Nachts im Museum …

Nachts im Museum

Nachts im Museum … bummeln durch die aktuelle Kunstausstellung

Sie hat sich nicht nur fest im Müllheimer Veranstaltungskalender etabliert sondern ist auch eines der Glanzlichter im Veranstaltungsprogramm der Stadt: Die Museumsnacht unter dem Motto „Jazz, Wein, Kultur“. Entsprechend gut gefüllt waren der Innenhof des Markgräfler Museums und auch der Garten in der Museums-Dependance, der Frick-Mühle. Aber auch innen im Markgräfler Museum und im Mühlenmuseum gab’s viel zu entdecken.

Museumshof

Der Innenhof des Markgräfler Museums war gut besucht.

Museumshof

Blick aus dem Museum über den Innenhof auf die Bühne

Für musikalische Unterhaltung im Museumshof sorgte die Stardust Jazzband zur Eröffnung und zu später Stunde das Tilman-Günther-Trio mit der finnischen Gastsängerin Kirsti Alho. Im mit Fackeln illuminierten Garten der Frick-Mühle unterhielt die Jazzband von Wolfgang Minarik mit unaufdringlichen Melodien.

Tilman-Günther-Trio

Das Tilman-Günther-Trio mit der finnischen Gastsängerin Kirsti Alho

Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit für einen Rundgang durchs Museum. In der Abteilung Archäologie zeigte Maren Siegmann, die Leiterin des Museums in der Alten Schule in Efringen-Kirchen, wie die Kelten bunte Glasperlen herstellten.

So ähnlich - nur ohne Gasbrenner - stellten bereits die Kelten Glasperlen her

So ähnlich – nur ohne Gasbrenner – stellten bereits die Kelten Glasperlen her

Zwei Räume weiter wurde der Bereich um das Skelett einer jungen Frau, die bei Ausgrabungen eines keltischen Gräberfeldes bei Dattingen gefunden wurde, neu gestaltet. Ein Lebendbild des tschechischen Archäologiezeichners Libor Balak macht anschaulich, wie die keltische Bestattungszeremonie vielleicht einmal stattgefunden hat. Das Bild zeigt Trauerzug von Menschen zu einem offenen Hügelgrab. Im Hintergrund ist – wie schon bei den Bildern einer eiszeitlichen Jagdszene und eines römischen Bauernhofs – der Blauen zu sehen. Auch dieses Bild wurde vom Museumsverein finanziert, dessen Arbeitskreis Archäologie sich auch in die Entstehung des Bildes mit eingebracht hat.

Keltische Bestattung

Das neue Lebendbild veranschaulicht die keltische Bestattungszeremonie.

Der Arbeitskreis hat nebenan einen Stand aufgebaut und widmete sich dort der römischen Lebensart. Stilecht gekleidet wurden den Besuchern Kostproben der römischen Küche mit Mulsum (Würzwein) kredenzt.

Römer

Der Arbeitskreis Archäologie des Museumsvereins kredenzte Römische Speisen

In der Frick-Mühle zogen nicht nur die Mühle und die in diesem Jahr eingeweihte Fruchtstampfe die Besucher in ihren Bann. Auch die Ausstellung des Künstlers Wolfgang Faller im Obergeschoss war gut frequentiert.

Frick-Mühle

Gartenfackeln sorgen für stimmungsvolle Beleuchtung rund um die Frick-Mühle

Im mit Fackeln illuminierten Garten der Frick-Mühle unterhielt die Jazzband von Wolfgang Minarik mit unaufdringlichen Melodien.

Im mit Fackeln illuminierten Garten der Frick-Mühle unterhielt die Jazzband von Wolfgang Minarik mit unaufdringlichen Melodien.

Krimilesung

Zum Abschluss gab es Kurzkrimis im Gewölbekeller des Museums

Krönender Abschluss war die bis nach Mitternacht dauernde Krimilesung im angenehm kühlen Museumskeller. Petra Seitz und Martin Lunz vom Litera-Theater Badenweiler präsentierten augenzwinkernde Kurzkrimis von Jan Schröter.

Mehr Bilder in der Picasa Bildergalerie und bei der Markgräflerin.

Über Alexander Anlicker

Freier Journalist und Pressefotograf unterwegs im südbadischen Raum, überwiegend im Markgräflerland sowie im benachbarten Elsass und der Nordwestschweiz Mein Anspruch ist eine kritische, faire und sachliche Berichterstattung.
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2 Antworten zu Nachts im Museum …

  1. lichtbildwerfer schreibt:

    Moin !

    Toll geschrieben . . . ABER – ABER – ABER – das 1te Foto ist ja aber sowas von:

    OBERmegaHAMMERvollFETTkrassGEIL ! ! !

    Und als i- / Farbtüpfelchen sozusagen – DASBLAUEHEMD !

    Respekt.

    Gruss, dein lichtbildwerfer

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