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Schlümpfe, Golfer, Weltmeister und ein Karussell unterwegs auf dem Rhein

Rheinregatta
Auch ein ganz Dorf voller Schlümpfe ging auf große Fahrt. Gut bewacht von Rettungsschwimmern (r.) der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)

Noch ein kleiner Nachtrag: Die Rheinregatte des Vereins Grißheim aktiv am vergangenen Wochenende von Neuenburg nach Grißheim.

Sonntagmorgen, kurz vor 11 Uhr, es regnet – eigentlich kein Wetter für eine gemütliche Bootsfahrt auf dem Rhein. Die Teilnehmer der Rheinregatta beeindruckt das aber nicht. Lange haben sie sich auf die Ausfahrt vorbereitet. Bei bester Stimmung lassen sie ihre fantasievollen Gefährt zu Wasser.
Die Akteure der Regatta haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Unzählige Stunden wurden in den Bau der Wasserfahrzeuge investiert. Es hat sich gelohnt: Schwimmende Strandbars mit Karibik-Feeling gab es ebenso zu sehen, wie einen Golfplatz mit Putting-Green, feiernde Fußball-Welmeister, ein sich drehendes Karussell oder gar ein ganzes Dorf voller Schlümpfe auf großer Fahrt. Nur der Mississippi-Raddampfer kam nicht ins Ziel. Dieser zerfiel noch beim Start in seine Einzelteile.

Hier ein paar fotografische Eindrück von der diesjährigen Rheinregatta.

Rheinregatta
Kurz nach dem Start an der Neuenburger Rheinbrücke.
Rheinregatta
Fährt zur Landesgartenschau 2022 in Neuenburg wieder eine Fähre über den Rhein. Die angehenden Fährmänner üben bereits.
Rheinregatta
Kirmesatmosphäre auf dem Rhein.
Rheinregatta
Schwimmende Strandbar
Rheinregatta
Ein weltmeisterliches Floß …
Rheinregatta
Rettungsschwimmer der DLRG-Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg begleiteten auf Surfbrettern die Teilnehmer.

Mehr Fotos in der Picasa Bildergalerie!

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Bezirk Breisgau, DLRG, Fotografie, Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg

Köpfchen aus dem Wasser …

… Schwänzchen in die Höh. Heißt ein altes Kinderlied. Passend zu einem „tierischen“ Blogbeitrag:

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Einen ungewöhnlichen Einsatz hatte die Wasserrettungsgruppe des Bezirks Breisgau der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag und am Freitag: Die Wasserretter begleiteten eine gelbe Plastikente auf ihrem Weg durch den Rhein und den Grand Canal d’Alsace.

Schleuse Ottmarsheim
Schleuse Ottmarsheim

Also auf zur Schleuse nach Ottmarsheim, wo die Ente von den DLRG-Kollegen aus dem Bezirks Markgräflerland übergeben wird: Auftrag: Fotos machen und einen Presseartikel sowie einen Beitrag für die Homepage des DLRG-Bezirks schreiben.

Hintergrund ist ein Experiment der ARD-Fernsehsendung „Kopfball“ mit dem eine Zuschauerfrage beantwortet werden soll: „Wie lange braucht ein Wassertropfen von der Quelle bis zur Mündung in die Nordsee?““ Das Kopfball-Team will diese Frage ganz praktisch mithilfe einer großen gelben Plastikente beantworten. Am Samstag, 1. September, wurde die Ente auf dem Toma-See in den Schweizer Alpen zu Wasser gelassen. Abgesichert wird die Reise von Rettungsschwimmern aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und den Niederlanden. Bis Weil am Rhein wurde die Ente noch vom Fernsehteam des Westdeutschen Rundfunks (WDR) begleitet. Am Donnerstagmittag wurde die Ente nun in die Obhut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft übernommen, die von nun ab die mit einem GPS-Empfänger ausgestattete Ente auf ihrem Weg bis in die Niederlande begleiten wird.

Picknick
Picknick

Die Dreharbeiten in Basel und Weil am Rhein haben etwas länger gedauert, die Ente kam mit reichlich Verspätung an. Kurzerhand haben wir einfach den Campingtisch eingepackt, Baguette und Käse gekauft und ein typisch französische Picknick auf der Insel zwischen Rhein und Rheinseitenkanal gemacht.

Sonnenuntergang über dem Grand Ballon
Sonnenuntergang über dem Grand Ballon

Außerdem haben wir einen tollen Sonnenuntergang genossen.

Erinnerungsfoto mit der Kopfball-Ente
Erinnerungsfoto mit der Kopfball-Ente

Als Beitrag der DLRG-Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg haben Karin und ich die Ente oberhalb der Schleuse Ottmarsheim von Boot der Ortsgruppe Weil am Rhein in Empfang genommen und unterhalb wieder ausgesetzt, wo dann der „Falke“ der Ortsgruppe Breisach die Eskorte der Ente übernommen hat.

Die Wasserrettung Breisgau nimmt die Ente in ihre Obhut
Die Wasserrettung Breisgau nimmt die Ente in ihre Obhut

Einen ausführlichen Bericht gibt es auf der Homepage des DLRG-Bezirks Breisgau.

Die Ente hat auch eine eigene Internetseite bei Kopfball.

Im Internet kann man die Reise der Rhein-Ente auch live mitverfolgen.

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Rheinregatta 2012

Klimakatastrophe
Klimakatastrophe: Als Pinguine auf einer Eisscholle waren die Volleyballer des Turnvereins Neuenburg unterwegs und gewannen den Wettbewerb um das originellste Wassergefährt.

Grauer Himmel und das Thermometer zeigte morgens um 9 Uhr mit 13 Grad Celsius für die Jahreszeit doch recht wenig an. Passend dazu machten sich bei der Rheinregatta des Vereins Grißheim aktiv in der bunten Klasse Pinguine auf einer Eisscholle auf den Weg und sogar einen schwimmenden Weihnachtsmarktstand gab es zu sehen.

Emma
„Eine Insel mit zwei Bergen …“ wer kennt nicht das schöne Lummerland mit der Lokomotive Emma , Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer. Platz zwei bei der Prämiierung der schönsten Boote.
Schwimmener Weihnachtsmarktstand
Nur der Glühwein-Ausschank hat noch gefehlt, dann wäre vielleicht mehr als der dritte Platz bei der Prämiierung drin gewesen.

Am Ende hatte sich die Sonne durchgesetzt und die Teilnehmer sowie die zahlreichen Zuschauer am Ziel bei der Grißheimer NATO-Rampe konnten sich über einen schönen Sommertag freuen.

Weidling Neuenburg
Die Sieger des Weidlingrennens der vier Neuenburger Ortsteile. Die Familie Horst Anlicker aus dem Neuenburger Kernort verstärkt durch Jürgen Schäfer und Armin Reese von der Narrenzunft D’Rhiischnooge.

Traditioneller Höhepunkt ist das Wettrennen der Weidlinge aus den Ortsteilen. Den Wanderpokal der Fridolin-Apotheke verteidigte der Weidling der Familie Horst Anlicker aus der Kernstadt. Zweiter wurde der Weidling des Dorf- und Heimatpflegevereins Steinenstadt. Dritter wurden die Gastgeber von Grißheim aktiv und den letzten Platz belegte der erst am Vorabend getaufte Weidling der Zienkener Vereinsgemeinschaft, die die Bootstaufe wohl etwas zu ausgiebig gefeiert hat.

Titelverteidiger
Die Titelverteidiger beim Start der Weidlinge an der NATO-Rampe in Steinenstadt.

Erstmals startete das Weidling-Rennen der vier Neuenburger Ortsteile an der NATO-Rampe in Steinenstadt. Ebenfalls neu war ein Prominenten-Weidling mit der Bürgermeisterin von Chalampé, Martine Laemmlin-Delmotte, ihrem Blodelsheimer Kollegen Francois Beringer, sowie Neuenburgs Bürgermeister-Stellvertetreter Eugen Sänger, den Ortsvorstehern Rita Schmidt (Grißheim), Hans Winkler (Steinenstadt) und dem Zienkener Ortsbeauftragten Kurt Erhardt.

Promi-Weidlung
Der Prominenten-Weidling mit den Ehrengästen
Start
Beim Start an der Neuenburger Rheinbrücke
Fessenheim abschalten
Auch das gab’s: Bunter Protest des Aktionsbündnisses „Fessenheim abschalten. Jetzt!“ gegen das Atomkraftwerk in Fessenheim.
Des Kaisers neue Flotte
Des Kaisers neue Flotte
Ein Reisebühr versprüht Urlaubsstimmung
Ein Reisebühr versprüht Urlaubsstimmung
Schrott-Tanic
Trotz des Namens Schrott-Tanic hielt sich das Gefährt ganz gut über Wasser
Olympia
Die Neuenburger Zigeunerclique hat die olympischen Sommerspiele in London schon fest im Blick.
Bett
Angesichts des unbeständigen Sommers hat sich der Radsportverein für eine Verlängerung des Winterschlafs entschieden.
Hock
Der gemütliche Hock am Rheinufer lud Zuschauer und Teilnehmer zum Verweilen ein.

Die drei originellsten Boote

Klimakatastrophe
Klimakatastrophe
Lokomeotive Emma
Lokomeotive Emma
Weihnachtsmarkt Neuenburg
Weihnachtsmarkt Neuenburg

Die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg sorgten für die Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer am Ziel.

Der "Besenwagen"
Der „Besenwagen“
Die ehrenamtlichen Wasserretter der DLRG
Die ehrenamtlichen Wasserretter der DLRG

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Urlaubsstimmung bei der Rheinregatta in Grißheim

Von Rheinregatta 2010

Sommer, Sonne und Strand: Die Rheinregatta des Vereins „Grißheim aktiv“ bot gestern so richtig Urlaubsstimmung am Rheinufer bei der NATO-Rampe Grißheim.

Kinder konnten unbeschwert im Rhein planschen oder am eigens für die Veranstaltung angelegten Sandstrand Burgen bauen. Hochbetrieb herrschte hier am Grißheimer „Rheinstrand“ während man auf die Ankunft der Rheinregatta wartete. Der Verein „Grißheim aktiv“ sorgte mit Unterstützung durch Musik- und Gesangsverein für die Bewirtung und vor allem kühle Getränke. Auch am Eiswagen war ständig eine lange Schlange.
Los gings um 11 Uhr in Neuenburg an der Rheinbrücke. Bürgermeister Joachim Schuster gab mit einem Böllerschuss aus der Kanone den Startschuss für das Rennen der vier Weidlinge aus Neuenburg, Steinenstadt, Zienken und Grißheim. Sieger war erwartungsgemäß der Neuenburger Weidling von Horst Anlicker mit seiner Familie und konnten so den Wanderpokal der „Fridolin Apotheke“ für die Kernstadt verteidigen. Als eine der letzten Familien mit Fischereirecht als Berufsfischer in der Zähringerstadt waren sie das einzige „Profiteam“. Dieses Mal war es jedoch weitaus spannender, konnte auf der rund neun Kilometer langen Strecke von Neuenburg nach Grißheim doch der Weidling aus Zienken in Führung gehen.
Zweiter wurde das Team der Vereinsgemeinschaft aus Zienken vor dem Weidling des Heimat- und Dorfpflegevereins Steinenstadt. Letzter wurde das Team aus Grißheimer Ortschaftsräten und Vereinsvertretern.
Viel Abwechslung bot das Rennen der freien Klasse, bei der alles was schwimmt teilnehmen durfte. Riesenschwan, Quietschentchen, Sofa, Wikingerschiff, Wasserflugzeug und selbst einen Ausblick auf die Landesgartenschau 2022 konnten die Besucher unter den vielen originellen Booten bestaunen.
Schnellster Paddler in der freien Klasse war Fritz Freund mit seinem Kanadier vor den Radballern des Radsportvereins Neuenburg mit ihrem originelle verzierten Weidling und Erich Kessler, der ebenfalls mit einem Kanadier unterwegs war.
Im Mittelpunkt der freien Klasse standen jedoch die Originalität und handwerkliches Geschick. Hier gewann das „Top Clean Trödella“-Wasserflugzeug den ersten Platz vor dem Wikingerschiff der Volleyballer des Turnvereins Neuenburg. Punktgleich auf dem dritten Platz lagen Nicola Thomas mit ihrem Landesgartenschau-Boot sowie die Ente der Neuenburger Zigeunerclique.
Spannend war es auch beim Kurzstrecken-Ausscheidungsrennen in Grißheim, bei dem immer zwei Weidlinge gegeneinander antraten. Nach den Strapazen von Neuenburg nach Grißheim traten jedoch nur vier Mannschaften an. Am Ende setzten sich die Neuenburger Radballer im Finale gegen den Dorf- und Heimatpflegeverein Steinenstadt durch.
Vollauf zufrieden waren die Veranstalter von „Grißheim aktiv“ wie die Vorsitzende und Ortsvorsteherin Rita Schmidt betonte. Es sei alles gut gelaufen, meinte Schmitt und dankte den rund 60 Helferinnen und Helfern, auch der der anderen Vereine. Nächstes Jahr wolle man gemäß der ursprünglichen Planung, die Rheinregatta nur alle zwei Jahre zu veranstalten, erstmal pausieren, sagte Schmidt und verweist auf das umfangreiche Programm des Vereins. Als nächstes stehe erstmal der Beitrag der Stadt Neuenburg für den Landesfestumzug anlässlich der Heimattage an, berichtete Schmidt von den weiteren Aktivitäten des Vereins. Unter der Regie von „Grißheim aktiv“ wird auf einem Tieflader eine Rheinlandschaft mit fließendem Wasser entstehen.