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Die Grenzen sind geschlossen, aber die Herzen sind offen

Neben Fotos für die Printausgabe noch ein paar Videoschnipsel für Online gedreht.

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Ein schönes Zeichen für die deutsch-französische Freundschaft. Für Pendler soll der Grenzübergang zwischen Chalampé und Neuenburg ja voraussichtlich Montag geöffnet werden. Für alles andere sollten wir einfach Geduld haben. Wenn sich das Coronavirus wieder exponentiell ausbreitet, weil zu schnell und zu viel gelockert wird, ist niemanden geholfen.

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Fotografie, Uncategorized

Impressionen von der Grenzschließung an der Neuenburger Rheinbrücke

nbg-grenzschliessung_014In den vergangenen Tagen war es ruhig hier im Blog. Vormittags tagten  die Krisenstäbe und fällten Entscheidungen, die dann erst kurz vor 17 Uhr als Pressemitteilungen kommuniziert wurden. Das Journalistenleben ist aktuell kein „Ponyschlecken“.

Es ist im Moment in der Tat alles etwas surreal. Mal wähnt man sich in „World War Z“, mal in „Outbreak“, dann wieder in „Zombieland“ oder „Shaun of the Dead“.

Die Schließung der Grenze wegen der Corona-Pandemie müsste man schon als historisch bezeichnen. Hier ein paar Bilder vom Montagmorgen an der Rheinbrücke zwischen Neuenburg und Chalampé.

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Gesperrt wird ab sofort groß geschrieben 😉

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Das Verkehrszeichen 250 – Verbot für Fahrzeuge aller Art. Die Missachtung kostet übrigens laut Bußgeldkatalog 15 Euro für Radler, 30 Euro für Autos und 70 Euro für Lkw ab 3,5 Tonnen.

 

Fuchsmarkt Chalampé
Fotografie, Veranstaltungen

Fuchsamarkt in Chalampé

Fuchsamarkt
Fuchsamarkt in Chalampé

Flohmärkte im Elsass sind irgendwie anders als im Badischen. Daher gehen wir recht gerne über die Grenze zum Fuchsmarkt nach Chalampé – zum Bummeln und Fotografieren. „Die Mentalität ist anders. Der Franzose räumt Keller oder Speicher und geht damit auf den Flohmarkt. In Deutschland wollen die Händler möglichst gut verkaufen“, erhielt ich vor einigen Jahren zur Auskunft, als ich einen kleinen Beitrag über den Fuchsmarkt für die Badische-Zeitung geschrieben haben.

Fuchsmarkt
Flohmarkt in Chalampé

Warum Fuchsmarkt? Organisiert wird der Fuchsmarkt von der „Association les Renards“, dem Verein „Die Füchse“. Füchse ist der Spitzname der Bewohner von Chalampé. Jedes Dorf im Elsass hat seinen Spitznamen. Ein Brauch, der aber auch in einigen Dörfern des Markgräflerlandes zu finden ist. So heißen die Einwohner des Müllheimer Ortsteils Zunzingen „Frösche“ und die des Bad Bellinger Ortsteils Bamlach „Bohnesäck“.

Mehrzweckhalle Chalampé
Rund um die neu gestaltete Mehrzweckhalle (Salle Polyvalente) gibt’s einen Hock mit einem Mittagsmenü und Kaffee und Kuchen.
Fuchsmarkt Chalampé
Die Straßen des Dörfchens sind mit Flohmarktständen gefüllt.

Zwischen den Flohmarktständen finden sich hier immer wieder professionelle Händler die alles möglich,e von T-Shirts bis hin zu Taschen und Lederwaren anbieten. Hier und da gibt es auch kleine Stände mit Käse, Gemüse aus der Region, Wassermelonen aus Marokko oder Süßes, wie Nougat aus Montelimar, anbieten.

Nougat aus Montelimar
Für Schleckermäuler: Nougat aus Montelimar
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Stand mit elsässischen Spargel und Melonen aus Marokko
Fuchsmarkt
Angeboten wird alles, was Keller und Speicher hergeben.
Flohmarkt
Neben typischen Flohmarkt-Artikeln gibt es auch …
Flohmarkt
… fast neuwertige Ware