Filmdreh: Die Holzbaronin

Die Holzbaronin

Hauptdarstellerin Christine Neubauer umrahmt von ihren Holzbaronen am Filmset im Sägewerk der Firma Richtberg.

Das Markgräflerland ist eine ideale Filmkulisse, doch Filmdreharbeiten finden hier nur selten statt. Ein Vierteljahrhundert ist es nun her, da drehte das ZDF auf Schloss Bürgeln eine elfteilige Serie über eine Winzerfamilie. Der eine oder andere mag sich vielleicht noch dran erinnern: „Lorenz & Söhne“ hieß die Serie. Dieser Tage stand wieder einmal ein seltener Filmdreh im Markgräflerland an. Diesmal war jedoch nicht das beschauliche Kleinod Schloss Bürgeln die Kulisse, sondern die Firma Richtberg in der Auggener Richtberg-Siedlung. Das in einer denkmalgeschützten Zeppelinhalle untergebrachte Sägewerk mit Maschinen aus den 50er Jahren war für die Innenaufnahmen geradezu ideal.

Gedreht wurde für den ZDF-Historienzweiteiler „Die Holzbaronin“. Vorbild ist die Familiensaga „Die Holzbarone“ von Casimir Katz.

Die Holzbaronin

Hauptdarstellerin Christine Neubauer

Schwarzwald, 1953, Elly Seitz (Christine Neubauer) hat endlich ihr Ziel erreicht: Sie ist gerade zur Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Weiler AG, einem holzverarbeitenden mittelständischen Unternehmen gewählt worden. Seit vielen Jahren hatte sie darauf hingearbeitet, den traditionsreichen Betrieb ihrer Familie zu leiten. Doch das Glück als Chefin währt nicht lange. Noch während der Ernennungssitzung steht auf einmal Kriminalkommissar Fröbe (Simon Schwarz) in der Tür und nimmt sie fest. Elly wird von einem anonymen Anrufer beschuldigt, ihren Mann Alfred Brauer (Dirk Borchardt) im Jahre 1944 getötet zu haben. Und nicht nur das: Ihr eigener Sohn Hans (Florian Bartholomäi) bestätigt sogar als Zeuge diese Anklage.
In einer langen Vernehmung will Fröbe ein Geständnis von Elly erzwingen und Licht ins Dunkel der vergangenen Geschehnisse bringen. Dabei treiben ihn offensichtlich auch ganz persönliche Motive an. Während seiner bohrenden Befragung blickt Elly zurück auf ihr bisheriges Leben. Es ist geprägt von einer großen Liebe, schrecklichen Verlusten, dem Kampf für das Unternehmen und der Anerkennung in ihrer Familie.

(Quelle: Presse Partner Preiss)

Hier eine kleine Diaschau mit Impressionen vom Filmset.

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Sendetermin des Zweiteilers ist voraussichtlich im Herbst 2013.

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Über Alexander Anlicker

Freier Journalist und Pressefotograf unterwegs im südbadischen Raum, überwiegend im Markgräflerland sowie im benachbarten Elsass und der Nordwestschweiz Mein Anspruch ist eine kritische, faire und sachliche Berichterstattung.
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