Ausflugsziel, Fotografie, Heimatkunde, Landschaft, Natur, Wandern

Wanderungen im Corona-Jahr 2020

30 kleine Rundwanderungen im Markgräflerland und Südschwarzwald

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In der Wolfsschlucht bei Kandern

Als Journalist kommt man viel rum. Ja und Nein! Vieles spielt sich am Wochenende ab, von A wie Adventskonzerte über Feste, Hocks, Sportveranstaltungen, Umzüge, Vereinsjubiläen bis Z wie Zunftabende. In den vergangenen 20 Jahren sah es meist so aus: Am Samstagabend ging’s zu diversen Veranstaltungen und am Sonntagmorgen wurden am Computer Bilder bearbeitet und Texte geschrieben, damit sich die Themen am Montag in der Zeitung wiederfinden. Coronabedingt war ab März – die Fasnacht war gerade vorbei – nicht mehr viel los. Statt Veranstaltungen anzukündigen, wurden diese in den Meldungsspalten der Tageszeitungen abgesagt. 

Glücklicherweise habe ich unter der Woche durch eine Redaktionsvertretung  genügend zu tun, so dass ich als freier Journalist gut über die Runden komme.

Unter der Überschrift „der Junge muss an die frische Luft“ war ich mit der Markgräflerin dann viel wandern. Etwas, das in den vergangenen Jahren meist nur im Urlaub stattfand und viel zu kurz kam.

Außerdem war dies die Gelegenheit endlich mal die nähere Umgebung besser kennenzulernen. Manche Touren hatten wir vor fast 30 Jahren schon mal gemacht, andere standen auf unserer imaginären „To Do“-Liste, einige Dinge haben wir neu entdeckt.

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Unterwegs auf dem Auggener Weinlehrpfad

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Der Belchensteig wurde zum schönsten Wanderweg Deutschlands gekürt.

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Vom Waldparkplatz Egerten gings zur Klemmbachquelle.

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Höllbachwasserfall bei Görwihl im Hotzenwald

Wo wir überall unterwegs waren könnt Ihr der folgenden Karte entnehmen. Darin sind auch die jeweiligen Touren verlinkt.

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Auch dem Badischen Riesenregenwurm sind wir begegnet.

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A Quiet Place – Corona-Impressionen (2)

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Die letzten Tag war es etwas ruhig hier im Blog, nach der Arbeit in der Redaktion, die ich glücklicherweise – anders als die vielen freien Kollegen – noch habe, fehlte mir etwas die Muse zum bloggen.  Auch das Fotografieren ist in Corona-Zeiten etwas anders: Viel ruhiger und selbst die Luft kommt einem viel klarer vor.

Autobahnraststätte Bad Bellingen

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Wie sieht es nach der Corona bedingten Schließung der Restaurants aus? Um die Frage für die Zeitungsleser zu beantworten hab ich auf dem Weg zur Arbeit auch einen kleinen Abstecher zur Autobahnraststätte  gemacht.

Ruhe auf dem Parkplatz, der Eingang zur Autobahnraststätte ist mit Kette und Vorhängeschlössern verrammelt. Normalerweise herrscht hier zu Ferienbeginn reges Treiben.

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Weil am Rhein

Für eine Bilderseite durfte ich letztens einen kleinen Spaziergang durch Weil am Rhein, zu Dreiländerbrücke, Dreiländergarten und Vitra-Museum machen.

Dreiländerbrücke

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Die Dreiländerbrücke ist menschenleer, davor stand ein Polizei-Bulli mit zwei Polizisten der Bereitschaftspolizei.

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Dreiländergarten

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Anders als die Bilder vermuten lassen, waren doch etliche Spaziergänger im Dreiländergarten unterwegs, die jedoch genügen Abstand hielten und sich  gut im Park verteilten.

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Vitra-Haus und Vitra-Museum

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Normalerweise hat man nur selten Gelegenheit das Vitra-Haus ohne Menschen davor zu fotografieren.

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Fotografie, Journalismus

A Quiet Place – Corona-Impressionen (1)

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Am Montag wurde die Grenze zum Elsass geschlossen, ab Dienstag waren die Schulen zu, am Mittwoch mussten die ersten Non-Food-Geschäfte schließen und seit heute gilt ein Betretungsverbot für öffentliche Straßen und Plätze.

Der Radiowecker springt frühmorgens zur vollen Sunde an. Statt „I got you Babe“ wie in „Täglich grüßt das Murmeltier“ schallt das Wörtchen „Corona“ aus dem Lautsprecher. Seit Donnerstag frühstücke ich ohne Radionachrichten. Spätestens in  der Redaktion muss ich mich ohnehin mit den neusten Entwicklungen befassen – um dann kurz vor Redaktionsschluss doch noch mal alles umzuschmeißen.

Anbei ein paar fotografische Impressionen aus Müllheim, Neuenburg und Bad Bellingen.

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Die Spielplätze sind geschlossen.

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Blühende Magnolien im Bürgerhauspark

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Verwaist: Der Spielplatz im Bürgerhauspark

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In Müllheim dürfen standesamtliche Trauungen nur noch im Trauzimmer im Markgräfler Museum stattfinden. Mit Minimalbesetzung: Brautpaar, Standesbeamter, Fotograf und bei Bedarf noch ein Dolmetscher. Keine Familie, keine Trauzeugen und kein anschließender Sektempfang.

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Gespenstische Ruhe auf dem Markgräfler Platz in Müllheim. Der Narrenbaum wirkt irgendwie vergessen …

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Wie leergefegt: Auf dem Neuenburger Rathausplatz sind in normalen Zeiten die Eisdielen rappelvoll.

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Der Spielplatz im Bad Bellinger Kurpark

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Das Blumengeschäft in der Bad Bellinger Rheinstraße musste schließen und hat auf Selbstbedienung umgestellt. Etwas Blumenschmuck in der Wohnung ist jetzt wichtiger denn je.

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Gaststätten leiden besonders unter der Corona-Krise und haben auf Abhol- und Lieferservice umgestellt. Der Verzehr vor Ort ist seit heute untersagt.