanden hat.
DARC Notfunk
Erstmals mit dabei war die Notfunk-Gruppe des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC)
Tag des Helfers
Reges Interesse herrschte an den Schauübungen und an der Fahrzeugschau der Hilfsorganisationen.

Ein Dankeschön an die Markgräflerin, die für mich am Sonntag die Fotos gemacht hat.

Mehr Fotos gibt es in der Bildergalerie auf der Homepage der DLRG-Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg zu sehen: Tag des Helfers