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Heimatkunde: Erdmannshöhle in Hasel

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Abkühlung an heißen Sommertagen verspricht ein Abstecher unter Tage. Lohnenswert ist dabei ein Besuch der Erdmannshöhle (Hasler Höhle). Die Markgräflerin hatte im Urlaub einen kleinen Heimatkunde-Trip hierher vorgeschlagen. Auch hier liegt unser letzter Besuch schon einige Jahre zurück.

Die Erdmannshöhle Hasel ist eine der ältesten Tropfsteinhöhlen in Deutschland. Der Beginn der Bildung der Tropfsteine in der Erdmannshöhle wird von Höhlenkundlern auf das Ende der Riß-Kaltzeit vor etwa 125.000 Jahren datiert. Ersmtals wird die Hähle als Erdmännleins Grub im Jahr 1755 in einer heute verschollenen Gemarkungsbeschreibung des französischen Geometers Fresson erwähnt.

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Im Jahr 1773 besuchte Markgraf Karl Friedrich mit seiner Familie die Höhle, die eigens dafür mit einem Eingang, Treppen, Brücken und Geländern ausgestattet werden.

Die bis jetzt vermessene Gesamtlänge der Höhlengänge beträgt mehr als 2350 Meter, die zu einem komplexen Höhlensystem mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von rund 370 Metern, einer Ost-West-Ausdehnung von rund 126 Metern und einem Höhenunterschied von 24 Meter gehören. Davon können allerdings nur die ersten 356 Meter besichtigt werden.

Einige Riesentropfsteine verstärken die sagenhafte Faszination der Höhle. Der größte von ihnen, war lange als größter Tropfstein Deutschlandss im „Guinness-Buch der Rekorde“ eingetragen, ist über vier Meter hoch und am Fuße über zwei Meter dick. Sein Alter wird auf etwa 135.000 Jahre geschätzt.

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Den Namen verdankt die Höhle den Erdmännchen und Erdweibchen (Zwergen), die den Sagen nach einst hier gelebt haben sollen.

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Wassertropfen zerspringen auf einem Geländer
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Stalagtiten wachsen von oben nach unten

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Unterirdischer Bachlauf

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Ein Stalagmit wächst von unten nach oben

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Der Dinkelberg ist ein bis 536,2 Meter hoher, rund 145 Quadratiklometer großer Gebirgszug. Obwohl er am Südwestrand des Schwarzwalds liegt, unterscheidet er sich geologisch von diesem. Sein Gestein entstammt dem Erdzeitalter der Mitteltrias (vor 247,2 bis 235 Millionen Jahren) und ist das Relikt eines früheren Flachmeeres, in dem sich über einen Zeitraum von mehreren Millionen Jahren mächtige Schichten aus Muschelkalk ablagerten. Der Dinkelberg wird als sogenanntes Karstgebiet eingestuft. Unterirdische Erosionsprozesse haben nicht nur die Erdmannshöhle mit ihren Tropfsteinen geschaffen sondern auch die Tschamberhöhle in Beuggen sowie den nahegelegenen Eichener See bei Schopfheim.

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Blick über den Dinkleberg

Auch Johann Peter Hebel ließ die Sage in einige seiner Werke mit einfließen, wie beispielsweise Riedligers Tochter.

Mehr Bilder im Google Photos Album: Erdmannshöhle Hasel

Weitere Informationen:

Kontakt:
Bürgermeisteramt Hasel
Hofstr. 2
79699 Hasel
Tel.  07762 / 80 99 01 oder 07762 / 806 89-0

Öffnungszeiten:
Mitte April bis Anfang November an Samstagen, Sonn- und Feiertagen geöffnet. Im Juli und August auch wrektags geöffnet. Führungen sind von 10 bis 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde.s geöffnet.

Eintrittspreise:
Erwachsene: 4,50 Euro
Kinder von 4 bis 18 Jahren, Studenten: 3 Euro
Gruppen (Erwachsene ab 20 Personen): 4 Euro
Schulklassen, pro Schüler: 2,50 Euro

Nützliche Links

Karte mit Schauhöhlen und Besuchsbergwerken in der Region

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Heimatkunde: Petite Camargue Alsacienne

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Die Petite Camargue Alsacienne ist ein Naturschutzgebiet in den Auenwäldern des Rheins im südlichen Elsass. Es ist eine typische Auenlandschaft, wie sie bis zur Rheinregulierung weit verbreitet war. Ein entsprechendes Pendant auf der deutschen Seite des Rheins wäre das Taubergießen.

Das Gebiet der Petite Camargue Alsacienne wurde im Jahr 1982 von der französischen Regierung als erstes Naturschutzgebiet im Elsass ausgewiesen. Im Jahr 2006 wurde das Gebiet erweitert – unter anderem 450 Hekatar auf der Rheininsel und umfasst nunmeher eine Fläche von 904 Hektar.

Verwaltet wurd das Gebiet vom Verein „Association Petite Camargue Alsacienne“. Bereits 1970 setzten sich elsässische Umweltschützer für den Erhalt der Auenlandschaft und den Erhalt der ehemaligen „Kaiserlichen Fischzucht“ ein.

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1852 wurde die Kaiserliche Fischzucht von Hüningen im Elsass zur Aufzucht von Atlantiklachsen vom französischen Naturforscher Jean Victor Coste im ehemaligen Überschwemmungsgebiet des Rheins gegründet. Sie lieferte Lachslaich für die Aussetzung an Flussläufe in der ganzen Welt.

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Das Naturschutzgebiet umfasst verschiedene Biotop-Typen, wie feuchte Niederungen, Schilfröhricht, Altrheinarme, Feuchtwiesen, Trockenrasen, Mähwiesen, Auwälder, Grundwasserquellen sowie intensiv genutzte Ackerbauflächen.

Diese sind unter anderem Heimat für

  • 40 Libellenarten
  • 35 Geradflüglerarten (Orthoptere); Vertreter dieser Insektengruppe sind z. B. Heuschrecken, Grillen und Ohrwürmer
  • 237 Wirbeltierarten darunter:
    • 12 Fischarten
    • 16 Amphibien (u.a. Kammmolch, Gelbbauchunke, Kreuzkröte, Laubfrosch)
  • 5 Reptilienarten (u.a. Ringelnatter, Zauneidechse, Mauereidechse)
  • 174 Vogelarten, darunter 76 Brutvögel (u.a. Eisvogel, Schwarzmilan, Grauspecht, Mittelspecht, Zwergdommel)
  • 30 Säugetierarten (u.a. Haselmaus, Zwergmaus, Dachs, Reh, Wildschwein, mindestens fünf Fledermausarten)
  •  sowie schottische Hochlandrinder, die die Riedflächen beweiden und damit zu deren Pflege beitragen.

Auch die Pflanzenwelt hat einiges zu bieten, darunter

  • 17 Seggen-Arten
  • 15 Orchideen
  • 4 Arten, die in Frankreich auf nationalem Niveau Schutzstatus genießen (Sibirische Schwertlilie, Prachtnelke, Berg-Aster, Sumpf-Gladiole…)
  • 35 Arten, die regionalen Schutz besitzen (u.a. Sumpf-Stendelwurz, Lachenals Wasser-Fenchel, Gewöhnliche Pimpernuss).

Unser Spaziergang führte uns vom Sportplatz zunächst zur Kaiserlichen Fischzucht und bis zum einstigen Schleusenwärterhaus in Rosenau. Von dort ging es wieder zurück – leider erwischte uns dabei ein heftiger Regenguss. Es kommen aber schnell zehn oder zwölf Kilometer Wanderstrecke zusammen. Wir kommen wieder, haben wir die Hochlandrinder doch beim Regenguss irgendwie verpasst. Hier ein paar fotografische Eindrücke.

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Finde den Frosch …
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Als Wasserfrösche, auch Grünfrösche, werden vorwiegend halbaquatisch lebende Vertreter der Familie der Echten Frösche (Ranidae) zusammengefasst. Viele Autoren führen diese neuerdings in einer eigenen Gattung Pelophylax und trennen sie damit taxonomisch deutlicher von anderen Echten Fröschen der Gattung Rana ab, zu der auch die Wasserfrösche traditionell gezählt werden. Alternativ wird Pelophylax weiterhin nur als Untergattung innerhalb von Rana behandelt. Darüber hinaus wird die Bezeichnung „Wasserfrosch“ gelegentlich als Synonym für die Hybride Teichfrosch (Pelophylax „esculentus“) verwendet. Ferner kann sich der unscharfe Trivialname „Wasserfrosch“ auch auf andere ganzjährig in Gewässernähe lebende Froschlurche beziehen.

 

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Senier des mares / Teichrundgang
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Seerosen

 

 

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Sehenswerte Ausstellung über Vater Rhein in der Kaiserlichen Fischzucht
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Sentier du grand marrais / Rundgang großes Ried
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Blick auf den Markgräfler Hausberg: den Blauen
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Schmetterling

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Canal de Huningue

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Maison Eclusière / Schleusenwärterhaus

Mehr Bilder im Album Petite Camargue Alsacienne bei Google Photos.

Noch ein kleiner Tipp zur Einkehr nach dem Spaziergang: Das Restaurant Schaferhof bei Kembs bietet Carpes frites an.

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Home of the Bollenhut

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Es gibt wohl keinen passenderen Ort für ein Schwarzwälder Freilichtmusuem  als die Gemeinde Gutach. Hier – und nur hier – gehört der zum Synonym für den Schwarzwald gewordene Bollenhut zur typischen Tracht.

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Selbst in den Freiburger Bächle schwimmen mittlerweile gelbe Quietschentchen mit Bollenhut.

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Auf dem Weg vom Parkplatz zum Freilichtmuseum haben wir eine besondere Galerie entdeckt. Diese ist – finde ich – einen eigenen Blogbeitrag wert. Die Unterführung unter den Bahngleisen zieren Werke des Offenburger Graffiti-Künstlers Stefan Strumbel.

Bollenhut, Kirschtorte, Kuckucksuhr und Schäferhund

… Traditionelle Schwarzwaldsymbole wurden von ihm gebrochen und mit Zitaten aus der Pop Art neu interpretiert. In zahlreichen Variationenen stellt er über verschiedene künsterlische Medien sich un der interessierten Öffentlichkeit die eine große Frage: What the fuck is heimat? …

heißt es auf einer Infotafel in der Bahnunterführung.

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Heimatkunde: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

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Der Vogtsbauernhof – die Keimzelle des Museums

Der letzte Besuch im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof liegt gut 30 Jahre zurück. Diesen Sommer haben wir uns wieder einen kleinen Heimaturlaub mit etwas Heimatkunde vorgenommen, und die Markgräflerin hat einen Ausflug nach Gutach in die Heimat des Bollenhuts vorgeschlagen (Achtung: Im Navi Gutach (Schwarzwaldbahn) eingeben, sonst landet ihr in Gutach im Breisgau – da kommt ihr übrigens auch fast dran vorbei).

Es ist das älteste Freilichtmusuem in Baden-Württemberg und war Vorbild für das Écomusée d’Alsace im elässischen Ungersheim. Auf einer Fläche von rund 7 Hektar wird das Leben, Wohnen und Arbeiten der Menschen im Schwarzwald in den vergangenen Jahrhunderten dargestellt.

Das Freilichtmuseum hat seinen Namen vom Vogtsbauernhof, der seit 1612 an dieser Stelle steht und dessen Eigentümer um 1650 Talvogt in Gutach war. Mit diesem Schwarzwaldhaus gründete Hermann Schilli das Museum.Die Sanierung begann im Jahr 1963, das Museum wurde im Folgejahr eröffnet.  Im Lauf der Jahre kamen weitere Bauernhöfe hinzu, die an ihrem ursprünglichen Standort abgebaut und im Museum Vogtsbauernhof wieder aufgebaut wurden.

  • Hippenseppenhof aus Furtwangen, Baujahr 1599, Eröffnung: 1966
  • Lorenzenhof aus Oberwolfach, Baujahr 1608, Eröffnung 1972
  • Schauinslandhaus, Schauinsland, Baujahr 1730, Eröffnung 1982
  • Falkenhof aus Buchenbach-Wagensteig, Baujahr 1737, Eröffnung 1999
  • Hotzenwaldhaus, Hotzenwald, Baujahr 1979/80 (Nachbau des 1756 errichten Klausenhofs in Herrischried), Eröffnung 1980
  • Herrmann-Schilli-Haus, Gutach, Baujahr 1980, der Neubau wurde am Standort des alten Zimmerbauernhofs errichtet, Eröffnung 2017
  • Tagelöhnerhaus, Oberprechtal, Baujahr 1819, Eröffnung 1999
  • Schlössle von Effringen, Effringen/Wildberg, Baujahr 1407, Eröffnung 2018

Anders als im Écomusée d’Alsace das sich bei der Einrichtung der Häuser an der Zeit um das Jahr 1900 orientiert, ist es die Einrichtung nahezu so, wie sie von den letzten Bewohnern hinterlassen wurde. Das Schlössle von Effringen beispielsweise lädt ein zu einer Zeitreise in die 1960er und 1970er Jahre.

Das Hermann-Schilli-Haus ist ganz im Stil der 1980er Jahre eingerichtet. Angefangen von der hölzernen Decke mit Nut-und-Feder-Brettern, über den Wohnzimmerschrank aus rustikaler Eiche bis hin zu den typischen Fliesen in Küche und Bad.  Im Kinder-/Jugendzimmer findet sich noch ein alter Homecomputer.

Sehenswert war auch ein Besuch im Brenn- und Backhaus wo das Schnapsbrennen erklärt sowie  Fladenbrot (ähnlich Flammkuchen) und Buernbrot gebacken wurde.

Hier ein paar fotografische Impressionen

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Der Hippenseppenhof
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In der Stube
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Hofkapelle
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Der Vogtsbauernhof
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Blick ins Taglöhnerhaus
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Im Schauinslandhaus wird unter anderem das Schneffler-Handwerk gezeigt.
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Nebenan im Falknerhof dreht sich alles um Viehwirtschaft
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Die Firma macht also nicht nur Kühlschränke, Spül- und Waschmaschinen …
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Hotzenwaldhaus
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Hotzenwaldhaus mit Garten – das Bild hab ich mir von der Markgräflerin geborgt.

 

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Gutacher Speicher
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Vogtsbauernhof
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Der Glaube spielte im Schwarzwald eine große Rolle . ..
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Das Hermann-Schilli-Haus
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Brenn- und Backhaus
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Die Fladenbrote mit Speck und Bärlauch sind im Ofen
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Lorenzhof
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Kinzigtäler Speicher
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Bildstock
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Effringer Schlössle
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Effringer Schlössle

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Mehr Bilder im Album bei Google Photos: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

Karte mit virtuellem Rundgang

Nützliche Informationen

Kontakt:
Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof
77793 Gutach (Schwarzwaldbahn)
Tel. + 49 (0) 7831 – 93 56 0
E-Mail: info@vogtsbauernhof.de

Öffnungszeiten:
täglich von 9 bis 19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr

Eintrittspreise:

  • Erwachsene: 10 Euro
  • Ermäßigt (Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte): 9 Euro
  • Kinder und Jugendliche: (6 bis 17 Jahre)   5,50 Euro
  • Kinder bis 5 Jahre:  frei
Fotografie, Heimatkunde, Kultur, Veranstaltungen

„Wie Barthel sich verhält, ist der ganze Herbst bestellt.“

Mit Schwung landet die Sichel im hölzernen Scheunentor.

„Wie Barthel sich verhält, ist der ganze Herbst bestellt.“

Hat die Bauernregel recht, dürfen wir uns auf einen schönen Spätsommer und Herbst freuen. Bei bestem Wetter fand am Wochenende im Neuenburger Ortsteil Steinenstadt die „Sichlehenki“ oder Sichelhenke statt. Der Bartholomäus-Tag (24. August) markierte früher in der Oberrheinebene das Ende der Getreideernte .

Das wurde natürlich mit einem Erntedankfest – der Sichelhenke – gefeiert. Der Name ist schnell erklärt, die Sichel hängt nun bis zur nächsten Ernte am Scheunentor.

Seit zwölf Jahren lädt der Heimat- und Dorfpflegeverein zur Sichelheinke ein und demonstriert altes Brauchtum. Anbei ein paar fotografische Eindrücke.

Der Heimat- und Dorfpflegeverein zeigt, wie es früher Wasche gewaschen wurde.
Wäsche wasschen wie anno dazumals …
Es gab selbst gemacht Butter aus dem Butterfass-
Es gab Gschwelldi, Ziger und selbst gemachte Anke (Pellkartoffeln mit Quark und Butter)

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Die Ideenschmiede – eine Gruppe junger und kreativer Mamas im Heimat- und Dorfpflegeverein – bot Kinderschminken an.
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Immer ein Blickfang: die Oldtimer-Traktoren
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Sorgte für den guten Ton: die Trachtenkapelle Steinenstadt

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„Grißheim aktiv“ das Pendant zum Steinenstadter Heimat- und Dorfpflegeverein im nördlichen Neuenburger Stadtteil Grißheim war mit der Obstpresse und dem Apfel-Express dabei.

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Mehr Bilder im Fotoalbum Sichelheinke Steinenstadt 2019 bei Google Fotos

 

Fotografie, Musik, Veranstaltungen

Quo vadis? Oktoberfest-Party im Sommergarten oder Brunnenbuck-Rock

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Neuenburger Sommergarten auf dem Rathausplatz
Neuenburger Sommergarten
Oktoberfest-Stimmung mit der Partyband Freibier
Neuenburger Sommergarten
Alpenrock, Aprés-Ski- und Ballermann-Hits, Schlager und Klassiker aus den vergangenen Jahrzehnten.

„Quo vadis“ – Wohin des Wegs, lautete die Frage am Samstagabend.

Zum Abschluss der Neuenburger Sommergarten-Reihe lockte die Band „Freibier“ mit Oktoberfest-Stimmung auf den Rathausplatz. Oder doch lieber ins Winzerdorf Auggen zum Brunnenbuck-Rock mit drei Bühnen, zwei davon in idyllischen ehemaligen Gutshöfen  und im Sternen-Hof mit seinem „verruchten“ Charme. Mit Blues, Rock, Grunge, Folk, Elektro, New Wave und Ska war hier für jeden etwas dabei.

Für jeden das, was ihm gefällt …

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Lauschiges Plätzchen: Im Winzerhof konnten die Besucher Auggener Wein und Markgräfler Craft-Beer zu Blues- und Folk-Klängen genießen.
16. Brunnenbuck-Rock
Für Partystimmung sorgte die Ska-Kapelle „Refrigerators“ im Antikhof.
16. Brunnenbuck-Rock
Ein wenig wie eine Zeitreise in die 1980er: Das französische Elektro-Duo „Moue DTC“ erinnerte ein klein wenig an die New-Wave-Ikone Anne Clark.
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Heimatkunde: Der Belchen – die erste Station von der Erde zum Himmel

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Der Belchengipfel

Morgends bewölkt und mittags Sonnschein hieß es im Wetterbericht. Das Thermometer zeigte 19 Grad Celsius. Ideale Bedingungen für eine Wanderung auf den Belchen, der im Sommer auf den letzten Metern nur wenig Schatten spendet. Los geht’s beim Haldenhof (929 Meter). Ziel war der Belchengipfel mit 1414 Metern Höhe (laut amtlicher Wanderkarte – auf der Tafel des Schwarzwaldvereins beim Belchenhaus steht übrigens 1415 Meter).

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Der Belchengipfel ist noch hinter Wolken verborgen.

Als wir den Pass beim Kreuzweg überquerten, war die Spitze des Belchen noch in morgendliche Nebelwolken gehüllt.

Die Wanderung führt zunächst am Heubronner Eck an einer Kapelle vorbei.

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Dekan-Strohmeyer-Kapelle

Willibald Strohmeyer wurde am 6. Juli 1877 in Mundelfingen, Kreis Donaueschingen, geboren. Am 2. Juli 1902 wurde Strohmeyer im Kloster St. Peter zum Priester geweiht. Als Neupriester kam er zunächst nach in Säckingen, und Oktober 1903 als Vikar nach St.Johann, Freiburg.

Am 28. April 1910 wurde er von Großherzog Friedrich von Baden zum Pfarrer von St. Trudpert ernannt und am 13. Juli 1910 von Erzbischof Thomas Nörber bestätigt und investiert. Von 1924 bis 1931 war Strohmeyer auch erster Generalsuperior der sich im Jahre 1920 im Münstertal auf sein Betreiben hin angesiedelt habenden Josefsschwestern sowie ab 1939 auch Dekan des Dekanats Neuenburg.

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er am 22. April 1945 ohne ersichtlichen Grund von einem SS-Kommando zunächst Richtung Münsterhalden verschleppt und anschließend durch Genickschüsse umgebracht, seine Leiche konnte erst nach zwei Wochen gefunden werden. Sie wurde am 9. Mai 1945 auf dem Münstertäler Friedhof am Kloster St. Trudpert beigesetzt. Er wird heute als katholischer Märtyrer verehrt.

An der Fundstelle beim Heubronner Eck hat die Pfarrgemeinde St. Trudpert Münstertal eine Gedächtniskapelle errichtet. Diese wurde am 31. August 1947 durch den damaligen Erzbischof von Freiburg, Dr. Conrad Gröber, zur Erinnerung an den Märtyrer-Priester geweiht.

Quellen: Katholische Seelsorgeeinheit Staufen-Münstertal, Wikipedia: Willibald Strohmeyer

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Dekan-Strohmeyer-Kapelle

Der Wanderweg (Westweg) führt über Spänplatz und Metzg bis zum Richtplatz mit Schützhütte. Hier hat man eine schöne Aussicht ins Richtung Münstertal.

Alte Grenzmauer

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Der Weg führt größtenteils entlang der Gemarkungsgrenzen von Münstertal und Kleines Wiesental. Es ist die historische Landesgrenze zwischen dem katholischen zu Vorderösterreich gehörendem Breisgau und der evangelischen Markgrafschaft Baden-Durlach. Heute ist es die gemeinsame Grenze der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach.

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Das vorderösterrichische Wappen (oben) und das Wappen des Münstertals beziehungsweise des Klosters St. Trudpert
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Die steinerne Mauer diente weniger als Grenzmauer sondern mehr dazu, das Vieh auf den jeweiligen Weiden zu halten.

Der Weg über die Gemarkung Münstertal

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Abzweigung

Der Weg teilt sich zwischen der Alten Grenzmauer und Hohe Kelch. Der Weg über die Gemarkung Münstertal ist abwechslungsreicher, verlangt aber trittsicherheit.

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Aussichtspunkt Lünzmann Platz

Vom Lünzmann Platz hat man eine tolle Aussicht auf den 1165 Meter hohen Blauen bzw. Hochblauen sowie zur Kälbelescheuer.

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Blick auf den Blauen und die Kälbeleschauer

Hohkelch-Sattel

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Hohkelch 1264 Meter (noch 150 Höhenmeter zum Belchengipfel)
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Blick vom Hohkelch ins (kleine) Wiesental

Auch hier sind die Grenzsteine aus dem Jahr 1790 allgegenwärtig – und sogar in Farbe.

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Wappen von Baden-Durlach
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Vorderösterreichisches Wappen

Rapsfelsen

Beim Rapsfelsen (1328 Meter) hat man einen schönen Blick hinunter ins (Kleine) Wiesental. Hier muss man sich entscheiden, ob man sich direkt zum Gipfel links hält oder ob man den Weg nach rechts in Richtung Belchenhaus einschlägt.

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Rapsfelsen

Der Belchen

Der Belchen ist mit 1414 m.ü.M. zwar nur der dritthöchste Schwarzwaldbeg nach Feldberg und Herzogenhorn. Johann Peter Hebel war er „Die erste Station von der Erde zum Himmel“

Ist es wahr, dass die erste Station von der Erde zum Himmel auf dem Belchen ist und die zweite im Mond und die dritte auf dem Morgenstern, und dass dort alle acht Tage ein Komet als Postwagen ankommt und die angelangten Fremdlinge von aller Welt Ende ins himmlische Jerusalem zur ewigen Heimat fährt?

Zitat aus einem Brief Johann Peter Hebels an Gustave Fecht zu Weinachten 1795

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Die Markgräflerin auf dem Belchengipfel

Auffälliges Markenzeichen ist die kahle baumlose Bergkuppe und das von der Oberrheinebene nahezu symmetrische Profil. Der Name Belchen soll keltischen Ursprungs sein und entweder „kahle Kuppe“ oder „der Strahlende“ bedeuten. Für letzteres spricht das so gennante Belchen-System oder Belchen-Dreieck. Dieses wird vom Schwarzwälder Belchen, dem Elässer Belchen in den Vogesen sowie den Schweizer Belchen gebildet. Die Namensgleichheit mit Bezug auf den keltischen Gott des Lichtes, Belenus, wird mit der Tatsache erklärt, dass zur Tag- und Nachtgleiche (Frühjahrs- und Herbstanfang) vom Elsässer Belchen aus gesehen, die Sonne über dem Schwarzwälder Belchen aufgeht und umgekehrt vom Schwarzwälder Belchen hinter dem Elässer Belchen untergeht. Zur Wintersonnenwende geht die Sonne vom Elsässer Belchen aus gesehen hinter dem Schweizer Belchen auf.

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Auf dem Belchengipfel

Vom Gipfel aus sind große Teile des Schwarzwaldes bis zur Hornisgrinde zu sehen, die Vogesen, den Jura und bei entsprechendem Wetter die Alpen von der Zugspitze bis zum Mont Blanc.

Wir hatten leider nicht so tolle Fernsicht, aber wenigstens einige Landmarken im Schwarzwald und in der Rheinebene waren gut zu finden.

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Blick hinunter ins Münstertal und nach Staufen. In der Rheinebene sind Bad Krozingen und Breisach zu erkennen
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Blink in Richtung Freiburg. Am linken Bildrand ist der Kaiserstuhl und der Totenkopf (knapp 557 Meter) zu erkennen. Bei genauem hinschauen entdeckt man auf dem Original in höherer Auflösung auch die Baustelle für das neue SC Stadtion.
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Blick hinüber zum Feldberg, mit 1493 Meter der höchste Gipfel im Schwarzwald und höchster Berg Deutschlands außerhalb der Alpen.

Belchenhaus

Oben angekommen kehrten wir im Belchenhaus zum Vespern ein.

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Belchenhaus
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Die Tafel des Schwarzwaldvereins vor dem Belchenhaus gibt die Höhe des Belchens mit 1415 Meter an, in der amtlichen Landkarte sind es nur 1414 Meter.
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Belchenhaus
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Von der Ostseite (Schönenberg) kommt man auch mit der Seilbahn auf den Gipfel.

Mehr Bilder im Album Wanderung vom Haldenhof auf den Belchen bei Google Photos.

Karte

Tipp: Wanderbus ab Müllheim

Vom 1. Mai bis 31. Oktober fahren übrigens drei Busse der Linie 111 (Stand 2019) vom Müllheimer Bahnhof über Müllheim, Badenweiler und Schweighof hinauf zu Sirnitz, Kreuzweg und Haldenhof. Abfahrt am Bahnhof Müllheim um 8.40 Uhr (sonntags um 8.39 Uhr), 13.05 Uhr und 16.07 Uhr (werktags; Samstag und Sonntag um 15.39 Uhr). Zurück gehts ab Haldenhof um 9.45 Uhr, 14.11 Uhr und 17.20 Uhr (werktags; Samstag und Sonntag um 16.39 Uhr).

SWEG – Fahrpläne Müllheim-Neuenburg zum Download

Siehe auch:

Fotografie, Mathematik, Uncategorized, Wissenschaft

50 Jahre Mondlandung – (k)ein Grund zu feiern

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Eine 111 Meter hohe und knapp 3000 Tonnen schwere Saturn-V-Rakete vor dem Lyndon B. Johnson Space Center in Houston/Tx. Bis heute das schnellste bemannte Fahrzeug.

Genau vor 50 Jahren, am 21. Juni 1969 (um 3.56 Uhr MEZ,) betraten die ersten Menschen den Mond. Ich selbst kam erst wenige Monate später zur Welt. Später als Kind war ich fasziniert, als die unbemannten Viking-Sonden auf dem Mars landeten, als Jugendlicher habe ich dann den ersten Start eines Space Shuttle vor dem Fernseher verfolgt.

 

Eigentlich habe ich gedacht, es müsste immer so weiter gehen, getreu dem Vorspann vom Raumschiff Enterprise:

Space: the final frontier. These are the voyages of the starship Enterprise. Its five-year mission: to explore strange new worlds. To seek out new life and new civilizations. To boldly go where no man has gone before!

Das Jubiläum der Mondlandung ist ein Grund zu feiern – oder aber auch nicht. Seit Apollo 17 im Jahr 1972 war kein Mensch weiter von der Erde entfernt als rund 380 Kilometer. In dieser Höhe kreist die Internationale Raumstation (ISS) um die Erde. Das ist Luftlinie ungefähr die Entfernung von Freiburg im Breisgau bis Mülheim an der Ruhr. Der Mond ist 1000 Mal so weit entfernt!

Warum hat die Menschheit aufgehört fremde Welten zu erforschen. Mit dem Mauerfall und dem Ende des Kalten Krieges in den Jahren 1989/90 hatten wir die besten Voraussetzungen um gemeinsam dahin zu gehen, wo niemand zuvor war. Kennedy hatte die Vorgabe gemacht, innerhalb einer Dekade einen Menschen zum Mond und wieder gesund zurück zu bringen.  Seit mindestens zwei Jahrzehnten könnte es eine dauerhaft besiedelte Mondstation geben. Es  wäre eigentlich richtig cool, wenn heute Nacht der erste Mensche seine Fußabdrücke auf dem Mars hinterlassen würde. Leider verpasst!

Zugegeben, der Mond ist – so ganz ohne Atmosphäre – um einiges lebensfeindlicher als ein Station in der Antarktis. Eine dauerhafte Station dort oben – mit Blick auf die blaue Murmel – würde aber das Bewusstsein dafür schärfen, wie wir mit unserem Planeten und seiner Atmosphäre umgehen.

Leider ist Wissenschaft ziemlich uncool geworden. Es ist  heute schick zu sagen, man sei in Mathe, Physik und Chemie nie gut gewsen. Ganz ehrlich, wer die grundlegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten von Geschwindigket, negativer Beschleunigung und zurückgelegtem Weg nicht versteht, sollte kein Fahrzeug bedienen dürfen, dass schneller ist als ein Mofa (bedauerlicherweise fahren ja gerade solche Handlampen PS-starke Boliden).

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Beim Schüleraustausch im April 1987 in Houston/Tx.

 

Fotografie, Kultur, Musik, Veranstaltungen

Drachen, Sirtaki, Dudelsack und Schottenkaro

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Massed Pipes & Drums

Das Kasernen-Areal am Basler Rheinufer steht noch bis 20. Juli ganz im Zeichen des Basel Tatto 2019. Eine tolle Show mit schottischen Dudelsack-Klängen, Highland-Dance, „griechischem Wein“ sowie fernöstliche Folklore mit Drachen, Akrobatik und Tanz.

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Ich durfte für die Oberbadische wieder bei der Generalprobe fotografieren.

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The Hellenic Navy Band aus Griechenland

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„Griechischer Wein“

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The Red Hot Chilli Pipers

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Das Orchester der Königlich-Niederländischen Marechaussee
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Tulpen aus Amsterdam
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Die Motorradstaffel der Hamburger Polizei

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Die International Highland Dancers mit Tänzerinnen aus Australien Großbritannien, Kanada Neuseeland und Südafrika

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Deirdre Brennan

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The Wind Band and Dancers of the Water Supply and Drainage Compagnie of Shijzhuang, China

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Einer der besten Akrobaten aus China: Zhang Ziyi hält den Weltrekord in Sachen Rückwärtssaltos: 36 Saltos aus dem Stand in nur einer Minute.

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Mehr Fotos in der Bildergalerie der Oberbadischen: Fotogalerie Basel Tattoo 2019

Siehe auch

Fotografie, Garten, Natur

Lupinen im Garten

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Die Lupinen (Lupinus; von althochdeutsch luvina, zu lateinisch lupus ‚Wolf‘), selten auch Wolfsbohne oder Feigbohne genannt, sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae).  (Quelle Wikipedia)

Im Schwarzwald findet man Lupinen oftmals an Waldrändern. Weitverbreitet sind sie in Schweden. Von dort hat die Markgräflerin auch die Samen für den heimischen Garten mitgebracht.