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Gutedelwanderung

Gutedelwanderung
Panorama

An Christi Himmelfahrt lockte der zweite Markgräfler Gutedelwandertag. Längst sind am Vatertag nicht nur Väter unterwegs, so machten die Markgräflerin und ich uns auf den Weg über den Römerweg beziehungsweise das Markgräfler Wiiwgli von Bad Bellingen nach Efringen-Kirchen.

An einem Dutzend Stationen entlang der Strecke, angefangen im Bad Bellinger Kurpark bis zur Bezirkskellerei Markgräflerland war für Bewirtung gesorgt. Neben den Markgräfler Weinen konnten die zahlreichen Wanderer und Vatertagsausflügler bei strahlendem Sonnenschein auch die blühende Landschaft genießen. Die Temperaturen waren zum Wandern ideal, anders als vor zwei Jahren war es dieses mal leider nichts mit herrlicher Alpensicht.

Der Bad Bellinger Figurenparcours
Der Bad Bellinger Figurenparcours

Los ging’s in Bad Bellingen im Kurpark. Vom Tiefgestade ging es hoch durch das Ortszentrum und anschließend durch die Reben östlich der Bahnlinie nach Bamlach. Ein schönes Fotomotiv boten im Ort bereits die lebensgroßen Figuren von den Kreativen Frauen aus Bad Bellingen.

Markgräfler Gutedelwandertag
Markgräfler Gutedelwandertag
Gutedelwandertag
Gleich oberhalb von Bad Bellingen wartete die erste Verpflegungsstation.
Gutedelwandertag
… und am Ortseingang von Bamlach schon die nächste Station.
Holzfass
Holzfass
Weingut Marienheim Bamlach
Weingut Marienheim Bamlach
Borromäus
Statue des Heiligen Karl Borromäus an einem Bauernhof in Bamlach

Von Bamlach ging’s weiter auf dem Römerweg nach Blansingen. Im Westen bot sich ein schöner Blick zum Rhein und „Grand Canal d’Alsace“.

Kirche in Bamlach
Kirche in Bamlach
Rhein
Blick auf die Rheinebene mit der Flachglasfabrik in Hombourg und der Schleuse in Ottmarsheim
Gutedelwanderung
Hochbetrieb entlang des Römerwegs …
Gutedelwanderung
… und auch am Weinbrunnen des Winzerkellers Auggener Schäf und an Poldis Grill Point
Gutedelwanderung
Grüne Gerstenfelder mit rotem Mohn

Nächste Station war die Ortschaft Blansingen. Beim Blick über die Schulter zeigte sich im Nordosten eine herrliche Aussicht auf den Markgräfler Hausberg, den Hochblauen. Diesmal nicht im Römerhof sondern auf der Straße davor waren der Weinbrunnen der Hügelheimer Winzergenossenschaft – die Heimat der amtierenden Badischen Weinkönigin – und der „Smoker“ der Metzgerei Brunner & Rüdlin aufgebaut. Entsprechend lang waren hier auch die Schlangen an den Ständen.

Gutedelwanderung
Nächste Station: Blansingen – Halbzeit
Römischer Hof Blansingen
Römischer Hof Blansingen – leider an diesem Tag geschlossen
Gutedelwanderung
Der nächste Rastplatz …

Nach Huttingen öffnet sich der Blick auf den Isteiner Kalksteinbruch, die Rheinebene in Richtung Basel/Weil am Rhein/Hüningen und die dahinter liegenden Juraberge. Hier hängen die Kirschbäume auch bereits voller roter Kirschen.

Gutedelwanderung
Kirschbäume …
Gutedelwanderung
… und die Kirschenernte ist nicht mehr weit.
Gutedelwanderung
Fast am Ziel …

Kurz vor dem Ziel in Efringen-Kirchen bietet sich eine tolle Aussicht auf die Rheinebene mit dem Stauwehr in Märkt und der Metropole Basel.

Gutedelwanderung
Blick auf Efringen-Kirchen, Märkt und Basel im Hintergrund
Gutedelwanderung
Blick auf Basel mit den Jurabergen im Hintergrund
Gutedelwanderung
Efringen-Kirchen und die Hochhäuser von Weil am Rhein im Hintergrund
Gutedelwanderung
Gegen die heißen Füße in den Wanderschuhen hilft kühlen von oben: Feines Bauernhofeis vom Seebodenhof in Efringen-Kirchen.
Gutedelwanderung
Bammerthäusle
Gutedelwanderung
Am Ziel: Die Bezirkskellerei Markgräflerland

Weitere Bilder sind in der Picasa Bildergalerie zu finden.

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Schwarzwaldhochstraße: Nationalpark, Mummelsee und Glasbläser

Nationalpark Schwarzwald
Nationalpark Schwarzwald

Die Markgräflerin und ich waren am Samstag als Kampfrichter bei den Badischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Bühl im Einsatz. Wie im vergangenen Jahr haben wir nur an einem Tag eine Schicht übernommen und sind am zweiten Tag auf Entdeckungstour durch unser schönes Badner-Land gegangen. Daher haben wir uns auch gegen Iso-Matte und Schlafsack in einem Klassenzimmer entschieden und ein bequemes Bett in der Jugendherberge in Forbach-Herrenwies gebucht.

Jugendherberge Forbach-Herrenwies
Die Jugendherberge Forbach-Herrenwies
Unterwegs zu den Gertelbach-Wasserfällen
Unterwegs zu den Gertelbach-Wasserfällen

Nach dem HLW-Wettbewerb hatten wir noch Zeit für eine kleine Wanderung zu den Gertelbach-Wasserfällen.

Gertelbach-Wasserfälle
Gertelbach-Wasserfälle
Gertelbach-Wasserfälle
Gertelbach-Wasserfälle
Gertelbach-Wasserfälle
Gertelbach-Wasserfälle

Am Sonntag machten wir uns dann auf der Schwarzwaldhochstraße auf den Heimweg. Ein kurzer Stopp am Mummelsee musste sein.

Mummelsee
Die Markgräflerin (aka Schwarzwaldmarie) mit Werbekuh
Mummelsee
Mummelsee
Mummelsee
Mummelsee

Hier noch das passende Gedicht von Eduard Möricke:

Die Geister am Mummelsee

Vom Berge was kommt dort um Mitternacht spät,
Mit Fackeln so prächtig herunter?
Ob das wohl zum Tanze, zum Feste noch geht?
Mir klingen die Lieder so munter.
O nein!

So sage, was mag es wohl seyn?

Das, was du da siehest, ist Todtengeleit,
Und was du da hörest, sind Klagen,
Dem König, dem Zauberer, gilt es zu Leid,
Und Geister nur sinds, die ihn tragen.

Ach wohl!
Sie singen so traurig und hohl!

Sie schweben hernieder ins Mummelseethal,
Sie haben den See schon betreten,
Sie rühren und netzen den Fuß nicht einmal,

Sie schwirren in leisen Gebeten:
O schau,
Am Sarge die glänzende Frau!

Jetzt öffnet der See das grünspiegelnde Thor;
Gib Achtung, nun tauchen sie nieder!

Es schwebt eine lebende Treppe hervor,
Und – drunten schon summen die Lieder.
Hörst du?
Sie singen ihn drunten zur Ruh!

Die Wasser, wie lieblich sie brennen und glühn!

Sie spielen in grünlichem Feuer; –
Es geisten die Nebel am Ufer dahin,
Zum Meere verzieht sich der Weiher.
Nur still!
Ob dort sich nichts rühren will?

Es zuckt in der Mitten – o Himmel! ach hilf!
Ich glaube, sie nahen, sie kommen!
Es orgelt im Rohr und es klirret im Schilf;

Nur hurtig die Flucht nur genommen!
Davon!

Sie wittern, sie haschen mich schon!

Mummelsee
Mummelsee

Anschließend ging es von der Schwarzwaldhochstraße das Kinzigtal hinunter nach Wolfach zur Dorotheenhütte.

Glasbläser bei der Arbeit
Glasbläser bei der Arbeit
Glasbläser bei der Arbeit
Glasbläser bei der Arbeit
Im Glasschmelzofen
Im Glasschmelzofen

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Und Infos zum Abschneiden unserer Schwimmerinnen und Schwimmer bei den Badischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen gibt’s hier.

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Frisches Brötchen mit Nordseegarnelen

Hamburger Fischmarkt
Hamburger Fischmarkt auf dem Marktplatz vor dem Stadthaus

Der Hamburger Fischmarkt auf Tour machte von Donnerstag bis Sonntag Station in Neuenburg am Rhein auf dem Marktplatz vor dem Stadthaus. Der Markt war – zumindest am Samstagvormittag – nicht ganz die Publikumsattraktion wie die vergangenen Male (2011). So haben wir uns einfach nur ein leckeres Brötchen mit Nordseekrabben (genau genommen sind es ja Garnelen und keine Krabben) gegönnt. Beim Geranienmarkt – immer am Samstag vor Muttertag beim Neuenburger Wochenmarkt – auf dem Rathausplatz kaufte die Markgräflerin dann noch ein paar Geranien für die Fensterbank.

Hamburger Fischmarkt
Nicht nur beim Eurovision Song Contest ging’s um die „Wurst“
Hamburger Fischmarkt

Hamburger Fischmarkt
Vor allem die Obstkörbe waren gefragt.
Geranienmarkt
Der Wochenmarkt auf dem Rathausplatz wird – immer am Samstag vor Muttertag – auch zum Geranienmarkt.
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Störung im Betriebsablauf

Stress im Champus-Express
Schaffnerin Wischnewski (Natascha Schmidlin) behält den Überblick im Tarif-Dschungel.

Überfüllte Züge, unverständliche Durchsagen, Verspätungen und ein undurchsichtlicher Tarif-Dschungel. Vieles was die Laienspielgruppe Feldberg in ihrem neuen Stück „Stress im Champus-Express“ herrlich überzeichnet auf die Bühne brachte, mag Bahnreisenden bekannt vorkommen.

Stress im Champus-Express
„Hände hoch, das ist ein Dings“ – Rudolf (Sebastian Lenz) stellt sich beim Überfall auf das Bordbistro mit Kellnerin Gertrud (Heidi Steinger) alles andere als clever an.

Unter die gut betuchten Fahrgäste des Interlux-Express – oder kurz Champus-Express – von Freiburg über Konstanz nach Wien mischt sich auch das dilettantische Gangsterpärchen Kati (Viola Schulze-Chic) und Rudolf (Sebastian Lenz). Ihr Ziel: Kurz vor dem einzigen Zwischenstopp das Bordbistro überfallen, um dann aus dem Zug zu verschwinden. Der Überfall gelingt – auch wenn Rudolf sich dabei nicht besonders geschickt anstellt. Doch der zweite Teil des Plans mißlingt. Der geplante Zwischenstopp entfällt wegen einer „Störung im Betriebsablauf“. Jetzt beginnt für die völlig überdrehte Kati und Rudolf das Versteckspiel mit der Beute…

Stress im Champus-Express
Am Ende trickst Kellnerin Gertrud (Heidi Steinger, r.) das Gängsterpärchen Kati (Viola Schulze-Cehic) und Rudolf (Sebastian Lenz) aus.

Witzige Samstagabendunterhaltung bei Schinkenweckle, Käswürfeln und einem Gläschen Wein, für alle denen der ESC „Wurscht“ ist.

Die Laienspielgruppe Feldberg zeigt „Stress im Champus-Express“ am Freitag, 16. Mai, 20 Uhr, in Bad Bellingen im Kurhaus (nur Abendkasse) sowie am Samstag, 17. Mai, 20 Uhr, in Kandern im Ochsen-Saal (Karten im Vorverkauf in der Buchhandlung Berger sowie an der Abendkasse). Der Eintritt kostet acht Euro. Einlass ist jeweils ab 19 Uhr.

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„Vor dem Santehansemer Schwiebogen das zweite Haus“

Johann Peter Hebel
Büste von Johann Peter Hebel im Dreiländermuseum in Lörrach.

Beim Hebelsonntag wurde überall im Markgräflerland dem alemannischen Dichter, Pädagogen und Kirchenmann Johann Peter Hebel gedacht, der in der kommenden Woche – am 10. Mai – Geburtstag feiern würde. Beim Schatzkästlein im Lörracher Dreiländermuseum verlieh der Hebelbund Lörrach den Hebeldank.

„Ich bin bekanntlich in Basel daheim, vor dem Santehansemer Schwiebogen das zweite Haus“, hat Hebel einmal in einem Brief geschrieben. So stand die vielschichtige Beziehung Hebels zu seiner Geburtsstadt Basel im Mittelpunkt der Veranstaltung. Mehr dazu morgen in der Oberbadischen.

Vreneli-Tracht
Zwei junge Sängerinnen in der Markgräfler Vreneli-Tracht unterhalten mit vertonten Hebel-Gedichten.

Erinnerung an Basel

Z’Basel an mym Rhii,
jo, dört möcht i sii!
Wäiht nit d’Luft so mild und lau,
und der Himmel isch so blau,
an mym liebe,
an mym liebe Rhii.

In der Münschterschuel
uf mym herte Stuehl
mag i zwor jetzt nüt meh ha;
d’Tööpli stöhn mer nümmen a
in der Basler,
in der Basler Schuel.

Aber uf der Pfalz
alle Lüte gfallt’s.
O, wie wechsle Berg un Tal,
Land un Wasser überal,
vor der Basler,
vor der Basler Pfalz!

Uf dr braite Bruck,
fürsi hi und zruck,
nai, was siht me Heere stoh,
nai was siht me Jumpfere goh,
uf dr Basler,
uf dr Basler Bruck!

Ais isch nimme do,
wo isch’s ane choo?
’s Scholers Nase, wäje weh,
gitt der Bruck kai Schatte meh.
Wo bisch ane
Wo bisch anechoo?

Wie ne freie Spatz
uf em Petersplatz
flieg i um, un ’s wird mer wohl
wie im BuebeKamisol
uf em Peters-,
uf em Petersblatz.

Uf dr grüene Schanz,
in dr Sunne Glanz,
wo n i Sinn un Auge ha,
lacht’s mi nit so lieblich a,
bis go Sante,
bis go Sante Hans.

s’Sailers Rädli springt;
loos, der Vogel singt!
Summervögeli, jung un froh,
ziehn de blaue Blueme noo.
Alles singt un,
alles singt un springt.

Un e bravi Frau
wohnt dört ussen au.
Gunn Ich Gott e frohe Muet!
Nehm Ich Gott in treui Huet,
liebi Basler,
liebi Basler Frau.

Fotografie, Veranstaltungen

„Ich hab drei Haare auf der Brust …“

Bernd Stelter
Bernd Stelters Alter Ego Helmut als leicht esoterisch angehauchter Yoga-Fan.

„Ich hab drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär“, dass dieser Karnevals-Schlager vom Enternainer, Comedian und Moderator Bernd Stelter ist, war mir bislang völlig entgangen. Als „knuddliger Bär, den man einfach liebhaben muss“ – wie ihn eine Besucherin zwei Reihen weiter bezeichnete – gewann er schnell die Sympathien der Zuschauer im Neuenburger Stadthaus. Dabei ist der gebürtige Westfale eher ein Mensch der leisen Töne und keiner – wie Comedian Christoph Sonntag im vergangenen Jahr – der einen Kalauer nach dem anderen raushaut.

Bernd Stelter
Stelter mal jugendlich mit tief sitzender Hose beim „Analogen-Asphalt-ebay“, der begeistert die Texte von Grimms Märchen entdeckt: Da wird aus den aus den Textvorlagen des „Froschkönig“ wird eine „Bunga-Bunga-Flatrate“ bei der sich die Rückbank des Opel-Corsa von allein umklappt.
Bernd Stelter
Auch körperlich legt sich der Entertainer auf der Bühne ins Zeug und geriet bei der Fitness-Studio-Nummer vor der Pause gehörig ins schwitzen. Da forderte das Publikum dann auch – voller Schadenfreude – eine Zugabe.

„Mundwinkel hoch“ heißt das aktuelle Programm mit dem Stelter das Publikum zuerst zum lächeln und zum Finale auch zum herzhaften Lachen bringt.

Bernd Stelter
Stelter: „Das kollektive Herabsinken der Mundwinkel korelliert mit dem Niedergang des deutschen Schlagers.“

Die Sportfreunde Grißheim haben insgesamt wieder eine gelungen Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Fotografie, Garten, Natur

Amselkinder beim ersten Picknick im Garten

Amsel
Junge Amseln im Garten

Zwei junge Amseln bekommen beim ersten Ausflug wohl gezeigt wie man Regenwürmer fängt. Leider hat’s geregnet und die Bilder sind in der hohen Auflösung nicht ganz so scharf. Dieses Jahr haben sich die Amseleltern leider nicht auf der Terrasse niedergelassen, so dass wir den Nachwuchs erst heute entdeckt haben.

Amsel
Amsel