Laufenburg: Eine Stadt zwei Länder

Auch wenn man tagtäglich mit der Kamera unterwegs ist, kann man hier und da noch etwas dazulernen: Mal schauen was andere machen! So ging’s am Samstag an den Hochrhein ins idyllische Laufenburg zu einem Fotoseminar. Rainer Jörger beleuchtete in seinem Vortrag die unterschiedlichen Facetten und Genres der Reportage- und Reisefotografie.

Nach dem Seminar hat es von der Zeit gut gepasst, nochmal auf eigene Faust durchs Städtchen zu ziehen, um während der „Blauen Stunde“ ein paar tolle Fotos zu schießen.

Laufenburg, das sind zunächst einmal die beiden Städte Laufenburg (Aargau) und Laufenburg (Baden). Das war aber nicht immer so. Bis zum Zeitalter Napoleons war es eine (vorderösterreichische) Stadt, erst durch den Frieden von Lunéville im Jahr 1801 fielen die rechtsrheinischen Gebiete an die damalige Markgrafschaft Baden während der linksrheinische Teil Laufenburgs der „Helvetischen Republik“ zugeordnet wurde.

Laufenburg ist eine der vier ehemals vorderösterreichischen Waldstädte am Rande des Hotzenwalds. Der Ort wurde im Jahr 1173 erstmals urkundlich erwähnt, als das adlige Damenstift in Säckingen den damals bedeutenden Marktflecken am Rhein als Lehen an die Habsburger übergab. Graf Rudolf II von Habsburg baute Laufenburg zur befestigten Stadt aus. Bis zur bereits erwähnten Teilung im Jahr 1801 blieb die Stadt unter der Herrschaft der Habsburger.

Blaue Stunde

Mehr Bilder gibts in der Picasa Bildergalerie sowie inklusive der „kulinarischen Aspekte“ im Blog der Markgräflerin.

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Über Alexander Anlicker

Freier Journalist und Pressefotograf unterwegs im südbadischen Raum, überwiegend im Markgräflerland sowie im benachbarten Elsass und der Nordwestschweiz Mein Anspruch ist eine kritische, faire und sachliche Berichterstattung.
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