Nachrichten, Veranstaltungen

Irgendwas mit Medien – Florian Schroeder im Stadthaus Neuenburg

Von Florian Schroeder

Der Lörracher Kabarettist Florian Schroeder zu Gast bei der Markgräfler Gutedelgesellschaft in Neuenburg im Stadthaus.

Einen stoischen Markgräfler hat er ebenso drauf wie Kanzlerin Angela Merkel, Guido Westerwelle, Altkanzler Gerhard Schröder oder Kabarett-Kollegen wie Mathias Richling: Der Kabarettist und Parodist Florian Schroeder ist ein wahres Sprachtalent. Letzteres nicht nur verbal, denn Körpersprache und Mimik erinnern oft an einen wild mit seinen Händen gestikulierenden Italiener.
Den mürrischen in alemannischer Mundart polternden Markgräfler bekommt das Publikum wahrscheinlich nicht überall zu sehen. Für den gebürtigen Lörracher war der Auftritt bei der Markgräfler Gutedelgesellschaft im Neuenburger Stadthaus ein Heispiel. Da wurde auch spontan die in Lörrach erscheinende Heimatzeitung ins Programm eingebaut.

Sein Programm „Du willst es doch auch“ widmet er auch seiner Generation IMM (Irgendwas mit Medien). Bachelor, Café, Latte, Mac und n’Projekt – dazwischen ein Praktikum – zeichnet er den Lebensweg junger Menschen. Aber auch seine Verbalattacken auf Unternehmensberater und „Coaches“ kommen an.
Ein Höhepunkt ist die Persiflage von „Ottis Schlachthof“ hier klopft sich das Publikum vor Lachen auf die Schenkel, wenn Schroeder seine Kabarett-Kollegen Ottfried Fischer, Mathias Richling, Jochen Busse oder Dieter Nuhr parodiert.
Allein die Gestik und Mimik des Energiebündels reicht aus, damit das Publikum Tränen lacht, etwa wenn er im Hintergrund vom Tonband den „Ghostdriver of the englisch language“, Günther Oettingers, zu Wort kommen lässt. Ebenso bei Stoibers berühmter Transrapid-Rede.

Diese und weitere Fotos sind beim Fotografen erhältlich. Bitte nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf, unter http://www.anlicker.de. Sämtliche Fotos auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Die Benutzung ist ohne ausrückliche Genehmigung des Fotografen nicht gestattet.

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Garten, Heimattage, Nachrichten, Natur

Blühende Landschaften

Verkauf der Blumensamen auf dem Markt
Groß war das Interesse beim Verkauf der Blumenmischung auf dem Müllheimer Wochenmarkt.

Im wahrsten Sinne des Wortes blühende Landschaften versprechen die Heimattage Baden-Württemberg 2010 im Markgräflerland. Dazu sollen neben den Heimattage-Gemeinden auch die Einwohner beitragen, in dem sie eine Blumenmischung in ihren Gärten verteilen.

Das Interesse der Gartenliebhaber war enorm groß, als die Blumenmischung „Mössinger Sommer“ auf dem Wochenmarkt in Müllheim verkauft wruden. Die beiden Damen des Kiwanis-Clubs Minerva Markgräflerland hatten jedenfalls alle Hände voll zu tun, um dem Andrang Herr zu werden.

Die  Blumenmischung Mösinger Sommer
Mösinger Sommer

Die Vorfreude auf die sommerliche Blütenpracht in den Markgräfler Heimattage Gemeinden ist schon groß.

Auch Karin hat für einige Quadratmeter Garten Samen beschafft, die in den nächsten Tagen ausgebracht werden.

Nachrichten

Natalie Thomann ist die „Miss TriRegio“

Miss TriRegio
Beim Casting zur "Miss TriRegio" im Basler Stücki-Center

Die schönste Frau aus dem Dreiländereck kommt aus dem Neuenburger Ortsteil Steinenstadt. Natalie Thomann gewann am Samstag bei einer Fashion-Show in Basel im Stücki-Center den Titel „Miss TriRegio“.

Miss TriRegio
Die Schönste im Dreiländereck

Veranstaltet wurden Casting und Fashion-Show vom Stück-Shopping und der Berliner Modeagentur „EventXcess“. In der Jury saß unter anderem neben der Schweizer Jet-Set Lady Vera Dillier der Verleger Francesco Cringione und der Direktor des „aquabasilea“ und ehemalige Bad Bellinger Kurdirektor Oliver Heintz.

Unter 15 Bewerberinnen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz konnte sich die 18-jährige Schülerin durchsetzen. Gewonnen hat sie neben einem Stücki-Center-Gutschein über 500 Franken eine Jahresmitgliedschaft im Actic-Fitness im „aquabasilea“ sowie ein Nachtessen für zehn Personen im Grand Casino Basel. Darüber hinaus gewann sie eine Fotostrecke in der Zeitschrift „Prestige“.

Im kommenden Jahr wird Natalile Thomann dem Stücki-Center ein Gesicht verleihen und monatlich das Center-Magazin „Stücki inside“ zieren.

Bezirk Breisgau, DLRG, Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg

Bezirksmeisterschaften im Rettungsschwimmen

In Freiamt fanden am Wochenende (13./14. März 2010) die Bezirksmeisterschaften im Rettungsschwimmen statt. Mit dabei zwei Mannschaften und mehrere Einzelschwimmer der DLRG-Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg. Ich habe die Videofunktion der Nikon D300S getestet. Das Video gibts hier zu sehen:

Computer, Film, Internet, Nachrichten, Veranstaltungen

Der Joghurt Crash

Werner Siebert mit den 18 Akteuren
Keine Oscars dafür die Teilnahmzertifikate am Filmworkshop verteilte Werner Siebert an die 18 jungen Filmschaffenden.
Filmpremiere im voll besetzten Stadthauskino
Das Kino im Neuenburger Stadthaus war bei der Premiere von "Der Joghurt Crash" voll besetzt.

Das wünschen sich alle Filmschaffenden bei einer Premiere: einen vollbesetzten Kinosaal, wo auch die Treppenstufen noch als Sitzgelegenheiten genutzt werden.

Das Kino im Neuenburger Stadthaus war bei der Premiere des Kurzfilms „Der Joghurt Crash“ zur Freude von Bürgermeister Joachim Schuster, von Fernsehregisseur Werner Siebert aber auch der insgesamt 18 am Filmprojekt beteiligten Jugendlichen jedenfalls propevoll. Die Zuschauerinnen und Zuschauer waren jedenfalls begeistert von der kleinen Krimigeschichte, bei der zwei Jugendliche sich zufällig begegnen und einen Taschendieb dingfest machen. War die Geschichte doch auch mit Humor gespickt. Immer wieder gab es für die Akteure spontanen Szenenapplaus, während der Filmvorführung.

Werner Siebert
Werner Siebert

Vor zwei Jahren habe er einen Anruf von Peter Steinbeck wegen der Talkshow „Markgräfler Köpfe“ erhalten, erinnerte Werner Siebert an die Entstehungsgeschichte des Projekts. Bei der Talkshow mit Hollywood-Regisseur Uli Edel und Schauspieler Mike Maas entstand die Idee für ein Filmprojekt mit Neuenburger Schülern.

Beim ihm sei der Wunsch aufgekommen, sein Wissen weiterzugeben und in seiner alten Heimat mal etwas zu machen, sagte Siebert. „Ich hatte ursprünglich vor den Schülern ein komplettes Paket zu vermitteln von Drehbuchthorie bis hin zu Produktion und Finanzierung eines Films“, erklärte er. Für das Projekt habe er ein kleines Drehbüchlein geschrieben, mit dem Ziel nicht einen tollen Film mit tiefschürfender Aussage zu produzieren, sondern das, was in der Theorie vermittelt wurde in Szenen umzusetzen. Am Ende des ersten Wochenendes kam der Wunsch auf, den Film komplett zu drehen, ließ Siebert den Workshop nochmals Revue passieren. Nach der Premiere erhielten die Schülerinnen und Schüler, die am Filmworkshop teilgenommen haben, auf der Bühne des Stadthauskinos zwar keinen Oscar, dafür aber ihre Teilnahmezertifikate.