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Heimatkunde: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

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Der Vogtsbauernhof – die Keimzelle des Museums

Der letzte Besuch im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof liegt gut 30 Jahre zurück. Diesen Sommer haben wir uns wieder einen kleinen Heimaturlaub mit etwas Heimatkunde vorgenommen, und die Markgräflerin hat einen Ausflug nach Gutach in die Heimat des Bollenhuts vorgeschlagen (Achtung: Im Navi Gutach (Schwarzwaldbahn) eingeben, sonst landet ihr in Gutach im Breisgau – da kommt ihr übrigens auch fast dran vorbei).

Es ist das älteste Freilichtmusuem in Baden-Württemberg und war Vorbild für das Écomusée d’Alsace im elässischen Ungersheim. Auf einer Fläche von rund 7 Hektar wird das Leben, Wohnen und Arbeiten der Menschen im Schwarzwald in den vergangenen Jahrhunderten dargestellt.

Das Freilichtmuseum hat seinen Namen vom Vogtsbauernhof, der seit 1612 an dieser Stelle steht und dessen Eigentümer um 1650 Talvogt in Gutach war. Mit diesem Schwarzwaldhaus gründete Hermann Schilli das Museum.Die Sanierung begann im Jahr 1963, das Museum wurde im Folgejahr eröffnet.  Im Lauf der Jahre kamen weitere Bauernhöfe hinzu, die an ihrem ursprünglichen Standort abgebaut und im Museum Vogtsbauernhof wieder aufgebaut wurden.

  • Hippenseppenhof aus Furtwangen, Baujahr 1599, Eröffnung: 1966
  • Lorenzenhof aus Oberwolfach, Baujahr 1608, Eröffnung 1972
  • Schauinslandhaus, Schauinsland, Baujahr 1730, Eröffnung 1982
  • Falkenhof aus Buchenbach-Wagensteig, Baujahr 1737, Eröffnung 1999
  • Hotzenwaldhaus, Hotzenwald, Baujahr 1979/80 (Nachbau des 1756 errichten Klausenhofs in Herrischried), Eröffnung 1980
  • Herrmann-Schilli-Haus, Gutach, Baujahr 1980, der Neubau wurde am Standort des alten Zimmerbauernhofs errichtet, Eröffnung 2017
  • Tagelöhnerhaus, Oberprechtal, Baujahr 1819, Eröffnung 1999
  • Schlössle von Effringen, Effringen/Wildberg, Baujahr 1407, Eröffnung 2018

Anders als im Écomusée d’Alsace das sich bei der Einrichtung der Häuser an der Zeit um das Jahr 1900 orientiert, ist es die Einrichtung nahezu so, wie sie von den letzten Bewohnern hinterlassen wurde. Das Schlössle von Effringen beispielsweise lädt ein zu einer Zeitreise in die 1960er und 1970er Jahre.

Das Hermann-Schilli-Haus ist ganz im Stil der 1980er Jahre eingerichtet. Angefangen von der hölzernen Decke mit Nut-und-Feder-Brettern, über den Wohnzimmerschrank aus rustikaler Eiche bis hin zu den typischen Fliesen in Küche und Bad.  Im Kinder-/Jugendzimmer findet sich noch ein alter Homecomputer.

Sehenswert war auch ein Besuch im Brenn- und Backhaus wo das Schnapsbrennen erklärt sowie  Fladenbrot (ähnlich Flammkuchen) und Buernbrot gebacken wurde.

Hier ein paar fotografische Impressionen

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Der Hippenseppenhof
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In der Stube
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Hofkapelle
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Der Vogtsbauernhof
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Blick ins Taglöhnerhaus
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Im Schauinslandhaus wird unter anderem das Schneffler-Handwerk gezeigt.
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Nebenan im Falknerhof dreht sich alles um Viehwirtschaft
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Die Firma macht also nicht nur Kühlschränke, Spül- und Waschmaschinen …
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Hotzenwaldhaus
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Hotzenwaldhaus mit Garten – das Bild hab ich mir von der Markgräflerin geborgt.

 

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Gutacher Speicher
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Vogtsbauernhof
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Der Glaube spielte im Schwarzwald eine große Rolle . ..
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Das Hermann-Schilli-Haus
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Brenn- und Backhaus
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Die Fladenbrote mit Speck und Bärlauch sind im Ofen
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Lorenzhof
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Kinzigtäler Speicher
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Bildstock
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Effringer Schlössle
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Effringer Schlössle

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Mehr Bilder im Album bei Google Photos: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

Karte mit virtuellem Rundgang

Nützliche Informationen

Kontakt:
Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof
77793 Gutach (Schwarzwaldbahn)
Tel. + 49 (0) 7831 – 93 56 0
E-Mail: info@vogtsbauernhof.de

Öffnungszeiten:
täglich von 9 bis 19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr

Eintrittspreise:

  • Erwachsene: 10 Euro
  • Ermäßigt (Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte): 9 Euro
  • Kinder und Jugendliche: (6 bis 17 Jahre)   5,50 Euro
  • Kinder bis 5 Jahre:  frei
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Glocknerhof
Essen und Trinken, Fotografie, Natur

Der Glocknerhof im Münstertal

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Schild über dem Hofladen

Die Markgräflerin und ich hatten kürzlich Gelegenheit die Käserei Glocknerhof in Münstertal-Kaltwasser zu besichtigen und bei einer anschließenden Käseprobe den leckeren Ziegen und Schafskäse zu verkosten.

Am Fuß des 1414 Meter hohen Belchens – der Gipfel ist Luftllinie gerade mal zwei Kilometer entfertn – sind die Hänge steil und größtenteils gar nicht mit Maschinen zu bearbeiten. Es sind vor allem die vierbeinigen Landschaftspfleger, welche die grünen Wiesen offen halten und für Schwarzwaldidylle sorgen.

Auf Flachen Weiden grasen einige Kühe, an den steilen Berghängen knabbern die Geißen an den Gräsern und Blättern.

Mehr dazu im Blogbeitrag der Markgräflerin: Der Glocknerhof in Münstertal und eine Besichtigung der Käserei

Hier ein paar fotografische Impressionen von der Besichtigungstour:

Glocknerhof
Der Glocknerhof in Münstertal-Kaltwasser
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Junge Zicklein im Stall
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Zwei junge Kälber
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Die Hofkatze
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Hier wird gemolken
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Blick in die Käserei – aus hygienischen Gründen nur von draußen …

Blick in die Käserei, hier entstehen Bibbelskäs, Ziegenfrischkäse, Mozzarella, Münstertäler und Belchenkäse.

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Die Chäschuchi (Käseküche)
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Die Käserin mit der Käseharfe
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Bibbeleskäs
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Belchenkäse
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Blick in den „Chäskeller“ – hier dürfen die Käseleibe noch reifen …
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Zum Abschluss geht’s zur Käseprobe ins „Chäshüsli“.
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Gemütliche Probierstube

Mehr Bilder in der Picasa Bildergalerie!

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Kürbismonat Oktober

Kürbisse hübsch dekoriert auf einem alten Wagen
Kürbisse hübsch dekoriert auf einem alten Wagen

Die Markgräflerin hat den Herbstmonat Oktober zum Kürbismonat erklärt! Rechtzeitig vor dem Kartoffelmarkt in Neuenburg haben wir uns mit der vielfältigen Frucht eingedeckt: Auf dem Hof der Familie Scheidereiter in der Siedlung im Stein zwischen Neuenburg und Steinenstadt.

Außer Kürbissen gibt’s auch Mais und einen kleinen Gemüse und Blumenstand.

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